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Wiener Morgenzeitung · 1927-09-04 · Heft 3058 (4.9.1927) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3058 (4.9.1927)
Date
1927-09-04
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Wiener Mergenzerenng 4. September 1927 Nr. 3058 vUU'.ll S&'f'c n. 4. September. Todesanzeige. Die Geschivijter Karl, Sigmund, Lonya Kuhn, 2. Bezirk, Renvbraudslraße 4, und Adele Feldstein, gob. Kohn, als Kinder sowie Virgil Feldstein als Schwiegersohn und Sylvain und Carla Feldstein als Enkelkinder geben hiemit die traurige Nachricht vom Hinschciden ihrer herzensguten, innig geliebten Mutter, respektive Schwiegermutter ttuD Großmutter, Frau Genia Kohn, welche nach langem, schwerem Leiden gestern um K7 Uhr aberrds im 55. Lehensjahr sanft verschieden ist. Das Leichenbegängnis findet morgen Montag um 10 Uhr vormittags vorn Zentralsriedhof (israelitische Llbtcilung, 3. Tor) aus statt. TMcsfatt. Zn hohenr Alter ist gestern in Wien Herr Wolfgang Povorsky, der Vater des bekannten Wiener Augenarztes Dr. Louis Poborsky, verschiedeu. Ter Verstvrvene toar viele Jahre Oberkantor in der jüdischen Gemeinde von Teschen und genoß allgemeine Verehrung und Achtung. Nach langjähriger Wirksänrkeit trat er in der: Ruhestand ud verbrächte seirwn Lebensabend in Wien, von der Liebe seiner Kinder umsorgt. Das Wetter. Gestern vormittags herrschte trübes Wetter, das sich cm Nachmittag auSheit.erte. Die Voraussage lautet: Int W e st e n Oesterreichs S ch ö n w e t t e r a n d a u e r n d, em' Osten wechselnd, später abnehmende Bewölkung und etwas kühler. Heute Beleuchtung 'des HochstrahlbruunrnS. Ve: günstiger Witterung 'tvird heute der Leuchtbrunnen auf dein Schwarzenbergplatz um 8 Uhr ebends beleuchtet. Die Beleuchtung dauert eine Stilnde. Bon der Straßenbahn getötet. Am 1. d. M. um %8 Uhr abends wollte der 77jährige Pfründner Franz Kainz, Linzerstraße 225, auf der Hütteldorferstraße bei der Mitisgasse vor ernem stadtwärts fahrenden Straßenbahn;::^ der Linie „49" das Geleise übersetzen. Er wurde von der Schutzvorrichtung erfaßt und zu Boden ge-- schleudert. Kainz erlitt Brüche des rechten Oberschenkels und des Schädelgrundes und st a r b im Rochusspital bald nach seiner Aufnahme. Messerstiche gegen die Gattin. Die 26jährige Leopoldine Schwarz wurde in ihrer Wohnung, 10. Bezirk, Sieghartsburggasse, mit schweren Stichverletzungen im Halse ausgefunden. Unter dem Verdacht der Tätcrschast wurde ihr geschienener Mann, der beschäftigungslose Schlossergehilfe Karl Schwarz verhaftet, der btc Tat im Rausche in einem Anfall von Eifersucht begangen hat. ' Globetrotter. Aus einer Weltreise zu Fuß sind der 23jährige Artist Emil Dietrich aus Feuerbach bei Stuttgart und der 17jährige Tapezierer Matin Gnad aus Furch in Bayern ui Wien eingetroffen. Ta ihnen das Geld ausgegangen war, juchten sie eine Einnahinsquelle und machten es wie alle Globetrotter, sie ließen sich photographieren, um' darm die Bilder zu verkaufen. Bei dem Photographen Freh in der Schönbrnnerstraße bestellten sie 1000 Photographien nd leisteten eine Angabe von 20 Schilling. Uei der Uebernahme Hütten sie noch 40 Schilling zu bezahlen gehabt, wollten aber die Bilder von der Tochter des Photographen cshne Geld ausgefolgt erhalten. Als Fräulein Frey ihnen dies derlmigerte, zog Dietrich eine Pistole aus der Tasche und ries ihr zu: „Was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen den Revolver vor das Gesicht hielte?" Gnad ergänzte: „Wenn wir Ihnen die Karten nehmen und den Revolver vor das Gesicht hielten?" Trotz der Drohung folgte ihnen das Mädchen die Karten nkcht^aus und die berden Burschen entfernten sich. Sie verkauften einige Habseligkeiten, kehrten mit dem Erlös in das Photographengeschäst zurück und wurden dort verhaftet. Dietrich erklärte nur einen Scherz gemacht zu haben und wies nach, daß der Revolver nur eine Schreckpistole tvar, die mit zwei Knallpätronen geladen war. Dennoch wurde gegen die beiden Weltreisenden das Verfahren wegen versuchter Erpressung eingeleitet. Hcbräifchiw Ki: ftergarten, Wen, 9. Bezirk. Einschreibungen täglich von 11 bis.1 Uhr vormittags, 9. Bezirk, Hahngasse 24, Tür 7. E Oessentliche Handelsschule Alliim. Prospekte und Aufnahme in die zwei-und einjährigen Tageskurse des 60. Schuljahres 1927/23 in der Schulkanzlei, I., Rauhensteingaffe 5. Unterricht für Schüler nur vormittags, für Schülerinnen nach Wahl vor- oder nachmittags. Telephon 77-0-77. K Bei Arterienverkalkung des Gehirns und des Herzens «läßt sich durch täglichen Gebrauch einer kleinen Menge natürlichen „Franz-Iosef"-Bitterwassers die Absetzung des Stuhles ohne starkes Pressen erreichen. Geschätzte klinische Lehrer der inneren Medizin haben selbst bei 'halbseitig gelähmten Kranken mit dem Franz-Josef-Wasser noch die besten Erfolge für die Darmreinigun.^ erzielt. Es ist in Apotheken und Drogerien erhältlich. E An die Hausstauen des IX., XVIII. und der angrenzenden Bezirke! Wir machen aufmerksam, daß in der Großfleischhauerei Siegmund K o r n m e h l (IX., Bevggasse 15, und XVIII., Wä'hringerstraße 97) ausschließlich nur Prima-QualUät zum Verkauf gelangt. Eigene Abteilung für Koscher-Fleisch unter Aufsicht des Ehrwürdigen Rabbinats der Israelitischen Ku'ltnsgeme.nde Wien. Kasche r-Floisch gelangt zu Normalpreisen zum Verkaufe. E Das bekannte Spezialhaus für Strickmoden, M. Holzer, VI., Mariahilferstraße 89, und II., Taborstraße 18, bringt zum Schulanfang entzückende Kinder-Westen und -Pullover zum Preise von S. 8.50, Jumper-Kleider zu S. 35.—, 49.— und 06.—. Reichassortiertes Strumpflager. Für Messebesucher besondere Okkasions-Verkäufe. E Schwarze und weiße Synagogen-Ornate mii> -Barette jOlive Kultus- und Richter-Tailare in alle» Formen und Preislagen finden Sie in reichster Auswahl nur in der best renommier ten, seit'mehr als 60 Jahren bestehenden Uniformierungsanstalt und Maßschneiderei Rudolf Goldstern, II., Taborstraße 51. 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Aber Huber-Essig ist besser wie seine Gedichte. 1 i fl »Pwfl m j Mische Dichterinnen im Mittelalter Im dem Organ der amerikatiisch-jüdischen Reformgemeindcn, „Reform adr-vcaie", befaßt sich die jüdische Schriftstellerin Nannte «A. Reis mit dem großen Einfluß, den jüdische Dichterinnen im Mittelalter auf die Kultur der damaligen Zeit und besonders auf die Frauen ihres Zeitalters geübt haben. So wird der Lebeusgeschichte der Isabel sa Correa 'gedacht, einer vertriebenen spanischen Jüdin, die als Maramnn nach Amsterdam gekomnten war ntrd dort sich tvieder offen zum Judentunr bekarmte und den Vorn amen Rebekka annahm. Ihre Zeitgenossen schildern sie als eitle hervorragende Schönheit und von glünzendem Intellekt. Sie war rrach wenigen Jahren schon als eine der genauesten Kennerinnen der europäischen Sprachete bekannt. Ihre 'Gedichte und Erzählungen genossen damals eine Weltpopularktät. >Zu ihren Freundinnen, aber gleichzeitig Kritikerinnetr gehörte Donna'Jsabella Henriquez, eine Madriderin, die gleichfalls in Amsterdam als Flüchtling lebte, und mehrere andere, die später nach London übersiedelten und mit ihren Familien zu den Begründern der noch bis in unsere Tage berühmten sephardischen Kolonie in Englmrd wurden. Diese Fannlien gaben der englischen Literatur bekaimte Nanten, wie Sarah de Fvuseca, Dsabel P : e m e n L e l, Manuela Ru n-ne s, Alme i d a und ihre Tochter Benvenuta. > > Nannie Reis erwähnt auch die Wienerin Rahel A-ck efe ttt tutit, die, wie sie sagt, mit ungezwungenem Mut .trnd wienerischer Lustigkeit schrieb, was ihr schließlich zum Verderben wurde. Ihre „Hofgeheimnisse" trugen ihr die Verbannung ein, und als sie eines Tages ttjach Wien zurückkehrte, wurde sie zwangsweise ausgewiesen. Sie soll nach Angabe der Chronisten im Jahre 1544, „22 Jahre alt, aus Heimweh gestorben^ sein. , Die meisten weiblichen jüdischen Talente brachte jedoch Venedig hervor. Hier wie in ganz Italien toar das Leben der Juden um jene Zeit verhältnismäßig sicher undgab den Juden die Möglichkeit, sich in den freien 'Berufen und Zünften zu entfalten. Schon im 14. Jahrhundert wird eine venezianische Jüdin, Giustina Levi-Perotti, erwähnt, deren dichterische Begabung ihr großen Rühm verschaffte. Unter detr Gedichten Petrarkas findet sich ein Sonett als Anttvort aus ein ihm Von der Levi-Perotti im Jahre 1350 zugesandtes Poem. Eine andere jüdische Poetin in Venedig, Rosa Levi, lebte um das Jahr 1571. Die berühmteste jedoch unter allen jüdischen Dichterinnen und Schriftstellerinnen iin Venedig des Mittelalters war Sarah Sullam. Diese Jüdin von seltener Begabung ivucde im Jahre 1590 als Tochter des) reichen Kaufmannes Simon Coppio geboren. Sie genoß eine vorzügliche Erziehung, in tvelcher ihr alle Möglichkeit geboten toar, ihre Fähigkeiten!. zu entfalten, und die zeitgenössische Literatur erwähnt wiederholt die hervorragende Dichterin, die so viel; Venedigs Ruhmbeigetragen hat. „Ischingis Chan mit dem Telegratzhen." Zu den von utts veröffentlichten Aussätzen von Biujamin Segel über die vor hundert Jahren erfolgte zwangsweise Einziehung von Juden zum russischen Militär sendet uns Herr S. Mining er in Czernowitz, der Herausgeber der „Großen jüdischen Nationalbiograpyie", den folgenden interessanten Beitrag: '„.eilt Vater tyar im Jahre als zweiter Sohn des gekehrten Talmudisten Reb Hirsch Lu dm er in einem Städtchen des Gouvernements Sch i t o m i r geboren. Er genoß die übliche strengchassidische Erziehung und sollte sich für den Rahbinerberus vorbereiten. Da kamen eines Tages (bic iMilitärsPitzel, ergriffen alle zehn- bis zwölfjährigen Knaben, darunter auch meinen Water, und schleppten sie mit sich fort. Nach mehrtägiger Wanderung durch einer: Wald, wobei die unschuldigen Kinder die unsäglichsten Qualen litten, gelang es meinem Vater, sich von der iiolotm zu entfernen. Er irrte längere Zeit jumher, bis er zu einex Feldschcnke. kam und dort pinen Glaubensgenossen traf. Diesen: schilderte er seine Erlebnisse und bat ihn, er möge ihn bei sich verstecken. Um diese Zeit (1835) verlegt« R. Jisruleniu der Nuzüter, der vierte Nachfolger des >R. Israel Vaalschem, seinen „Hof" vot: Rnzin bei Berditschew an Rußland nach Sadagora in der Bukowina; die vielen tausend Pilger, die. früher rmch Ruzin zogen, wallfahrten voi: jetzt an /nach Sadagora. Mit einem solche»: Pilgerzug wurde mein Vater vor Roschhaschana-des Jahves 1838 über die Grenze expediert. Er sah seine Heimat, seine Eltern nie tvieder. Am Hofe des Rabbi in Siädagomj blieb er einige Zeit und während er tagsüber fleißig zum.Talmudslsudinin ungehalten wurde, pflegte er des Nachts heimlich die deutsche Sprache zu lerne»:. Nach einiger Zeit würde er bei diesem verpönten Studium ertappt u»:d aus dem Hofe gewiesen. Er wurde dani: sogenannter Winkelschreiber und hat sich ohne weitere Studie»: jals Rechtsanwalt unter der gesamten Bevölleruttg «inen gute»: Namen erworber». Als sich dann später Jnristen in Sadagora niederließen, räuinte er ihne,: das Feld, zog nach dem damals durch de»: Durchzug der Russen Im Aufblühei: begriffenen Städtchen Gurahumora im Süden der Bukowina und ließ sich dort dauernd nieder. Mische idersiderskrslirge. Beratungen Wer estrsurisatiiurisation in Oesterreich. In der Wienjer Kultustde weU»e werde»: am 11. September Beratuitgen über di« Schafeiner einer Organisation für jüdische Wanderfürsi in i in Oesterreich leginnem Jv Anschluß an diese BeratuMt übMt über Ewladnng des Präsidiums der Wiener jüdischeueinde ireinde der Geschäftsführer der Haupt stelle für jüdische Watforge »sorge und ArbeitsimckMise in Deutschland, S. Adler-Rl Mon, Montag, den 12. September, 7 Uhr abends im Sitzungsjer Kuler Kultusgemeinde einen Vortrag über „Die Forme,: piver Fiver Fürsorge in Deutschland", in den: er u. a. die Frage:ArbeitArbeitsnachlv^ists, der Berufsberatung, LehrstellenVermittl6rocken3rockensainmlung, der Arb-'tsstätten und NotstandSarbeithandelhandeln wird. Henry 3» Bek, Bekehrung. Ei» Brief Mvrshm denl, den Zentmtveretn. Dlie C. V.-Zeitung lerlin lerlin veröffentlicht das folgende Schreiben Louis AhallHalls über die Aufnahine, die Henry Fords Absage tctt Awn Antisemillstmts itt Amerika gefunden hat: „Nichtjudet: aller: uttd: uttd jeder religiösen Einstellung, besottders Geisijedes jedes Glaubetrs, haben diesen Vorfall als Schritr Ger Gesundung betrachtet, als geeignet, eilte treut der t der Freundschaft und des guten Willens einzuleitid dasd das .Ende von ungesutiden Vorurteilen und Utrduldit da rät darzustellen. Glückwünsche kantet: hierzu aus detn n Lam Lande. ' Die Hattung der aMischemischen Presse ist währjend dieser unschönen Zlöchst öchst anständig goweslen. Sie weigerte sich standdie stdie schamlose,: Angriffe auf die Judet: weiterzuverü. Na. Niemand ließ sich dazu verführen, diesen ungm Ven Verleuurdungen den geringsten Glauben zu sn, >unn, Und nut:, da ihre,Halllosigkeit dargetan ist Fvr^vrd u tu V c r z c i h t: t: g gebetet: hat, hat si'tirmni'tirmnig die Juden als volllvertige Mitbürger fanct und: und die Darstellung Fords Uls einen Beweis für vchleckpchlechtigkeit und die höchste Sinnlosigkeit des AntismUs smus bezeichnet." Zeichnungen für denischoischen NatisnMnnZs, El« interessantes amischejmisches Gerichtsurteil. . Aus Newyork wird unlchtet: lchtet: Eine E»:tschndu»:g von weittragender prinzipieller Bttg fäliug fällte dieser Tage das Waiseirgericht in Philadelphia, J darül darüber zu entscheide»: hatte, iob eine formell richtig aulte.Bette.Verpflichtung vor: jährliche»: Beiträgen für den Jüdischenmalfonnralfouds auch von de»: Erben des Subskribenten hoiwricrdei: nden müsse. Es handelte üch um den konkrete»: Fall dessaxnüaxmann, der sich zu Lebzeiten verpflichtet hatte, jährlnsdert widert Dollar für de»: Jüdischen Natioualfonds zn zeichnen. Erben Erben des inztvischeu verstor-' berren Waxmann verweigerte Aule Auszah>lung und bestaweir auf einem Gerichtsbeschluß. Verto Vertreter des Jüdischst: Nationalfonds, Rechtsa»:watt Lol, fühl, führte in der Berhairdluirg aus, daß es sich dem Natiods hisds hier nicht so sehr um die ftagliche Summe als vielmel das t das Prinzip ha»:dle, daß die in Amerika geübte Method, groß« großen Samnlelaktioneir für Wohltätige Zwecke schriftlichsflichtuMchtungen einzugohe»:, sogenannte „Pledges" zu unterfemnd dmnd dann! diese .Berpstichtungen» zu mißachten, für die Zuku:mögli:möglich gemacht Iverde,:. Der sLerstorbeiw machte feine jäh Zuw: ZuWenÄmge»: gleichfalls jm Perlauf einer großen Samupagumpagne und unterschrieb sei»: „Pledge" auf einer Karte, acher auher ausdrücklich zu lesen stand: „In der Msicht, die Erlösm Bode» Bodeiw :>: Paläst-iua als ein Unveräußerliches Eigentum d»ischei: ischei: Volkes zu fördern, verspreche ich, jährlich dem Naionds wnds den Betrag vor:, hundert Dollar einzuzahlen." Der 9 teilte teilte diese»: Standpunkt und verurteilte die Erben Wax» zur zur A,:erkentru>:g der Ber^ pflichtung des Erblassers. ’ ' ’ ' 1 ' Warschau belomüuen inen Sberrabbiner. Der Vorstand der Waw jüdr jüdischen Gemeinde behandelte das Budget des Rabbiwelches welches auf 218.820 Zloty festgefetzt würde. Das Warschababbiichabbiimt zählt 13 Mitglieder. Ein Oberrabbiuer War bishqt eruqt ernannt. Nach außci: wird das Rabbinat durch den Nalder Gder Große,: Syuagog: in der Tloinaeky-iGasfe, Prof. Dr. r, res»p, repräsentiert. Der Vorstand setzte Mi: us Mus Mitgliedern des VorstaiüeS und der Repräsentantenversaug znstg zusammengesetzte Kommission ein, die Vorschläge übelAchrffGchrffung eines Oberrabbiuats und die Wahl eines Ob.bbinbbiners unterbreit^!', füll. 81» Wischer Gemetagetag in Leningrad. In -L c n i n lg r a d t ivie tote aus Moskau f>e* richtet wivd, in der Zeit 21. i 21. bis zum 25. Oktober d.'J. der Kongreß der jün Gem Gemeinden von Sowjetrußland abgchalten ws Eit Einberufen wird diese Tagung von der „Lira", er Ater Abkürzung der „Leningramer jüdischen religlöseischtincschtina" ^Gemeinde). Die „Lira" ha tim Sinne bet der r der Sowjetregier nng genehmigten Statuten das I an a an allgemeinen Konferenzen und Kongressen relig Geme Gemeinden teilzünehmcn und auf Grund dieses sttischemischen Rechtes ivurde der Leningradcr jüdischen Gckevertdevertvaltung die Einberufung von 160 Delegierts 100s 100 jüdischen Gemeinde« bewilligt.

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