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Wiener Morgenzeitung · 1927-09-11 · Heft 3065 (11.9.1927) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3065 (11.9.1927)
Date
1927-09-11
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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» 1 V i'» I: t, fi Heike 8 Sonntag Wiever Msegenzeltiurg 11. September 1^7 jmrnL ' 9s. 9665 auch in die Lage kommen, den augenblicklichen Maittttvert und den Liebhaberwert für den speziellen Sammler rekonstruieren zu können. Äas ist ein Moment von lvefentlicher Bedeutung. durch die Erfahrungen der letzten Jahre mehrfach bestätigt. Schließlich kann die Expertisenzentrale, wenn sie zur Anlegung der Auktionskataloge durch ihre Spez talgelehrten herangezogen wird, dem Publikum die höchstmöglichste Echtheitsgarantie bieten und dadurch unangenehme Prozesse für beide Teile, den Versteigerer und den Erwerber, vermeiden helfen. Eine deutsche Cxpertisenzentrale Ware auch - für den österreichischen Knnstmarkt von aktueller Wichtigkeit. o. r. (Na Preßbmger SnOnftrieOer abzüngig. DikMor Desi-der Kalman. Aus Preß bürg wird uns berichtet: D:r Letter der snesigen Direktion der Rima-Mnranyer Bergmerksgesellschaft Desider Kalman wird seit .gestern vcnnißt. Herr Kalman, eine in allen mitteleuropäischen Jndusiriekreisen 'sehr bekannte Persönlichkeit, litt seit einiger Zeit an Oemüts-- tevressionen. Ae Füße km Feuer. Anläßlich des fünfundsiebzigsten Geburtstages von Paul Bourget sei diese Anekdote, die Anatole France immer mit ganz besonderem Vergnügen zu erzählen pflegte, in die Erinnerung zurückgerufen. Die Geschichte trug sich in der Akademie während einer Sitzung in Sachen des berühmten Wörterbuches zu. Draußen herrschte eine Hundekälte. Wir waren unser vier oder fünf, die wir vor dem Kamin zusammen plauderten. Da kommt Böurgct herein, ganz in Pelze eingemummolt. Aus dem Astrachan streckt er ein düsteres, verblühtes Gesicht heraus. Er war niemals gar zu ausgelassen gewesen. „Was haben Sie, Bourget? Sie scheinen zu leiden." „Nein, mir geht es ganz gut, Gott sei Dank! Aber ich war' eben dabei, wie 1. starb. Es war entsetzlich. Er hak gelitten, wie ein Wüstling. Niemals habe ich ein so elendes Ende gesehen. Die Seele hatte Mühe, sich vom Leib zu trennen. Was für ein Kampf! Aber es war so besser.für ihn..." „Wieso bester für ihn?" ,La, besser für seine Seele! Sein Leben ist nicht voxbildlich. gewesen, wie Sie wissen. Er hatte oft dem Stachel des Fleisches, der Hitze des Blutes nachgegeben. Aber Gott hat ihm die Gnade eines schrecklichen Sterbens erwiesen. Er hat sich sterben gefächen. Er hat die Zeit gehabt, zu bereuen. Wollen Sie, daß ich Ihnen etwas gestehe?. Nun gut! Dieser gräßliche Tod — ich beneide ihn darum.". Und mit diesen Worten begibt er sich sanft und geschickt in den'Kreis der Feueranbeter. Die Sohle gegen die' Flamme ausgeftreckt, deklamiert er uns eine Predigt über die Schönheit des Leidens, über die Süßigkeit unserer Schmerzen. ‘ Ich konnte nicht mehr an mich halten. Ich habe ihn mitten in seiner stoischen Dissertation unterbrochen und hübe ihm auf die Schulter geklopft. ,^9ourget", sagte ich zu ihm, „nehmen Sie sich in acht: Sie verherrlichen das Leiden mit so viel Feuer, daß Sie gar nicht merken, daß Ihre Schuhe brennen." Es war ein König in Thule, gar treu bis an dar Grab, Der werbend seiner Buhle 'neu gold'nen Becher gab, Sie. packt ihn gar schnell und füllt ihn mit Hubers „$eima* an, Macht ihn so doppelt glücklich; , sie tut halt, waS fie kann. „Herma" ist Saft von ttEllba MAt6, alkoholfreies Tafelgetränk. En gros: Eaxl Huber, Wien, XVI., Stöberplatz 7. Tel.29-4-64 W i e u, 11. September. Das Wetter. . Gestern herrschte wieder mi-ldeÄ SpätsommerwettLx.. Die Voraussage lautet: Südalpen trüb Mit Niederschlägen, Nord alpen besseres Wetter, Temperatur wetng verändert, westliche Winde. Kongreß für Sozialpolitik. Im Festjoail des Geväu-desder Akademie der Wissenschaften, Wien, 1. Bezirk, UniversitätsPlatz 2 (Ecke Bäckerstraße), findet vom 14.. bis 18. September die 2. DelegiertEversammlung der Internationalen Bereinigung für sozialen Fortschritt, statt. Die Bereinigung ist Hebannttich vor einigen ^sichren durch Zusammenschluß der internationalen Gesellschaften entstanden, die vor dem Kriege auf diesem Gebiete bestanden, insbesondere aus der internationalen Bereinigung zur Bekämpfung der A rbe'. tslokigkei-t und der• internationalen Bereinigung für gesetzlichen Ärbe'iterschutz. Die Teilnahme an dem Kongreß ist gegen Anmeldung zugänglich. Anmeldung und Lösung der Teilnehmerkarte. (7 S.) vor Beginn,deS Kongresses, 14. September I. I., 1410 Uhr vormittags, im Kongrehgebaude, Um* versitätsplatz, Ecke Bäckerstraße, erhAKch. Flötistenstelle in der Staatsoper. In der Stäatsoper wird behufs Besetzung einer Stelle für das, Instrument.Flöte bei der Bühnenmusik ein Konkurrenzspivl abgehaltten, zu welchem sich nur LestquatiWerte Bewerber bis längstens 30. September d. I. in der Direkttonskanzlei des OpenttheaterS schriftttch anmelden wollen. Jüdisches Realgymnqsium,WieN, 2. Bezirk, Sasteflezgasse 3b. Ausnahmen in die 1. bis 8. Klasse täglich zwischen S und IS Uhr in der MrekttonSkanzlei. Di« AufnaymSPrÜftingerr in die 1. Klaffe finden Sonntag, den 18. September, um 9 Ahr vormittags statt. Das Kougrrtzbab wird erst im Frühjahr eröffnet. W.e gemeldet, war die Ausnahme des Betriebes in der neuen städtischen Badanlage aus dem Kongreßplatz in Ottakring für heute vorgesehen. Wegen technischer Schwierigkeiten mußte »re Eröffnung verschoben werden. Voraussichtlich wird die ganze Badeanlage erst im Frühjahr der. Benützung übergeben werden können. Die Manöver der niederösterreichischen Garnisonen. Gestern wurden die Manöver der" dritten Brigade beendet. Von größerem Interesse war hiebei eine bei KremS durchgeführte lieberbrückunq der Donau, wobei die Krvegsbrücke in etwas mehr als einer Stunde vollendet wurde. Modeschau im Konzerthaussaal. Die Herbst« und Mittermodcschau der Hauses JuLus Krupmik unter dem stolzen Titel grandiose Mode-Revue" bat das BÄd eines großen gesellschasttichen Ereignisses. Bor dem Konzerthaus eine riesige Wagenausfahrt, der große Saal gesteckt voll. Me etzm. Märchen aus „Taufend-und-eine'-Racht" n>gen wunderschöne Mannequins (allen voran di« -bekannte FÄmdiva Renate Rcnee) in gold« und perlenübevsäten Atzend" Äeidemr vorbei, .schwere Brokatmäntel. verschwenderisch mit Pelz verbrämt, um die Schultern gehängt. Das Material der Abend- AeSder ist wieder, wie in den früheren' Jahren, Goldbrokat, Crepe-Georgette, über und über mit Perlen und Perlewfransen bedeckt, Galdlamee und vereinzelt weißer Velourchiffon. Die Machart hat sich allerdings geändert. Man trägt nicht mehr das glatte Kleidchen, im Gegenteil, unzählige Zipfel und Schleifen umflattern die Trägerin. Auch Stilkleider sind für den Abend sehr en voyue. Sensation erregten einige oMbrierte Modell«. Das NachmittaaSKeid wird fast durchweg? aus Crepe Satin, derüberaus dankbaren Seide, gearbeitet. Der Ha-uvtefM besteht aus der doppe-lscittgen Verarbeitung, der Änz-.ge Aufputz ist eine Strasfchnalle. Bevorzugt werden die Farben schwarz und grau. Me Mäntel für den Herbst Md Wintc-- llnd durchwegs reich mit Pelz bedacht. ES gibt fast kein glattes?.eld mehr, keinen glatten Mantel: Ueberall hat sich die Glocke durchi gesetzt. Auch ein wenig länger sind die Kleider und MMtcl geworden. Den Abschluß der begeistert. aufgenommenen Modeschau bildete ein Brautzug, dem sich alle Mannequins anWoflen. ES gab natürlich rauschenden Beisoll, für den Frau Olga Kvupnik» als Chefin des Hauses, dankt«. Wenn man im Prater Perserteppiche verkauft. Am 4. d. M. hielten Kriminalbeamte im Prater einen jungen Mann wegen Bedenklichkeit an, weil. er den Leuten vier echte Perserteppiche zum Kaufe anbot, Der Bursche wurde als der 21jährige Hilfsarbeiter Franz Kratz, Wehiligstraße 72 wohnhaft, erkannt. In seinem Besitze fanden sich noch zwei Versatzscheine auf zwei Perserteppiche. Kraiz behauptete, die Versatzscheine von.einem ihm nur dem Sehen nach .bekannten Burschen zum Weiterverkauf erhalten zu hoben. Es wurde jedoch festgestellt, daß die Teppiche au? dem Besitze des Bankiers .G M >ukarowsk y, Gymnasiumstraße, stammen, dem sie gestohlen wurden, ohne daß er bis «dahin etwas wußte, weil er seit Ende Juni in der Sommerfrische weilte. Die bei ihm bedienstet ge wesend 25jährige Johanna Landauf hatte die. Teppiche gestohlen und verpfändet. Die Versatzscheine übergab sie ihrem Geliebten Franz Kraiz, der vier Teppiche auslöste und im Volks- Praterverkaufen wollte, . ehe «der Diebstahl ausge kommen sein konnte. Die Teppiche haben einen Wert von 2b00 Schilling. Die diebische Hausgehilfin und ihr Geliebter Franz Kraiz wurden gestern dem Landesgerichte eingeliefevt. Ja den Bergen vermißt. Seit dom 1. d. M. wird der 36jahrige Schulleiter der Waldschule Alland, Otto Wofchitzky, vermißt. Er hatte sich zu einer Tour ins Gesäufe. begeben. Seine «letzte Nachricht -kam aus Johnsbachtal pttd besagte, daß'er sich als Ziel' die He ß - H ü t t e - gesetzt habe. -Seither fehlt vonihm -jede -Nachricht. Sieben Schwestern mit dem DortoÄtttell <, Aus .F o r d. h c c <EnKländ) mich berichtet, Mß sich« dort sn einer schottischen Familie namiens Dun'var stehen Töchter mit dem Doktortttel befinden. Zwei prakttzieren vepeits als Aerztinnen und die anderen gehören zum Drrebtorium verschiedener Hochschulen. Eine achte- Schwester besucht bte Univsersität in Aberdeen, um ebenfalls den Doktortitel zu erlangen. Zwei Brüder büßten , ihr Leben wühncnd des Krieges ein. Die Familie stam'mi'vori schottischen Schafhirten ab. Wallisisch und Englisch. Im Zusammenhang mit dem viekbemerkten Fall, daß jüngst ein angesehener Walliser vor einem englischen Gericht die Erklärung ab gab,. er verstehe nicht Englisch, wird in den englischen Blättern darauf hrngewiesen, daß es noch vor vierzig Jahren so gut wie ausgeschlossen war, daß man in Wales jemand gefunden hätte, der nicht der beiden' Sprachen mächtig Öen. „He has no Enalish", war damals ein mißachtendes rrteil. Seitdem die Walliser aber nach Selbstregierung strebten, ist die Kenntnis der englischen Sprache in Waüs stark zurückgeganaen, und es wird versichert, daß man heute schon dort viele Bauern findetdie sich nicht nur auf englisch nicht auszudrücken wissen, sondern sogar die englische Sprache überhaupt nicht verstehen und sich dessen durchaus nicht schämen. Eine neue Gorillaart. . Oberst Fenn, der im Auftrag des Britrs-H Museum eine zoologische Entdeckungsreise in die unbekannten Gebiete Nordrhodesiens unternommen hat, hat dort einen Gorilla erlegt, der nach den bisherigen Feststellungen eine noch unbekannte Abart darstellt. Diese zeichnet, sich durch bedeutend größere Entwicklung des gesamten anatomischen Baues und durch große Wildheit aus. Daß die neue Wärt linkshändig ist, konnte daraus ersehen werden, daß sie beim Gehen immer den linken Arm vorstreckt, um damit die Hindernisse aus dem Wog zu räumen. Der-wütende Gorilla reißt Menschen Arme und Beine aus und kümmert sich dann nicht weiter ilm sein Opfer. Das Skelett des erlegten Tieres wwd rat British Museum ausgestellt werden. Arxenrk lm Körper ver RaM?r. In AmeriLr hat man an zahlreichen Tabakrauchern und -schnupfern Untersuchungen auf den Arsenikgehalt des Körpers vorgenmwnckn. Dabei ergab sich, «rß er beträchtlich höher war, als es der durch die Nahrung dem Körper zügefüHrten Arsenikmienge entsprochen hätte. Etwa die Hälfte des. im Tabak enthaltenen Arseniks wird durch den Rauch der Luft zugeführt, der andere findet, soweit die seitherigen Untersuchungen dartun, seinen Weg in den Körper des Rauchers. ES wick» noch weiterer sorafättiger Experimente bedürfen, um die Richtigkeit dieser interessanten «nd wichtigen Beobachtung einwandstei feyzustelken. E Stosfeiukauf ist Vertraueassache. Mqderne Herren- und Damenstoslfe für Herbst und WinkerwirkNch «hevvorvagend guter Qualität, infolge kleiner Regien zu konburrenAoS Mügen Pretzien bei Kann & Fried,. 6.: Bezirk, Anke Wienzelle 40, im Hofe. E Wir machen aufmerksam, daß die altrenomievlL Wiener Firma Franz Nemetfchke & SoL«, 1. iBchäük, DWer« stratze 7 (gegr. 18401, stets ein großes «Lager van SWreren und Harmoniums zum Verkauf als auch zur Miste vorrätig hat. ANNA HOROWITZ SIMON EISENBERG ■•a««fififiasfis«Bca0MMias«M*«iiM»aaiMi m § die Marke des eleganten Herrn VII., Kaiserstraße 123 iX., Alserstraße 6 laaaBaaBaaHiBaaaaBaBBaaaaaHaBBBaaaaaaafe Verlobte WIEN 11 STRASBOURG eooa«eaeeaeeeeeeB666eeeeeoaeaoe8aeeettQi IIEGM. KORNMEHL GROSSFLE1SCHHAUERE! Zentrale: (X. Bezirk, Berggasse 19, Telephon 17-3-99 n. 16-9-34 Lieferant für Heilanstalten Abteilung für ‘■H^-FIeiseh unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rahblnats der Isr. Kultus-, ■ gemeinas Wltn '40 IX., Berggasse 15 XVIII., Währlngerstraße 97 E Bei Müdigkeit, Geroizthoit, Angstgefühl, SchilaflosMit, Herzbeschwerden, Brustdruck regt das natürliche „Franz^osos Bitterwasser den Muttreislauf im Uutevleibe nachhaltig an und wirkt dadurch beruhigend aus die Wallungen. - Professoren fm Vevdauungskrankheiten erklären, daß sich, .das Franz-Joses- Wasser bei Erschei-mmgen, die von Selbstvergiftung i>es Magendarmikanals ausgehen, als ein ausgezeichnetes Remigungsnnttoi beivährt. Es ist in Apotheken und Drogerien «chÄttich. Austritte aus dem gudeutu«. Rellh Schnäbel, 20. Zänner "1904, Men^'leL/.Pripüte, 4. Bez., Argentinierstraße 21; FriederSe Iellinek, 1. Jum 1892. Wien, led., 4. Bez., MawchoWM 9; Jnsta SW, 29. Juni 1892, NiMsbuvg, led., 8. Bez., Gürtel 48/3; Marie Goldmann, geb. Wegscheider, 30.' November 1887, Wien, derh., 15. Bez., HerÄotzgasse 26; Amalia Robicek, 6. April 1899, Men, led., 2. Bez., Bereinstzasse 19; Lili Wexberg, 12. April 1890, Wien,.Pech., 19. Bez., Phrkew gasse 7; Gatte Dr. Leopold WeKerg.1L Februar 1889, Wien, verh., gleiche Adresse? Elsa Botlik, 5. Jänner 1910, Men, led., 20. Bez., Staudrngergasse. 3; Adele Münz, 11. August 1897, Wien, led., 20. Bez., Heinzelina nngasse 13; Dr. Marianne Stein, 29. Jutt 1888, W«n, led., 19. Bez., Blaäslstmße 4; Hetb«ert Jakob Hermann Poiak, 14. Oktober 1896, TMS, led.,. 6. Bez.,. Werhazhgaffe 15; Röbdrt Gerö, 23. Februars 1904, Leobersborx. leb., 2. Bez., Wehrgasse S; JMmna Singer,, 16. Mai 1874, Oberplöttelbäch, verh., 4. Bez., Windnrüylaasse 16; Josef Waga, '6. Februar 1896, Men, verh., 20. ' Bez.-, Stromstraße 69; Adolf Riesel, 6. Dezember -1897, - Thsmvmce, led., 20. Bez., Birrghardgassle 10; Godechei Gustav Brurrwald, 30. Mdver 1887, Warschau, led., 20. Dez., Klosterneuburgerstraße 47; Siegfried Schstnitz, 28. Jänner 1890, Wien, ger. güvennt, 3. Bez., Ungargasfe 5; Alfred Thimann, 27. Februar 1904, Wien> let»., 20. B^., Pappen/ cheimgasse 43. ' -—-;■ '■ . Brieftafte« der Redaktiou. Barnet-Wien. Die Adresse «lautet: Wien, XV., HerKotzg. 17. c Dm neue Problem: 81» teures relesnimm oder ew billiger »»riAirllcher Mpoftbrlel? Ein Telegramm nach Polen» kostet für zehn Worte. 3.70 Schilling, ein Expreßbrief 1.10 Schilling; der Luftpostbrief, der in einigen Stunden nach Aufgabe in Wien dem polnischen Adressaten zugestellt wird, nur —SchiMng. Ausgabe bei allen Postämtern; am MflugRage PS 7 Uhr 20 Mi«, morgens beim Hauptpostamt. >W>WB>BBWWWWWBBWBBW>W>>>BWWBU>>WWWWW> Bereine, DortrSge uud Bersammluugeu. Hebräischer Kioderoarte» der Zionistischen Frauengruppe Wien IX. Die. Aufnahme evfoba-t . «für ganz- oder halbtägige «Beschästigungszeit. Auskünfte an Interessenten aus dem 9. und den angrei»envvn Bezirken «täglich von 1kl bis 1 Uhr, 9. Bezirk, Hahngaffe 24, Tür 7. Dortselbst auch Einschreibungen, für den HebrSWUrS für BolkSschAer. In der nueutgettticheu hebräische« Bibelschule des Squa« gogemrereÄres ^Nech-JftnÄ", 2. Bezirks "Leopöldsgasse 29, bsSnnt der Unterricht a«m 18. September um 10 Uhr vormittags. Ei-nfchreDualgen «täglich abends von 6 bis 8 Uhr, Sonntag von 10 brs IS Uhr. BchMchule der Israelitischen Sultusgemvinde Wien, 20. Bezirk, Oth-maMffe 48. Die EinjschreiLunaen für alle UnterrichtSfücher dlcher Anstalt (Liturgie, Bibel, hebräische Sprache) firibwt im Saal I, Mezzanin, statt, und Mär: Sonnjag, den 16. September, von 9 vis 12 Uhr vormittags, Montag, den 19. September, vom 3 bis 7 Uhr nachmittags, Dienstag, dem 20. Septembervan 3 bis 7 Uhr nachmittags, Mitttvoch, dem 21. September, von 8 bis 7 Uhr nachmittags. Die Kurse sind für Knaben u-nv Mädchen bestimmt. Der Unterricht ist ument- Orltf. entil. BMer 91S- Eelmieti Welnkerger. I.. SligerstnOiS t

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