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Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift · 1893-04-14 · 15 (14.4.1893) · page 19

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Journal
Dr. Bloch's oesterreichische Wochenschrift
Volume
10 (1893)
Issue
15 (14.4.1893)
Date
1893-04-14
Page
– (sequence 19)
Language
German
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Nr. 15 Oefierrrtchtschr Wochenschrift Seite 289 il fi * O Cfe ca CD ''CO r«S tu laMMMI ifeeze rmo Wien — Central-Friedhof angrenzend an die Israel. Abtheilang. Beste Qualität. — Billigste Preise. Prels-Courante gratis u. franco. I^SCHUK-STAMP/^ •f H.JOKL > S- Sonnenscheins Hotel Austria 1^5 ISCHL an der Esplanade, durch 45 Jahre Wohnhaus Seiner Durchlaucht weil. kais. Hoheit des Herrn Erzherzog Kranz Karl, Botel I. Banges mit 85 Fremdenzimmern und Salons, mit allem Comfort, großer Speisesaal, Extra- und Gastzimmer, großer schattiger Garten, Fremdenstallung, Fahrgelegenheit zu jedem Zuge auf dem Bahnhofe. Reisende Kaufleute genießen besonders Vergünstigung. Zimmer 80 kr. incl. Service und Beleuchtung im Winter und Sommer, vorzügliche exquisite Küche, gutes Lagerbier vom Faß, vorzügliche echte Weine, billigste Preise und ausgezeichnete seine Bedienung. Das ganze Jahr geöffnet. Israelitische Cultus-Repräsentanz Boltsch-' Concurs. Bei der hiesigen Cultusgemeinde kömmt vom 1. September 1893 die Stelle eines geprüften Lehrers, der gleichzeitig musikalisch gebildeter Cantor nnd Koreh ist, zur Besetzung. Der Jahresgehalt beträgt 1000 fl., nebst freier Wohnung und den üblichen Emolumenten. Gesuche, mit Altersnachweis und Verwendungszeugnissen belegt, sind an den Oultusvorstand zu richten. Reissspesen werden nur dem Aeceptirten vergütet. G o 11 s c h-J e n i k a u (Böhmen) im April 1893 Friedrich Pick Oultusvorsteher. Anselm Freiherr ton Rothschild'5^ ffaisenstiflopg. Bei der obigen Stiftung »für die k: k. Reichshaupt- und Re sidenzstadt Wien für israelitische Waisen« sind 21 Plätze von je 100 fl. an solche Waisen israelit. Religion zu vergeben, die in Wien zuständig sind und von würdigen und armen Personen abstammen. In Gemässheit der »tiftbrieflichen Bestimmungen werden von den zu betheilenden Waisen in erster Reihe solche bedacht werden, deren Väter entweder verarmte und nothleidende Kaufleute und Handelsgenossen, oder aber auch Künstler, d. h. Maler, Bildhauer oder endlich Kunstgewerbe ausübende Handwerker waren. Andere Waisen, bei welchen diese speciellen Vorbedingungen nicht eintreffen, sind dann unter übrigens gleichen Umständen in zweiter Reihe zu berücksichtigen. Die mit einem solchen Stiftungsgenusse zu betheilenden Waisen dürfen nicht weniger als 6 Jahre alt sein und sollen zur Zeit ihrer Bewerbung auch nicht das 18. Lebensjahr überschritten haben. Die im schulpflichtigen Alter stehenden müssen die Schule besuchen, tadellose Sitten und mindestens einen guten Fortgang ausweisen. Stiftlinge, die in ihrem 15. Lebensjahre in den Genuss dieser Stiftung gelangen, können den Betrag per 100 fl. bei ausgezeichneter Verwendung und sehr gutem Fortgang in ihren Ausbildungsstudien durch längstens drei aufeinanderfolgende Jahre ohne Unterbrechung beziehen, während die übrigen Bewerber den Stiftungsgenuss per 100 fl. in der Regel nur für ein Jahr erhalten. Gesuche, welche mit dem Zuständigkeitsausweise, dem Armuthszeugnisse, dem Nachweise der Verwaisung, dem Geburtszeugnisse, eventuell mit den Schulzeugnissen des Bewerbers und bei Geltendmachung des Vorzugsrechtes mit den Nachweisungen über dasselbe belegtsein müssen, sind bis 30. April d. J. in der Kanzlei der israelitischen Cultusgemeinde > I. Seitenstettengasse 4) um so sicherer zu überreichen, als auf später einlangende oder nicht gehörig belegte Gesuche keine Rücksicht genommen werden könnte. Concurs. Vom Vorstande der israel. Cultusgemeinde in Waidhofen a. d. Thaya wird hiermit zur Kenntniss gebracht, dass die Stelle eines Vorbeters, der zugleich Schochet, gBodek, Kore ist und alle Dienstleistungen zu besorgen hat, mit 1. Juli 1893 zur Besetzung gelangt. Der Jahresgehalt für diese Stelle beträgt ö. W. fl. 500 nebst Emolumente und Schechitah. Bewerber haben Ihre gehörig instrairten Gesuche sammt Zeugnissabschriften, in welchen der Nachweis über Alter, Stand, wenn verheiratet, Anzahl der Kinder, bis längstens 15. Mai 1893 an den Gefertigten einzusenden. Nur vom Vorstande berufene, werden zum Probevertrag zugelassen und nur dem Aeceptirten Reisekosten vergütet. Der prov. Vorstand Waidhofen a. d. Thaya, 7. April. Dl*« FllPSt« Die Möbel-Fabrik von Ipatz Krön kön. Mb. und herzogl. oldenbnrg’sclier Hoflieferant in Wien, I.» Bäckerstrasse 1 empfiehlt ihr reichsortirtes Lager aolider nnd itylgereehter Tisohleru. Tapezierer-Möbel für Hötels, Wohnand Landhäuser unter schriftlicher Garantie. Grotzrs Sortiment von Speise-, Schlas- und Herrenzimmer Damen-Boudoirs und Salons stets vorräthig. Illnstrirte Prels-Courante gratis und franco. Concurs. In der israel. Cultusgemeinde Piesling, Mähren (politisch selbstständige Gemeinde) ist die Stelle des , »Rabbiners“ bis 1. September d. J. zn besetzen. Gehalt pro Jahr 800 fl., freie Wohnung und Erträgnis aus der Matrikenführnng sowie den üblichen Emolumenten Bewerbungen mit.Belegen nach gesetzlicher Vorschrift sind bis 15. Juni 1893 an den unterfertigten Vorstand zu richten. Probevortrag unbedingt noth wendig. — Nur dem Aeceptirten werden die Reisespesen vergütet Piesling, am 4. April 1893. Für den Vorstand L. Oosterreicher Cultus-Vorsteher. Drublowicz, Zahnarzt Wien, II. Stefaniestrasse 2. Empfiehlt seine von allen Seiten belobten, künstlichen Zähne und Gebisse deren praktischer Werth im Kauen und Sprechen bis jetzt unerreichbar ist. Preise massig. -= 1V2 =- Restaurant Outh II., Stefaniestrasse 6 n. 8. Bestrenommirte Küche, 6rosse Speise-Säle eleotiisclh. Toele-V3.c3a.tet. Grosse Auswahl bester Gattungen Oesterr., Ungarisch. Ausländer Weine. Schwechater und Pilsner Biere. Hochachtungsvoll Max Guth. Die erste Mähr. 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