Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3020 (27.7.1927)
- Date
- 1927-07-27
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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M. mo Wle-n, Mittwoch ft tatet Morser^eltung S7. tzM m? «W*r ■ JÜDISCHES JEDEN Snftentnm tut» BStterbund. Die Konferenz der französischen Rabbiner hat eine Resolution beschlossen, in welcher der Völkerbund begrüßt wird. Es heißt dort: „Indem der Völkerbund d i e Rächte der Minderheiten schützt und das Jüdische Nationalheim in Palästia unter sein Protektorat genommen hat, dient er jenem Ideal des Friedens und der Verbrüderung, welches von: Judentum in den Tagen der Propheten der ganzen Welt verkündet wurde." Die Konferenz fordert alle Juden auf, sich der Union der Völkerbundligen anzuschließen und das FriodenStverk dieser Union zu fördern. Dr. Alice Masaryl wer PalMna. Frau Dr. iMce Masaryk, die Tochter des Präsidenten der tschechoslotvakischen Republik, die genreinsam mit ihrem Bater Palästina bereiste, sprach sich gegenüber einer Mitarbeiterin der Prager jüdischen Zeitung „List zilbovske zeny" („Jüdische Frauenzeitung") über ihre Eindrücke während dieser Reise aus und sagte u. a.: Während meines Aufenthaltes in Palästina gewann'ich den Eindruck, daß man 1ms größte Gewicht auf manuelle Arbeit legt, welche mit großer Begeisterung und Aufopferung verrichtet wird, geleitet von der Devise: „Zurück zum Boden". Dort, wo sie einsetzt, sprießen aus steinigem Boden blühende Gärten hervor, fo daß die jüdischen Siedlungen den Eindruck von Oasen! inder Wüste Hervorrufen. Die Leute sehen gesund Mts, die Kinder sprechen lediglich hebräisch. ' Drangen sikr zamenhof. /Ser 19. Jnternatiolmte Esiierantolongreh. der morgen in Dsanzig begmnt, soll tvegen des 40jährigen Bestehens der Esperanto-Sprache ein besonderes Gepräge erhalten. Die Schlußsitzung! des Kongresses mld> ein Nachkongreß werden in Warschau stattsinden, wo die feierliche Einweihung des Grabmals von Dr. Z amen Ho f, des Schöpfers.der Esperanto-Sprache, vorgesehen ist.. Ein weiterer Nachkongreß wird in B i a l y st o k, dem Geburtsort D-r. Zamenhofs, abgehalten werden; am Geburtshause des Esperanto-Schöpfers wird eine Gchenktasel enthüllt wer-, den. Die Franksnrter Rothschild-Bibliothel. In der „Frankfurter Zeitung" gibt Prof. Dr. Beit Valentin die Anregung, die Rothschlldsche Bibliothek in Frankfurt a. >M. zur Bibliothek des Deutschen Reiches anszugestalten. Er führt U. a. aus: London hat das British Museum, Frankreich die Nationalbrbliothek in. Paris,.Deutschland besitzt keine Natioualbibllokhe^ keine Reichsbibliochek; kann Frankfurt nicht Sitz einer Reichsbibliothek werden? In der Rothschlldschen Bibliothek in Frankfurt ist eine Institution, vor langem schon, ins Leben gerufen worden, die gerade für Frankfurt den Anspruch begründet, eine Zentrale deutschen BMtiothekWesens zu sein. Sie ist der „Sammelkatalog", der einheitliche Zier'tekkatalvg der wissenschaftlijichen Bj i- Sliioth eken des deutsche!» Sprachgebietes; hier werden ja auch alle Fragekarten des Berliner Auskunftsbüros der deutschen Bibliotheken gearbeitet. Diese Frankfurter Organisation macht es affo erft; möglich, das Vorhandensein seltener Literatur ans irgendeiner deutschen wissenschaftlichen Bibliothek feftzustellon. Frankfurt könnte »er ein modernes und praktisches System! durcMhren. Kn sephardischer Inde Richter in Haifa. AUS Jerusalem meldet die I. T. A.: Der in Diensten, der Palästina-Regierung stehende sephardische'Jude ShemS ist Urin Richter in Haifa ernannt worden. Seine EruennMg erfolgte ans Intervention der jüdischen RechitsanwAte, die darüber Klage führten, daß beim Jaffaer lGericht kein'Richt e r H e br äi sch versteht. Ile Forderungen der Wischen Arbeiterschaft in Palüstina. Mus Jerusalem wird genreldet: Die Konferenz der Födera/ion palästinensischer Mbeiter (Histadriuth Klalith) ist tdach^tägiger Dauer am 22. Juli zu Ende gegangen. Es wurden mehrere Entschlüsse gefaßt, die u. a. auch Forderungen an die palästinensische Regierung enthalten. fDiese Forderungen betreffeil insbesondere die Beistcllunjgj von Staats!ändereien für jüdische Kolonisation, die Erleichterung für Naturalisation für Einivanderer, freie Mn Wanderung, Einführmrg einer moderiwn Arbeitsgesetzgeblmg, Einstellung von Juden in) das Grenzschutz-!i>rps u. a. m. In einer separaten Resolution wird die GwoiterUrrg der jüdischen Kolonisation auf dem 8 *«de gefordert. Hilse für die lankafischen Sebirgsinden. Aus M o s k a u meldet I. T. A.: Der Rat der Volkskommissare wrd das Zeutralexekutivkomitee der Sowjetrepublik D a g h e st a n faßten nach Entgegennahme eines Berichtes über die Lage der Gebirgsjuden eilten Beschluß, eine Reihe Maßnahmen zur Verbesserung der ökonomischen, rechtlichen und kulturellen Lage der jüdischen Bevölkerung von Daghestan zu ergreifen und insbesondere der Frage der landivirtschaftlichen Ansiedlung der Juden und ihrer Beschäftigung in der Heimindustrie Aufmerksamkeit zu widmen. Pros. Willftütter in Land«». Die in London regelmäßig zum Gedächtnis von Farad« y stattsinbende Festvorlesung hielt, wie von dort gemeldet wird, M diestjm Aahre Professor Richard Millstätter. Zu seinen deutschen Vorgängern bei dieser Gedächtnisvorlesung gehören «. a. Helmhvltz und Emil FHcher. J Ter litauische Staatspräsident entschuldigt sich der einem Rabbiner. Das Organ des litauischen Staatspräsidenten „LretuwaS" teilt mit, daß Präsident S m e t o n a Zegen-- über dem Rabbiner von Palanaen, Rabbi Katz, wegen der chm seitens des Polizeichefs von Palangen zugefügten Beleidigung sein Bedauern ausgesprochen hat. Der Polizeiches hatte dem Rabbiner, als dieser zur Begrüßung des im Städtchen eingetroffeuen Präsidenten erschienen ,var, den Hut vom Kopfaestoßen, den er aus religiRen Gründen auch beim Singen der Nationalhymne anfbehalten hatte. Ein j üdischer JNbriksdirektor von einem Arbeiter niedergeschlagen. Aus Moskau meldet J.T. A.: AuS Unznfriodenhett init den etwas herabgesetzten Löhnen an der staatlichen Kleiderfabrik zu Mariupol hat der Arbeiter Stawrowskr den FabrikMrektor O scherowski, einen Inden, mit einer Hacke angegriffen und ihm den Schädel gespa lt en. Oscherowfki ist lebensgefährlich verletzt. Staivrowskl wurde verhaftet. „Kaliriin-Dors" statt „SedEermcho". Das allrussische ZenivalexekutiVkomttee hat in feiner letzte« Schuug die Zustimmung dazu gegeben, daß der Name d«S Zentrums des ersten Mischen LandwirtschastsrayonS „Sede- Menucho" rn „Kalinin-Dorf" umgewandelt werde. Dadurch erfährt auch der Name des ganzen Rayons eine Umwandlung. 42 Walseukmder ans Pole« in Kanada eingetroften. Nach einem Telegmmm aus Montreal ist dort ein Transport von 42 jüdischen Waisenkindern aus Mesericz (Polen) erngetroffen und in der jüdischen Farmschule z« Georges Tonm (Provinz Antaria) untergebracht worden. Nach einer von A. Kaplan im „Hajur" veröffentlichten Statistik gibt es noch heute allein in der Provirtz Pvlesien mehr als 2000 jüdische Waisenkinder. Bühne und Kunst. »Modore ä ®e" Sverö,uia¥rafifciiöjevonNancey unbAvmvnt, mit dem das Theater in der Josofstadt erfolgreich gegen den Sommer kämpfthat einen neuen Geschäftspartner, Herrn L vvrir, der in dankeNÄVerter Werse den Theodore dhr Sphäre der Berliner Tüchtigkeit entrückt hat und ihm Vene Feinheit gibt, dis ein Theodore braucht, um sympathisch zu sein. Der Kompagnon Elodomir wurde rächt ansgewshseÜ. Die Frau, webhe ihren Mann Äs Negerciree emfängt, stattet Frau Band mtt immer neuen geistreichen Einfällen aus. Die übrige Besetzung ist schau auHüMich charatterisiert worden. Das wirküch luMge SpÄ wirkt immer wieder neu und das PnWkurn amüsiert sich. —tz. Mathilde Serao gestorben. 71 Jahre alt, ist in Neapel die Journalistin und Romanschriststellenn Mathilde Serao einem Schlaganfall erlegen. Zu Patras in Griochonland im Jahre 1866 gebürtig, hat sie den' neapolitanischen Journalisten Searf o l i o geheiratet und assimilierte sich bald ihrer neuen Heimat, die sie in einer Reihe von ErzLhlnngen schiwerte. Sie hat auch eine AnzahL Romane geschrieen, d« durch den Naturalismus Zoloscher Manier beeinstußt wären. Einige davon 'sind auch ins Deutsche übersetzt. Die Sera» hat sich besonders als Publiziftin einen Ramien gemacht und War bald der viel nachgeahmts Ä^pus der journalistelnden Frau. Dieser Typus hat bekanntlich in deir festen Jahren, Wo die Serao schon halb vergessen war, in derschjodenrn Ländern und Sprachen reichlich Verbreitung gefunden- Die Mazarl-Tagung in Salzburg. Im Rahmen der vom 3. vis 7. August in Salzburg sHttfindenden Mozart- Tagung wird unter dem Ehrenvorsitz des Hofrates Prof. Dr. Guido Adler (Wien) eine Reihe von wissenschaftlichen Refemten gehalten, die über neue Ergebnisse der Mozart-Forschung unterrichten werden. Eine stattliche Anzahl bedeutender Gelchrter haben bereits ihre Mitwirkung zngesichert. ' Der Begründer der russischen Theatermalerei, W. D. Poljenoss, ist, wie aus Moskau gemeldet wird, :m Atter von 83 Jahren gestorben. Zusammen mit Rjepin und Kramskoi war Pott«wff im Anfang seiner Laufbahn de« VeMndsr deS ZiealiSmirs in der russischen Malerei imo hat vorwiegend das Landschaftsgenre gepflegt. In späteren Bildern hat er den russischlandschaftlichen Realismus auch auf Darstellungen ans der Bibel angewendet. Don hervorragender Bedeutung war seine Wirksamkeit auf dem Gebiets der russischen Thoatermalevei, die eigentlich geschaffen hat. Wrubel, Kvrowin, Golotvin, Kustodieff haben PÄjenosfs Anfänge auf dem Gebiete der russischen DekorationSmvlerer fortgesetzt und seinem und seiner Nachfolger Mrkvn.ist mit der Aufschwung deS russischen Theaters in den letzten Jahrzehnten des id. urch M Beginn des. 20. Jahrhunderts zu danken. Im Jahre 1914 hatte Porjenoff sein« letzt« Ausstellung, seither lobte er zurückgezogen auf einem kleinen Gut in der Nähe von MoSkau. Am ben Lheatera. Deutsches B olkStheater. Max Aval der t sptett Dienstag, den 2. August, als erste Rolle den Hugo Müller in Fritz Fnedmann-Frederichs erfolgreichem Lustspiel „Müllers", eine urwüchsige Berliner Type.. — Ms inklusive 1. August allabendlich „Der Hexer". Theat er in der Josefstadt. Heute zum ersten Male „Die Kawelumendame", <Dhausptel vorr Alexander TynnaS fst» deutsch van Fvantz Horch, mrt Gleua PoiewiMrja als Agst. Serichtssaal Sin Rachspiel znr Schattenparker «Me Burgenläudische GerichtSznständ«. Aus Matt ersburg wirdims bericht^: Gegen de« Frontkämpfer Stark! aus Mattersbukg wurde vvu dr» Gevdarmerwbeamtc« in Schatttndvrf eine Gh«e«beleS>ipgungsklage eingebracht, weil dieser die beim GeNdarmeriepvfteu Schattendorf eingeteilten Gendarmerieinspektor^u beschuldigt hatte, daß sie sich bei den bekannten BocstLklen am Bahnhöfe m Schatteudorf, als er als Delesierter der MatterÄbmsger Frontkämpfer mit Hauptmmrn Ssäfert am Bahnhof ankmu, feag bemnnmen hätte«. Uebts diese j Klage war «in umfangreicher Wahrheitsbeweis dirrchge- , führt wurden. Sämtliche Fro-ntkämpser, die damaLsj mnveßmd! waren, wurden aks'ZeugM vernommen, d-i« zugebeu nmtztM, \ daß das Verhalte« der Gendarmerie «n vi>llkommen! einwandfreies war. Ebenso sagte auch der Stell-! Vertreter des burgenländifthen LandesgentmrmevitzkommMv--! danten aus, der selbst die Disziplinarunterfuchung geführt! hatte. Die am Bahrchof anwesendem Gendarmeriebeamten, welche sich gar nicht im Dienst befände«, seien voN konv-! men korrekt vorgegaugen und hatten sich einer Pflicht-; Verletzung schuldig gemacht, 'wenn sie aickers gehagelt , hätten. Der Angeklagte wurde auf Grund dieses Beweis-; Verfahrens zu einer achttägigen Arveststrase verurteilt.! Vor den verhängnisvollen Vorgängen in Schattendorf j hatte im benachbarten Loip ersbach am Nsujahrstag eine Schlägerei ftattgvsunden, bei welcher mehrere Frontkämpfer verhaftet und ins Bezirksgericht lMattersburg eingeliefert wurden. Diese sollten befteit wvrden und unter Führung des Obmanides der Frontkämpsae, des Schuldirektors Leitgob, fand beim Bezirksgerichts- Vorsteher, Oberlandesgerichtsrat Mage r, eine BesPr«- chung (s) statt, bei rvelcher Direktor Leitzeb die Gendarmerie beschuldigte, parteiisch vor gegangen zu sein. Die Gendarm eriebeamten von Loipersbach hatten nun gegen Leitgeb eine Ehrenbeleidigungsklagc überreicht, in welcher sie darauf verwiesen, wie schwer der Gendarmeri« d«r dortigen Grenzgegend der Dienst durch die unsinnigen Verdächtigungen seitens aller Parteien gemacht werde. Das Gericht verurteilte Leitgeb zu 100 Schilling Geldstrafe. In dem Urteil hob der Richter hervor, daß auch nicht der Schatten eines unkorrekten Verhaltens der Gendarm«» e* Wiesen wurde: «mW » Rn«? Mch ÄM Strafgesetze wird Diebstahl ,Lur NmHtzejk^^' sttevgjer bestraft als bei Tageslicht begangerrer DWstaWs. Das L-mü>esgerichi Salzburg hatte mehrere AingeÄagte nach diesem strengeren Strafsatz des D-iebstahlspa-! vagvWen verurteilt, weil sie die Diiebstähle am 2. Febe« zWachen 6 Und .7 lihr abends verübt hattmr.' Nun brachten die Verurtellten wegen Anwendung des erhöhte« Strassatzes die NichLigkeitsbeschwerde ein mit der' Begründung, daß man um 7, Uhr abends noch nicht von „Nachtzeit^ sprechen könne. Um diese Zeit schlafe noch nie-» mand, es sei iAbend, aber nicht Nacht. Der Oberste Gerichtshof verwarf d i e s e N i ch t.i gkeetsbeschwerde Und führte in der Begründung mrs: „Es bedarf wohl keines Beweises, daß es am 2, Feber Mischen 9 Und A Uhr abmcks schon finster ist Nacht in der bürgerlichen und derdamit überein stimmenden strafstrafgesetzlichen Bedeutung des Wortes' ist die Zeit,.in der die Natürliche Lichtquelle der Sonne Nicht tzicehr das Sejhen in dem Sinne ermöglicht, wie es für die gewöhnliche^ Verrichtungen der Menschen nötig ist, sondern hier künstliche Be leuchtung zuhi.lfe.genommen lverden muß. Wemr das Strafgesetz von Nachtzeit spricht, so meint es offenbar jenen Zustand der Duickelheit, in dem ohne künstliche Lichtquelle die Bewachung und BecmffichtigUng vmr Gegenständen unmöglich ist. Ob die Menscheu Um diese Zeit schon schlafen oder nicht, ist überheblich." Könne« falsche Nachrichten Über Leprafälle Beunruhiguug Hervorrufen? Die „Mener ^Allgemeine Zeitung" hatte am 17. April d. I. in senfattoneller Ausmachung die Nachricht gebracht, daß zwei Kinder eines Bankbeamten au Lepra erkrankt seien. Diese Nachricht stellte sich, er- ' freulicherweise als unrichtig heraus, weshalb gegen den Verantwortlichen Redakteur dieser Zeitung Ludwig Ullmann ein Verfahren wegen Verbreitung unwahrer beunruhigender Gerüchte eingeleitet wurde. Der verantwortliche »Redakteur erklärte vor dem Untersuchungsrichter, daß er den Arttkel weder verfaßt noch vor der Drucklegung gelesen habe, weshalb er sich gestern nur wegen Ve rnachläslrgungg der pflichtgemäßen Obsorge zu verantworten hatte. Der Verteidiger des nicht erschienenen Beschuldigten Dr. Maril bestritt, daß bei.dein heutigen Stand der medizinischen Wissenschaft die Nachricht von zwei LepraWlen geeignet sei, Furcht und Beunruhigung herbeizufiiyreu und beantragte, über diese Frage einen medizinischen Sachverständigen zu hören. Hofrat Dottor H ö f l m a y e r 'gab diesem Antrag Folge und vertagte die Verhandlung. Seteine, Bottrüge unb gctfommlnngen. Klub radikaler Zionisten. Heute um halb 9 Uhr abends im Cafe MaÄhof, 1. Bez., Wernplatz (Klublokal), Klubverjammlaug. Gegenstand: Die Wiener Bluttage und die Juden. Referent: Robert Stricker. — Verband zionistischer.Jugendorganisationen. Donnerstag, den 28. Juli, beoinut das Seminar für die ObermittelschAer im Lokal der Zionist:scheu Organisation, 1. Bezirk, Kürntnerstrahe 28, präzise Uhr abends. — Verband der jüdischen Kauflentt und Gewerbetteibenden i« Wen. Morgen, 8 Uhr abends, im Wiener Bürger-Cafe, 2. BDrk, Praterstmhe 11, Bortrag deS Herrn Werzoug Tsu (Nanking) über Chinas politische und wirtschaftliche Verhältnisse". — Vrith Hazosim. Morgen, 8 Uhr abends, im Heim«, 2. Bezirk, Untere Auqartewtraße 3b. Vollversammlung aller gewese«» Mtylieder. — Hitachdnth. Heut«, %8 Uhr abends, im Lokal der BolkSbibliothek „Zion", 2. Bezirk, Glockengasie St», WZ«! spräche über attuelle zionistische Pröble-me. Dr. Uli Wh» * (Bediwt) ward die Diskussion einleiten. ■■ »;