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Wiener Morgenzeitung · 1927-07-13 · Heft 3008 (13.7.1927) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3008 (13.7.1927)
Date
1927-07-13
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Ar. 6008 Wien, Mittwoch Bühne und Kunst. Der Kampf um die Volksoper beendet. Direkt« Frischler vonr Personal einstimmig zum Leiter gewählt. Western fand hcint „Miden Mann" eine Vollversanmv- ÜMtz des Personals der Volksoper statt, auf deren Tages- MÄttung die Wahl eines neuen Direktors stand. Wie wir bereits berichtet haben, hat der Volksopernvevem, her das Institut ruhig hatte zugrunde gehen lasseir, sich rrnmrwhr jetzt, tmchdem eine Arbeitsgernei nschaft des Personals unter Leitung des langjährigen Volksopernmitgliedes jtzermann Frisch!er das Theater mit recht gutem Erfolg geführt hatte, plötzlich des »Theaters erinnert und gegen Frischler, der den verschiedentlichen christl i chsozialerr! Bezirks - Größen von Währing nicht paßt, lda er Jude ist, eine Kampagne eingeleitet. Der Bolksvpernperein propagierte die Mahl des Kapellnrcisters Mnde rieth zum'Leiter der Ar iMsgenreinschaft. - Bei der Versammlung des Personals' legte zunächst djer Präsident des Bühnenvereins Ludwig Stärk den Standpunkt dieser Organisation dar. Der Bühnenverein hat, um gefährlichen Expcrilnenten vorzubeugen, sowohl Frischer als «nch MuderietlMls,gefordert, genchie Eixpvses über ihre Mäne für die Führung-des Betriebes vorzulegen. Nun zeigte es sich, daß der Kandidat des Volksopernvereines nicht pin- UÄck dieser Forderung entsprechen konnte- Frischler dagegen brachte ein ansführlicheG Expose, ans' dein hcrvorznhebxil ist, daß alle Mitglieder der Volksoper, die dem Institut seit 31.!Äugust'1924 angehören, weiter im Verba nd dtz.r Arbeitsgemeinschaft bleiben. Tie Entlohnung von Chor Und Orchester wird dem Niveau der übrigen Privat-Theater angeglichen. Die Höchstgage für Solisten beträgt 1000 Schilling. Das Personal der Volksoper, das seinem bisherigen Leiter höchstes Vertrauen entgegMÜringt, hat nun in der gestrigen Versammlung mit sämtlichen gegen eine Stimme Hermann Frischler neuerlich zum Leiter der Betriebs gemeinschaft g-ewähltund damit dokumentiert, das; <e§ den Quertreibereien der Gevatter Schneider und Handschuhmacher, die Kunst vonr JudcnflandpUntt betrachten, einen einheitlichen sWillen entgegensetzt. Direktor Frischler hat bereits die Leitung der Bolksoper wieder übernonnnen. Die kommende Saison des Deutschen Bottstheaters. Das Deutsche Volkstheater wird die nächste Saison in den ersten Tagen des September mit der Erstaufführung des neuen Schauspiels von Wilhelm Schmidtbonn „Der Pfarrer'von Main§" eröffnen. Ms.wachste Novität folgt die Komödie „Die Papiermühle" von Georg Kaiser, livelche von dem neuen Regisseur Hans Schoeikar, der auch als Schauspieler tättg sein wir), inszeniert werden wird. Es folgt dann die Premiere dev Groteske „Das Lachkabinett" von Marcell Gsprau. Im Septernbev wird Leopoldine Konstantin an einigen Abenden in „Zaza" gastieren. Anfangs Oktober wird Shakespeares ,Mönig Johann", von Direktor Rudolf Beer inszeniert, aufgeführt; dies ist die erste Anfsührung dieses Dramas in Wien. Zn dieser Zeit wird auch Bernhard Shaws „Die. heilige Johanna" mit Margarete Köppke in der Titelrolle ins Repertoire wieder ausgenommen. Mitte Oktober beginnen Albert und Else Bass ermann ein Gastspiel im Deutschen Volkstheater, in dessen Verlauf Shakespeares „Viel Lärm um Nichts" (in der Inszenierung von Karl. Heinz Martin),- Ibsens „Frau vom Meer" und eine Lustspielnovität „Die Marquise" von Noel Cotvard zur Darstellung gelangen.!Ms neue Mitglieder des Ensembles des Deutschön lBoffstheaters wurden außer dem bereits genannten Ro-!gisseur Schweikart Frau Jda Stukering, Hans Branibzx, Karl Meix?t c r und Otto S o l t a u (der bereits 'einmal dem Verbände des Bolkstheaters angehört hat) -verpflichtet. . i ' Max ßieöermuim zumachte« Male Mademleprüsideut. , >A)us Berlin wird uns geschrieben: ^Die Mitglieder -der preußischen Mkademie der Künste jhaben, kürzlich Max Mebermmrn, für die Zeit Vonr 1. Oktober 1927 bis 30. September 1928, abermals zum Präs identen gewählt, mrd das Stmttsimmsterium hat -diese Wederlpcchl soeben bestätigt. ' ' Da Liebernnnrn zuerst im! (Herb st 1920 das PräsLentenanrt antrgt, wird er mn 1. Oktober das achte Jahr seines Präsidiums boginnell — Win! in der Geschichte der Alkadenne ohne Beispiel dastehender Vorgwrg Mihl zugleich ein überwältigender Beweis für die Bevehrnng, die dem Künstler eutgegengebracht tvird. Auch daß das Ministerium, wie schon wiederholt, sp auch neuerdings »sich irr der Behandlung dieser Angelegenheit über bnreankratische Bedenken hinweggesetzt imd beschlossen, hat, von einer Ästwendung 'der Saitzunjgsbestiinnnlng, die eigentlich nach dreijähriger? Mutsdauer einen Wechsel vorschroibt, abzstsehetl, tvird von der deutschen Kunsstvelt beifällig begrüßt werden. Zum Stellvertreter des Präsidenten für den gleicheir Zeitraum ist Prof. Dr. Georg.S ch u m a n u lviedergelvählt und bestätigt worden. Wiener Morgenzeitimg Gin Ronan von Schalom Asch in der „Wiener Morpnzeltong“. Beginn am Samstag, den 16. Juli. Schalom Asch, heute unstreitig der beliebteste und populärste jüdische. Volksschrlftsteiier, hat das* jüdische Amerika rum Vorwurf mehrerer sefoer berühmten Romane genommen. Einer der besten davon ist der Roman „AmaerflKei“, in dem Asch den Untergang des jüdischen Wesens durcii die Schmelztiegel-Atmosphäre jenseits des Ozeans aus der Perspektive eines Kinderschicksals erfaßt. Diese spannende und rührende Epopöe eines Knaben, in die alle Qualen der „Träneninsel“, die Leiden der Amerika-Wanderer, ihr schwerer Existenzkampf und ihr Ringeia um Brot und jüdisches Wesen verwoben sind, ist eines der Meisterwerke des berühmten jüdischen Romanciers. Es gereicht uns daher zur besonderen Freude, daß es uns gelungen ist, vom Verlag R. Löwit, Wien, 1. Bezirk, die Erlaubnis für den Abdruck dieses Werkes zu erlangen. Wir liabctti so wieder die Möglichkeit, unseren Lesern einen Roman ganz besonderer Qualität zu bringen. Schalom Asch* Roman „Amerika“ beginnt Samstag, den 16. Juli, in der „Wiener Morgenzeitung“ zu erscheinen. OOOOOOGOOOOCXXXXXXXXXXXX>OQOGOGOCOQQOOO Ans den Theatern. Burgthea ter. Morgen, halb 8 Uhr „2tdam und E v a". Operntheater. Morgen, halb 6 Uhr „H änfel und Grete l", hierauf „P u p p e it f e e". Deutsches B ollstheater. Im August findet ein Gastspiel des bekannten Komikers Max Adalbert in den Schmänken ,Fk l u b l e u t c" und „M ayers" statt. Lustspieltheater. Heute „Die Keuschheitskonkurrenz" von. Richard Manz mit Hansi Jarno a. G. Sechzig Jahre „Verkaufte Braut". Am 30. Maid.I. fand im Tschechischen Nanonalcheater die 1000. Aufführung der „Verkauften Braut" statt. Das stattsttsche Amt der Stadt Prag teilt über die seit 1866 erfolgten _ Aufführungen interessante Daten mit: Ter Monat Mai ivar der Oper besonders günstig, er brachte in den sechs Jahrzehnten insgesamt 117, der Monat Juni 103 Aufführungen. Im Fevrua r wurde das Werk nur 72mal gespielt. Smetanas Opern bilden den Grundstock des tschechischen Repertoires. Im Jahre 1919 stammten 37 Prozent der aufgeführten Opern von Smetana. Der Klub der Turchgefallenen. In London ist ein Klub gegründet worden, dessen Mitglied jeder Dramatik,'er -wird, der Nachweisen kann, daß fein Werk bei der Premiere ausgepfiffen wurde. Die Ehrenmitgliedschaft erhält derjenige Poet, dessen Opus einen solchen Skandal hervor rief, daß das Publikum das Geld zurü verlangte. ' Natürlich will der „Klub der Durchgefallenen"' aus diese Weise den Geschmack des Publikums verulken. *:'• Eine BibliotIM, die nur aus Bibeln bestehlt, die eigenartigste Bibliothek der Welt, hat ihren Sitz m London und ist Eigentum der „Großen Britischen und Ausländischen Bibelgesellschaft" daselbst.' Ein stattlicher Bau dient dazu, den.Bücherbestand der Gesellschaft aufzunehmen, und . man bekommt einen Begriff von der ungeheuren Verbreitung der Bibel, wenn man erfährt, daß in dieser Bibliothek wicht »veniger als 15.000 Bände des alten und neuen Testaments in 500 verschiedenen Sprachen und Mundarten ihre Aufstellung gesunden haben. Allein in englischer Sprache sind nicht weniger als 1500 Bibeledrüwnen vorhanden. Zum Teil sind kostbare Raritäten unter der Unzahl von ihnen zu finden. Ta ist z. B. die sogenannte „Sündige Bibel". Das prachtvoll erhaltene Exemplar stammt aus dem Jahre 1631. Der merkwürdig widerspruchsvolle Name dieser Ausgabe rührt daher, daß im Text der zehn Gebote bettn siebenten das Verminungswort versehentlich fortgefallen und daher die Sünde geboten, nicht verboten ist. Ebenso, wertvoll ist die John Eliot-Bibel der Massachusettsindianer von 1661. Das Merkwürdige an dieser Ausgabe liegt darin, daß sie in einer Sprache geschrieben ist, die heute kein Mensch inehr verstehen, noch lesen kann. Lettische BoMlreder in jiddischer Uebertragung. In der Newhorker Monatsschrift „The Future" (Die Ziikuust) veröffentlicht B. Katzenelenvogen 111 der bekanntesten lettischen Volkslieder in jiddischer UeberMung. und leitet diese Arbeit mit einem Aüffatz über Mtstehiing und Entwicklung der lettischen Bolkspoesie ein. Die Uefrer* ietzungen wurden vom letttschen Konsul in Washington dem letttschen Unterrichtsministeriuni übersendet. Ber dreier Gelegenheit sei benwrkt, daß es in Lettland selbst eine Volksliedersammlung bisher nicht gibt; diese Samvreltättgkeit wurde immer Won Deutschen oder Juden besorgt. Gerichtrsaal. Ser Schattendorfer Prozeß. S«> Urteil wird Sonnentag gefällt. Der gestrige Voxhandlringstag war mit Abgabe von Sachverständigengutachterr ausgefüllt. Zuerst kamen die Sachverständigen Prof. Dr. Meixner und Dozent Dr. W e r k g a r t n e r über die Schußiverletzungen der beiden L^rfer der Schattendorfer Schießerei zu Wort. Prof. Meixrrer erklärte, daß der achtjährige Josef Gwffing sieben Schußverletzilngen, sämt- Rche von den Schrotkörnern einer Patrone herrührend, erhalten habe. Zioei dieser Verletzungen, davon eine in der Lunge und eine im Herzen seien unbedingt tödlich geivesen. Invalide Matthias Csinarits wurde vermutlich von zwei Schüssen getroffen und die Schrotkörner. fügten ihm nicht weniger als 23 Schußverletzungen zu. Die Kopfschrvorte allein weist 17 ^chpß- 13. Juki 1927 Sette 7 öffnungen auf. Am Schädeldach sind firnf Verletzungen zu seherr. Der Tod dürfte rasch eingetreten sein, doch laßt sich nicht konstatieren, auf welche Verletzung er zurückzuführen ist. Aerztliche Hilfe wäre vergebens gÄvesen. Auf eine Frage des Staatsanwaltes antwortete der Sachverständige Hofrat Meixner, es sei nicht ausgeschlossen, daß etwa ein Pistolenschuß von zirka sechs Millimeter Kaliber die tödliche Wirkung verursacht habe. Dr. Werkgartner gab noch an, daß die tödlichen Schüsse vermutlich von einer etwas höher gelegenen Stelle abgegeben wurdeit, so daß die Schußrichtung einen etwa 46grSdigen Winkel e'mschlng. Sodann erstatteten die Kreisärzte Dr. ■ Oskar Dinda und Dr. Hans Beck, die die Leichen über Auftrag der burgeuländischen Gerichtsbehörden obduziert hatten, ihre Gutachten. Auf eine Frage der Verteidigung, warum keine Röntgenaufnahme des Schädels der Getöteten gemacht wurde, antwortete Dr. Beck, daß auch eine Rontgenisierung nichts Bestimmtes ergeben hätte, weil der Schädel des Cfmarits gänzlich deformiert war. Prof. Meixner erklärte dann noch, die Schußverletzungen, welche vier Erwachsene und ein Kind bei der Schießerei erlitten hatten und betonte, daß eine volle Schrotladung auf zehn Meter Entfernung genüge, um den Tod eines Menschen herbeizuführen. In der Nachmittagsverhandlung erstatteten die Sachverständigerr im Schießfach, H e u b e r g und Oberst P u m m e r e r, ihre Gutachteil. Zur Illustration ihres Gutachtens wurden die Kleider der Ermordeten in den Gerichtssaal gebracht. Während der Fragestellung an die Sachverständigen kam es tviederholt zu Zwischenfällen zwischen der Verteidigung und dem Staatsanwalt und Privatbeteiligtenvertreter. Heute lverden die Schlutzvortrage gehalten, das Urteil dürfte Donnerstag gefällt werden. Rachdern der Staatsanwalt an die Angeklagten eine Reihe von Fragen gerichtet hatte, um auf Grund des Sachverständigengutachtens gewisse Aufklärungen zu erlangen, was aber nicht gelingt, stellte Verteidiger D r. Niehl deir Antrag auf Exhumierung der Leiche des^ Cfmarits. Das Obduktionsergebnis sei mehr alsD dürftig und lasie vor allem die wichtige Frage unbeant^A^ wortet, ob der tödliche Kopfschutz nicht aus einem kleinkalibrigen Revolver herrühren könnte. Infolgedessen sei es notrvendig, die Leiche zu exhumieren und nach dem im Schädel steckenden Projektil zu forschen. Der Staatsanwalt spricht sich gegen den Antrag aus. Hingegen erklärte D r. R e i ch h a r d t, er stimme dem Antrag zu, um die Fabel zu zerstören, als ob der Todesschuß des Cfmarits nicht durch Schrotschüsse zugefügt worden sei, sondern durch den Nevolverschuß eines auf der Straße Stehlnrdcn. Der Vorsitzende schließt um 7 Uhr die Verhandlung mit den: Bemerken, daß der Gerichtshof über den Antrag beraten lvcrde. Heute vormittags findet keine Gerichtssitzung statt. Die Verhandlung beginnt erst n a ch m i t t a s um 3 Uhr. Zer SteuerWlerMung öesWdlgt. ©o paradox es auch klingen mag, es ist doch so. Städtrat Br ei tu er, der unerbittliche Steuerfanatiker, wurde der Steuerhinterziehung beschuldigt. In der Zeitschrift „Das Tribunal" erschien knapp vor den Wahlen ein Artikel unter der Ueberfchrist „Di,ö Bonzen im Spiegel eines Parteigenossen", in dem es als Zuschrift aus dem Leserlreise hieß: „Zu Breitners Villa möchte ich erwähnen, daß dieser Blutsauger seine Villa , in Kritzendorf besessen hat, als noch das Anfordernngsgeschi in Kraft war und daß er sein fünfköpfiges Dienstpersonal in Kritzendorf und in Wien angemeldet hat, um der Anforderung in Kritzendorf zu entgehen. In Wi^n hätte man es ja nicht gewagt, seine Wiener Wohnung anzufordern. Als Breitner später die hohen Steuern für Hausgehilfinnen schuf, tvurde das Personal mir in Kritzendorf angemeldet, es mußte aber auch in Wien Dienst. versehen, je nachdem, lvv sich die „Herrschaften" aushielten. Hiedurch istBreitner der von ihm geschaffenen druckenden Steuern aus dem Wege gegangen, da bekanntlich Ktttzendorf nicht mehr zum roten Wien gehört." , Da der Berfasßr des Artikels nicht eruiert werdm konnte, blieb dem Stadtrat Breittrxr nichts anderes Übrig, als den Verantwortlichen Redakteur Walter Deutsch wegen Venrachlässigrmg der pflichtgemäßen Obsorge Zu klagen. Vor dein Presserichter Hoftat Dr. Höftmayer erklärte der Anwalt des nicht erschienenen Beschuldigten Tr. Johann Weinberger, daß sein Klient für die BcschuAigung der Steuerhintcrzwhung den Wahrheitsbeweis erbringen wolle, jedoch seine» Geivährsmann nicht nennen könne. Der Anwalt des Klägers Dr. Oswald Richter erklärte, daß sein Klient ivegen des Ausdruckes „Blutsauger^, der ein Schimpfwort sei, nicht geklagt habe, daß c« jedoch den Vorwurf dcr Steuerhinterziehung nicht hinnehmcn könne. Dr. Weülbevger beantragt« nun eine Anfrage an den Wierun Magistrat darüber zu richten, ob StMrat Breitner für sein Hauspersonal j$i Inkrafttreten der Hausgehilfenabgabe bis zum ErschelnÄr des inkriminietten Artikels Steuern entrichtet habe. ELr?rso solle eine Anfrage an die Gemeinde Kritzendorf über die Meldung des Hauspersvnals des Klägers gerichtet lverden. In Stattgebung dieser AhtMe wach? Hs . Berhandümg. vechrgt. . . i>;' •*« a *

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