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Berliner Vereinsbote · 1897-04-23 · Heft 17 (23.4.1897) · page 3

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Berliner Vereinsbote
Volume
3 (1897)
Issue
Heft 17 (23.4.1897)
Date
1897-04-23
Page
– (sequence 3)
Language
German
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MT Caf<§ Austria "MU Oranienburgerstr. 92 (am Hakeschen Markt) angenehmster Aufenthalt, specieli für Familien. I. Etage: Billard-Salon — Gute Getränke — Aufmerksame Bedienung. .. " M. Eglhofer Um zahlreichen Besuch bittet I DampfWSseliepei ״Sport“ Inhaber; Max Jaroczynski. -S. Dieffenbaohstr. 33. — Tel. A. IV, 446.- Hans־, Leib־ and Tischwäsche sowie ganze Aussteuern. Princip: Sauberste Ausführung. Grösste Schonung. Prompteste Lieferung. Die jüdischen Vereine Berlins. t Etwaige 3. ״Amicitia.“ Der im Jahre 1871 von den Herren Jos. Chaim und Moritz Dorn gegründete Verein ״Amicitia“ bezweckt die geistige und materielle Förderung von Glaubensgenossen mit unzureichender Schulbildung. Heute zählt der Verein 43 ordentliche, 10 immerwährende Mitglieder und 1 Ehrenmitglied, Herr Habbiner a. D. Dr. Ungerleider. Am (Nach den Angaben der p. p. Vorstände.) Ungenauigkeiten bitten wir gefl. berichtigen zu Purim 1896 feierte der Verein das Jubiläum seines fünfundzwanzigjährigen Bestehens. Ein Jahr vorher ist ihm das Tausk’sche Legat zugefallen. Die von dem Verein unterhalten© Abendschule in den Räumen der Knabenschule der jüdischen Gemeinde wird gegenwärtig von 15 Schülern im Alter von 17—48 Jahren besucht. Den Unterricht erteilt Herr Lehrer B. Trauben berg. Im ganzen wollen.) haben bis jetzt gegen 500 Personen Ausbildung resp. Fortbildung in dieser Schule genossen. Die Leitung des Vereins liegt in den Händen des Vorsitzenden Herrn Julius Bodenstein, Taubenstrasse 53. — Die übrigen zum Vorstand gehörenden Herren sind; Rector Dr. Adler (Unterrichtsvorstand), Moritz Dorn (Rendant), Rechtsanwalt Holz (Schriftführer), JosephChaim und Wedell. Vereins-Schau. Das von der ״Vereinigung Monbijou“ am 11. April in Dräsels Festsälen arrangierte Wohlthätigkeitsfest verlief unter ziemlich starker Beteiligung eines guten Publikums recht zufriedenstellend. Der in ergreifenden Worten verfasste Prolog wurde von Herrn Georg WolfF mit viel Verständnis vorgetragen. Sodann hielt Herr Redacteur Flanter die Ansprache, in welcher er treffend auszuführen wusste, wie gerade für die Unterstützung armer schulpflichtiger Kinder in Berlin noch viel zu wenig gethan werde, und wie gerade dieser Zweig der Wohlthätigkeit in den Rahmen eines jüdischen Jugendvereins passe. Sicherlich werden die Mitglieder in diesem ihrem Streben die grösste Unter- Stützung unserer besser situierten Glaubensgenossen finden. Aus dem überreichen Programm seien die Gesangsvorträge des Frl. Hulda Salomon und Jenny Lilienthal erwähnt. Erstere junge Dame verfügt über ein ausgezeichnetes Stimmmaterial, das in dem grossen Saal recht schön zur Geltung kam. Letztere hatten wir schon öfter zu besprechen Gelegenheit. Herr Ludwig Hartau vom ״Berliner Theater“ entzückte das Auditorium durch seine herrlichen Deklamationen, ganz besonders seine Wiedergabe der ״Judith Simon“ ist eine Leistung ersten Ranges. Herr Lefkowicz, ein junger Amerikaner, entwickelte als Violinvirtuose eine Technik und Auffassung der von ihm gemeinschaftlich mit Frl. Margarete Wolff (Klavier) zum Vortrag gebrachten Werke Beethovens, dass man wohl annehmen kann, er werde es in nicht zu langer Zeit zu einem Künstler ersten Ranges bringen. Die Braga’sche Engelsserenade (Klavier, Violine, Gesang) gelang recht schön, und auch das Orchester unter der bewährten Leitung des Herrn Capellmeisters Schmerl that mit das Beste zum Gelingen des Festes. Die Aufführung der Operette ״Guten Morgen, Herr Fischer“ ging flott über die Bretter, Herr Georg Wolff gab seinen Amandus mit viel Frische und echtem Humor, Fräulein Lilienthal spielte als Guste recht chic, das würdige Hippe sehe Ehepaar fand in Herrn Bernhard und Frl. Margarete Wolff recht geeignete Vertreter, und Frl. Emmy Joseph erntete mit ihrer Naivität und fein charakterisierten Wiedergabe der Clara vielen wohlverdienten Beifall. Die anderen Rollen befanden sich in guten Händen. An der Fl rm pn -Sich 11 H PP £ Eyrh'h, Metall-, Holzu. Glas-Buchstaben ״*־ ־*־*■ ►JOlUIUOl Luisenufer 13. Hoflieferanten-Wappen. Ausstellangs-Medalüen. Den werten Vereinen empfehle ich mein reichhaltiges Lager von Musikalien aller Art als: Salon-Musikstücke, Lieder, Couplets, Duette, Ensemble- und Solo- Svenen. Billigste Preise! A. Ban dt low, Musika lienhan diu ng Alte Schönhanaer8tr. 19. Aerztlich approbirter und militärisch empfohlener SJW Krankenwärter. "WE Jacob Citron, Linienstr. 64, Hof H. Hermann Koch (16 Jahre im Hause Israel.) Gardinen-Spezialgeschäft Blumenstr. 8 neb. d. Residenztheater. Grösste Auswahl von Gardinen, Stores, Tüllbettdecken, Routeaux und Kongresstoffen in allen Preislagen. Cigarren und Cigaretten, Rauch-, Kauu. Schnupftabake empfiehlt Otto Tnlosinski, Kursestrasse 18. 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