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Wiener Morgenzeitung · 1927-07-29 · Heft 3022 (29.7.1927) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3022 (29.7.1927)
Date
1927-07-29
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Sette 6 Wien, Freitag Wiener Morge«zetta«g 23. Juli 1S27 »022 Kolonien; Anerkennung iVr Regelung des Arbc:tsmarkte? in den Kolonien durch die Ardeitsn.rchmei'c der Histadruth; Sicherung der Gleichberechtigung der Arbeite: :n der Verwaltung -er Kolonien; Schaffung der notwendigen Bedingungen für die Investierung privaten Kapitals in den dafür reifen Zweigen der Industrie und in den Pflan-Ulvgen; nak-.ona-le Hilfe und rationale Kontrolle für die Eimvanderer mit mit More m und kleinerem Kapital sowie für die proiew risch' Einwanderung; finanz.elle und moralische Förderung der Produktiv- und Konsumgenossenschaft der Arbeiter (Solel-Boneh, Ha-maschbir u. a.) unter vollster Wahrung ihrer Autonomie; strengste Wahrung des Prinzips organisierter Arbeit bei Arbeiten der Zionistischen Organisation und ihrer Institutionen; Wahl einer wirtschaftlichen Beratung?» und K o n t r o l l i n ft a n z; Anerkennung der H ist a d r u t h als einzige Repräsentanz der palästinensischen Arbeiterschaft; Anerkennung der . tzechaluz-Organikat i o n als des organisierenden, vorbereitenden und erziehenden Organs der Arbeitere:nwanderung. Politische Forderungen: Wiedervereinigung des Oft jorpanlande? mit Palästina uns Oeffnung dieses Landesteiles für die jüdische Einwanderung und Kolonisation; Zuteilung freier Boden flächen für die Zwecke der jüdischen Kolonisation; Befreiung der neuen Kolonisten von Steuerlasten für eine Reihe von Jahren; entsprechende Beteiligung der Regierung an den Ausgaben für sanitäre Hilfe und Volksbildung; Ausbau der Verkehrsmittel, insbesondere Beschleunigung des Hafenbaues; Abschaffung der Zölle ans Rohstoffe, Erleichterungen für Industrie und Warenexport; entsprechende Beteiligung der Regierung am Kampfe gegen -die Arbeitslostglkeil; Garantierung der Beschäftigung einer entsprechenden Anzahl jüdischer Arbeiter in allen Regierungsatbeiten; öffentliche Arbeiten unter angemessenen Arbeits- und Lohnbedmgungen; Durchführung moderner Arbciterschutzge setze, Recht der Arbeiter auf Koalition und wirtschaftlichen Kampf; Erlaltgung eines mitentscheidenden Einflusses der Jewrsh Agency auf die Einwanderungsgesetzgebung' und Politik; gesetzliche Anerkennung der Selbstverwaltung des Jischuw, Steuerrccht des Waad Leumi für die inneren nationalen Bedürfnisse. Sie Wahlplattform -er zionistischen Arbeit»- Partei Httachdath. Die Zionistische Arbeitspartei ,^Hitachduth" präzisiert an einer ausführlichen Darlegung ihre Stellung zu den Kongreßfragen. Wir geben die wichtigsten Punkte gekürzt wieder: Forderungen gegenü berder Mandatarmacht': Beistcllung von Gründend Boden für die jüdische Kolonisation, Steuerbefreiung für die ersten Jahre für Ansiedler, Wrdernng Der jüdischen Industrie durch geeignete ZoU- und Steuergesetzgebung, Uebcrnahme des Schul-- und SanitLtSb^rdtzets, Durchführung öffentli chcr Arbeiten ftm größeren Maßstabe, Schaffung einer Arbeiterschutzgesetzgebung. ' Je wisch Agency: Wir begrüßen mit Anerkennung die Bestrebungen für die Gwwciterung der Jewish Agency. Wir sehen darin die Möglichkeit «der Gewinnung neuer Kräfte für den Aufbau und allmähliche Heranziehung ,derselben an unsere Dotvegung. Organisation; Weitestgehende Demokratisier oung dei zionistischen Organisation, . Ablehnung aller Bestrebungen für N o t a b e l n h e r r s ch a f t, tote sie zuletzt in mehreren Ländern und vor allem in Amerika in die Erscheinung getreten sind. Entbastung des Kongresses, Vergrößerung der Zahl seiner Delegierten, llebertvagung des Budgetrechtes vom Kongreß auf das Mttonskomitec. Die Arberterfr age: Weitestgehende Förderung v^eu Mvberterbetvegung in Palästina durch die zionistische Organisation, Anerkennung der vollen älutonmic für die Institutionen und Wirtschaften der jüdischen Arbeiterschaft im Rahmen des allgemeinen Kontrollrechtes der obersten zionistischeir Orgazrisation. Materiell und m o r a l i s ch sollen von Der zionistischen Organisation in Hinkunst nur jene Personen und Institutionen gefördert tverden, die ausschließlich jüdische Arbei ter in ihren Unternehmungen beschäftigen. Zionistisches Budget: Zumindest 50 Prozent des Biützets soll für die Landwirtschaft reserviert sein. Bcrgrüßernng des Budgets des Arbeitsdcpa^tementS; Abschaffung der sogenannten gepanzerten Posten". Ausarbeitung einer einheitlichen Skala von Bcam tenge haltern. Hechakuz: Schaffuugeiner einheitlichen, apvlit ischen Chatuzorganisation, die nur mit der allgemeinen Arbeiterorganisation in Ercz Israel verbunden bleibt. Vergrößerung der Subventionen der zionistischen Organisation für den Hechaluz, Sicherung der Hachscharah. Zionkstikfche Propagandaj und Erziehungsarbeit. Intensive zionistische Propagandaarüeit in allen Lün-. der«, Förderung der hebräischen Kulturarbeit im 9H99SBS8XBBS9B9SS95B5SS9SSSS955S5S9CS9SSSSSBS9! Hilfsfonds für die Opfer des Erdbebens in Palästina» III. Spendenausweis. Robert Komlnlk, Wien, 8 34.50; Abraham Singer, Wien, 8 20.—; Moriz Gold, Oskar Schladnik, Isak Aron Steiner, sämtliche Wien, Je 8 10.—; Fr. Lederer, Aurella Schotz, Oskar Sofer, Moritz Soler, Abraham Zahler, Brüder Cohen, sämtliche Wien, und Schönfeld» Kaltenleutgeben, Je 8 5.—; Moritz Deutsch, Philipp Hauser, Wien, ie S 2.-—. Zusammen 8 123.50 Bisher ausgewiesen „ 1280.— Summe 8 1403.50 Mischer und nichtMischer Diasvora-Kavital. Bon Occonomieus. In zionistischen Kreisen hat sich die Meinung eingebürgert, als warte der vordere Orient auf die wirtschaftliche Erschließung Palästinas durch die Juden. Die Meinung ist mehr als irrig. Für die lvirtschaftliche Erschließung Palästinas selbst besteht heute bereits reichlich uichtjüdrschcs Interesse, und die übrigen Länder des vorderen Orients sind für einen wirtschaftlichen Aufschwung nicht weniger geeignet als das kleine J'or-danlaud. Schließlich steht die Zeit nicht still, und in der Nachbarschaft Palästinas, um die man sich eigentlich auch fiimntcm sollte, geschieht allerhand, was geeignet ist, den ivirtschaftlicheu Möglichkeiten Palästinas den Rang äbzulaufen. So ist jetzt in dem unmittelbar benachbarten Syrien das Elcktrifizierungsprop l c m in ein akutes Stadium getreten. Es handelt sich um die Ausnützung der Wasserkräfte des Naar ei Awali, eines Flusses, der trotz geringeren Gefälles infolge Verhältnis-, mäßig starken Wasserreichtums für die Elektrifizierung ebenso geeignet ist wie der .Jordan in Palästina. Um die Konzession für die Wasserkraftwerke des Naar el Awali bewerben sich gegenwärtig drei Gesellschaften und die französische Mandatsregicrung wird ihre Entscheidung, wem sie die Konzession erteilen wird, noch im H e r b st dieses Jahres treffen. Interessant ist nun, daß sich unter den Konzessions- Werbern eine Vereinigung von Emigranten aus dem Libanon, die in den Vereinigten Staaten leben, befindet. Wird die syrische Elektrifizierung mit genügend Kapital vorgenommen, so bildet sie eine starke Konlurrcnz für die palästinensischen Elcktrifizicrungsprojekte. Für die Belieferung mit Kraft aus den Ruthenbergschen Wasserwerken, mit deren Bau jetzt in Palästina begonnen ivcrde'n soll, käme sicherlich der benachbarte Teil Syriens in Betracht. Dieser fällt ans, wenn, ivas zu erwarten ist, die syrischen Kraftwerke in absehbarer Zeit erbaut werden. Es kann sogar der Fall eintrcten, daß der Bezug von Kraft aus Syrien sich für Palästina billiger stellen würde als der aus den eigenen Werken. Dies ist nur ein Beispiel dafür, daß die Zeit gegen das unproduktive Sentiment arbeitet und daß es ein verhängnisvoller Irrtum ist zu glauben, Palästina und die jüdische Arbeit in Palästina stünden allein da, und es sei auf der weiten Welt außer den Juden niemand, der die Arbeit der wirtschaftlichen Ausschließung des vorderen Orients auf sich nehmen würde. Diese Argumentation, welche dem laxen Tempo unserer Arbeit in Palästina adäquat ist, hat uns schon schweren Schaden gebracht und wird uns sicher weiter schweren Schaden bringen, wird sie nicht fallen gelassen und das Tempo nicht geändert. Kehren wir aber nochmals zur syrischen Elektrifizierung zuri'rck. Es ist überaus bezeichnend, daß unter den Konzessionswcrbern um den Ausbau der Wasserkräfte des Naar el Awali sich eine libanesische Emigrantengruppe in den Vereinigten Staaten befindet. Etwas Aehnliches ist schon mehrfach beobachtet worden. So haben polnische Emigranten in Amerika dem neuen polnischen Staat Anleiheangebote gemacht, und für den Bau der jugoslawischen Adriabahn hat sich in Amerika eine Gruppe jugoftawischer Emigranten beworben. Diese Verbindung der Emigranten mit dem Mutterlande, die sich in verschiedenen Fällen wirtschaftlich manifestiert, gibt zu Vergleichen Anlaß. Man sollte meinen, daß die Verbindung zwischen Palästina und der jüdischen Diaspora mindestens ebenso stark ist wie die zwischen Polen und der polnischen Emigrantendiaspora oder Jugoslawien und seinen Auswanderern, zum mindesten wird dies immer behauptet. Ohne jedoch eine Untersuchung über die Stärke dieser Bindungen anzustellen, sei nur darauf hingewiesen, daß für die 'wirtschaftliche Förderung Syriens emigrierte Kapitals st en ihr eigencs Geld bereit stellen wollen, ebenso für den wichtigen Bahnbau Jugoslawiens und für den Anleihcbcdarf Polens. Die jüdischen Kapitalisten aber, welche mit schwerer Mühe und unter entwürdigenden Bedingungen für die Jewish Agency zum Palästinaaufbau gewonnen wurden, rufen, loie dies Herr Louis Frenkel in einem Interview kürzlich erst getan hat, die Masse, die besitzlose Masse zur Finanzierung dos Palästinaäufbaucs auf. Ihr eigenes Geld lassen sie nicht allzu kräftig fließen, aber mit den Mitteln der Masse machen sie Voranschläge, deren Wert übrigens selbst dem wirtschaftlichen Laien mehr als zweifechaft erschienen muß. Die große Aktiengesellschaft mit den Dollarshares, welche Herr Frentel propagiert, ist ein Phantasiegebildc, das sich für einen Zukunftsroman eignet, aber im Munde eines Finanzmenschen, der nur einigermaßen ernsthaft Finanzpolitik treibt, höchst sonderbar klingt. Ziehen wir den Vergleich zwischen dem Verhalten der jüdischen und der nichtjüdischen Diaspora zum Heimatlande konsequent weiter, so müßte sich doch eine Analogie der Methoden auch für den Aufbau Palästinas finden lassen. Vor mehreren Jahren schon, zur Zeit, als der Keren Hajeffod begründet wurde, lvurde in Wort und Schrift vor übertriebenem Optimismus gewarnt und vorgeschlagcn, nicht die Sammeltätigkeit in den Vordergrund zu rücken, sondern an Stelle des Sclbstbesteueruttgssystems eine Art Sachl eist u n g s s y st e m einzuführen. Diese Möglichkeit besteht noch heute. Man will das große Kapital für den Aufbau Palästinas heranziehen. Mit der Spendenideologie wird es bestimmt nicht gehen. Man versuche doch, ähnlich den Anboten für den jugoftawischen Bahnbau, für die syrische Elektrifizierung und die polnischen Anleihen, das jüdische Diasporakapitäl zu I n v e st i t i o n e n, zu wirtschaftlichen Aufbaukrediten heranzuziehen, versuche Methoden Ivirtschaftlicher Kooperation einzuführen! Nimmt 1 das jüdische Kapital, welches, wie wenigstens die Anhänger der Erweiterung des Jewish Agency behaupten, für Palästina zu gewinnen ist, sein Palästinaintcrcssc ernst, so möge es die sich in milden Gaben ausdrückendcn Sentimente beiseite lassen und den Aufbau Palästinas gewissermaßen unter sich parzellieren. Es Iväre kein Unglück, wenn er so hochkapitalistisch wie möglich betrieben würde. Selbst dann könnte er noch immer jüdisch sein, dafür könnte gesorgt werden. Wer hier iväre ein Weg, um festzustellen, o b d a s jüdische Kapital ernst den Aufbau Paläst i n a s will. Schon um die Zweifler zu überzeugen, zu denen auch der Schreiber dieser Zeilen gehört, wäre diese Methode in Angriff zu nehmen. Und vor dkm aus dem Grunde, weil zu befürchten steht, daß die wirtschaftliche Entivicklung Palästinas, wird nicht ernstlich an sie gegangen, überhvtt sein wird, noch ehe sie begonnen hat. Wtmwiae der I»re*»e. In einem „Die Wahlen zum 1b. .Zionistenkongreß" überschriebenen Aufsatz im Warschauer „Hajn? führt I. <&.'SüTtbat\m unter anderem folgendes aus: „Bisher hatten die Zionisten nicht nach ihrer besonderen Parteistelluug gewählt, sondern ungefähr so, wie wenn in einem Staate nach Kurien das Wahlrecht ausgeübt würden — das heißt, nicht iveil der einzelne Zionist seine Zugehörigkeit zu einer bostimntten Partei deklamiert hat, Er weil er ihr Mitglied war, sondern weil er bei ihr den Schekel gekauft hatte, war er ihr Wähler. Jede Partei wählte so viele Delegierte, als sie Schekelim verkauft hatte. Es war daher zweifelhaft, ob der Kongreß tatsächlich das Kräfteverhältnis innerhalb der Bewegung widerspiegelte. Die Reform, die auf dem 14. Zionistenkongreß durchgeführt wurde, wird erst das wahre Gesicht 'der zionistischen Bewegung deklarieren, wird erst erweisen, was die einzelnen in Wirklichkeit wolle». Man wird in der Wahlkampagne dm aktiven zionistischen Bürger erziehen müsse», ihm erkläre», daß er der wahre Herr der Beschlüsse des Kongresses sei, b. h. daß litt seine Hände das Schicksal des Zionismus uttfci Palästinas gelegt ist. Zum ersten Male wird jetzt der eigenarttge Versuch gemacht werden, unter den Juden der ganze» Well nach den Prinzipien der Demokratie Wahlen durchzuführen. Damit wird wieder und stärker die Einheitlichkeit des jüdischen Volkes zum .Ausdrucke gelangen. Keine internationale Bereinigung der Welt hat bisher den Versuch gemacht, auf diese Art ihre Delegierten zu einem Kongreß zu wählen; sogar die Sozialisten haben es nicht tzetan und es fällt ihnen auch gar nicht ein. Nur wir Zionisten führe» es durch, weil wir den „Staat unterwegs" darstellen. Diese Wahlen werden den Juden im allgemeinen genau so wie d^r Kongreß überhaupt als lBeikfpthel dienen. ,Ms ivi.fr lvor mehreren Jahren von einem jüdischen Weltkongreß sprachen, konnte es sich keiner vorstelleti, wie die Delegierten zu die^rn Kongreß gewählt werden könnten. Jetzt werden wir lernen, wie es zu machen ist. Darin liegt nur die indirekte Bedeutung der künftigen Wahlen für den 15. Zioniftenkongveß, aber auch eine direkt« Bedeutung wird sie vor allem für die ganze zionistische Tätigkett haben; von ihrem Ausgang hängt es ab, ob wir die Mttel und Wege finden werden^ um aus der Krisis herauszukommen, in der wir stecke^ ob wir die Rechte und den Einfluß der Kongresse stärken und überhaupt den demokratische» Charakter unserer Organisation, die Herrschaft chs Volkes und die volle Verantwortung der Führer vor diesem Volke aufrcchtechalten werden. Dies muß jeder vor Augen haben, der das Recht hat, an den Wahlen teilzunehmen und diese Bürgerpflicht erfülle» wird." * In der „Prager Selbstwehr" schreibt Mirjam Scheuer unter dem Titel „Kongreßwahl" über die Aufstelümg des Präsidenten Weizmann als Kandidaten in der Tschechoslowakei u. a.: „Seit Wochen lesen wir über das links Zeittrmn. Da gebärt sich diescÄ erlösende Programm, gewaltig und rwch chaotische Richtiges steht, es es nicht neu, wo es gefordert wird, ist nicht der Weg zur Verwirklichung gegeben. Wir lasen und lasen das Ding, das sich als Programm nicht fassen kann und deswegen ins Endlose murmelnd verläuft. Und damit nicht die Enttäuschung über dieses Talmiprogramm laut wurde, setzt man für das Pwgramm und seine Urheber einen anderen Namen eilt, der blendend beides ersetzen sollte: Weizmann! Listensührer!! Was ist da für ein unedles Kunststück an sgeführt worden? Ein Programm, das keines ist, und Leute, die selbst wissen, daß sie uns nicht führen können, haben sich einen größere» Namen ausgebeten, um sich dahinter zu verstecken. Diese selben Leute, die vor zwei Jahren darüber jammerte», daß die Opposition gegen. eine Person und nicht gegen das System ginge, zerren heute, da das System von seinen Mißerfolgen lauter angeklagt wird, als es eilte oppösitionelle Stimme vermöchte, di« Person herbei, zerren sie herunter in ihre eigene kleine Wahlmache, um die Frage nach dem Werte der Mandatswerber durch, den Wert W Listensührers sortzutäuschen, um die Enttäuschung über die Wertlosigkeit des Programms durch das Seelcnprogramm: Vertrauen Hu Weizmann! wettzunm^rn." Rrsseinstruttor ftir 'Bessarabten gesucht. Der Keren Kajonrech Lejisroel, Kischinew, sucht für Bessarabien einen geebneten Reiseinstruktor. Bewerber wollen sich,im Zu»- mstifchen Bureau, 1. Bez., Kärntneritrafte 28, melden. Hernz Msk, 13. Bez., Bossigasse W, hat die Gewerbeschule für Elektrotechnik mit Auszeichnung absolviert und sucht geeignete Beschäftigung. Gesunden. Auf dein Danipser wurde bei der Separatfahrt nach Bratislava ein Herrenhut und ein Kindev» jäckchen vergessen. Diese sind km Zionistischen Bureau, k Bez., Kärntnerstratze 28, abzuholen.

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