Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3031 (7.8.1927)
- Date
- 1927-08-07
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 3081 Wien, Sonntag Wiener Morgengettrrng /. August 1027 Seite Ae verschwundene Gattin. Die LrlÄenrefte gesunde« iet Mer de« Mrver« Met die LeMenrefte. Prag. 6. August. (Tel.-Kvmp.) Die in der Umgebung von Strbske-Pleso gefi'chrten Nachforschungen nach der Leiche der ermordeten Margit Vörösmarty haben positives Ergebnis gehabt. Die Auffindung der ersten Spur am Rande des Caches erfolgte, unter dramatischen Umständen. Vater Michalkos, der, obwohl an Leib und Seele gebrochen, mitgcgangen war, um nach det Wahrheit in der Sache seines Sohnes zu forschen und wiederholt geäußert hatte: „Wenn Janko schuldig ist, so möge er hängen!", stieß plötzlich dm Ruf aus: „Da sind Haare!" Er begann wie ein Wahnsinniger mit den bloßen Händen im Schlamm und im Erdreich zu wühlen und die Steine wegzuräumen. Auch Sikorsky Ivar ihm hiebei behilflich. Ebenso waren alle Sicherheitsorgane und die anwesenden Journalisten eifrig an der Arbeit. Der' erste Fund waren Haarsträhne, dann folgten zwei Haarnadeln, ein Stück Haut und ein Knoche n. Später wurdm weitere Gebeine gefunden, nämlich zwei Unters ch e n k e l k n o ch e n. Weitere Grabungen blieben ergebnislos. , Nun machte Sikorffi folgendes interessante Geständnis: „Eilt weiteres Suchen, wird wohl vergeblich sein, da wir die Leiche hmer im Mai ausgegravm.und was lvir vorfanden, in den Bach geworfm haben. Wir hatten nämlich alle drei die Besorgnis, daß die Leiche an der alten Stelle schlecht verborgen sei und leicht bemerkt werden könnte." Dieser Aussage wird viel Wahrscheinlichkeit beigemessen. Die weiteren Nachforschungen wuvden vorläufig beendet, da die gefundenen Corpora delicti genügen. Man erwartet, daß Michalko, wenn er weiter leugnet, an die grausige Fundstelle geführt wird. Bisher ist dies nicht geschehen, da man seinen greisen Eltern ein Wiedersehen - Irr Mörder als Alltor. unter solchen Umständen ersparen wollte. Die gfundenen Haare waren zum Teil gebleicht, zum Teil weiß geworden. Sikorsky erzählte noch, wie die unglückliche Frau, die M i ch a l k o und Klepetar unter den Armen gefaßt hatten, durch den Wald über Stock und Stein geschleppt wurde, während er, Sikorsty, das Strauchwerk zrrr Seite hob. Die Nachforschungen der Polizei und der Gendarmerie erregten unter den Sommergästen der Tatra großes Aufsehen. Die Kommission tvuvde ständig von Kurgästen und Touristen begleitet. Prag, 6. August. (E. D.) Nach dem „Prcrvo Lidu" hat Dr. Klepetar gestandene an der Ermordung der Börösmarthy mitgewirkt zu haben. In der Prager Gesellschaft hat die furchtbare Tat Dr. Klepetars ungeheures Aufsehen erregt. Es wird fetzt bekannt, daß Klepetar nicht etwa ein Durchschnittsliterat gewesen ist, sondern daß seine literarischen Erzeugnissesich g r o ß e n A n f ehe n § erfreuten. Allerdings entnimmt man fetzt gewissen Stellen' einer vor: Klepetar verfaßten Revue, betitelt „Gentleman", welcher zynischer Verbrecher er gewesen ist. In dieser Revue verherrlicht nämlich Klepetar an gewissen Stellen das Verbrechertum, und er geht sogar so weit, auf feinie eigene Bluttat Bezug zu nehmen. Bis zur Aufdeckung der Bluttat sind diese Stellen in der Revue niemandem ausgefallen, heute erst erkennt man ihre furchtbare Bedeutung. Bisher schienen sie harmlos, heute erscheinen sie furchtbar beziehuugsreich. Nur eine einzige Stelle sei aus dieser Nelvue hevvorgehoben. Sie lautet: „Die Zeiten sind dahin, wo jene Leute, die mit den Gerichten in Konflikt kamen, in schlechten Ruf gerieten. Der schlechte Ruf gibt den Leuten etwas Außergewöhnliches." Eine lucitere Stelle äst geradezu ein Loügesang auf den Hochstapler. In der Prager Gesellschaft meint man .heute, es wäre höchste Zeit, sich gewisser Persönlichkeiten, die durch ihr etwas hochstapleriscyes Auftreten imponieren und sich überall vor.drängen, zu entledigen. Wien,?. August. Hundstagshitze herrschte gestern den gangen Tag über. Die Prognose lautet: Wäyrschei'nilich noch Heuer, T^mperaturzU nähme,- östliche Winde, G-owit-erNeigung, namentlich im Westen. - . Tclephonverkehr Wien—Polen. Vom 8. August 1927 an wird der Fernsprechverkehr Mischen Wien und Pilzno zeitlich unbeschränkt zugelassen. Die Sprechgebühreneinheit, beträgt 440 Cts. Gold, derzeit 6.34 Schilling. Cosullch gestorben. : Der Reeder Albert Cosulich^ der Gründer der gleichnamigen Schiffahrtsgesellschaft, ist gestern an Herzschlag in Triest gestorben. Das silberne Ehrenzeichen. Der Bundespräsident hat dem Kaufmann Max Grab in Wien das silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die.Republik Oesterreich mit Nachsicht der Taxe verliehen. Vermißt. Die SOjähr.iae.Private Änka. H..ist. seit dem 5. d. M. aus ihrer Wohnung in Hietzing vermißt. Sre hat eine kurze Reise zu einer Bekannten borge schützt, um sich entfernen zu können, ist aber bei ihr nicht'eingelangt. Sie yat sich bei ihrem Verschwinden in einem Zustande s'ch w e re r G e m ü t sd ep re s^i o n befunden. Ein Lehrling als Einbrecher. In der ersten J-ü-lihälfte wurde der 18jährige Schlosserlehrlilig Johann Weiß, Floßgasse 9, verhaftet, weil er mit einem Maurer um die Mittagsstunde die Auslage eines. Juweliers in der Inneren Stadt erbrochen und Juwelen um 700 Schilling g e st o h l e n hat. Nun wurde ermittelt, daß Weiß auch als Tater dreier anderer Einbrüche, die er mit einem Hilfsarbeiter und einem Schlosserlehrling verübt hat, in Betracht kommt, und zwar bei dem Konditor Max N e u m a n n, Taborstraße 1, bei dem.Käsehändiler Alois Kargel, Obere Donaustraße 65, . und in der Markthütte der Johanna P o r j e s am KNrmelitermarkt. Gegen die beiden Mitschuldigen ist die Strasamtshandlung eingeleitet. Speiche sttr die Wiener Armen. In der GemeinderatSsitzung vom Dienstag teilte Bürgermeister Seih mit, daß Direktor Wilhelm Kux anläßlich des Ablebens seines Vaters für die Armen, der Stadt Wien zweitausend Schilling gespendet hat.. Heute Festbeleuchtung des Leuchtbrmnwns. Der Leuchtbrunneu am Schwarzenbergplatz wird heute, von 'A9 bis Bio Uhr abends seine farbigen Wasserkünste zeigen. Nur . bei ausgesprochenem Regenwetter unterbleibt die Beleuchtung. Vorübergehende Ablenkung des Bahnhof-Nundverkehrs. Wegen dringender Arbeiten ln der Ra detzky straße wird der Bahnhof-Rundvevkehr der St-raßenbahn '.n der. Nacht vom Dienstag bis einschließlich Donner st a g vom Praterstern über die Prater st raße, Aspernbvücke, Stubeming, Wollzeile, Jnvalidenistraße abgelenkt. Die Ablenkung erstreckt sich auf beide Fahrtrichtungen. vesterreichische Klassenlotterie. Die Erneuerungsfrist für die 3. Masse endet an: Abend des 8, August 1927. Die Ziehungen dieser Klasse finden am Dienstag, den 16., und Donnerstag, den 18. Atlgust 1927, in: Ziehttngssaal, Wien, 3. Bez., Marxevgasse 1, ebenerdig, statt und beginnen um 3 Uyr nachmittags. Ein Preisausschreiben zur Bekämpfung des Jugendirrese'nS. Die französische Akademie der Medizin in Paris hat auf Grund einer anonymen Stiftung, die ihr zuteil geworden ist, eine Million Francs"-zM-i Bekämpfung der Hebephreme, des sogenanMen JugeMrreseins, zur Verfirgung gestellt. Diese--GeifteskranPeit, die jugendliche Personen etwa im Alter von- 20 ^Jahren befällt, galt bisher als unheilbar und führt in der Regel zi5 dauernder Internierung des Kranken. Der ausgesetzte Betrag soll für wissenschaftliche Untersuchungen der Krankheit verwandt werden sowie für die Prämiierung von Arbeiten, die eine Aussicht aus wirksame Heilmethoden eröffnen. Wegen des Bubikopfes zu Tode geprügelt. In Tomaszow spielte sich ein blutiges Drama ab, das die Bubikopfmode zum Ausgangspunkt hat. Die als Städtschönheit bekannte 18jährige Tochter eines jüdischen Kaufmannes namens Gottlieb ließ sich die Haare schneiden und überraschte den Vater mit dem Bubikopf.# Der Mann geriet darüber in maßlosen Zorn, stürzte sich auf das Mädchen und mißhandelte es so schwer, daß die Unglückliche einige Stunden später an den zugefügten Verletzungen starb. Der Vater wurde verhaftet. Ein neues Laboratorium im Krankenhause in Lainz. In der nächsten Zeit wird die Gemeinde für die im Krankenhause in Lainz untergebrachte Ohrenabteilung ein Laboratorium errichten, das in einem zu schaffenden Zubau untergebracht sein wird. D'.e Kosten dieses Baues betragen 1 6.000 Schill:ng. Zwei neue Kinderfreibäder eröffnet. Seit einigen Tagen sind die beiden neuen shädiisch-m Kinde» fteibäder im Augarten und am Lorenz-Ba Her-Platz in Hernals in Betrieb. Die beiden Anlagen erfreuen sich eines starken Besnches. Insbesondere das Bad im Augarten wird von so vielen Kindern anfgesucht, daß zeitweilig dev Einlaß gespe r.rt werden mußte. In kürizestjer Zeit wird auch das große Kinderfreibad auf der Schmelz am Bogeliweidplatz - eröffnet werden. Geburt fai Wachzimmer. Am 3. August um Uhr vormittags kam die 27>jährige Private Hermine P. in die Wachstube Breitenf-urter. straße und brachte dort unter Assistenz der Wache- . beamten ein gesundes Mädchen zur Welt. Mutter und Kind wurden ins Frauenhospiz in der Peter-Jordan-Gtraße gebracht. Ungültige LirerMünzvn. Durch das in der italienischen Amtszeitung Nr. 160 vom 18. Juli verlautbavte Gesetzdekret Nr. 1148 vom 26. Juli l. I. ist die Ungültigkeitserklärung der Sklbermünzen italiemscher Prägung zu 2 und 1 Lira sowie jener zu 50 Centesimi, die mcht bis 30. September 1927 zur Bevwechftuirg eingereicht werden, sowie die Außerkurssetzung der 5-Llre-SÜücke vom gleichen Datum angefangen vevfttg't worden. Propagandarnaterial für die Herbstmesse. Wie bisher gibt die Wiener Messe, auch zur Herbftveranstab« tung 1927 (4. bis 11. September) unentgeltlich Propagandamaterial an ihre Aussteller ab. Es gelangen in zwanzig Sprachen zür Ausgabe: Plakate, Projekte, Briefbeilagezettel, Werbemarken und PropagandastainPiglien. Diese Werbemittel können in der Abteilung Platzvermietung der Wiener Messe in Wien, 7. Bezirk,, Messeplatz, Mezzanin, Zimmer 11, in d r Zeit voll 9hrl2 und von 14—17 Uhr behoben lverden. - I E,ne neue Modenarkhrit — das Damen-kieid mit Fenster. \ In London erregte kürzlich eine junge Dame, deren elegantes Jumperkleid in Halver Rückenhöhe ein kunstvoll drapiertes, viereckiges Fenster nußrics, berechtigtes Aussehen und die neidische Benmrrderung der Besucherinnen. Zn den privaten Kreisen der Londoner Gesellschaft erfreut sich diese Mode des „Fensterkheides" indessen schon feit geraumer Zeit zunehmender Beliebtheit. Zn dem Zweck ward aus dem Rücken der Taille der Stoff viereckig ausgeschnitten und dadurch ein Fensterrahmen herMslellt, der um so tauschender wirkt, als an den Seiten Vorhänge aus Glasperlen angebracht und als Gardinen gerafft sind. Neben viereckigen Fenstern sind auch kreisrunde Fenster bettebt. Für besonders feierliche Gelegenheiten werden diese Kleiderfenster der Abendtoilette mit buntfarbigen Scheiben verglast Man wählt mit Vorliebe für diesen Zweck ein gotisch stilisiettes Fenster irr farbiger Ausführung mit Seidenstickereien und Edelsteinbdrzierung. Eure originelle Reklame. . In Paris ist ein Uhrmacher auf eine wirklich ircue und originelle Idee gekommen, um die Passanten aus sich und seine Kunstfertigkeit aufmerksam zu machen. In seinem Schaufenster bat er eine Masse Kuckucksuhren ausgestellt, , also alles Uhren, die auf zwei Gewichten laufen. Alle diese Kunstwerke sind von ihn: selbst yergestellt, und zwar, wie aus der Ausstellung ersichtlich, aus dem merkwürdigsten Material. So ist eine dieser Uhren nur aus folgenden Materialien fabriziert: Vier Konservenbüchsen, sechs Spulen, einem Besenstiel, mehreren Haarnadeln und einer Käseschachtel von runder, aber ganz platter Form. Jedermann kann sich leicht diese Gegenstände besorgen, fraglich ist es nur, ob es diele gibt, die sie zu einem Uhrwerk zusaminenfügen können. Der Uhrmacher, der in einer ziemlich verlassenen Gegend von Paris sein Geschäft hat, bekam sofort nach Eröffnung dieser merkwürdigen Ausstellung ungeheuren Zulauf und heute gilt es als der letzte Schick, eines seiner Merkwürdigen Machwerke ah besitzen. E Bei Unwohlsein ist das natürliche „Franz-Joses"--Mtterwasser ein angenehm wirkendes Hausmittel, die Beschwerden erheblich zu verringern, zumal oft schon kleine Mengen sicher nützen. Zuschriften von Frauenärzten loben gleichlautend die recht milde Wirkungsweise des Franz-Joses-Massers, die sich für den zarten Körperbau -des Weibes ganz vorzüglich eignet. Ueberall erhältlich. E Fort mit Schaden!!! Bei Krupnik, 7. Bezirk, Kaiserstraße 111—115, werden die Restbestände des Sommerlagers in Mäntel, Kostüme, Kleibers Musen usw. halb verschenkt. SPEZIALHAUS FÜR STR IC KM O O EP M. HOLZER VI, Mariahilferstraße Nr. 89 (neben Flottenkino)— II., Tabor* straße Nr. 18 (Hotel National) — Karlsbad, Alte Wlesf WOLL - TRIKOT¬ JUMPE R-KL EID iH ALLEN FARBEN S 35- WASCHSEIDENSTRUMPFE S 5*90 Amerikanische Anzelgeniuduftrie. Als einen Zwischendienst, der den Weg zürn Verbrauch weift, bezeichnet der AmerWner Stuart Chase in seinem! drüben vielgelesenen Buch „Tragödie der Verschwendung" die Reklame. Er versucht in diesem anregenden Buch, das im Verlag von R. Ol-deu- - bourg (München und Berlin) auch in deutscher Uebersetzung erschienen ist, ein Bild von der Ausdehnung des Rektamewesens in Amßnka zu geben. Dieses Bild zeigt, welchen Anteil dre Reklame an der ungeheuren Entwicklung der amerikanischen Wirtschaftsorganisation gehabt hat. . Edward Bok yat in einem Aufsatz im „Mantic Monthly" die gesamten jährlichen Kosten für Anzeigen wie folgt berechnet (in Millionen Dollar): Zeitungen 600, unmittelbare Anzeigen (Drucksachen, Handzettel usw.) 300, Zeitschriften 160, Fachzeitschriften 70, landwirtschaftliche Zeitungen 27, Anschlagsäulen 30, Neuheiten 30, Vorführungen 24, Fensterauslagen 20, Plakate 12, Straßenbahnanzeigen 11, Filmvorführungen 6, Programme 6, insgesamt 1284. Mchr als 1% Milliarde Dollar stellen bei einem durchschnittlichen Lohn von jährlich 2000 Dollar die unmittelbare und mittelbare Arbeitskraft von mehr als 600.000 Arbeitenden dar. Die Berechnung von Bok darf^ nicht als übertrieben angesehen werden, denn sie stimmt mit allen anderen vorgelegten Anzeigenschätzungen überein, die sich aus etwa 1.000,000.000 Dollar oder noch mehr belaufen. Ob diese Gesamtsumme unter der Ueberschrift „Unmittelbare Anzeigen" auch alle anderen Arten von Anzeigen, die sich auf Markenartikel, Päckchen oder Flaschen befinden/ berücksichtigt, wissen wir nicht; wir vermuten indessen, daß das nicht der Fall ist Solche Drrrcksachen Iverden in den. meisten Fällen Wohl unmittelbar auf die Kosten des Erzeugnisses geschlagen. Im Jahre 1919 erfuhr der Arcz eigenumfang aller Zeitungen eine geradezu aufsehenerregende Erhöhung. In diesem Jahre Verovdnete nämlich die Regierung, daß Anzeigen nicht steuerpflichtig seien, sondern als durchaus rechtmäßige Geschäftskosten anzuschen wären. . Fabrikanten, in deren Jahresabschlüssen sich die gewrmibringenden Kriegsjahre nur zu klar zeigten, ergriffen mit Freuden die Gelegenheit, jene Gelder in Anzeigen zu stecken, die sie smst in Form von Steuern für Uebergelvinne an die die Regierung hätten abgeben müssen. Das sogenannte „Nationale Anzeigen", das die Borteile eines einzigen Erzeugnisses dem ganzerr Lande von California bis Maine zeigt, erreicht eine Summe von mehr als 600 Millionen Dollar jährlich — oder etiva die Hälfte der Gesamtkosten aller Anzeigen. Ein Reklamfeldzug, der sich des Mittels bedient, rund 17.000 Plakate an geeigneten Stellen auf öffentlichen Verkehrsstraßen Amerikas anzubringen, verursacht heute monatlich etwa 140.000 Dollar Kotzen. '--'ft.