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Wiener Morgenzeitung · 1927-07-23 · Heft 3016 (23.7.1927) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3016 (23.7.1927)
Date
1927-07-23
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Nr. -1016 Wien, Samstag Wietter Morgenzettrrng 23. Fuli 1937 Seite 3 '«Ie r«t« agaostiktt. Im Laufe des gestrigen Tages wurden zwei Leichen oon Zivilpersonen im Allgemeinen .Krankenhause agnosziert, und zstvar ipurde die Leiche des Albrecht Reimer nunmehr nls die des Karl H ö ß, Schindlergaste Nr. 47, e i n Io ä ndfrei fest ge stellt, und die lehte unbekannte Leiche', als die des Robert P l e s k a, Costagaste 11, so daß npnmehr die Identität sämtlicher Taten fesigestellt erscheint. R« HUs»so»Ä> sür die Aachedeamteu. Die Wiener .Handelskammer übermittelt uns einen von einer Reihe führender Persönlichkeiten gezeichneten Aufruf, der, den Zweck. verfolgt, durch die Sam m l u n g von Beiträgen für die Hinterbliebenen der am, 16. Juli getöteten Polizisten urtd auch für die bei den Ereignissen verwundeten und in Mitleidenschaft gezogenen Wachebeamten und Sicherheitsorchrne einen Hilfsfonds zu schaffen. Spenden sind auf das Pystfparkastenkonto 183.072 zu überreifen. Ser StrSfWgtftrett bUgelegt, Den Bemühungen des AussichtSperioUale» der Strafanstalt in. Garsten ist e.S gelungen,.di« SirLflingsrevolte. in kurzer Zeit auf gütlichem Wege zu ordnen unv. den Straf« gefangenen die vollkommen. Aussichtslosigkeit ihres Begehrens klar zu-machen, so daß. bereits Mittwoch/ in den Morgenstunden wieder vollkommene Ru>h« e'.Mrat. / Die Anstaltsdirektion sah sich daher zukeinerlei Gewaltmaßnahmen geztvnn^n uni» das Militär konnte) miederü-m abkom.mandiert werden. / Die antisemMfche Hetze. A«e Slngide t» Berdünr» sn Wischen «Mettr mt eetoemetceUeiUietu Dr« nitdrrirächtigc Hrtze, welche im Anschluß an Nie letzten Ztraßentumüste von den antisemitischen Blattern in'Wien gegen die jüdische Bevölkerung betrieben Äqird, hat ' in allen Mischen Kreist« die größte Empörung hervrnNerufen. Besondere E-vcozun-g hat die Tatsache erzeugt, daß von seit«» der Behörden nichts unter-- nominell wird, um das höhnische Spiel mit dev Pressefreiheit e'mzustellen.- ' ' ' . Wie wir nun erfahren, hat der Bnrband der jüdischen Kaufteütc und Geiverbetteibenden am 2-1. Julr an den Bundeskanzler und an die Geiieralprokuratur gleichlcy,Lende Eingaben gerichtet, rn welchen auSgeführt wird: „Die traurigen Ereignisse der lebten Tage, haben unsrem Staate und unserem WirtschasiSlebon, Wvere Wunden geschlo-- gen. Ätehr denn j« benötigen wir Ruh,, Ordnung und Frieden .in. der. Bevölkeruiig. Zu unserem gvößteil Bedauern müssen / .w4r."aber feststellen, daß in dieser aufysregtcn Zeit' «iü radikale« Organ es ungehindert und strMoö wagen darf, eine twiste Hetze zu iNszeniereu, welche gegen die jüdische Bevölkerung und gegen dte jüdischen Hände l e^. u n d Ä e w e r b s l t u t e gerichtet ist. . ' ' Wir/weisen insbesondere auf die ättHfel vom 19., bzw. 20. d. M. mit der'Ueberschrift/„JudaF Schandwe-ek", 'weiters „Unsere Juden in . den SchrelkenSdagen", den Schluß-' äbsatz. des HettactMs vom. 20. d. hin, tvsorin es , unter anderem heißt : „das schmarotzeiSe,. geifernde, hetzende Judentüsn"', ,Langmut und.Schlaftntthigkeit wärm hier Wegbereiter olütigster Judenherrschaft". ' ' Wlr Verwarten von der Bundesregreruntz' energisches. Eingreifen. gegen hieseS gefährliche Treiben, .nicht nllern rn unserem Interesse, sondern im dringendsten. In.ter« sse deS B u nd'e s st a"a t e S. y Setlinet Hundrtasr. ' Bon Kurt Münzer. ....... * Fremd«, die das-winterliche Berlin kennen ünd es jetzt wich.erbetreten,. müssen finden, daß cs tüchtig auf deit Hund gekommen ist. Man' kann sich seiner nur freuen, wenn man es verläßt und - die Landschaft rings herum sucht. Diese schwermütige,^ Wälder der Havel, Vre weichen Ufer der zahllosem Seen•ün Westen und die Sandküsteu der Gewässer im Osten Mit der kleinen Gebirgsrorncmtik der Drüggelbexge: das ist schön, stimmungsschwer, von »ordischer Seele voll. Aibendhimmel über der Mark, Tagwerden über den Seedörfern: das lohnt ein Zuhausebleiben. Und Heuer sind auch diese zu Hause, geblieben. Schweiz. Italien, Mittelmeer — dar ist im Frühjahr absöldiert. Berlin im Sommer kann ein, Paradies sein — wenn man Auto hat und Segelboot' und Motarjacht. Die Fremden, gut beraten, lernen dieses Landschaftsparadies kennen. Gesellschaftsautos fahren tief in die Mark hinein. Man zeigt en Amerikanern das Sonntagsleben der Perliners, diese seine fiebernde Flucht aufs Land, diese wimmelnden Lokale an Flüssen und Seen. Aber man tut gut, den Fremden die Stadt zu unterschlagen, in der die Abende trostlos werden. In den Kinos die abgespielten Schlager des Winters, in den Tanzdielen Glut 'und Lustinangel. Und in den Theatern... Kriminalstücke, Absteigequartierkomödien. Totschlägereien, eine verblichene Revue. Die Opern haben ausge» spielt, die Theater von.Ruf unb Verpflichtung haben Sommerdirektionen. Und es besteht das hartnäckige, längst Überführte Vorurteil, daß man im Sommer„Kunst" nicht bieten darf., Urch man müßte gerade das Beste aufbieten, um die Leute ins Theater zu ziehen... Die Direktoren jammern übet die drei Dutzend Gäste M Parkett. Aber Schmiere und Provinz hat man ja auch zu Hause. In. Berlin möchte man das Poll^idete sehen. Spekulanten werden auch durch Erfahrung dicht klug. Wenn ss mit Mitzen ünd Nuditäten nicht geht, greift man Wenn bixcht die DtaatSaulvaltfcha ft, trotz dieser unerhörtem Auftetzaug zur Juprnverfoigung, weder rw»vch Beschlagnahm« der Zeitung noch auch durch Verfolgung der Vtrantwvttluhen eingeschritten ist, so. «st es ein Gebot der Stande, We Staats«nwattschast an ihre Pflicht zu erinnern und am zuwcistn, dieser gefährlichen Verhetzung dlirch Anwendung strafgefetzltcher Mittel ein Ende M bereiten." - Zn dieser Eingabe fei bemerkt, daß das betreffende Hetzblatt vorgestern konfisziert worden i^. und zwar wogen seiner Angriffe auf die Polizei. Die r^fsvrderung zum Jvdenmord ist Sensationelle Verhaftung in Warschau. rn Redatteur tu fltgaae« tu Mtntertelten. Warschau, 22. Juli. (Wolfs.) In der Redaktion der „Naeiv", dem gemeinsamen Organ der deutschen,, der rckratmtschen, der wetßruMchen und der jüdischem Minderheit, wurde heute nachmittag seitens der Polizei eine Hausdurchsuchung vorgenommen und der während der SoMmerwrlaube allein die Rchaktionsgeschäfte führende Redakteur Ario verhaftet. Der Grund zu dieser Maßnahme war noch nicht festzustellen. Keine Kabinettsrekonstrattio« in Pole«. , Warfchau, 22. Juli. Im Zusammenhang mit den von einigen Blättern verzeichneten Gerüchten Wer Aenderungen, dte angeblich in der Zusammensetzung des Kabinett es erfolgen sollen, ist die Polnische Delegraphenagentur ermächtigt,. festzustellen, daß diese Gerüchte jeder Grundlage' entbehren. ', Das Testament des Königs Ferdinand Prinz Saroi erhült nur ven Pflichtteil. B u L a r e st, 22. Juli. In Sin ai tt tourde gestern vom Justizminister P o p^e s e u das Testament des verstor-, berM Königs Ferdinand eröffnet. Der Akt besteht aus, zwei Teilen. Im ersten werden: der Königin und allen Kindern große Vermächtnisse zuteil. Der zweite ist : ein nach dem Thronverzicht des. P ringen Carol verfaßtes 5wdizill, in welchem der,Prinz auf denPflichtt e i l beschränkt ivird. , In eineni an - den. Ministerpräsidenten gerichteten Schreiben bittet der König alle. Rumänen um Unterstützung für,seinen Enkel, der noch ein Kind ist. Sarol erhebt Anspruch ans de» Thron. Paris,"21. Juli. (Havas.) Der „Matin" veröffentlicht eine Erklärirng des frühere,: rumänischen Kronprinzen Carol, worin es heißt, König Carol von Rumänien. bedauere, im gegenwärtigen Augenblicke eine Erklärung, die die neue Situation erheische, nicht formu- " licren zii.können. Er habe seiner Familie, telegraphiert, daß er 'Sen' BegräbinsfeierlichkeiteN'Heizüivohnen .wünsche, habe jedoch ir o ch keine Antwort erhalten. Das Blatt fügt . hinzu, Carol sei mehrdenn je von seinen Rechten überzeugt ' und halte die Hoffnung aufrecht,. den Thron zu besteigen. Vulkanausbruch in Palästina. ' In Z a rl a, östlich „des Toten Meeres in Palästina, ist, plötzlich . ein Vulkan, der | seit Jahrhunderten als erlöschen galt, wieder in Tätigkeit getreten und sendet eine Rquch- und Dampswolke gen Himmel. Das Erdbeben in Palästina. eia «tfnt tu gfttWMtt fitdiättt. Die Zionistische Exekutive in London erläßt den folgenden Äuftuf: Die Nachrichten über den Verlust an Leben und Eigentum, der durch das Erdbeben im Heiligen Lande verursacht worden ist, haben in der ganzen Welt tiefstes Mitgefühl erweckt. ES bedarf keiner weiteren Worte, uni die zur Dat aufzurufen, die ihren Empfindungen wirksamen Ausdruck geben wollen. Die Exekutive der Zionisttschen Weltorganisation -hat einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, der allen Rot- ' leidenden ohne Unterschied des Glaubens und der Abstammung zugute kommen soll. Me einlaufenden Beträge werden dem von d? r P a I List i n a - R e g i e r u n g e r ö f f n e t e n zentralen Hilfsfonds überwiesen werden. Man zählt in Palästina 200 Tote und mehrere hundert Verletzte unter der arabischen Bevölkerung des Landes. Durch Gebäudeschäden sind außer einer größeren Anzahl von arabischen auch 150 jüdische Familien obdachlos geworden. Die Zionisttsche Exekutive erwartet, daß C h r i st e n u n d I u d e die am Schicksal des Heiligen Landes interessiert sind, in großherziger Weise zu dem Hilfsfonds beitragen werden. Wenn dies geschieht, so kann der Schaden bald behoben und den von dem Erdbeben betroffenen Familien schnelle Hilfe gebracht werden. Geldüberweisungen iverden erbeten an den Jewish Colonial Trust, Wallbrook, Brook House, London. C. C. 4, auf das Konto des Palestine Earth.uake Relief Fund, oder an das. Zionistische Landeskomitee für Oesterreich, Wien, 1. Bezirk, Kärntnerstraße 28. Die Exekutive der zionistischen Weltorganisation. Dr. CH. W e i z m a n n. N. S o k ol o w. Sin neues Srdbrhen. R o nt, 22. Juli. Die se'.smographischen Apparate des Observatoriums Bervdand'. in F a e u z a haben em F e r n» beben, das zwei Stunden dauerte, verzeichnet. Das Epizentrum liegt 4 000 Kilometer in südöst» l:che i Ri ch tu n g. Re akademischen BSÜerbuudlise«. London, 22. Juli. (Wolff.) Am. kommenden Mon» tag wird der Lordmahor die Delegierten von 20 Nationen empfangen, die an dem ^rngreh des internationalen Verbandes der akademischen Völkerbundligen teilnehmen. Die offizielle Eröffnungssitzung des Kongr!esfes wird abends in der G u i l d h a l l. abgehalten werden, tv-o Lord Robert Ce eil und ein Mitglied deS Bölkerbundinstituts ftir intellektuelle Zusammenarbeit Ansprachen halten werden. Die Hauptsitzungeu. des Kongresses finden dann in Oxford statt. Levines RSSslug. Paris, 32. Juli. Charles Levine will i>n Frankreich ein neues Flugzeug konstruieren lasten, besten Wt'.onsrad'ms seit der „Miß Columbia" um 3000 Kilometer über treffen soll. Er erklärt, daß sein Rückfbug sticht vor zwei oder drei Wochen stattsinhen werde. nach dem Tragischen. Und H1* versucht das Zenträltheater es mit Blut und Gier und Mord. „Menschenjagd" heißt das Experiment, und Franz Holt hat es ausgeklügelt. Vier Menschen auf einem Schleppkahn, einer ein Weib. Also! In dieser drangvoll fürchterlichen Enge fängt sich der Weibsteufel erst den Alten, dann den Jungen, schließlich den Gendarnt, nachdem sie -den Greis ins Wasser geworfen. Aber sic selbst endet unter den Würgehänden des Jünglings, und. der Gendarm ergreift ihn. Er wird der einzig Ueberlebende dieses traurigen Spiels sein, nachdem das Parkett längst schmerzhaft veMichen ist. Gut belemnundete Schauspieler; sprachen anderhalb Stunden ihre Sentenzen und gebsirdeten sich leidenschaftlich. Sie gebärdeten sich nur und tvaren es nicht. Wer, wer soll da hinein gehen? Biel geschickter spekuliert das Lessingtheater, wenn eS Henxy Bernsteins alten .Reißer „Israel" bringt. Zwanzig Jahre nach seiner Totgeburt. Aber er hat immer noch nur sem Scheinleben durch Schminke und bengalisches LiHt. Aus Judentum, jüdischen Schicksal, Zwiespalt und Unglück ist hier ein Th'eaterstiick gemacht. Aus Zeitnot wird Kulisse, aus Mensch Figur, aus Menschlichkeit Tirade. Ein junger Mann, Herzog, Prinz, Bläue des Bluts ausstrahlend, von eingeborenem Haß gegen die „fremde Rasse" erfüllt, empört sich gegen einen Juden seines Klubs, provvziert ihn. Duell... Da kommt Mama, kommt der Jude. Und er. der Jude, ist des jungen Herzogs Vater... Tusch! Trara! Scheinwerfer! O, was für Szenen, o, was für Konflikt«, Schreie, Tränen, 'Versteinerungen und Rede- Hivälle I Die Mache ist großartig. Romanische Herrlichkeit. Man kann sich ihr bestimmt nicht entziehen. Bloh nachhep. 'Der Katzenjammer! Daß Leichtfertigkeit ein Thema abhandelt, für das der heiligste Ernst gerade gut genug wäre. Ein Thema, das nur dann aufs Theater gehörte, Wenn Theater nicht mehr „Theater" lväre. Wenn es große dramatische Historie ist oder jene herzenseinfältige Jübrunst, Wahrheit. Echtheit etwa der .Habima". des jiddischen VylkMickS. der legendarischen Shmbolisiernng. Wie ent- 'Mdltlich ist dieser Bernstein, wie naiv konstnliert, wie oSepflWLch in den Diskussionen! Aber eben er gibt dem Theater, was des Theaters ist. Also Rollen! Die Herzogin in ihrem Konflikt, ihr Sohn in seiner BeMendung, Erleuchtung und Erstarrung, und der jüdische. Bankier, der Geldsack mit dem blutenden Herzen, das tiefe Gemüt mit dem Börsenfun'dament. Es gibt Schauspieler, die das nur so hinlegen können, und aus den Pappfiguren geradezu Menschen machen. Maria Fein, Egon von I o r d a n. Hermann Ballentin. Sicher spielt man so was gern. Nur in Lüge kann man sich austoben, in der Verzerrung sich ganz entspannen. Es kann eine Wohltat sein, so tvas zu spjelen, tvenn man lange lebendiger Mensch sein mußte. Das volle Haus war dementsprechend begeistert, und das Theater siegte über das Leben. Di« Wahrheit in uns, di« Gesinnung, hätte protestieren müssen; aber das Kennzeichen des Schmarrens: er ist unwiderstehlich! Bloß nachher... (Siehe oben!) In all diesem Jammer gab es einen Abend, da man des Da-seins doch froh iverden konnte. Wieder einmal Musik — wenn schon in den Luna-Parks und Ausstellungsgärten große Wiuterorchester ihr Sommerloben fristen. Aber die Konzertsäle, die acht Monat« lang Abend für Abend nach Besuchern schreien, haben vier Monate streng geschlossen, wo doch so viel Sehnsücht nach einem Lied, einem Quartett, einer Klaviersonate da ist.,Im Bechsteinsaal sang die Sagorskaja, eine russische Sängerin. Sie sang Volkslieder ihrer Heimat, von den armmischen bis zu den jüdischer,, von den grusinischen bis zrr den turkmmischen. Sarrg sie mit Wohllaut und Kraft, spielte sie, erläuterte sie mimisch, stellte sie dar. Liebestragödien und Dorffcherze, Landschaftsmeläncholien ' und Arbeitevdvamen. Eine Art russischer Ivette Guilbart, aber durchaus keine Nachahmung, sondern gerade darum so starck wirkend, weil eigene Persönlichkeit und originale Begabung. Der Erfolg erzwang einen zweiten Abend. Also, man sieht: es bedarf nur des Guten, wub wir kommen gelaufen. Mer wenn auch Urteile revidiert werden können: Vorurteile sind unwiderleglich. Die Verantwortlichen lernen nicht einmal am Bankrott.

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