Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3036 (12.8.1927)
- Date
- 1927-08-12
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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|;■ ’ 4 V, ** i \k >■ V i: <Sefte o Vien, Freitag Wiener Morgenzeitung 12. August 1927 Nr. 3036 von täglich drei Stunden die Befriedigung der sekundären Lobensbedürfnisse der Lagerinsassen durch Aufbau und Schaffung der Räumlichkeiten (Sitzgelegenheiten) für eine Bibliothek, einen Kino- und Bortragssaal, ein Vad (womöglich ein Sclwimmbassin) crjiclt werden. Der Eintritt ins Kino. Bad usw. ist für jeden Arbeiter des Lagers frei. Die Nachtruhe dauert von 9 Uhr abenö vis 4 Uhr früh und mutz strikte eingehalten werden, weil der Schlaf vor Mitternacht kräfteregencriercndcr ist als der Schlaf in den späten Morgenstunden von 4 Uhr bis 7 Uhr. Die Kosten der Lebenshaltung eines Arbeiters von 53, respektive 39 Pfund iverden aus dem Arbeitslohn gedeckt. 250 Arbeitstage int Fahre zu —.40 Pfund ergibt 100 Pfmrd, abzüglich Lebenshaltung per 53 Pfund, bcKv. 39 Pfund bringt jedem Arbeiter ein Ersparnis pro Jahr von 47 Pfund, respektive 61 Pfund. Bei Assanierungs-, Drainageurvd Erdarbeiter! wird in Palästina ein Akkordlohn von 4 Piastern pro Kubikmeter Sandverschiebung bezahlt. Bei guter Arbeitsorganisation können in sicbenstündiger Arbeitszeit von jedem Individuum 10 bis 11 Kubikmeter ohne Ueberanstrengung geleistet Iverden. (Die Arbeitsgruppen Kostiner und Barzilai leisteten durch pünktlichen Arbeitsbeginn, bessere Organisation und konzentrierte Arbeit zirka 14 Kubikmeter pro Kopf und Tag.) Wird aber bei allen Arbeiten rin Arbeitsniveau erreicht, das einem Mordverdienst von 40 Piaster gleichkommt — und höhere Arbeitsleistung, größere Anstrengungen sind in jedem Lande und in jedem Fache unbedingte Voraussetzung, wenn man ohne Kapital oder Kredit sich eine Existenz schaffen will — so ergibt sich aus obiger Berechnung in drei Jahren eine Ersparnis von 141 Pfund, respektive 183 Pfund pro Individuum. Eine Gruppe von fünf Menschen, die in dreijähriger fleißiger Arbeit ihren Lebensunterhalt gedeckt, zirka 700 Pfund (916 Pfund) erspart, sich außerdem oben erwähnten Besitz an Mobiliar geschaffen haben, cm schwere körperliche Arbeit gewöhnt und im Lande akklimatisiert sind, die Sprachen beherrschen und wertvolle Kenntnisse und Handfertigkeiten auf allen Gebieten erworben haben, eine solche Gruppe (Kwuzah) kann sich ohne jedwede äußere Hilfe selbst eine Wirtschaft errichten und wird voraussichtlich eine, gesicherte Rentabilität erweisen können. Eine erwiesene Rentabilität ist die beste Basis für eine Kreditgewährung des anlagesuchenden Kapitals. Der für neue Investitionen erhaltene Kredit schafft neue Arbeitsgelegenheit. Wer aber nicht drei Jahre intensiv arbeiten will, wenn er sich dadurch eine gesicherte Zukunft in Palästina schaffen kann, der möge das Land verlassen; es ist leichter, von der amerikanischen und der anderen Judenheit, von der Zionistischen Exekutive und vom Keren Hajessod Geld zu verlangen als von sich selbst intensive Arbeit. Es ist aber viel leichter zu arbeiten, als von irgend jemandem Geld zu erhalten und entschieden zweckmäßiger, sich auf seine eigene Kraft und Leistungsfähigkeit zu besinnen und sich selbst zu helfen, als kostbare Zeit mit dem Warten auf materielle Hilfe von anderen zu vergeuden. Es ist auch viel leichter, vom Kongreß und von der palästinensischen , Regierung Rechte zu fordern, als die Pflicht der Sclbst- I crhaltung zu erfiillen. Klar ersichtlich ist, welche Folgen gezeigtes Arbeitssystcm haben wird. Die ganze Palästina-Mentalität wird von Forderungen an den Keren Hajessod auf eigene Leistung und Arbeit umgestellt. Die ArbeitSloscnzahl wird verringert, was einer Uebcrwindung der Krise gleichkommt. Die dem Lande schädliche Prolciariatsbildung wird verhindert, weil jeder ins Land kommende Unqualifizierte nach einigen Jahren Bauer, Kolonist, also irgendwie Besitzer wird. Das Problem der Berufsumschichtung wäre gelöst. Der Klassenkampf wird gemildert, politische Spannung beseitigt, wo jeder die Früchte seiner Arbeit sehen und genießen kann. Die Fonds der Zionistischen Organisation iverden entlastet, die Führer frei für größere Aufgaben als Geldsammeln. Der Massenkolonisierung ist ein Weg geiviescn und systematisch wird Platz geschaffen für eine neue Immigration. Der Ehaluziuchgedanke würde neu aufleben und das Vertraue,: des Privatkapitals zur Schaffung neuer Arbeitsgelegenheiten gewonnen werden. Die Zionistische Organisation würde durch diese sichtbaren Erfolge gestärkt iverden und könnte in der Jewrsh Agency die maßgebende Rolle spielen. Dir Dctailpläne für diesen Arbeitsplan sind fertig, Selbsthilfe heißt die Parole. Die Entscheidung liegt bei den Delegierten des XV. Kongresses. ir«VU»E der I In Nr. 61 der „Jüdischen Rundschau" gibt D r. A r t h u r I N u p p i n in einem „Propaganda und Palästina -Anfban" i übcrschriebenen Aufsatz eine Darstellung der heutigen Lage im Lande. Er führt aus, daß die Rücksicht auf die propagandistische Wirkung bisher der Primat unserer Arbeit in Palästina gewesen ist und daß wir mit diesem Primat zunächst einmal brechen müssen. Der Aufbau Palästinas hat seine eigenen Gesetze und es ist unmöglich, diese Gesetze im Interesse der Propaganda umzubicgen. Um die Aufnahmefähigkeit Palästinas ungefähr in Ziffern auszudrücken, müssen wir folgende Tatsachen festhalten: Vorläufig wenden in Palästina fast nur solche Juden eine dauernde Existenz finden können, die in L a n d w i r t s ch a f t und I n d u st r i e tätig s e i n können. Es muß klar sein, daß für jeden Juden, der nach Palästina einwandert, auch eine bestimmte Summe von Kapital mit ihm zusammen oder auf anderem Wege nach Palästina cinwandern mutz. Die Summe, die nötig ist, schätze ich bei einer Einwanderung, die sich zu 26 Prozent der Landwirtschaft, zu 25 Prozent der Industrie und dem Handwerk und zu 50 Prozent anderen Berufen (Handel, Hotelgewerbe, Lehrer, Aerzte usw.) zulwendet, auf 70 Pfund Sterling pro Kopf, das heißt auf 360 Pfund Sterling für die Familie von fünf Köpfen. Hierbei ist angenommen, daß jede Familie im Durchschnitt noch etwa 150 Pftmd Sterling eigenes Kapital mitbringt. Für jede tausend Familien oder 6000 Seelen, die nach Palästina einwandernmuffen also 500:000 Pfund Sterling mit den Einwanderern selbst oder aus anderen Quellen für die produktive Ansiedlung dieser Einwanderer in Stadt und Land nach Palästina kommen. Wenn wir diese Norm überschreiten, so werden wir die Wiederkehr derselben Verhältnisse erleben, unter denen wir jetzt zu leiden hoben. Aber bevor wir an neue Einwanderung denken können, haben wir noch die alte Einwanderung vor uns, von der ein großer Teil in Palästina noch keine Existenz gesimden hat. Wir haben uns gewöhnt, diese Tatsache mit dem Worte „Krisis" zu bezeichnen. Was bedeutet sie, konkret ausgedrückt? Sie bedeutet, daß sieben- bis achttausend Menschen, die von Lohnarbeit zu leben pflegten, ohne Arbeit sind und sie bedeutet ferner, daß eine noch größere Zahl von Menschen, die mit der großen Ein- >tvanderungSwelle vor ein oder ztvei Jahren nach Palästina kamen und hier von Handwerk, Industrie und besonders von Handel leben wollten, keine dauernde Beschäftigung in diesen Zweigen fanden und nach Aufzehrung ihrer meist geringen Mittel ohne Existenzquelle dastehen. Die gründe für die Krisis liegen darin, daß der Prozentsatz von Händlern unter den Einwanderern den Bedarf bei weitem überstieg. Zweitens darin, daß die Lohnarbeiter arbeitslos lvur-den, als mit dem Nachlassen der Einwanderung die Bautätigkeit zum Stillstand kam. Drittens darin, daß die Handwerker und Industriellen, die sich zum mindesten zu einem großen Teil hier eine Existenz hätten gründen können, in Palästina mit ganz unzureichenden Mitteln ankamen, entweder weil sie schon in ihrem 'Heimatslande Polen nur geringe Mittel besessen oder ihre Mittel gerade in der Zeit ihrer Auswanderung durch die Fluktuation der polnischen Valuta verloren hatten. Es ist doch zu hoffen» daß diejenigen, die in Industrie und Handwerk wirklich Fachleute sind, allmählich ihren Weg finden werden. Die zionistische Organisation muß hierbei durch Gewährung von Krediten mithelfen. Viel schwerer ist die Lösung des Problems für die kleinen Händler und Makler. Auch für viele Angehörige der freien Berufe (Aerzte, Ingenieure usw.) ist nicht aözusehen, wie sie sich in Palästina erhalten können. Das schwierigste und brennendste Problem ist jedoch heute die Abhilfe der Arbeitslosigkeit. Keine Zionistische Exekutive in Palästina kann an ruhige konstruktive Arbeit Herangehen, solange sie 8000 hungernde Arbeitsbose im Rücken hat. Gibt es aber hier überhaupt bei unseren beschränkten Mitteln die Möglichkeit einer Lösung? In der „H a z e f i r a h" (Warschau) gibt in Nr. 74 I. H. eine Würdigung der Tagung der palästinensischen Arbeiterschaft. Er schreibt unter anderem: In dieser schweren Zeit, da Tausende von jungen Menschen hungemd auf Arbeit warten, forderte die 3. Arbeiterkonserenz in Erez Israel von der palästinensischen Regierung, die Ein- ■ Wanderung in das Land freizugeben. Diese Forderung allem bezeichnet schon den grundlegenden Unterschied zwischen unserer Arbeiterschaft und derjenigen anderer Länder. Wäre es etwa denkbar, daß die Arbeiterschaft des großen und reichen Amerika die Forderung stellte, die Einüvanderung nach Amerika sreigugeben? Die Zeit ist eine der schwersten für die jüdische Arbeiterschaft im Lande. Schon die Einberufung der Konferenz in einer solchen Zeit, in der Bitterkeit und üb /rt riebe ne Krittk zu fürchte n waren, zeugt von der Kraft der Arbeiterführer, die nichts verdecken und nichts Vortäuschen wollend die einfach und offen zu den Maffen kommen und sagen: So und so fft die Lage, schmucklos und.einfach. Ihr könnt uns richten. Gin amerikanischer gndenftaattplan im Fahre 1881. Bon Dr. N. M. Gelber. Der bekannte Historiker arbeitet an einem dreibändigen Werke: ,Z u r Vorgeschichte des Zionismus", dessen 1. Te'.l: ,Judenstaatsprojekte 1695 —1845" soeben im Phaidon-Verlag erschienen ist. Das vorliegende Kapitel aus dem 3. Bande wird uns zum Vorabdruck zur Verfügung gestellt. Die zufolge der Judenpogrome immer stärker werdende Jmrnigrationsbetvegung nach! Amerika warf in den Jahren 1888 bis 1891 die Frage aus, was denn eigentlich mit den russischen Juden, die durch die äußerst strengen Maßnahmen der russischen Regierung in ihrer wirtschaftlichen Position bedroht wurden und zum Wandvrstabl greifen mußten, zu geschehen habe. Dieses Problem beschäftigte nicht nur die führenden Männer des Judentums, sondern auch die Außenwelt. Wenn auch maßgebende russische Politiker der Meinung waren, daß die Juden für Rußland eine materielle Last bilden, und nur die Entwicklung des Bauernstandes verhindern, waren sie doch in der Frage einig, daß etwas ' geschehen müsse, um irgendwie das Judenproblem einer Lösung näherzubringen. Die russischen Regierungskreise waren sich allerdings dessen bewußt, daß nur eine starke Emigrationsbewegung Rußland von dem jüdischen Volke befreien könnte. Welcher Art aber diese Emigrationsbewegung sein und wohin sie geleitet (werden sollte, diese Frage interessierte wohl bi^ russischen Verfechter einer jüdischen Maffenanswanderung nicht besonders. Die zu jener Zeit bestehenden jüdischen. Organisationen in uw> außerhalb Rußlands, wie die „Alliance israelite universelle", die Organisation der englischen Judendie verschiedenen jüdischen Gesellschaften in Deutschland, hatten sich ernst mit der Frage dep jüdischen Wanderung beschäftigt. Die nach Amerika einsetzende jüdische Auswanderung konnte dieses Problem nur für tausende, höchstens für hunderttausend Juden lösen. Bon vornherein war.es klar, daß Amerika keineswegs Millionen von Juden auszmwhmen in der L<We sei. Gerade um das Jahr 1890 hatte man sich in Europa und in Amerika ernst mit der jüdischen Vmigrativnsbewegung beschäftigt.*) Um diese Zeit hatte ein amerikanischer Geistlicher, E. Blcrck.stone, den Versuch unternommen, die . Aufmerksamkeit der jüdischen und nichtjüdischeu Welt auf die Tatsache zu lenken, daß der rationellste Ausweg für'di« jüdische Emigration in Palästina zu finden wäre. Palästina sei seiner Ansicht nach schon „gemäß Gottes Verteilung der Nationen" bas jüdische Heim und ihr uNentreißbares Eigentum, ans dem die Juden nur durch die Waffengewalt der Römer vertrieben wurden. In Palästina wohnte; schon im Altertum eine ungemein großje Anzahl von Juden, die cs verstanden haben, dieses Land in ein fruchtbares umzUwandeln. Nach Blackstone wäre es daher Pflicht und Aufgabe aller Mächte, die cmf dem Berliner Kongreß (1878) den Ballanvölkern ihre pvlitifchie Souveränität in den von ihnen bewohnten Heimatländern erteilten, den Juden Palästina zurückzugeben. Auch in staatlicher Hinsicht glaubt Blackstone einen Vergleich zwischen diesen Ländern und Palästina ziehen zu könnet:, denn ebenso, wie die Provinzen der Montenegriner, Bulgaren, Rumänen ünd Gviech^ im Jahre 1878 der Türkei entzogen Würben, und diesen Völkern unter Wiederherstellung ihrer staatlichen Souveränität zurückgegeben worden sind, könnten bte .Mächte auch Palästina der Türkei abnehmen und seinem rechtmäßigen Eigentümer (den Juden) znrückgeben. Er ist auch überzeugt, daß die Juden, sobald ihnen in Palästina vollste Autonomie in der Verwaltung erteilt werden sollte, alles tun würden, um ihre leidenden Brüder in Rußland „in ihre würdige alte Heinrat zurückzubringen", in die Heimat, auf deren Befreiung sie seit siebzehnhundert Jahren warten. Sollte man aber den Einwand erheben, daß die Juden nicht, mehr in der Lage wären, ihre Heimat als Bauern zu besiedeln, dann müßte man eben den Nachweis erbringen, daß sie in der Galuth den Ackerbau aus dem Grunde ickcht betreiben konnten, weil sie .sich überall nur als „Gäste" suhlten. Zwecks Behebung der eventuellen 'politischen Schwierigkeiten, die sich aus fallweisen Schadeneffa^nsprüchen der Türkei ergeben sollten. Wägt Blackstone vor, daß die Inden die Türkei durch die Uebernahme der Titgtmg eines erheblichen Teiles der türkischen Nationalschükd entschädigen sollen. Er tist auch überzeugt^daß all«, insbesondere aber die christlichen Nationen Europas „endlich ihr« Freundlich- *) Irr dieser Zeitperiode setzte auch die von Baron Hirsch imitierte jüdische KolomsatiorEewegung inArgentinien e'.n. kert zu beweisen" suchen werden, um einer Million von Flüchtlingen zu helfen, und ihnen „dass Land zurück^ugeben, welches ihnen durch unsere römischen!. Vorfahren entrissen wurde". In diesem Sinne verfaßte Blackstone auch eine D«nkschrfft**), die er jdüm damaligen Präsidenten/ d«r Vereinigten Staaten, Benjamin Haeriso n, und dessen Staatssekretär James G. Blaiwe am 6. März 1891 überreichte mit dem Ersuchen, ihre Macht und ihren Einfluß auf sämtlich- Regieruingen Europas aiuszuüven, und sie zur Einberuftitz einer intwnattormlen Konferenz zu veranlassen, auf der die Lage der Juden sowie deren Ansprüche auf Pülästma, als ihre alte Heimat, einer grÄndllchjen Erörterung unterzogen werden sollten. Diese Konferenz hätte sich vor allem mit der Lösung der Judenfrage im Sinne einer Uebergäbe Palästinas an die Juden zu beschäftigen. Eingangs seiner Denkschrift an den Präsidenten der Vereinigten Staaten erklärt 'Blackstone, daß er für die Unterschriften seiner Denkschrift wohl keim große Anzahl, dafür erber repräsentative Namen gesucht habe. Sein MmrorandumI sei nichts anderes, .als! «in Ausfluß einer in .Chicago gemeiirschastlich von Juden und Christen, besuchten Konferenz, die der Meinung Ausdruck gab,' die in der Denkschrift angeregte Angelegenheit nicht in einer öffentlichen Versammlung zu erörtern oder gar gegen die judenfeindlichen .Politik dev /russischen Regierung p protestieren. Blackstone' stellt fo* dann fest, daß er im Jahre 1889 längere Zeit in PaläsÜna und Syrien weilte, sind die dortigen Verhältnisse sorgfältig prüfte, worauf er auch die Lage der Jtlden in den europäischen Ländern und ins Amerika studierte. Auf Grund dieser Studien gelangte er zu der Msicht, daß die Jchmrftage nur in Palästitia gelöst werden könne und daß das Projekt „der Wiederherstellung einer jüdischen Regierung in Palästina durchführbar und politisch' empfehlenswert" sei. **) Die von ihm überreichte Denkschrift wurde von zahl- . reichen Vertretern der amerikanischen Presse, Geistlichkeit, Rabbinern, Gelehrten und sonstigen angesehenen Personlichke'.ten aus Chicago, New Uork, Philadelphia, Baltimore und Washirrgton unterzeichnet, die an einer unter >dem Vorsitz BlackstoneS -in Chicago stattaefu,»denen jüdisch-chriltlicheu Konferenz teilgenommen und beschlossen hatten, Mackstones Aktion zu , unterstützen. Die Detikschrist enthält über 500 Unterschriften hervorragender amerikanischer Juden und Christen aller T. schaftlichen Kreise. . -■ itfirniiirrriHiiir m iBiriiinriiiiiiin ■iinrn —;a*„