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Wiener Morgenzeitung · 1927-08-18 · Heft 3041 (18.8.1927) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3041 (18.8.1927)
Date
1927-08-18
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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SSkst, SsommSkag W.'AWO MS7 GeSe-H Ä^DAEIöAEÄUEDA Ms HiMnger Park-Kim, geschlossen. - Z^Miftrer gchern gebrachten Meldung über die Schließung M-'HSsMkger Pa-iEnos sendet uns Herr S.'R e i ß als GefellsWfter der Firma Park-Kino H'etzing Reiß & Co. eine preß« geMiche Be-n i ch tigun-g, in der der Inhalt unserer MtteKm-g.!de-i'lweiie bestätigt wird. Herr Reäß schreibt uns, drch daT Kino zur Vornahme von Adaptierungen infolge behSr'olD»n WOvages .für sechs Wochen geschlossen wird. Unrichtig ist, daß Äie Kino-Konzession auf ein in der Rahe zu errichtendes neues KÄr>o Wertragen werden wird, da durch Verfügung des BtzKrrsgerichtes Hietzing verboten wurde, die Konzession vkS Ende 1630 zu Wertmgen. Wvr geben der Berichtigung loyaLerwoise Raum, obzwar Be-- devvgestzhlichen ^Bestimmungen nicht entspricht. Ms Erdbeben in Palästina. ImSUftvea. ^DbeD.' T. A. meldet aus Je ruHack-em: Das ZtttttW" WMomldee für die Erdbebenopfer hielt unter dem Vorsitz deS Colonel Schm e s eine Sitzung ab. Es wurde berichtet, daß überall, w^ die Rot am dringendsten war, söfovt geholfen wurde. Js.Re'rneH, im UnterdistE Nazareth, wurden von 2-00 6-0 zerstör t. Voo'dem Mnter müßten aLeMbdachkösen mrttrgrbwcht^Mu 8LeMk>BMWg erwäge zu diesem Zwecke die Vornahme von Vobeneuteigmmgeu. M-nsnWa^aber .die tatsächlich bestehende Not rricht — wie dies ^l^goschdht —üsbcTt r-e^i--be.n. Die -Regierung tonne die ganze BMde des' Wiederaufbaues nicht auf sich nehmen. Es müsivn aHtze, 8Le hierM i-n der Lage sind, an denn Hi-lfswewck zm WSerdM Sen Scheine». Der Weiter des Kinderdorfes Ben Schemen in Palästina sandte der Gesellschaft ,ZiMffhc Waisenhilfe" >in Berlin den Wgvnden Bericht: - ,,Durch das Evdlbeben-Hnd unsere Rachbarstädte Lnd-d und Rxr-m-l<h am meisten Grossen worden, wir aber sind vor» HAM nis mäßig gut w egge kommen. Die Mauern eines alten Gebäudes in Atlid 'barsten auseinander. Ein Haus mußte geräumt werden. Me Kinder schlafen auf dem Hof. Keines ist -durch die fallenden Steine verletzt worden. In Atid -fielen während -des Erdbebens einige Mädchen auf die Erde, die auf dem Felde arbeitenden Kinder begannen nach allen Richtungen zu taufen. Ms wir uns überzeugt hatten, daß uns nichts SWmmes passiert war, begannen wir, uns unsere Umgebung arltztW'en. Bald überzeugten wir uns an Ort und Stelle, daß Me HAIPte de-r Häuser der Stadt oi-ngefallen Awaren Md die Bewohner unter sich begraben hatten. Ich leistete ddn Werwundoten ärztliche Hilfe, die Jungen halsen mit, Sachen aus. den verschütteten Stuben homuszutragen. In der Nachbar- MMMrmlH fah.es wcht anders -aps. Bewundernswert war -dü^ Ruh« ..und Haltung, mit der «die arabische BedÄtierung diestn SchttÄdnstag^Äberftand:" Morde müer Studenten. Pirarg, 1-7. August. <Del.-Komp.) In der Affäre-der Ermordung von dvöi Dfchechos'townken in Paris hat die Prager Ppbrzei eänen gewissen Wenzel Kupka verhaftet und dem Strafgerichte erngeliefert. Er ist wegen eines in Paris begangenen Perlendiebstahles verhaftet worden und erzählte 'beim Verhör, -mit -dem ermordeten Müller, dem mutmaßlichen Mörder des Klika. und des -M-achavowfki, m Paris zusammenget-roffen zu sein. KuMi gibt jedoch einen Zeitpunkt an, wo Müller bereits tot war. Gegen Kupka richtet sich nun -der Verdacht, die beiden Genannten gemeinsam mit Müile-r ermordet und dann bei e-'nem Streite -um die Beute den Müller beseitigt zu habtzn. Gallenstrim. Bisher hat man. -angenommen, daß sich die Gallensteme in der Gallenblase bilden, wobei die einen (mit (Naunyn) stets eine Infektion und emen entzündlichen Prozeß in «der Gallenblase als Gmudbediirgung für die Entstehung der Steine forderten, während die anderen mit A s ch o f f und Barmet ft«1 r die Möglichkeit der Entstehung von Steinen auch durch Stauung von Galle ohne Infektion für möglich erklären. Demgegenüber entwickelt nun der Kopenhagener -- Chirurg D r. Rovsing gang neue Ideen über die'Entstehung der Gallensteine; er läßt'die Steine überhaupt nicht in der -Gallenblase entstehen. Nach feiner Auffassung beginnt vielmehr die Gallensteinbildung in der Leber mit der Ausfüllung von schwarzem Pigmentkalk in Form stacheliger und knotiger Konkremente, und zwar kommt es zu dieser Ausfüllung auf Grund einer vorübergehenden Diathes-e. Die meisten dieser kleinen Konkremente - gehen durch den Zwölffingerdarm ab. Einzelne von ihnen können aber in dem Gallenblase hängen bleiben, reizen dann die Gallenblase mechanisch, wodurch der sogenannte st-ei-nbildeud-e Katarrh in der Gallenblase entsteht, der das organische Material zu lveitevem Aufbau die Steine liefert. Begünstigt wird dies durch die in der Gallenblase stattfindende Konzentration (Eindickung) der Galle. Rovsing fand im Zentrum der Gallensteine jedesmal den schwarzen Pigm-eutstein. Die Stoffwechfelstörung, welche zur Ausfüllung des schwarzen Pigmentkalks führt, kann eimnal nach Rovsings Anschauung durch zu geringe Flüssigkeitszufuhr zur'Leber während der Schwangerschaft bedingt sein oder durch toxische Stoffe, durch die Borgänge bei der Fettsucht oder bei Jnfektionstrantheiten ufiv. Es sind also nach Rovsing immer vorübergehende Ursachen, die zur Stein-. biDuttg führen; die Rolle -der Jnfekkion und der Stammtz für die Entstehung der Gallensteinkrankheit, was bisher als .Hauptsache gegolten hat, schätzt Rovsing sehr gering ein. Als Stütze für seine Auffassung, daß -die Gallensteine durch Ausfüllung von Pigmentkalk innerhalb der Leber während kurzer Phasen gestörten Stoffwechsels entstehen, führt Rovsing unter anderem die von ihm gemachte Beobachtung an» -daß bet Vorhandensein einer größeren Anzahl von Steinen irr der Gallenblase entweder alle Exemplare die gleich Größe aufweisen oder -daß sie einer Reche von Gröhentypen angehören, zwischen denen keine Uebergänge sich finden, die somit in verschiedenen Zeitpunkten, aber immer gleichzeitig entstanden sind. Mer gerade diese Beobachtung von Rovsing wird als unrichtig bezeichnet. Ueberhaupt verMt sich -die Mehrzahl der Chirurgen der Hypothese Rovsings gegenüber ablehnend und Mt auch Weller daran fest, daß die Gallensteinedoch vorwiegend in der MMnbla!se 0e&tR>et werden. Mnttransfusson gegen Schlangenbiß. Me „schwedische Aettztezeitung" berichtet von einem «interessanten Fall von Bluttransfusion als Mittel gegen den Biß einer giftigen Schlange. Ein sechsjähriger "Knabe jvurde von einer Kreuzotter ins Bein gebissen und eine Stunde später in hoffnungslosem Zustande in das' IMcäreimifche Krankenhaus zn Wala gebracht. Als alle angewandten Mttel verMten, wurden von §er Mutter des -Knaben Ml) Gramm Blut entnommen, mit 30 ^Kubikzentt- Meter zwvftwozentrger Ratrrumtzytratlösung vermischt und d-eM Knaben zugestthict. Bereits während der Transfusion Änderte sich der Zustand des Patienten zusehends; der Knabe reagierte durch Wwehrbeivegungen gegen d^n Eingriff, antwortete auf die' 'Fratzen der Mutter Md klagst! Mr über Schmerzen im Bern. Nach kurzer Zeik>war hak' Kind v ölltz genesen. - s Ae Heiligen de» jüngste« Lage». Hundert Jahre Mormonentum. Es sind genau! hundert Jahre, als dem Trapper Josef N-m-ith, der irgendwo -am Missouri' fein« Ottern jagte, ein Eng«l Vom Himmel erschien und ihm ganz msrkwürditze Dinge mitteilte. „Irgendwo, st sagte der Engel, „liegen goldene Tafeln, -auf denen himmlische Gesetze ausgeschrieben sind, Bei diesen Tafeln liegen Bnllen ans DvamantÄN, die allein den Leser instandfetzen, Vom Inhalt der goldenen Tafeln Kenntnis zu nehmen," Josef Smith machte «sich ans, suchte diese neuen Gesetzestafeln, fand sie einschließlich der kostbare» Brillen und schrieb die göttlichen Gesetze ab. Leider vergaß er, das Original mitgunehmen.- ES mnß darin int Laufe dev Fahre abhanden gekommen fein, denn trotz eifrigsten Snchens War es nicht wiederzufinden. Das -hinderte aber nicht, daß Josef Smith bald eine stattliche Zahl von iAnhängern um sich sammelte, die bereit Karen, mit ihm durch dick und dünn -zu gchchr. Man wanderte ein Zug von vielleicht vierhundert Menschen — gegen Wösten und machte am Halzfa« Halt, wo ein Staüt gegründet und ein Tempel gebaut wurde. Beides Nannte man N e u - Je rit s a tle m. Es war dem ürsprünglicheu Gründer nicht mehr vergönnt, dieses neue Jerustlem strtig et* stehen zu sehen; denn 1844 wurde er von GegNeru seiner Lchre ermdrdet. Erst unter seinem Nachstlgtzr Brigham Doung gedieh der Staat der >Morinvnen zn einem wirklichen Staatstriesen. Unter Erlaubnis der -amerikanischen Union konstruierte sich «» staatliches Gebilde mit einem unbeschränkten Präsidenten an der Spitze, mit AVer Mt-en, zwölf lAposteln und allen anderen^ einem StaatÄoesen notwendigen Einrichtungen. Es gibt heute noch ungefähr eine halbe Miillivn Mormonen. Dür Lehre, die Josef Smith begründet hat, brnch-t darauf, daß seine Anhänger an eine sofortige Rückkehr Christi glauben, der dann das tausendjährige Reich gründen Wird. Zur Dorbe-- reitung dieser Wvderkehr fühlen sie sich berufen, aus welchem Grunde sie sich die Heiligen1 des jüngsten Tages nennen. Das, was sie der Außenwelt am meisten auffällig machte, war die ^rlcarbnis der Bielwe iberesi. Jostf Smith hätte sechs Frauen, Brigham -Aoung deren schon siebzehn, urid es soll Mormonen geben, die es auf ein halbes Huwdert gebracht haben. Das amerikanische Gesetz hat zwar 1887 diese Bielioeiberei offiziell Verboten^ jedoch haben dije Mormonen Mttel und Wege gefundeir, das Verbot sehr geschickt zu umgehen, wie sie sich überhaupt durch eine höchst weltliche und kaufmännische Umsicht auszeichnrnt, die sie zu gefürchteten Konkurrenten im wirtschaftlichM LÄben stacht. Vom Zage. Das Wetter. Wien, 18. August. Der Tunnel unter dem Aermetknual. Der seilmerzeit an der französischen Mste bei Calais errichtete Anfangsbau für die Konstruiernng eines Tunnels zwischen Frankreich und England ist endgültig dem Abbruch geweiht. Es war bereits ein Tunnel bis drei Kilometer unter dem Meere gebaut worden. Die Schwierigkeiten gingen vor allem von England aus, das strategische Bedanken äußerte. Dazu ^e^:ttten sich finanzielle Mißlichkeiten und der Weltkrieg. Di« Anlagen verfielen in Trümmer und Dieb« haben die Kupfer-- und Nickelbe-standtaile der Maschinen entwendet. Man ist jetzt zur Ueberzeugung gelangt, daß ein weiterer Bau zwecklos wäre, und so ist nun das ganze gigan« ttsche Werk dem Untergang pveisgegBen worden. EESWBIBSGi Jns Jüdische Maus das jüdische {Blatt Der gestrige Tag brachte nach der rapiden Abkühlung wieder mmeS, Wrrs Schwstevngtter. Die Borausfage lautet; Vorwiegend heiter, GewMerneigung, . Wärmer. Jnvikare der We. . Samstag überreichte in Vertretung des Bürgetm'eistevs AmtSrat Kant n-er dem Ehepaar Simon und Betti Schwa uz fä rb e r anläßlich ihrer goldenen Hochzeit EhMtglEe der Stadt Men. Die Tuberluloftfürsotge der EeMernde Wien. Der Wiener Magistrat hat eine «eich illustrierte Brore über die TuberkulosesütrsorM der Gemeinde Wien r. Sie enthält ausfichrliche Berichte Wer den 8 oonaiEiuaiaora auf Eine_,--^ Erfolg der Tuberkulosefürsorge. Sekbstmorde. In ihrer WchnmG in der Meidlinger Trainkaserne wurde vorgestern abends die 28jährige Oberleutnantsgat;tttf Maxte M. bloß mit dem Hemft bekleidets im Bett tot aufi gefunden. Das Zimmer war von Kchlengargeruch >ern füllt und in die Nähe des Bettess war ein m,i>t verdräng 1er Holzkohle gefüllter Kübel gerückt. Nach einent Ab« MedÄbrtef liegt Selbsttnord vor. — Die in der Ltech-- lensternstraße bedienstete 21jährige Hausgehilfin Elisabeth L. wurde gestern früh in ihrem <in*lt Leuchtgas erfüllten ” " ‘ Sre hat wegen Krankheit iyrenr ' ' de inr Mann evhängHufgesunden. Er ttüg. einen steifen, niederen Umlegkragen mit Zeichen „K. M.". D» Langfinger. Der im Hotel Bristol wohnhaften Lina Kern wurde am Montag auf der Ostbahn Schstuck im> Gesamtwert von 3800 Schilling gestohlen. Eine Nachbildung der Rax in Döblings Zwischen dem Stadtbahnviadukt und dem Straßen-» vahnhof Döblinger Gürtel wurde eine getreue Nachbildung des Raxmassivs ausgestellt, die von Straßenbahnern verfertigt wurde. Die Anlage bedeckt eine Boüensiüche von 48 Quadratmetern und ist 2.15 Meter hoch. An Material wurden drei Waggons Steine und ein Waggon Erde verwendet. Die Arbeit nahm bis jetzt 176 Avbeüsstunden in Anspruch. Die Kosten belaufen sich bis jetzt aus über 350 Schilling und tmtrbeit von den WerkstätteN- und Betrievsangestellten des Bahnhofes Gürtel aufgebracht. Die nachgebildete Bahn Pahetbach—Hirschjwang wird elertrisch betrieben. Ein Kunstwerk für sich ist die Anlage der Raxseilbahn. Der Betrieb wird durch eine automatisch funktionierende Wasserkraftanlage bewirkt, die aus elneur kleinen Staubecken auf der Hohe des „Berges" und aus einem Umschaltwerk am Ufer der „Schmarza" besteht. Die Schutzhäuser der Rax, der Knappenhof unddie umliegenden Orte sind dprch 90 Häuser, die aus Blech htzrgesteM sind, dargestellt. Abends ist das ganze „Raxgebiet" durch Anschluß an den Lichtstrom elektrisch beleuchtet. Wn neuerlicher Gesimseinstuvz am AuWzpakast. Gestern ist wieder ein etwa sechs Meters langes Stück Gesimse von oer Ruine des Justizpalastes abtzestürzt. Glücklichevweise wurde niemand verletzt, da das Gebäude in weitem Umkreis eingeplankt ist. Mit den Aufbauarbeiten wurde bereits begonnen. Um das ganze Gebäude wird ein Gerüst gelegt, das weitere Einstürze verhindern soll. Bereits am Vortage wurde der Fußgänger und Wagenverkehr in den anliegenden Gassen .ans Sicherheitsgründen eingestellt. Tre Zerstörung der „Rerchspost"- Die „Reichspost" meldet: Die „G^nieinde Wien städtische Versicherungsanstalt" tjat der Verwaltung des „Herold"-Hauses, in oem sich die Redaktion der „Reichs- Post" befindet, mitgeteilt, daß sie gemäß 8 74 des Gesetzes über den Versicherungsvertrag, bzw. Artikels, Msatz l, der allgemeinen Bersicherungsbedingungen" die Haftung für die anläßlich der Julirev-olution an unserem Haus angerichteten Brandschäden ablehne. Das Schreiben fügt bei: „Diese unsere Stellungnahme gründet sich auf einen einstimmigen Beschluß sämtlicher in Men Pie Feuerversicherung betreibenden und inr Verband der Veo sicherungsanstatten vereinigten Verstcherungsinstttute, wel-» Her jede wie imMer geartete Vergütung von Tumult- Äen aus der Erwägung verbietet, daß eine solche Präierung für die Versicherungsanstalten unabsehbare Konsequenzen nach sich ziehen könnte". Nach der Mtteiluüg der „Reichspost" beträgt der Schaden, der bei dem Sturnr auf die Redaktion angerrchtet wurde, 379.837 Schilling. Aus dem Leserkreis hat das Blatt bishers 67.000 Schilling für den Ausbaufonds erhalten. Der StreW eures WmMauer Gauners, Aus Warschau wird uns geschrieben: Ein Gauner, .der in den Straßen Warschaus auf Arbeit ausgezogen war, fand, ein Bäuerlein, das nrit einöM Erlös von 3000 Zloth vom Markt in sein Dorf heiinkehren wollte. TA Hitze und der Durst waren groß, und so gingen beide itt ein Gasthaus. Dort erzählte der Bauer ganz vergnügtdaß er sich nun bald einen eigenieu! Wagen werde anfchaft fen können, um seine Ware selbst zum Markt zu bringen. Da meinte der Gauner, warune er sich nicht lieber einen Straßenbahnwagen kaufen wolle, der brauche keine tserde und somit auch kein Futter, er fahre in den chienen ganz von selbst, das Lenken fei ein KindHspiel. Er selbst sei Direktor der Straßenbahn und wolle dem Bauer einmal einen solchen Wagen zeigen. Sie bestiegen eine Straßenbahn, fuhren damit bis zur Endstation und wieder zurück, und der Bauer war so zufrieden, daß er sich zunr Kauf entschloß. Er erlegte seine 3000 Zloth als Anzahlung und erhielt dafür eine Anweisung, sich am nächsten Morgen in der Remise den Wagen Nr. 618 abholen zu dürfen. Als er dann seinen Wagen abholen wollte, gab es natürlich ein großes Hallo, und es bedurfte einer langen Auseinandersetzung, um dänr» Bauern verständlich zu machen, daß Wagen der städttschen Straßenbahn nicht im Gasthaus verkauft werden. Gemeinsam 'Mt der Polizei sucht das Bäuerlein nun nach dvm „Stratzenbahndirektor". Chininpillen als Zuckerln. Die Korr. Hechog Meldet aus RwiMÄsiM: Ter vsep. jährige Bruno Brainovtch aß 32 Ehininpillen, die er zu! Hause fand, in devMeirymg,. es'wKivn^ Lnckerln, und fand 1 lEer den Tod.

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