Berliner Vereinsbote
- Journal
- Berliner Vereinsbote
- Volume
- 3 (1897)
- Issue
- Heft 17 (23.4.1897)
- Date
- 1897-04-23
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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•berhemdenlleparatnrWerkstatt, M schönhausmtr. 40. Halaprlesen 20, Paar Handprieaen 25, Leinen-Einsatz m. ]Einsetzen 50 Pfg. Neuanfertig. z. billigst. Preisen. Abholung frei Kaffeepause entfesselten die Herren Schauspieler Hartau, G^org Wolff, Nessler, (״Berliner Theater“) wahre Lachsalven, und besonders letzterer Herr musste immer und inimer wieder aus dem Vorrat seines schier unerschöpflichen Repertoire dem Verlangen des Publikums gerecht werden. Ihm wie allen Mitwirkenden sei im Interesse der guten Sache herzlich gedankt. Möge auch zum Segen der armen Kinder der finanzielle Erfolg dieses Festes sich so gestalten, wie es den Teilnehmern bei Spiel und Tanz einen höchst angenehmen Abend gebracht hat. j. w. Lebens Ungemach niederbeugte, eilte dorthin, um im Gebet seine beladene Seele auszuschütten vor (Gott, aus den Niederungen des Lebens auf die reinen Höhen des (Gott- Vertrauens sich zu retten. Allein nicht nur eine Stätte des Gebets ward jene Andachtsstätte, sondern auch ein Feld, in dessen Furchen die Samenkörner der Tugend und Frömmigkeit, der Kenntnis des göttlichen Gesetzes und der Kinder Israel gestreut wurden; neben der Gebetsstatte erhob sich eine Lehrstätte für die Jugend. Und endlich umschloss der Verein, einem Familienhause gleich. BUtglieüer und deren Angehörige erhalten 5 pCt. Vergünstigung. Die Mitgliedskarte ist erst bei Abnahme der angefertigten Garderobe vorzuzeigen. erhält man bei mir einen eleganten Anzug nach Maass. — Für tadellosen Sitz und gute Arbeit Garantie. Für 26—35 Kk.*) Max Rund, Berlin C., Alexanderstrasse 33, 1 Tr. Vorräthiges Lager in Stoffen neuester Muster. — Werkstatt im Hause. *) Durch die Ersparniss der Ladenmiete, sowie durch directen Bezug der Stoffe grösstenteils aus Fabriken, bin ich in der Lage, Am vorletzten Sabbath feierte der Louisenstädtische Brüderverein ״Ahawas Reim“ das Jubiläum seines fünfundzwanzigjährigen Bestehens. In der herrlich mit Grün geschmückten Synagoge fand am Vormittag ein Festgottesdienst statt. Nach Absingung des Psalms 111 hielt Herr Prediger J. Bleichrode die Festpredigt. Anknüpfend an die bekannte Talmudstelle: ״Abraham nannte das Gotteshaus Berg, Isaac nannte es Feld, Jakob Haus“, die Bedeutung des Tages zu schildern. Seine Erhaltung und seinen Bestand, so führte der Redner aus, danke der Verein der dreifachen Aufgabe, die er sich gestellt, und der er stets freu geblieben sei: dam Berge gleich, dessen balsamische Lüfte belebend und kräftigend auf Geist und Gemüt wirken, war das Gotteshaus, das jene glaubensbegeisterten Männer gestiftet. Wen Kummer oder Sorge quälte, wen des alle seine Glieder durch das Bewusstsein engster Zusammengehörigkeit. Mit einem innigen Gebet für alle diejenigen, welche die gedeihliche Entwickelung und das Emporblühen der Gemeinde durch ihr uneigennütziges Wirken gefördert hatten, schloss die Predigt, die einen überaus wohlthuenden Eindruck auf alle Andächtigen machte. Abends vereinigte ein Festessen die Mitglieder und ihre Familien. Nach der Begrüssung seitens des Herrn Rewald und einem von Herrn Lehrer Löwenberg verfassten, von Frl. Rewald mit Wärme vorgetragenen Prolog*) ergriff der Vorsitzende, Herr Herrmann Egers, das Wort zur Festrede. In längerer fesselnder Ausführung entrollte Redner die Geschichte des Vereins und seiner Institionen, wie derselbe trotz mancher Wandlungen und Hindernisse aus kleinen Anfängen zu *) Siehe Familienblatt. für feinsten Louise Drogotschyn (früher im Hause von V. Altmann) Markgrafenstr. 2 p. a. d. Lindenstr. Billigste Preise* Wie vor 100 Jahren! wird jede Art Wäsche mit der Hand gewaschen. 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