Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1927-07-14 · Heft 3009 (14.7.1927) · p. Seite 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3009 (14.7.1927)
Date
1927-07-14
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2979076-2981905-2982097--30663-3018907
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Nr. S0tw $Mn 'r DbMetAag Merrer «vk-evzelkms MWMr927 lSß«e«6 Vom sächsischen Oaffe. kn einem Vorort von Leipzig bestellt ein Berliner Ausflügler Kaffee: «Aber bitte, nehmen Sie keine Zichorie dazu.» — «Ja, wie denn?», verwundert sich die brave Gastwirtin. «Wolinse denn glares Wasser?» Der Schattendorfer Sie Fragen an Die Geschworenen. — Beginn der WSdoderr. ♦ tcltcn im Boot und plötzlich sahen andere D.abend^ Me das Boot umlippte und die beiden Insassen ins Wasser stürzten. Während Müylener sich mit knapper Mühe herausapbeiten konnte, blieb Bren unter Wasser. Polizei und Feuerwehr wurden verständigt. In einem Boot suchte die Mannschaft den Grund des alten Bades ab und stieß nach einiger Zeit auf den Körper des Bren. Er wurde an die Oberfläche gebracht, doch konnte der Jnspettionsarzt der Rettungsgesellschaft nur mehr den Eintritt des Todes feststellen. An den Bergen vermißt. Me bereits berichtet, wirdseit dem 26. Junr der ststMrige Beamte Eduard Appel in der Hochtorgruppe vermißt. Rettunas- und Bergungsexveditionen waren bisher erfolglos. Alle Bergsteiger, die diese Gegend besuchen, ' werden eindringlichst ersucht, nach dem Vermißten Ausschau zu halten. Lebensmüde. Bestem hat sich der 24jährige Hilfsarbeiter Josef liebet in der Linzerstratze durch ein Narkotikum zu Men versucht und wurde durch die Rettungsgesellschaft in daS Rochusspital gebracht. Rauchende Lehrerinnm „sittlich nicht einwandfrei". Eine für amerikanische Verhältnisse typische Geschichte wird aus New Jersey gemeldet. Dort wurde Miß Helen Clark, eine VolkSschullehrerin, eines .fürchterlichen Verbrechens überführt — sie wurde näml'.ch vom Schuldirektor 'beim Rauchen Überrascht. Die Kunde von dieser Untat verbreitete sich mit Blitzesschnelle ln der kleinen Stadt; erschwerend s'.el dabei ins Gewicht, daß Miß Clark außerdem Mutter je'.. Einer Lehrerin, die raucht, sagten die Leute, könne man alles zutrauen, sogar ein uneheliches Kind, das Schrecklichste, was man nach amerikanischen Begriffen einem jungen Mädchen nachsagen kann. Miß Clark verklagte daraufhin den Direktor auf 50.000 Dollar Schadenersatz wegen Verbreitung von Gerüchten, die ihrem. Ruf abtragl'ch seien. Das Gericht wies jedoch die Klage ab/ mit der Begründung, daß eine rauchende Schullehrerin eine „Person" sei, die man „vom sittlichen Standpunkt aus nicht als einwandfrei" betrachten könne. E Für empfindliche Füße Del-Ka Pedisana, der neue orthopädische Schuh mit eingebauter Gelenkstütze. Anatomisch richtig. Vollendet :_tt Form und Schönheit. Der fertige Schuh nach Maß. Verlangen'Sie Prospekt kostenlos. E Seidenhäuscr S. Willheim, 1. 5&e$., Tuchlauben 8, und 1. Bez., Bauernmarkt 2 a. Ueberzeugen Sie sich, was wir bieten, und Sie werden staunen! Prima Honan Shantung, 90 Zentimeter breit, S. 4.90; Japan Pongis, alle Farben, S. 3.20; Rohseide-Naturell S. 4.70; Geblümte Mode-Georgette S. 18.—, 15.—, 12.—; Seiden-Foularü, herrliche Dessins, S. 9.—, 5.80; Kleider-Alpccka-Seide, waschbar, S. 4.90, 3.80; fabelhaftes Lager, Hunderte Farben, Crepe de Chine S. 13.—, 10.80, 9.—, 5.80; Hut-Samte, alle Farben, S. 3.90. Wir räumen daS gan^e Waschwarenlager. Mode-Marquisette, 115 Zentimeter bre*.t, S. 2.50, 1.90; Eponge, glatt und gemustert, S. 2.40, 1.80; Delain, 80 Zentimeter breit, S. 1.50, 1L0; Franzos-Mode- Croppons S. 1.80, 1.40. Hunderte Reste diverser Waschwaren per Meter S. —.90. Berufen Sie sich auf dieses Inserat und Sie erhalten separat noch 5 Prozent Rabatt von den angeschriebenen enorm billigen Preisen. BBBflflflflaBflflBBBBBBBBBBBflBBBBBBBBBBBBflBB E Sas neue ProAem: ein teures lelegtonun oder ein billiger miMriiAr Suttvoft&cieif Ein Telegramm nach Polen kostet für zehn Worte 3.70 Schilling, ein Exprcßbrief 1.10 Schilling; der Luftpostbrief, der in einigen Stunden nach Ausgabe in Wien dem polnischen Adressaten zugestellt wird, nur —.60 Schilling. Ausgabe bei allen Postämtern; am Abflugstage bis 7 Uhr 20 Min. morgens beim Hauptpostamt. BBBBBflBBBBBflBBBflBBBBflflBBBBflBBBBBBBtfflBB I 1 mmmmmammammmmmmmmmmmmmmeammmmammmmsm.. nur der Einzige, der bleiben müßte, der Rezensent bestellt zum Ausharren, Dulden und Richten, flieht.! So weit ihn' die Beine tragen. Vorbei an der edlen „Koniödie" Reilchardts, wo man, im Schutze des Juli, den alten „Keuschen Lebemann" sich produzieren läßt, Mrnolds und Bachs Schwank. Aber 'hier hat ntcnt Otto ,Wal l be r g, den großen Komiker, der in aHcn Verzerrungen und Entstellungen der Rolle Mensch ist und bleibt, der fast erschüttert, wenn er komisch ist. Ein Künstler. Für ihn bliebe man noch sechs Akte lang. Es ist gleichgültig, was er spielt. Er selbst, er an sich, ist das! beivegende, rüh- :ende, erheiternd beglückende Theater. Mer heut tragen mich, vom Nollendvrfplatz, die entsetzten Füße weiter, bis Tripolis. Das ist Afrika im Zov. Eine afrikanische Küstenstadt am Tiergarten, ein Bazar, ein. Palast des Emir oder Scheich oder Rajah mit Platz davor, auf dem Araber zn Roß sich produzieren, indes eine Hochzeit feierlich begangen wird Und die bräutliche Mitgift — Schafherden, Dromedare, Negerinnen — davor wandert. Indes im arabischen! Hafsee süßer Mokka geschänkt wird, ein Zwerg bedient und der schöne Emil io tanzt. Im Bazar sind die Buden offen, Donwaren, Leder, Seide. Jüdische Handwerker arbeiten. 'Wahrhaftig — hebräisch wird gesprochen, hebräisch! Und alle Zionisten Berlins.kommen, mit den amerikanischen Brüdern zu sprechen. Undd Kamilla, die Schönste ber Schönen, wandelt aus! dein weißen Haufe durch die ehrfürchtig staunende Berliner Meuge^ den holdesten, feurigsten Kopf auf. sanft verfettendem Leib. Die nächtliche Mut Berlins liegt über Tripolis, Trommeln und Pfeifen klingen von Wüste und Oase, der Muezzin ruft vom Minarett. Die Stadtbahn antwortet iniit gellendem Pfiff. Di? Züge nach Paris und Warschau schrauben hoch oben vorüber/ Lölven brüllen, Strauße schreien gellend. Es ist alles viel echter als in .Afrika selbst... Und Berlin strömt hin. Tripolis sticht im Pvogramnr dev Fremden. Es ist die Sommersensation Berlins. O, es riecht nach fremdem Erdteil, nach Unbekmlttten Rassen... Wozu spielen die Theater? Hier ist hie 8JMt zu sehen, die lveite leibhaftige offene WclUj... Mrf nach.Tripolis! Im Zoo' Der Gerichtshof hat sämtliche von der Verteidigung gestellten neuen Beweisanträge abgelehnt. Wohl um den Schattendorfer Prozeß nicht ins Uferlose zu führen. Es hat sich nämlich gezeigt, daß die vielen Zeugenaussagen praktisch fast wertlos sind, weil in der großen Panik, die während der Schießerei entstanden war, jeder Zeuge etwas anderes gesehen haben will. Und dann ßA es Zeugen, die immer nur das gesehen haben, was ihnen ihre Parteibrille zeigt. Der Vormittag war verhandlungsfrei, weil der Gerichtshof über die Betveisanträge beraten mußte. Den Geschworenen wurden sodann 27 Fragen vorgelegt, für jeden Angeklagten neun. Die erste Hauptfrage lautet auf das Verbrechen der öffentlichen Gewalttätigkeit, unter besonders gefährlichen Umständen, und die zwei dazugehörigen Zusatzfragen wollen die erschwerenden Umstände, die eine besondere Gefahr für die Gesundheit und körperliche Sicherheit von Menschen herbeizuführen geeignet sind oder den Tod mindestens eines Menschen verursacht haben, feststellen. Die vierte, eine Eventualfrage, zieht in Erwägung, ob nicht versuchte schwere Körperbeschädigung vorliegt, wobei die Uebeltat nur durch Zufall oder Unvermögen unterblieben ist. Die nächsten Fragen lauten auf Notwehr und Notwehr Überschreitung und vermeintliche Notwehr. Endlich wurde eine Frage dahinlautend gestellt, ob die Angeklagten eine Handlung gesetzt haben, von der v o r a n s z u s e h e n war, daß sie eine Gefahr für das Leben, die Gesundheit und di? körperliche Sicherheit von Menschen herbeizuführen geeignet war, und als letzte Zusatzfrage, ob aus dieser fahrlässigen Tötungshandlung der Tod zweier Menschen oder eines Menschen erfolgte. Sodann ergriff der StaatSanwatt Hofrat Dr. Sacher zu seinem Plädoyer das Wort. Einleitend wies der Staatsanwalt auf die gereizte politische Stimmung in diesem Prozeß hin und betonte mit Bezug auf die Beschwerde des Verteidigers Dr. Riehl beim Justizministerium, weil er, der Staatsanwalt, von seinem gesetzlichen Recht der Ablehnung der Geschworenen Gebrauch gemacht habe, es sei das erstemal, daß seine staatsanwaltschaftliche Tätigkeit mitten in den Kampf der Parteien gezogen werde. Dr. Niehl hat wörtlich nach der Zusammensetzung der GefchworenenÜank gesagt, er werde mich in seiner Parteipresse anschiehen. Ich muß sagen, er hat dies mit einiger Gründlichkeit besorgte,, Ich habe bisher geschwiegen, kann dies aber nicht mehr weiter tun, weil dies sonst den Eindruck erwecken würde, als müßte ich mir derartiges gefallen lassem Ich wurde wiederholt vom Privatbeteiligtenvertreter gebeten, diesen oder jenen Geschworenen avzulehnen, ich habe es nicht getan. Hätte ich mich den Forderungen des Privatbeteiligtenvertreters ganz verschlossen, so hätte ich mich den größten Anfeindungen durch die ihm nahestehende Presse ausgesetzt. Ich habe mich deshalb an die Verteidigung der Angeklagten gewendet und ihnen den Vorschlag gemacht, einen Mittelweg zwischen beiden Parteien einzuschlagen. Ich habe gesagt, ich werde dem Wunsche des Privatbeteiligtenvertreters folgen, andererseits können auch sie mir Vorschläge machen, wen ich ablehnen soll, um ganz gerecht zu sein. Diesen Vorschlag hat die Verteidigung nicht befolgt, und Dr. Riehl hat bereits vor der Ablehnung von Geschworenen eine Beschwerde eingebracht, die den Zweck verfolgt, mich dazu zu zwingen, niemanden abzulehnen. Ich hoffe, daß durch diese Ausführungen der Streit endgültig abgetan ist, und betone, daß mir die Entschuldigungen, die mir von der anderen Seite zuteilgeworden sind, genau so unangenehm waren wie die Ausfälle der deutschnationalen Presse. Der Staatsanwalt befaßte sich sodann eingehend mit der juristischen Qualifikation der Tat und bezeichnete die Veranwortung der Angeklagten mit Notwehr als durchaus unglaubwürdig. Selbst wenn von der Gaffe Steinwürfe gegen das Fenster gefallen wären, so sei dies lange noch kein gerechter Grund dafür, daß aus drei Gewehren siebenmal geschossen wird. Ich bin selbst, so schloß der Staatsanwalt, dem Prozeß mit größter Spannung gefolgt, und ich selbst habe den geheimen Wunsch gehegt, daß es mir möglich sein könnte, von meiner harten Anklage abzugehen und etwas a n d e r e s zu finden, als das schwere Verbrechen des grob-feindseligen Hineinschietzens in eine Menge von Leuten. Ich habe nichts gefunden und deshalb muß ich heute bei meiner Anklage verharren und bitte um den Schuldspruch der Angeklagten im Sinne der ersten Hauptfrage und der beiden dazugehörigen Zusatzfragen. Nach einer kurzen Pause kam der Privatbeteiligtenvertreter Dr. Reichhardt für die Witwe des getöteten'Csinarits u.u> für den Vater des getöteten G r ö s s i n g zu Wort. Die Tat wurde — so sagte Dr. Neichhardt — tückischerweise hinter einem Fenster gedeckt, begangen. Bon Notwehr kann keine Rede sein. Im Burgenland herrschte damals Burgfriede, Frontkämpfer und Schutzbündler sollten keine militanten Formationen aufstellen. Die Frontkämpfer haben diesen Pakt gebrochen, sie sind es, denen das große Unglück von Schattendorf zur Last gelegt werden muß. Die behauptete Augst vor P r e - schitz ist lächerlich. Die Angeklagten haben systematisch schon lange, bevor der Zug vor ihren Fenstern vorbeimarschierte. die Tat vorbereitet. Die Schüsse wurden nur aus den Gewehren abgefeuert, die bei den Angeklagten beschlagnahmt wurden. Wenn behauptet wird, daß auch eine R evolvereinschutzöffnung in der Hand konstatiert werden konnte, so müsse er die Vermutung aussprechen, daß diese Einschußöffnung nachträglich konstruiert wurde, vielleicht von Verwandten der Angeklagten, um diese zu entlasten. eine Handlungsweise, die man vom menschlichen Standpunkt durchaus billigen müsse. Die Zeugenaussagen sind fast durchwegs unbrauchbar, denn jeder hat etwas anderes gesehen, und der Hauptzeuge, auf den sich die Verteidigung stützt, ist wiederholt empfindlich vorbestraft. Dr. Neichhardt ermahnte dann die Geschworenen, mit peinlichster Genauigkeit ihres Amtes zu walten, da gegen die Geschworenengerichte, die auch er nicht missen möchte, eine große Vertrauenskrise herrscht. Nicht nur die Witwe und der Vater der Getöteten verlangen von den Geschworenen Sühne, die ganze Oefsent? lichkeit betrachtet diesen Wahrspruch der Geschworenen als einen Prüfstein für die Institution der Volksrichter. „Geben Sie nicht durch Ihren Urteilsspruch den Gegnern der Geschworenengerichte eine Handhabe, gegen diese Sturm zu laufen!" Der Vorsitzende unterbricht den Redner und ermahnt ihn, keine Drohungen gegen die Geschworenengerichte auszustoßen, was bctt Verteidiger zu der Antwort veranlaßte, „es besteht eine Vertrauenskrise gegen die Geschworenengerichte, der Herr Vorsitzende weiß vielleicht nichts davon, weil er, wie er selbst sagte, keine Zeitung e n l i e st!" Diese Aeußerung erregte den lebhaften Unwillen des Vorsitzenden Höfrat Dr. G a n z w o h l, der erklärte, seine Aeußerungen werden immer wieder falsch zitiert. Er habe , lediglich gesagt, er lese nur während des Prozesses keine Berichte über den Schattendorfer Prozeß. Dr. Neichhardt bat sodann um einen Schuld spruch und stellte an Ersatzansprüchen vorläufig lediglich die Bezahlung von einigen kleineren Aerzterechnungen in der Höhe von 6 bis 16 Schilling. Die Witwenrente und die Schmerzensgelder wird er im Zivilrechtsweg geltend machen. Die Verhandlung wurde sodann abgebrochen. Heute gelangen die Verteidiger zu Wort. Bei einiger Prozetzökonomie ist es durchaus möglich, daß das Urteil in den . Abendstunden gefällt wird. liWHI UEM Mtiii-tMwJl KIMM so sthrieb Wolfgong Wintberger. der freuen kunst und erizney doctor im Jahre 1512. Diese vor 400Jahren klag erkannten Heilanzeigen sind heute wissenschaftlich erhärtet. BADE-KUREN bei Gicht, Rheuma, Ischias, Gefäßthron. Gelenks-Erkrtmkattgen, MetaUoergiftmigen. TR1NK-KUREN bei Katarrhen der Luftwege, Leber- und Gallenblasen-Erkmnkungen, undmitgeradetu verblüffendem Erfolg bei NietensamL Stadt THERMAL-BÄDER Vollständig renoaiext trank dasFcaaatand Karoßnenbad 35*2*0 flahsogtand Antuuboi .»••••*»« 3?S*C iÜ 4S*C. S3"2°'C Josefsbad . * ». * , •*.* *. * * » &2* C Johamtn and Ferwnanmhd, aas der ... 1»#C ,Narimqa*U# fapdti » tzotels und Pensionen in allen Preislagen; vorzügliche hygienische u. klimatische Verhältnisse, guter Verkehr, herrliche landschasMche Umgebung, Theater, Spott. Vergnügungen. Man verlange Prospekte und medizinische Literatur von Österreichs größtem Heilbad BADEN Ein bekannter Wiener Tenor, dessen Stimme bereits bedenklich nachließ, hatte in der Tschechoslowakei eine Besitzung, die er immer gerne aufsuchte. Eines Tages erkundigte man sich in der Oper, ob der Künstler vielleicht wieder nach Böhmen abgefahren sei. Der damalige boshafte Sekretär antwortete: «Nein, nein, der Herr Kammersänger ist hier, aber sein« Stimme ist hin.»

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.