Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3013 (20.7.1927)
- Date
- 1927-07-20
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 3013 Wien, Mittwoch Seite 8 Las Schachturnier der Rationen- Aus London wird gemeldet: Montag begann im Rahmen des in London stattfindenden Schachkongresses ein iirternatio- :raleS Turnier von Schachmannschaften auS 18 Ländern. Dieses Turnier wird in der Weise aufgestellt, daß aus jedem Lande vier Vertreter (es befinden sich darunter spielstarke Meister ersten Ranges) gegen die vier Vertreter des rurderen Landes kämpfen. Der erste Tag brachte den Sieg der deutschen Mannschaft über die italienische mit 2,6 Punkten über 1,5 Punkte, der Tschechosl owakei gegen Belgien (3,6 gegen 0,5), Großbritanniens über die Schweiz (3 gegen 1), Frankreichs über Holland (3 gegen 1), Argentiniens über Spanien (3,5 gegen OL), Ungarns über Jugoslawien (4 gegen 0). Die übrigen Kämpfe der Ländermannschaften wurden noch nicht beendet, darunter auch der österreichischen, die bisher mit 2,6 Punkten gegen ihren Gegner klar auf Gewinn steht. Vas Wiener Stimm-Mufeam überfiedelt. flraniolilifte Dialekt ui Monaftlr wird MnasrES anlsenommkn. Ueber Initiative des Wiener Physiologen Professor Dr. Siegmund E x n e r wurde vor mehreren Jahren das Phonogrammarchib der Akademie der Wissenschaften begründet, das bisher im Physiologischen Institut untergebracht war. Nunmehr ist dieses Phonogrammarchiv, das eine wertvolle Sammlung von Stimmen und Sprachst r o b e n enthält, in eigene Räume in dem Neuen G ebände der Universität in der Liebiggasse (ehemaliges Ackerbauministerium) übersiedelt und verfügt dort über die Möglichkeit einer Vergrößerung und weitgehenden Ausbreitung. Schon jetzt war es möglich, zwei interessante Arbeiten zu beginnen. Nach längerer Zeit konnte daran geschritten werden, einen neuen Aufnahmeapparat zu bauen, mit bcffcn Hilfe Oesterreich an einer E xpedition nach dem Balkan beteiligt ist, zu der uns die Mittel gefehlt hätten. Es handelt sich um die Forschungsreise des amerikanischen Sprachforschers Professor Luria, der auf diesem Apparat, der das verhältnismäßig geringe Gewicht von etwa 40 Kilogramm hat, in M o n a st i r Aufnahmen des dort noch rein erhaltenen spaniolischen Dialektes machen wird, welcher sonst im Orient schon mit anderen Sprachen vermischt ist. Die Aufnahmen werden für das Wiener Institut gemacht, welches die Originale erhält, während nach Amerika die Vervielfältigungen gehen. Ebenso interessant ist eine Aufnahme, die von dem Leiter des Archive?, Dr. Hajek, in den letzten Tagen gemacht werden konnte, nämlich die des „w e i b I i ch e n T e n o-r s" O s s i p owna, die kürzlich in der Gesellschaft der Aerzte dom Dozenten Dr. Hugo S t e r n borgeführt wurde. Im Herbst soll zu Beginn des Wintersemesters eine Eröffnungsfeier stattfinden. Kleine Nachrichten. Der 78jährige Private Isaak Blumen seid, Untere Augartenstraße 8, wurde gestern nachts auf der Rotcnturmstraße von einem Auto niedergestoßen und mußte mit einem Bruche des rechten Unterschenkels in das Spital der Barmherzigen Brüder gebracht werden. Gestern früh wurde die Rettungsgesellschast in die Linzerstraße berufen und fand dort den 19jährigen Tapezierergchilfen Otto Maier, Hütteldorferstraße 236, und den 29jährigen Kaufmann HanS Hodel, Baumgartnerstraße 89, nach einen: Autounfall schwerverletzt vor. B?i Maier konnte nur mehr der Tod infolge Schädelgrundbruches festgestellt werden. Hodel wurde mit einem Bruch des Schädelgrundes und des Oberschenkels in das Rochusspital überführt. Beide waren Insassen eines Autos, das sich während der Fahrt überschlagen hatte, und wurden so herausgeschleudert. * Am 18. Juli hantierte der bei der Fabrik in der Wsberggasse 35 als Walzführer beschäftigte Josef Fabschitz an einem in der Maschiireichalle montierten Treibriemen, wurde von diesem ersaht, gegen den Träger geschleudert und konnte nur mehr als Leiche geborgen »verden. Gestern vormittags hat sich die 17jährige Marie S i m a n d, Gudrunstraße 7, in ihrer Wohnung durch Einatmen von Gasen, die glühender Holzkohle entströmten, die sie in Brand gesetzt hatte, vergiftet und wurde leblos aufgefunden. Kränkung über den T^ des Gatten soll die Ursache der Tai sein. Wien, 20. Juki. Unsere RStsettonkurrenz. Die für heute angekidndigte Auslosung zu unserer Kreuzworträtselkonkurrenz findet iurt 10.30Uhr m unseren Administrationsräumen, Wien, 3. Bez., Tabor« straße 1-3, statt. Die Gewinne können am 1. Äpgust behoben werden. GS wird wärmer. Der gestrige Tag war etwas kühler als die vorherigen. Der Hrmmel war zeitweise bedeckt, ohne daß eS jedoch zu Niederschlägen kam. Die Voraussage lautet: Ziemlich heiter, Gewitterneigung, etwas Mrm-er. Der Tod einer Schlossersgattin. Gestern wurde der 55jährige Tischler Gustav Scholz und seine 51jährige Gattin Rosa Scholz, Favoritenstraße Nr. 52, in ihrer mit Leuchtgas erfüllten Wohnung bei geöffneten Gashähnen von der heimkehrenden Tochter oewußtlos aufgesnnden. Tie Rettungsgesellschaft konnte bei der Frau nur mehr den Eintritt des Todes feststelken. Wiener Mor.^en^Mung 20. 1027 Scholz wurde ins Spital gesch:,ft. Die Erhebungen er- ' gaben, daß es sich anscheinend um einen Se'.bst-nord der Frau >> 'ien hä"slicher Zwistigkeiten handelt und daß hiebei der heimkehrende Gatte ehewa-rs unvermutet GaS cingeatrnet hat. Beim Baden ertrunken. Am 17. Juli ist der Kellner Karl Glantz beim Baden nächst der Reichsbrücke ertrunken. — Der 22jährige Hilfsarbeiter Thomas Kovar ist beim Baden in der Alten Donau ertrunken. — Am 17. Juli wurde bei der Rcichsvrücke die Leiche eines etwa 25jährigen Mannes, die schon einige Tage im Wasser gelten ist und nur mir einer iveißen Schwimnchose mit lila Borten bekleidet w.:r, geborgen. (gilt vermißter Hochschüler. Gestern nachmittags erstattete Sektionschef Dr. Pöschmann die Anzeige, daß sein Sohn, der 23jährige Hoch- Müler Anton, spurlos verschwunden ist. Er hatte die Wohnung am 16. Juli um 8 Uhr morgens verlassen. Keine Sendung am Trauertag. Zum Zeichen der Trauer für die bei den Demonstrationen Getöteten entfallen heute und morgen von 13 bis 19 Uhr die Sendungen durch die Ravag. Siebzehnte österreichische Klafsenlotterte. Bei der gestern abgehaltenen Ziehung deS ersten Tages der zweiten Klasse gewannen: 40.000 S. das Los Nr. 881862; je 5000 S. die Lose Nr. 35.121, 42.301; je 3000 S. die Lose Nr. 20.738, 49.587; je 1000 S. die Lose Nr. 118, 23.417, 38.156, Ü5.Ö83. Außerdem wurden 991 Gewinne zwischen 500 und 96 S. ausgelost. Der boxende Erzherzog. > In Amerika sucht sich jetzt ein österreichischer Erzherzog, Leopold mit Namen, als sogenannter Filmexperte seinen Lebensunterhalt zu verdienen, indem er in Militär- und Habsburgerftknen, die drüben wegen der Maskerade sehr begehrt sind, als Sachverständiger für die Kostümierung u. dgl. fungiert, hie und da auch selbst ßoturöeit uico, da ein Erzherzog, van einem Erzherzog dargcstellt, für die Filmrclwme immerhin etwas bedeutet. Nun hat besagter .Habsburger mit dein ungarischen Gesandten :n Washlnston, einem Grasen Sz echenyi, eine sogenannte Ehrenassäre gehabt und das Bedürfnis gefühlt, sie „ritterlich" auszutragen. Er hat den Botschafter znm Duell gefordert und nun war die Situation für die Amerikaner fertig. So ein Duell, dessen heikle Mysterien aus der Ranbritterzeit den Amerikaner einigermaßen frcnld sind, konnte doch zu einer „Veranstaltung ersten Ranges" werden. Daher stellte ein — Boximpresario dem früheren Erzherzog den Antrag, die Ehrettairgelegc-irheit nach amerikanischen Sitten durch einen Boxkampf mit dem Botschafter Szechenhi im Aankee-Stadion in Neivvork auszutragen, der mehr als 50.000 Zuschauer saßt. Er bot dem Leopold Habsburg 5000 Dollar und 20 Prozent der Einnahinen. Der findige Impresario sagte sich wahrscheinlich: Ein boxender Erzherzog ist eine weit größere Sensation, als Dempsey oder ein boxendes Känguruh. Was der Manager dem Botschafter fiir ein Honorar angcboten hat, wird leider nicht gemeldet; wahrscheinlich war das Angebot nicht höher als die üblichen Boxhonorarc, denn einen Betvaren prügeln oder geprügelt werden zu jehen, ist ja auch für Amerika kein außergewöhnliches Schauspiel. Es ist auch nicht bekannt, was Leopold Habsvurg auf das Angebot geantwortet hat; jedenfalls hat der frühen: Erzherzog, dessen Bemühungen auf einigermaßen ehrlich." Weise Geld zu verdienen, sicherlich anerver»—'-Äve" sind, einiges zugelernt. Tresor samt Inhalt gestohlen. Aus dem Geschäftsladen einer älteren Dan« lm' Norden Berlins die verreist nwy, haben Einbrecher den zweicrudald Zentner schweren Tresor, der für ungefähr 2o.0OO Mark Schmuck enthielt, weggeschlepvt, ohne daß jemand im Hans davon etwas bemerkte. Die übrigen Gegenstände im Laden ließen sie unberührt. Mud radikaler Zionisten. Heute, halb 9 Uhr abends, im Cafe Atlashof Klub- Versammlung. Gegenstand Kongreßfragen. Refeventen: Doktor Goldhammer und Oberbaurat Stricker. Aegyptische Totenbllcher. Was man in den Binden der Mumien findet. Die alten Aegypter hatten bekanntlich die Sitte, alle ihre Toten mit einem Papyrus, dem sogenannten „Buch der Toten", zu beschenken und in dieses die «Mumien einzuwickeln. Diese „Totcnbücher" waren für den Gottesrichter Osiris bestimmt und enthielten daher die Geschichte des .Verstorbenen, seine Verdienste und Tugenden. Die Kunst des Schreibens und Lesens war im alten Aegypten ein Privileg von Wenigen und kam mit der spätere,: Eroberung deS Landes durch Perser und Griechen noch mehr in Vergessenheit, so daß es schwer hielt, jedem Verstorbenen sein eigens für ih>: und Osiris geschriebenes „Tvtenbuch" mitzugeben. Da die Sitte, die Mumie in ein Papyrus einzuhüllen, aber fortbestand, so griffen die Hinterbliebenen zu allen möglichen Manuskripten und verwendeten unbesehen, ivas ihnen nur in die Hände kam und mit dem Toten oft in gar keinem Zusammenhang stand. Unserem Zeitalter ist es Vorbehalten worden, mit diesen Mumien die wertvollsten, aber auch die kuriosesten Manuskripte aus tausendjähriger Vergangenheit aufzufinden. So fand man bei einer ägyptischen Mumie das älteste griechische Buch „Die Perser" von Timotheus Neokratis, eine andere war in das kostbare Manuskript Aristoteles' „Republik Athen" ein gewickelt, noch andere hatten statt ihrer Totenbücher Oden von Bacchylides oder Fragmente von Aeschylos, EuripideS und Sappho bei sich. Ganz besondere Schätze an uralter: Manuskripten fand man auf diese Weise bei den Grabungen im Friedhofe des Tempels zu Memphis, wo die dem Gotte Apis geweihten Rinder begraben lagen, darunter auch die Schriften des Hohepriesters Ptolemäus, des Sohnes dss Glaukias. Man fand aber auch Mumie::, die in Liebes- und Geschäfts-, briefe, in triviale Schuster- und Schneiderrechnungen, Mahnschreiben, Amtserlasse, Militärbefehle und dergleichen mehr eingehüllt Waren. Der Gottesrichtev Osiris mag erstaunt gewesen sein, wenn er diese kuriosen „Totenbücher" zu Gesicht bekommen hat. Tiere als Morphinisten. Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere kennen die Wirkung von Rauschgiften und suchen sie. Die sogenannten Lokokräuter, die auf den Weide:: von Texas, Neumexiko, Kolorado anzutreffen sirrd, werden von den weidenden Tieren begierig gefressen, die danach irr einen eigenartigen Rauschzustand gelangen. Eigeilartige Trugbilder müssen diesen Tieren entstehen, wem: sie sich zum Beispiel mit großem Kraftaufwand über ein kleines Hindernis setzen, das sie normalerweise gar nicht beachten würdet:, ähnlich wie dies der durch den Fliegenpilz berauschte Korjake tut. Monatelang befinden sich diese Tiere in einem Zustande der Geistesverwirrung. Sie verweigern jedes Futter und suchen, genau wie der M o r p h i n i st, mit allen Mitteln zum Morphium, zu dem berauschenden Futter, zu gelangen. Geht dieses Erregungsstadium vorüber, dann verfallen die Tiere zusehends'körperlich, da sie ja keine Nahrung annehmen und der Viehzucht erwächst hiedurch ein riesiger Schaden. ' In Australien befinden sich unter der: Weidetieren sogenannte Jndigofresser, die, wenn sie einmal von dem berauschenden Futter gekostet haben, alles andere ablehnen, sich von der Herde absondern, und nur danach trachten, ihr berauschendes Futter aufzusuchen. Aehnliche Wirkungen bringt auch der in der Lüneburger Heide vorkommende Besenginster hervor. Eü:zelne Tiere aber, die treffend als „Trunkenbolde" bezeichnet werden, fressen den Besenginster gierig und sind nicht davon wegzubringen. Sie werde:: aufgeregt und völlig bewußtlos. In diesem Zustande sind sie dann eine leichte Beute von Raubtieren. Auch hier liegt zweifellos eine, tvenn auch stark aügeschwächte Wirkung der ausländischen Lokokräuter vor. Sine römische Billa in Snolanb entdeckt. Mus Londou imrd berichtet: In der Nähe von Portsmouth ist unter sehr merkwürdigen Umständen eine 2000 Jahre alte rönrische Villa entde.c. worden. Ein Mann namens Adam es hatte in Spes Bona einen Obstgarten, dessen >Aepfel- und Pstaumenbäume seit mehreren Jahren keine Früchte mehr trugen. Der Mann machte sich deshalb daran, diese Bäume auszugraben, Und stieß zu ferner Ueberraschung unterhalb der Wurzeln auf Mauern eines Teiles der Villa der sogenannten Hypvcaust, deren H'eißwasserbehälter noch mit guterhaltenen römischen Ziegeln «Msgelegt ist. Es wurden zahlreiche Schmuckgegenstände gefunden. Ein Kreuz, goldene Broschen, Perlen, Haarnadeln, die sich wenig von denen unterscheiden, die die Damen Europas benutzten, ehe sie sich die Haare abschneiden ließen, einige 'besonders gut erhaltene Löfstl Ms Bronze oder Silber, ein Kcnru, Damenringe und zahlreiche andere Schnmckgegenstände'sür Wauen. Mch sehr viele Haushaltungsgegenstände und Küchengeräte-wurden gefunden. f Teller und Krüge sind' ttrft'emenf runden Stempel versehen, der wie ein kleines Wagenrad aussieht. Man nimmt <m, daß es sich um das Mappen eines hervorragende« Römers handelt, der hier einst lebte. Gemäldie an den Wänden sind noch so frisch wie die Wandbilder vor: Pompeji.!A!uch farbige Maser, eiserne Gegenständ«, Knochen, darunter die Rippen eines Kindes, Schmuckgegenstände, Dachziegel usw. wurden gesund>en. Sine glückliche Insel. Im Aermelkanal, einige Meilen von der französischen Küste entfernt, liegt die kleine Insel Sark, deren Bewohner ein eigenartiges, unter Feudalherrschaft stehendes Leben führen. Die Herrscherin ist „Die Dame von Sark", eine Mrs. Dudle y-Beaumont, die ihrem Vater, dem „Seigneur von Sark", in der Regierung gefolgt ist. Diese Familie beherrscht diese kleine Insel seit Jahrhunderten, au) Grund einer Verleihung, die ihr von der Königin Elisabeth gewährt wurde. Sark ist ein Land, in dem noch die ursprünglichen Zustände herrschen. Es gibt dort keine Stadt, kein Kino, kein Auto. Alle Transporte erfolgen mittels Karren. Die Sitten sind patriarchalisch. In neuerer Zeit hat Sark auch ein Parlament, das aus vierzig Grundbesitzern besteht. An Steuern besitzt Sark eine niedrige Naturalabgabe und eine ebenso bescheiden bemessene Kapitalsteuer, ans deren Ertrag die englische Krone alljährlich den ihr zustehenden Anteil von „fünfzig Schilling" erhält. Hiifsnttim für Palästina. Der jüdische Unterstützungsverein „AhervatH Achinr" hat an das Präsidium der. Israelitischen Kultusgememde :n Men die folgende Zuschrift gerichtet: „An die schrecklich,ru Elementarkatastrophen, die heuer fast die ganze Welt betroffen haben, reiht sich das große Erdbeben in Palästina an, welches ganze Gegenden des Heiligen Landes verheert hat. Wenn auch den Zeitungsmeldungen Zufolge keine Europäer unter den Toten zu beklagen sind, so wurden doch ganze Länderstriche und Ortschaften verwüstet, namentlich die hebräische siniversitätrn Palästina erheblich beschädigt. Aus diesen: Anlaß hat unser Vorstand m seiner unter dem Vorsitz des Präsidenten, Herrn Pyeunnger, abgehaltenen Sitzung beschlossen, dem schwer heimgesuchten Lande seine Teilnahme dadurch zu bekunden, daß :mr uns einer eventuell einzuleitenden Sammelaktion nnt 50 Schilling anschließend