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Wiener Morgenzeitung · 1927-08-04 · Heft 3028 (4.8.1927) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3028 (4.8.1927)
Date
1927-08-04
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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s5flWt;'-©mtnw8lng Wirksame BekSmpfmig der Nrbeitslofiskeit und Hedaag des Frrmd«verkehrs. Ende r^A Vorjahres destPvß. der Wiener Landtag eine Herabsetzung der Fr^mbeJtzi-mme;xabgabe für jene HvbM und Peusionen, die jo nachweisbar die ersparten Btzttüge für J.irvestitr.vnen verwenden. Ä»ie Gemeinde hat sich vvrbehMen, unter Beiziehung WSL' iVertrawenspersoncn aus dem Kreise der Bomcheange- HSttzen die augemeweten Jnvestiüonen auf ihre NÜMch- Wk M prüfen. Ebenso stvird auch eine genaue K«»ntsaotä&t über die tatsächliche Ausführung der Arbeitennach Vollendung erfolgen. 126 HvtrelS, 73 P-onfronen, 10 G^avatorie n und 6 P^nsirvnate rrahmen das JnUMdmÄbegünstigUngsgesetz in Anspruch Auf diese WeSsi Metzen insgesamt Aufträge in der Höhe von E2£8&000 Schilling der Industrie und dem Gewerbe zu. Die-Jnstallationsbranche erMt nach jahrelangem Stttlstaud ausgiebige DMjäftigurqg. Aber auch alle anderen 'Adskge kommen zu Aufträgen. So find Anstreicherockbeiten für 328.000 Schilling, Ausmalungen für 221.OOO Schilling, Bestellungen bei Tischlern um 3O7.OOO Schilling, Leistungen von Tapezierern' für 212.OOO Schilling, Anschaffungen von Möbeln um 300.000 Schilling, von Teppichen Nm 66<XOOO Schilling angemeldet. Kücheninventar, Glas- und Porzellanwaren umfassen weitere 212.000 Schilling. iDazu kommen noch SchLosser-, Glaser-, Spenglev-, Armmerrnersler- und Dachdeckungsarbeiten. Mt großer Sorgfalt wurde darauf geachtet, nur die hei^i^'" Dr od«ck tM>n^ zu begünstigen. Ser Parlamentskonflikt in Pole«. Me Smserenz der Parteltd Me die M«MMe«. Warschau, 3. August. (Wolfs.) Auf der gestrigen Konferenz der Fraktionsführer beim Sejmmarschall waren nahezu alle polnischen Parteien vertreten. Ihre Teilnahme hatten abgelehnt der Vizepremier Bartel, der Bartel nahestehende ArbeiiKklub und die vom Abgeordneten D o mfik i geleitete Bauernpartei. Unvertroten waren ferner sämtliche nationale Minderheiten. Die Konferenz beschloß, Mitte August an den Staatspräsidenten ein Ersuchen nach Einberufung einer neuen Ses- M o n zu richten, so daß deren Beginn demgemäß für den . Anfang September erwartet werden könnte. Den Tag der Weiterleitung des Ersuchens an den Staatspräsidenten soll fcte r Se-jm mar sch all bestimmen. Zwecks Beratung über das Arbeitsprogramm der näch-- Hrn Session soll vor ihrer Eröffnung eineneneinter- .ftrak-t-iD-n ell-e Beratung im gleichen Umfange wie Ke geHHze Orttfinden. Blkudevwohlfahrtstag k» Königsberg. jAm 2. d. IM. trat der zweite Blindenwohlfahrtstag ttnd 1Z Mtndenlehrerkongreß in Königsberg zusammen. Es Weichen über Psychiologre -Dozvnt Steinberg (Breslauh, Wer Erziehung und Fürsorge Direktor Wmann (Wien), Wer MWeNarbeit Direktor Bauer (Halle) und Direktor MepB Merlin), über Schulwesen Inspektor Mütter (Barby) - n!rch Mm Dr. Mittelsten (Marburg), über Augenhe-ilkuinde 'Dr. Birsch-Hirschfeld (Königsberg). Der König der Banane». ALvsessor Luigi Orsenislo, der im lAIuftrag einer üaMrrrschen landwirtschafilichön Zeitung eine Studienreise lÄwch WMerika untcrnrmtnren hat, veröffentlicht das ErgÄ- Äis seiner Studiell Wer dar italienischen Fruchtyandel o!uf UweMmischem Boden in einem Artikel mit der Ueberfchrist xMiea: König der Bananen". Der Bananenmarkt be- Wt itt Newyörk einej mächtige Organisation, an deren Spitze Ä-ar Italiener Giuseppe di Giorgio steht, der litt ganz Amerika unter dem Namen „Der Bananenkönig" bekannt ist. Der Name bezeichnet aber durchaus nicht die Grenzen seines Reiches. Man könnte den Bananenkönig vielmehr mit größerem Recht den Beherrscher des amer ikani- Wen Frucht Handels nennen. Denn er besitzt nicht nur ausgedehnte ÄananenpflanzUngen, sondern übt auch istibar den gesamteniameri ka nis ch e r u cht h a n-> Üel die Kontrolle aus. me gewaltig das Unternehmen ist, an dessen Spitze M Giorgio steht, geht zur Genüge aus der Tatsache.herviav, 'daß im vergangenen Jahre ein Umsatz von 56 Millionen Dollars erzielt wurde. Abgesehen von seinen Banane-nPlojn- LagLn besitzt Di 'Giorgio in Florida Obst plan tagen im IHnfautz von 1100 Aektcrr. Sie dienen der Kultur von Orwr». glen, iMarMwinen, Grapefruits hmd von iMoaadpbäiwn^ 8e leLtt rn Mittelamerika hochgeschätztes, .in der lAtten Welt aber so gut wie unbekanntes Hrrnenühnliches Obst llefern. Auissgledchnter find noch die Waagen in Kalifornien, die 5000 Mktar umfassen undvor allem für den Weinbau bestimintt Kind. Kleinere Wanzungerr besitzt Di Giorgio ferner in den Staaten Washington, Oregon, und Idaho. Dazu kommen Noch 7500 Hektar Bananenplantagen in Mexiko, Panäntä, Kuba und Jamaika. < IMenn man bedenkt, daß Djr Wovgiv zum Trattsport . Bananen sine aus zehn.Dampfern bestehende Watte Unterhält, wird mau sich von dem Umsang des UnterinichUtens, in dem ,700 Angestellte und 6000 Arbeiter AeschtästiGt werden, errren Begriff Machen können. . s DrMorgio, ist ein Sizilianer, der als IMhriger Junge lohne «inerr Pfennig in der Tasche in Amerika ei'mvanderte. ist er qnf. styiv ausgepehrüe,: MschchyV> | 4. Dagust 1027 Serke!5 I dve sich dem. trockenen Regime zum Trotz zu einem blühenden Unternehmen euwMebt , Sie liefern nicht nur ff ^eunMiRv vmnem %otßf gun* skiuku vVsvMMM Wem» Beeren, die in getrocknetem AchaMe den Geckrauchern in der Stadt gübiefert werde», und ans denen sich diese Wein keltern, da nach dem PrvhMtionsgesetz die H>rft«llun a vvu W <! i i' den eigenep. Hjausbedarf gestattet ist. «fiel Sbstt Es wurde einwan>dfrei sestgestellt, daß Krebs, Erkrankungen des Darmes und des Stoffwechsels, Gicht und andere WMsümdskra-nkherten überall dort verheerend auftreten, namentlich in den europäisierten Hafenstädten und Japan, wo die einfache Ernährung der Eingeborenen, vor allem mit Gemüse und Früchten, durch einseitige Fleischkost, Konserven und europäische Delikatessen verdrärrgt wurde. Furchtbar litten unter skorbutähnlichen Erscheinungen die Besatzungen de-r Hilfskreuzer und Unterseeboote im Kriege, obwohl sie tm Delikatessen, feinstem Weizenmehl usw. keinen Mangel hatten. Erst in den Krankenhäusern neutraler Häfen trat durch reichlichen Genuß von Milch, frischen Gemüsen und Obst eine Besserung ein. Da wir im allgemeinen nicht so einseitig leben müssen, treten Krankheitserscheinnngen bei uns nicht so schroff auf, aber langsame und schleichende Krankheiten sind viel heimtückffcher. Warum ißt inan nun aber in den meisten Familien verhältnismäßig so wenig Obst, dessen mineralische Bestandteile sür den Knochen aufban d er Heranwachsenden Jugend unersetzlich sind, das mit seinem GÄHalt an FruchtzuckM ein Nahrungsmittel von höchstem Werte ist und dessen Wrischende Duststoffe und ätherische Oele die beste Ner'h e nnah rung und Beruhigung namentlich für alle gerstig Arbeitenden und Nervenleidenden bilden? Für viele Familien mag heute der Preis des Obstes allerdings zu hoch sein. Mutz man nun aber unbedingt die teuren ausländischen Früchte kaufen? Auch K o m p o t t ist nicht nur äußerst wertvoll, -Köstlich und erfrischend nach jeder Mahlzeit, sondern außerdem durch den Zucker ein vollwertiges Nahrungsmittel. Man darf es nur nicht so unvernünftig znbereiten, daß dabei der feine Geschmack und das Aroma völlig verloren gehen, was ja auch an der Abneigung vieler Kinder und auch Erwachsener gegen Gemüse schuld ist. Ein kurzes Aufwellen in Zuckerlösung genügt vielfach, wodurch auch weder die Duftstoffe noch die Vitamine zerstört werden. Und gibt überhaupt nicht der Appetit unserer Kinder auf unreifes Obst und Beeren zu denken? Es hanidelt sich hier um tiefere Bedürfnisse der Natur, die nur unsere einseitige Kultur mit ihrer Eiweiß-, Krast- und Reizmittelnahrung zu leugnen den Mut hat. Zahlreiche Darmerkr'ankungen rühren davon her, daß die zu reichlich ausnutzbarc und zu schnell resorbierte Eiweißnahrung dem Darm zu wenig Masse zum Fortbowegen gibt, so daß dann häufig chronische Verstopfungen und in ihrem Gefolge noch schlimmere Krankheiten auftreten. Das natürlichste und billigste Hilfsmittel dagegen find außer grünem Gemüse und Salaten die Erzeugnisse des Obstbaues'in den verschiedensten Formen ihrer Zubereitung. Auch bei der Arterienverkalkung, die heute infolge der unvernünftigen Lebensweise schon Leute im kräftigsten Alter heimsucht, hat sich eine einfachere, mmeralhcvltige Kost, wie sie Gemüse, Obst und namentlich Beeren bieten, als 'das beste Vorbeugungs- und Heilmittel erwiesen. Zer Mord au der Khebrecherin. Wie der Jerusalemer Korrespondent der ^Frankfurter Zeitung" mitteilt, hat die ägyptische Kammer den Bericht der Justizkonrmission diskutiert, die eine lAhänderuutz des Artikels 201' des ägyptischen Strafgesetzes vvrschilrng. Nach diesen' neuen Borschlägen soll der Bat er, Sohn, Brüder, Onkel oder Gatte straf'lds ausgtzhen, der eine Frau tötet, wenn er sie beim Ehebruch ertappt. .Die Kammer sprach sich im allgemeinen gegen diesen neuen >Antvag aus, da sie in ihm eiin« reaktionäre WiaHnahme zu sehen glaubt, Und auch befürchtet, daß die neue Vorschrift die Möglichkeit des Mordes gibt, der aus den Motiven geschieht, eine Erbschaft zu gewiunen, indem dann fälschlich Ehebruch als Entschuldiguttgsgrund angeftchrt werben Üomr. Dagegen! sprach sich die Kammer im allgemeinen dafür aus, baß die geringeStra se, die bisher den Ehegatten traf, der die beim Ehebruch ertappte Wau umbrachbe, auch chrf die anderen Männlichen' Berwandten ausgedehnt wird. Wten, 4. August. Die Zeiten ändern sich. Ganz AntzL-b-e s lacht über die schöne O^ ero, die plötzlich überaus sittenstreng geworden ist. Sie hat nämlich -— aus den Erträgnissen ihrer künstlerischen BMttgung natürlich — ein Landhaus in Antibes erworben, das leider AuMick auf den Badestrand gewährt. Dort nun eEckten ihre entsetzten Augen denMaler I. Gabriel Dom e rgue in einem Badearrzug» der ihr sittliches Empfinden tief verletzte, so daß sie unverzüglich beim Bürgermeistevamte die Anzeige erstattete. Domergue kam in Nizza vors Gericht, wurde aber von der Sünde der Unmoral freigefprochen. Hingegen trug ihm sein empörter Widerstand gegen die Polizisten, die über Oteros Veranlassung „eingeschritten" waren, eine Geldstrafe ein. Die berühmte Tänzerin mit den schönm Augen scheint auf „Betschivester" umzusatteln. Mcht sehr heißt Der amtliche Wettermacher hat Pech—es kommt immer anders... Diesmal lautet seine Vorhersage: Heute nachmittag wahrscheinlich FrontgewittermitTemp e ra t u rss a lll; morgen wollenlos, nicht sehr heiß. M» Beste veevrüyt. ZW der Seifenfavrkk in der GEgasft Bt ist gestern der 39jWrtae Seifensieder Johann Estiermann-Jchsberger, Fütteldorferstraße 107, von siedender Scifenmasfe Wergossen worden und erlitt Verletzungen ersten und Metten Grades am ganzen Körper. Jir schwervrrlehtem Zustande wurde der Verunglückte durch die Mtlungr - gefellfchast in das Mkgemeine KrmEtthmrs gebracht. Der Tote iw Klosett.!! Gestern nachts nmchte der Gchlöfferg-Mfe Franz Kalter auf der Schmelz einen gräßlichen Leichenfund. In etnenr teilweise verfallenen und unbenützten Klosett des eingefriedeten Gasthausgattens des Otto Tomischka in der Kendlergasse 38, stieß Koller auf die stark verweste Leiche eines Mannes, deren Gesicht fast vis zur Unkenntlichkeit entstellt war. Die Erhebungen ergaben, daß es sich unr dre Leiche des unterstandslosen 60;ährigLn Tischlergehilftu Karl Rzeplinsk handelt, der als gebrechlicher Bettler und sogenannter „Fasseldippler" im Bezirk bekannt mar. Rzeplinsk hatte sich anscheinend zum Uebernachten in dem Raum eingerichtet und starb mährend der Nacht. Anhaltspunkte Kr fremdes Verschulden konnten nicht gesunden werden. Die Oeffnung der Leiche wurde beantragt. Verhaftete Brandstifter und Demonstrarsten. Der 37jährige Tsschlemehllfe Franz Marik aus Favoriten wurde gesternvebhastet Und dem LanÄesgericht eingeliefert, weil er sich an den Demonstrationen am 15. Juli betelligte «ud nach Zeugenaussagen des Anz-ündens im Justizpalast gerühmt haben soll. Er hat ferner au seinen: Dtenstort in der Inneren Stadt durch Drohungen, er werde dre Demonstranten holen, wenn nicht sofort die Arbeit eingestellt werde, die Artzeitsxtnstellnng erpreßt. Auck hat er die Wache bedroht und die Mengd gegen sie aufgeheht. — Der 47jährige Musiker Anton Hochberger wurde dem Landesgencht eingeliefert, m!ril er in den Tagen der Unruhen Automoblle anbielt, die Insassen bedrohte und?>e Menge äufreizte, die Wache nied^rzuMagen. Husten rn Wag. In den Mager RennstMen ist unter den Mnnpferden emo schwere Hustenepidemie ausgevrochen, die die Absolvierung wichtiger Rennen in Frage stellen. Wenn die Hustenepidemie anhält, ist die Slbhaltung des Rennens um den St.-Stephans-Preis gefährdet. Eine BubikoMeuer. In Wartenburg (Ostpreußen) wurde wch einer Blattermeld nng in der Stadtverordnetenversammlung ein Antrap auf Einführung einer Bubikopfsteuer angenommen. Mrheiratete Trägerinnen von Bubiköpfen haben den doppelten Steuerbetrag, zu entrichten, während Bubiköpfe bis zu 15 Jahren steuerfrei bleiben. TSMiche Jnsetteustlche. > Aus Steyr wird der Ptesse-Korresponderch berichtet: Innerhalb der vergangenen Woche sind hier zwei Knaben binnen einigen Tagen an den Folgen von Insektenstichen gestorben. Ber dem einen, dem zehnjährigeu FabrikSarber" terssohn Robett Wahl schwoll der Fuß an, dem aber vorerst kerne weitere Beachtung geschenkt wurde. Erst am zweiten Tag wurde ärztliche Hilfe in Anspruch genommen. Es.war aber bereits zu spar und der Knabe statb tags darauf an Blutvergiftung. Ebenso erging es einem zweiten Knaben, dem neunjährigen ArztessoW Alfred Siand ru, der aus Besuch vor seinem Großvater, dem Rechtsanwalt Dr. Spängler, weilte. Er wurde aM Oberarm von einem Insekt gestochen und war 'vier Tage darauf eine Leiche. Tomistemmfall. Der MMvige Baumeister Peter Wie'ch-enlhul^i: ku Saälfel'den, e'm in in- und ausländischen alpinen Kreisen bestbelkannter Freund der. Berge, stürzte 'bei einer Tour im Hirz- ^bachtale am Im'buch Horn im PrnWauab und starb baid darauf. Betrügereien bei Ukrtitärsschen Liestvungen. Aus Lemberg, 2. d. M., wird uns telegraphiert: Aussehen erregt hier die Verhaftung eines Industriellen namens N o va k. Seine Festnahme erfolgte wegen Betrügereien ber militärischen Lieferungen. Novak hatte seit vielen Jahren die Fleischlieferungen für die Lembergev Garnison durchgeführt. Hiebei hat er meistens Pferdefleisch an Stelle von Rindfleisch geliefert. Der dem! Aerar durch diese Betrügereien erwachsene Schaden wird mit vielen Mrllionen Zloty veFkffert. Mdnebel oder Sichlachter für KnEonjerzrehiung gesucht. In der „FrarkLfurter Oderzeitung^ findet sich folgende Anzeige eines Knabeuerzichungs-,Teints": Knabenepziehungsyeim sucht älteren, starken, energischen Mann als Erzieher. Selbiger muß imstande sein, Aufsicht in straffer, energischer Manneszucht zu übernehmen. Ehvnmliger Feldwebel oder Schlachter bevotzugr. Ausführliche Angebote mit Bild (Mld zurück) postlagernd Wriezen- Oder. Eure engkifchr Deputierte aks Sjchwspttkerln. Aus London, 2. ü. M, wird uns telegraphiert; Das weibliche Mitglied des Unterhauses Miß Philipp so n wird wMrend der Sommerferien ihren Beruf wechseln und in einem Londoner Theater als Schauspielerin austveten. Sie eEarte, daß sie der polittfchen Bühne für imMer Lebewohl sagen und nunmehr wirkliches Theater Wielen werde. Aus London wird gemeldet: Die kleine englische Stadt Do nbridg.e kann sich richmen, die Stadt der beiden kmderreichsten.Familien Englands.zu sein. Soeben brachte d« Fmu des dort ansässigen TraktorfÄhrers Luoas ihr vierundzwanzigstes Kind zur Welt. Sie hat damit den Mnderrekord einer anderen- Bürgerin in Tonbridge, der Frau des Eisenbahners Goldsmity, die nur 83 Mnder besitzt, G^troMn. Die englischen Blätter stellen fest, es sei Mer in England noch nicht VoMkomnnul, daß zwei Mütter zusammen 47 Kinder zur Wett gebracht und lebend aufgezogen haben. Bon den 24 Kindern der Frau Lucas smd 16 JmMn. darmrter drei Zwillingspaare. Zwölf von ihnen Men «och nrcht das dretzeyme Lebensiabr erreicht- Mr Bater dieser 24 Kinder verdient nur 45 -Schilling die Woche, wovon allein W Schilling anf Bhot entfallen. E DM». Mnorm - rednE<e

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