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Wiener Morgenzeitung · 1927-08-24 · Heft 3047 (24.8.1927) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3047 (24.8.1927)
Date
1927-08-24
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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91*. 3047 Wen, Mittwoch Wiemr Mokgsnzerrung 24. August 1027 inenden Gesichter vor sich, das Schafott im 'Rücken. Der Prichter leierte ein Gebet. Bevor die Gehilfen ihn packten, tratMeunier nahe <m den Geistlichen, heran, ganz nahe, und schrie.-: ,Hcrr Mbe, was wird mit mir geschehen? W aS ist nach-her?" Der Priester antwortete nicht. Er hielt den Kvpf gesenkt. ««stritte aus dem gudeutum .Marianne Lauter stein, 7. Dezember 1903, Men, Fürsorgerin, 1. Bez., Walfischgafse 15, 111/13, Dr. Herlttmtn Jakob Eistler, 21. Juli 1860, Perm., 1. Be-., Auerspergstratze 2; Eugenie P äHster, 16. Febnlar 1898, led. i. Bez., Stost int Himnrel 1; Josefine Kaspar, 22. April 1905, Wien, led., 10. Bez., Triesterstraße 67; Georg Dolrner, 17. April 1901, Knivinkn, Polen, led., 3. B^., Sechskrügelgasse 8; Margarete Weih, 1. Oktober 1906, Gr.-Karlowitz, led., 3. Bez., Löwenaasse 27/7; Dr. Rudolf Kaufma nn, 16. Juni 1869, Wien, ger. gesch., Rechtsanwalt, 3. Bez., Schwarzenbergplatz 6; Egon Karl Reumann, 27. August 1909, Wien, led., 3. Bez., Landstraßer Hauptstraße 82; Hermann Fürnberg, 6. Dezember 1897, Eggenberg, verh., BeaMer, 3. Bez., Khunnasse 23; Gattin Helene, 2. Mai 1896, Radautz, selbe Adresse; Kind Ruth, 3. März 1921, Ob.-Wagram, selbe Adresse; Kind Robert» 7. November 1922, selbe Adresse; Paulrne Wärmer, 28. Mai 1893. Men, 7. Bez., Bnrggaffe 79: Dr. SeraMne .Leucüte.r, 21. April 1896, Men, Io. Bez., Goldschlagstraste 21; Basta B'oguslavsraia, 18. Lanner 1906, 19. Bez., GrtnZinger Mle 7; Willy Taussig, 20. Oktober 1899, Prag, led., 12. Bez., Zermogaffe 6; Ignatz Schwarz, 29. September 1863, Gn>-Magendors, verch, 16. SBc*., Hasnerstrahe 48; Ernestine Schwarz gev. Weiß, 17. Juni 1361, Jvanka, selbe Adresse; Joses Schwarz, 30. Juli 1900, Lugo§, led., selbe Adresse. Wien, 24. August. Mitgefühl. Diese Empfindung deS MersichM, in dieser bösen Gege'.Nvart tief in. der Brust «verschüttet, ist durch das Schicksal der j-esiern Hingerichteten, sieben länge Jahre gequälte» Märtyrer Saceo und Banzetti in den letzten Wochen wachgerüttelt worden. Jüngst las man tum einem zum Tode Verurteilten, daß er, als ina» ihn. zum letzten Gang abholte, auf dem Wege zum Galgen, ja, noch Wahrend der Handgriffe der Henkersknechte ununterbrochen mit sehnsüchtigem Blick und stehender Stimme fragte: „Sagt mir doch, waS geschieht nachher mit mir?!" — Wie dieser arme Galgenvogel fragt man sich.jetzt, beklommen, Antwort heischend: Was geschieht jetzt mü dem so plötzlich in die Halme geschossenen menschlichen Mitgefühl? Die Frage ist vor Mißverstehen zu schützen: Nicht mit der Empörung über Klassenjustiz, rohe UngeWchtigkeit, blutige Festigung des „Prestige^-Standpunkies. Sondern mit dem heißen, harmvollen Empfinden des Mitmenschen für zwei unsäglich schwer Geprüfte, durch alle .Höllen der Qual Gejagte, das iu dieser.Weilt der Selbstsucht endlich, endlich wieder in die Erscheinung trat. Ist es mit der Hebelbewegung am elektrischen Stuhl zu Boston abgerissen? Verschwand es im Weltentxrnm Wie Schall und Rauch? Macht das Mitgefühl für. die zwei Märtyrer dort drüben diejenigen, die es befallen hat, milde?, gütiger, verständnisinniger für das kleine Elend dicht nebenan , rder bleiben sie stumpf, rücksichtslos, blUben sie verbindlich verlogen, gefinkelt in der Technik des „Wschüttelns" jeder Mitveran'- wortu-ng wie zuvor? EIN Narr wartet mif Antwort, A. Der venückte HaArnkreuzler. Graf zu Reveutlow, eiche Leuchte des deutschen rasserrvebtzen. Schriftblluts, ist darauf gekommLu: Weshalb interessiert sich die ganze West für Saevo und^ Wangetttj? Weil sie Jchen sind. Bon Siacco weiß er das von einer mnerikamschen SMe her. Bon BanzetÜ kan» man das nicht so apodiktisch behaupteiu Er vst Äatholifcher Ktorrfesston, „von Rasse möglicherweise also ebenfalls Jude". Das schreibt der Mann in der „Deutschen Zeitung'" und kommt zu dem Schluß, daß der ganze Rummel doch nur Mische Weltvegbo ist Das Judentum, bekanntlich fveimaurevisch, Wollte die beide» aus dem Kerber heraus holen, und zu diesem Zwecke wurde die ganze Bewegung organisiert. Reventlow ist den Juden hinter den Plan gekommen. Er weiß alles und enthüllt die fernsten ftdjrschen Schliche. Er hat Von Amerika die Auskunst Mammen, dich Datves, der Autor deS Zahlungsplanes, ein Jude ist Nun ist aber dieser Dawes Vizepräsident der amerikanischen Union und Freimaurer. Der Gouverneur Futter ist Freim-auver. Diese beiden Fveimauror hätten demnach im Auftrag deS Judentums de» Jude» Saeco und de» Kach-oliken Batrzetti, der möglicherweise also ebenfalls ein Jude ist ftetzebe» müsst», Sie habe« es nicht getan. Und das nur ans jüdisch« BoShÄt gegen Reventlow, dev darob sei» bißchen Verstand verloren hat: SCHKÄ die Mauke des eleganten Herrn Kfcteerstraß-e 123 IX., Alserstraße 6 ■■■■■■■■IlBBiBBBBBBggBBBBBBBBBBBBBBBBBB Das Wetter. Die Temperatur erfuhr gestern wieder eine beträchtliche Steigerung; mittags betrug sie in der Stadt 26 Grad. Am Mend brachte starker Wind fühlbare Abkühlung und starke Eintrübung. Die amtliche WetLervorhtzrsage lautet: Westösterreich vorwiegend trüb, Abkühlung, Niederschläge nicht ausgeschloffen, Ostösterreich mahrsck-cinlich nock) zu, meist heiter, Neigung zu GewiErbildung, Temperaturen wenig verändert. AerztUche Nachrichten. Dr. Max Friedma-n-n, Facharzt für Hautuird Harnkrankheiten, 0. Bezirk, Alserstraße 32, ist vom Urlaub zurückgekehrt. — Primarius Dr. S'.cgfvied Boxer ist von seinem Urlaub zurüclgekchrt und ordiniert w:c.der 3. Bezirk, Lrudswaßer Hauptstraße 6. GesellWrftSreife WM Zlonisteittongvetz nach Basel. Das Zionistische Landeskomitee veranstaltet eine Gesellschaftsreise zum 16. Zionistenkongreh. Die ^gemeinsame Abreise erfolgt Sonntag, den 23. d. M., 7.30 Uhr früh ab Wien-Westbahlchof; Ankrmst 13 Uhr in Salzburg, Führungen durch die Stadt: Abfahrt 19.40 Uhr ab Salzburg. Montag Ankunft 7.20 in Zürich, Führungen durch die Stadt; Wfahrt 14 Uhr ab Zürich; Ankunft 16.38 Uhr in Basel. Der letzte Amneldetermin ist Donnerstag, den 26. d. M., nrittagS im Zionistischen Bureau, 1. Bez., Kärntnerstrahc 26. Gleichzeitig ist auch ein Betrag von 60 Schilling zu erlegen, der auf der Fahrt mit den Teilnehmern verrechnet wird. Die Fahrt dürste sich noch ermäßigen, da die Verhandlungen mit den Schweizer Bundesbahnen noch andauern. Verdienste um die Republik Oesterreich. Der Obmann des Deutschen Turnetbundes Hofrat Claudius Kupka hat „in Anerkeirnung der um die Entwicklung deS Turmvesens in Oesterveich erworbenen Verdienste" das goldene Ehrenzeichen mit Nachsicht der Taxen erhalten. — Hofrat Kupka ist der Führer der Halpn- Lreuzböwegung in den Bergen und leitet den antisemitischen Deutschen Turnervund. Er ist der Verfasser des Aufrufes an die deutschen Turner, sich den Empfangsfeierlichkeiten für Chmnverlin und Levine in Wen fernzuHalten. Dieses Zirkulär ist in der Weltpveffe mit der geziemenden Heiterkeit behandelt worden. Vielleicht ist dies der Anlaß, das goldene Ehrenzeichen zu verleihen. Sin wutverbächüger Hund. Im Jnlunidailonsgebiet wurde gestern vormittags bei der Reichsbrücke ein duMelbrauner Stzjtzbastavd ohne Maulkorb angehalde-n. Das T'.er ist der Wut dringend verdächtig und 'hat den Privatbeamten Karl N. gebissen. N. wurde an prophylloMsche Behandlung gewiesen, der Hund zur Untersuchung der tierürzMchen Hochschule übergeben. Wolfe m de» Herzegowina. Aus verschiedenen Gegenden der Herzegowina kommen Nachrichten über daS Auftauchen, zahlreicher Wölfe. Im Laufe der letzten Woche sind in einem Dorf bei Mostar 36 Schafe von den Wölfen gerissen worden. Bon einem Stter aufgefpteßt. , Me die „Grazer Tagespost" aus Mürzzuschlag Meldet, wurde dort die 24 Jahre alte Marie Franzblbauer, die einzige Tochter eines Bauern, von einem Stier auft gespieht. Er riß ihr die Bauchhöhle auf und zerfteischte sie. Die Bedauernswerte wurde ins Kranverchaus gebracht, wo sie gestern starb. , . . i; . i /; : Ein furchtbares Eisersuchtsattentat in LrsstLNÜnsprl. Man schreibt uns aus Konstantinopel: Die ganze Stadt hat das traurige Schicksal eines Mjähoigen jüdischen Mädchens tief ergriffen. Die Kontoristin Elsa Niego wurde bereits vor längerer Zeit von dein nahezu 60jährigen Türken Osman Bei, dem Sohn der angesehenen Familie Raghib Psticha, einem verheirateten Manne und Familienvater, mit Licbesanträgen verfolgt. Da sie ihn abwies, wurde er immer Luöving- Kcher und bedrohte sie. Als sich die Mego mU einem jüdischen Beamten verlobte, kam es zu einem surchtvaren Auftritt. Osman wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Nun sollte die Vermählung des jüdischen Mädchens stattflnden. Osman Bei hat in seiner ntaßlosen Eifersucht der Elsa Mego ausgelauert und sie in furchtbarer Weise ermordet, indem er ihr acht tödliche Wunden beibrechte. Die sie begle> tende Schwester kam mit geringeren Verletzungen davon. Die aufgeregte Menge wollte den Mörder lynchen, er mußte von der PMzei' geschützt werden. Die gesamte Konstantinopelcr Presst, insbesondere auch die türkische, widmet dem tmuvigen Schicksal der Ermordeten spaltenlange Berichte. Das Leichenbegängnis fand unter ungeheurer Beteiligung^stott. Der letzte Nachkomme Immanuel Kants gestorben. Wie aus Panama gemeldet wird, ist dort der Gosst großnefst des Königsberger Philosophen, der letzte Sprosse Kants, gestorben. Er lebte unerkannt als jäststePflanzer und war seit 40 Jahren verschollen. Erst aus dem Sterbebette wnroe das Geheimnis seiner Abstammung gelüstet. Eigentlich :st er nicht der ,-letzte Kant", denn er hat drei Söhne. Da er aber mit einer Eingeborenen verheiratet war und Mischlinge ieikannttich drüben nicht „für voll gerechnet" tverden, erklärt nt-an den Stamm Immanuel Kauts für ausgestorbcu. Das Ende der Affäre Chaplin. Der peinliche Senfationsprozeh gegen den Filntlünftler Chaplin, den seine Gattin Lita Chaplirr angestvmgt gleich bereinigt, so dah es — scheinbar hatten beide l>at. ist beendet. Die Scheidungsklage wurde durch Ver- Eheleute Ursache, ihve Privatangelegenheiten nicht in der großen Oeffentlichkeit zu enthüllen — zu keiner Streitvechandlmrg kommt. Frau Chaplin erhielt die runde Summe von 850.000 Dollar für die eigene Person und rtütere 200.000 Dollar für die beiden Mnder. Diensteifrige Schnüffler. Aus Warschau wird uns geschrieben: Große Heiterkeit erregt in der polnischen Hauptstadt der Heveinfall einiger Privatdeiebtive, die sich eine Spezialität daraus gemacht hatten, harmlose Liebespaare in den Parkanlagen irr den Abendstunden anzuhaliten und nur gegen LöstgÄd sreizugeben. Zwei dieser Kumpane lhatten sich einen Herrn und eine Dame von durchaüs nicht jugendlichem ' Alter als Opfer ausersehen. Das Paar wollte ncchts von Lösegeld wißen. Wo ging es zur Polizei. Dovt gab der verhaftete Herr, ohne daß es die amtselsrigen Detektive bemevkt hatten, dem protokollführenden Beamten einen Mnk. Das Protokoll wurde ausgerwmmen und die Detektive beschworen die schrecklichsten Sachen, die sie mitangesehen 'haben wollten. Als vas Protokoll fertig und unterschrieben war, wurden die Detektive wegen Verleumdung, Erpressung, Meineids und falscher. Ze-ugenausßage in Oerwahrung genommen, denn, sie hatten — den Polizeikonrutaudantsn and Gemahlin -verhaftet. Dre ArtsitLNprüfung im Johann SLümtz-THeaLer findet nicht Samstag, den 27. August, sorrdem Samstag, den 3. September 1927 um 3 Uhr nachmittags statt. Fm präWa renovierten Cafe ^Zürstercho^ UegM die 'wichtigsten zionistischen Organe auf, darunter auch „Chwila" und ,Haolam". Das vortrefflich gefüHrte FcMEewMje Wird Hiemüt bestens empsohlen. > ..,.1. ',.^- . XrOOW«XX»2LXX)cX>^»OcXXXXXXXZOO0kXX»«XXrOOO«XXXXXXXXXXRXX)LXXrOOeXXXXXXXXXVO«X^ IIIHSCHCS 1EBEN Set SfoniMotuiteft. Ae Bertellung der ReUImmenmanvote. Aus London meldet die I. D. A.: Das Komitee, Welches über die Bertellung der,Mandate zum 16. Zionistenkongreß auf die Weltwahllisten der verschiedenen härteren zu bestimmen hat, hat unter Zugrundelegung der NcststrMnen die folgende Verfügung! getroffen: Die Z -i o n i ste n - R e v i fiv n i ste u erhalten 3, Mi srLich« 2, Poale Zion 2 Mandate, Allgemeine ZivnEsten 1 Mandat, H itachduth 1 Mandat. Bei dieser Verfügung wutten die Mjeststimmen aus Kongreßpolvn udch nicht berüLfichtgt und die Bestimmung unter der Voraussetzung getroffen, daß in Rumänien, Palästina und Ostgalizien kerne Arnde'-ntrq der bisher bekarmtgegebenen Resilltate erfolgt. Die Weltwcchllrsten haben tvir in unserer Ausgabe vom 19. August veröffentlicht. Listensührer der Weltwahlliste der allgemeinen Zionisten ist der Wiener QLewÄbbiner Moos, jh'. M. C h a j e s, der aber jbereitS M Mitglied deS .MLonskamitees Sch und Stimme hat. ^Gewählt erscheinen die in den einzelnen Listen zuerst Genannten. Ihre Mandate gehgN auf die in der Liste Nächstfolgeläwn über, wenn sie als Gewählte oder Birllisten Mitglieder des Kongresses geivorden find. M revWnWche Megotloit. Nach den bisher vorliegerrden Nachrichten hat die re- . vi.-snoniWsche Union bei den Kongretzoahlen in den! vwschiedenen Länderrr etwa zehntausend Stinmren erhalten. Sie wird auf dem Kongreß Mrarrs sichtlich zwischen zehn Und Wölf Mandat« haben. Als Delegierte woLen bisher genairnt: W. Jabotinflh, M. Tiomkm, M Moßman.n^ R!. Lichtheim, Dr. S. Soskin, I. Paßman, Dir. I. Koffmann (Riga), K Fetter (Bukarest), I. Israel (Sofia),- A. Reocmatt (Saloniki). Das Zentralkomitee der reviftonistischen Urnon nmrde für den 28. und 29. August zu einer SchNng nach Basel einbemsen. Ae Konferenz der WeltMMoiftltion Ao»rftischer Frauen. Die Weltorganisation zionistischer Manen Mt, wie - schon berichtet, vom 28. bis 30. lAugust "b. F. litt 'Basel, im WMud« der Mustermesse (Blauer SaUtz) rhvcj'Konferenz ab. 43 .Delegierte aus M Landern find W jetzt ange-. meldet word en. Die Konferenz wird barÄh eme Anstwachje der Präsidentin der W. I. Z^ O., &M( S a mn^el, eröffnet werden. Frau Edith Eder wird über „Wege Und Ziele unserer .Arbeit in Palästina^^, Frau N. MiotodMÄn über „Wege und Ziele unserer Arbeit im iGÜlu^ referieveu. Frwell, Fifhman, Meisel-Schachat und AnitM Mü ll^v-. Evche n werden über Palqstinaarbeit, Hedwig EellNer Aber die Lage der Arbeiterin in Palästina, Pharma Steiner über Stellung der neutralen Verbünde zur Wi. jF. Z. O., -'Mi. Gtarks Wer Finanz in Palststina und im Mwch berichten. Das Schlußwort der Exekrwive wird R. Siefs sprechen. Me mau lebeusläuglicher zionift wird. Die I. T. A. sendet die folgende kuriose Mitteilung: Die amerikanische Zionistische Organisation hat bekanntlich eine Mion zur Gewinnung von mindestens 2000 lebenslänglichen Mitgliedern, die je 100 Dollar fiir den ReserveforM zu leisten haben, eingeleitet. Unter den Personen, die sich bis jetzt als leüEslängliche Mitgliede<r heben emtragerr lassen, sind zu nem:en: Herr und Frau Nathan Straus, Hermann Bernstein, Irma Lmdheim, Norttin R. Lindheim, Frau I. C. Guggenheimer, ^ouis Lipsty, Henriette <^old, Fr. Archibald Silvonnann. Man hofft, bis 15. September die Quote von 2000 lebenslänglichen Mitgliedern vvll zu haben. Mir haben immer geglaubt, daß man Mitglied.der zioniistischen Organisation durch Bekenntnis wird und daß diese Mitglickschast nur lebenslänglich sein kann. Es ist eine Überraschung für uns, daß man mich für 100 Dollars lebenslänglicherr Zionismus erhält. Wir fragen-nur> ob auch noch ein Bekenntnis notwendig ist.

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