Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 2 (1896)
- Issue
- Heft 34 (21.8.1896)
- Date
- 1896-08-21
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Vereins-Schau. Am Sonntag, den 16. August veranstaltete Herr J. Bloch zu Gunsten der Witwen - Kasse des Humanitäts-Vereins Gewul- T0W in Dräsels Etablissement ein Sommerfest. Trotz I7ngimst der Witterung War dasselbe sehr gut besucht. Herr Bloch hatte sich die erdenklichste Mühe gegeben, das Fest, durch ein reichhaltiges Programm, so amüsant als irgend möglich zu gestalten. Es herrschte auch während der ganzen Dauer desselben ungezwungene Gesellig- und Gemütlichkeit. Auch der Kleinen war durch Veranstaltung einet Fackelpolonaise gedacht. Man las den Kindern die Freude von den Gesichtem. Den Glanzpunkt bildete die Kaffeepause. Nach Begrüssung der Gäste durch Herrn Bloch nahm Herr Gustav Michaelis, der Vorsitzende des Vereins, das Wort. Er betonte besonders, wie hoch es zu Veranschlagen sei, dass es ein einzelner, wie es Herr Bloch schon öfter gethan, auf sich genommen hat, Feste in so grossem Stile zu arrangieren. Wer selbst nicht schon Vergnügungen veranstaltet hat, kann auch nicht im entferntesten beurteilen, wieviel Arbeit und Mühe nötig sind, um allgemein zu befriedigen. Herr J. Lichtenstein hatte seine herrliche Sangeskunst in den Dienst der Humanität gestellt. Der von Moser’sche Schwank, ״Papa hat's erlaubt“, wurde von den Damen Hirschfeld, Bloch, Tamburini, Berkitz und den Herren Gabilion, Sonnabend, Simson vorzüglich gespielt. Auch einige Künstler grösserer Bühnen gaben ihr bestes, um den Verein nach Kräften zu fördern. Ihnen allen sei herzlicher Dank, denn das Fest wird einen schönen Ueberschuss bringen und nichtvergeblich war an die Opferfreudigkeit appelliert. Geschäftliche Mittheilungen. Herr Alex Bohne, Inhaber des gleichnamigen Warenhauses für Herren-und Knaben-Garderobe, Landsbergerstr. 79. beging am Mifcfwoch, den 19. August die Feier seines 25jälmgen Geschäftsjubiläums. Von vielen Seiten wurden Herrn Bohne zu seinem Ehrentage herzliche Wünsche für ferneres Glück und Wohlergehen dar gebracht. Briefkasten. R. P. B. Nur Lumpen pumpen. Sie bilden sich doch nicht etwa ein. dass Herr W. auf ihren ״Dummen Jungen-St1*eichu hinein— -.gefallen ist. Wh Berliner nennen ihre Handlungweise ,,schnodderig.1‘ L. 480. In unserer Expedition liegen zwei Briefe für Sie. Prämiiert Dresden 1874. Prämiiert Berlin 1879. Hirsch’"“ Schneider-Akademie Gegründet lese. 24000 Schüler ausgebifdet. Berlin C., Rotes Schloss No. 2. Grösste, älteste, besuchteste u. einzig preisgekrönte Fachlehranstalt der Welt. Am 1. und 16. jeden Monats beginnen die neuen Kurse in allen Abteilun- §en der Herren•, Damen- und Wätche-Schnelderei, sowie im Skizzenzeichnen und andeiswiseenechaften. Perfecta Ausbildung zu Direktricen, Zuschneidern u. Konfektionären. Absolut sicherer Erfolg wird garantiert. Nach absolviertem Kursus kostenloser Stellennachweis. Prospekte gratis. 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