Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3038 (14.8.1927)
- Date
- 1927-08-14
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
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n. August 1927 Ar. S0S8 Wi«r, Sonntag Wiener Morgerrzettung fOlKSWlRTSCHAFf Ter Stand der dentsche« HandelsvertragspoMtt.; ' Ans Berlin wird uns (je Die Reichs reg vejfctmg hat zur Dnrchflihrung der vo ^kündigten Senikumg der autonomen Zöl l c. ^or/öi^igen Reichswirtschaftsrat um ein Gutachten gebeten. Gegenstand der Verdatung wird eine Liste von etwa 300 Zolltarispositio«wn sein. Bei den Beratungen soll es sich weniger um grund- 1 jatzKchL theoretische Ausemanderschungen über die Zollfrageu!hkmdeln, als vielmehr nm die Ermittlung solcher Zölle, >die nach! dein Kriege erhöht worben sm^, die sich aber jetzt jnach Änsicht der Meichsregierung als überhöht erwiesen haben imd die durch Hanjdelsvertrüge bisher noch nicht oder nicht ivesentüch herabgesetzt worden sind. Zölle, die (wie z. A die GlisvMzölle) gegenüber dem Vorkriegsstand eine Veränderung nicht oder nicht wesentlich erfahren haben, werden also von der ANw«: nicht ersaßt. Vom Zolltarifmrsschnfi des RMMvrrtfchaftsrates soll in jedem Einzelfall geprüft!werden, vb eine Erinäßigung des betreffenden Zollsatzes Wirt-!!schaftllich , ertragbar und handelspolitisch zweckmäßig ist. Bis MistHluß der' Berhandlrurgen wird noch einige Zeit Ivergchem l - >! 'Me Wr-ndel svvr-t riach s v e-rhän d l üN ge n mit Ideneinzelnen Läudern haben letzthin eine teilweise noch unerhebliche Förderung erfahren. Bekannt ist der Stand der BerhmMungen imt Frank re ich, so daß Ms ihn nicht > näher vingeMMgen zu nm:den braucht. Am weitesten fort- .geschrittei: sind die Verhandlungen imt der Dfchechoslviwakei, die sich vor allem auf die Erzeugnisse der beijbfet» j fertigen Fertigindustrien erstrecken und bei denen — Äbsie-! schien von der Frage der Haute und Felle —; eine vxrhältnisi nnüßig Weitgehende Einigtmg bereits erhielt ist. Ziemlich iwvit vorangetonvnen sind auch die Verhandlungen mit IjFlu^gv.flaWien, wmigstens was die industriellen Wären 'angeht, während.die! Werhandlungenj für die agrarischen Produkte (hauptsächlich Schweine Und Pflaumen) nicht recht' vont Weck kommen. Einiger Fortschritt ist auch von Brüechemland Air berichten; allerdings herrscht hier der Zustand, düß infolge der in der letzten Zeit von Deutschland abgeschlossenen Kandelsverträge, die infolge der Meistbegünstigung «airch Griechenland zugute kamen, dieses Land Deutschland gegenüber jetzt im Vorteil sich befindet. Es hat aber den lAnschein, als ob ^Griechenland, das in zurneHmenvder ftrckabtstLrn w-Ä^ch! befiML,WÄwKH«M!nt sich bereit erklären wird. , Wenig vorangekommen sind die VerhäNdlnngen mit Sp aaräen, das bekanntlich ün .SoMmer 1026 zolipölitisch Bestimmimgen 'erlassen hat, die sich in ihren .Auswirkungen fast ausschließlich gegen .Deutschland richten. Schwierigkeiten bereiten nach wie voö die Verhandlungen nr rt ^vlem, und zwar sowohl wegen der industrielle«: als auch wegen der agrarischen Produkte; ob von den privaten Besprechungen der beiderseitigen Gewerbe, die im Herbst aufg^nomnrb«: werden sollen, die Verhandlungen gefördert werden, bleibt abzuwarten, ba politische Fragen ein starkes Hemmnis bilden. Im Ausangsstadimn ^finden! sich noch Nie Verhandlungen unt L i tauen, während mit Ungarn Und R'umänien die Verhandlungen demnächst ausgenommen werden» sollen. Mit einigen anderen Länder«: (insbesonsvieve Südafrika und Aegypten) sind Verhandlungen ernsthaificr Natur bisher nicht aufgenmmnon worden. Sie Hauffe ans dem Banmwollmarkt. Die Schwkerigkerterr in der Textilindustrie. Auf dem Baumwollmarkt hat eine neuerliche Kaufte eingesetzt, die hauptsächlich auf die niedrigen Ergebnisse zurückzuführen ist, zu welchem nunmehr die amtliche amerikanische Schätzung der neuen Ernte kommt. Der Preis der amerikanischen Rohbaumwolle war im laufenden Jahre , infolge der Nevcrfchroemmzmg im MississiPPigeSLet, teilweise auch infolge der erhöhten Nachfrage stetig gestiegen und Ende Juli war in der Netvyorker Lokonotierung von 18.95 Cents der Höchststand der laufenden Saison erreicht worden. Schon diese Preissteigerung war eine ganz ungewöhnliche, wem: man bedenkt, daß zu Ende des Vorjahres der Preis (infolge der vorjährigen Rekordernte) auf 13 Cents per englischen Gewichtspfund zurückgegangen war.. Vor kurzem ist, tvie gemeldet, zum erstenmal ein Preisrückgang eingetreten, der jedoch nur vorübergehend war. Die Newyorker Preise gaben erstmalig um 40 Punkte nach und schließlich war die Newyorker Lokonotierung auf 17 Cents gesunken. Die neuerliche Hausse (am 8. d. M. war in Newyork eine Lokonotierung von 19.46 Cents, also ein neuer Rekord, zu verzeichnen) ist eine Folge der nunmehr vorliegenden amtlichen Crntoschätzung, die gegenüber den bisherigen privaten Angaben stark zurücksteht. Während man bisher angenommen hatte, daß die amerikanische Baurnwollernte heuer 15 bis 16 Millionen Ballen erreichen werde, lautet die amtliche Schätzung nunmehr bloß auf rund 18.6 Millionen Ballen. Die amerikanische Anbaufläche ist heuer um 6.2 Millionen. Acres g e r i n- V e r als im Vorjahr, in welchem in Amerika 17.9 Millionen Ballen Rohbaumwolle gewonnen wurden. Die Welternte tvies im Vorjahr mit 28 Millionen Ballen einen Rekord aus, wozu noch alte Vorräte aus früheren Jcchren.. kamen, so daß ins neue Jahr ein Vorratbestand von. etwa 7 Millionen Ballen, übernommen wurde. Die neuerliche Preissteigerung in Rohbaumivolle wird die Schwierigkeiten in der Textilindustrie noch vermehren. Schon bisher arbeitete die englische und japanische Textilindustrie stark reduziert. Die Preise für Baumwolltcxtilien sind jetzt bereits in den einzelnen Ländern erhöht worden, ohne daß jedoch die Fertigwarenpreise mit jener für das Rohprodukt Schritt gehalten hätten. Die neuerliche Auswärtsbewegung auf dem Baumwollmarkt mutz sich insofern ungünstig auswirken, als bereit in Herbst- und Winter-, artrkeln Schlüfte mit der Händlerschaft usw. getätigt worden sind. Die Preise für R o HHu t e haben sich während des Sommers stark erholt. Während die Londoner Notierung von Anfang Mai bei einem Tiefstand von 27 Pfund Sterling per Tonne (gegen 31 Pfund Sterling zu Jahresanfang) angelangt war, stand der Preis Ende Juli auf . 36 Pfund Sterling. Die Nachfrage hat sich zweifellos ge- , bessert, und/ - . : ' obwohl in Jute gvoßtz Vorräte vorhanden sind, soll doch er»: Mangel an guten Qualitäten bestehen. Auch in Jute ist die Anbaufläche Heuer geringer. Der Ernteertrag wird auf 1'1 Millionen Ballen geschätzt, das ist um 1 Million Ballen weniger als 1-926. Infolge ungünstiger Witterung ist in den britischen Jutedistrikten eine Verschlechterung der Ernte zu erwarten und die Notierungen in Dundee sind daher kürzlich um 2 Pfund Sterling gestiegen. Für die besten Marken wurden bereits 38 Pfund Sterling für September verlangt. Der Jahresverbrauch an Nohjute wird allerdings nur mit rund zehn Millionen Bällen angenommen. Jute hat die größten Preisschwankungen in den letzten Jahren durchgemacht, und zwar nicht nur unter den Textilrohstoffen, sondern unter allen Rohprodukten überhaupt. Der Flachspreis ist im laufenden Jahre fortgesetzt gestiegen und die Londoner Notierung war Ende Juli mit 109 Pfund Sterling per Tonne gerade noch einmal so hoch wie zu Jahresanfang. Die Erntefchähungen lauten g ü n st i g und die neue Ernte wird mit 11 Millionen Meterzentner eingeschätzt, das wäre gegenüber dem Vorjcchr ein Plus von rj einer- Million. Meterzentnern. Amerikanischer Geldabfluß «ach kngland. .. Mach Londoner Meldungen 'hat seit der Herabsetzung 'ber arneMmrsiHm RedPjwutvate ein ungrwöhmlich - starker >G'eldab»f-lrrst EsMewDiyrLwach Lvwdoin eingesetzt, da die recht erhebliche Spanne zwischen b^n aMe- Mmffchen und den englftchen « Gelosätzen die mnerikamsche Hochfinanz veranlaßt, einen TeiFührer flüsfigen MLttel kurzfristig in der Eith mnzulegm oder bei den ^Londdney '>Bank^ij als Depofitengelder arbeiten zu «lassen. iAuch der eürv-, panische Kontineut hat beträchtliche «Dollarguthaben in Sterling umgewaudelt, so daß «gegenwärtig die Nachfrage stach Mmddänfen das lAngebot »erheblich übersteigt, um so Möhr, als d>^r en g l'-ksch c mpör t han del, soweit 'er fcfhtcic Dollarbkdarf nickst bereits »eingedeckt hat, die weitere lEnüvicklung mn .Devisenmarkt abwartet, sin dex MrKmng, später günstiger mrkoürmeu zu,körmen. ' Der Sterlengkurs zeigt infolgMsseit eme ausgesprochen feste Tendenz.. .Unter diefett Umständen ist begrü-ndete Aussicht vorhanden, daß' sich! die Bank Von EnglärÄ' V!vn den sü da fr^-r kan rschen .M>lb»E kün ftou, die sich m dev laufendest. Und in der Lnchnenden Woche! äuf rund MM.0M Pfund Sterling beziffern, beträihtlichie Posten sichern kann, da beim Wechselkurs tton Wer 4.86 eist Gjoldabftuß nach den Vereinigten Staaten nicht mehr in Betracht koinstit. Vvraussichtlick) wird jedoch ein Teil des südafrikanischen! Goldes wieder i,n den Besütz kontinentaler Notenbanken übergehen, deren Goldkäufe im Einverständnis rmd urrter Mitwirkung der Bank vo>n .EstAband vorgenvrmnen werden. , ' , Kapitalserhöhung der A. 8. S. Ans B e r l i n wird uns berichtet: Die bei der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft vorliegenden Aufträge übersteigen die Ziffern des Vorjahres um M Prozent. Jn^ der Ettveitsmng und Umstellung der sehr gut beschäftigten Fabriken sind erhebliche Fortschritte gemacht worden, die ebenso wie die wachsende Ans- 'dehnung «des Geschäftes neue Mittel fordern. Die Verwaltung wird einer auf den 19. September 1927 einzuberufenden außerordentlichen Generalvc rsa mmlung die Erhöh» rlg des Grundkapitals um 30 Mllionerr Reichsmark aus 160 Millionen Reichsmark Stanrmccktien mit Diividenderrbevechtigung ab 1, Oktober 1637 Vorschlägen. Die neuen Aktien sollen zum Kurse von 140 Prozent den Stanlnmktionären im Verhältnis von 10:1 angeboten »verden. Es verbleiben 6,375.000 Reichsmark Mtien zur Verfügung' der Verwaltung. Jer Jevisenvorrat der Bant von Frankrelch. Paris, 13. August. (Havas.) ,MxceGor" ist der Ansicht, daß di« Verteidigung des Frarrken gegen jed< Eventualität gesichert se-i'. Der Vorrat der Ban? von Frankreich an ausländischen Devisen erreiche beinahe 30 Dtilliarden. Sette ^ti "■ Jar landwirtschaftliche gahr 1926 tu Palikftiaa. - Der Bericht der Regierung. Der Jahresbericht des Departements für LandLvirtschaft der Palästina-Regierung für das Jahr 1926 ist soeben erschienen. Die reichlichen und 'gut verteilten Rcgenfälle zu Beginn der Saison — heißt es in dem Bericht — versprachen ein glänzendes Landwirtfchaftsjahr, allein ungewöhnlich hohe Temperatureir sowie Winde in den kritischen Cntwicklungsstadien des Frühlings beeinträchtigten, bescmdcrs im Süddistrikt, das Ernteergebnis. J:r G e r st e, die vor der Hitzewelle reif geworden war, erzielte man eine ausgezeichnete Ernte: 70.000 Tonnen gegen 40.000 Tonnen im vorangegangenen Jahr. F r ü hweizen ergab besonders im Norden eine gute Ernte, aber der S p ä t w e i z e n war im Reifestadium schweren Schädigungelt ausgesetzt. Die Werzenernte ergab 99.000 Tonnen gegen 101.000 Tonnen im Jahre 1926. Die Qualität lvar geringer und muhte gegermber dem Importweizen im Preise etwas zurückstehen. Die Ernte in-^? o hltcn, Linsen und anderen H ü l s em f r ü ch t c n war gegenüber 1926 erhöht, was aus vermehrten Anbau zurückzu-führen ist. Voir den Sommerpflanzungen hatte Sesam am meisten unter'dem nngürrstigen Wetter gelitten;' der Gesamtertrag im. Jahr'1926 war 1800 Tonnen gcgc-s 6000 Tonnen im Jahre. 1926. Hirse ergab 24^000 Tonnen gegen 30.000 Tonnen im Jahre 1926. Der Tabakanbam wurde räumlich eingeschränkt, im allgemeinen aber wurden bessere Ergebnisse und eine höhere Qualität erzielt. [Dem Wunsche nach Ernnäßigung des Einftchrzolles in England für palästinensischen Tabak konnte nicht entsprochen werden» da die britische DaVakindustriie in f ihrem gegenwärtigen Entwicklungsstadinm nicht in der Lage ist, mit günstiger produzierenderr Territorien m Wettbewerb zu treten. Deshalb blieb der britische Markt dem palästinensischen Produkt verschlossen. Es konnten jedoch große Schiffsladungen n ach D eutschla n d umd Italien geliefert werden. Zic bemerken ist, daß führende türkische Zigarettenfabriken in Palästina Zweigfäbriken errichtet haben, was ein Beweis ist für die gesteigerte Nachfrage nach den hochwertigen paläfi im e n s i s ch e n Rohprodukt c n. Die Bm urnwollernte litt sehr unter der Beschädigung - durch den Samenkapselwurm. Nichtsdestoweniger wurde eine Gesellschaft für Baumwollzucht gegründet, die die Möglichkeiten einer stabilisierten Baumwollzucht in Palästina prüft. Besonders günstige MarktLedmgungen regten eine Ausdehnung des Obst f a r m w e s e n s an. Ungeachtet dessen, daß die Orangenernte der Saison 1926726 durch ungewöhnlichen Frost zu Beginn, des Frühjahres rc-'--'cd: worden war, hielten sich die Preise ans zufriedensl :x Höhe, und es kamen neue Märkte hinzu. Die Pl x'.i dehnen sich aus und werden rationell bearbeitet; 113 Plairtagen werden mit Dampfpflügen bearbeitet. 1926 wurden 6600' Dunam Boden mit Orangen und Grapefrüchten bepflanzt; 7100 Dunam wurden für Anpflanzung««: im ' Jahre 1921 vorbereitet. Die Aussichten fite die jetzt emgevrachte Ernte sind ausgezeichnet. IViOO'O Kisten wurden in: Oktober nach England und Aegypten geliefert und erzielten ermunternde Preise. Mit Aegypten, Italien, Türkei und Polen werden Verhandlungen wegen Ermöglichung einer normalen Einfuhr von PaÜistina-Orangen durch Wegs ch a f f u n g wom Zollbeschränkungen geführt. Die Weinlese war im allgemeinen zufriedenstellend; besonders Tafeltraube«: brachten. den Züchter«: guten Profit ein, und es bestcht die Tendenz, die Tafcltraubenzucht auf Kosten der WeintrauÜenzucht auzudehnen. Feldmelonen ergaben eine normale Ernte, die Preise jedoch waren unbefriedigend, weil die Nachfrage aus Syrien beschränkt war. Die Olivcnernte betrug fast das Doppelte als die des Jahres 1926. Feigen waren in der Qualität gering infolge der Schäden durch Schildläuse. Mandeln litten gleichfalls unter den Angriffen des Boihrlmmnes, ffo daß viele Pflanzungen ausgerodet und durch Orangen- und cmder Obstbäume ersetzt wurden, i Erhöhtes Interesse wurde dem Bananen-A«:- ba n zugewendet, beträchtliche Plantagen wurden m:gelegt. Für die gesamte verfügbare Ernte wurden vorzügliche Preise erzielt. Die Möglichkeit, durch besonders ausgerüstete Dampfer die Orangen im Winter und die Bananen im Somn:er auf den britischen Markt zu bmngen, wird jetzt erwogen. Die Durchführung eines umfassenden Bewässerungsplanes würde sich in Berbirrdnng mit der Entwicklung einer Rohrzucker-Industrie verwiEche«: lassen. Bezugspreise der „Wiener Morgenzeitung“: Monatlich Wien und Oesterreich.. ... 8 5 — Tschechoslowakische Republik. Kö 22*— Jugoslawien.. Dinar 60*— Polen.Zloty ü — Deutschland . . ..Goldmark 4*— Palästina . . . .. sh 4*— England. sh 4 — Frankreich, Belgien. Frcs. 35'— Italien Lire 20*** Rumänien » Lei 170*d - Bulgarien .. Lewa 100 — 1 Amerika .... «»»»»«,,»».»Dollar t*» t Schweiz und das übrige Ausland . . . . , Pranken Oesterc. Poswpsrla^nkomt^4^M».^