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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1893-04-14 · 15 (14.4.1893) · page 18

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
10 (1893)
Issue
15 (14.4.1893)
Date
1893-04-14
Page
– (sequence 18)
Language
German
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■Seite 288 Orfterreichifche Wochenschrift Nr. 15 an die bezugsberechtigten Parteien zur Vertheilung. Von den mit 86.157 fl. bezifferten Reingewinn beantragt der Vcrwalmngsrath 70.000 fl. zur Einlösung der Coupons mit 14 fl., d. i. 7 Percent von beute ab zu verwenden und den nach den statuarischen Abzügen verbleibenden Rest von l69l fl. auf neue Rechnung vorzuschreiben. Nach erfolgter Entgegennahme des Nrvisionsberichtes wurde dem Bcrwaltungsrathe und dem Vorstande ohne Discussion das Abfolutorium erlheilt und der Antrag über die Verwendung des Reiner^räguisses angenommen. In den Berwaltungsrath wurde Herr I. G. R. von W o e r z neugewählt. Für Bränte! Als leistungsfähigste, altrenommirte, anerkannt solideste Firma für MÖBEL und W obnuDgs - EinrichtDngen empfiehlt sich die Möbelfabrik Heinrich Bäck vormals A. BREZINA’S Nachfolger Wien, VII. Bezirk, Mariahilferstrasse Nr. 74a vis-ä-vis Hotel Kummer und englischer Hof. Erlaube mir auf meine zur Besichtigung aufgestellten, praktisch neugerichteten Zimmer-Interieurs welche stets das Neueste im Barock- und Renaissancestyl enthalten, besonders aufmerksam zu machen. Uebemahme sämmtlicher Tapezierer- und Decorationsarbeiten, sowie Vorzimmer- und Küchenmöbel. Kostenvoranschläge gratis. Prima-Referenzen über bereits gelieferte Ausstattungen nach allen Theflen der Monarchie sieben zur Verfügung. Stimmbegabte junge Leute, die sich dem Cantorenstände widmen wollen, finden vollständige Ausbildung bei Josef Heller, Obercantor in Brunn. Moriz Todesco-Stiftttng für Maler, Bildhauer oder Operateur-Zöglinge. Der Vorstand der hiesigen israelitischen Cultusgemeinde, bringt hiemit zur Kenntniss, dass die Zinsen der Moriz TodeSCO-Stiftung ä 500 fl. jährlich, zu verleihen kommen. Die Bewerber haben nebst ihrem Wohlverhalten und ihrer Mittellosigkeit nachzuweisen: 1. ) Dass sie in einem Lande des Kaiserthums Oesterreich geboren wurden. 2. ) Dass sie Israeliten sind und 3. ) dass sie sich für die Maler- oder Bildhauerkunst heranbilden, oder Operateur-Zöglinge sind 4. ) In dem Gesuche ist anzugeben, ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. Die Gesuche sind in der Kanzlei der hiesigen israel. Cultusgemeinde (Seitenstettengasse 4, 2. Stock) bis 30. April 1893 zu überrechen. Med. Dr. Adolf und Emanoel Stern Stiftung für Rigorosanten der Medizin u. Chirurgie. Bei der israelitischen Cultusgemeinde gelangen sechs Plätze der genannten Stiftung ä fl. 100 ö. W. zur Bestreitung der Rigorosentaxen zur Verleihung. Die Bewerber haben ihre Gesuche mit dem Nachweise, dass sie mosaischer Religion und unbemittelt sind und ihren medizinischchirurgischen Studien an der Wiener medizinischen Facilltät als ordentliche Hörer obliegen, bis längstens 30. April dieses Jahres in der Kanzlei der israelitischen Cultusgemeinde (Seitenstettengasse Nr. 4, 2. Stock) einzuleiten. In dem Gesuche sind die Familienverhältnisse des Bewerbers anzugeben, ferner ob der Bewerber in dem Genüsse eines Stipendiums steht, eventuell in welchem Betrage. M Knffler’sche Mädchenstiftnng Es wird hiemit zur Kenntniss ge!»rächt, dass die Zinsen der obgenannten Stiftung zur Ausheiratung eines armen, würdigen Mädchens in Wien, israel. Confession, im Betrage von fl. 215 ö. W. zur Verleihung kommen. Die Bewerberinnen haben nachzuweisen, dass sie: 1. ) der israel. Confession angehören; 2. ) streng sittlich und arm sind 3. ) sich im Brautstande befinden. Verwandte des hiesigen Stifters, unter diesen aber insbesondere die Kinder seiner Nichte Regine Wichs, verehlichte Dr. Kohn erhalten den Vorzug und MUSS der diesfäliige Nachweis dem Gesuche beiliegen. Bewerberinnen, die sich vor der Verleihung verehlichen, verlieren den Anspruch auf die Verleihung. Die Gesuche sind bis 30. April 1893 im Secretariate der isr. Cultusgemeinde, (I. Seitenstettengasse 4, 2. Stock) einzureichen. iirir t H M 'sggjaagwi 4 4 4 4 ♦ ◄ 4 4 Die Wechselstube des Bankhauses WIEN, L, Graben Nr. 17. Telegramm-Adr esse-, Nagelwort, Wien. Privat-Telephon Nr. 362. Staats-Telephon Nr. 23. "HM empfiehlt sich zum coulantesten Ein- und Verkaufe aller in- und ausländischen Werthpapiere, Lose, Münzen und numismatischen Specialitäten; ertheilt gewissenhafte Rathschläge bei Käufen von Anlagewerthen und anderen finanziellen Transactionen; besorgt die Revision von Losen und verlosbaren Werthpapieren, Vinculirungen und Devinculirungen; verkauft Lose gegen Ratenzahlungen mit sofortigem Spielrecht zu den günstigsten Bedingungen; giebt Promessen zu jeder Ziehung aus; beantwortet bereitwilligst und franco alle einschlägigen Anfragen. ► ► ► r ► ► ► ►

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