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Wiener Morgenzeitung · 1927-08-12 · Heft 3036 (12.8.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3036 (12.8.1927)
Date
1927-08-12
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Wien, Freitag Wiener Morgenzeitung 12. August 1927 Nr. 30S6?cite 4 Wie es zur Ausfährang des „Renen Ghetto" i» Prag kam. Eine Eriunerung aus Anlaß des Ablebens Heinrich Teweles. Wir haben gestern envähut, daß die Prager Uraufführung des Hcrzlschen Dramas „Das neue Ghetto" in Prag — die Wiener Uraufführung fand im Carl-Theater statt — iu folge des Eingreifens Heinrich Teweles stattsand. Tewcles war damals Dramaturg der Leiden von Angela Neumann geleiteten Bühnen/des Landestheaters (das heute tschechisch ist) und M Neu^n Deutschen Theatech. Herzl hatte ihm das ^Manuskript geschickt. Tewcles übergab es' nr.it einer lvarmen Besiirivortung dem 'Direktor Neuirnann und dessen Gattin, Frau B u s k a. Beide waren von dem Stück entzückt. Doch stand die letzte Entscheidung bei allen Premieren, dem Jnftndantcn zu und dieser, der seinerzeitige deutschliLerale Abgeordnete Schlesinger, erklärte nach der Lektüre: „Das 2tück hat mich so gefesselt, daß, ich ihm meinen Nachmittagsschlaf geopfert habe. Ich bin für die Aufführung. Da es aber'eine jüdische Frage behandelt, so wäre auch di« Meinung der Knltusgemeinde einzuholen." Direktor Neumann sandte also das Buch an den Präsidenten der israelitische Knlttrsgemeinde Tr. A rn old Rosenbacher. Dieser antwortete nach mehreren Wochen auf eine telephonische llrgcnz der Direktion: „Das Stück kann nicht aufgeführt werden." Auf die erstaunte Frage des Beamten, des damaligen Sekretärs Dr. Rosenheim, was denn an dem Stücke auszusetzcn sei, antwortete Dr. Rosenbacher: ,-Jch habe es nicht gelesen. Aber ich habe das Gutachten chn-s berufenen ^c-chverständigen." . N „Wer ist das?" „§err S. Kohn, Verfasser des ,Gabriel'." D-ie Auskunft hatte in der Direktion, zunächst einen stürmischen Hciterkeitserfolg. Teweles wurde aber zornig und beantragte, das Stück anznnehmen, teilte auch selbst die Roller: aus und überwachte die Proben. Nemnanut ließ ihn gewahren, war aber bei der Premiere sehr nervös. Das Stück hatte einer: sehr starker: Erfolx, wurden aber bald aus unbekannten Gründen vom Repertoire abgesetzt. Dagegen nahm es eine tschechische Theatergesellschaft auf, die den Titel in „Der Streik auf dem Rosamundc- Schacht" abänderte und damit in allen- Bergwerksstädtchen paradierte. Es waren damals in Kladno, in Dur v.nb in Ostrau große Streiks der Bergarbeiter und überall wurde das jüdische Stück des großen jüdischen Dichters mit riesigem Erfolg gespielt. Herzl hat nicht einen Heller an Tantiemen erhalten, war aber, wie er in einem Brief später schrieb, darauf stolz, daß sein Werk den Beifall armer, gedrückter Menseln gestanden habe. ' . :: ■ » Die Leiche des in der Prein verstorbenen ehemaligen Prager Theaterdirektors Heinrich Teweles wird in diesen' Tagen nach Wien überführt und hier eingcäsch-rt werden. Nach jden letztwilligen Bestimmungen des Verblichenen findet die Mischung in aller Stille statt. Serichtssaal. Ier weinende Hakenkeurler. «NI die milde Mir. Ans Berlin wird uns gemeldet: Wegen Vergehens gegen das Gesetz zum Schutze der Republik hatte sich der 27jährige Gruppenführer und Fahnenträger des „Fridcricus-Bund es ", der Bäcker Reinhold S ch e r w a tz k y (Berlin) vor dem Potsdamer Schöffengericht zu verantworten. Scherwatzky marschierte am 16. Mai d. I. an der Spitze seiner Gruppe durch die Straßen Potsdams und sang ein Lied mit den: Refrain: „Blut muß fließen knüppeldick, wir pfeifen auf die Judenrepublik.E Der Angeklagte versuchte vor Gericht zu leugnen, daß er das Liod mit gesungen habe, und fing sogar dar Gericht heftig z u w e i n e n an. Die als Zeugen geladenen Schupobeamten bekundeten unter Eid, daß Scher- Ivatzky das Lied gesungen hat. Der Anklagevertreter, Staatsanivalt Dr. Münzberg, beantragte einen Monat Gefängnis. In der Begründung hob der S t a a t s a r: w a l t hervor, daß dieser Mann, der hiier vor Gericht zu tocinen anfange, die Massen auffordere, dir Gesetze zu durchbreche::. Vor vier Woche:: sei an gleicher Stelle ein Kommunist zu vier Wochen Gefängnis verurteilt worden, der das Wort „Räubervepnblik" gebraucht habe.' Der Angeklagte Scherivatzky miiffc genau so bestraft werden. Das Urteil lautete an Stelle einw verwirkten Gefängnisstrafe von 14 Tagen auf 7 0 Mark Geldstrafe. Die Milde dieses Urteils im Gegensatz zu dem, das gegen Kommunisten gefällt worden war, begründete der Vorsitzende damit, das; jenes Lied der Republik „nur" den Vorwurf mache, daß sie zu v i e l j ü d i s ch e Männer in l e i t e n d e S t c l l u n g aufnehme; der Kommunist habe dagegen die Republik als Räuberrevublik bezeichnet. Franz E ck l, das Mitglied des Sportklubs S l o V a n und auch sonst im Fußballsport international bekannt, lebt von seiner Frau geschieden und soll ihr und seinen drei kleinen Kindern monatliche Alimente in der Höhe von 120 Schilling zählen. Er sagt, seine monatliche Gage von 160 Schilling, die durch Goal- und S i e g e s p r ä m i e n sich auf höchstens 200 Schilling erhöhe, reiche für eine derartige Leistung n i ch t a u s. Im Februar hat Frau Eckl eine Anzeige gegen ihren Mann erstattet, daß er die Alimente siir sic und seine .Kinder nicht oder nur schleppend bezahle, und seither haben beim Bezirksgericht Döbling bereits mehrere Verhandlungen stättgefun'dcn, deren jede Jnformationszwecken über! die finanzielle Leistungsfähigkeit des Sportsmannes dienen! sollte. Frau Eckl, die durch Dr. Diamant vertreten * Wird, ist der Ansicht, ihr Mann verdiene genügend Geld auf seinen Auslandstournccn und wolle nur nicht zahlen, da er eine andere Lebensgefährtin gefunden habe. Der Kassier des Vereines Slovan, sagte sehr v o rsichtig aus. Seine Kassicrtätigkeit bestehe lediglich darin, für den Verein das nötige Geld aufzutreiben; über die Einkommensverhältniffe Eckls wisse er nichts Rechtes. Nun beantragte Dr. Diamant die Einvernahme eines Vertreters des Fußballverbandes» damit endlich die Finanzlage Eckls einwandfrei geklärt werde. In Vorschlag gebracht wurde Präsident Dr. A b e l e s> Verbattdskavitän Hugo M e i S l und schließlich Staatsanwalt Dr. F i ck e i s. Das Gericht entschloß sich für den Letztgenannten, ferner wird der Verein Slovan einen genauen Vüchanszug seiner Einnahmen und Ausgaben durch den Vereinssekretär vorzulegen haben. Bis dahin wurde die Verhandlung gegen den zahlungsunlustigen Sportsmann neuerdings vertagt. Der falfche AWent. In das Radiohaus H o r n y kan: am 1. Jum e:n Mann, der sich als Dr. Walter K e l l i n g, Universitätsaffistent, vorstellte und legitimierte npd auch eine Gehaltsanwcisung über 960 Schilling vorwies, auf der als Wohnung „Universität, Wdhntrakt, Zimmer 18 a und 19 b" angegeben war. Er kaufte einen Neutrovox-Nadioap parat und einen Salonlautsprecher um 726 Schilling und erklärte, die Anzahlung von 226 Schilling am folgenden Tage, die restlichen' 600 Schilling in zwei folgenden Monatsraten zahlen zu wollen. Tags darauf kam er wieder, erlegte jedoch nur 200 Schilling mit der Entschuldigung, bloß Dollar bei sich zu haben, die er erst wechseln müsse. Dann wählte er noch weitere Waren im Werte von 611 Schilling aus und erbat sich die Zustellung der Ware in seine Wohnung. Ingenieur Emmerich D e l: e s fuhr mit dem Kunden zur Universität, wo der Mann die Apparate zum Pförtner gab und mit dem Ingenieur dann die Stiege zur philosophischen Fakultät hinaufging. Dort öffnete der Unbekannte die Tür des Professorenzimmers, erklärte dann, der Ingenieur müsse jetzt warten und entfernte sich mit dem Bemerken, er werde den Apparat gleich durch einen Monteur hinaufschaffen lassen. Als er nach fünf Minuten nicht zurückkam, schöpfte Dencs Verdacht und erfuhr beim Portier, daß der Mann die Pakete, mit einem Auto fortgeschafft hatte. Die Nachforschungen der Polizei nach dem Gauner blieben zunächst ergebnislos. Durch einen anonymen Brief aber fand man die Sachen im 4. Bezirk, Tannhausergasse Nr. 9, Bgt dem Schwiegervater des Diebes. Dieser, der 27jährigc Privatbeamte Alois M e: x n e r, behauptete gestern vor einem Schöffenseyat, er habe den Apparat redlich bezahlen wollen. Der Gerichtshof erkannte den Angeklagten des Verbrechens des Betruges schuldig und verurteilte ihn zu acht Monaten e i n f a ch e n K e r k e r s. Das Antlitz der Assimilation. - Von Dr. Nathan Birnbaum. Die neue Schrift Birnbaums „I m D i e n st e der Verheißung" (Hermon-Verlags-A.-G., Frankfurt a. M.) wendet sich, wie der Autor im Vorwort bemerkt, an die strenggläubigen Inden. „Das soll aber nicht heißen, daß jie änderen nichts zu sagen hat," fügt er hinzu. — Mit Recht, wie man aus der nachstehenden Probe entnehmen kann. In der europäischen Völlerwelt hatte sich eine Wandlung zu ungunsten der Kultur vorbereitet und vollzogen. Man war religiös desinteressiert und religiöses Desinteressement ist notwendigerweise gegen die Kultur, gerichtet. Denn alle ^Kultur stammt aus dem Religiösen, lebt vom Religiösen, strebt zum Religiösen — bewußt oder unbewußt, mit Willen, unwillkürlich oder gegen den Willen. Alle Kultur ist Walten und Gestalten irrationalen Dranges am Menschen, an der menschlichen Gesellschaft, an den Dingen. Jede Kulturphysiognomie ist eine besondere Art dieses Wältens und Gestältens, eine besondere Spiegelung menschlichen und menschheitlichen Schicksals im Göttlichen. Kultur und Religion sind überall im Anfänge identisch. Und wo sie es nicht auch später bleiben, wird Kultur wenigstens * ein breiter Gürtel um die Religion, durch sie bedingt, von ihr belebt und durchglutet. Und eben diese Bedingtheit, dieses Belebt- und Durchglutetsein wurde damals immer schwächer. Man betonte zwar noch wenigstens den nationalen und Staatsgedanken — aber wie sahen die jetzt aus? Aus ihrer Verwurzelung im Irrationalen gelöst, kamen sie bald in eine Reihe mit den „Ideen" technischer Nützlichkeit und mechanischer Gerechtigkeit, mit den neuen „Ideen" des „unabhängig" gewordenen Menschengeistes. Und als dieser Geist schließlich vom einfachen, immerhin noch zahmen und vorsichtigen Ratiormlismus in die ungebärdige, trotz ihrer verschiedenen Lesartei: doch auf den einen Grundton anmaßenden Leichtsinns gestimmte Moderne geriet, wurden sie von ihrem Schicksal erreicht. Sie arteten einerseits im Chauvinismus und Staat-über-älles-Gesinnung aus und andererseits wuchsen ihnen die erwähnten neuen „Ideen" über den Kopf. Europa ging, — allerdings unter latentem Widerspruch des Volkes und eines Großteils der Intelligenz — von vorzugsweise kultureller zu vorzugsweise zivilisatorischer Orientierung über. Auch die Assimilation glaubte natürlich Kulturträgern: zu sein, glaubte den Kulturen der Völker, in welchen die Juden aufgehen sollte::, zu dienen. Es war die gleiche Verwechslung von Kultur und Kulturdünmnerung, derselbe . abenteuernde Niederbruch ins losgelasseir Zivilisatorische, wie auf der nichtjüdischen Seite. Nur mit dem verhängnisvollen Unterschiede, daß sich die Assimilanten unter ganz anderen Voraussetzungen und daher mit ganz anderen Wirkungen als ihre nichtjüdischen Vorbilder in das Abenteuer einließcn. Mochten sich diese auch noch so willig vom neuen , Strome treiben lassen oder bewußte Scharfmacher gegen die Kultur sein, — sie waren ihr doch verhaftet. Sie lebten und atmeten in ihr. Wenn sie sich noch so sehr gegen sie sträubten, sie hatte sie doch noch. Sie konnten ihr nicht ganz entrinnen. Sie gebot ihnen Hält, wenn sie sich auf Nimmerwiedersehen verlaufen wollten. Sie sicherte selbst den Ungebärdigsten, ein gewisses Maß von Haltung. Und außerdem htztte sie ja noch ihre unbedingten Getreuen: kein kleines Häuflein, sondern den größten Teil des Volkes, das mit dumpfen Mißtrauen, und einen Großteil der Intelligenz, der mit Erbitterung dem aufgeregten Treiben zusah. Es kam die Reaktion des religiös-kulturellen Bedürfnisses gegen das religiöse Desinteressement und gegen seine Konsequenzen, als da sind: Die Vergötzung von Voll und Staat, ebenso Ivie ihre Bagatcllisierung, die Mißachtung des Gewordenen, die Pflege des Utopischen, die Auflehnung unreifer Jugend gegen das 'reise Alter, die Entfesselung der Triebe, die Relativierung der Sittlichkeit und wie alle die Erscheinungsformen menschheitlichen Größenwahns heißen. Unter ganz anderen Voraussetzungen und mit . ganz anderen Ergebnissen entwickelten sich die Dinge auf Seite der jüdischen Assimilanten. Ihnen fehlte jener kulturelle Hintergrund, von dem ihre nichtjüdischen Mitstürmer nicht loskommen konnten. Denn ivährend sie deren kulturselbstmörderisches Getue für Kultur hielten und sich immer eigensinniger darin verfingen, gingen sie an der wirkliche:: Kultur der Völker mit fremden Sinnen und Seelen vorüber. Und die eigene jüdische Kultur hatte sie längst hinter sich gelassen. Sie fanden auch keinen nennenswerten Widerstand im jüdischen Volle. Nicht etwa, weil dieses in seiner Masse weniger kulturhaft gewesen wäre als die anderen Völker, — eher ivar es dies mehr als sie, jedenfalls stand es dem neuartigen Treiben noch viel unfreundlicher gegenüber, bangte um seine Tradition, fürchtete von der Assimilation. Nein, nur tveil es, samt seinen rabbinischen Autoritäten, eingeschüchtert war, auch die junge Emanzipation nicht gefährden wollte. Und als sich schließlich auch noch die Moderne auftat, ging den Assimilanten auch der letzte Rest des Gefühles für Grenze verloren. Da waren sie überall, wo die Zivilisation der Kultur die Zähne zeigt, überall, wo Beweglichkeit, Unruhe, Projekt und Experiment gegen Gebundenheit, Gecuhigkeit, Errungenes imb Ererbtes stehen. Da schäumten die Begabten unter ihnen vor Lust, Kulturbürgen zu zerstören und über den Trümmern dialektische Babylons- Türme zu bauen. Da wurden ihre kleinen Leute Bedränger und Hasser alles dessen, ivas nicht nach Gasse und Masse, nach Phrase und Formel riecht. Und so erzielten sie Wirkungen, die ihren ursprünglichen Absichten mehr als widersprachen. Sie hatten den alten, sogenannten Ghettogeist, austreiben wollen und der Erfolg war, daß der jüdische Mensch sein eigenes, stolz^ in sich selbst ruhendes geschloffenes'Wesen verlor und im jüdischen Volke ein neuer Typus von erschreckender Unglückseligkeit austauchte — eine von allen guten Geistern des Ghettos verlassene traurige Gilde von vorlauten Wortführern, rechthaberischen Dialektiken: und' Allesbesserwissern, Patent- und Schnellösern aller möglichen und unmöglichen Probleme, fertig geborenen Brauern der öffentlichen Meinung, selbstsicheren Lächlern über alles und noch ctlvas mehr, eingebildeten Possenreißern, psadfinderischen Vergnügungsmeistern für alle Welt, naiv protzigen Adepten von Kunst und Wissenschaft, nervösen Wirtschaftern und Erdbebengrund. Sie waren ausgezogen, I um die Silben den Völkern auzugleichen, wobei sie vermeinten, ihre alte Kultur zugunsten einer höheren aufzugeben, und das Ergebnis iloar, daß sie zu der alten und natürlichen Fremdartigkeit der Juden noch eine neue und künstlerische hinznfügten. Sie hatten die sichere Erwartung gehegt, die alte Abneigung gegen die Juden nicht bloß abbauen, sondern mit einem Schlage beseitigen zu können. Und nun schwoll diese Abneigung ins Riesenhafte an. Nun hatte das gai^e Voll zu verantworten und zu büße::, was sie, die paar entfremdeten Abenteurer, angerichtet haben. Selbst in die ihnen gesinnungsverlvandten nichtjüdischen Kreise schlich sich ein verhaltener Widerwille gegen das jüdische Element ein. Und erst die anderen, die sich dm verschiedenen Diktaten nicht beugen, die sich ihre Welt sinnlos zerstören lassen wollten! Bei jedem Schritte stießen sie auf Menschen Mischen Stammes, die sie als die Verranntesten, Verstocktesten, Fanatischesten in 'der Auflehnung gegen Zucht, Kulturbtsitz und religiöse Fundamentierung -es Lebens empfanden. Sie übersahen dabei, daß es ihre eigenen Böller -oaven, bei denen diese Leute — ungetreue Söhne des kulturtrmesten Volkes religionsidcntischester Kultur — die Auflehnung gelernt hatten. Sie verloren die Besinnung und aus ihrer Abneigung ivurde immer Ivachsmder tätiger Hatz.

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