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Wiener Morgenzeitung · 1927-08-05 · Heft 3029 (5.8.1927) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3029 (5.8.1927)
Date
1927-08-05
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr. 3029 Mion, Freitag Bewegte SemStrr. Ein Jn'ermczza in den Alpen. In einer Tiroler Lomi'.rersriiche, die teil Juden frel'egeben, also von Nichtjuden spä-lich l'.'s.ich' ist, ercigne" sich Nachstehendes: Steigen da von den Berge», aus deue l der Auerhahn dalzt, die Gemse Lugt, der )ldler nistet, das Edelw.'iß blüht, vier jung? Leute herab. Sie sehen nicht anders au« L'.'nii antere rotgcbrannte, staubbcdeckle Touristen, tragen Nagelschuh' an den Füßen, den Rucksack ani Rücken, die Eispickel in den Händen und nehmen im Wirtshausgarten Platz. Ringsum die Gäste aus Wien, Bielitz und Boskotvitz obliegen in fescher Nachmittagsadjusticrung der für die Jausen stunde vorgeschriebcnen Beschäftig» reg. Sie spielen teils Rommv, teils tanzen sie zu der kräftigen Musik der Jazzband. Es lächelt der See, es rauscht der Hochwald, hell leuchten die Gipfel, Kuhglocken bimmeln und alles wäre in schönster Ordnung — schickten sich die vier verdächtigen Geselle,: nicht zu merkwürdigem Tun an. Sie hatten Eier, Butter, Milch und Schwarzbrot bestellt, des ferneren eiw tüchtige Flasche Wasser. Das von der Kellnerin zu den Tellern gelegte Eßzeug lassen sie unberücksichtigt und holen ihr eigenes aus den Nüsäckckcn hervor. Dann legen sie ihre Stttc ab, setzen schwarze Käppchen auf, schütten, einer nach dem andern, Wasser über die Hände, trocknen sie, murmeln halblaut, vor sich hin, mit geschlossenen Llugcnn, ernsten: Gesichtsausdruck und unter leichtem Wiegen des Oberkörpers, das aber den Rhythmen der Jazzband durchaus nicht folgt. Sodann genießen sie ihr Mahl, das sie nach der Stillung des ersten Heißhungers mit einer Unterhaltung würzen, die im allerpreußischesten, schneidigsten, schnarrendsten Hoch deutsch geführt wird. Kein Zweifel: Man hat hier eitrige Cxxemplare streng koscherer Bergedezwinger vor sich. Daß es so etwas' gibt in dieser fortschrittlichen, aufgeklärten Zeit! Bis hinaus in Tirols freieste Natur verfolgt deu israelitischen Weltbürgeraus Wien, Bielitz, Boskowitz der finstere Ghettogcist, und er räsonniiert. Wenn sie unbedingt auf rituelle Verpflegung rcflcftici^u — müssen sie auf die Berge kraxeln? Und im Dorado der Spsckknödel durch ihre Extrakost unv durch Ucbung ihrer hier sehr deplacierten Religionsgebräuehe auffallen'? Orthodoxe gehören in Schul', zur Chölvra-Sudc und zu BeschncidungSfel rlichleiteii. Aber das Unglück wächst. Es fanden sich andere Hochtouristen, die hier im Milieu der Kartenspielcr und Zeitungslcscr, der Tänzerinnen und Modepuppen an diesen vier strenggläubigen Br?slauern tatsächlich geübte Bergwandercr fanden, mit denen sie Erinnerungen austauschen und Touren vespvrchen tonnten. Und je betretener die israelitisch?« Sominerstanungästc waren, um so freier und heiterer sprachen sich die „Koscheren" mit endlich gefundenen wirklichen Hochtouristen über alpine Fragen aus. Dann erlöste das gütige Schicksel die bewegten Gemüter. Besagte vier Breslauer sahen aus die Uhr und empfahlen sich schleunigst, denn sie mußten vor Eintritt d?r Tunkclhieit in Innsbruck sein. Wegen des Sabbats. Man sicht, nicht nur von arischer Seite kann Israeliten das Somincrvergnügen vergällt werden. . O. A. Sklavenhandel im ZV. Fahrhandert. In einer der Sitzungen des AittiMavenvoreines, der kürzlich in London seine jährliche Versammlung hielt, entwarf der Vorsitzende dieses Vereines, Charles Roberts, ein Bild des modernen Sklavenmesens lind des teotz aller, internationaler Verträge dennoch in einzelnen Teilen der Welt ungehindert sor liebenden Sklavenhandels. Er ging in feiner Rede davon aus, daß es irrig sei, wenn man an nehmen wolle, daß die von 35 Staaten angenommenen Bestimmungen zur Unterdrückung der Sklaverei,^ dem Handel, mit lebenden Menschen und ihrer grausamen Behandlung, ein ende bereitet hätte, läge doch gerade jetzt dem Völkerbunde in Genf der Antrag vor, Abessinien nicht nur zur Annahme, sondern auch zur Durchführung der Antisklavereibestimm-ungen zu bringen. Neben Abessinien seien es, wie Roberts weiter ausführte, besonders die portugiesischen Kolonien, in denen bisher sehr wenig geschehen sei, um der Sklaverei in Uobereinstimmung mit den bestehenden Vertrügen Einfalt zu tun, doch dürfe man die Hoffnung hegen, daß durch das Ergreifen des Völkerbundes wie in Abessinien so auch hier^die Stlaverej abgeschafft werde. Viel schlimmer liegen dagegen die Verhältnisse in Australien. Unbekümmert um alle internationalen Abmachungen und mn alle Parlamentsbeschlüsse (deren erster bereits 1807 erlassen worden ist) steht der Sklavenhandel und die Sklavenarbeit auf den großen Farmen i,m Innern des Landes, von deren Ausdehnung man sich kaum einen Begriff machen kann, noch in voller Blüte. Arrgesichts der ungeheuren Größe der in Frage kommenden Gebiete und des nur schw-nch bevölkerten Innern Australiens, wodurch beu Großgrundbesitzern eine nahezu unbeschränkte Herrschaft über die Eingeborenen in die Hände gegeben wird, ist es nicht leicht, diesem Umvesen zu begegnen, aber wenn auch der Verein hier eine außerordentlich schwierige Frage zu lösen habe, so rverde er doch alles tun, um auch in diesen Gegenden Abhilfe zu schaffen. Man gehe nicht fehl, so schloß Roberts seine Rede, wenn man ans Grund des vorhandenen Materials die Zahl der hrnte noch trotz aller Verträge und Abkommen in strenger Sklaverei gehaltenen Menschen ans mehrere Millionen schätze. So erfreulich nun auch auf diesem Gebiete jeder, auch der kleinste Fortschritt sei, so mache es doch einer solchen Zahl gegenüber nicht viel ans, wenn im vergangenen Jahre durch die strengen Maßregeln der indischen Regierung an der Grenze von B e! u d s ch i st a n und in öcn ch i ne s: s ch - b i r m a n i s ch e n G r e u z d i st r i k l e u etwa c-T"'' - SC’GO Sklaven der Freiheit wiedergegeben worden seien.- r Morgenzeitkrrg Sus Brsritimisodrs Maiers Saismo« F. Salomo«. Wie uns au« London berichler wirb, fand dort am i. August unter sehr .Zahlreicher Beteiligung oas Leichenbegängnis So'omon I. Solomons auf dem jüdischen Friedhof zu Äillesden statt. Die Troucrzeremönie wurde von den Rabbinern Ephraim Levine und I. F. Stern geleitet. Unter den ^rciuernästen bemerkte mau Lord Swoythling, Chacham Gaster, een palästinensischen Oberstaatsanwalt Norman Bent« wich, Sir Robert Malet)-Cohen. Sir George Frampton und die Mitglieder der Royal British Artists. deren Präsident Solomon Molffi im Gespräch. Von Stephan Zweig. Aus dem anläßlich der Salzburger Festspiele im Eigenbrödlek-Berlag, Berlin, erscheinenden „Moissi-Buch" von Hans Boeym: Schon dies, w-ic er einem entgcgenkommt — Lichtfunken im dunklen Auge, Anmut in jeder Geste des Melodischen Körpers, immer und immer noch jung durch mitteisamlc Feurigkeit —, schon dies nimmt gefangen. Irgendein Wort sagt er zur Begrüßung, ein „Ich freue mich" oder „Endlich sehen wir uns wieder einmal", aber ehe die Lippe solches formt, mit dem ihm einzigen gutturalen und doch schwingenden Ton, längst ist das Wort schon gesagt durch die herzlich entbreitete Hand, durch dies locker aufgetane gute Lächeln oben in den beredtesten Augen und gleichzeitig unten auf der knabenhaft munteren Lippe: Südländer, unheilbarer Südländer, bringt er, um nicht zu frieren, die heimatliche Sonne immer mit sich Er muß Wärme haben, Wärme von Menschen und Gefühlen, Katneraden, Freunden, Gefährten, Frauen. — Zunder für seine immer bereite Flamme, um wahrhaft er selbst zu sein: Starre würde ihn erdrücken, Langetveile ihn töten. Nach ein paar Minuten schon biegt er ein Wort scharf zu einem Haken, um einen zu reizen wie der Banderrtlcro den Stier, denn er braucht die Menschen um sich belebt, leidenschaftlich in der Diskussion, ausgestachelt zur Erregung, er will Wärme, Feuer oder zumindest Feuerwerk. Nein, kein gleichgültiges Gut oder Schlecht über Theater und Schauspieler, dies abgelurbclteHanwverk, nein: Diskussion, Diskussion über geistige, politische Fragen, Entscheidungen, die den ganzen Menschen foffen, die ganze Zeit. . Salam and risches Wesen, dem nur in der Hitze wohl ist, im Ansichsiihlcn der irdischen Wärme, schafft er im Theater wie im privatesten Zimmer vorerst Atmosphäre geistiger Erregtheit, richtige Nervenbcreitschaft, und jetzt erst, w^nn die- Worte warm widereinander schlagen, wirft er sich selbst in die ihm einzig tnögliche Sphäre. Dann beginnt er zu sprechen, erzählt, erklärt, und die Stimme schmeichelt sich selber, rollt wie eine Katze'ihren Knäuel spielend die Treppe hinauf und hinab, den angesponnenen Gedanken in musikalisch steigenden und abfallenden Oktaven die ganze Skala des klingenden Kehlinstrumeuts entlang; manchmal schließt man einen Liderschlag-die Augen, um seine Nxd? nur als Musik zu fühlen, dann wieder verleitet einen das Schauspiel seiner Körperanmut, neugierig das unbewußt Rhythmische der Begleitbew-egung anzuschen und seine Er- ''lugust 1927 Seite 9 reaung zu genießen als Plastisch vollendeten Augenblick. Und eben aus Neugier mehr wie aus Ueberzeugung wirft man ihm dann plützlrch einen Klotz von Einwand gtvb in den Weg, nur um nun auch seinen Aergcr bildhaft zu sehen, das jähe Auszucken vom Sessel, die Braue, die sich scharf zwischen die Augen drückt, um zu hören, wie unter der musikalischen Uebermalung diese Stimme ganz Metall wird, hart, scharf, schneidend, ein stählernes Messer. Aber schon hat er bemerkt, daß man ihn nur locken »vollte mit willkürlichem Widerspruch, heraus aus sich selbst und tiefer in die Hitzigkeit hinein — daß man vehementer anschlug, um das ganze Register zu entspannen, und er, der im Spiele lebt, lächelt heiter und knabengut. Und es ist hepzaufschließend, ihn so lächeln zu sehen, ganz ohne Selbstgefälligkeit, nicht für sich, sondern den anderen zu, so lrt* ct für andere spricht, der unablässig Wegschrnkende, der ewig sich Mittcilcnde. Man kami ihn sich nicht denken mürrisch, verschlossen, nein: immer nur im Geben, im Entströmen, im Sich verschwenden. Darum lernt man, beisammen mit ihm, jedesmal wieder neu etlvas vom Wesentlichsten der Welt in einer rasch lsinsliegenden Stunde: Jung zu bleiben durch Hingabe und nicht müde zu iverden bank immer gleichen Willens zu imnrer neuer Leidenschaft» Radio-Uebertragrmg Mis Salzburg. Der heute im Salzburger Mozarteum stattfindende Kammermusikabend wird durch die „Ravag" übertragen. Die Salzburger Sendung geht an die fünf österreichischen Sender, ferner an M ü n ch en. Prag, Warschau, Budapest, Agram, Zürich, Berlin, Fran-kfurt, Leipzig, wahrscheinlich auch an Basel und Genfs. Reichspräsident o. Hindenburg in der Liebevmann-AuSstellung. Reichspräsident v. Hindenburg hat am 2. August die M a x - L i e b e r m a n n- A u s st e l I u n g der preußischen Akademie der Künste unter Führung des Künstlers eingehend besichtigt. Bruno Walter ist auf der Uebersahrt. nach Amerika ernstlich erkrankt und dahe nich^in der Lage, das im Rahmen der Salzburger Mozart-Tagung stattfindende Orchestevkonzert und „Figaros Hochzeit" zu dirigieren. Es besteht die begründete Hoffnung, daß Malter die Aufführungen des 14. und 16. August dirigieren wird können. Das „Mendele Mocher Sforim"--Mnseum in LDessa. Das Volksbildungssetretariat der ukrainischen Regierung hat, wie J."T. A. meldet, dem in Odessa bestehenden, nach dem jiddischen Klassiker Mendele mocher tforim benannten Museum eine Jahressubvcittion' ausgesetzt und bestimmt, daß dem Museum eine Jahressubvention ausgesetzt und bestimmt, daß dem Museum inAwischcu 1560 Rudel überwiesen werden. Die Musumsleitung hat eine, Expedition in den Kreis Wolyn und in andere Kreise entsandt, um historische Materialien für das Museni sieberzuistelleu uitd sie vor der Vernichtung zu bewahren. Die Abteilung bei der ukrainischen wissenschaftliche« Akademie beginnt jetzt mit der Herausgabe hrer ersten wissenschaftlichcn Schriften, zu welchem Zweck das VolksbNdungskommissarrat eine bestimmte Summe zur Verfügung gestellt h''. Aus den Theatern. ohann-Strauß- Theater. Die Tanzsoubrette Mizzi Erdely wuvde für die Freitag, den 12. d. M., zur - Erstaufführnng gelangende Revueoperette „Die Lady vom Lido" verpflichtet. Theater inderJosesstadt. Heute, 8 Uhr, 25. Vorstellung des Schwankes „Theodore & Cie." Die Rolle der Adrienne spielt Ria Thiele. Der 3ollunterausschuß. Das Subkomitee des Zollausschusses zur Vorbereitung der III. Zolltarifnobelle hielt gesterir vormittags eine Sitzurtg ab, in welcher sämtliche Positionen der Negicrungsvorlage von Nr. 131 bis 636 durchberaten lvurden. Die Vertreter der Mehrheitsparteien traten für die Vorschläge der Regierungsvorlage ein. Eine Ausnahme bildete mtr die Positiolt 468 (Fahrradbestandteilc), die über Antrag des Berichterstatters H e i n l fallen gelassen rvurde. Die agrarischen Abgeordnetei: brachten folgende Anträge, betreffend Zollerhöhungeit siir landivirtschaftliche Produkte, ein: Zollpositioit 48 b. Bäume und Sträucher, ausgeitominen ^orstpflanzen, 36 Goldkronen (bisher 16). Zollpos. 66. Schweine: a) bis 10 Kilogramnr (Spanferkel) 5 (3); b) über 10 bis 40 Kilogramm 12 (8); c) von 40 bis 110 Kilogramm 27 (21); d) über 110 Kilogramm (Fettschwcine) 20 (10). Zollpos. 66. Pferde: Füllen, die der Mutter folgen 100 (frei). Zollpos. 63. Milch: Rahm (Sahne, Obers, Schmetten) 16 (10). Zollpos. 64. a) Geflügeleier in Kisten oder Fäffer 8 (frei); b) Geflügeleier unverpackt oder lose verpackt 8 (3); c) Eigelb, Vollei, flüffiges Ei usiv. 14 (120). Zollpos. Natuvbutter, Preisbindung 40 Goldkronen über Zoll 80 (40. Zollpos. 72. Schweinefett 20 (10), Zollpos. 116. Harz, Kolophonium 12 (4). Zollpos. 116. Binder-, Brauer-, Bürstenbinder- und Seilerpech 16 (8). Zollpos. 120. Terpentinöl 30 (12). Ferner brachten die Großdcutschen nachstehende Anträge auf Zollerhöhuugen für gciverbliche und industrielle Artikel ein: Zu Pos. 339. Zement: Erhöhung von 80 Goldheller auf 1.80 Goldkronen; zu Pos. 379, Bauteile aus Eisen (Eisenkonstruktionen): Erhöhung von 15 auf 18 Goldkronen; zu Pos. 381: Zusatzantrag au7 Unterteilung; 381a) Neueinsührung eines Zolles auf Türen aus gepreßtem Stahlblech mit 24 Goldkronen; zu 388 g), Preßluft-Werkzeuge: Erhöhung von 45 auf 140 Goldkronen; zu Pos. 405, feine Messerschmiedivaren der Unterteilung b): Erhöhung von 200 auf 320 Goldkronen; zu Pos. 468: Antrag auf Umänderung der bisherigen Tarifierung der Schiffe aus Eisen nach Brutto-Register-Tonnen in eine Tarifierung rmch dem Gewübt bei einem Zollkatz von 16 Goldkronen für 100 Kilogramm; bei Pos. 483 (Waagen und Waagenbestandteile) soll die bisherige Gewichtsgrenze von 50 Kilogramm für Anwendungdes niedrigeren Zolles auf 80 Kilogramm Stückgewicht hinaufgesetzt werden. Die Beratung und Beschlutzfaffung über die gestellten Initiativanträge wird in der nächsten Sitzung des Unterausschtlsses erfolgen. Der Berichterstatter, Abg. Heinl, stellt an die Regierung das Ersuchen, dem Unterausschuß mitzuteilen, ob die Errichtung einer N e i s s ch äl f a b r i k im I n-, t e r'k f f c unserer Volkswirtschaft gelegen und ivelcher Zollschutz hiebei für den geschälten Reis notwendig wäre. In der Frage der Positionen 71, 73 bis 76 und 339 (Butter, Margarine, Zement) werden Fach m änner in der. nächsten Sitzung des Unterausschusses gehört worden, da für diese Positionen eine Preisbindung in Aussicht genommen ist. Keine Mnschränkung der polnischen Ausreisevisen Die Gerüchte über eine neue Einschränkung der polnischen Ausreisevisen lverden, wie aus Marschau berichtet wird, vom Finanzministerium dementiert. * Mische Koioniaibani in London ■* Die 29. ordentliche Generalversammlung der JMfchen Kolomalbank in London wirb um 9. Septenäer um 10 Uhr vormittags in Ba sel (Mustermesse) abgehalten tver?en. Der Ausweis der Oesterreichischen Rationalbant pro ultimo Juli weist den höchsten Stand des WechselpoE» seuilles in der ersten Hälfte 1927 ans und hat sich fijegfett* über der letzten Veröffentlichung der Nalionalbank um 20.6 auf 150.6 Millionen Schilling vermehrt. Auch der Barschatz erhöhte sich auf rund 7.3 MiMonen Schilling, die nicht eingerechneten ausländischen Werte dürften sich Mit zirka 4 Millionen Schilling belaufen. Der NotenuuiüWk vMhte Urb um 104.8 Millionen Schilling awt 0564 MW

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