Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3022 (29.7.1927)
- Date
- 1927-07-29
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Eeüe 4 üBtert, Freitag Wiener Morgeuzeiturig Die pamslamitischen Kongreffe. Don Sr. Artur Rosenberg. folgen Mer panLslamittsche Kongresse Wt, seit Bestand des Islams die ersten Versuchet die gesamte muselmanische Welt organisatorisch zu ersassen. Es liegt nahe, daß Beobachter der Orientpolitik nicht Liber die panislamische Frage hinwegsehen können. Eine erivünfchbe Gelegenhnt zu einer auf Quellemnaterial aufgcbauter Betrachtung bietet das Erscheinen der Protokolle der beiden Kongresse: Sekafy: Le Congres du Khalifat et Le Congres du Monde Musulman. (Paris, Leroux.) Bor dem Weltkrieg lebten von 240 'Millionen Muselmanen nur 31 in unabhängigen muselmanischen Staaten (15 in der Türkei, 9 in Porsten und 7 in Afghanistan)^ fast alle anderen waren Untertanen christlicher europäischer Staaten (96 Millionen britisch, 43 holländisch in Java, 20 russisch und 19 französisch). Die islamische Auffassung, die alle ^Muselmanen auf Grujnd religiöss-ozialcr Gemeinschaft als ein Volk betrachtet. umschlang die Gesamtheit. Dieses Gemeinschaftsgefühl ließ alle Muselmanen nach dein stärksten muselmanischen Staat, nach der Türkei, als ihrem Mittelpunkt blicken. Da . die heiligen Stätten des Islam sich auf türkischem Boden befanden, wurde die Türkei durch die Pilgerzüge auch Zentrum des religiösen Lebens. Darauf bauend suchte Sultan Abdul Hamid II. den Gedanken allislamischer Gemeinschaft noch zu stärken, indem er seine Stellung als Kalif zu der Würde eines religiösen; Oberherrn aller Muselmanen emporzuheben suchte, eine Konzeption, die tveder in den TrMtionen der ottmaonischen Sultane eine tiefere .Verankerung hatte, noch im Wesen M Islams begrünet war. Sein Bemühen blieb jedoch nicht ohne Erfolg. So;i*S>rte die Türkei für dis gesamte islamische Völkerfamilie -den IMittelpunkt, um den sich die» Träume, von einer Wicderhexstelbmg der alten Macht des Islams gruppieren konnten.; Neben diesen zusammenfassenden Kräften »raren aber osujdj; schfln vor dem Weltkrieg zersetzende Tendenzen wirksam; sie entsprangen der Lockerung des religiösen Ge- Mhls und dem Vordringen nationaler Einstellung. Diese Mrtwicklmrg wurde durch die Zertrümmerung des großvüomacnWen Staates entscheidend; die türkischen Nationalisten wurden die alleinigen Träger "des türkischen Stnatsgxdankens. Sie strebten, durch Konzentration der Kräfte -nach innen, Ausgeglichenheit und nationale Gleichartigkeit ihrem Staate zu ersetzen,'was er an Umfand und Weite der Ziele verloren hatte.' In konsequenter Folge der Absage an den großottomanischen Gedanken verzichteten Ke. auch auf die panislamische Konzeption: Am 3. März 1926 wurde die endgültige Abschaffung des 'KaAfates von der Nationalversammlung in Angora; ausgesprochen. Die Form, die dem pauislamischen Gedanken de» 'Rahmen und damit die Hoffnung auf Erfüllung ge- Wen hatte, war zertrümmert. -. / Der Widerhall in der gesamten muselmanischen Welt toiär ungcheuer. Schon wenige Tage später ergriff die 'HsHve rs-rtät El Ashar in Kairo, dem Mittelpunkt geistigen Lebens im Islam, die Initiative zu einem Kongreß, der einen Kalifen für alle islamischen Völker cr- KÄHlen sollte. Der Kongreß trat zwei Jahre später, am wWen sollte. Der Kongreß trat zwei Jahre später, im Mai 1926, zusammen. Es kam jedoch nicht zu dem angestrcbteu Ziel. Zweifel an der Zweckmäßigkeit des Fortbestandes des Kalifates machten sich geltend. Doch »vurdc ein ständiger Ausschuß eingesetzt, der weitere allislamische Kongresse zur Behandlung der Frage einberufen sollte. (Jndeß lMrde ja bekannt, daß der nächste Kongreß 1928 in Kairo stattfindcn rvird.) (Wenn auch ein Ergebnis im Augenblick nicht greifbar »vurde, so ist diese Institution doch als Keimzelle panislamischer Möglichkeiten von Bedeutung. Für den kurze Zeit später in Mekka (Juni-Jule) abgchjallenen anderen pauislamischen Kongreß »raren die heiligen Stätten der verbindende Gxdanke. Der Wahabitenfürst Jbu S au d, seit 1925 Herrscher in Mekka und Medina, erstrebte durch den Kongreß eine Sanktion seiner Stellung. Die Delegierten wiederum erhofften davon eine Sicherung für die durch die Wahabiten gefährdeten Pilgerfahrten. Auch hier ind dsie greifbaren Ergebnisse gering. Wer auch hier wurden Maßnahmen für eine regelmäßige Whaltuug von Kongressen getroffen, die an diesem Treffpunkt der muselmanischen Well verrmrklicht, Ausgangsstelle »veittragender politischer Strömungen werden können. Zusammcnfasscnd: Der panislamische Gedanke hat eine schwere Einbuße erlitten; seine Neubelebung auf veränderter Grundlage ist jeden Tag m ö g li ch. Die Türkei im Weltkrieg. Die Zentralstelle zur Erforschung der Kriegsursachen in Berlin hat in der Reihe ihrer „Beiträge zur Schuldftagc" neue Dokumente aus d c n russisch en Staatsarchiv cn über den Eintritt der Türkei, Bulgariens, Rumäniens und Italiens in den Weltkrieg veröffentlicht (Deutsche Verlagsgesellschaft für Politik und Geschichte, Berlin). Im Rahme»» dieser Ausführungen ist der Teil über die Türkei hervorzuheben. Wenn auch das Wesentliche der Erkenntlüsse, die diese Dokumente erschließen, bereits durch die früheren Jswolski-Publikationen festgclegt »var, so nimmt doch das dort getvonnene Bild ganz beträchtlich verstärkte Konturen an: Noch deutlicher tritt zutage, »vie die Türkei nach und trotz Bündnis mit den Mittelmächten (2. August 1914) mit der Entente wegen einer Allianz gegen Deutschland und Oesterreich-Ungarn unterhandelt hat. Ob und »vie »veit diese Verhandlungen ernst »vare»», ob die Türkei auf der einen oder a«.deren Seite in den Krieg treten würde, ans diese . Frage hätte der L-itrc ihrer Geschicks En b er Pasch a, damals »vohl selbst iaum eine Antwort gebe»» können, die mehr als das Ergebiris einer Augenblicksstimmung gelvesen »oäre. Nichts spricht deutlicher für die ganze Frivolität dieses Krieges, als eben diese Tatsache. Wichtiger für die späteren Geschehnisse als di.'se Verhandlungen selbst »rar cs, daß sio den Mittelinächten bekannt »raren, und auf ihre Beschlüsse jenen entscheidenden Einfluß übten, »vie er an dieser Stelle in einem 6efoubereu Artikel über d-n Kriegseintritt der Türkei im Vorjahr geschildert »vurde. Daß diese Darstellung die Vorgänge nicht erfaßt hat, hat der damalige österreichisch-ungarische Botschafter Pallavicini bestätigt, ein Zeugnis, den: um so mehr Bedeutung zukommt, weil er der einzige Ueberlebendder an jenen Vorgängen Beteiligten ist. (Fortsetzung folgt.) Ae Zukunft Las Mionsprogramm des Sirektorr Frischler. l Die Wiener Bokksoper sieht ivieder im Mittelpunkte der Diskussion. Und alles darum, weil die Arbeitsgemeinschaft an ihre Spitze einen Juden gestellt hat, dein es gelungen ist, die Vollsoper tvieder flott zu mache»». Das patzt den Herren vom Dheaterverein nicht, deren Wortführer die; christlichsozialen Stadträte Kunschak und N u m m el - Hardt sind. Sie wollten den Kapellmeister Au d e r i e t h , zum Direktor der Volksoper machen, können dies aber »licht, weil sie nicht einmal das nötige Geld für die dringendsten Reparaturen des Hauses ausbriugen können. So beschlossen -sie einfach, das Theater, ungeachtet der Vernichtung von 350 Existenzen, am 1. A u g u st z u sperren. Diesen Plan hat nun die Arbeitsgemeinschaft durchkreuzt, indein sie abermals Direktor Frischler zu ihrem Leiter wählte, dem auch vom Stadtsenat die Kon- ' zesfivn übertragen wurde. Direktor Frischler wird sich, :: falls ihm der Theaterverein das Haus entziehen sollte, auf den Mieterschutz stützen. k In einer Pressekonferenz gab der Direktor ,ejne Bilanz über die abgelaufene Spielzeit und entwickelte .sein Programm für die kommende Saison. Er bat inständigst -darum, die Volkoper mit politischen Intrigen zu t>erschonen, damit dieses ernst arbeitende Institut endlich tvittwr zur Ruhe komme. Die Arbeitsgemeinschaft sei so weit, daß sie sogar die A n t e i l s ch e i n e d e s T h e a - t.e r v e r e i n e s einlösen »volle und komme allen ihren Verpflichtungen dem Theaterverein und den. Steuerbehörden gegenüber nach. In der kommenden Spielzeit sollen dreimal to öche n t l i ch im Zeremoniensaäl der Hofburg K a »n m e roH e xn aufgeführt werden, um auch den nichtbeschaftigten Mitgliedern, die nicht abgebaut »vevdcn. können, Arbeitsgelegenheit zu verschaffen. Direktor Frischler will das Publikum zur Bestimmu»' des Spielplancs heranziehen, indem er jene Stücke auf den Spielplan setzen tvird, die auf Grund einer Rundfrage die rncistcn Stiimnen erhalten lverden. Jin übrigen sind für die nächste Spielzeit folgende E r st a u f f ü h r u n g e»» geplant: D'Albert: „Der Golem"; Händel: „Belsazar"; Frivier: „Mona Vanna"; Kronek: ,.Jo»uN) spielt auf"; Mussorgski: „Der Jahnnarkt von Soortschintzi" und „Fürstin Hovanski"; Suretana: „Der Kutz"; Jan Brandt-Buys: „Die Schneider von Schönau"; Schreker: „Der ferne Klang"; Max Ettinger: „Der Goethesche Clavigo". Wien, 29. Juli. Tue rote Fahne aus dem Flaggenmast des Parlamentes. Am Mittwoch abends ist eine der vor dem Parlament gehißten weißroten Fahnen zerrissen. Durch einen ironischen Zufall blleb der rote Teil dein» Einziehen der Flagge oven und konnte bisher nicht herabgeholt »verden. Besorgiten Revolutionsseinden ist dies viel Anlaß zum Kopfschütteln. Regenwetter. Gestern ist die angekündigte Wetterverschlechterung eingetreten. Tagsüber herrschte trübes kühleres Werter, abends setzte wolkenbruchartiger Regen ein. Die VorausscW lautet: Jrontgeivitter und Temperaturfall. Südalpeu: Meist bedeckt und regnerisch, Abkühlung. emer Tagesßelmstätte ertrunke»». Gestern ist in der Tagesheimstätte in der Trostgasse der lljährige Zögling Friederike Straka, Schrörtergasje 35 wohnhaft, beim Baden ertrunken. Ihre Leichs nmrde geboraen 29.^ull 19SV Nr. 3022 Opfer der Berge. Seit den» 7. d. M. war der 19jährige Hilfsarbeiter Erwin Glaser, Sandleitengasse 36. wohnhaft, aus seiner Wohnung abgängig gewesen. Es hieß, daß er eine Hochtour tn das Doahstetnaebiet unternommen habe. Gestern »vurde das Hanerommissariat der Polizeiöirektion davon in Kenntnis gesetzt, daß Glaser bei Tainsweg in» Lunaau abgestürzt se» und seine Leiche aufgefunden rvurdc- Der letzte Nachkourm« Komensips. Ter letzte männliche Nachkomme Kamenfktzs, der Kou,.»- leut des Handelsministeriums I. B. Figulns, ist in» Atter von 69 Jahren in Prag gestorben. Er »vor in Frankensteln in Preußisch-Sclstesien geboren, hatte lange Jahre tn Südafrika gelebt, dort am Burewkrieg teilgerromn»en und 18 Monate als Gefangener auf der Insel Sankt- Helena verbracht. Beim Ausvruck) des ^rettkrieaes mar er in die englische Armee eingetreten. Die Lebensmüden. Gestern mittags wurde die 42Wrige Malersgattir» Lin na Krajevsky, Rmnergasse »vohnhaft, in der n»rt Leuchtgas erfüllten Wohnung tot aufgesunden. Furcht vor Notlage soll die Ursache des osfenkuudigen Selbstmordes sein. — Der Wjährige Hilfsarbeiter Leopold Binder hat sich von der Reichsbrücke in den Donaustrom gesttirJt. Er verschioand in den Wellen. Auf der Brücke hatte er ser»»e Wertsachen zurückgelassen. Das nette Telepyonkabel Wien—Budapest. Gestern mir Mitternacht wurden die ersten zwölf Leitungen des neuen unterirdischen Telephorrkabels Budapest —W»cn in Betrieb gesetzt. Die übrigen 30 Leitunge»» des Kabels sollen bis Mitte August dem Verkehr übergeben werden. Durch das neue Kabel ist es im Wege des Tuplexchstcn»s möglich, gleichzeitig 60 Gespräche zwischen Wien und Budapest zu führen. Rusgestattung der elektrischen Straßenbeleuchtung. In kürzester Zeit wird mit der: Arbeiten zur Herstellung der öffentlichen elektrischen Belcrrchtung in der Klieber-, Hauslab-, Zcnta-, Nikolsdorser-, Srolberg-, Jahngasse, Zcntaplai», Bacher- und GrolMsse in Margareten begonnen norden, ^luch der Maxingpark in Hietzing wird elektrisch beleuchtet. E»ne internatioMle Reklamemesse in Wien. Anläßlich der diesjährigen Herbstmesse (4. bis 11. Septcu»ber) wird durch die Wiener Messe A. G. int Emvernehu»en mit dem Verband österreichischer Reklamefach« reute c»ne internationale Reklamemiesse veranstaltet. Die Neklan»eausstellung wird in nachfolgende Gruppen zerfallen: „Der Künstler", „Tie graphische Industrie", „Das Plakat", „Dte Zeitllng"» „Tie Lichtrekla»»»e", „Der Loden", „Das Schaufenster", „Das Schild", „Der Brief", „Das Geschenk". Auch die Frcmdenverkehrswnbung wird »n der Reklameausstellung Berücksichtigung finden. Direktor Lechner gestorben. 9ln» 26. Jult ist der Direktor der ehemaligen, Possenbühne „Budapester Orphemu" Karl Lechner gestorben. Lechncr »var als Direktor eine bekannte Persönlichkeit und unter seinem Regime sind große Künstler ausgetreten, wie Heinrich Eiscnbach,^ Max Rott ußv. D«e arischen Sommerfrischen. Gtn von mehreren Lesern unterfertigter S3»Hef teilt uns mit, daß in K r u m p e n d o r f am Wörther See »n der Billa Streicher „nur arische Gäste" aufgenomii»en »verden. — Aus Maria Wörih au» Wörther See schreibt man uns, daß der dortige Kaufmann Josef Honig, Besitzer des Hotel „Post" mrd Wiener Cafe, sich während der Wiener Ereignisse öffentlich geäußert hat: „An allem schuld sind die Juden, man sollte das ganze Pack yinauswerfen". Dreser Honig lobt von jüdischen Kunden und Gästeir Wir Verzeichnen dies und meinen, daß die jüdischen Kun- »md Gäste oic Sache leicht abstellen können. Frenrd unter Fremde»» gestorben. . Man schreibt uns aus Gleichenberg: Säntstag, den 23. d. M., starb hier die Wjährige, aus Stanislaw in Ostgnllzien gebürtige Henriette Roth, die vier Jahre h»nteretnander hier Heilung von einer schweren Lungenkraitkheit gesucht harte. In echt jüdischhnmanitärer Weise hatten sich die zahlreichen jüdischen Kurgäste der Kranken Angenommen. Die Doktoren H erschmann und W e idtshci»,» bchandelten sie unentgeltlich,, unterstützten sie auch materiell. Die K»»ltusge»neinde Graz stellte auf dem jüdischen Friedhof in Trauttnansdorff das Grab be» mrd eine Schar wackerer Männer, darunter Oskar Birkenholz aus Wien, Hirschenhauser-Graz u. a., sorgten für die Neberführung aus eigenen Mitteln. Die Bestattung fand am 24. Jult statt. Overkantor M. Fraenkel aus Wien absolvierte die rituellen Gesänge. Der Schriftgjelehrte Wolf sprach an der Bahre den Segen mit einem Nachruf, der dte unter Frenrden als Fremde Gestorbene als Dulderin keltnzeichnete. Austritte aus dem Judentum. Dr. Berns Wantuch, Rcchtsauüvall, t. Februar 1896, Wien, 9. Bez., Meiuertgajfe 9; Iva Bäudler, vecchel. Mohr, 27. Oltober 1861, Wien, 11. Bezirk, Hauptstraße 92;, Regine Kraus, ledig, Wien, 11. Bezirk, Hollergasse 21; R'egine Mimböck, geb. Spitz, verh., 11. Jänner 1897, Wien, 17. Bezirk, Blumengasse 73 Josef Kohn, ledig, 3. Jänner 1906, Wien, 14. Bezirk, Schtveudergasse 1A; Rosa Kornblüth, ledig, 10. Febpuar 1910, Wien, 13. Bezirk, Märzstraße; Hertha Hahn, ledig, 7. Dezernber 1696, Wien, 20. Bezirk, Kloslerneuburgerstraßo 71; Franziska Ritter, ledig, 11. November 1902, Wieir, 20. Bezirk, Karajangasso 7; Otto Bauer, ledig, 25. Jänner 1902, Wien, 20. Bezirk, Gerhardusgasse 28; K-urt Schlesinger, ledig, 14. Februar 1907, Wien, 20. Bezirk, Wallensteinstraße 23; Hildegard Drucker, ledig, 3. Jänner 1900, Nakmritz, Wien, 6. Bezirk, Gumpendorferstraße 118 A; Moritz Schaffa, verh., 24. Februar 1871, Nikolsburg, Kautmann, Wiel», 10. Bezirk, Landgutgasse 26; Felix Markus, ledig, 30. September 1898, Wien, 2. Bezirk, Schmelzgasse 6; Jvie» Sand verh., 11. September 1873, Sasvar W»en,?. Bezirk Taborstraße 61: Leonie Fanny Sainueli, geb. Chip er, vertu., Wien, 2. Bezirk, Vorgartenstraße 205; Wilhelin Schlesinger, ledig, 15. Februar 1910, Wien, <2- Bezirk, Zirkusgasse 47; Walter Neuhauser, ledig, 5. Februar 11X15, Wien, 19. Bezirk, Grinzinger Allee 5; Friedrich Bydansky, ledig, 4. Juni 1895, Men, 2. Bezirk, Novcrrragasse 6; Amalia Bvodner, gob. Rotstein, verh., 18. August 1875, Czernotvitz, Wstn, 9, Bezirk, Liechtensteiustvaße 91; Ing. Berthoid Bliimel, ledig. Firme,lmhaber, 23. Ästai 1878, Proßnitz, Wie,», 9. Bezttk, Spitalgasse 29; Aladar Rosner, ledig, Student, 16. JUm 1898, Wien, 3. Bezirk, Rennweg 33 a; Richard Adler, verh., Ingenieur, 10. Jum 1886, Wie»», 3. Bezirk, Schrottgasse 5; Hildegard Rech, geb. Juch, Oberinspektorsgattin, 1. August i894, Wien; Dr. Norbert Neuwälder, ledig, 29. Mai 1900, Barmen, Wien, 18. Bezirk, Cdelhofgasse 19; Ludimg Tauber, ledig, 21. Juli, A» 1902, Triest, Men. 18. Beulrt, Scheibenberastraße 12: