Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3063 (9.9.1927)
- Date
- 1927-09-09
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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ShvaWB iuwtv fTlcUUH 'SJterdctt^ütHwj S. SepftmBsr W27 «jpifHK MpHvlLette« zn folg««. Ekn starkes Pokizetausgebot und BrrndeSwchr imchten dir Ordnung aufrecht erhalten. - > SM. M veMollene Stadt «on Jo«as. t Tödliches Autounglück im Prater. SI» Sdoxiieiir Mt bei einer SttnreMWnlteftelle I» eine MeMensrnnne Mittwoch abands um 3/z8 .Uhr hat sich in der Am sste l l u n g s ft vaifi c ein schreckli che S U it,fl l ü et abgespielt. Bei der Haltestelle au der Eckr l^r Molkerristrasie hirlt ein Straßcnbahnzug der Linie „2l'\ Während ihm eine Anzahl Fahrgäste cnistieg> suhrei u!A u t o m i t t e n i n s i c h i n e i n. Ein Passant itrmrbc van dem Krafttuagen ersaht, zu Boden geschleudert und ekwa zwanzig Schritte weit geschleift. Er bleib d l ntt ü b e r st r ö m t bewustlos Iliegcn und wurde mit einem Bruch des Schädelgrundcs -und des Unterschenkels in das Spital der Barm harzigen Brüder gebracht, Ivo er bald darauf starb. Der Ke tötete ist -der 45jährige Pädagoge und Privat-- beamte Dr. Gaston R o f f e n st c i n, in Triest geboren, Stuwerst raste 22 wohnhaft. Der Aut ölender ist der 25-jährige Handelsa-ngestellte Mir! Sonntag, Sechshauserstraste v wohnhaft, der mit beim feinem Vater gehörigen Auto B VI 314 das Unglück herbeüführte. Das Schicksal des Dr. Roffeikstein ist tragisch. Eine Dic rteckst-unde v or de m e«n-t je tzl ichen U n fall nahm er noch Abschied von fern er Frau, die in Gesellschaft einer Freundin ans -dem K o n st a n t i n h ü g e l weilte. Doktor Roffensdein, -der seit kurzem da» Amt des Sekretärs im Leopolld-- städter Dolksheim bekleidete, vevl'.est den Konftantinhügel in der Absicht, noch nach dem Bureau zn sehen. Er wollte bald wieder zurück sein. Ws es IN Uhr wurde und der Gatte noch nicht kam, -bieM-oß die Frau, nicht länger zu warten und begab sich in die- Wohnung nach Hause, wo sie bald von dem gräßlichen Unglück erfuhr. Dr. Roffenstein, der infolge einer schweren Gelenksentzündnng beim Gehen -etwas behindert war, konnte augensch-eiii-lich als das Auto daher raste, nicht schnell genug answ er ichen, wahrend sich die anderen Passanten retten konnten. So wurde er -das Opfer das Karl Sonntag, der angeblich a n g e h e : t e r t war und in sehr ras ch c m Tempo und ohnL jedes Signal direkt in die -bei der Haltestelle -befindlichen, inmitten der Fahrbahn stehenden Personen hineinfuhr. Somit erscheint Sonntag allein an dem tötl, ichen Unfall schul dt-ragend zu sein. Sonntag, der das Verschulden in Abrede stellt, wurde gestern nach Abschluß -der Erhe-bum-gen dem Landesgcricht eingcl-resert. Die gerichtliche Oeffnu-mg der Leiche Dr. R-osfensteins wn-rdc beantragt. Der fünfte Messetag. Das Messegeschäft hat rmmnehr seinen Höhepunkt erreicht. In fast ällen Branchen ist der Geschäftsgang durchaus befriedigend. Im Messepalast steht wieder die Ledergalanheriew-arenbrauche im Mittelpunkte des Geschäftes. Abschlüsse kamen unter anderem mit Schiveden, Frankreich und Antenka zustande. ^Lhuch in Reiseartikeln (Rohrplatten-, Leder-, VulkanfiüerkosfM) iv-aren Verkäufe in die Sukzessionsstaaten, nach England, der Schweiz und Holland zu verzeichnen. Anhaltend lebhaft ist. der Geschäftsgang in der S p i e l w a r e n b r a n ch x. Auch dqs Kunstgewerbe erfreut sich in allen seinen Zweigen lebhafter Beachtung. Das Interesse wandte sich vor allem kunstgewerblichen Beleuchtungsgegenstäirden zu. In der Neuen Burg sind es nach wie vor die Strvtckwaren, ans die sich anhaltend starkes Jntereisse korrzentriert. Strickwaren fanden Abgang nach Deutschland, Ungarn, Jugoslawien, Rumänien, Pale,;, Bulgarien, der Türkei, England, Nord- und Südamerika, Aegypten und Palästina. Auch irr Stickereien war die Beilegung nicht unbefriedigend. Es konnten Mschlüsse mit Deutschland, der Schweiz und Schweden getängr werden. In der Rotunde war der Besuch recht zufriedensteslend. In erster.Linie kommen Interessenten aus den Bundesländer in Betracht, daneben sind Einkäufer aus den SAyststaaten Europas in ansehnlicher Zahl erschienen. a seinem Prinzip getreu, stets mtr das Beste zu möMchst billigen Preisen zu -bieten,- bringt das populäre Leopoldstädter -Warenhaus Brüder Schifpm ö-tin auch diesmal zu Beginn der Herbstsai-son Austeravdentbichtzs. Tvph-d-em die sprunghafte Sstigemitg der Baumwoll? preise am WeNnwrlt eine wesentliche Verteuerung aller TexAlwaren bedingt, ist dieses Kaufhaus zufolge sansendvr RieMabs-chlüssc -in der angenehmen Lage, alle Herbstmeu-Heiten zu den bekannt billigen Sensalionspreisen abzugeben. Als beso-ndarer Saistmschllager gelangen in der kommenden Woche Prima S^por-t-Flanelle in den modernsten Dessins zum Preise von S. —.00 per Mieter zum 'Verkauf. Ferner: Aeidexr-Schviten- Stvfftz, doppettbreit, per Meter S. 1.00, Kleiderstoffe, doppelt- &veil, per Meter S. 1.00, Mode-Ne-i-der^Stofse, 140 Zenpsmeter breit, S. 9X>0, Ottpmane-Be-lonre, moderne Farben, 140 Zeillimeter breit, S. 7.90, Kä melhaar-INante lstosfe, moderne Dessürs, 140 Zentimeter breit, 3. 0.80, Mipeorb für Anzüge, IM Zemtimster breit, S. 1420, Prima Doubile, für Raglans und Herbst, mäntel, 140 Zentimeter breit, S. 9.80, Sei-den-Groü»te, herrlichste Destins, 85 Zentimeter breit, S. 3.00, Mvndelf-utler (Geiden-Ersatz), fabelhafte -Ausmusterung, 80 Zeuii-npüt-er breit, S. Ä20. Bvsondsrs preiswert sind ais Neuein-ftchvuüzg. Wachstmrch und -Li Note um in allen Größe» und. Qualitäten erhä-Aich. E Vennählung. Gestern sau-d die Permälstmtg öi'ö Präsidenten d«s A. H. -B. „pprdan.ia", Hxrrn Nechls:p?malt Dr. Norbert Kiwtz, uut Fräulein List Neuma n u stCtt. DHMvsgjaUtz» fthr große Stadt infolge ihrc-> T^-.npvrameiüs, bas sich an psychowgisch-krimi»alististhen^Problemen büirährt, untergehen kann, beweist folgende, .au sich zwar sehr unglaubwürdig klingende, aber von enrsten. Historikern verbürgte Geschichte ans alter Zeit. — Da gab es einmal eine Gtadt, bereit Bewohner pußer von Operetten, Schlagern und ähnlichem hauptsächlich davon llebten, das; sie Gerichtsfaalberichte lasen und sich diese sehr zu Herzen nahmen. Gab as eine Zeitlang keine irgendwie spannenden Prozesse, dann machte das Volk dieser Stadt die Regierung dafür verantwortlich und fcetjaim bedenklich zu murren. Wer ein irgend!vie loyaler Staatsbürger war, der sprang gelvähnlich in solchmr Zeiten in die Bresche, verübte etwas, opferte sich denr GemeiMvohtl und konnte dafür grenzenloser Dankbarkeit und Popularität gewiß sein. Daß aber einmal ein solcher Staatsbürger, vielmehr Staatsbürgerin, die Pflichterfüllung zu genau nahm, übereifrig zu Werke ging, noch dazu zu einer -jeit, da es nicht unbedingt vonnöten war — kurz vorher Hatto ein anderer Patriot rein zum Zwecke der psychologisch-krintinalistischeu Bcschastigmtg seiner geliebten Mitbürger feilte eigene, äußerst sanfte und gutmütige Frau mit saller Sachkenntnis zerstückelt — und dadurch eine Katastrophe und den Untergang diefer liebenstMrdigen Stadt hierbei führte, war nicht die Schuld dieser Staatsbürgerin, eher die ihrer beamteten Mtbürger. Das kam so: Besagte Gtaatsbüvgierin — sie hieß Nelly, alle braven Frauen dieser Stadt hießen Nelly — kam in den Geruch, ihren Freiuch ermordet zu haben. Wiewohl sie es in Wirklichkeit nicht getan hatte, so ließ sie -es sich dennoch nicht nehmen, das nicht ein zugeslehen, aus, wie gesagt, Gründen stes Patriotismus und — wenn schon eine große Tstt, warum nicht auch deir Lohn, der jedem Bhaven winket! — weil sie schon ältlich war, keinem Mnnn mehr zu gefallen fürchtete, ivas ihr bis jetzt nicht gelang, zu erreiche^ hoffte, einen Mann, der nicht nur für kurze Zeit guter Freund war, sondern gum Traualtar ging. Und das schien sicher. Sie wußte: die Heiratsanträge würden nur so regnen. Man bedenke: eine Gattenmörderin! In dieser Stadt der höchste Triumph. Aber sie hatte anfangs Pech. Der Staatsanwalt wollte — weiß der Teufel aus welchen Gründen, vielleicht war es Müdigkeit, vielleicht Hunger, vielleicht auch Defaitismus — die Anklage nicht erheben. Keine zu reichenden Gründe, sagte ev. Der Ex-osflkBerteidiger, ein junger -Jurist, ebenfalls Patriot, der außerdem noch unbekannt war und sich die Sporen verdienen wollte, legte sich ins Zeug, bewies haarscharf, daß Nelly die Mörderin war, daß sie vor Gericht gestellt werden müsst. Das reizte den Staatsanwalt. Gr lehnte um so schroffer ab. Das war das unmittelbare -Motiv des später folgenden Unglücks, das über diese Stadt heroiirbrach. Man hat oft gesagt, die Bureaukratte untergrabe den Staat. Diesmal war es zur Wahrhait geworden. Es war eine Zeit -von Hungerkatastrophen, die die Stadt heimsuchten. Die politischen Werhältirisst waren wirr und trostlos, Handel und Industrie waren auf dem Hund, einige Historiker, die die Psyche dieses Bolfe? nicht in Betracht ziehen, nehmen an, das sei der Grund des Unterganges gewiestn, was aber völlig falsch ist, diese Tatsachen ließen das Byk? fühl, es fiel niemandem ein, darüber nachzusinnen, Wie dem ahgeholsen werden könnte. Mit HeKhunger aber stürzte man sich auf den „Fall Nelly". Da die Phalarrx der kühlen AAvteisung in Gestalt der staats« anwalÄichen Körperschaft nicht durchbrochen werden konnte -— Burecmkraten sind eigensinnig und verbohrt, damals Wie heute — bTd-etc sich eine mächtige revolutionäre Partei, deren politische Thestn durchaus völkisch Waren, das hvißt in diesem Fall auf di« Durchsetzung der Prozeßfüthvung im ,^all-e Nelly" hinausliestn. Es wurden tausende Wersammlungen aügehalden, auf denen die vergötterte Nelly, die ein BolkÄliebljing geworden war, selber austrat, das Wort führte und die wtlchtigst-on Angriffs auf die StojatsgÄvalt machte. Mit revolnti-ynäron Mitteln wurde die Regierung gestürzt, bei detr folgenden Wahlen errang die Prozeßfiihrungspartei die Mehrheit im Parl-ament, ein neuer Justizminister wurde gewählt, der «ndlich den Prozeß ausschrieb. Der „Fall" kam pn vors ordentliche Gericht. Dia Errsgnttg der Bewohner der Stadt -aber hatte sich geivaltig gesteigert. Wie nun, wenn, so dachte man allgemsin, Staatsanwalt und Richter, um die Ehre ihres Standes zu retten, den Prozeß so führen würden, daß eine Unschuld Nellys hgrauskame. Man betäubte sich fast mit dem Wort von einer möglichen „Standesjustitz". Man steigerte in sich die Wut und den Haß auf die Standes-- justiz zum Maßlosen. Da kam der Prozeß selbst. Zweiundsechzig Tage dauerte er. Es waren zweiundsechzig Tage des höchsten -Entzückens und der höchsten Spannung für die Mäwohnar der Stadt. Der Raine der Angeklagten ging von Mund zu Mund. Die Reden, dik sie während des Prozesses hielt, wurden muswendig gelernt, ihr Bild in den verschiedensten Postn zu HimderttguseNden verbreitet, Die Angeklagte zsigte sich der Volksgunst durchaus würdig. Sie hielt sich prachtvoll. Sie war, wie os in den Zeitungeu, die dem Prozeß zuliebe fünfntal täglich erschienen, Zeitschmsteit und Revuen hieß, „ein psychologisches Wtstl", „eine Sphfimx",^ „eine Frau von vielfältigem Gesicht". Psychologen des AdÄisrs und des Anlateurtums lieferten buchlange Erklärungen. Der ex-offmBer» teidiger hielt eine glanzvolle Rede. Und dennoch! Nicht schuldig, lautete das Urteil! Was dann geschah, ist -aus der Geschichte bekannt- Das Volk fühlte sich mit Recht brüskiert. Es wäre aber falsch, auzun-ehiMn, daß unmittelbar darauf die Revolte losbrach, die die völlige Einäscherung und den Untergang der Stadt und ihrer Bejpyhner zur Folge hatte. Das geschah erst nnch enwvi halbeu Jähr, als das berühmte Erinnerungsbuch NAlys erschieu, im „Haust ohne Sühne", Ein arschütterudes Buch. Wer wundert sich, daß ihm, wie noch keinem vor ihm, geioaltigste Wirkung beschirden war'? Anetnanvergewachsen. Siamesische Zwillinge in Novibazar. Zwei Brüder, die, wie die berühmten siamesischen Zwillinge, durch eilten starken Bindegewebestrang imi Rücken miteinander verwachsen sind, bilden zurzeit eine virlbostaunte Sehenswürdigkeit der jugoslawischen Stadt N o v i - bazar. Sie gehören einer mohammedanischen Familie an undsilld neunzehn Jahre alt, machen aber den Eindruck von Kindern. Sie sind außerstande, die Köpfe zu bewegen, da durchdie Verwachsung im Rücken diese Wendung ebenso unmöglich ist, wie die freie Bewegung der Augapfel. Während der eine der Zwillinge beständig nach oben sicht, sind die Augen des' öttberett nach unten gerichtet. Auch die Sprache ist gestört und kommt über ein Stammeln nicht hinaus. Beim Gehen schleppt der eine den anderen aus dem Rücken herum, wobei sic sich abwechscln, und es ist bemerkenswert, wie rasch und unvernrittelt dieser Wechsel vor sich geht. Der eine Zwilling macht den Eindruck eines zehnjährigclr Knaben, während der andere in der Entwicklung noch weiter zurückgeblieben ist nick» eilten völlig verkümmerten Eindruck tnacht. Die berühmten siamesischen Ztvillinge, die das bekannte fl!e Beispiel dieses Naturwunders boten, hatten cm Mter von 63 Jahren erreicht. Sie starben im Jahre 1874. Zwei Stunden, ttachdem der eine verschicdetr war, erlosch atich das Leben des anderen. Kn Amazonenftamm entdeckt. In TmnskauliasiLN. Eine wissenschaftliche Expedition >der russifch-e-n „G e s e l l s ch a f t z u r Erforschung 2t s e r b e i dschon s", hat eine Entdeckung gemacht, die darauf hindeutet, daß di-e griechische Sage von den Amazonen offenbar nicht eine leere Phantasie, ist. Es wurde nämlich von ihr im Bezirk S a -k a t a l s k in Trattskaukasten das Vorhandensein eines richtigen Amazonenstammes festgestellt, wo die Frauetk die Herrschaft in Händen haben und alle Berufe ausüben, die bei anderen Völkern den Männern zufallen, wie z. B. der Kampf und die Jagd. ES handelt sich bei diesem Amazonenvolk um den daghistanischen -Stamnt J-asfai. Aus diesem Namen geht . schon die Sonderart der Frauenherrschaft hervor, denn dasf Wort Jassai bedeutet Frauen. Die wenigen Männer, die'- in dem Stamm vorhanden sind, sind zur Frauenarbeit verurteilt, die sich in der Wartung der Kinder, im Arbeiten in Haus und Küche -ausdrückt. Die Jassai gehören zu den Bergvölkern und leben in den unAugäuglichsten Stellen des Kaukasus. Daher mag es kommen, daß bisher dieser eigenartige Stamm noch nicht entdeckt worden ist. Es handelt sich nur um w c n i g e und dl e i n e Dörfer. Bis zu der Entdeckung dos Amazonenvolkes hatte diese Gegend für den Forscher nichts Reizvolles, -atlch di-e -Entdeckung der Jassai ist einem Zufall zu verdanken. ein ottülter Betrug. Der Milliardär, -er nftt Napoleon sprechen mvllte. E:u reicher Amerikaner, «der sich fehr für -Spirit is-mns interessiert, wurde, wie der „Gxcelsior" berichtet, m einen Kreis ein-gefü-hrt, dessen Hauptzweck cs war, Verständigungen mit Eder Geisterwelt der Verstorbenen herbeiKUsühren. In -kurzer Zmt wurde -der Milliardär der Mäzen dieses Kreises. Eines Tages äußerte der Milliardär -den Wunsch, mit Napoleon zu- -sprechen, aber diese V-crständig-utl-g konnte trotz aller Bemllhu-ngen nicht hergestellt wepdeit. Erst nach einigen Tagen to-uvde er im Mnb mit der Nachricht empfangen, dqß ein „unter-geordneter Geist" mi-tgeteAt habe, Napoleon wolle dem Wunsch -des Milliardärs unter Mvisstn We-d-ingungen entsprechen. -Gr 'ha-tte einen genauem Komplex von Fragen ausgestellt, den Napoleon zubeantworten bereit wäre. Der Milliardär -müsst aber sei-n Eiurverständ-nis zu d:esern Abkommen bekun-den, indem er se^-neu Namen un-re r d ie-se-n Ve r trag «setzte. Berertwillrgst zog der Milliardär seinen Füllfederhalter aus der Tasche, um zu unterschreiben. Mer der Vorsltzsndc -der Spiri-bifteu -legte beschwörend die -Hand auf fernen Arnt. „Nicht jetzt," sagte er, „sondern erst in dem Augenblick, wo dis VevständMug inÄ Napoleon hergestellt ist." ,Jy, -da ist es aber doch dunkel", erwiderte der Milliardär. „Auch das ist bedacht," erwiderte «der Obexspiritist, „w:r wollen in diesem Augenblick den Vertrag blitzschttell nri-t einer cle-ktrischLn Taschenlampe Meuchtoit, «dann können- Sie schttell -Mterzeichtreu," Es ging, alles wie am Schn-Ürchßtt: 'Die Berstätldiguug -mit Napolemt wurde hergestelli, das Licht blitzte auf, der Milliardär unterschrieb in fliegen-der Hast -und hatte dann eilte s-ehr lange, anregende Uu-terxed-ung mit Ngpolepn. Der Milliardär war begeistert über «das Erge-bn-i-s. Aber se:n Bertraueu in den Spiritismus wurde stark erschüttert, als er einige Tage später die Mchricht erh:elt, -daß ein von ihm un t ex zeichne,str Scheck tt-ber 350.Q60 Dolüar bei seiner -Bank prchsnt-iert und auch anstandslos e i ugel öst tvorden sei. Die Geisterbeschwörer hatten :hm bei estner Gelegenheit ejir Mali atts seinem Sckwckbuch stibifu, d-icsts über die Suntm« Von 350.000 Dollar ansgefüllt u»d dann bei der Napoleon-Beschtyörung schttell mit dem Fragebogen trertgnfcht Nach den -tücht^en Spi-ritisten flicht jetzt die Polizei. dfflpB Q»5C3|a!nic3|n e Post nach Polen befördern Sst am sichersten und schueilsteu als L.uftp»ß. Ein Brief kostet 60 G py s ch x u- Die Luftpost kann hej qksty Pystänttern und am Slbflugtage bis 7.20 frühbeim HauptPostaWse aufgLgeben tverheu. Bisher 80H.000 Bxjvfe besSchert. gQPiaümOGDDiODÖGGC!]