Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3027 (3.8.1927)
- Date
- 1927-08-03
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 3027 Men, Mittwoch 3. Lngnst 1927 'sxat'r Gerichtssaal. Sie Verordnung über die Weiter« iührung der Gerichtragendeu. Im Justizministerium wurde |in den letzten Tagen die Verordnung bearbeitet und sertiggestellt, die durch den Brand des Justizpalastes zur Weitcrführung der gerichtlichen Agenden nötig geworden ist. - Wie wir erfahren, Kat die „Verordnung über die infolge des Brandes im Wiener Justizpalast erfordxrlichm ' •'fjmrt" folgenden Inhalt: ’ Der „Erste Teil" trügt den TitÄ: „Grundbuch und andere öffentliche Bücher".» In seinem ersten Abschnitt wird die „Wiederherstellung des Grundbuches" behandelt und zunächst auf die Abänderung der be sehenden Vorschriften hingÄviesen; es sind auch die Hypothekar r rechte zu ermitteln; wird lein solches Recht anerkannt, so ist es einzutragen; andernfalls ist der Eigentümer auf den ZiUilrrchtsweg zu verweisen. In das Grundbuch sind die njach dem Brande durch Urlundeichinterlegnng begründeten Rechte einzutragen. In einem besonderen Paragraphen wird das Recht der Parteien geschaffen, Entwürfe für die Grundbuchseinlagen —- ordnungsgemäß belegt — dem Gerichte vorzulegru^ das dann das Richtigsteltungsverfahren mit verkürzten Fristen durchführt. Ern zweiter Abschnitt behandelt die W i e d e r h e r st e l l u n g dar am 15. Juli vernichteten 'Akten. Das Gericht wird durch Beschluß das Einlangen feftstellen und die Hinterlegung des Beschlusses wird die Geltung haben wie die Hinterlegmrg einer prkundr. Mann die Tatsache, nicht aber der Zeitpunkt des jCinlangens sestgestellt werde,:, so gilt der 15. Juli als Tag des Einlangans. ■ Ein weiterer Abschnitt wird'die gesetzlichen Fristen verlängern, die am 16. Juli noch nicht abgelaufen waren. Tann wird noch die Anmerkung der Rangordnung geordnet und schließlich die Anwendung dieser Vorschriften auch auf die Wiederherstellung der Landtafel, des Eisenbahnbuches und des Bergbuches festgesetzt. Das zivilgerichtlrche Verfahrerr. Der „Ztveite Teil" behandelt das zittilrechtliiche Der* fahren. Auf Antrag' der Partei findet ein Erneuerungsverfahren für die!vern,ichteten Zivilprogeßaktwr statt. Als Mittel h'iefür gelten die zu beschaffenden Urkunden und Abschriften dev beteiligten Personen, die Erinnerungen der Gorichtsperssnen und der Zeugen. Je mach dem Stande des Prozesses werden für dieses. Erncuerungsverfahren Bestimmungen getroffen, wie sie den Vorschlägen in den Enqueten stm Justizministerium entsprechen. Ein besonderer Abschnitt regelt die „Vorlagepflicht", nach der die Parteien zum Beispiel Abschriften oder Entwürfe vorlegen müssen, wozu sie ,ncht nur durch Ordnungsstrafen angchalten 'lverden, fordern auch durch Auferlegung eines Eides über den Verbleib dieser Schriften gezwungen werden können. Für das Konkurs- und Ausgleichsverfahren würde für das Landesgericht im, Zivilrechtssachen zufolge der Anregung der Enquete die Frist zur Annahme des Ausgleiches auf fünf Monate verlängert und die Wirkungen der Eröffnung des Verfahrens jaus das Datum des der Einbringung d.-s Antrages folgenden Tages verlegt. Das Strafverfahren, Der „Dritte Teil" der Veracdimng behandelt das strafte sichtliche Verfahren und fetzt zunächst die Pflicht des Gerichtes fest, ftch die "zur Entscheidung einer Strafsache nötiget Akten zu beschaffen. Es wird jedermann die Pflicht auferlegt, dew Gerichte Abschriften Kerauszugeben, Und bei Weigerung werden Zwiangsma ßnahmen (bisgu sechs wöchige m Arre st) augedcoht. Können die Grundlagen nicht beschafft werden, so ist das S-Wafvdrfahren zu wiederholen. Ist ein Verfahren rechtskräftig jabgcschilosseu, so können die Grundlagen durch Vernehmung der Äerichtspersoueu, Parteien ustv. festgestellt tverden. Ein neues Bechchüen darf keine strengere Strafe ergeben als das frühere VerWpen, [{' Gebührcnfreiheit, In den „Gemeinsamen Bestimmungen" wird eine sehr weiti eheude Gebührenfteihett für diese Prozesse und Verfahren, naMenttich für die „Aktenerneu«rung", festgestellt. fitt Leidtragender des Zuftizpalaft' Brandes. Er ran« Nicht Watten. Kife Ehe des 5karl B. mit seiner Frau Maria wurde datzuirch tmsantl-ich getrübt, daß der Gatte in der letzten Zeit sehespat abends nach Hftllsq kam. Darin erblickte seine Frau Grund zur Eifersucht sind 'unterließ nichts, unr Herrn Karl Ehe zur Hölle zu machen. Es regnete Vorlvürfe, BeschMWmgien und sogar Ohrfeigen, bis dein Gatten i>te Sache M bunt würde, >und er seiner Fraü eines Dt- MZ erklärte, er wolle sich v>on ihr scheilassen. Dianlit kam er aber gut an. Frau Mariä zeigte nicht die rnindeste Lust, de,n Garten so vyne weiteres di« Fveiheit zu geben, und widersetzte sich de,: eindringlichen Wiunschen ihres Man,res. Je hartnäckiger die Frau aber wü-che, umfo stärker wurde der Freiheitsdrmtg'des Mannes, bis er ihn eines Tatzes dazu trieb, im JuPizpalaste — bieinr Zivillandesgericht — die Klage gegen seine Frau d!uf .Schieidung eirrzubringen. Ties war: in den erste,: Dqgscht des Monates Juli.!Tße Vorfälle des 15. Juli, der Brand im Justiz-' ^last brachten Hern: Karl B. eine g roße En t täusch ÜNg. -Auf Grund der von ihinLingeholten Jitfonnationen wftchr er, daß beim Brande int Juslizpalast auch seine Eh«-. Wiener Msr-en-eirnns schtzidungsakt verloren gegangen war. Aber so leicht gab Herr Karl B. d-ie Hoffnung nicht auf, seine GMtin losznwerden. ' -So kam er gestern in die außerstreüige Mtrilung des Äezirksgerichtes Favoriten, um dem dortigen Zivilrichter um Scheidung von ferner (Frau D bitten. ,!Jch Vitt' schön, Herr dichter," so sprach Karl B., „sind S' so freundlich und scheiden S' mich von meiner Mten. Ich kann tfer G'schicht' nimmermehr länger zuschau'n." Richter: „Wo ist denn Ihre FrM? In der Zivil- Meilung des Bezirksgerichtes können tmr einverstandliche Ehetrennungsbegehrrn angenonnnen tverden." Mer Gatte: „Wh, mei' Frau Witt ja von einer Scheidung nix wissen." . - Richter: „Ja, dann müssen Sie mit i rem Begehren in den Jnstizpalast gehen." Der Gatte: „Der steht ja^nicht mehr und ich kann do net warten, bis'ihn wieder frisch anfb aue n. Ich war eh scho' dorten, aber nnine erste Klage O dort verbrennt und jetzt Tarnt ich wieder öN&tt vö»rf an fangen" Richter: „Ja, da hätten S' halt den Justizpalast nicht anzünden dürfen." 1 ' Mer Gf-atte: „Bei Gott, Herr Richter, ich Hab' 'n net an zun den." Richter: „Mer Bier haben Sie heute schon getrunken, das riecht inan." ' Der Gatte: „No, ja. Wisset: S' Herr Richter, wie das Häusl brennt hat, wa v ich scho a barten." Richter: „Aha, Sie haben wahrscheinlich Ihren, Ihnen so wertvollen Scheidungsakt behüten wollen. No, Sie sind glücklich davongekommen." Der Gatte „Ah, ja, :so g'scheit war Ich scho. Wie ich g'Hört Hab', g'schossen wird, Hab' ich :nekne Füß' in. d' Händ' g'nonvnen und bin davon." Richter: „Ja, da werden Sie aber doch wohl warten müssen, mit ihrer Scheidung, bis der neue Juftizappavat wieder funktioniert." Der Gatte: ,M), dös geht net, Herr Richter. Meine Gel iebte und drei Kinder warten schon' aUf's Heiraten." Schließlich mußte sich Herr Karl B., trenn auch nach vieler Müh' und Not des Richters, davon überzeugen lasse::, daß' ihn das Bezirksgericht von seiner Gattin Maria sticht scheiden könne; und so verlieh Karl B. grollend de:: Saal. Mahlzeit! Torte mlt Schrunde. . Der Zuckerbäcker Franz Bretterbauer und sein Gehilfe Franz Panlitsch hatten sich heute wegen einer eigenartigen Uobertretung des Lebensmittelgesetzes zu verantlvorten. Ein Herr hatte in der Konditorei eine Torte gekauft, um sie seiner Gattin zum Präsent zu machen. Als diese'die Torte anschnitt, fand, sie darin eine zwei Z e n t i m e t e r lau g e E i s e n s ch r au'b e. Bretterbauer hatte als Entlastungsmaterial mehrere Schneer u t e n zur Verhandlung vor Bezirksrichter Dr. Berger (Strafbezirksgericht I) mitgebracht, um an diesen zu demonstrieren, daß sehr leicht eine Schraube abbreche. So sei cs tvohl auch damals gewesen, und im übrigen könne er nicht alles selbst besorgen oder kontrollieren, dazu habe er seine Angestellten. Der Richter schien der gleichen Ansicht zu sein, denn, er verurteilte nur den G e h i l f e n wegen Fahrlässigkeit zu 20 S ch illin g Geldstrafe oder 24 Stunden Arrest. ' -ft ' Haare und RSgel in der gnilertüte. Vor demselben Richter «hatte sich anschließend der Zuckerbäcker Josef Berger aus dem 7. Bezirk zu verantlvorten. Eine Kunde hatte in einem von ihm belieferten Geschäfte Mentolzuckcrln gekauft, die ganz mit Harren durchsetzt waren. In einem der Zuckerln steckte sogar ein Reißnagel. * Die Ueberprüfung von Bergers Erzeugungsstätte ergab ein wenig app ettitlich es Resultat. Die Wände waren unsauber. In einer Metallbüchse fand sich verunreinigter Kristallzucker vor, auf einem Tische in der Werkstätte, auf welchem die Zuckerwaren hergestellt werden, traf man auf G u l l a s ch r e st e, die Wände waren voll von Spinnweben, in verschiedenen Zuckerbeständen wurden S p a g a t st ü ck e gefunden. Berger, der wegen desselben Deliktes bereits einmal vorbestraft ist, verantwortete sich dahin, er wisse nicht, .wie die Haare und Nägel in seine Ware geraten seien. Er könne unmöglich jedes Bonbons vor seiner Versendung ansehen, da er 11 Arbeiter beschäftige und täglich bis zu 1000 Kilogramm Kanditen erzeuge. Den Nagel habe ihm möglicherweise jemand aus B o s h e i t in tzie Kanditenmasse getan. Der verunreinigte Zucker sei nicht für die Fabrikation bestimmt gewesen. Wegen des Nagels ivurde Berger von der Anklage^ freigesprochen, da ihm ein direttes Verschulden nicht nachzuweisen sei. Hingegen wurde er in allen übrigen Anklage- Punkten für s ch u l d i g beftmden und mit Rücksicht auf seine Vorstrafe zu 600 Schilling Geldstrafe, im NichteinbringungSfalle zu fünf Tagen Arrest, verurteilt. Nach längerem Zögern erklärte Perger, die Strafe a n z un e h m e n. rrriV I Bühne und Knnft. «artett. Premiere im Apollo. ' . Theatermüde, auf der Flucht vor Kino und Jazz, eile mai: ins Varite. Von den Künsten simplen Kraftartistentums bis zu den raffiniertesten Effekten nwderner Technik, schaukelt, gaukelt, tanzt, schwebt, springt und purzelt es die ganze Skala ztvischcn Manege und Persiflage. Im Tbeater tvartet man oft ein ganzes Stuck hindurch, und es konunt — nichts. Hier w'rbelt drei Stunden lang ein „Programm^ herunter, bunt, originell, vielseitig, tvie immer an der klassischen Wiener Varietestättc. Die Menschen oben „arbeiten" wirklich und füllen ihre Viertelstunde mit ihrer ganzen Persönlichkeit aus, so daß man die Arbeit eines Lebens getvahr wird. Das Trikot verschtvindet immer mehr. Im Salonrock» sketchartig eingekleidct, fließt die „Nummer". Jonglierende Exzentrik führt sich durch Selbstpersiflage ad absurdum, und in der Parodie zeigt sich natürlich immer die glänzende Beherrschung des Handwerkes. Hier statt Programmnummer,:: „Der betrunkene Kavalier am Drahtseil", „... in ihren humoristischen Extravaganzen", „Die kühnen Brüder" ustv. Dann Brunk- und Effektstücke: „Lebende Bijouterie", dargestellt von klassischen Frauenkörpern, gleißende „Licht- und Fontänenschau". Der Höhepunkt aber: die Wunderaffen und Teddybären. Nie komme., uns Tiere — man verzeihe — menschlich so nahe, als in Dressur vorgeführt. Wenn der kleine Affe im Apollo sein eingclernteS Pensum absolviert und dann manchnml plötzlich — außer Programm — wild und ohnmächtig revoltiert, um gleich wieder geduckt zu parieren, tvelch ein Symbol des „Lache Bajazzo". Oder: wenn er auf dem Trapez schaukelnd seine Kletterkünste zeigt, korrekt, tvie man es von Zirkusleutcn haben tvill und sozusagen seine affenartige Natürlichkeit verleugne,! muß, dann ist er groß, aber einsam und kalt, und man ahnt, daß sich sein kleines Herz vor Weh tvindet. Wie eigenartig sind doch diese auf zwei Beinen tänzelnden Bären, und wie ganz anders, natürlich (fast sympatischcr), erscheinen sie, wenn sie sich manchmal vergessen und unerwartet auf allen Vieren herumkriechen. Aber; alles das ist in diese sentimental-sprunghaft-prickelnde Varietemusik getaucht, in der Welt zwischen Lachen und Weinen in die man immer wieder geme äufsieht. Ali. Harry Domelas BefShlgungsnachweis. In Deutschland wurde jüngst von berufener Seite gefordert, daß jeder Bühnenkünstler vor Antritt seiner Bühnenlaufbahn den Befähigungsnachiveis erbringen müßte. Der erfolgreiche Hochstapler Harry Domela hat ihn erbracht. In diesem Falle erübrigt sich jede Prüfung durch Professoren von der Zunft. Er hat die gualifizicrte Aufgabe, einen Hohenzollernprinzen, nämlich das Inkognito eines Hohenzollernprinzen zu mimen, glänzend gelöst. Hohe Beamte legten unverzüglich sämtliche Orden ar,, als sie hinter dem schlichten Gewände den Hochgeboren unztveifelhaft erkannten. Weit öffneten sich die Salons der Adclsherren, dke Borussen rieben ihm einen Ehrensalamander, die Hotels, in denen er abzusteigen so gnädig war, konnten die Zahl der hohen Gäste nicht fasten, die mit Harry Domela unter einem Dache zu wohnen, in untertänigster Verehrung heiß anstrevten. Wenn man Lindbergh ins Variete, den Hauptmann von Köpenick ins Kleinkunsttheater und eine freigesprochene Giftmischerin auf die Bühne bringen tvollte, so war das unlauterer Wettbewerb. Aber tvenn jetzt Harry Doinela. der glänzende Komödiant deö Gebens, berufen ivurde, den Erbprinzen Karl Heinz in „Altheidelbcrg" zu spielen, so erging der Ruf an einen Berufenen. Gleichwohl sind ivir um sen: Bühnenschicksal besorgt. Der Untertanenverstand, der hoch beglückt ist, wenn er auch nur dunkel ahnt, im Dunstkreis eines hochgeborenen Herrn atn:en zu dürfen, wird sehr kritisch, sowie er tveiß, daß dieser Erbprinz aus den- Brettern dort oben bestimmt nur ein ganz gelvöhnlicher Bürgerlicher ist. * Lne rttoetter-Musikwoche m Frankfurt. Im Rahmen deS Frankfurter „Sommers der Musik" har jetzt L e Arbeiter-Musikwoche mit der Aufführung von Haydns „Johreszeiten" unter Mliwlrkiin.q von 750 Sänqern und 100 Jnstrumeittalisten be« Lonne,,. Der kimstlerische' Erfolg war anße,-ordentlich stark. Vor Begiii.,, des Konzertes sagte Oberbürgermeister Dr. Landmann, es sei der Stolz dieser ürternationalen Kulturveran» staltung das; nunmehr auch jene Bevö-lkernngsschichte an den kunstlerlichen Veranstaltungen teilnehme, welche die internationale Berständigung auf Politischem Gebote zuech anqe. strebt habe. Namens der Arbeiter-Sänger wies Kaiser darauf hm, daß die Avbeiterchöre, welche zunächst vorwiegend das Tendenz- und Frecheitslicd Pflegten, intmer eifriger bestrebt seien, in den Bezirk der Knustniusik einzudringen. Künstlerrevolution in München. Die jüngste Ausstellung im Maspalast hatte eine Erregung unter den Münchener Malern zur Folge, die 'mmer weitere Kreise zieht. Die Bewegung, dar sich 168 Künstler, darunter sehr namhafte, augeschlossen haben, richtet sich gegen den Leiter der Ausstellung, Prof. B e h n, >dem vorgeworfen »vivd, er habe sich in den Vordergrund gedrängt und aus Kosten anderer Künstler Raum für 70 eigene Werke geschafsen, ferner von auswärtigen Künstlern, die er zu diesem Zwecke berufen hatte, einen llberinüßig großen Test der Ausstellungsfläche mit Fresko-Bildern versehen lassen, nur zu dem Zwecke, um die Münchener Künftleckchaft möglichst auszurlten. Prof. Behn, gestützt auf sei,«: V'olkmachken als Diktator, hat sämtliche 138 K ü nstle r aus der Münchener Genossenschaft ausgeschlossen. Nun läuft eine KI a a e auf Grund des Vereinsrechter beim zusttürdigen Gericht. Ausstellung des Malers Elias Grvtzman i« Reim. Der „JMernationale Kunst-Verein" in Rom arrangiert eine Ausstellung der Werke des amerikanisch-jüdischen Malers und Rad'erers Elias Groß man. Der Kultusminister Fedcke und der amerikanische Botschafter Mr. Fletcher haben das Protektorat übernommen. Großmairs Mussolini-Porttät aüt Jtajieu als das eheste Porträt Wusfolttüs ' ~