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Wiener Morgenzeitung · 1927-07-24 · Heft 3017 (24.7.1927) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3017 (24.7.1927)
Date
1927-07-24
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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, KeSe 8 Men. Sonntag Wiener vcktoegen-stt««s JÜDISCHES LEBEN Sie SachverftSodigen-Kommilfion. New Dorf, 33. Ink. (I. T. A.) Drei weitere Mitglieder .er Sachverständigenkommisiion >haben die Reise nach Palästina angetrMen. ES sind dies der Chef des Departements für Urbar« machung von Boden bei der Regierung der Äeteinigten Staaten, Prof. T l w o o d M e a d, der Dekan des Landwirtschaftsdepartements beim RutgerS College und Direktor der Landwirtschaftlichen Versuchsstation von New Jersey, Prvf. Jacob G. L:p« man, und der Statistiker und Wirtschaftler Prof. Leo Wo!« man, eine Autorität auf dem Gebiet« der Behebung bet Arbeitslosigkeit und der Arbeiterversicherung. Barlaffim» hetzt schon wieder. London, 23. Jul:. (I. T. A.) Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Monsignore Barlassina, der von seiner antizioniftischen mrd antijsidifchen Propaganda in früheren Jahrm her bekannt ist, hat vor kurzem in der katholischen Presse mehrerer Länder einen Aufsatz veröffentlicht, der Klagen gegen Juden und Protestanten in Palästina enthält. Zu den Nöten, die die Kirche im Heiligen Lande bedrängen, schreibt Bavlasiina, gehören dir zionistische Arbeit und die aktive Proselytenmacherei seitens protestantischer Agenten. Der Zionismus bildet eine kompakte Masse, die reichlich unterstützt wird und das Leben der breiten Stoffe der Bevölkerung ungeheuer beengt. Vor dem Kriege war das Handwerk in einem sehr primitiven Zustande. Jetzt sind die Juden in Palästina ein« gedrungen, vorzüglich trainiert durch europäische Erziehung, und haben die wichtigen Industrien und Berufe okkupiert. Der eingeborene Arbeiter wird zurückgesetzt. Auch auf dem Lande haben die Juden die früheren Arbeiter verdrängt und an ihre Stelle Religionsgenossen angostedelt. Die katholische Bevölkerung muß den Boden verlassen, auf weichem sich die Zuden ansisdeln. Sehr geringer Anteil der Inden an den Weitwirtschastskonsereareu. Dr. Richard Lewinsohn-Berlin, der bekannte Finanzschriftsteller, berichtet in der „C. B.-Zeritung" in einem Aufsatz „Genf und Stockholm" über die WeltwrrtfchaftÄonferenz in Genf und über den Kongreß der Internationalen Handelskammer in Stockholm. Er weist nach, daß der.Anteil jüdischer Persönlichkeiten auf diesen wichtigen wirtschaftlichen Kurchgahungen außerordentlich Karin gewesen ist nrü» schloßt: ,Me große MLÄe der 'kapltÄistrschen "Weldorgchüsatiou hat sich, ebenso wie das Wirtschastsparlament des Völkerbundes, zu echtem unzweideutigen Beweis gegen die antisemÄische These gestaltet. Wir glauben nicht, daß dadurch die Krnatika: oder die Geschäftsleute des Antisemitismus Kr «chrem Wandel ihrer Unschcmungen gelangen werden. Aber yenxenigen, die, LberzÄrtzt durch antisemitische! MkguMente", hisher an die „Berftrbung" der Weltwirtschaft geglauA hMn, müßte nach den Erfahrungen von Genf und Stockhokm Ldch eine andere Erkemttms dammerm" Sie SM der gnden in Sentschlaud. Auf Grund der neuesten amtlichen Veröffentlichungen hat die Sektion für Wirtschaft und Statiflgk des Jüdischen Wissenschaftlichen Instituts gu Berlin den jetzigen. Status der jüdiMN Bevölmrmtz Lu Deutschland fixiert und eine Ueoersicht über die Entwicklung der letzten hmidert Jahre ausgearbertet. .Die.jüdische Bevölkerung im Deutschen Reich war zur Zeit der Volkszählung im Jahve 1910 (ohne Einrechnung der Juden in den seit^r abgetretenen Gebieten) 635.128 Seelen stark. Bei der Volkszählung am 16. Juni 1925 wurden 564.379 Seelen festgefiM. Die Vermehrung um 5,5 Prozent ist fast onSschlleßüch auf di« Zuwanderung aus den abgetretenen, deutschen Gebieten und auS dem Ausland zurückzuführen. Die nichtjüdische Bevölkerung in Deutschland hat sich ,i» der gleichen Periode (1910 bis 1925) von 57,263.247 auf 61,846.240, d. h. um 8 Prozent vprmdhrt. Die evangelische Bevölkerung im Reich nahm um 4,9 Prozent, die katholische um 7,1 Prozent zu. Der KrozeMfatz der jüdische!» Bevölkerung im Vergleich zu der allgemeinen Bevölkerung des Deutschen Reiches Web 192S in Ser gleichen Höhe wie 1910: 0,9 Prozent. Einen bedeutenderen Zuwachs an jüdischer BeiÄAeruug haben Preußen und Sachsen za verzeichnen. Die Judenheit in Preußen, die 1910 866.876 Seelen zählte, hat sich bis Juni 1925 auf 403.969, das' ist um 10.1' Prozent, erhöht; die jüdische Bevölkerung Sachsens hat in der gleiche» Periode Um fast ein Drittel zugenommen (1910: 17S387; 1926 : 23.252 Seelen). Die Zunahmen in diesen beiden Ländern sind aus deck 'starken Zuzug von Jude» nach Berlin und nach Leipzig zu er-' Wiren. Diese beiden Städte absorbieren mehr als dse gesamte Echöhungsquote ihrer Länder, währeck» die Judenschaft in den übrigen LandeSteUen sich sogar vermindert hat. Bayer« Kat seit 1910 von seiner jüdischen Bevölkerung 10,8 Prozent verlor-» (INO: 55. 117; 1926: 49.145). Die jüdische Gemeinde i« München hat sich von 11,083 auf 10.068 vermindert.. In Badem hat sich die jüdische. Bevölkerung um 7,1 Prozent (von 85,896 auf 24.064) vermindert; die Verminderungsquote i« Hessen beträgt 15,2 Prozent (von 24.063 auf 20.401), in Württemberg 9,6 Prozent (von 11.982 auf 10.827). Ihre snühere Zech! behaupteten die Städte Hamburg (1910: 19*472; 1925: 19.204) und Lübeck (1910: 623; 1985: 629); die Länder Braunschweig (1910: 1757; 1925: 1753) uvd Oldenburg (1910: 1526; 1925: 1513). In Thüringen hat sich die jüdische Bevöllerung von 3830 auf 3603, in Waldeck von 501 auf 477 vermindert. , Lm meisten an jüdischer Bevölkerung verloren haben die Länder Mecklenburg-Stvelitz (von 254 auf 182— 28,3 Prozent), Lippe von 780 aus 607 — 22,2 Prozent, Schaumburg-Lippe (von 230 auf 180 — 21,7 Prozent), Bremen (von 1843 auf 1608 — 18,2 Prozent), Anhalt (von 1383 auf 1140 — 17.6 Prozent), Mecklenburg-Schwerin (von 1413 auf 1226 — 13.3 Prozent). Di« Entwicklung t« den letzten 160 Jahren (1825—1925). Im Jahre 1825 zählte man in Deutschland rund 223.000 jüdische Seelen. In hundert Jahren hat sich demnach die jüdische Bevölkerung in Deutschlarw — die Auswanderer nicht eingerechnet — um das Anderthalbfache vermehrt. In Preußen beträgt die Vermehrung 359, in Baden 41,6, in Württemberg 20,3, in Hessen 2, in Hamburg 184,3 Prryent. Die jüdische . Bevölkerung in Sachsen hat sich seit 1825 sogar um das Dreißigfache vermehrt. In Bayern zählte man 1825 rund 55.000 jüdische Seelen, demnach hat sich die bayrische Bevöllerung in den hundert Jahren um 10,6 Prozent vermindert. I» den üor'gen kleineren Ländern verminderte sich die jüdische Bevölkerung in dieser Zeit von 26.260 auf 12.817, das heißt um -51,2 Prozent. Abgesehen von Preußen und Sachsen hat die Judenheid aller deutschen Länder die vor hundert Jahren eingenommen«! Position verloren. So zum Beispiel lebben in Baden im Jahre 1825 7,6 Prozent, 1925 aber nur 4,3 Prczent des deutschen Judentums; in Hessen 1625 9 Prozent, 1925 nur 3,6 Pro« zent; in Württemberg 1625 4 Prozent, 1925 nnr 1,9 Prozent; in Hamburg 1825 3,2 Prozent, 1925 3,6 Prozent; in Sachsen 1825 0,3 Prozent, 1925 4 Prozent; in den übrigen Ländern (ohne Preußen und Bayern) lebten 1825 11,8 Prozent, 1925 2,3 Prozent des deutschen Judentums. In Bayern lebten 1825 24,7 Prozent aller deutschm Juden, 1860 nur noch 11,4 Prozent, 1900 i.0,3 Prozent, 1925 8,7 Prozent. Demgegenüber ist die Bedeutung des preußischen Judentums im Steigen begriffen. Vom deutschm Gesamtjudentum wohnten in Prmßen 1825 39,5 Prozent, 1850 45,6 Prozent, 1880 65,5 Prozent, 1900 68,6 Prozent, 1925 71,6 Prozmt (also fast drei Viertel) deS dmtschm Judentums. Die Entwicklung des Berliner Judentums ist besonders bemerkenswert. Bor hundert Jahren, da freilich Berlin noch nicht Weltstadt war, lebten in Berlin bloß 4079 jüdische Seelen,!daS sind 1,8 Prozent des ganzen deutschm Judentums. 1680 lebten in Berlin 11,5 Prozent, 1900 ein Fünftel, 1926 schon fast ein Drittel (30,6 Prozent) des gesamt« deutsche» Judentums. < v , J- >•. Das deutsche Judentum macht 3,8 Prozent des Weltjudentums und 6,1 -Prozent des europäischen Judentums auS. Sie Jude» in Finnland. In Berlin weilte Ln diesm Tagen Herr. Doktor A. Engel aus Helsingfors, einer der Führer der Judenschaft' FinnlarwS. Auf Beftagen des Vertreters der Jüdischen TeleMWen-Agentur gab er die fotzenden Aufschlüsse über di« soziale Position und das innere Leben dieses abgespxengten Teiles der Judenyeü: In Finnland existieren drei jüdische Gemeinden: in HelsingforS, Abo und Vibovg. Die Gemeinde in Hvlsintzj» fvrs zählt rund 1100, die in A bv 260,.die in Biborg 300 Seelen. Noch bis vor ganz kurzer Zeit mußten die Juden Finnlands unter mittelalterlich anmutendeu Ausnahmsgesttzen leben. Seit 1918 hat sich iihre Position radikal geändert; sie find vollwertige Mitbürger und genießen uneingeschränkte Gleichberechtigung. In den drei Städten besitzen die jüdischen Gemeinden schöne Synagogm, die Gemeinde in HelsingforS besitzt* eine jüdische Mittelschule, di« die gleichen. Rechte wie alle übrigm Schulen genießt und vom Staate mit 60 Prozent deS Ausgabenbudgets subventioniert wird. Die Unterrichtssprache in der seit neun Jahren bestehenden Mittelschule ist schwedisch, Religion und andere jüdische Fächer werden in hebräischer Sprache gelehrt. Auch die finnische Sprache wird den ftintem gründlich beigebracht. Die jüdischen Gemeinden in HelsingforS und VDorg haben Lesesäle und Bibliotheken eingerichtet; mit lallen IMMln wnd der. sucht, dm Kulturzustand der jüdischen Bevöllerung und ihr Interesse für das Judentum auf einer respektablen Höh« zu halten. 3» HelsingforS erscheint «Ute kleine jüdische Zeiit »n>g in schwedischer Sprach«. In der Zeit der SkriegSnöie Kahm Jtrie Jude» MnlandiS eine große Aufopferungsfähigkeit gegenüber Mm leivendm Brüdern in anderen Ländern bewiese«. Auch für Zwecke deS PalLstina-stV»-i baueS haben die fmnILndischeu Juden vÄ betzetwgen. Die Gvmei«deVerwaltungen fnngievm gleLchzvititz M ökeke!» Hajessod-KomiteeS; bis jetzt wurdm pro Seele 8 Pfund Sterling flr Len Kerm Kajeffod geleistet. ' 1 ' Die Wirtschaftslage der Juden äst relativ gut. Die JuWd leistet im Sport, gleich der übrige» Atzend des Landes, Her« Vorragendes. In der. garMr Welt, bckannt ist de« junge An- »ische Jude Katz, der auf der jOlyMPiads nach Nnrmi Zweiter wurde. Die jüngere jüdische Gejneratton bevorzugt akademisch« Berufe, die in Finnland güte Aussichten bieten. > Unter einem Antisemitismus, wske er in den Ländern Mittel¬ und Osteuropas herrscht, haben die sinnländischen Juden nicht zu leiden. Die Frage ckneS Schächt Verbotes Nfar mehrmals auf der Tagesordnung. Zweimal hatten die Juden längere Zeit unter Schächt verboten zu leidyn, eS gelang aber bis jetzt immer, eine Aushebung der Verbote herbaizuführen. 24. Juli 1927 Nr. 8017 Der Akad. Verein jüd. Mediziner beglückwünscht seinen gewesenen Obmann und langjähriges» verdientes AusschuBmitgüed Herrn Dr. Ernst Qreger zu seiner Promotion her2lichst. Sfäeki m di» SKäxamtlle, was »eil mm tun, »prieht Stm, ÜCm kann nickt inaner prittcheln, SBicr, Wein macht Mg and heifl. dick aalt mit Wasttr plempern 1 aach keim £tnderra*g tchaffi. Gin. sdßer Uroet nnr bleibt an», ’» i*t ffCabet» JKenner-£afL „Herma* ist Saft von HERbaMAtö, alkoholfreies Tafelgetränk Engros: Carl Huber, Wien, XVI., St5berpiatt 7. Tel. 29-4-64 Proseffor Maior in Siett gestorben. In Kiew verstarb in diesen Tagen der hervorragende Jurist Professor M. Mazor im Alter von 70 Jahren. Einst ein Führer der ruffischen Zionisten, widmete er sich in den letzten sieben Jahren gang urrd gar der sozialen Fürsorgearbeit und war Vertreter der Londoner Föderation der jüdischen Hilfsvereine für den Wewer Distrikt. Cr leitete auch das von der Föderation in Kiew unterhaltene jüdische Waisenhaus, von einem Haienkrenzler «mordet. AuS Memel berichtet I. T. A.: Auf dem Wasserweg zwischen Tilsit und Memel kam eS auf dem Danrpferverdeck zwischen einem Hakenkveuzler und dem 25jährigen, auS Neustadt stammenden Juden Berkvwitsch zu einem Stteit, in dem Berkowitsch eine antisemitische Beschimpfung jzurückwieS. Der Hakenkreuzler ergriff Berkowitsch und schleuderte ihn Über Bord. Alle Versuche, dem Ungwcklichen vom Schiffe auS Rettung zu bringen, mißlangen; Berkowitsch versank nach kurzer Zeit in den Fluten. Auf dem Schiff herrschte ungeheuere Empörung gegen den Mörder, der bei der Ankunft des Dampfers in Memel der dorttgen Polizei übergeben wurde. Unter der Judenschaft MemelS hat der Tod des jungen Juden, der zu Me meler Verwandten reiste, Trauer hervorgerufen. Sie Wischen Stndenten in Prag. Grve Warnung der LürwVezemmie. Dte jüdische Fürsorgezeutrale für die tschechoftomakische Republik schreibt uns: „Mr erfüllen eine harte, aber ganz unabweisbare Pflicht, «oenn wir die jüdische Studentenschaft in ihrem eigenen Jntevesse auf das Nachdrücklichste vor einem Zuzug nach Prag »varnen. Trotz größter Anstrengungen der Unterzeichneten Hilfsorganisationen ist eS nicht möglich, auch nur die Hälfte der mehr als 3000 derzeit hier lebenden jüdischen Studenten mit dem Notwendigsten zu versorgen. Dte Zahl derjenigen, die mit Unterricht und oft nnt Leistungen der gewöhnlichste» Handlanger-< dienste etwas verdienen können, ist sehr gering» Hunger, Kälte und schwere Entbehrungen . jeder/Art. sind das Los der meisten, diverse Krackvyeiten, darunter. hLuftg Tuberkulose, sind an/ der.' Tagesordnung. Nur '.für, solche ältere Semester, die unmittelbar vor der^ Ablegung ihrer hier begonnen Schlußprüfungen stehen, wird es möglich fern, im Wintersemester. 1927/1933 das Unentveyrllichste anzuschaffen. Ändere müffen Prag meiden." Der Kantor Sierota aus Warschau hennlich abgar«»ft Aus Warschau wird uns geschrieben: Hier herrscht unter der Judenschaft große Erregung. Ter Mrühmre Kanwr Sservta, welcher in der großen Stznaaoge vorbetet. und dort eine dreijckhrige Verpflichtung hat. rst plötzlich bei Nacht und Nebel aus Warschau verschwunden und hat sich nach den Bereinigten Staaten eingeschifft Er konnte den lockenden, mit Mesenho'noraven versehene» Angeboten eines amerikanischen Impresarios nicht lMdet« 'stehen und hat, ohne jemandem aus seinem Bekannten^ kreis^ Mitteilung davon zu machen, heimlich alle Vorbereitungen zu seiner Mreife aettoftev. Vor einigen Tage« hat er mit seiner Frau heimlich Warschau verlassem Sierota will, zunächst eine Europatournee machen und vor den hohen Feiertagen in Newhork eintttrsfen, wo er in einer neuen Synagoge Nemhorffer jüdischer Handwerker für ei» Honorar von 9600 Dollar vorbeten wird. NmWer beabsichtigt Sierota wieder nach Polen zurück- M«e Schandtat. In der.Klinik des Prof. Kürschner in KSnigsvera, die hauptsächlich von jüdischen Patienten aus Polen und Litauen aufgesucht wird, wurden, nne die Konmoer „Jüdische Stimcke" berichtet, dem 80jährv> gen Rabbi Elchanan Katz, Dasan von Wjlkowischk, von dem Arzt Tm Usel und einer Megerin „scherzml'.lse" der Bart und die Schläfenlocken avgeMittdn. Die Roheit hat den alten Mann in Berziweiflung gestürzt «rn- und AuMondernng m PalHtina. Im April MTwanderten 256 Juden, (j> Ehristen und 19 MoslenMen t» Palästina ein. Im Mai wandetten 273 Juden, 54 Mristen mrd S Moslemtten ein. Im April wanderten M im Mai 486 Juden anS. 104 MoSlemiten und 86 Christen wunderten in den beiden Monaten aus. Der Brrvand jüdischer SiWentenvevelnie in Franä» N« hat ein ^zentrales Auskunftsvureau errichtet, an welches alle Anmlgen über Studium und Lebensbedingungeu m allen Univeckitatsstädten Frankreichs zu. richten sind. Allen Brreftn, die an die Mresse „24, rue du haut BouvgwA. Nancys zu senden sind, Missen 5 Francs beigelegt werden. „ v HchMhe PkotokoNe der SAVtMSfitzungen in Jaffa iu»d Hato. Die Stadträte von Jaffa und Haifa haben Wgfe Sekretäre ernannt, die die hebräischen Protokolle r Sitzungen abzufasstn haben ^verden. M^AdMe Letzer in DeutMland. Das „Berliner TagevlaE schtzDI: Nach der letzten SämlzWung (1931) e£ ttrt Deutschen Reich an den öffeMchen und privaten Volksschulen 197.446 Lehrer und Lehrerinnen. Davon waren 127.183 evangelisch, 64.766 katholisth. 663 jüdisch und 691 geWrten einer anderen oder gar keiner ReÜgionSaemeinschast an. Also erst auf etwa 160 christliche Lehrer ■ mitiwt »w 0■ 11 41 PIT 1 Ju«m 44 . *4 >4« w ^^... a hesttmmend sein wittdeT

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