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Wiener Morgenzeitung · 1927-07-19 · Heft 3012 (19.7.1927) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3012 (19.7.1927)
Date
1927-07-19
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Seite Sieu, -tMoiu^aa Wiener Morgsnzettung 1V. Juli 1927 Nr. 5012 >- ,»< I »;;£• .i i: j a :V ' I; : }■ i!:! r ■i . *.! «i u t .!, . rf; Ler Blutpreis -es Sieges. — x, Wien, 19. Juli. 'Der Ausr!,!»r ixU sich ich.-iubar erfd:öpft. Die tttübc Stadt beginnt iiv:.' dui;c nuob:r zu jse.mum'u, 'steckt abok trotzdettl nach immer in nervöser Furcht vor'einem neuen Ausbruch. Was in diesen Dagen aitf die Bcvötteruug eiugestiirnu ist. rvird» nie mehr aus dein Gedächtnis schwinden. Die Eindrücke sind zu stark. An hundert Menschen lmben das Leben verloren, an tausend Verletzte liegen in den Spitälern and von diesen werden noch viele sterben, Zu dieser BliMlanz fummeit noch die furchtbaren Schäden, die der Brand int Justizpalast angerichtet hat. die zerstörten. Wachlokale und Zeitnugsnttternehmungen und der Verlehrsstreik. Der Vandalismus des Borstadtpöbels, der sich politisch drapierte, hat sich von anarchistischen und foiinnunkstischen Hetzern rermenden lassen, um ein Unglück von überwältigender 'Grüne anzustiften. Aber diese Explosion, des HuligantumS l>rt doch ihre Vorgeschichte und sie liegt in den politischen Verhältnissen, die schon seit sehrlange der Eutartuttg preisgegebett tvaren. Es mußte einmal zu 'diesen« Sturm gegeu das Gesetz und gegen jede demokratische Verfasstmg konnnen nnd sie einfach niederbrechen. Gesetz und Verfassung fiitb in Oesterreich bis zur Lächerlichkeit eut-' blößte Begriffe geworden. Die organische Entnncklüng der Republik tvurde mrf das utilitaristische Geleise geschoben. Längst schon ist das Parlament, die freigewählte Bolksver» tretung, lediglich eine Fassade, hinter der unverantwortliche Organisationen die Geschicke des Staates bestinmien. Längst schon bestehen neben dem .Heer Parteigarden, Wehrvcubäude nnd Heinnvehren, von 'den Parteien ausgestellt, von der Regierung und ihren Behörde!« gedulL-et. Längst schon hat der parteimäßig angewandte Terrorismus die Bevölkerung gespalten und in Hcerhaufeu venvandelt. Alle haben mit dem Feuer gespielt, und nun,, da es ausgebrochen ist, suchen alle nur die Schuld bei den Exzedenten, bte ihre Benzinkannen am Freitag zum Justizpalast getragen haben. Wozu dient denn diese Soldatenspielerei? Gerade dieser Staat könnte der glücklichste sein, iveil er-der-schwächste ist und niemals Appetit auf fremdes Land haben darf. Ader hier wird künstlich;ii;ud gewaltsam, offiziell und inoffiziell der Geist der Gewalt gezüchtet. Es hat wiederholt Sturmzeichen gegeben? Es ist wiederholt geschossen und -gemordet worden: aber keine Gegenaktion der Parteien, die doch in .ihrem eigenen Interesse läge, .hat detk verbrecherischen. Unfug ernstlich zurückgedrängt. Ja im. Gegenteil, sie 'haben das Exerzieren und das Rüsten fortgesetzt, als untre es des 'Mannes höchste Tugend, in Schwarmiinie zu steipm. Nicht nur des Mannes,., nein, auch des BuLeu. Die bösartigsten Exzesse gegLü aUs Mschtn Einwohner' sind offen vo.rbereitei, offen ansjsos,-chrt sivoräen. tzat^ niotzmnd darüber -nächgekacht, daß das böse Beispiel endlich einmal auch die guten Sitten verdirbt? ( : Nein, eS hat ttienian-i nachgedacht, mich stle Partei der Freiheit, die sözialdenwkratiM nicht. Sjc Mt eine starke Und mächtige, militaristisch.gerichtete WehrorKaniMcn. sie hat sich ritten umfangreich^ ttttl» von Sachverständigen dlrigterten' Apparat geschaffen tind es ttxtt tauseichinal^ zu hören, wplchen Zweck dies habe: die Ergreifung döt Macht, die Sicherung der Herrschaft über die Straße. .Wönn.dieses ganze Werk überhaupt einen Sinn l>rt — der sich, doch in jedem Falle als eine Negation jedweder Denwkratie darstellt — so hätte sich dies in der Stunde der Gefahr bewahren müs- . sät.. diese große mrd mächtige Partei, deren Wurzeln bis tief ins Volk reichen, .ist ebenso ttbertaschhworden wie die Regierttng. Mle Autorität der Führet versagte, sogar der Appell an das menschliche Gewissen würde mit Pfui und Stennvürsen zurückgewiesen. Das verschwindend' kleitte .Häuflein der kommunistischen Schreier 'wuchs riesengroß an. Has ist nur möglich, tveim zwischen denFühttrnund der Masse keine Fühlnngg nrehpbesteht Und es'schont Tatsache zu sein, daß die hochtnögeNdeir und so hochmütigen Sieger des 24. April zu ihren Massen kein - Verhältnis nnchr haben. Sie haben einen Verlust an Prestige erlitten, nicht nur in Wien, sondern in Oesterreich und vor det gaitzen Welt. Ilnd der Augettblick, der dies klar zeigte, 'wurde von der Regierung sofort wahrgenvmmen. Sie hat einen sehr großen Sieg errungen. Sie. hat . die Revolte mit.^vtthältnismLWg geringer Kraftanwendung niedergeschlagen und in« Schatten dieser Tatsache tauchen bereits die natioivrlistisch-aNti-' semitischen Hyänen desSchlachtfeldes auf .Schon schreien faustdicke Lettern' „Judas Schandwerk" aus! i Die Sozialdemokratie, der Geschlagene, in didsek blutttzen Affäre, ist' überrascht Worden und hat. einen moraliskhen Echec erlitten. Mit ihr leider die Sache der f fjit. Denn der Sieger ist zähe und er hat heute'eine nicht zst müerschätzeude nwralische Position. Es Mrd von russischen Kommunisten gesprochmr und unsere Rechtsparteien präsentieren dem Ausland in der bengalischen'Beleuchtung des Bolschewismus ihre Rechnung: Das ist grundfalsch, und die Emeute mußte nicht'erst ans dem'Auslandgespeist.'werden. Solche Diuge vollbringt Oesterreich aus eigenen«. Aber daß die Sozialdemokratie das, .Ünivesen der Waffe und der Faust offiziell.anerkannt.'und protegiert..hat,,'das ist ihre große Schuld und. von 'dieser Schuld lrukst sich Ptzt -die Reaktion mgsten. ... - " . . - ..X Verletztenwurden. In zwei Fällen seien W a chch,e-:u t,e. m zck F ü ß e n getreten worden. Auch .. . . .... Berauönngen von Toten und wurden konstatiert: -.-- Der Ltaufmann Artur Krcisk'y, 1. Dez-.- Rötenturmstraße 12, wohnhaft, war am Vormittage des -16. Jühi auf einem Ges chäftswege in der Inneren - Stadt bergriffen. Er tvar Miteigentümer der Wäschefabrik Emil Wolf er u. E o. in der Ltechtenstetnstraße und hätte für seine Firma einige geschäftliche Besuche zu. absolvieren. In d^ckWegenb'' Zwischen KüsthpNüst ' 'Lernenfeldevsträße chuLdö "V r- "*'1 ,: '■! . * > von einer Gewehrkugel getrvffbir. '' Er war.s.o.f o r t t o t.,Kreisky. hinterläßt,,eine-.Witjve und zwei Kinder. ■ Durch einen gleich unglücklichen Zufall, wurde während hier Kämpfe zwischen der Polizei und, Heu.Demonstranten -dfr G y mch 'a s i a l p..r d f ö s s o r D r, ß ü tzw i.g Hofm an 11 (18t Bez., Colloredogasse 6) schwer verletzt Ec befindet sich im Rudölfsspital. . ... .- . . . ■ , Der abgebmnM FWWalA Las Grundbuch. — Ae Konkurse müffen von Wem begonnen werden. — Brrschlevvung aller RichtigleNsbüchwerde«. — Mißhandlungen von Mchteru. Eines oer prächtigsten Gebäude der neuen R«Mstra.tzo, der «n unmittelbarer Nähe des Parlaments und der beiden Museen gelegene Justizpalast ist fast vollständig vernichtet: Nur dre Grundntauern stehen noch. Der Sachschadenläßt sich auch nicht annähernd feststellen, obwohl, wie Fachleute behaupten, e# durchaus möglich sein wird, den prachtvollen Renaissancebau auf seinen Trümmern neu erstehen zu lassen. Der Justizpalast wurde nach den Plänen des Architekten Alexander Wielemans Edler von Mo««tesvrttz vom Jahre 1876 bis 1881 mit einem Kostenaufwand von 2,712.00V Gulden erbaut. Aeußerttch war das Gebäude' durch die zwei monumentalen Löwen, die eine 14 Meter breite Freitreppe abschlossen,. markant. Das Innere des Prachtbaues machte einen üverwälttgenden Eindruck.- E«tte mächtige Marmortreppe, an deren' Kopfende eine Kolossal figur der Justitia aus weißschiutmerndem Laaser Mnrntor thronte, beherrschte den Rauttt. Aus dem Vestibül, das zehp Wandsäulen aus Untersberger Marmor stützten, kam -man in die eindrucksvolle Mitte^alle, einem dreistöckigen, mit Glas überdachten Arkadenhof. Der große Happtsaal im ersten Stock (26 Meter lang, 11 Meter breit, 12.5 Meter hoch) war nrit allegorischen, auf die Rechtsprechung bezugnehmenden Freskomalereien von Maximilian Lenz geschmückt. Das Gebäude beherbergt eine Monumentalstatue des Kaisers Franz Josef sowie zahlreiche Bilder des , allen Kaisers, die am Freitag der erregten Volkswut als Zeichey d" Reaktion zuerst zum Opfer fielen. . Noch bedeutender als der Schaden, der durch die Zer-, störung des Bauwerkes angerichtet wurdee, ist der Vexlnst, den die gesamte Bevölkerung dadurch erlitten hat,, paß, ', zaihlreiche unersetzliche Akten verbrannt sind. Am empsiyd- . lichsten ist . / die Zerstörung des Grundbuches,. . das für die. Bezirke 1 bts. 9 und. 20. im Jpstizpplast Dnttr-.... gebracht tvar, für die RechtssichetHeit auf dem Realitäten-' -markt zu verspüret. Vollständig vernichtet wurde j . dre Urtundensävimrung) -' " die-, oft unersetzliche Unikate enthielt. .Deynoch wird es möglich sein — wohl erst sin einigen Jahren — p«e Grundbücher'zu rekonstruieren. Die Partneü erhalten nämlich v!on jeder Eintragung einen schriftlichen Bescheid und eine andere Mschrift. geht and as- Z e n t tz alsia ■% a m t, um Ade Veränderung siin 'GrUndbuch der - richtigen 'Besteuerung zuzusühren. Ueberdies besitzt fast jeddr Malitäteneigentümer äj«nen Gru-ndbu ch^usz'ug^ Im'"Weg eines.'.öffeut? lichen 'Aufgebotes, musi; an cklle JükvresseMeui''dke Auffordeijung gerichtet^ werden, ihre "Rechte zur Ettrtmgnn'g - sin . die steü anzulegenden Grundbücher geltend zu machen. Nach Abschluß des Verfahrens werdet - die -En^ürfe-für die neuen Grundbücher änfgeletzt'und er steht dem Jnferesstnten fjret. i'nn e rhalb ein es. Jahres sihre Einwendu.ngen Yvrzubringen. .... / . i Vorläufig ist der ganze RealitätenverkW^ lochmgeliegt. chs bedeutet dies "eine ' ungeheure S chä di,g st n g ste.r- P vlkswi r ts chaft, da vorläufig niemand auf feine Realitjäten Hypotheken äufnehmen kann. Die > dritte Leilsjtovelle hat vorgesehen, Laß. statz her Eintragung.in -die Öffentlichen Bücher an nichtverbücherten Realitäten im- Wege der Hinterlegung von Urkunden erwoxbey werden könne- Pon dieser Bestimmung dürste, jetzt ausgiebig Gebrauch gemacht werden. ' v l! . Außer dem Grundbuch sind noch bas Etsenbahnhuch und. die Landtasel KiN'i Raub der Fla mutest getvarden.. Dagegen konnte die ^epositenahteilung,- die MDiardenwttte von bei Gepicht deponierten- Skreitgegenständetp upd Geldbeträgen gerette^.-werden, dä sie sich in avsöjstt seuPrsichrrvst eisernen Kasten, bestndeu. Cbettsö sind die unepsc^lichen Ge.se tze sßü Ä.m.l ungen und die Entscheidungkst.ches- Obersten.Ge- Mtshoses gexettet-. . .. - -.. ,-D«r Justizpalast beherbergte außer -dem- Grusthbuchamt und Depositenamt das Zivill andesgericht, das Oberlandesgericht und den Obersten GerichtSh a f. Dtc Aktenfast sämtlicher bei ' diesin Instanzen anlMgtger Mrsahrest wurden vernichtet!. ^Es -E» mit m* geheuren 'Schwierigkeiten.verbunden, sein, Ie.se zu rekonstruieren M *' >v ‘;;',1 y'f■'!. es werden Jahre vergeben, bevor die antzSNgigen Prozesse entschieden - sein wervew - Dre-MitMrkpttdsr,-Htarteien wild in didsen Fällen ün-^, erlätzttch sein» doch, dürfte es zweifellos .in vielen Fülven «m den« Wen Willen tzlner bereits in der unteren Instanz-, unterlege.ne'n Partei fehlen, dem Gegttex bereitwilligst Prozeßmaterial zur Durchführung der. Exekution; in die Hand zu geben. Sämtltche Konkurse werden von ipemm begonnen »erden nrüsien Und auch das ExekuttotrSgericht ln. der Rtewergaste wird ein« geraume Z^it hindurch a>Deitswerben. Man muh darauf gefaßt sikn/ dütz der gesamte Instanzenptg rn ZivilrechtSsachen eine Unter- ' " MchUstg erfahren stÄh. Für jede einzelne dir rechtsuchenden Parteien kann dies mit den. nachhaltigsten Folgen verbunden, sein. Die Stras-- gerichtWrreit..ist insofern getroffen,- gls der Oberste. Ge- , richtShof: die l.ci thnr: anhängigep N r ch t l g ke i t s - j chw erd c n In MfGbarer Zell nicht wird erledigen Linnen, was in vielen Füllen eine Perläntgerung der- Ha ft bedeutet. Me durch einen.Zufall, ist der Marek- Akt erhalten gehüeben.. Die Frage der Unterbringung der im Justizpalast gewesenen Gerichtsabteilungen wird da-!, durch gelöst werden, daß nmn vorläusig das alte Noten-, bankpalais in der Herrengasse. für. Jttstizzweckc adaptieren, wird. Ein Notges eh sott eine beschleunigte Bchandlung) der Stmsagenden herbeiführen, um'. unnötige Haftverlängerungen zu vermelden. >. ' . v Während der Msschreitungen itn Justizpalast wurden, auch dre« höhere GLrichtssunkttünäre: von - der sich wie rasend^ gebärdenden 'Menge tätlich insulttert. Es sind dies der Hofrat Dr. Adolf N ap pert, Hofrats Dr. Oskar K r c st a und der jetzt, bei der Gcüteralprpkuratur, tätige frühere Chef der 'Staatsanwaltschaft - Hofrat Dr.' J m'm'e n'd ö r f'e r. Hofrät Dr., Nappert,. dem aus, der ~ Menge zugerüfen wurde: '„Krepiert du Hund!" erlitt eine: bis auf den Knochen reichende Nitzquet'schwundc am rechten Hinterkopf, die offenbar von einem Schlagring herrührt, und Wußte üt:' das Mgemeine'Krankenhaus gebracht, werden.! Hofrat Krestawurde von der, Menge zu Boden, geworfen' und mit Füßen.: getreren und ihm'angeöroht, ' daß man ihn ins Feuer werfen werde, tzm letztet« Moment behauptete'einer aus der Menge, der Mißhandeltesei; ein »Genosse"> undnur diesem Umstand! ist es. zu'danken, Laß'die siürcht?''ltche Drohung, nicht wahr gemacht würde. Glimpflicherkar - -- Hoßrat' ^chnnendörfer - davon,. Auf, .die Frage,',Werter.sti,...asi)pox.tety.e^, ein.Beamter, cms''Le^JÜsttzpalast. Äuch.Lte 'gnplixen Dichter, unter ihnen) Hofrat'^^Räm'sä'Ü er," konnten sich. u.ur dadurch retten, daß» sie sich als Beamte cmsgaben. Cr bekflch chur, mehrere.,H'iebck, über Pen Huf?, ohne tierletzt zu werden, undkönntefluchten.' Auch einige Prdzeßparteien würden, beim. Verlassen-des Hauses insültrert. ' si . .-' J‘, ' ' - Me Feuerwehr fand.bei det«-AüfrWmungsarbeiten sitt, Gebäude versteckt- ' . . si-... -\y [•.' .'' ■ Kannen mit Penzüüund Pech,- . si die angeblich .von 'Hrauenmitg'ebrächt'. ..worden waren, m-'. das Gebäude inIBränd'zu setzen.. . . . Während. --er^. StpaßenLämpftc.-machtz/- sich . . - ' im Straflandesgerichl" - nervöse Unruhe geltend»- -dte^auDchuf .den. GefangenLntrMH Übergriff.' OsäMrhafteten ve'riützkntem, ^aß'dioDemonftratt-Ü ten in das Haus eitrdrtügeü ün'd^ Äe 'HnhaWerten befreiend werden...Die- StrafMge und Untersuchtmashaftl-inge-Orachen in ein Fr eud en?geh eul aus,..^ -- - ' ' rüttelten an den,-ZeVmtüren mrd' -schrien " «mstblässig . . I -...- -- Bravo. - .,r Als sie aber einsahen, daß ihre -H'öffnMW«'trügerisch waren.' kehrten-sie tHieder-.-zur'iRuhe zurück mW-leiftetw«'den Anordnungen der Jüstizbeämten Folge. '" ' Die Verhandlungen wurden: a.b.g e.b po ch.em . und-, nahmen evst Wvntag 'Wiedeö ihre- Po^ftzung^. Devi Präsident! des Landesgerichtes, Hofrat Dr. MtV'm än n, äußerte sich' dahin, daß es^-notwendig sein -werdev für-^diemstchste Zeit dse Schwurgerichtsverhandluügeü Kn GqxsMen fünfter - ' . halb- Wiens" aWthaltcn, .... um einL .Ä e e'i n fsiu s s u n g dsi r G o s ch w.-o,r o»n. e,n zus verhindern.' Die. gesetzlichen Vox^ssetzunge^' -für derartige, Delegierungen stzlln zweifellos Meben.,/ Eine Kommission von -RtHe^tx^untex ^Führung des, LGR. - Dr. i n ä e l L a wostte', gestern .den, Justizpalast) begehen, üp« 'noch-.-dort --befindlschq'.^Akt.e.Y sichMUstellen. Der diensthabende'»PÄizeiöffiz/er verwetgerte. ihhen. jedoch den Eintritt mit dem Hinweis,. btt| .$'« £ Brand b t, r'e-k t i.o n «in Betreten des Gebäudes untersage, weil,unausgesetzt neue Teile'einst-ürg'öü! 'Äie Wchtev wllsMdätiüüf hin,-, daßihre Pflicht fei, däs ungeheuer wdrtvM. Mäteeiai zu'retten und) erklärten) auf-eigtzstck.Gefahr,ägsMebäudst.-Utreten zu wollen. Erst auf.: diese 'Urt'lärttttg,:tzi>«,-.'wurde ihnen der.E i n» t r-i.t Lg e st äsi t q-L.''Äie'. Komnt^;>.---.^.^yntttss - feststellen, stüßl auch die i'in Justtzpalast -h'inttzrtWeü - T t sta fti km t « ein > A«wh.der'MaMckÄi^8dwö8dtt«-.stfld.^ .. : s * :r* DiF Hthl der bisher VerhasiD-l. beträgt, nahezu 306. / Di'e meisten werden sich.wygest'-MÄttMer..,T^äMttükdtt- BrandWtüüg üsw'. zu veräüttHkM haben. Jt«. deü Mrätzßn.- der Stadt steht man zahlreiche Verbundene, die sich mit leichten Verletzungen rasch in häusliche Pflege begeben hatten *

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