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Wiener Morgenzeitung · 1927-08-23 · Heft 3046 (23.8.1927) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3046 (23.8.1927)
Date
1927-08-23
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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m 3046 Mm, Dß'.n^ag Wr««ee Morsenz-itnrig 23. Andrst 1087 Seite 8 JÜDISCHES LEBEN gudrnschutz-Renten. Bor kurzem hat die preußische Staatsvegierung auf eine Anfrage im preußischen Landtag nach den Entschädigungsansprüchen der Depofsedterten und Stande Herren eine umfangreiche Liste dieser Forderungen bekanntgegeben, aus der zu ersehen war, daß bis zum Jahrs 1983 sogenannte „Judenschutz-Renten" aus den Mitteln istr Steuerzahler an Standeshorren gezahlt wurden, die noch heute aus Woiterleiftung oder Ablösung dieser Renten bestehen. . , In der „Jüdisch-liberalen Zeitung" veröffentlicht Bruno Mvyda eine Liste jener Starrdesherren, die durchivegd recht beträchtliche Renten für den Verlust von Regalien des Judenschutzes erhalten, und knüpft hieran die folgenden Be-- merknngen: ,M<m muß W mit dem des Mittelalters vertraut wachen, um den Sinn derartigen Renten überhaupt begreifen z-u können. Der Jude .... wurde in jenen erst 150 Jahre zurückliegenden Zeiten nicht als ein menschliches Wesen geachtet.... Der Jude wurde damals nicht etwa nur als Fremder, sondern als eine Sache behandelt, die man einerseits KU vertilgen wünschte, die aber andererseits möglichst hohe finanzielle Erträgnisse abwerfen sollte. Man denke auch daran, daß bis zum Jahre 1812 Juden in Preußen LeEbzoN entrichten mußten. Aus jenen Zeiten nun, in denen den Juden die elementarsten Menschenrechte versagt waren, stammen die Ansprüche für die Ablösung des Judenfchutzes, die in Preußen bis 1983 gezahlt wurden und nun geregelt werden sollen." Bruno Woyda schließt: „Dürfen wir Juden zu diesen Dingen schweigen? Ist nicht jede derartige Zahlung oder Anerkennung, Auswertung und Ablösung ein Keulen-- schlag in das Rechtsempfinden der deutschen Juden? ., . . Es ist dringend zu fordern, daß sich der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden vor der Septembertagung des Reichstages, bei der vermutlich auch diese Materie erörtert werden wird, mit dev Angelegenheit befaßt." Ir. Alfred Klee operiert. Der Vizepräsident der Be Euer jüdischen Gemeinde, Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee, ist vor einigen Tagen Plötzlich schwer «vkranfi, so daß eine sofortige Bruch- und Blin-ddarmoperation nötig wurde. Die Operation, -die von dem dirigierenden Arzt der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses der jüdischen Gemeinde, Professor Dr. Paus Rosenstein, vorgenommen wurde, verlies erfolgreich, .so daß Dr.Klee sich jetzt schon wieder auf dem Wege der Besserung befindet und in «kurzem mit seiner völligen Wiederherstellung gerechnet wird. Bühne und Kunst. Alfred Schreiber gestorben. Im Mer von 56 Jahren ist der Schauspieler Allved Schreib er einem Herzschlag erlegen uich wuvoe gestern Montag zu Grabe getragen. Seit langen Jahren Mitglied des Deutschen Volkstheaters, war dieser Schauspieler dev alten Schule ein ausgezeichneter Sprecher, das, was man „eine Säule des Ensembles" nennt. Immer und überall verwendbar, stets verläßlich, aber nur selten nach Gebühr für seine gewissenhafte künstlerische Arbeit gewürdigt. Wenn irgendwo eine Sonder- Vorstellung veranstaltet wurde, oder für eine Aufführung außerhalb das Deutschen Bottstheaters an anderen Bühnen ein „Heldeuvater" fehlte, — Schreiber war stets spielsnudig und studronbeflissen und stand zur Bsrfiigung. Manchs markige Gestalt, die des Pfarrers in Halbes „Krgend", manche heitere, wie der Korpskommandant im „Feldherrnhügel", ist ihm ganz ausgezeichnet gelungen. Im Borjahr hat er die arge Kränkung erfahren, daß man ihn im Deutschen BoMheater „abbauen" wallte. Nun würde er anderswohin einberufem. Eigentlich übermäßig frühzeitig, in der Vollkraft deS Lebens. Liebermann-Hetze!u Paris. «Aus Paris wird berichtet; Seit einiger Zeit wird von einem Teil der ftanzösischen Presse heftig gegen eine Ausstellung der Werke Malers Max Äiebermann in Paris protestiert. Bvn zuständiger Seite verlautet mm heute, daß es sich bisher nur um das Projekt eines küHLWevirs-chion Austausches handle, bei dem auch eine Ausstellung französischer Kunstwerke in Berlin unter der Patronanz der deutschen Reglemng stattfinden würde. Wie «der Berliner I. T. A-Beotreter erfährt, ist die«Wahrscheimlichkeit groß, daß Dr. Klee imstande sein w'.rd, sein Mandat als Miglivd dos Zionistischen Aktionsiomiters auSzu- Wen und am Kongreß '.n Bafel iellzu-nehntsn. GroßraMver Schullm gofef Frtedmaun gestorben. Im Aller von 58 Jahren ist am letzten Mittwoch in Czern«owttz der Großrabbiner Schulim Josef Friodmann gestorben. Der Verblichene entstammte vor berühmten chassidischen Familie des Riziners aus Sadagova. Bor dem Kriege wohnte er in Mielnice bei Lzortkow (Galizien). Im Jahre 1920 flüchtete er beim Einmarsch der Bolschewiken in Polrnr nach Cholin, wo er bis zum Jahve 1921 blieb und dann nach Czernowitz kam. Er war der Sohn des in chassidischm Kreisen bekannten Rabbinerin Sadagora Nuchein Beoäniu, der noch vor vierzig Jahren starb. Friebrnann hintrrläßt eine Wittv« mit sechs Kindern, von denen dar ältest« Sohn 17 Jahre alt ist. Das Leichenbegängnis fand am Donnerstag unter rissiger BetetlLgnng statt. Ter Sarg wurde von den Anhängern bis Sadagora getragen. Dort kam die ganze Judenschaft dem Leichenzug entgegen. Die Leiche wurde in der Familiengruft der Rabbiwwdynasiie Frisdmann, Wo auch der Riziner bestattet ist, beigesetzt. Irr wgostawWe gusti-m'mistrr über die gudrnirage. Der jugoslawische Justizminister D. Dusan Subotic empfing dieser Tage in Topola, wo er als Listenführer der Regierungspartei ein« Programm rede hielt, den Redakteur der in Subofiea «rscheimnden Wochenschrift „Israel". Im Verlauft des Gesprächs äußerte sich der JuMzminister «über die serbischst Juden, denen er nicht nur aus Gründen des Liberalismns, sondernn auch wegen ihrer Loyalität das volle Recht auf die uneingeschränkte Rechtsgleichheit.zugestcht. Der Zionismus, der von dem jugoslawischen Regierungsbsrtreter bei der Friedenskonferenz, kräftigst unterstützt wurde, werde auch von seiten der neuen jugoslawischen Regierung das weitestgehende Wohlwollen erfahren. Zum Beweise seiner bedingungslosen Forderung der Gleichheit Mer Kärger wies der Justizminister darauf hin, daß er erst vor kurzem den bekannten Juristen iAWram Russe zum PräsLenton fdvs Appellalionsgerichtshofts in Skoplje ernannt hübe. Bezüglich ÄeS Mangels eines endgültigen Gesetzes über die Staatsbürgerschaft, .worunter auch viele Juden, die schon seit Fahpzchnten iim fsonde iuiohnen, zu leiden haben. Meinte der Justizmimster, daß di« M-rer der Judenschaft der Negierung eiü ausführlich PS Memorandum mit kbukrewn Anträgen überreichen mögen, iviaS sicherlich die Erledigung dieser Frage beschleunigen toürde. Der Salzburger Kongreß für Theater- und Musikkritik wurde mit einem Empfang dev Teilnehmer durch den Bürgermeister Ott eingeleitet. Hofrat Ott hob «hervor, daß das Werk des Kunstkritikers sehr viel zur Völkerverständigung und Völle rversöhnung feitegen könne. Nachmittags fuhren die Kongreß teAnehmer auf dort Gaisberg, abends wohnten sie der Ans« führung des „Sommernachtstraum^ bei. Ge«stevn begannen im Stände- und Gloriasaal unter dem Bovsitz Raonl Auernheimers die sachlichen Beratungen. Uraufführung von Konzertstücken in IM Man schreibt uns aus Ischl; Das Kurorchestier unter Andre Hummers Leitung brachte zwei interessante, warm empfundene Werke ded bekannten lüjäyrigen Maviervirtuoson und Komponisten Julius EhajeS zur Uraufführung: „Mslodio", ein Cellosolo mit Orchester und .MPrieoio" für ViiÄme «und Orchester. Beide Komposmonen fanden nngewöhirl'ich warme Aufnahme, was auch deur HinaebmvgSvollen Spiel der Konzertmsister A. S z i rm a y, bezw. Ford. Adler zu danken ist. Ein Pariser Rothschild-Palais als vssentliche Bibliothek. Die BMiothe! des Sammlers und Bibliophilen Jacques Don co t, eine der größten Pvivatbibliocheken Europas, ins« «besondere was Werke der bildenden Kunst «betrifft, wurde von dem Eigentümer vor einigen Jahren der Verwaltung «der Künste m Paris übergeben, damit sie von Studenten und Kunstfreunden benützt werden könne. Rach provisorischer Unterst virMNg wurde die Mbliothek in ein prächtiges, von Baronin Salamon voe Rothschilp gewidmetes Gebäude in der Rue Berryer W'erführt, das entsprechend adaptiert wurde. ES steht noch nicht fest, ob die DMwt-Bibliothek im Rothschild- Palais verbleibt, da sie dem im Bau 'befindlichen Kunst- und Archäologie-Jnsbitul mrgegl'ied-ert.werben soll. Ein literarisches Preisausschreiben ~~ zur Bskämpsmrg Del Selbstmordes.. Im Vorjahre, am 1. Mai 1926, hat der Zenttalansschuh für innere Mission einen Preis für eine taug« >che Erzählung gestiftet, die den Selbstmord bekämpft. Aber die PreiSvichter konnten keines der eingereichten Manuskripts für oeoignet erachten, die Menschen davon abzuhal«ten, sich in ein besseres Jenseits zu befördern. Das Pre«isa«uÄchreiben ärmde daher wiederholt. Die Erzählung soll höchstens 21 Maschinschriftsoiten in Quartformat umfassen und^ ist in sechs Durchschlügen an tarn Zentralcmsschuß für «innere Msiion, Abteilung Schriftleitung, Berlin-Dahlein. bis zum 30. September emzuwichen (^..geschlossenem Umschlag mit Kennwort). Der erste Preis beträgt 1000 Mark, der zweite 300 Mark. Ans de» Theatern. Deutsches Bolksthealer. Von heute ab werden mit Max Adalbert in der Harchtrolle abwechfelttd die Lustspiele „Müllers" und „Mchleute" von Fritz Fmednmnn- Frederich zrrr Aufführung gelangen. Theater rn der Jofefstadt. Donnerstag wird das Scharisptel „Tie Karneliendanle" von Alexarider Dumas M, deutsch von Franz .Horch, aufgeführt. Die Titelrolle Mt Elena Pol ew itzkaj a. Bereiae, VortrSge ««d Bersammlungen. 8»» erstraße 30. Heilte 8 Uhr abends Referat Wer „Dm ' " --Gäste willkommen! Zägerstraße 30. Hellte 8 Uhr a Probleme deS 15. Kongress^. Der Bukowrnaer Zentralverband bereitet anläßlich der bevorstehenden jüdischen Feiertage eine Hilfsaktion fttr %» dürftige in Men lebende Helmatgenossen vor. Geldspenden wollen an das Serretarlat. 1. Bez, Elisapelhftraße9, 1. Stock, Tür IS, gesendet lverdell. ' Sin Lauchbad des Baal>Schem lm Böhm«. ttalo entveckt. Die Murkaczer jüdische Zeitung bringt die interrfsanie R!eb drurg ihres in Kvrlobad zur Kur »Versenden Berichterstatters, daß in RonSperg in Böhmen Arbeiter tEh^md der Reinigung einer Quelle auf den: Qtieltengrund ans «ineir großrir Steinbloch stießen, der, um behobelt zu werden, gchlpirlten iverven nnrßte. Da der Stein ein« hebrätzche Inschrift aufwies, wurden di- Teile zusammengestigt. Die entzisffecte Inschrift lautet tut deutscher Ücbersotzung: „In Viescnl Quelftubrunnoir nahni Rabbi Israel BaabSchem an einen: furchtbar kalten Tag im Jahre 5504 (1744) dwihundertzehnmal das Tauchbad und erklärte, das; es «ine allgemeine Heilquelle und auch für Kinderlose heiüvir!'r,»il ist. Im Jahre 0574 zu einer Mrlwah umgebaut." Gcgewvärtig Werden von Fachleuten Forschungm über die Hishorizibüt des Fundes geführt. « Die Geschichte und die Legende»: über der: Baal-schem er« zähle» uns mancho ähnlich: Begcbenheitem So »vird auch er« Khlt: Der BaabSchem fuhr einnml spät abends mch Mchibim Da sein Reiseziel noch .ungefüh: dreimal so weit cniserut >va» und die Zeit des Minchrgebeie^ gtkonrnten Nmr, liest der Baal« Schem seinen Wagen: halten und man ging auf di« Suche nach einer Quelle, um Vas Gebet verrichtei: zu können, doch war nirgends eine solch: zn finden. Da eS immer mehr zu dännnern begann, näherte sich her Baal-Schein einem große» Stein inr Wald?, berührte ihn mit seinem Stock und unter dam Sie'nr bogami Wasser hervorzirquelleu. Diese Quelle hat sich als eine HZl- I quelle gegen vielerlei Leide»: mj-viesen und soll ganz befo -dcr! d-ie Schönheit des Teints briwiZlen. Seither geht kein Menscs an der Quelle vorbei, ohne von ihlr zu trinlen, und die jungen Mädchen der ganzen Umgebung suchen die Quellauf, um mit ihrem Wasser zu waschen, damit «ihr Geftcht jung und schö«, erhalten bleibe. Auch die Bauern sind fest davon überzeugt, daß das Wasser dieser Quelle nicht mrv den Menschen, sonder«! auch das Wieh vor jeder Krankheit bewahrt. Es ist bezreislich daß di« chassidischm Kreise jetzt mit großem JMorosso das Gr« gebnis der Nachforschmgen über die angebliche.Mllwah Vaab Schem verfolgen. « -v ---C Dr. Jacques Sega! Ritter der Ehreukegion. D«sr bei kannte jüdische Gelehrte Dr. Jacqujes S e g a l wurde zuv UHtter der Ehrenlegion ernannt. Dr. Sega: isst in Safes (Palästina) geboren und studierte an der Sorbonne. Spät ter arbeitete er als Bakteriologe im Lister-Jnstitut Ml London und kam 1922 wieder »rach Paris. Bei Eröffi nung der hebräischen Universität in Jerusalem dertra! er die französische Regierung. Dr- Segal nimmt sei seiner Jugend tätigen Anteil an der zionistischen Arb eis und ist jetzt Mitglied des Zentralkonntoes des Zionisteni Revisionisten. Palästina-Einwanderung im Mai. Die palästmenstschj «Regiemng veröffentlicht die Daten der Ein- und Auswaupa ru-ng für den Monat Mai«, aus hmm man die «leider noch rech arge Rückwirkung «der Krise entn-immt. Es steht uämfich «des Einwanderung von bloß 273 Juden eine Abmandevung vo» 4W Juden gegenüber. Allerdings pflogt die Eirrwanderung ij den Monaten «September bis Apvi«l vor sich zu gehen. Äbe auch für den Monat Mm beideuiet ein so geringer Zuwachs inen bedauernÄverten Tiefstand der) Jm-migmtion, zumal es von Äer Abwanderäng überholt ist. Serichtssaal. Buchftihmng mit Bleistift ist nicht beweis- Mftig. Der Besitzer zweier HanÄschuhgeschäftc auf dens Qpcrnring und in Per Operngasse. Hans Mare k hatts einen ihm hon der Steneröe-Hörde gemachten Behenkendom halt mit dem Hinweise auf den mangelnden Fvemdenver» kehr, den schlechten Geschäftsgang urrd die Modeändemmge» beantwortet; zugleich bot er den Buchbeweis an. Dieses wurde auch durchgeführt, aber als mißlungen bezeichnet Der Steuerpflichtige brachte nun die Beschwerde a * den V er waltu ngsgerichtshos ein, in ivelchei auf die ordnungsmäßige Buchführung hmgewiescn wurde. Der VevwaltungSgerichtShaf wies die Beschwerde als n m begründetest und hob in der Begründmrg hervor; «Schon der Umstand, daß die I n v e n t u r m i i Bl -eistift geschrieben wurde, verstößt gegen Gesetz uns Uchung ünd bringt diesen Teil der B u ch f ü h< ru'n g um dis Bgw eiSkxaf i, denn das Handels^ gesetz schreibt vor, -aß Eintragungen in einer Weise machen sind, daß eine Gewähr gegen n a ch t r ä g< lichsAenderungen vorhanden ist. was bei de; leichten Radierbarkeit der Blefftfftbemerkungeir nicht zu» trifft. Der Gerichtshof konnte unerhoüen lassen, ob Be, schwerdeführer protokollierter Kaufmann und als solche, zur Buchführung verpflichtet ist, denn auch der K ausmann minderen Rechtes hat solche Aust schreib«ngen zu führen, die eine sachgemäße lieber« Prüfung dex Art der Ennittlung des Einkommens ermöge lichen- Sl« rechtzeitiger Ausgleich ist nicht «nehreichaft. LGR. Dr. Kor st, StrafbezirkSgericht I. hatte gestertz über eine für die KaufmannAvett bo»nerkeiidw«vte Mren« beleidigungsklage zu verhandelrk, welche der Tuchhändle^ Julius G. gegen die Angestellte einer Auskunftei. Anntz Lan z a angestrengt hatte. Der Kläger hatte in Erfahrung gebracht, daß der «Oesterrejchische Verband der Verein- Kreditrefornr" über ihn eine sehr ungünstige, und ferne* Ansicht nach auch beleidigende Aitscftntft erteilt habe. Jtz der schriftlichen Auskunft hieß eS« daß d« TÄMnhkv, dq - einst ein fei, im

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