Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3043 (20.8.1927)
- Date
- 1927-08-20
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Meyer Morge«zettmrg 20; &&&04ß Bühne uni) Kunst. WuMche rempeltet« iSr Beethoven. y.m Rnhnren der Frankfurter internntiisualen Musikveranstallungen. Wir haben seinerzeit gemeldet, daß die chinesischen Musiker, die originelle chst '.'fische Tonkunst im Nahmen des Frankfurter „Sommers d e r M u s i k" zu Gehör bringen, die Radioübe rtragung untersagten, weil sie in dieser Rundfunkverbreitung eine Verletzung ihrer religiösen Gefühle erblicken. Man könnte nicht mit Unrecht einwenden, daß die chinesischen Tonkünstler ja auch den Konzertsaal meiden müßten, wenn sie den religiösen Charakter ihrer Musikübungen in den Vordergrund stellen. Aber jedenfalls hat die Opferzevemonie zu Ehren Beethovens, die im Bach-Saal zu Frankfurt am Main von den Chinesen zelebriert wurde, auf das Konzertpuiblikum einen tiefen Eindruck gemacht, der nicht allein durch die Exotik dieser Vorführung hervorgerufen wurde, sondern weil die innere Anteilnahme der Konzertierenden auf die Zuhörer zurückwirkte und ihnen einen Begriff von der Bedeutung des chinesischen Ahnenkults gab. Auf dem Podium war ein Altar errichtet, über welchem, von einem chinesischen Maler geschaffen, das Bild B e e t h ob e n s hing. Flötenmelodien, Glocken- Mäge, Trommelwirbel, Anruf des Geistes durch den Vollsten, einstimmiger Chorgesang, der dem Anruf folgt, Kldete die Musik, welche das Rituale begleitet. Drei Opfernde brachten dem Geiste des gefeierten Toten die Gaben dar, bestehend aus Seide, Mais, Hirse und Nephrit. Schließlich muh aber doch bemerkt werden, daß die Ausführungen, sowohl die der 'chinesischen Zeremonie, als auch die Chorsänger und Musikanten, nicht frisch aus China kamen, sondern chinesische Studie re n d-e sind, die sich in Städten Deutschlands, Frankreichs und Englands aufhielten und zum „Sommer der Musik" nach Frankfurt befchieden wurden. * Ans denLheateru. J-ohan-n-Strauß-Theater. Die französische Tauzwup'pe „Les fix sleurs" wurde für dH täglichen Ausführungen der Revue-Operette „D i e L a o y vom Lido" verpflichtet. Stadttheaker. Heute tritt Karl Farkas zum ersten Wale nach seinen» Urlaub in >der Revue „Wien lacht wsteder!" auf. Thenter fit der Josesstadt. Donnerstag, den SV. August findet die nächste AufführuM des Schauspieles .„D'.'e Kameliendame" mit Elena Po lew i tzraj-a in der VtÄrolle füllst Siadioprogramm europäischer Stationen v. 27. bis 27. fflugust, SctHn, Welle 484 (566, 1250). So.: 6.30; Konzert; 11.30:. Konzert;, 17: Kjonzert; 20.30: Konzert mit Gesangs; 23.30: Tanzmusik. Mo.: 17.30: Konzert; 20.30: Liedvrvo-rtvag und' Rezitationen. Di.: 16.30: Konzert; 21: Kammermusik. Mi.: 17.30: Konzert; 20.10: Die schöne Rivalin, Operette. Do.: 16.30: Konzert; 21.30: .Bvlksliedvrduetto; 22.30: Tanzmusik. Fr.: 16.30: Konzert; 20.30: Ouvertüren; .22.30; Konzert mit Gesang. Sa.: .17: Konzert!; 20:30: Fröhliche Weifen; 22.30: Tanzmusik Königsberg, Welle 329,7. So.: 11: Militärkonzert; 16.30^Konzert mit Gesang; 20: Konzert und Gesangsvovträge; 21.16: Konzert. Mo.: 10: Konzert; 11.15: Blasmusik; 16: Konzert; 20.10: Walzerabendi Di.: 10: KonMt; 16: Blasmusik; 20.10: Hörspiel; 21.46: Tanzmusik. Mi.: 10: Konzert; 16.15: Konzert; 16: Kiouzert. Fr.: 17: Kortzertj; 20.30: Orchesterkonzert. Sa.: 11.90: Konzert; 16.30: Liedervortrag; 17: Konzert; 20.10: Robert Koppel-Abmd. Prag, Welle 348,2. So.: 11: Militärkonzert; 18: Deutscher Rundfunk; 19.16: Viertelstunde Humor; 20: Konzert mit Gesang; 21.16: Leichte Mtlsik; 22.20: Konzert. Mo.: 12.10: Konzert; 18: Deutscher Rundfunk; 22.20: Konzert. Di.: 11: Konzert; 17: Konzert; 18.16: Deutscher Rundfunk; 20.10: Konzert; 21.30: Lustspiel!; 22.20: Konzert. Mi.: 12.10: Konzert; 17: Kammermusik; 18.15: Deutscher Rundfunk. Do.: 12.10: Konzert; 17: Konzert; 18.15: Deutscher illundfunk; 20.10: Konzert mit Gesang; 21.25: Lustspiel!; 22.20: Konzert. Fr.: 11: Konzert; 17: Tanzmusik; 13.15: Deutscher'Rundfunk; 20.10: Konzeal mit Gesang; 21: Konzert; 23.20: Konzert. Sa.: 13.10: Konzert; 17: Konzert mit Gesang; 18.16: Deutscher Rundfunk; 20.10: Blasinstrumerllenmusik; 21: Lustspiel; 21.20: Leichte Musik; 32.83: Konzert. Bratislava, Well« 890. So.: 1*1: Konzert; 18.10: Konzert. Mo.: 16: Konzert. Di.: 17.45: Zigeunermufik; 22.80: Konzert. Mi.: 17: Konzert: 22.20: Konzert. Do.: 19.30!: Der Zigeunerbaron. Fr.: 16: Tanzmusik; 32.20: Konzert. Sa.: 18: Konzert. Warschau, Welle 1111. So.: 15.30: Konzert; 17.36: Konzert; 20.30: Konzert mit Gesang; 22.00: Tanzmusik. Mo.: 18: Tanzmusik. Di.: 17.16: Konzert mit Gesang; 20.30: Tanzmusik. Mi.: 17.15: Konzert; 20.18: Konzert; 22.30: Tanzmusik. Do.: 18: Tanzmusik; 80.15.« Konzert. Fr.: 18: Konzert mit Gesang; 20.30: Konzert. Sa.: 17.15: Konzert mit Gesang; 20.15: Konzert. hagre-, Welle 819. So.: 20.30: Heitere Musik; 82: stonzevt. Di.: 80.30: Heitere Musik; 22: Tanzmusik. Mii.: 20.30: 'Arienabend. Do.: 20.80: Konzevt; 38: Konzert. Fr.: 21: Tanzmusik. Sa.: 20.30: Hoiww Musik; M: Konzert. Deutsches Volkstheater. Das Gastspiel Max Adalberts wird heute und morgen mit dem Lustspiel ,Klubleute", Montag und Dienstag mit d?m Lustspiel „M ü l l e r s" fortgesetzt. Feitr Welngartner, den man leider von Wien ziehen ließ, eröffnet am Baseler Konservatorium am 15. September einen Unterrichtskurs im Dirigieren. Die Baseler „Nationat-Zeituna" schreibt aus diesem Anlaß: „Es bedeutet einen Glückssvli besonderer Art, daß ein Dirigent von dem internationalen Anselst«, der Tradition, Erfahrung und Reife Weingartners den Wichtum fernes Wissens und Könnens der Heranwachsenden Generation in direkter praktischer Uebirng wetterzugeven willens und in der Loge ist." Ern Nenhotter Dheaterffandast Wir haben jüngst berichtet, daß New Yorker BilletLverLäusler einen schwunghaften Handel mit Theaterkarten betreiben und erorbitanre Preise erzielen. Nun scheinen die Zwischenhändler nicht die Alleinschuldigen zu sein. ES ist ein Theaterskandal aistsgebrochen, der eine ganze Reihe großer und bekannter Bäh neu betrifft. Es handelt sich um den in der Oeffentlichkeit erhobenen Borwurf, daß zaylreiche Theaterdirektoren mit den BtlletMndlern unsaubepe Geschäfte machen. Sobald sich herausstellt, daß ein Stück großen Erfolg hat, sind die offiziellen Kassenpreise nur noch erne Formsache. In Wahrheit geben, wie behauptet wird, die Direktoren die gesamten Plätze den VilleMindlern zum Verkauf, die -'enorme Aufschläge nehmen. In den Gewinn, der oft das Vielfache des offiziellen Preises beträgt, teilen srch Direktor und Billettyändler. Berewe. BortrSge und Versammlungen. Zionistische Jugendorganisation Prater, 2. ÄeM, Jungstraße 8. Heute Bavt'vaa deS Herrn Direktors Fischer aus Buenos Aires über „Palästina und .die Judenfrag-e im Galuth". — Zionistische Jugendorganisation Brigittenau, 20. Bezirk, Jägerstraße 30/9. Morgen Sonntag, Wl Uhr nachmittags, Ausflug nach Sieveving. Bei Regenwetter gemütliche Zusammenkunft in unserem Lokale um 3 »Uhr. — Hechaluz-Hamrsrachi. Heute um 4 Uhr nachm-lltagS Vortrag des Herrn Michael Friedler über ,^Der Misvachi und der 15. Ziomstenkongreß". — Hitachduth, 2. Bezirk, AuSstellungsstratze 19. Heute, 6 Uhr abends, MibaLederversammlung. Referent: Saul W"-nreb. Thema: '„Unsere Wel-ikonfereirz." Gerichtssaal. Statt 200 Schilling — 3 Schilling monatlicher zins. Gänzliche Weitervermietung ist auch nach dem Erlöschen des Anforderungsgesetzes kein wichtiger Kündigungsgrund. Der Kaufmann Dtax L. hatte von der Hausbesitzerin Mele S. einen gäuMch jabgetrennten. Teil ihrer Wohnung unmöbliert gemietet und zahlte dafür 200 Schilling monatlich als verein-' barten Zins. Die Hausbesitzerin hatte im Jahre 1921 ihre geräumige Wohnung von sder Anforderung fvcitzekauft und für dien Verzicht auf die Anforderung der Gemeinde einen Betrag von 120.000 Kronen bezahlt. Sie hatte ihr ganzes Ve-rm-ö g e n geopfert, da sie als Witwe durch Wohmurgsvermieten ihren Unterhalt zu 'bestreiten gedachte. Nach dem Fallen jdes Anforderuugsgesetzcs wandte sich der Untermieter an die Schl ich tun gs stelle und begehrte die Herabsetzung dvs^ v-ereinbarten Zinses auf das gesetzliche Maß. Die Schlichtungsstelle bestimmte einen Zins von drei Schilling statt der vereinbarten 200 Schilling per Monat als angemessen, die der Untermieter auch in der Folge bezahlte. Adele S. brachte nun ivegen Nichtzahlung des Vereinbarten Zinses gegen den '.Untermieter die Küd< d'igung ein. Das Bezirksgericht Leopoldstadt erklärte die Kündigung für rechts unwirksam, Weil durch die bezahlte Ablöse .Wohl die Befreiunng der Wohnung Von der Anforderung be- Me österreichische Menproduttko». Die österreichische C'iserrerzförderung jst, wie wir erfahren, in den letzten Monaten erheblich gestiegen. Die Pvoduktionsziffern haben seit Mai den .Höchststand dos Vorjjahros weit überschritteir. Die Kapazität der Werke ist seit Mai in der EisinerzfördoruuZ zu 72 bis 73 Prozent der Vollbeschäftigung gegen rund 45 Prozent im Vorjahr, in der Walzwarenindustrio zu 70 Prozent und in der Roheisen? und Rohstahlindustrie ebenfalls zu 70 Prozent ausgenützt. Di« Besserung ist in gleicher Weift auf die Steigerung des Inland- und des Exportabsatzes zurückzu führen. Me Mieneinfuhr «ach Frankreich wieder gestattet. Aus Paris wird uns gemeldet: Das Amtsblatt veröffentlicht ein Dekret, lvomit die freie Einfuhr von französischen beweglichen Titeln und Werten nach Frankreich gestattet wird, die auf dem offiziellen Markt sowie auf dem Bankenmarkt kotiert werden. Ueberdies werden Personen, die in Frankreich ihren Wohnsitz haben und für eigene Rechnung öder auf gemeinsame Rechnung mit einem ausländischen Kommittenten Arbitrageoperationen zwischen Frankreich und dem Ausland durchführen, ermächtigt, den im Ausland erzielten Kaufortrag exportierter Titres nach Frankreich zu bringen und weitechtn lvieder auszuführen, deren Gegenwart zum Ankauf anderer Titel im Ausland verwendet werden muß, um nach Frankreich eingeführt zu weiden. Diese Personen werden aM-e We chch e bo-p-e-r^^üowirkt wurde, trotzdem aber die AMvmdung des Mietenge setzes in Geltung bleibe. Das 'L-an.de sprich als Bern fungsgericht schloß sich diesem llrteil an, erklärte jedoch di.? Revision für zulässig. Nunmehr hat auch drr Oberste Gerichtshof die Revision der kündigenden Partei ab ge w i e s r n. In der Entscheidung wird ausgesprochen, daß der Oberste Gerichtshof gleichfalls zur Ansicht gelangte, es sei die Befreiung von der Anforderung nicht gleichbedeutend mit der BcfreiiaiiZ vo r den übrigeir Bestimmungen des Mietengefttzes. Wenn daher o.i Untermieter nicht den vertragsmäßig vereinbarten Zins entrrchiai, sondern den von der Schlichtungsstvlle bestimmten., so liegt k e \ w Kündigungsgrund vor. Der Oberste Gerichtshof ist nicht der Ansicht des Landesgerichtes, daß die gänzliche Weitervermiet tung von Wohnurrgeit feit Außerkrafttreten des Wohnung sau fort e - rungsgesotzes nicht als tvichtiger Kündigrmgsgrund >angesthen werden könne. Der Richter wird von Fall zu Fall entscheiden müssen, ob ein wichtiger Grund zur Kündigung vorliegt. Di? Weitervermietung .für sich allein bildet einen solchen Mindigungsgrund dann nicht, wenn für bett Mieter noch cm schiitzrvürdig^ Interesse an der Wohumng besteht. Polttisterte Echuljugenv. Bor beut Oberlemdesgerichtsrat Dr. S i ob« r hattet sich gestern drei Führer der k'ammuuiWscheu Bewegung, der Mittelschullehrer Dr. Johannes Wert- Heim, der ehemalige Lehrer Otto Glanz und der Feinmechaniker Autvn Rer-f^nger, wegen Ue-bertrel"ng des BareönsHechetzaS zu verantworten, weil sie bic beabsichtigte Bildung eines Vereines der konumunstische.it Schuljugend bei der Pvli ze.i nicht an gemeldet litten. Nach den Schat tendvrfer Ereigtt tf-f«n wutoc unter Volks- und Bürgerschülern in Wien zum Beitritt zu derr „Rvten InngsiLv-nbereu Oe-fterreichs" geworben und zu diesem Zwecke AttfrNfe verteilt, in deu^u die Arbeiterkinder zunr Eintritt in diese Organisation gegen die Hakenkreuzler aufgefordert tvuüren. Wie Tätigkeit des vorbereitendeir Komitees wurde von der Polizeibehörde eingestellt und gegen die Wtglivder des vorbereitenden Exeffltivkomitees die Anklage erhoben^ In der gestrigen Verhandlungj erWrte-^bw ^BeschuLrgtc iGilanz, daß es sich noch nicht um die Bildung eines Beraines gehandelt habe, sondern daß das vorbereitende Konntee lediglich sondieren wollte, wieviel Kinder sich an dem Vereine beteiligen würden. Ttznrgegenüber hielt ihm djer Richter vor, daß bereits Mittzlred-s kalten unter die Kinder verteilt wurden. lDie beiden auderM BeftlMdrgtxU schlossen sich dieser Verantwortung an. Nach durchgeführtenr Weweisverfahren v <rr u rteilte der Richter alle drei Beschuldigten im Simw der Anklage zu ednetz Mel>d'st.raEe Won je 100 S Arrest. ( Entvnümng ist «eine KranHiett und IM Gegensatz zu einer vor Lurzern erffosfenen Entscheidung des Wiener GoweWegerichtes, wonach Ae Entbindung als unverschuldete KranLherX zu beutüeilen und für das FernbleWen vo'M ArbeiÄMtz Gehalt und Krankengeld zn bezahlen ist, hat das E i RügU,uH sa-rmt ibüvzlich entschieden, daß die Entbindung n^cht ackks Krankheit und auch nicht als U.nglÄcks'faW anzusehen tst. Die Firnta Vereinigte österreichische TeMbrndustrie A. G. wurde von einer Arbeitjerin auf Gewährung des Entgeltes Kr den Vepdchenstentgaug in der Zeit ihres Wochenbettes geklagt, weit sie ohne iyr VerWuWen an der Arbeit verhindert war. Die Firma teynre die Bezahlung ab und das EiniMNtzsamt Linz teilte den Standpunkt der Firrna mit der Begründung, daß die Entbindung weder als Krankheit noch als Unglücksftitl noch als ein anderer w-rchtiger ArV'Lrt'Eä'D- Muderungsgrund im Sinne des WcheEchen Q&r fetzbuches anznfehen sei. n-e-n gegen bar oder auf Termin durchführen können, die sie gegen die Schwankungen des Wechselkurses wahrend ihrer Ärbitrageoperationen schützen sollen. Ier snmzMche Außenhandel. Aus Paris wivd uns geschrieben: Die französische Zollverwaltung veröffentlicht die Statistik des französischen Außenhandels in den ersten sieben Monaten des Jahres 1027. Die Einfuhr belief sich auf 29,710.622 Tonnen im Werte von 31.186,898.000 Francs gegenüber 26,078.898 Tonnen zu 34.327,610.000 Francs in den ersten sieben Monaten 1926. Die Ausfuhr stellte sich auf 21.633.263 Tonnerr zu 31.451,357.000 Francs gegenüber 18,826.757 Tonnen zu 32.037.662.000 Francs im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die sichtbare^ Handelsbilanz schließt also für die ersten sieben Monate mit einem Ausfuhrüberschuß voir rund 265 Millionen Francs ab (im Vorjahr Einfuhrüberschuß von 2.3 Milliarden.). Dieser Ueberschuß ist in erster Linie dem Ergebnis des Molmts Juli zu verdanken. Während die Bilanz in den Monaten März. April und Mai paffiv war. ist sie im Juli auf 4068 Millionen Frams Eirlfuhr und 4499 Millionen Francs Ausfuhr mit 431 Millionen Fmncs aktiv. Das allgemeine Bild der Bilanz läßt sich dahin festlegen: Steigende Mengen, aber sinkender Wert der Einuw> Ausfuhr, also Baisse der Einrmd VerkanfSprerse bei zune^nenden Transaktionen. pOOQOOOOCX3QOg%»XXX30000COOOOOOCOOOOOOOOQOOCOOOOOO>OC»OOgX)QQC»OOOOOOOOCX»OCXX)OOOC VOLKSWIRTSCHAFT i