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Wiener Morgenzeitung · 1927-07-15 · Heft 3010 (15.7.1927) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3010 (15.7.1927)
Date
1927-07-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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jflfeA 4 Wien, Foeitcrg SetMet Sattenmord. gut Heike mr singiof gegen len «nm. Gestern kam es zwischen dem Latcruanzi'mder Franz Fiala und seiner Gattin Martha in der gemeinsamen Wohnung Sechshau serstratze 74 31t einem Streit. Die Frau warf ihrem Manne vor, daß er mit einer anderen Beziehungen unterhalte. Schließlich wurde Martha Fiala so erregt, daß sie eine Holzhacke Packte und damit ihrem Gatten einen Hiev auf den Kops versetzte. Der Mann suchte sich der Rasenden z« erwehren, die aber ergriff nun ein Bierkrügel und schlug damit solange gegen den Kopf ihres Mannes los, Vis das GlaS in Trümmern ging. Fiala wankte auf die Straße und wurde zum Komissariat Rudolfsheim gebracht. Die Rettungsgesellschaft überfuhrte ihn auf die Ilnfallsstation. Die Frau wurde verhaftet. Mangel Vars nach nicht Bulgarien. Sofia, 14. Juli. Die bulgarische Regierung hat, wie verlautet, das Gesuch des Generals Wrangel um Einreise in das Land Abschlägig beschieden. Simailnkr« soll »trocken" gelegt «erden. Wie aus Bukarest berichtet wird, hat der rumänische Finanzminister einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, welcher das Ziel verfolgt, in Rumänien sukzessive das Alkohol verbot einzuführen. Innerhalb von zwölf Jahren soll Rumänien nach dem Muster der Vereinigten Staaten „trockengelegt" sein. Nach dem Entwurf sollen die Weinexporteure und Obstkonservenfabriken weitgehende Begünstigungen erhalten. Ter Alkoholhandel soll kontingentiert, in der Provinz sollen staatliche Magazine für den Verkauf alkoholischer Getränke errichtet werden, um auf diese Weise «ine Kontrolle über den Alkoholverbrauch auszuüben. München—Kufstein elektrisch. . ..cwoch wurde die Fahrleitung der Bahnlinie Rosenheim—Kufstein unter Strom gesetzt. Wb morgen werden sämtliche Züge elektrisch gefahren. Anläßlich der Eröffnung des elektrischen Betriebes auf der Bahnstrecke München—Kufstein und der Aufnahme des durchgehenden elektrischen Verkehres zwischen Bayern und Oesterreich findet am 26. Juli in Kufstein, eine Feier statt, an der Vertreter der Deutschen Reichsbcchngestllschaft, der Oesterreichisrhen Bundesbahnen^ und der ' Regierungen Deutschlands und Oesterreichs sowie der Länder teilnehmen. Jas kommt davon. . Die arischen Sommerfrischen. . Das Salzkammergutist leer. Im Parlament. traf gestern die Mitteilung ein, daß die Hotel- und Gaffhofbesitzer einhellig beschlossen hätten, die Preise um 25 Prozent h e r a b z u s e tz en. Sie hoffen, auf solche ' Weise die ausgebliebenen Fremden wieder anzulocken. Aber das ist nur eine halbe Maßregel. In der Hauptsache ist diese Verödung dem Treiben der diversen Gmoa-Vorstände und der unterschiedlichen Avisierungsvereinen zuzuschreiben, die jedem anständigen Menschen den Aufenthalt in diesen Gegenden verekeln. Wir wissen, daßunsereVeröffentlichungen Erfolg gehabt haben und daß auf die kräftigste Weise gegen dieses Unwesen und gegen die behördliche Schlamperei protestiert wird. Wenn der Geldbeutel getroffen wird, so pflegen bessere Sitten zu kommen. Knechte Moskaus in Palästina. Jerusalem, 12. Juli. (I. T. A.) Die in Tel ilwiw tagende Konferenz der palästinensischen Arbeiter- Föderation (Histadruth Haowdim) hat einen Beschluß angenommen, in welchem gegen die Verfolgung der Zionisten in Rußland protestiert wird. Die Delegierten au f dem linken Flügel verließen, als der Beschluß angenommen wurde, zum Zeichen des Protestes den Saal. Wirkung der Musik aus wilde Tiere Versuche im Londoner zoologischen Garten. Daß viele Tiere eine ausgesprochene Vorliebe für Musil bekunden, während andere ihre Abneigung nicht verhehlen,, ist euch dem Laien bekannt. Die Beobachtungen des Alltags erstrecken sich naturgemäß auf die nächste Umgebung, z. B. aus Hund und Kanarienvogel. Es ist der Schrecken der Äavierspielenden Dame, daß ihr Hündchen die schönsten Passagen mit kläglichen» Geheul beantwortet. Kanarienvogel und Dompfaff dagegen lauschen interessiert und versuchen nicht selten, zu imitieren. Ihnen ist ganz offensichtlich nicht nur ein musikalisches Gehör, sondern in beschränktem Umfang auch die Gabe der Reproduktion zu eigen. Dasselbe kann man beim Papagei beobachten, besonders bei dem intelligenten Graupapagei. Darüber hinaus ist der Wissenschaft bekannt, daß gewisse Tiere auch ohne Anregung „singet, d. h. sie geben Töne von sich, die in Notenschrift zu fixieren sind. Zwei Arten des Gibbons, des in Südasien und Indonesien lebenden Menschenaffen, singen eine Folge von mehreren Tönen in reinen Intervallen, von denen der höchste Ton genau die Oktave des tiefsten ist. Unter anderem haben dies Darwin und Martin-Waterhouse einwandfrei festgestellt. Lockword beichtet von eiiner amerikanischen Feldmaus, die singt. .Mit dem wachsenden Interesse für die Tierpsychologie hat die Frage nach dem Verhältnis der Tiere zur Musik an Bedeutung gewonnen, und die Versuche, die jüngst im Londoner Zoologischen Garten angestellt wurden, dürften daher auch in der breiten Öffentlichkeit Anteilnahme find? Wiener M-rgenzett««- i». frffl rssr Ar. 8610 Es galt, die Frage zu klären, wie sich exotisch: Tiere d?r verschiedensten Arten der Musik gegenüber verhalten. Zu diesem Zwecke begab sich, unter wissenschaftlicher Assistenz ein kleines Orchester in den Zoo, bestehend auS zwei Geige«, einer Oboe, einer Flöte und einer Mundharmonika. Man ging von Käfig zu Käfig und spielte Klassisches Salon- und Tanzstücke. Beim Rhinozeros probierte man die Mondscheinsonate. Das Tier, als cholerisch bekannt, fand diese Unterbrechung seines dumpfen Tagcsdaseins widerlich und versuchte, die Musikanten zu attackieren, was das eiserne Gitter glücklicherweise verhinderte. Ganz anders verhielten sich die Seelöwen, von denen man allerdings feit langem weiß, daß sie der Musik leidenschaftlich ergeben sind. ES zeigte sich, daß sie ein Menuett allem anderen vorzogen; sie würden träumerisch, wiegten sich und grunzten vor Behagen. Dagegen opponierten sie energisch, als die Kapelle einen Jazz spielte. Seelöwen dürfen mithin für di« Zukunft als ausgesprochene Jazz^Aegner gelten. Die Wölfe und Schakale offenbarten eine nicht zu überwindende Abneigung gegen tieft Töne; sie heulten im Chor, sobald die Tonart sich senkte, und fletschten die Zähne. Unbestreitbar ein Unterscheidungsvermögen bewies der I a g d l e 0 p a r d. Als das Orchester ein süßliches Salonstück spielte, war er zufrieden und schnurrte; GounodS Trauermarsch aber lehnte er entschieden ab, indem er zu fauchen begann und aufgeregt hin- und herlief. Allem Erwarten entgegengesetzt benahmen sich die Krokodile. Kaum hatte die. Musik begonnen, da kamen sie ans Ufer uns lauschten regungslos. Es war ihnen gleichgültig, was gespielt wurde; ihr Entzücken war immer dasselbe. Großes Vergnügen bereitete die Musik auch den Skorpionen, während die Schlangen, von Veiten es immer heißt, daß sie Tönen besonders zugänglich sind, vollkommen indifferent blieben. Es scheint hiermit bewiesen zu sein, daß die Flötenmusik der indischen Fakire auf die Kobra nicht den geringsten Einfluß ausübt; die Schlange dürfte vielmehr die wiegende Bewegung faszinieren, die der Beschwörer während des Spiels ausführt. Die Moskitos ignorierten dos Orchester ebenfalls, wurden aber sehr lebhaft, als man einen kleinen Dynamo in Tätigkeit setzte. Das brummende Geräusch der Maschine, das die Tiere vielleicht an die Geräusche erinnert, die sie selbst Hervorrufen, stachelte sie auf und veranlagte sie zu aufgeregtem Herumschwirren. Ergänzend mag bemerkt werden, daß man vor einiger Zeit in einem amerikanischen Zoo ähnliche Experimente mit einem Grammophon vorgenommen hat, und zwar spielte man einige von Caruso besungene Platten. Am stärksten war hier die Wirkung auf die Raubtiere. Besonders ein Tiger zeigte sein Ergötzen, indem er sich auf dem Boden seines Käfigs hin-, und herwälzte; endete die Musik, endete auch das Wälzen. Andere der großen Katzen sprangen lustig umher. Die Elefanten bewegten taktmäßig die Ohren, ließen sich aber sonst nicht auS ihrer Ruhe bringen. Possierlich war ein junger Oran g -U tam Er betrachtete lange den Trichter des Apparats und langte dann hinein, als ob er den Sänger suchen wollet Da er nichts fand, wurde er unwillig und giftig. Alle diese Versuche sind '-nur ein Anfang/ Bei der Erforschung der Tierseele sind noch viele Schwierigkeiten zu überwinden, bis greifbare Resultate vorgelegt werden können. Nichtsdestoweniger ist es hochinteressant, die einzelnen Stadien dieser Forschung zu verfolgen. Waldemar Keller. < Ser Manu auf der Fahnenstange. Sei-t neun Tagen und neun Nachten sitzt Mister Alvin Kelly hoch oben auf der äußersten Spitze einer Flaggenstange, die das acht Stock hohe,.Gebäude des Hotels St. Francis in Newark im Staate Nesv - Iersey krönt. An der Spitze der Fahnenstange hat er «inen kleinen Hockerstuhl befestigt und. auf dieser sonderbaren Sitzgelegenheit hat er sich häuslich niedergelassen. Ms einzige Ausrüstung hat er einen Regenschirm zum Schutz gegen Wind und Wetter, sowie ein Paar Kopfhörer bei sich, welch letztere mit einem Rundfunkempfänger verbunden sind, damit er sich Radiovorträge aller Art die Langeweile vertreiben lassen kann. Das Experiment soll seiner eigenen Aussage nach das verehrl'iche Publikum da-von überzeugen, daß im allgemeinen viel zu viel gegessen wird. Oben auf seiner Fahnenstange läßt sich Mster Kelly, nur ab und zu etwas Hrangensaft und manchmal eine Tasse Kaffee zuführen. Ein Bindfaden dient als primitives Beförderungsmittel. Auf dem Dach des Hotclgebäudes erscheint von Zeit zu Zeit seine Gattin und sucht ihn davon zu überzeugen, daß es doch viel vernünftiger wäre, wenn er die Hungerkur in einem versiegelten Glaskasten auf pbener Erde absolvieren wollte. Aber Kelly hat einen harten Schädel und versichert, er denke gar nicht daran, auch nur eine Sekunde früher von seiner Fahnenstange heruntcrzuste'.gen, als er es sich von Anbeginn vorgenommen habe. Indessen sammeln sich unten auf der Straße immer neue. Zuschauergrüppen an, die sich über den modernen Säulenheiligen nicht genug wundern können. Am Flaggentag wäre um ein Haar alles schief gegangen, als die Bürgerwehr zur Bekundung ihrer Patriotischen Gesinnung 21 Kanonenschüsse zum besten gab. Alle Fenster glrrrten unter der Erschütterung, die so stark war, daß selbst Kellys Fahnenstange ganz bedenklich zu schwanken begann. Aber er klammerte sich doch mit so großer Geschicklichkeit, fest, daß ihm die patriotische Veranstaltung nicht zum Nachteil gereichte. Um zu beweisen, daß er keineswegs einen Nervenschock erlitten hatte, bestellte er sich alsbald ein Rasiermesser, das er an seinem bewährten Bindfaden in die Höhe beförderte, und fing an, sich in aller Gemütsruhe zu rasieren. .Schmerzlich ist nm, daß jetzt ein Matroft in Boston aufgetaucht ist, der Kelly zu einem Fahnenstangen-Wettkampf herausgefordert hat auf 30 Tage! Einen Monat auf einer Fahnenstange zuzubringen, ist doch wohl etwas reichlich viel! I lleberall Srosadrrw. AttentatSdrohrms einer eifersüchtigen TenorSgnttin in Kascha«. Wie der „Kassaj Ujsag" meldet, wollte dl« Frau fo£ Tenoristen deS slowakischen: Theaters in Kafchau ihren Mann auf offener Straße erschießen. Grund zu form geplanten Attentat war die Eifersucht der Frau. Sie will nämlich in Erfahrung gebracht haben, daß der Gatte die Absicht habe, sich scheiden zu lassen, nm eine Tänzerin zu ehÄichen. Nur der Geistesgegenwart des Sängers ist es znzufchreiben, daß er am Leben blieb. Als nämlich die eifersüchtige Frau den Revolver gegen den Mann richten wollte, schlug dieser ihr mit raschen» Griff die Waffe auS der Hand. 8itt verschollener Aorlivolstlegek Erinnerung an Andrees Ballonfahrt nach dem Pol. Heute, wo der Nordpol bereits zweimal überflogen wurde, wo i>er Atlantische Ozean mit Luftsch'ffen und Aeroplanen überquert wird und man damngeht, einen regelmäß-gen Passagier- Luftdicnst zwischen Europa und Amerika einzurichten, sei' e-neS kühnen Unterfangens gedacht, das v 0 r genau dreißig Jahren (am 11. Juli 1897) die ganze Welt in Erregung versetzte. An dem genannten Tage stieg >der schwedische Ingenieur G. A. Andre« mit einem GaSballon von ^ützbergen aus zum Flug nach dem Nordpol auf. Er hatte diesen Flug für das Jahr 1696 geplant, jedoch immer wieder verschoben, bis er endlich am 11. Juli 1897 abflog. Sein Ballon hatte eine zwe-stöckige Gondel, die einen ' Schllafraum und eine Galerie enthielt, von der Andre« sein« . Beobachtungen machen wollte. Er war von.drei Gefährten be- ' gleitet. Die Einrichtung der Gondel Lostand auS eiwgen wissenschaftlichen Instrumenten, einem zerlegbaren Boot, Proviant für. vier Monate, zahlreichen Brieftauben, durch die Andre« von seinem Fluge auz Nachrichten senden wollte und von denen ein« einzige vier Tage nach dem Abflug auch wirklich eine Nachricht brachte, daß der Flug ungestört vonstatten gehe; sie war einige Stunden nach dem Antritt der Polarlüftreise abgelassen worden. Nach längerer Zeit wurde dann eme Schwimmboje entdeckt, die eine kurze, nichtssagende Meldung von Andre« enthielt/ Und seither blieben der Polarflieger und seine drei Gefährten spurlos verschwunden. Ms heute weiß man nicht« über 'hr Schicksal. Ob Andres und seine Begleiter auf dem Eise oder im . Polarmeer umgskominen sind, ob ihr Gasballon, der ein gefährliches Werkzeug, nämlich einen Sp'rituÄocher, unter der Ausrüstung enthielt, explodiert ist und sie auf diese Weise tom Tod fanden, ist nicht aufgeklärt. Die ersten Nordpolflieger sind und bleiben verschollen. Kn Jagdflugzeug gestohlen. Aus Chicago wird unS geschrieben: Während in der Alten Welt der Besitz von Autos noch als Reichtum gilt und Äutodiebstähle nicht wie in Amerika zu den Alltägl-chkeiten gehören, ist man in der Neuen Welt fortgeschrittener. . Hier stiehlt man schon A e r 0 p l a n e. Aus dem Walter- , Meyer-Flugfeld bei Chicago erschienen kürzlich uni 2 Uhr n.or-' gens zwei Männer und unterzogen die dort ausgestellten Maschinen einer eingehenden Besicht:gung. Der Wächter ließ sie gewähren, da er sie wegen ihres ungenierten Auftretens für Flugzeugführer hielt. Me /beiden „Flieger" probierten an oecsch'.edenen Flugzeugen herüm, konnten sie aber nicht in Gang «bringen, bis ihnen dies beim Jagdflugzeug gelang, das dem Piloten Karl Hawkinson gehört. DaS Flugzeug wurde bestiegen und fort ging die Reise. Nach drei Stunden stellte es sich heraus, daß es sich u m einen D i e b st a h l handle. Das' Gesamtgebiet der Union wurde alarmiert. Schließlich fand man das Flugzeug in i.ner Entfernung von vier Stunden von Chicago zertrümmert neben einem Baum liegen. Ls hat jetzt nur noch einen Altmaterialwert von 1000 Dollar. Die Diebe waren verschwunden, lruvben aber schließlich eruierl. ' , > Es waren Herren der „anderen Fakultät", nämlich Au . otaxichaufsenre, die gerne Lustchausfture werden wollten, heimlich theoretische Studien gemacht, aber das Pech harten, cn angeheitertem Zustande das Flugzeug zu besteigen. Ile Fra«, die zum Mann wird. Aus Warschau wird uns geschrieben: Eine Frau a Niewarska hat an das Bezirksgericht m ^odz > Eingabe mit der Bitte gerichtet, sie in die dcrirgs ülstandesliste nunmehr als Mann, einzutragen Sre ie bereits seit längerer Zeit aus Zerschießen Merklen konstatieren können, daß sie sich allmählich aus em Weibe in eine« Mann verwandelt habe. Sw habe h mehrere Aerzte konsultiert, die tatsächlich an die Veränderung ihres GeWeDes stststellten' und auch diesbezügliche Zeugnisse einhändigten. Nach emtt chten Operation wird die bisherige Frau nun Mann sogar imstande, sein, eine Ehe eingehen ^Auf^Grund des Gutachtens der Gerichtsärzte wurde Frau nun tatsächlich als Mann in die Zivilstandes- : eingetragen und erhielt bei diesem Anlasse den Dornen Bernhard. Frau Niewarska hat etf m kursolviert. E Post nach Pole« befördern Sie 'am sichersten und schnellsten als Luftpost. Ein Brief kostet 6 0 Groschen. Die Luftpost kann bei «Me« Postämtern und am Abflugtage bis 7.20 früh beim Hauptpostamts aufgegeben werdey. Bisher 305.000 Briefe befördert.

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