Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3064 (10.9.1927)
- Date
- 1927-09-10
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite S Men, SamStag »» ——-- - - Wiener Morsen-eitnns w. September rss7 ."MBtliia : rr a, lA...,;«». mwfew. K r. 8004 IVDISCIIES LEBEN ohnehin <tuf Unfall versichert sein. Die übrigen Angestellten aber fwmticu mit dem Auto itt gar keine Berührung. Ern OdeelunveSgericht fli* LvrrSstekkerch. negierutlg wurde eine Petiti güvische Piktkt. Aus Warschau wird uns geschrieben: Im Sp i t a I der Jesuiten starb dieser Tage die AZsichrige Christin Maria Plata mis einem Dorfe neben Warschau. Der Gatte der Verstorbenen befindet sick) in Fmnkreich in Arbeit und ihre Schwester lebt in lo dürftigen Verhältnissen, daß sie nicht in der Loge ist, die Kosten des Leichenbegängnisses zu tragen. Eine Freundin der Verstorbenen begab sich in das Bureau für „Gesellschaftlichen Schuh" und bat.um ein« Aushilfe zur Deckung der Leichenkosten. Sie wurde jedoch abgewiesen. Hierauf sprach sie beim Regie« rnngskommissariat vor. Hier erhielt sie wohl mich keine Geldnnkerstühung, dasiür aber den Rat, sich an den jüdischen Verein „Che seih schel Emes" zu wenden, der ihre Bitte nicht abschlagen dürfte. Neun Tage lang lag die Leiche der Maria Plata -in der Kapelle des Spitals der Jesuiten u-nd konnte nicht begraben werden, obgleich es in Marschau auch eine christliche Bereinigung gibt, die sich gleich dem „Gheseth schel Emes", der bei armen jüdischen Verstorbenen eiuschreitet, mit der Bestattung von Leichen armer Christen befaßt. Der jüdische Verein „Eheseth schel Emes" entsprach der Bitte und sorgte sür die Bestattung der Leiche der Maria Plata nach katholischem Ritus. Es ist interessant fostzu stellen, -daß dieser jüdische Leichenbestatt»mgsverein seit feinem-Bestände die unentgeltliche Bestattung von 50 christlichen Verstorbenen dnrchgeführt hat, weil sich keine christliche Anstalt fand, die diesen Pietätsabt unentgeltlich vollziehen wollte. var hebräische Lelragramm «er der Gruft Napoleons. Aus Paris wird uns geschrieben: Wenigen bürste es bekannt fein, daß über der Gruft des großen Napoleon im Pantheon in Paris das den Namen dos israelitischen Gottes bezeichnende Tetrugramm in hebräischer Sprache eingemeiselt ist. Hoch oben unmittelbar über dem Sarg ist auf dem Kuppelbild die Gestalt Moses sichtbar, wie er inmitten weißer Wolken dem Begründer der christlichen Religion den Palmenkranz des Friedens * reicht und über diefmn Symbol des Friedens ist, mit freiem Auge kaum sichtbar, das hebräische Tetragramm eingemeiselt. Rdifchchiftorische Steine im Musen« der Washingtoner Kathedrale. Dem Bischof James E. Freemann von der Washingtons Kathedrale' wurden kürzlich drei wertvolle alte Steine für sein Museum zum Geschenk gemacht. In der Beschreibung dieser drei Objekte wird behauptet, daß der eine Stein vom Moses-Tempel auf dem Berge Sinai, und zwar von jener Stelle stamm«, an der der Tradition nach die zehn Gebv te erteilt WoÄen sind. Ein 5'inderer der drei Steine gilt als Ueberbleibsel der uralten Synagogs '»«er chiirdischen Juden in Kai-Zeng-Fu. Der dritte Stein stammt von der ältesten Kirche in AmevAa.' WiererhrrftMng der UnlverWtsgeLSndes in Jerusalem. Wie uns mts Jerusalem berichtet wird, wurde die Fundamentaushebung für das physikalisch-mathematische Institut bereits vollendet und auch die Arbeiten für die 'Nationalbibliothek freiten vorwärts. Die WiederherstellungsmLeiten an dem chemischen Institut find gleichfalls -vollendet und die Arbeiten im Institut haben bereits begonnen. Am stärksten haben die Nobeng ebäu de des s.'lten chemischen Institutes gelitten, sie mußten ganz abgetragen werden. An Stelle dieser werden neue Gebäude für die Versuchstiere errichtet werden. Da die Hjlfsgelder rechtzeitig eingeflossen find, dürsten alle dtzse Arbeiten noch vor Eintritt.der Regenperiode vollendet sein, so daß sämtliche Institute der Univerfität rechtzeitig den Betrieb wieder auftvchmen können. fllUfli ■■■■■■■ ww Gerichtsfaal. Immer wieder Frau Grosavesru. S^e datrs dhe Wohmmg ihres getStrtm Gattisn mcht Frau Grosaveseu versucht mit allen Mitteln, Lu die Wohnung, die sie Mit ihrem Gatten Trajan Gvosavescu Ln der Lerchenfeldersiraße bewohnt hatte, zu gelangen. Der Vertreter der 'Mutter und Schwester Gvosavescus^ Dr. Hans Gürtler, scht aber alles daran, um ihr den Eintritt zu verwehren, so daß es vor der Wohmmg schon wiederholt zu heftigen Kontroversen kam. Nun hat das Verlassenschastsgevicht einen Beschluß gefaßt, wonach der Standpunkt Doktor Gürtlers insofern gebilligt wird, „alsigegenseinen Willen Frau Nelly Grosaveseu nicht ermächtigt erscheint, die erblasserische Wohnung zu betreten." Da sich Dr. Gürtler vor Gericht bereit erklärte, Frau Grosaveseu das Betreten der Wohnung zum Zwecke der Bezeichnung der von ihr beanspruchten Gegenstände zu gestatten, wird das Gericht Frau Nelly Grosaveseu Gelegenheit geben^ an einem der nächsten Tage in Begleitung eines Gerichtsk-ommissärs die Bezeichnung der ihr und ihrem Kinde Renee Caltun gehörenden Kläder- und Wäschestücke vorzunehmen. Das Gericht wird daun binnen drei Tagen die Aeußerung des Erbeckvertreters zu ihrem EigentumsbekenntmS entgegennchmen und die Aussolung der als Eigentum der Frau Grosaveseu anerkannten Gegenstände v e ranlassen. Las Werde« der neohebrSifchen Sprache. Die Enttvicklung der hebräischen Sprache und ihre Anpassung an die kulturellen Errungenschaften unserer Zeit. konnte naturgemäß den Bolksmassen allein nicht überlassen, werde«. Die Eigenart des Aufbaues der jüdischen Natioiralheimstätte in Palästina machte auch auk dem Gebiet der Sprachenenllvicklung einen eigeimrtigen Prozeß notwendig. Besondere Schwierigkeiten Ergaben sich bei dem Gebrauch der hebräischen Sprache im mittleren und höheren tv-issenschaftlichen Unterricht, und diesen zu -egegiren; wurde eine bebräis che Sprachenkom Mission eingesetzt, die aus deu bedeutendsten Fachgelehrten und Schriftstellern des Landes besteht. Dem Präsidium der Kommission gehören David Jelli n, Dr. A. Mafia und Dr. S. Gisenstadt an. Dem Berichte dieser Kommission an den 15. Ziornstenkongreß entnehmen wir, daß in den letzten Monaten auf dem Gebiet der Baunmterialicn, der Geographie, Hausgeräte, Speisen, der Technik, der Kunst, des Rechtswesens, cer Physik und Chemie eine ganze Anzahl neuer Worte geschaffen »tnttfce, die bereits in die wissen.- schaftliche Literatur Eingang geftrnden haben. Wichtig >var die Arbeit sauf dem Gebiet der hebräischen Bezeichnung einer Anzahl von Begriffen in der Landwirtschaft und betreffend die bei den einzelnen Pflanzen auftauchenden Krankheiten. In der nächsten Zeit schon erscheint das sechste Heft der Arbeitsergebmsfe der Kommission,' welches auch ein Verzeichnis der neuen Wortbildungen enthalten wird. sin Flaggenstreit der zenkalverelaes- D-er Landesverband Groß-Berlin des ^Zentralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens hatte zum 22. Oktober die Raurcke des Esplanade-Hotels gemietet, mni dort ein Fest zu veranstalten. Da das Esplanade zu den Hotels gehört? die sich grundsätzlich weigern, die Reichsjlagge zu hißen, ist: der Landesverband Groß-Berlin Von dem Vertrage mit dem Hotel Esplanade zurüc^etreten. Durch seinen Rechtsvertreter hat darauMn das Hotöl Esplanade angedrpht, den Landesverband^schadenersatz-pflichtig zu mvchen. Der Landesv^rbandsansMuß hat einsttmmtz beschlossen, Festst,^rLmwAs4kra.KL attf - Richtigkeit des BerwqxK tz« schiebe«. Kn zentrumsabgeordneter «er Me gtfcWMs* sihSndnogen. Zn GirvplAhofen bei Schweinfnrt wurden, wie icke „C.-V.-Zeitung" vom 9. September meldet, auf dem Mischstn Friedhofs in der Nacht vom 28. zum 29. August, fünf Grabsteine nmgöwor^n urck> bas Leichenhaus Mt HockErngw vestrdest. Der Preufsische Zentrmnsabgeordnete Dr. Leo Schwerins, schreibt der „C.-V.-Zeitung" zu dreser. emipSrenden Tat: . ES kann gar kein Zweifel für alle objektiv Denkenden unterliegen, daß die Gräverfchändung der Ausdruck einer inneren Feindschaft gegen das Judentumist, und daß die viel häufrgere Ausübung dieses Verbrechens mit der Verhetzung mancher Volksschichten, denen man das Judentum in unglaublicher VerM rrunL zeigt. MfaimMftnhängL. . . . Um To mehr Haben alle roLMch henkenden Deutschen die Aufgabe, unsere jüdischen' Mtbüvger in ihrem Kampf gegen diese Auswüchse einer, rckißgeleiteten Raffenvew§gung zu unteKützeu. Das kann rmr dann geschehen, wenn der Abscheu vor diesem pietätlosesten aller Vergehen so groß wich, daß das Gewissen der Gesamtheit noch feiner und empfindlicher schlägt, als dies sonst der Fall ist. Jenseits aller religiösen und parteipolitischen Betrachtungsweise gibt es noch eine menschlich-humane, ite über alles Brücken Wagen sollte «nt müßte." Frau Grosaveseu hat . auch durch ihren Anwalt Doktor Seo Blech beim BeHrrksgerichte Josefftadt um die Erlaubnis angesucht, in die Wohnung ein ziehen zu dürfen und die Wohnungsschlüssel zu übernehmen, doch wurde dieser Alntrag vom Gsüchte abgelehwt. GeMrhtwareuhandel mit Motorbetrieb. Der Gemischüvarvnhackdel des Inhabers R. KöuiL wurde auf Einschreiter: der Arberter-Unfallversiche^ngsanstalt für u nfallversicheruugspflLchtig erklärt, weil dev Inhaber ein Automobil besitzt, das er auch zu Geschäftsfayrten benützt, wodurch er „ein durch elementare Kraft bewegtes Triebwerk bei seinem Betrieb verwende". Gegen diese im Jnstauzenzuge vom Bundesministevium für soziale Verwaltung bestätigte Entscheidung brachte der Geschäftsinhaber di« Beschwerde an den BcrwalMngsgerichtshof ein, in welcher er bestritt, daß er ein Gemischtwarenhändler „mit Motorbetrieb" seL Das Auto, das er gu den Fahrten von seiner Wohnung ins Geschäft verlvende, habe mit dem Geschäftsbetrieb gar nichts zu tun. Es sei nicht ssinzufehen, ' weshalb das Ladenmädchen, die Kassierin und ft ndere unfallversicherungspflichtig sein sollten, weil der Chef ein Auto benütze. Der Berwaltungsgerichtshof gab der Beschwerde Folge und hob die Entscheidung über die stlnfallversicherungspflicht des Gemischtwarenhändlers als ungesetzlich auf. In der Begründung wird ausgeführt, der ^Kraftwagen sei allerdings eine- Kraftmaschine, ft klein er werde nicht „berm Be - r i »b" verwendet. Wenn der .Chef das Auto, sei es auch fü.- Geschäfts' ivege, benützt, so könne daraus eine Vorficherungsp,ucht drr Angestellten nicht abgeleitet werden. Der Eh au ffeur müsse Der Bundes- . on bc? öberösterrck'chischeu Jndustriiellenverbandes, der Linzer Handelskaimuer, oes Hauptverbandes der oberösterreichischeu Gewervegenossen-- schäften und des VerbandeS der Haus- und Grundbesitzer Merreicht, in der ersucht wird, m Linz ein Oberlaub esgericht zu schaffen, dessen Kompetenz die vier obevösterreichischen Gerichtshöfe Lrnz, Rred, Stehr und Wels unrfasfen soll. Justizminister Dr. DtNssHofer der sebst lange Z«it in Linz als Richter tätig war, wird, wie verlautet, dieses Ersuchen unterstützen, so daß es bald zur Errichtung eines Oberlandesgerichtes :v Linz kommen dürfte. Bühne und Kunst. Raimundtheater. Gastspiel des Olmützer tschechischen Theaters. Nach der schwächlichen Aufführung der Langersch.n Komädi» „Grandhotel Nrwäda" kam eine nicht uninteressante Dramatisierung des Romans „Unser Herr Pfarrer bei den neuen Reichen" von Clement Baute l. Das in der Anlage als Lustspiel gedachte Stück wurde von den Tschechen ins Derb-Groteske hinübev-- gespi-elt, ohne der feinen Ironie, die in der Rolle des Landpfarrers steckt, gerecht zu werden. Einzelne Charaktertypen gelangen recht gut. In Arzibaschews „Eifersucht" hat sich das Olmützer Ensemble gefunden. Hier wirkte.der Einfluß der slawischen Seele nnt. Diese gab sich in überaus feinen Nuancierungen der Charaktere und des Mlleus: das bürgerliche Milieu mit der Melancholie, die schließlich jede verrauschte Leidenschaft begleitet, der Schwüle Sonrmerabend, den die -Russen so lieben. Beherrscht Kobelar, z-um Opfer prädestiniert Frau F ried-Dvhnal. Hier konnten schon höhere Ansprüche befriedigt iverden. Ern ackftzlchnjähriger Theaßerrgpelkmeister. Am.ststdtrschen Schauspielhaus in Hannover ist als Kapellmeister dev 18jährige Erwin Dreisel tätig. Er hat als 14j!ähmger Kr das staatliche Schauspielhaus in Berlin eine Musik zu Shakespeares „Wie es euch gefällt" komponiert und nunmichr wurde seine Oper „Armer Kolumbus" zur Uraufführung für das Kaffeler Staatstheater angenoMinen. A«s de« Theater«. iBur-gächea te r. Morgen, Uhr, zum ersten ' r W-rr-tshaus zum Pechvoge-l, Komödie Male» Ä Lv-rr-lsyaus zum Pecyvoae-:". Komom« von Dukes, deutsch von Felix Salten. Akadeimketheater. Morgen, He Uhr, ,Kdam und Eva". Theaüer in der Josefstadt. Morgen, nachmittags 3 Uhr, ißet ©efeten Preiisen, „Die Ka-meliendame" mit Elena Pollewitzkaja. Roland bühne. Die Direktion hat «das Aufführungsrecht von BovH^eS Drama „Der Erzherzoa", -deutsch von Dr. Stefan Hock, das die Mahevlmg-Tra-gödie behandelt, erworben. Deutsches Bolkstheater. Morgen, nachmittags Deutsches VoHstheater. Im 5rauhe der nächsten Woche beginnt Lerpoldme Ko-n-stantrn ihre Wrrksamkeit. Die Künstlerin, spielt Donnerstag und Samstag die Titelrolle in «Zaga" und Sonntag, -den 16. September, H4 Uhr, in „Dre Schule der Kokotten". Raimundtheater. Das Oilmützer Tschechische Schau« spiel bringt heute abends Sban. Loms Liebesdrama „D i« büßende Magdalena", morgen, nachmÄtags 3 Uhr, ,Mnser Pfarrer bei den Reichen", abends „Transport Nr. 2-0" von Z. Stepanek und B. Brbsky. Beredte. Bortköge und Bersammdmge«. Talmidd Thora Misrachi, Wien, 2. Bez., Praterstraße 43. W nächste Woche begin-nt der Hebräisch-, Bibel- und Talmud« Unterricht für Anfänger und Vorgeschrittene. Einschreibungen täglich zwischen 8 bis 9 Uhr abends. — Histadruth Hanoar Hamisrachi, Men, 2. ©e*~ Pvaterstraße 43. Heute, 4 Uhr nachmittags, Referat Jscrk TertÄbamn über d«ie ,-Ferienkoilonie in KoberSdors". — Hechallrz Hamisrachi. Heute um 3 Uhr nachmittags, Praterstrqße 48, allgemeine Sich«. Referent: Hans OÄva-um. Jüdisches Zentrum der Sozialen Hüfsgemeinschast, 2. Bez., Untere Wugcrrtenstraße ZS. Ende September begi-nnt -das Wintersemester 1927/26, EinschreiÜMgen finden ab 12. d. M. täglich von 5 bis 8 Uhr abends im Sekreta-viat statt. Das vielfach erweiterte Programm ist kostenlos im Sekretariate, 6. Bez., Untere Augartenstrcche 3b, erhMMh. * Bund für Mutterschutz. Verheiratete und -unverheiratete Frauen, icke infolge Mutterschaft -in Not sind, mögen sich an die Auskunftsstelle, 6. Bezirk, Mvllavdgasse 8, wenden, wo ihnen am jedem Werktage (außer Samstag) um 17 Uhr Rat und Hrffe evteAt wird. Im Mütterherm finden Frauen und Mädchen vor und nach der Gntbinbnng gegen billiges Entgelt Unterkunft. AerzÄiche Schwangerenberatung daselbst jeden Freitag, 10 Uhr. Im Monat August waren im Mütterheim 82 Mütter und 26 Säuglinge an-922 und 677 Tagen verpflegt. ,-Beth Jizchok." Samstags den 3. d. M., hat -hier die GErabvevsammlung des neugegvündeten Vereines ,/8eth Jizchok", der sich zur Aufgabe gestellt -Hai, d:e kulturellen, yMnanftären u-nd sozialen Interessen seiner Mtgllieder zu fördern, stattgesunden. Der Verein beabsichtigt, in nächster Zeit eine Lesehalle für seine Mitglieder zu eröffnen, sowie He-bräisch- Kurse für Kinder zu errichten. Zwecks Ausbringung -der Mittel, um die für den 17. - Bezirk so notwe-ndigen Kurse zu erhalten, haben die Mitglieder beschloffen, außer de-n monatl'.che-n Mitgliedsbovträgen bei ihrem seit Jahren bestehenden Minjan bei Dhoraaufruf für -diesen Zweck zu spenden. Als Präsident wurde ^err David L i p p e r t, als Vizepräsidenten die Herren Heinrich -ordner und Josef Sonnenblum, als Kassier Herr alomon Morgenstern und als Schriftführer Herr Israel i P e r gewählt. Der Ausschuß besteht aus den Damen Frau Sabina Hordner, Frau Olga Krupnik, Frau Roscklie Leiser und Frau Esther Meisel. und aus den Herren Adler Markus, A m a r a n d Jsiidor, A P t e r AMlech, Beno witsch Israel, Blume ns eld Josef, Fried mann Lev, G ü n s -b e r g Jakob, K a r p e l Aron, Penner S:mon» Silberroth Psachjoh und Zipper Heinrich. Alls Kassa« revrsoren wurden Äv Herren Kwerbaum Leib und Wechsler Schajeh, als Schiedsrichter die Herren Klug« Haupt Saul, L i n d e n b a u m Wols, Lichtschein Leopoll». Riegl er Uscher und Spitzer -Bernhard gewählt.