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Wiener Morgenzeitung · 1927-08-30 · Heft 3053 (30.8.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3053 (30.8.1927)
Date
1927-08-30
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Men, Dien-tag Wiener Moegenzettung 30. August 1927 Nr. B063 190.0009000t Kt Siegmvnd Fte»Ü. Das „Prager Tagblatt" meldet: Die PsychoamEfthe GeMschaft in Newhor? hat beschlossen, PwWvr Sigmund Freud eine Geldspende im Betrage von 100.000 Dollar als Ehrengeschenk zu senden, damit er svrgbrs seine wissenschaftlichen Forschungen fortsetzen könne. Ein anonymer Spender «gab vAvin 10.000 Dollar KU diesem Zweck. wini^iiWf ruc vm9U9(wiy Hans von He n t i g veröffentlicht in der „Fpamkftlrter Zcituirg" die nachstehenden Wstten-fi'ücke: 1. Gesuch nm Teilnahme an der .Hinrichtung. Hochznverehreuder Heer Staatsanwalt! Euer HochwvhLgeboren bitte ich ganz ergebenst, zu der demnächst stattsindcnden Hinrichtung des gestern zum Tode verurteilte» 36. die Verausgabung von Kvei Eintrittskarten an den ehrerbictigst Unterzeichneten gütigst erwägen zu wollen. Ich bin der Verhandlung mit hohem Interesse gefolgt und -ringe auch dieser feierlichen Handlung Verständnis entgegen. K. L. » 2. An die Staatsanwaltschaft in SR.. Es ist dafür zu sorgen, daß die Hinzurichtenden während der Hinrichtung mit einem den Hals öollfomtrteit frei lassenden Gewände, sogenannten Sweaters, bekleidet sind. g«tz. O. P. j. An die Staatsanwaltschaft in M. Ich bitte höflichft, die Kleidun Mtücke des ermorde-tvn D. der Witwe, die Taschenuhr samt Kette und den Füllfederhalter m i r, als Konkursverwalter des g)., aushändigen zu wollen. R. S. 1. TÄegvamm. v'iif 'bic Leiche meines Sohnes verzich^nch. Frau L. * 5. Rechnung von Müller, Gesellschaft für Hoch- und Tiefbaurusführungen, Beton- und Eisenbetonbauten. Für Aufstellen und Wiederabbrechen eines Gerüstes elf Zimmermannsftnnden . . , . , Mark 15.95. » 6..Rechmng der Kosten für Hinrühtung. Mk. 150.— Gebühr für eine Hinrichtung. Mk. 9:— iAnslösung für einen Tag für mich zur Besprechung nach M. Mk. 6.80 Fahrgeld Zweiter Klasse. Mk. 0.30 Fahrpreis für Benutzung der elektrischen Straßenbahn vom Bahnhof zum Landzerichtsgebäudr. AA. 16.— Wuslösünng für Zwei Tage zur Aufstellung der Maschine und Hinrichtung. Mk. 3.40 Fahrgeld zweiter Klasse, Rückfahrt. Mk. 0.90 Fahrpreis' für Benutzung der elektrifchchr Strvßerl-- bahn für mich und meine Gehilfen. Äck. 6;—- Drei Wagenfahrten von meiner Wchrrmig nach dem Bahnhof. Mk. 1.10^ Schreibgebühr. Mk. 9.20 Kosten für zwei Gehrlsen. Mk. 204.70. A. B., Scharfrichter. 7. An die Staatsanwaltschaft in >M. Es wird ersucht, mitznteilen, was für Gegenstände der Mutter des Hingerichteten 36. übersandt worden sind. Die letztere vermißt von ihrem Sohn noch einen «grauen Sommerüberzieher. *t grz- C. D. Interessant ist, daß ein wirklicher Kronprinz, der türkische Kaiserisoihn Baiazech, sich eines Schwindlers bediente, um seinen Vater zu stürzen. Er richtete einen Sklaven Achmed-Musbapha dazu ab, sich für den Prinzen Mustapha auszugeiben, der beim Volte sehr beliebt gewesen und von Kaiser Solrman I. erwürgt worden War (1553). Die Provinzen lehnten sich unter der Führung dieses falschen Mustapha gegen den Kaiser auf, und es dauerte lange, bevor Soliman sie besiegen und den Sklaven mit Steinen beschwert in den Hellespont werfen lassen konnte. HeraÄides Despota, ein äußerst sprachenkundiger Grieche, der sich als Bedienter, Student und Soldat in Europa herumgetrieben hatte, trat 1646 mit Eribansprüchen auf das Fürstentum Moldau hervor, deren Berechtigung die Kaiser Karl V. und Ferdinand I. aus politischen Gründen bestätigten, sowie sie ihn auch mit Kriegsvolk unterstützten; der rechtmäßige Beherrscher der Moldau, Fürst Alexander, Wurde geschlagen und Despota als - Wojwüde Johannes feierlich gekrönt. Gr herrschte klüger und gerechter als sein Vorgänger, ccherda er mit den Polen und dem katholischen Glauben sympathisierte, stand die Aristokratie gegen ihn auf, organisierte eine Rebellion gegen chn und am 6. November 1663 wurde er bei Zloczow erschlagen. Aehnlich ist das Schicksal des falschen Demetrius, der aus Schillers Dramen-Fragment bot uns besonders bekannt lst. Dieser war ein Mönch namens Grischa Utropeia aus Faroslau; er verdingte sich bei einem mächtigen Adeligen in Litauen, der ihn eines Tages wegen einer begangenen llnterlassung „Sledinsen", d. h. Hurenbalg, schalt. Daraus tegany der junge Mensch zu weinen und äußerte, wenn sein Herr wußte, wer er wäre, würde er ihn nicht mit solchem Schimpfwort belegt haben. Aus Drängen hin «gestand" er »un unter Tränen, daß er Demetrius, der älteste Sohn des (irrten Iwan (des Grausamen) und den Mördern seines Sftttf law verschüttet. Las Mentemr des Archäologen. Me die NÄvyorker Mütter ans Cho.itatto.ga im Staate Tmnrffve berichten. Wäre der bekannte amerikanische Archäokoga Prof. Afykey, beinahe seinem Forschertrieb zum Opfer gefallen. Der Gelehrte wollte die unterirdischen Gänge und Höhlen bei Shellmount erforschen, da er überzeugt War, dort Spuren einer alten indianischen Zivilisation, und zwar vornehmlich der Indianer vom Stamm« der Eheroke^seir zu finden. Er drang in eine der tiefen und nioch Völlig unerforschten Höhlen ein. Er war nur mit einem Pickel, etwas Nahrung und einer Acetylenlaterne ausgerüstet. Afhkey könnt« ohne größere Mühe in die Höhle eindringen. Als er aber mit seinen. Nachforschung gon beginnen wollte, ereiglMe sich «in großer Erdrutsch, dejrs den Eingang völlig verschüttet«. Der Forscher erfaßt« seine gefährliche Lage sofort und tvar sich klar darüber, daß, trenn es ihm nicht gelange, sich dttvch! die niedergegangenen Erbmassen einen Anstzang zu schaßen, er Hungers sterben müßte, um so eher, als er es in seinem Forscherdrang unterlassen hatte, seine Freunde vopr seinen Absichten zu unterrichten. Ohne zu zögern, machte er sich dann mit seinem Pickel an die Arbeit, uni sich durch Erde, Stein« und Geröll einen Wog in die Außenwelt zu bahnen. Fünf Tage arbeitete er ununterbrochen und genoß die wenige Ncchrung, die er mit sich genoonmen hatte, in vorsichtig abgemessenen kleinen Rationen. Am fünften Tage gelang es ihm, nachdem er vor Hunger und Müdigkeit beinahe völlig erschöpft War, sich eine kleine Öeffnung zu schassen, durch di« das Tageslicht eindrang. Rasch »Var die Oefftrnng erweitert und Ufhley war wieder an der Oberwelt. Zufällig.hatten seine Freunde, beunruhigt über sein langes Ausbleiben und von der Vermutung ausgehend, er »verde1 irt die Höhlen niedergesiiezen sein, genau an der gleichem Stelle mit den Nachforschungen nach ihm begonnen. Wann heiraten berühmte Münner? Es ist interessant, einmal festzustellen, in welchem Alter Iwühmt-e Männer geheiratet haben. Shakespeare war 18 Jahre alt, als er sich mit Amry Hathaway vermählte. Friedrich der Große heiratete mit 21 Jahren d-'.e Prinzessin Elisabeth von Braunschweig; Franklin, der berühmte amerikanische Staats nimm, war 24 Jahre alt, als er in die Ehe trat. Als Mozart 25 Jahre alt «war, ging er in die Ehe mit Constanze Weber ein. Ebenso alt war Walter Scv-tt, als er Margarete Carpentier, der treuen Gefährtin seines langen und ruhmreichen Lebens, die Hand zum Ehebund reichte. Dante heiratete erst nach dem Tode der florentiinsche-r Beatrioe (die er durch seine Liebe unsterblich verherrlicht hat); er war 26 Jahre alt. Napoleon und Byron waren ein Jahr älter, also 27 Jahre, als sie sich verheirateten. 'Herder war 29, Robert Burns 30, Schiller 31, Goethe war schon 57, als er Christiane Vulpius zum Altar führte. Klopstock heiratete — nachdem er 33 Jahre um seine erste Gattin getrauert hatte — mit 67 Jahren zum ztoeiten Male. Und der „alte Parr", ein Engländer, der allein durch sein hohes Alter berühmt ist, vermählte sich zum dritten Male im Alter voir 120 Jahren. Jns jüdische Maus das jüdische fötatt ®©@@@©©®®@@®®@©®@©® Schwagers Boris Godunow Entronnen soi. Ein goldenes, mit Edelsteinen besetztes Kreuz, das man ihm bei seiner Geburt um den Hals gelegt habe, wies er vor. Das Gerücht von der Wiederkehr Demetrius' verbreitete sich im Nu, und der Wojwode von Sendomir geivährte ihm Beistand unter der Bedingung, daß er als Zar feine Tochter ehelichen und in Rußland die römische Religion emsi'chren werde. Als Boris Godunow während des Krieges starb, zog der fälsche Dimitri am 16. Juni in Moskau als König ein und ließ die Mutter des echten mit Gepränge aus dem Kerker holen und in Pmcht im Schlosse installieren; die alte Fvau, aus Freude über solchen Wechsel ihres Schicksales und wohl auch aus Angst, umarmte ihren „Sohn" unter dem Jubel Rußlands. Aber der betrügerische Zar beging eine Tat der Ehrlichkeit: sein Versprechen einlösend, nahm er die polnische Fürstentochter zur Braut und bekannte sich zum katholischen Glauben, weshalb er während der Hochzeit ermordet wurde. Als Ludwig' XVII., der irt Wirklichkeit toährend der großen Revolution im Knabenalter beim Schuster Simon umgekommen war, gaben sich Viole Hochstapler. aus, von denen der Uhrmacher Naundorf aus Potsdam am meisten Glauben zu erwecken wußte. Auch der Findling Kaspar .Hauser lvurde und wird von ganz Europa als der rechtmäßige Dhronerlbe Badens angesehen, trotzdem sich das regierende Geschlecht mit altzn Mitteln bemühte, ihn als Gauner hmzustellen; als dies nichts half, touvde Kaspar Hauser von einem unbekannten Mörder erdolcht. Ueberhaupt haben alle Kronprätendenten das gleiche Schicksal gehabt: glückte ihnen ihr Schachzug, indem es ihnen gelang, den Thwn zu besteigen, so waren sie und gelten sie noch heute «als rechtmäßige Herrscher hon Gottes Gnaden", hatten sie Unglück, so endeten sie im Kerker oder auf dein Schafott «als elende Betrüger". Ifllf II das Pfefferminz W I W IIb Mhlt " und KBrpir W i e n, 30. Augu st. Schönwetter. Die Wetterlage hat sich gestern wesentlich gevesstrü. Den ganzen Tag über herrschte klares, warmes Som'in.'rweiter. Die Voraussage lautet: Meist heiter und wärmer. Gm Donaufchlepper gesunvr«. Aus Linz wird gemeldet: Der Dampfer „Elod" fuhr durch den „Strudel" stromabwärts. Das Schiss hatte einen Schlepper rückwärts befestigt. Beim Strudelausgang dürste bte Steuerung versagt haben, so daß das Schiff Mit den: linken Schlepper ans Ufer anprallte. Der Schlepper fuhr an dieser Stelle fest. Der Kapitän mußte die rückwärtigen drei Schlepper loslösen, die dann weiter stromabwärts trieben. Zwei von ihnen havarierten schwer, wobei einer von beiden sank. Der dritte blieb unbeschädigt. Ein Jahr Radio auf den Bundesbahnen. Me nach amerikanischem Vorlbild zum Teil auch auf den österreichischen Bundesbahnen geschaffene Institution des Raüioempfanges während der Fahrt konnte in diesen Tagen den einjährigen Bestand feiern. Hiezu gab gestern einer der Hanpt- . mit'iatoven der Unternehmung, Direktor Stöger, Pressevertretern einen Rückblick und' Ausblick über dieses praktische Mittel der Abkürzung von Eisenbahnreisen. Bei den engen Grenzen Oesterreichs kommt derzeit fast nur die Westbahnstrecke für den Radioempsang in Betracht. Es sind aussichtsreiche Verhandlungen im Zuge, die Ts ch ech osl o wake i, Unga r n, Jug oslawien, eventuell auch Rumän ien zu einem großen Netz ^ulammenzubringen, dem sich auch dann De ut schlau d anschueßen dürfte. Die durch ein so großes Gebiet dnrchllausenden Radiowaggons werden dann sicherlich noch viel mehr. Zuspruch seitens des Publikums finden, da bei den verschiede»- avtigen Sendezeiten dann immer v>on irgendtvoher ein EMlpfang möglich sein wird. Bisher halben die großcn deutschen SendestaNonen bis zu 70 PrvMt das Programm bestritten, während Oesterreich, wo die „Ravag" nöch nicht die volle llnterstntzniig gewährt,'nur 14 Prozent beistellte. Sehr begrüßt wuvdc die um 7 Uhr abends von Brünn ausgehende Konzertsendnng. Im abgemufenen Probejahr haben ungesähr 40.000 Passagiere nonden Radiowaggons, die derzeit täglich nur bei vier D-Zügen in Vertvendnng sind. Gebrauch gemacht. Unter 100 Relendeir gehörten 5 der 1. Klasse, 21 der 2. Klasse an und 74 fuhren in der 3. Klasse. Der Radiatvaggon enthält 45 Kopfhörer, deren Benützung pro Stunde gegenwärtig einen Schilling kostet. Die Gesellschaft muß den Bundesbahnen 30 Pro,put der Brultoeinnahmen abliesern. Vom 1. Jänner des kommenden. Jahres ab ist eine stärkere Dichte der Radiowaggons geplant, wobei man mit dem Preis auf 50 Groschen herabzugehen hofft. . Ein Ehepaar durch einen Autorrnsaki schwer verunglückt. Der 66jährige Goldwarenerzeuger Karl Frisch. 6. Bezirk, Schadekgasse 10 wohnhaft, fuhr gestern früh mit seiner Gattin in einem Alttotaxi von Weidkmgau-Hadersdorf nach Wien. .Als das Auto in die Nähe der Stadtgrenze kam, stieß es Mit einem Sodawasserwagen zusammen. Das Auto wnrde umgestürzt und vollständig demoliert. Während der Lenker des Autos unverletztchlie'b, erlitt Frisch eine Gehirnerschütterung und einen Bruch des SchädelgtundeZ , sowie mehrfache Hautabschürfungen. Die gleichen Verletzungen erlitt auch seine Gattin. Die Nettttngsgestllschast brachte.' beide ins WilbelMinenspital. Eines der vor dem Sodawasser!' wagen gespannten Pferde wurde derart verletzt, daß es notgeschlachtet werden mußte. Totschlag wegen Beleidigung der Geliebten. \ Im Verlaufe eines Streites, der sich Samstag nachts in einem Gasthaus in der Thaliastras/'. entwickelte, brachte der vielfach vorbestrafte 19jährige Hilfsarbeiter Karl O 'öife v- Hübner dem 21jährigen Fleischhuuergehilfen Josef Weiß einen Sttch bei, der die Schlagader des linken OverschenVels dnrchtrennte. Weiß starb an diesen Verleüungen Sonntag früh. Der Täter, der die Tat einaesteht, wi^d dem Landesgerichte eingseliefert wevden. Der Streit soll entstanden "sein, weil OberhWner die Geliebte des Weiß beleidigt hat. Sewstmokd eknes Studcütcn. Im Studentenheim in der Josesstadt, Strozzigasse 15, wurde, gestern frM) der 24jährige Student Joachiin Kleinberg in seinem Zimmjer, im Bette liegend, blutüberströmt aufgesunden. Er hatte sich inr Lauft der Nacht aus einem alten Armeerevolver eine Ku^iel in den Mund' gejagt. Die Ursache der Tat i (jivlnbekannt. Der TÄ» in der Kaserne. In Livorno stürzte in der Kaserne des dort garnrsonierenlden Jnfanievieregimentes bas Dach ein.' Die Trümmer durchschlugen die Decke zweier Räume, in denen 70 Soldaten schliefen. 18 Soldaten kamen n-ms Leben, 32 Verletzte wuvden ins Krankenhaus gebracht. Einige Soldaten werden noch vermißt; sie dürften unter den'Trümmern begraben sein. Bitte um rasch« Hilf«. . Die Familie eines jüdischen Kriegs i n valide n, der an Lungen- und Ndngentuberkulo(e leidet, das Tubevku>losenheim vevlassen mußte und sich jetzt in Spitalspflege befindet, ist in bitterer -Not. Die Fmu, welche zwei kleine' Kinder zu ernähren hat, ist arbeitslos und bitterstem Elend preisgegeben. Wir lenken die Au-smrrksamkeit unserer Leser auf diesen krassen Elendsfall, in dem rasche Hilfe nottut. Spenden nimmt die Administration der „Wiener Morgeuzeitung", Wien, 2. Bez., Daborstraße 1—3, entgegen. Die ei ul-ausenden Betrüge werden in unstrem Blatte veröfseirtlicht. E Wichtige Mitteilung. Zur beginnenden Herbstsa-ison bringen die zwei bestbekannten Seidenhäuser S. Willheim, 1. Bezirk, Tuchlaubeu 8, und T. Bezirk, Bauernmarkt 2 a, schon jetzt die allerneuesten Seidenstoffe in enormer dlnstvahl zu außergewöhnlich billigen Preisen: Crepe Mongol 16.80, Crepe Satin 16.50, Marokain 17.—, Soi-den-Georgette 11.—, 7.60, Crepe de Chine, alle Modefarben, 11.50, 9.60, 6.50, Seiden-Brokate (Fai'l'eclair) 3.90, schwere Manlelseide 1b.—, 9.60, Toll d« Soi (Crepe-de-Chine-Ersatz) 6.80, Japan Pongis 2.90, Engl. Kleidorsamte 9.80, Hutsamte (Silkina) 4.80, 3.Y0 Seideureste werden zu halben Preisen abgegeben.^ l Sis neue Problem: An teurer relegromm «1er el« »wiger aurMrllcher rultvoWlefr Ein Telegramm nach Pole» kostet für zehn Worte 3.70 Schilling, ein Expreßbrief 1.10 Schilling; der Luftpostbrief, der in einigen Stunden nach Aufgabe in Wien dem polnischen Adressaten zugestellt wird, nur —.60 Schilliirg- Aufgabe hei -iten Postäinlern: ain Abflugstage bis 7 Uhr 20 Min. morgktls Venn Hanptpostantt. > Mt» «MM! d» z.mm1 xl. uJEarS

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