Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3057 (3.9.1927)
- Date
- 1927-09-03
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Wiener Morgenzettnng 3. ^SeptemSer 1SS7 Seite 6 Oien, Samstag . Wien, 3. September. r, Gestern herrscht^ klares Somiieerivetter. Die Vorau-ssige - Mt ein a itöiurcntbcS .3 cf» int W c 11 c t cnvvni:en. Citic neue Vttbungsanstalt für Kirck»ergärtnerinnen. , Mit Beginn des Schuljahres 1937/28 wird an der Bundeslerziehungsanstalt für Mädchen, Boerhadegasse 15, der erste Jahrgang einer Bildnngsanstalt für Kindergärtnerinnen eröffnet. Ausiicchmsgesuche mit Geburtsschein (zurückgelegtes 16. Lebensjahr),'Hcimatschein nnd Schulzeugnisfen sind vis längstens 15. d. M. vei der AnstaltsdireVtton einzubringen. Gotterstienst an den hohen Feiertagen. Ter Vorstand der Wiener Israelitischen LlilltuSgemeiiidc 1'erranftaltet anläßlich der diestzährigen hohen Feiertage im Großen Mu s rkve reinss aa l (1. Bezirk, Dumbaaasse 3), Sofi«ensaal (3. Bezirk, Marxergaffe 13) und Hotel C o n t i n e n t a l (2. Bezirk, Tavorstraße 4) Gottesdienste. Jene Parteien, welche auf die im Vorjahre benützten Sitzplätze hefleMeren, können die neuen Karten gegen Vorloeifung der vorjährigen an der Kartenkasse der Israelitischen ErltuSgemeindtz, 1. Bezirk, Seiteustettengasse 4, i. Stock, in der Zeit vom 4. bis 16. September währcno der Amtsstunden von 9 bis 1 Uhr vormittags beheben. Der allgemeine Verkauf beginnt am 16. September i>. I. Mißglückter Kaffeneinbruch de« Dr. Josef Kranz. Gestern nachts imternahiuen bisher unbekannte Täter den Versuch, in den Buveauräunüichkeiten des Großindustriellen Dr. Josef Kranz, 9. Bezirk, Liechtensteinstraßc Nr. 56, eine eiserne Kasse zu erbrechen. Der Versuch mißlang ihnen aber, sic mußten unverrichteter Dinge abztehen. UebrisiM war in der Kasse, die sie anbohren wollten, zurzeit überhaupt kein Geld. Ein «nrcsokiHer Pratttkant. Ber der Finna S chie ßl u. Co., 6. Bezirk, Gumpendorferstratze 16, kamen seit längerer Zeit wiederholt kleinere Diebstähle vor. Den Beamten wurden aus ihren Ueberröcken Geldbeträge von 10 bis 20 Schilling gestohlen. Der Verdacht lenkte sich aus den bei der Firma beschäftigten 16jährigen Praktikanten Raimund Z., doch konnte man ihm die Täterschaft nie Nachweisen. Bor einigen Tagen ivurde nun aus einer versperrten Schreibtischlade ein Scheck aus 4 0 00 Schilling gestohlen, der gleich darauf in der Wechselstube Mariamlf der Kreditanstalt für Handel und Gewerbe präsentierr und auch honori e rt wurde. Diesmal gelang es, dem unredlichen Praktikanten die Täterschaft nachzuweisen, »veil der Beamte der Kreditanstalt in dem Uevervringer mst Bestimmtheit den Burschen erkannte. In einem Kasten im Kabinett des Untermieters seiner Eltern wurde der ganze Geldbetrag gefunden. Z. wurde mit Rücksicht auf seine Jugend auf freieni Fuße belassen und die Anzeige der Staatsanwaltschaft gegen ihn erstattet. Die AschenUxne als Postpaket. Aus Marsch au wird berichtet: Zollpolizei und Geriichtsbehöeden von Warschau stehen voreiner schwierigen Entscheidung. In Newhork war Frau Maria Ulasyns Li gestorben und hatte als Heimattreue Polin testa'mentarijch verfügt, inWoliens E rde .zur letzten Ruhe bestattet zu Werden. Ski' der Transport der Leiche .ihren Äinterhlteven^n zu kostspielig war, ließen sie den Körner einäschern und sandten die Urne als Postpaket in die Heimat. Die Zollbehörde war die erste, die in Nerlegenheiit kam. In den Zollvorschriften ist keine Ware enthalten, unter die die Asche eingereiht wäre, so daß sich auch fern Zolltarif ermitteln ließ. Unverzollt wollten die Beamten die Sendung auch nicht freigeben. Da es sich uni die letzten lieberreste . eines Menschen handelte, lieferten sie die Urne an die nächste Poltteistalion ab. Der Kommissär war darüber durchaus nicht" erfreut. Er versicherte, er habe alle Zellen voll und genug mit den Lebenden zu schaffen, Tote und ihre Asche gingen ihn aber entschieden nichts an. Das Zollamt wandte sich nun an die Staatsanwaltschaft und nun soll sich gar der Oberste Ger ichtshof in einer besonderen Sitzung mit dieser Angelegenheit befassen. Die Situation wird dadurch noch komplizierter, daß die Hstnt^rvlievienen unterdessen in einer Eingabe um Rücksen du ng Ler Urne nach Newhork angesucht haben, da die katholische Kirche die Bestattung der Asche verweigert. Es ist noch nicht avzusehen, wann Frau Maria Ubasynskis letzte Reise ein Ende finden wird. Der.Vater lder Ansichtskarte g-estorben. Es ist, dies der. Baron T u c c, der vor gut 40 Jahren, vermutlich im Jahre 1884, die ersten Ansichtskarten nach photographischen Vorlagen drucken ließ. Er leitete bis zu seinem Tode große Ansrchtslartensabriken. Man weiß heute ja zur Genüge, daß wohl kaum einer Erfindung, wenn man vtelheicht von der d«r Nadeln absieht, ein solch beispielloser Erfolg und vor allem — eine solch mracheure Verbreitung Geschieden war. Anna Csillag trägt — Bubikopf. Wohl alle unsere Laserinnen kennen aus der Vorkriegs-. zeit die Dame Anna Csillag, die als Reklame für «in Haarwasser Mt einem zwei Meter langen Haar, welches m der Annonce die schöne Bezeichnung „Riesenloreleyhaar" führte, ab gebildet wurde. Als sie sich, zur Reklame h ergav, war sie 20 Jahrle alt, inzwischen ist sie trun 70 Jahre alt geworden und besitzt irNliftr noch ihr langes Haar oder vielmehr — sie besaß es, denn vor kurzem hat sie sich ihr schönes Haar, das so oft anzestaunt wurde, abschneiden lassen und trägt jetzt — einen Bubikopf! Und nun wird sie noch viel mehr angestaunt! Hysterische Hur.Se. v?,el Arier der großen gesellschaftlichen Veranstaltungen, dle die JMosaison in Iorkshire ernsten, teilte der mit der Aufsicht über die Meute beauftragte Klubgenosse mit, dö8 unter den Hunden eine neue, bis dahin unbekannte Krankheit ausgebrochen sei, die nur als Hysterie bezeichnet werden kömre. Alle Merkmale der menschlichen AWeA- Aufregung, gelegentliche Depressionen, Unzuvevwssigkeit, ZwangsvorsBllungen, zeigten sich auch bei den Hunden, und zwar ohne Unterschied des Geschlechtes. Die anderen Klubmttglieder waren zunächst allerdings gegenüber diesen Angaben skeptisch und haben jetzt einige hervorragende Tierärzte ersucht, die krankett Hunde bängere Zelt zu beobachten. Sam/MUnsen der „Wiener MoNenzelkmg L^EwenS 16.-. Für chneid'edm'eift'er" (Noch vow 19. August) hat unsere Administration erhalten: Bor M. W. S K-, Jfl. S. S 2.50, Btümenthal S l.~, M. S. S 5-, CH. G. S 6.-, L. E. S Leopold MaLnV, Mn cK 5.-, Dr. Ernst Lustig, Teplih cK 10.-. Ad., Beharad Dmar 100.—, zusänsirten bisher S 23.50 cK 15.— «ich Dinar 100.-. Äk. 8087 IVDISCHES IEOEÜ m HM Ne Witwe der Lichters Morris SlofcnfeR» gestorben. In Ncwyvrk starb Vieser Tage Frau Bessie R o s e n f c 1 i>, die Witwe des berühmten jüdischen Dichters Morris Rosenfeld, in sehr ärmlichen Verhältnissen. Sie stammte, wie ihr verstorbener Gatte, ans der russischen Stadt Suwalki und die ersten Liebeslieder des Dichters galten seiner Bestie- Schon int Alter von 15 Jahren schrieb Morris Rosenfcld an seine junge Liebe „Lieder des .Herzens". Frau Bessic Rofenfcld folgte ihrem Mann durch alle Wechsel» fälle des Lebens und litt tvie der Verstorbene tutet dem Niedergang seines Ruhms. Die ganze Tragik des jüdischen Volksdichters bekam sic aber erst nach dem Tode ihres Gatten zu spüren: sie litt förmlich Not und selbst der wiederholte Versuch, eine Sammlung seiner Werke heranszugeben, mißlang, weil sie von seiner Seite in ihrem Vorhaben unterstützt wurde Eine Konferenz Wischer Ralntstnner ins Wolhynien. Der größte Teil der Städte und Gemeinden in Wolhynien besitzt eine jüdische Mehrheit, die vielfach sogar 95 Prozent der Gesarntbevölkerung erreicht. Die Steuereinnahmen dieser Stadtgemcinden stammten zu 100 Progent von Juden, da der Rest der Bevölkerung aus öffentlichen Beamten besteht. Entsprechend diesen: Bevölkerungsverhältnis haben die in de» letzten Monaten in Wolhynien durchgeführtcn Stadlratwahlen fast durchwegs große jüdische Mehrheiten ergeben. Obgleich seit den Wahlen schon längere Zeit verflossen ist, wurden infolge einer heftigen Aktion der rechtsstehenden Parteien die Wahlen bisher »och nicht bestätigt und in manchen Städten sogar annulliert Wie der Warschauer „Moment" nunmehr meldet, loird demnächst eine ge m einsame Ko nferenzder jüdischen Ratsmänner in Wolhyniien stattfinden, um ein einheitliches Vorgehen herbeizufühven. Am 82. Lttober Konferenz des Foint Iistribntion Committee in Chicago. Das American Joint Distribution Committee hat seine Mitarbeiter für den 22. Oktober rach Chicago zu ciner nationalen Konstreirz cinbernfen. Die Konferenz wird Beschlüsse über den weiteren Umfang und die Formen der Aufbauarbeit des Joint umer der Judrnschaft der Alten Welt zu fasse» haben. Dr. I. Rosen, der Leiter des Joint-Werkes in Rußland, und andere Joint-Funktionäre in Europa werden der Konferenz beiwohnen und über die bisherige Arbeit Bericht erstatte». Die .Herren Louis Mars hall, Felix M. Marburg und David A. Brown weiden auf der Konferenz das Wort ergreifen. Withelm glaubt nicht a« die 8«k«nst der Juden. Die vor lurzecn erschienenen Memoiren von Estelle B l y dH, der Tochter des verstorbencrr Bischofs Blyth, der 27 Jahre lang die Bischofswürde in Jerusalem bekleidet hatte, enthalten eine Reminiszenz an den Besuch des Exkaisers Wilhelm II. in Jerusalem. Miß Blyth erzählt: Der Kaiser richtete seine großen blauerr Augen auf meinen Vater und ftagte: „Glauben Sic an cirre Zukunft der Juden?" Mein Vater erwiderte, er glaube bestimmt - au die Zukunft der Juden. Da sagte der Kaiser scharf: „Ich stimme mit Ihnen durchaus nicht überein. Was kann es für eins Zukunft geben für ein Volk, das unseren Heiland ans Kreuz schlug? Gar keine Zukunft kann es für ein solches Volk geben!" Zu bemerken wäre, daß der Kaiser diese Antwort nach der Besprechung mit Herzl gab, dem er die Sympathien ausgedrückt hat. Die treulose Zweideuttgkeit dieses Kaisers hat sich auch bei dieser Gelegenheit gezeigt. Loeben erschienen: wKmmmmmmmmmmmmmmtaasammatmmanmmmammmmm Drei neue Abenteuer Sberlocb Holmes f ♦♦♦♦ Sie drei Giebel and andere Abenteuer. Von A. Conan Doyle. Bilder von Curt Lange. S 1*80. •— . Buchhandlung und mod. Antiquariat R. Löwit, Wien, I., Rotentormstr. 22. Telephon 71-4-25. Brrttbartr Ahnungen. Durch einen Vorfall im Warschauer Rabbinat wurde di' Erinnerung an den auf so tragische Weise verstorbenen, sciu,'izeit berühmten Eisenkönig Signrund Breitbart iviedcr wachz'- rufen. Im Rabbinat erzählte eine Frau Esther Matz aus einem Städtchen bei Radom, daß sie vor drei Jahren nach der Geburt eines Kindes im Warschauer jüdischen Spital eine Fußamputa tion durchwachen nmßte. Zur selben Zeit produzierte sich Sigmund Breitbart mit großem Erfolg in Warschau. Eines Tage.« besuchte er das jüdische Spital, wo er von de» Aerzte» durch alle Krankensäle geführt wurde. Am meisten aber interessierte Breitbart die chirurgische Abteilung, in welcher mehrere Kranke mit amputierten Füßen, unter ihrren auch Esther Matz, sich in Heilung befanden. Breitbart war so gertLhrt, daß er unter dem Eindruck des großen Elends 300 Dollar zur Anschaffung von Prothesen für die Kranken spendete, tvobei er di« wie eine Ahnung klingende Bemerkrnig machte: „Sollte es nrir jemals beschieden iverde», ein Bein gu verlieren, so möchte ich lieber gleich sterben." Esther Matz beanspruch!« mtn im Sinne der ß-pcnde Breitbarts eine Fuß Prothese, die ihr jedoch, wie sie erklärt, nicht gewährt wurde. Die Spiialsverwaliung sei bloß bereit, ihr eilten Beitrag zu leisten. In ihrer Not wandte sic sich damals mit einem Brief an Sigmund Breitbart, der zu jener Zeit in Radom loeilte. Bald darauf erhielt Frau Matz von der Gattin Brettbarts ans Berlin einen Brief, in welchi.>m diese bekanntgibt, daß Sigmund Breitbart sich jcht in einer ähnlichen Situation befinde wie Frau Matz, ind.m ihm ein Bein amputiert »verdeu mußte, und daß er im Sterben liege. Nun kam Frau Matz nach Warschau und versucht, im Wege des Rabbinats zu ciner Prothese zu gelange», die ihr, wie sie sagt, schort der „unvergeßliche Sische Breitbart" gespendet hat. Tod eines berühmten jüdischen Arztes in New Dort. Aus New Jork wird uns geschrieben: Der vor einigen Dogen hier verstorbene Arzt Dr. I. M. R o t t e n b e r g gehörte zu den bekanntesten und berühmtesten Aerzten von New Aork. Er stammte aus Ungarn, wo er auch seine MiUelschnl- und Hochschulstudien abso'wierte, und kam 1880 nach New Dovk, wo er sich sehr rasch durch seine öffentliche Tätigkeit bekannt und popuilär machte. Dr. Nottenberg, der auch im jüdischen Schulwesen von New Dork eine bedeutende Rolle spielte, war >der Begründer zweier großer Spitäler, des People s Hospital Md des St. Marc's Hospital. Er war der erste, der das Insulin in New T-ork einsührte und an'der großen Stuyvesant- Polyklinik eine eigene Jnsulin-Ällbteilung schuf. Interessant ist auch, daß Dr. Rottenberg, der auch m Oesterreich bekannt war, seinerzeit von dem verstorbenen Kaiser Franz Jo seif in einer Audienz die Spende der gesamten Einrichtung eines Operationssaales für das People's Hospital erwirkte. Doktor Rottenberg war auch ein intimer Freund >des Wiener Professors Dr. Lorenz, den er auch seinerzeit nach Amerika berufen hatte. Der Verstorbene war Mitglied und Ehrennvitglied der bedeutendsten wisienkchaftlichen Gesellschaften von Amerika. f 1 "■ Siadioprogramm europäischer Stationen v. 4. Bis 10, SeptemtBer Berlin, Welle 484 (566, 1250). So.: 11.30: Konzert; tt; Konzert; 20.30: Konzert; 21.15: Edvard Grieg; 22-30: Tanzmusik. Mo.: 17: Konzert; 21.80: Sonate. Di.: 17: Konzert; 20.05: Der Mikado. Mi.: 17: Konzert; 2V: Konzert mit Gesang; 22.30: Konzert. Do.: 17: Konzert; 20.30: Hochzeit; 22.30: Tanzmusik. Fr.: 17: Konzert; 22.30: In den Bergen. Sa.: 17: Konzert; 20: Konzert >mit Gesang; 22.30: Tanzmusik. Königsberg, Welle 329,7. So.: 11.16: Konzert; 20: Zum 20. Todestag Edvard Griegs. Mo.: 16.30: Konzert; 20.15: Klarinetten-Quintette. Di.: 11.30: Konzert; 16.30: Konzert; 19.30: Die Jüdin. Mi.: 11.30: Konert; 16.80: Konzert mit Gesang; 20.50: Orchesterkonzert. Do.: 11.30: Konzert; 16.30: Konzert mit Gesang; 20.05: Heiterer Mend. Ir.: 11.30: Konzert; 17: Balalaikakonzert; 20.10: Konzert mit Rezitationen. Sa.: 11.30: Konzert; 16: Konzert mit Gesang; 20.15: Hörspiel: Am Telephon. Prag, Welle 348,2. So.: 11: Konzert; 17: Konzert; 20: Russische Musik; 22.20: Konzert. Mo. 12.10: Konzert; 20.10: Konzert mit Gesang; 21: Heitere. Musik; 22.20: Konzert. Di.: 10.60: Konzert; 20.10: Koirzert; 21: Bunte Stunde. Mi.: 12.10: Konzert; 17: Konzert mit Rezitation; 20.10: Konzert mit Gesang; 21: Schauspiel; 21.30: Konzert. Do.: 12.10: Konzert; 17: Konzert mit Gesang; 19.30: Symphoniekonzert; 32.20: Konzert. Fr.: 10.60: Konzert; 17: Tschaikowsky; 20.10: Symphoniekonzert. Sa.: 12.10: Konzert; 17: Konzert; 18.15: Deutscher Rundfunk; 20.10: Operettenmusik; 21.10: Bunte Stunde; $2.25: Konzert. Bratislava, Welle 800. So.: 11: Konzert; 18.10: TanMusik. Mo.: 16.10: Konzert mit Gesang. Di.: 17.46: Konzert; 22.20: Konzert. Mi.: 18: Kortzert mit Gesang. Do.: 19.30: Bajazzo- 17-16: Konzert. Sa.: 18: Konzert. Zagreb, Welle 310. So.: 16.30: Konzert; 20.30: Heitere Abend« musik; 22: Konzert. Mo.: 20.30: Lieder- und Arienabend; 22: Tanzmusik. Di.: 22.30: Heitere Abendmusik; 22: Konzert. Mi.: 20.80: Kortzert. Do.: 20.80: Heitere und Tanz- . musik; 22: Konzert. Fr.: 20.30: Konzert; 22: Tanzmusik. Sa.: 19.15: Ue. einer Oper a. d. Natio^altheater.