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Wiener Morgenzeitung · 1927-09-14 · Heft 3068 (14.9.1927) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3068 (14.9.1927)
Date
1927-09-14
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Kr. 8068 Men, Mttwoch JSBette* Moegert-eiturrg 14. September 1927 Setze 1 fimnSCHES IEBEN W -er Kchmmmschlaß der Kuttusgemelntzsn i» der Tschechoslowakei. Aus Prag wird uns gemeldet: Das Schulministerium hat dieser Tage d-ic Statuten des Obersten Rates der jüdischen Kultus-, gemeinden in Böhmen, Mähren und Schlesien genehmigt. Diese Zentralkorporatron, die drei Kultusgemeinde verbände in Böhmen umfassen wird (Kultusgemeinde von Groß-Prag und die deutschen und tschechischen Kultusg-emeinden in Böhmen), den Verband der Kultus gemeinden in Mahren und tau schlesischen Verband, wird eine Arbeitsgemeinschaft für sämtlich' religiös-kulturellen Fragen' drrstellen sowie eine Stelle, die beim Verkehr mit tau Zentral Lnttern in gemeinsamen fragen einheitlich vorgchrn Ivird. Mail hofft, daß uach der Verband der neologischcn Kultnsgemeinde.it in der Slowakei dein Obersten Rate beitreten wird. Buch Rozstka Schwimmer fordert von Henry Ford Widerruf. Mr berichteten vor kurzem, daß die einst bekannte pazifistische Frauenrechtlerin Rozsika Schwim m e r, die wahrend des Krieges gemeinsam mit H e n r y F o r d ans dessen Friedensjacht eine sogenannte Agitationsweltrcist für tan Frieden unterno-mmc.' hatte, kein Mrgcrrccht irr Amerika erhielt. Bekannt ist auch, daß Henry Ford sowohl in tan Prozessen, tau der Rechtsanwalt Schapiro und der jüdische Publizist .Hermann Bernstein gegen ihnfa »gestrengt hatten, sich zu umfassenden Ehrenerklärungen bequemen mußte und überdies in einem Brief arr Louis MarihaU seinen Antisemitismus und seine Beziehurrgeir zu dem vorr ihm gegründeten antisemitischen Orgarr „Dcarbc-rn Independent" widerrufen hat. Nun erweckt eirr (In tan amerikanischen Blättern vcröfsentlichter „O f f e u e r B r i e f" der Frau Rozsika Schwimmer an Henry Ford großes Aufsehen. Frau Schwimmer beschuldigt Ford, ihren Ruf und politische Reputation verunglimpft zu habe», indenr er gegen sie wegen des Mißerfolges auf dem Friedensschiff während des Weltkrieges die schwerwiegendsten Beschuldigungen erhob. Frau Schwimmer erklärt, die Verwandten und die nächste Umgebung Fords feiert an dem Fiasko jener Expedition Schuld gewesen und führt Klage darüber, daß ihr Gesundheitszustand sich ganz besonders deshalb verschlechtert chab-c, weil sie von ehrenwerten Menschen und Gesellschaftskreisen verdächtigt tvorden sei, an der judenfeindlichen Kampagne Henrly Fords mitschuldig zu sein. Frau Schwimmer fordert von Henriy Ford eine, ihren guten Ruf wieder herstellende eindeutige Erklärung und läßt durchblicken, daß sie Widrigenfalls ihn sauf gerichtlichen: Wege zu dieser Ehrenerklärung zwingen werde. Frau Rozsika Schwimmer und Hermann, Bernstein waren auf jenem romantischen Friedensschiff die einzigen Indem Als Ford später seine antisemitische Hetze begann, erklärte er, daß das Verhalten dieser zwei jüdischen T e i l n e h m c r an der Expedition ihm die Augenüber die Rolle der Juden in tar Weltpolitik und ihre Schuld an tarn Ausbruch und dem H-inausziehen des Weltkrieges geöffnet haben. Da nun Hearry Ford sich entschließen mußte, Bernstein. Genugtuung zu geben, fordert nun Roz.sika Schwimmer Gleichfalls die Zurückziehung seiner Wevleumdung. ' Sin Welttougreb der Fremde der hebräischen Sprache. In den Raumen des Kongreßgebäudes zu Basel fand ein« Jnikiativversammlung der Freunde der hebräischen Kultur statt. Der Vorsitzende, Hillel Ziatopolsky, referierte über die 2r^c der hebräischen Sprache, des Erziehungsw^rkes und des Hebräischen Schrifttums in der ganzen Welt, Die Palästinensischen Schriftsteller N. Vistrizky und Frau Schoschanah Pviesrtz sprachen über die Notwendigkeit der Abhaltung eines Weltkongresses der Freunde der hebräischen Kultur in Palästina und Schaffung einer Weltorgawiftttion zur Förderung der hebräischen Sprache und Kultur. Den Reden folgte eine lebhafte Diskussion, an der sich Professor Chaje s, Naiditsch, S. Schneur, Ben! Slwi, David Gellin, Leo Mvtzkin, Oberrabbiner Uziel, tar Vertreter des palästinensischeu Erziehungswerkes, Chanoch I'Aenon, und andere mehr beteiligten. - ' - Abnahme der Wischen Bolksfchutjagend iu Seutschland. Das Preußische Statistische Lantasamt veröffentlicht die vorläufigen Ergebnisse der preußischen Volksschulerhebung vom November 1926. Danach hat gegenüber der gleichartigen Zählung von 1921 die Zahl der Schüler der öffentlichen Volksschulen iu Preußen 1986 um 24.3 Prozent abgonommen. Es ist dies eine Folge des Geburtenausfalles während taS Krieges. Dev Lkiickgang der Schülerzahlen um etwa ein Viertel erstreckt sich säst gleichmäßig auf dis evangelischen und katholischen Kinder, li ährend die Zähl der jüdischen' Volksschüler n u rum 6 P t ojcnt a b gett ommctt, die der religionslosen Kinder sogar um 21.9 Prozent zugenommen hat. JüdiMs Rektorat an der UnwersiW Leipzig, Wie die „Jüdisch-liberale erfährt, hat Dr. Laznr E'irlLvwitz an: attlestamentlilchen Seminar der Unkberfjtr. it Leipzig die Beiüa Legendi für die Wissenfthaft des Jndentuins erhalten. Dr. Gulkowiitz, schreibt die Zeitung,, ist mehrfach durch tiefschürfende, grunmegende wissenschaftliche Arbeiten herdorgetreten itnb dürfte in Hohem! Maße dazit berufen sein, den angehenden evangelischen Theolvgen die Grundlagen des bMischen und nachbiblischen Judenttmis Kit vermitteln. Klkbelsberg verfchSrst de« Numerus clausus. Aus B u d a p e st wird uns berichtet: Die Unklarheit des Numerus clausu ^Gesetzes gibt einzelnen Unirersitätsstnatrii die Möglichkeit, dieses Gesetz noch zu ungunsten der Jlltan zu verschärfen. Bekanntlich setzt das Kultusministerium vor Beginn jedes Schuljahres für die Universitäten die Gesamtzahl der neu aufzunehmenden Hochschüler fest, von denen dann im' Sinne des Numerus elausus-Gesetzes ö bis 6 Prozent jüdische Studenten ausgenommen werden dürfen. Nun wird von manchen Universitäten die Prozentirorm für jüdische Hochschüler nicht nach der vom Kultusministerium bestimmten Gesamtzahl, sondern nach der Zahl der Studenten bestimmt, die effektiv neu ausgenommen ivurdem Besonders fühlbar Hat sich das an der medizinischen Fakultät der Budapest er Universität gemacht, für die sich in diesem Jahre viel weniger christliche Studenten, für das erste Semester meldeten, als das KtAtuSministerium für zulässig erklärt hatte. Der Budapester Universitätssenat hat trotzdem die Zahl der auszunehuteiitan Inden lim Verhältnis zur 'Zahl der wirklich inskribierten christlichen Studenten festgesetzt. Bon feiten des Kultusministeriums wird darauf hing-ewiefen, daß im Sinne feiner Verordnung in diesem Jahre die Pvozentnornr für jüdisch: Höver im ersten Semester etwa 6 Prozent beträgt, und zwar: an der juristischen Fakultät 470 christliche und 30 jüdische, an der medizinischen, beziehungsweise philosophischen Fakultät je 300 christliche und 18 jüdische, außerdem 200 neue christliche Hörer der Pharmazie und 12 jüdisch:. De", toie gesagt, die Univerfitätsscnate halten sich nicht an diese Verordnung und schmälern, den Juden selbst ihr verkürztes Recht.; Ei« Vertrag Slwood Meadr. Ncber die palästinensische Landwirtschaft. Der Laninoirtschaftssachverständige der amerikanischen Regierung, Prof. Eßvood Mead, der gegewvärtig als Mitglied der Exp ertenkommssipn der JeWish -Agency in Palästina weilt, hielt in Jerusalem in einer Versammlung des Agricultural Committee einen Vortrag, in Welchem er zum Ausdruck brachte, seitdem er im Jahre 1923 in Palästina geweilt hat, habe die palästinensisch: Landwirtschaft weitere sehr b eachten s werte Fortschritte gemacht. Er hakte dineuen Landkäufe im Einck Jesrael und in der Haifa.-A'kko-B'uchi für sehr bedeutungsvoll. Bühne und Kunst. Ins Weib. Einakterabend in der Rolandbühne. Auf die verschwdentlichen Laster, die in der letzten Zeit in der Praterstraße-Bühne abgewandelt wurden, ist jetzt das „Weib" gefolgt. Vier Einakter im Stile einer literarischen Matinee stellen Typen der Frau dar, deren jeweiliges Temperament beim Fallen des Vorhanges pointiert demaskiert wird. „Die Verlogene" und „Colombine", reinlich gearbeitete Dialoge, machen Stimmung, worauf „Die Hysterische" von Beda kräftig und ami'rsant ernschlägt. „Die Einfältige" schließt den Abend wirksam ab. Das Weib ist in allen Fällen Christi S t o r m, die sehr lebendig und temperamentvoll eine achtbare Talentprobe abgab. Die Herren Wyß, Hauschulz, Hofer und Sadoffty assistierten ihr sehr gut. Der Zyklus wurde freundlich ausgenommen. Mi. Moralische Theaterstücke gesucht i Aus Paris wird uns geschrieben: Der arme albe Herr Brieux hat soeben eine große Enttäuschung erleben müssen. Man wird sich vielleicht doch erinnern, daß Brieux vor kurzem noch -unsterblich war und in Frankreich als Milg'licd der Akademie auch heute noch ans Lebenszeit-ist. Für jene, deren Gedächtnis weniger mHden Namen ehemals ' erfolgreicher Dramatiker angefüllt ist, sei hinzngefügt, daß Brieux der Verfasser der „Noten Robe" ist, in der ein schurkischer Untersuchungsrichter ermordet wird, der „Schiffbrüchigen", in dem die mohmkitig bösen- Folgen der Syphilis aufgedeckt Yverdon und anderer efMkvller Theaterstücke, in denen Griour mit langen Reden die wohlmeinende These verteidigt. Diese Theaterstücke haben Brieux viel Gold eingetragen, und lda er sich zwar nicht für zu M hält, um kürzlich noch zu Giraten, aber doch, um noch weitere Theaterstücke zu verfassen, so faßte er den Beschluß, mit allen Mitteln dafür zu sorgen, daß die von chm gepflegte Form einer biederen Tendenz -r amaiik in Frankreich n i ch t au sst i r bt. Daß", r schien ihm ein Preis besonders -geeignet, und so setzte er ein Vermögen aus, taffen jährlicher Ertrag von 3 0.000 Francs ooeeeeeeooeeeeeeaoeoooeeoeeoaeeaoQQeeo« | SIEGM. KORNMEHL | <! GROSSFLEISCHHAUEREI $ | Zentrale: IX. Bezirk, Berggasse 19, Telephon 17-34K) u. 16-9-34 D <; Lieferant für Heilanstalten c | Abteilung für | C - unter Aufsicht des Ehiwürdigen Rabblnata der ter. Kultus- ' C { 1 gemeinde Wien 40 D j; IX., Berggagse t5 XVM-. H von Brieux dem Vevfafler des -besten Theaterstückes mit m«>ralischer und sozialer Tendenz zugeoventat werden soll. Die Akademie hat diesen Preis gleich so Violen anderen zu verleihen; nun traten die von ihr bestimmten Preisrichter einschließlich des Spenders zusammen, aber sie finden, so emsig sie suchen, kein d r a m a t i s ch e s W c r k, das chnen moralisch und sozial für die 30.000 Francs ausrcicht. Die Komödien und Tragödien, die M. Brieux selbst mcht mehr schreiben kann, schreiben die Jungen nicht mehr; kein junger Dramatiker bemüht sich, etwa zu beweisen, das; man seine Eltern taffer ehren sollte, Liebe keine Sün-de sei, Beamte anständig bezahlt werden müssen, die W'issenschast frei zu bleiben habe, vererbliche Seuchov unangenehme?foigen für die Nachkommenschaft bewirken. So liegen seine 30.000 Fmncs herrenlos da; die jungen Dichter würden sie wohl gern: einstecken, denn es gibt erschreckend viele junge Dichter in Frankreich, während das Publikum sich nicht ebenso rasch vermehrt, aber sie würden sich unmöglich machen, wenn sie noch Stücke wie Brrcux schreiben wollten. Bleibt abo nur übrig: Brieux wird wohl noch einmal sich aufraffen und den Zungen zeigen müssen, was und wie si: zu schreiben haben, und, kein Zweifel, dann wird Brieux solbst den Preis Brieux triumphierend m Empfang nehmen. Aus den Lheatern. Gu rg Lh ea ta r. Donnerstag,. *A8 'Uhr, ^< r G.ra-f v o n Charo-lais". Montag-, Uhr. ,P aw'kÄ s u n-t ew den Juden". A kabem ieb-heater. Donnerstag, U8 Uhr, „MSda! von heut e". Im Deutschen V o i k s t h e v -t e r wird Leopoldine Konstantin, die morgen als Zaza in der gleichnamigen Komödie von Verton .und Simon ihre diesjährige Wiener Tät-ig-keit aufwimmt, diese Rolle Samstag und Montag wiederholen- und Sonntag nachmittags %4 Uhr die Ginette Faffon in der Komödie „Die Schule der Kokotten" von Armont und Gerbidon -darstellen. — Die Groteske ,^>as Lachkabine-tt" steht für Freitag, Somttag und Dienstag au-f de-m Spielpla-n. Wiener K a m -m c r s p i e l e. Die Premiere der Nachtoperette ,Menn man zu d ritt . . von Pierre und Serge Veber und Ll-lbert Willimetz, Musik von Josef Szwlz, Gesangstexte von Karl Farkas, mit Harald Paulse-n, Dore Alder, Max Brod, Marlene Dietrich, Eugen Günther, Klara -Karry, Peter L-orre und Käthe Fran-k-Wrtt in den Hauptpartien, findet Freitag, den 16. d. M., All Uhr nachts, statt. — Die in Vorbercilnng stehende Novität des amerr-kanischen Zeitbildes ,^B r o a d w o y" wird von Direktor Franz Wenzler infzemert. AP v 'l l o ° T h c a t e r. Die Premiere der amerikanischen Jazz-iOperette „Lady £" von Dr. Ludwig Harzer, Mistk von George Edwards, findet am 17. Ä. M., 7 'Uhr statt. Richard Mayr, der ausgezsichnete Baff ist der Wiener Staatsoper, gchört heute 2b Jahre diesem Jnstttut an. Ursprünglich Student der Medizin, ließ er seine Stimme ausbtttan und kam durch Gustav Mahler an die Wiener Oper. Mahler erkannte die hervorragenden stimmlichen und mustka« tischen Qualitäten des jungen Sängers und ließ ihn bald die großen Bastpartien singen. Mayr hat eine der schönsten' Baßstimmen, die es je gab. Er ist M Buffopartien. ebenss unütartreifflich wie in seriösen Nöllen; sein König Marke ist eine der edelsten Kunstleiftungen, sein Leporello oder Figaro, unübertrefflich, sein Ochs von Lerchenau ein Meisterstück der Charaktertsiem-ngskuust. Gleich groß ist Mayr als Oratorien- und Liedersänger. Ein eigenartiger Zug seiner Künstlerscha-ft ist seine treue Anhänglichkeit an die Wiener Oper. Wetar die großen europäischen Institute noch Amerika vermochten se, Mayr von Wien sortzulocken. Seit einem Jahre ist er Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. Wie wir erfahren, werden für Kammersänger Mayr heute an seinem Jubiläumsiag, da er als Ochs von Lerchenau im „Rosenlovalier" auftritt, in der Oper große Ehrungen vorbereit,e>t. Gerichtssaal. Gitttm in der BMewMAS erwürgt. Der Angeklagte Eozlk srelgesprochen. Gestern hatte sich vor einem Schwurgericht unter dem, Vorsitz des QLGM. Dr. Wetz der Zimmcrineister Johann C o z r k, der, wie berichtet, seine Gattin im Verlaufe eines Streites in der Badewanne evivürgt hatte, wegen Totschlages zu verantworten. Der von Dr. Robert R c i ch verteidigte Angeklagte beantwortete die Frage, ob er sich schuldig bekenne: „Ich bekenne, daß ich schuldig bin, meine Frau ans dem Leben gebracht zu haben, aber ich habe es nicht mit Absicht gemacht. Sie hat mir in den vielen Jahren sehr wehgetan." Der Angeklagte erzählt dann über seine t r o st l o s e Jugend und über seine Ehe, die sich wegen der Eifersucht der Frau, sehr unglücklich gestaltete. Die Frau habe ihm vorgeworfen, daß er mit seiner eigenen S ch w e st e r e i n Verhältnis unterhalte und ein daraus entsprossenes Kind verbrannt habe. Er seWst habe seine Gattin wiederholt bei Ehebrüche n ertappt. Nur um seiner Kinder willen habe er gegen seine Frau nichts unternommen. Nach dem Umsturz gestaltete sich das Familienleben etivas besser und Eozik erwarb durch eine Arbeitsleistung von 1500 G r a t i s st u n d e >t ein Sie d ln n g s h a u s. Zu Ostern 1922 sei er daraufgekonmwn, daß seine Frau ein Verhältnis mit drm Mann seiner Stief- E 3as neue Problem: ein teures Telegramm ober ein billiger miMrllchrr Lostooftbrles? Ein Telegramm nach Polenn Lostet für zehn Worte 3.70 Schilling, ein Expreßbrief 1.10 SchsMdrg; der Luftpostbrief, tat in einigen Stunden nach Aufgabe I» Wen dein polnischen Adressaten zugestellt wird, nur —*60 Schilling. Aufgabe bei allen Postämtern; am Abflugstage W 7 Wr 20 Min. morgens beim Hauptpostamt.

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