Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 2 (1896)
- Issue
- Heft 23 (5.6.1896)
- Date
- 1896-06-05
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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(Ktker SerrLn, KegrLndet 1890.) Werein Dnalh Ha^edek I Mittwoch, den 10. Juni 1896: Hum Besten des Reservefonds «und zur Beschaffung des Grund- ' stockes einer zu gründenden Mttwenkasse 0r08868 80MM6I'k68t in Meimann's Molksgarlen auf dem Gesundbrunnen. 6508868 Doppel - Promenaden - Concert ausgeführt von der Hauskapelle und einer Militarkapl lte in Uniform. , Prolog, Theater * Yorstellung, Kinderbelastignngen und Bai pare. Attfattg 5 Uhr. Gntvöe 30 Pfennig. Ainder unter 6 Jahren frei. Ainder über (> Jahre in Begleitung Erwachsener 25 Pfennig. Verein für Arbeitsnachweis. Kloster-Strasse 44. Fernsprecher 5. 3386 Geschäftsstunden 9 I und 3 H _^_ Sonntag 10—12• _, ־■ Wir erbitten dringend Arbeitsgelegenheit für folgende Kräfte: Commis und Expedienten ■verschiedener Branchen. Calculator für Damenconfection. ----- Stadtreisende. Buchhalter. Comptoiristen auch für fremde Sprachen.. Schreiber BuchbindergeseUen. Schlächtergesellen. Klempnergesellen. Schriftsetzerge hülfen. Conditorgehülfen. ührmachergehulfen. Glasergehülfen Malergehülfen. Tapezierergehülfen. Sattlergehülfen. Zuschneider und Büglerfür Damenconfection Handwerkerlehrlinge. Cigarrenarbeiter - Verheiratete Männer für jede Beschäftigung Hausdiener. Cassenboten, auch mitKautionen. — Buchhalterinnen, auch erste Kraft(*, mit Sprachkenntnissen - - Verkäuferinnen verschiedener Branchen - Lehrmädchen für engros und detail mit höherer und Volksschulbildung._־ ■ Jüdische Lesehalle u. Vollisbiöliolhek Mnokenei- Hoi. Spanllauensli׳. II 13. für jedermann geöffnet: WocKentagtz 1—4, und 71 2—10, Sonnabends 2-• 5, Sonntags 10 Vereins-Schau. Die Vereinigung Monbijou hjit beschlossen, ihre Sitzimgen־ bis Ende August auszusetzen und nur in jedem Monat eine geschäftliche Sitzung abhalten zu lassen. Um jedoch die freundschaftlichen Beziehungen der Mitglieder untereinander zu festigen, finden an jedem Mittwoch Abend gesellige Zusammenkünfte der aktiven und inaktiven Mitglieder in Sommerlokalen statt, welche der Reihe nach verschiedeiie sind. Für den ersten dieser Abende, Mittwoch, den 10. Juni, ist das reizend gelegene Südende, (Bürgergarten) erwählt worden, welches vom Anhalter Bahnhof in ca. 8 Minuten zu erreichen ist. Der Vorstand bittet im Interesse der guten Sache dringend um das Erscheinen aller Damen- und Herren-Mitglieder der Vereinigung, auch ist Gästen der Zutritt gern gestattet. Dar Verein für Arbeitsnachweis, Klosters!r. 44, erweist sich immer mehr als ein segensreich wirkendes Institut. Seiner Tihätigkeit verdanken über 200 Männer, Frauen und Mädoben die Erlangung von Stollen, die ihnen Existenzen bieten. Viele der Untergebrachten sind durch den Verein zu ihren eigentlichen Handwerksberufen wieder zurückgeführt worden und so mancher Segensspruch entströmt den Lippen der Versorgten für die wackeren Männer, die sich so selbst-' los der schweren Aufgabe widmen. Doppelt schwer ist diese Aufgabe; gilt es doch, nicht nur die Arbeitsgelegenheit zu erlangen, sondern, auch für jede derselben die geeigneten Arbeitskräfte unter die Arbeitsnehmern zu ermitteln, damit sie dauernd versorgt, die Arbeitsgeber zufriedengestellt werden. Besonders schwierig gestalteten sich noch die Erkundigungen über die angemeldeten Arbeitsuchenden, aber der Verein macht es sich zur Pflicht, nur solche Kräfte zu empfehlen, deren Vertrauenswürdigkeit er festgestellt hat. Andernfalls wird der Arbeitgeber entsprechend informiert und es spricht gewiss für die humanen Bestiebungen des Vereins, dass er auch solche Personen schon Grösste und billigste Bezugsquelle für frische Blumen, a/ , BERLIN W. Ckarlottenstr. 48. I Telephon Amt 1,984. ÄÄVmWAyAÄlftÄAÄÄ Otto Burghägen Special-Damen friseür (Prämiirt’ mit eintim Staatspreis und - silberner Medaille.) 8., Dresdenerstr. 52/83, City-Hötel. Toloph. Amt IV, 729, Separater Damensalon zum Frist reu, Champooniren, Färöen. — Spevialität: —7 Stirnlöckchen zur Reise, die nie aufgehen. Haarsträhne ohne Kordel, prima, von 2.50 Mk. an. HySieUeAerrensalo«. KavtpBegr TheatrvfviftUiM untergebracht hat, .die vielleicht aus Not• einmal gestrauchelt, nun' aber bemüht sind, ׳ den ׳Fehler durch Treu».‘ und Redlichkeit wieder gut zu machen. Freilich gehören söTdu* Fälle zu den Ausnahmen, weil zur Versoi-güug bestrafter׳ Personen hie!׳selbst die sog. Fürsorge-tYdnmissiou <h־r jüd. . Gemeinde besteht. 1 4׳ Der Erfolg des Vereins für Arbeitsnachweis könnt(׳ ein ungleich grösserer sein, wenn er seitens unserer Glaubensgenossen mehr gefördert werden wurde.. Nur gegen B00 Mitglieder zählt der Verein gegenwärtig, obgleich die Mitgliederschaft■ schon durch einen Jahr«-.sbeitrag von 4׳ M? zu erwerben ist, und was die Zuweisung von Arbeitsgelegenheit betrifft, so lässt dieser Zweig der Thatigkeit noch mehr zu wünschen übrig. . Wenn dennoch ein-׳׳ Verhältnis־־ massige Anzahl Personen untergebracht werden konnte, so ist das allein der auscrordontlielven liegsamknit und Arbeitsfreudigkeit des Bureaus und der Herren des Vor- Standes zu danken. Alle sind eingeladen, durch einen Besuch im Bureau,■ woselbst täglich ein Vorstands 111 itgli cd die Jour hat, Einblick zu nehmen in die Organisation und innere Thatigkeit des Vereins. Die Einrichtungen sind musterhaft und sicherlich wird Jeder erhöhtes Interesse für den Verein gewinnen, wenn er wah!׳nimmt, dass die IT- Strebungen desselben nicht allein der Erwerbslahigkeit der Armen, sondern auch der. Bekämpfung des gegen■-jüdische . Arbeiter bestehenden Vorurteils gelton. Der bereits im Jahre 1890 gegründete Humanitäts־■ Verein ״Linatfl hazedek“, welcher seit dieser ■Zeit■'innerhalb der ihm gesteckten Grenzen bisher schon Vielen von Segen sein konnte, indem er seinen Mitgliedern für den geringen Beitrag von 1 Mark monatlich in Erkrahkungsfälleii freien Arzt und Arzenei auch für ihre Familienmitglieder gewährt, und ausserdem in Sterbefällen durch 1 den Hinterbliebenen den nach den Satzungen unserer Beltgion vorg«׳- (Fortsetzung der Vereinssehau• auf der voiletzten Seite.)'. Prämiiert Dresden 1874. Prämiiert Berjin 187J. Hirsch * Schneider-Akademie Gegründet 1859. 24000 Schüler ausgebildet Berlin C., Rotes Schloss No. 2. Grösste, älteste, besuchteste u. einzig preisgekrönte Fachlehranstalt derWelt.; f Am I. und 15. jeden Monats beginnen di© neuen Kurso in allen Abteil an*? * ־ ־ ״ . fektionären. Absolut sicherer Erfolg wird garantiert. Nach absolviertem! Kursus kostenloser Stellennachweis. Prospekte gratis. Anmeldungen bal* j digst erbeten. - ׳ ■ Die Direktion. j | Vertreter für den Anzeigenteil dies. Blattes gegen hohe Provision gesucht.. Gefh 0'fiort^n '.(erbeten an' der! Vertag, Kaiser-Strasse 39 40.