Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3008 (13.7.1927)
- Date
- 1927-07-13
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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‘Snfr 8 Wien. Mittwoch Wiener Morgenzeitnng 18. Juli 1927 Nr. 9908 TOIKSWIRTSCHAiT Auflösung der Lemberg-Kzernotvitz - ZaM.KseubahN'Gesellschast? Durch die rumänische Regierung.?lrrS Bukarest wird gemeldet: Da die am 4. Juli irr C^ernowih stattgefundene Generalversammlung der Lemberg-Czernowitz-Jassy-Eisenbahn-Gesellschaft. die von der Polin schere und rumänischen Negierung den Aktionären angebotene Abfindung der Aktionäre und Obligationäre mit zirka 16 Prozent deS Anlagekapitals abgelehnt rmd sich die Unmöglichkeit ergeben hat, in der Frage der Ablösirng zu einem gütlichen Einvernehmen zu gelangen, hat die rumänische Negierung beschlossen, gemäß den Bestimmungen des Friedensvertrages die A u f l ö s u n g der Lemberg-Ezernowitz-Jassy-Erscnbahn-Gesellschaft durchzufiihren. Wie bereits gemeldet, soll von seiten der Gesellschaft die ganze Streitfrage beim Schiedsgericht des V ö lkerbnndcs anhängig gemacht werden. Ae österreichisch-tschechischen Handelsvertrags- Verhandlungen. Dre Verhandlungen zwischen der Tschechoslowakei und Oesterreich über den neuen Handelsvertrag schreiten, wie sivrr erfahren, weiter günstig fort. Eine Reihe von Artikeln des Vertrages ist bereits endgültig texttert. Be- -merkenswert ist, daß die beiden Vertragspartner sich geeinigt haben, die tschechoslowakische Krone als .KLsetzlrch stabil zu betrachten und dies ausdrücklich int Vertrag festzulegen. Dres bildet ein Novum, da die tschechoslowakische Regierung sich in ihren bisherigen Verträgen, auch tnt Handelsvertrag mit Ungarn, der vor kurzem abgeschlossen wurde, Vorbehalten hot, die Zollsätze einer eventuellen Balntaänderung der tschechosloivakischen Krone anzugleichen. Ser Londoner Geld- «nd Sffettenmarlt. Boa unferm Dr. K-Korrespondenten. London, 10. Juli. Die gegenwärtig in New Aork statisind enden Beratungen zwischen den Leitern der vier großen Zentralbanken, sind für den englischen Geld- und Devisenmarkt von besonderer Bedeutung. Das Problem der Francstabilisierung hat schon lange aufgehort, ein rein französisches zu sein, und die französische Währungspolitik ist für das ganze Ausland, und besonders für England, von größter Wichtigkeit. Es ist daher eine Kooperation der Notenbanken äußerst wünschenswert, doch halt nach den Andeutungen Churchills die englische Negierung die Zeit für die Einberufung einer W e l t k o nferenz zur Regelung der Wahrungsf r a gen noch nicht für gekommen. Am hiesigen Geldmarkt herrschte eine Zeitlang starke Nachfrage für Leihgeld. Im Juli niachte sich eine rasche Entspannung bemerkbar. Die Exportnachfrage bei der Bant os England war in den letzten Wochen nicht sehr bedeutend gewesen. Es. wurden dem Institut insgesamt 1,000.090 Pfund Sterling für Rechnung der südafrikanischen Neservebank entzogen und der Metallvorrat steht augenblicklich um. 1,2 Millionen Pfund Sterling niedriger als am Ende des Vorjahres. Die europäischen Golddevisen wiesen nur - geringe Schwankungen auf. Belga fester, wogegen die schwedische Krone und die Lira ihre Steigerung nicht behauptet haben. Peseta, Leu und Drachme etwas erholt. Wen trotz der neuen Bankzusammenbrüche in Osaka fest. Auf dem Effektenmarkt entwickelte sich eine lebhafte Emissionstätigkeit; es wurden in den letzten zwei Wochen nahezu 20,000.000 Pfund Sterling neu aufgelegt. Andererseits hat der unerwartete Tod James Whites und die darauffolgende Insolvenz dieses Großspekulanten auf den Aktienmarkt gedrückt, doch macht sich bereits eine gewisse Erholung bemerkbar. Unter den Kolonialpapieren waren' Inder bevorzugt, die anderen Werte hatten durch die nicht erwartete Australienanleihe (Neuauflage von 7,000.000 Pfund Sterling) gelitten. — Unter den Rekonstruktionswerten hatten die Dawesanleihe, Kalianleihe und 7>4prozentige Ungarn: .Kursgewinne zu verzeichnen, wogegen Bulgaren, Franzosen und Türken schwächer liegen. Die neuausgelegte 6prozentige Sterling-Anleihe des Freistaates Sachserr erfuhr % Prozent Disagio. Auf dem Petroleumaktienmarkt bleibt die Stimmung eine unsichere, angesichts der ungünstigen Oelperiode. — Auch am Kantschukaktienmarkt herrschte schwache Stimmung. — Unter den I n d u st r i e we r t e-n lagen Kunstseidepapiere schwächer, nur British Celanese hatten eine Besserung aufzuweiseil. — Tabak- und Montanaktierrmarkt leblos. Ebenso Schiffahrtswörte uub Nitrate, letztere infolge der ivenig erfreulichen Geschäftsberichte und der verworrenen Lage der Industrie. Unter den Diamantwerten hat die unertoartete Ablehnung des Diamantgesetzes durch den südafrikanischen Senat wesentliche Kursstürze hervorgerufen, worunter in erster Linie De-Beers — bei denen auch noch große Glattstellungen im Zusammenhang mit der erivähnten Insolvenz stattfanden — und Iagersfontain zu leiden hatten. Bei der nächsten Session wird die südafrikanische Negierung das Gesetz dem Senat noch einmal borlegen, und rechnet man mit aller Bestimmtheit mit dessen Annahme im Oktober, umsomehr, als die Regierung stark an den Einnahmen der großen Diamantgcsellschaften interessiert ist. Oesterreichstche Nationalbank. Der jetzt publizierte Ausweis -er SBaitt Pro 7. Juli enthält die 'bereits vor einigen Tagen berichtete weitere Erhöhung des Wechselportefeuillcs um 10.6' Millionen Schilling auf 135.6 M'.luoyen Schilling. Der Barschatz der Bank Hot sich um zirka 465.000 Schilling vermindert. Der starken Verminderung des Nolkmimlaufes um 33.7 Millionen Schilling (er beträgt jetzt 883.1 Millionen Schilling) steht eine ansehnliche Erhöhung der 6Hroverbiiidlichkoiten (um 43.8 Millionen Schilling) gegenüber. Dre Devisenmärkte. Bei geringer Bewegung lagen auf den internationalen Märkten Lira und Leu etwas schwächer. Die Lira ging in Zürich von 28.27V2 auf M22Vs zurück, der Leu senkte sich von 3.25Va auf 8.24. Dagegen konnte der Peseta sich weiter etwas befestigen. Er schloß in Zürich 89.16. Der Schilling notiert unverändert 73.10. Dre Wiener UmschkagSzone der tschochvsvoMrRschen DV mm-Dampsschrffahrtsgesellschaft. Die Verhandlungen, die seit einigen Monaten über die Wiener Umschlagszone der tschechostowakischen Donau-Dampftchiffahrtsgesellschast gepflogen werden, gehen, wie wir erfahren, ihrer Erledigung entgegen. Die Verpachtung der Grundstücke durch die Wiener Gemeinde soll :n der nächsten Sitzung des Mener Stadtrates genehmigt werden, worauf die Besprechungen über den Loskaus der Magazine und Einrichtungen ausgenommen werdendst der Süddeutschen DonauschifftrhrtK-Gesellschaft gehören. Verband der jüdischen Kausleute und Gewerbetreibenden, 1. Bez., Elisabethstraße 9, 1. Stock. Morgen Donnerstag Plenarversammlung -im Cafe Bürger, 2. Bez., Praterstraße 11. — Parteienver-kehr: Täglich, mit Ausnahme von Samstag, von 9 bis 11 Uhr vormittags. — Sprechstunden des Präsidiums: Präsident Kommerzialrat Markus: Montag, Dienstag :md Mittwoch von 4 bis 5 Uhr: Vizepräsident Kohn: Donnerstag von 4 bis 5 Uhr; Vizepräsident Ehrlich: Freitag von 4 bis 5 «Uhr. Ein Abkommen über die austro-italienßschen Vorkriegsschulden. Der Finanzausschuß -des Mtionalrates genehmigte gestern ein zwischen Oesterreich und Italien abgeschlossenes Abkommen zur Beendigung der restlichen, zwischen den österreichischen und dem italienischen Prüftmgs- und 'Ausgleichsamts anhängigen Forderungen Nach diesem Uebereinkommen werden nunmehr alle Forderungen zwischen Mtitalieuern und Oesterreichern, die den Betrag von tausend Lire nicht überschreiten, summarisch geregelt werden. Zu diesem Zwecke tvrrd vont der italienischen Regierung dem österreichischen Staatsschatz ein Betrag von 330.000 Lire zur Verfügung gestellt, wodurch die **QS stpuögwas usöunasgaaK usiuuvpsuv aoiZv öunhn-lvsl8 tjügkich Der tausend Lire überschreitenden Forderungen sind bestimmte Fallsristeu aufgestellt, so Daß innerhalb kürzester Zeit das Abrechnungsverfahren der Borkricgsschulden zwischen Oesterreich und Italien geregelt sein Wird. ' ■ Insolvenzen. Das Ausaleichsve rfahren wurde eröffnet über: David Arzt, Tuchhändler, -Wien, 6. Bezirk, Mariahilserstraße 97; Dikwr Tisser, Wien, 5. Bezirk, Schönbrunnevstraße 30; Leon Paciek, Kleidohaus, Wien, 2. Bezirk, Rotensterngasse 10—18; Emmerich rmd Elisabeth Soiet* bau er, Gastwirte, Wien, 15. Bezirk, Mariahilserstraße 186.. Feilbietungen. Z»vangsweise versteigert werden: Am 14. Juli 1927: nachmittags 4 Uhr, 10. Bez., Arsenal, beim Tor 16, diverse Maschinen, Streifwagen, Bollgcrtter, Kreissägen, Schreibmaschine, Motor, Waage, Harrdwagen, Hobelbänke, Rollwagen, Feldschmiede, 8 Waggons Hartholz, Bretter, Eichenpsosten; nachmittags 6 Uhr, 16. 'Bez., Bachgasse 5, diverse Weinkellereiemrichtu'ng und Zubehör, Weinfässer, Wein. In der gerichtlichen Anktionshalle, 1. Bezirk, Ja-kobevgasse 1 (Gerichtsgebäude): Am 14. IM 1927, nachmittags 3 bis 7 Uhr: Geschäfts- und Wohnungseinrichtungen, Sitzkasse, Waage, Gummi-, Wirk-, Gemischt-, Drckot- und Mahlwaren, Torletteart'ckel, Spirituosen, Besen, Bürsten, Effekten, Bilder, ein Klavier, diverse Bretter, . Teppiche. Die Dividende der Zwuostenska banka. Ans Prag wird gemeldet: Die Zivnostensva Lanka weist für das Jahr 1926 einen Reingewinn in der Höhe von 238,562340 Kronen aus. In der BilanOtzung wurde beschlossen, der Generalversammlung die Auszahlung einer 13prozentigen Dividende, d. i. 24 tschechische Kronen wie im Vorjahre, Vorschlägen. Die Anleihe der ungarischen Komitate. Wie aus Bubape st berichtet wird, sind die Verhandlungen Mer öen Abschluß der zweiten Tranche der Anleihe der ungarischen Komitate im Betrage von einer Million Pfund Sterling mit der Ungarischen allgemeinen Kreditbank als Vertreter in der Londoner RotHschikd-Grnvpe zueinem positiven Ergebnis gekommen. Die Genehmigung des Hauses Rothschild steht noch aus. Der Erlös der Anleihe wird für Straßenbauten, für die Errichtung von Spitälern ustv. verwendet werden. 4^prozentige Lsterrvichffch* Tt«tSschatzamvols«ngen vom Jahre 1914. Die Caisse Commune des Porteurs des DetteS Publiques Autrichienne et Hongroise emises avant >la guerre in Paris beginnt am 15. d. M. mi>t dem Kuponbogenumtausch für die 4^prozentiaen österreichischen Staatsschatzanweifttngen vom Jahre 1914. Gleichzeitig gelangen die Zinsfchetne Nr. 23 und 24 für die Jahre 1925 und 1936 zur Einlösung. Ms Einreichungsstelle für OesterpLich wurde, wie bisher, die Zentraleuropäische Länderbank, Niederlassung Wien, designiert. Die Riesenverkuste her ungarischen Müylenindustrre. AnS Budapest wird gemeldet; Die Molinum Mühlenkndustrke- A. G., dte zur Abwicklurm der Geschäfte deS zusammen- «enen BrrLoria-MÄhlenronser-nes gegrüntrde, hielt jetzt ihre erste Generalversammlung ab. Me zur Sanierung zur Verfügung gestellten Beträge erwiesen sich als ungenügend, so daß neue Betr äge vereitgestellt werden mußten, die bisher einen Betrag von 435.000 Dollar und 192.5 Milliarden ungarische Kronen erreicht haben. Die größten Gläubiger sind Engländer und um den ungarischen Kredit in England nichr zu untergraben, hatte auch die ungarische Negierung größere Beträge zur Verfügung gestellt. Namhafte englische Textitaufträge fite Polen. Aus Warf cha u wird berichtet; In den letzten Tagen.Haüen dte Zhrardmver Textilwerke, eines der bedeutendsten Textilnnternchmungen in Polen, größere Aufträge, die für den englischen Markt bestunmt sind, erhalten. Es handelt sich um größere Warenposten von Leinenivaren sowie von Leinengarnen. Man erwartet noch größere ,GeschäststranSaktionen m diefer Richtung. Sperre der Werzeneinsuhr wach Polen. Aus Warschau wtrd uns berichtet: Auf Anordnung der Regierung ist die Einfuhr von Weizen und Weizenmehl nach Polen bis 31. August d. I. gesperrt worden. Die Verordnung ist bereits tn Kraft getreten. Wiener BSrse. Lebhafter — teilweise gebessert. Der Verkehr der Börse gestaltete sich lebhafter, wozu größere Arbitragekäufe des Pmger Marktes sowie Budapester Käufe beitrugen. Die Mehrzahl der Kulisfenwerte konnte Kursbesserungen verzeichnen, auch die Staatsvahnaktien, die von lokalen Deckltngen gewannen. A. E. G. Ümon, die anfangs schwächer waren, zogen gegen Börsenschluß an und konnten Wer ihre Notiz vom Montag hinauskbnrmen. Schwächer lagen Petroleumroerte. Jin Schranken, zogen Kohlen- und Zuckevwerte an. Der Rentei:markt lag ruhig, aus dem Anlagemarkt notierten Nudolfsbayn« Schuld 2.09, Rudolfsbahn-Prioritäten 11.90, Wiener Verkehrsanlekhe 1.90. Kassakurse: Länderbcmk 16, Böhm. Unionbank 70.80, Zvvno 90.80, Bankverein 31.83, Bodenkrsdit 126.76, Pester Kommerzial 143, Oesterr. Kredit 66.23, Nordbahn Genuß 610, Lemberg-Czern.-Jasih 69.50, Prag-Duxer 70.60, Staatsbahn 32, Wiener Ziegelwerke 40, Perlmooser 306, Branbank 26.36, Hauser u. Svbotkka 11.20, Dynamit 378.60, Spiritusindustr. 239, A. E. G. Union 32.10, Siemens 22.16, Oesterr. Telephon 12.60, Gutmann 33, Steir. Magnesit 70, Humanic 36.50, Daimler —.62, Mannesman:: 44, Simmeringer 16.36, Armaturen 8.60, Oesterr. Hosherr 11.40, Ungar. Hofherr 22.60, Manoschek 73, Rima 150, Waffen 28, Ungar. Wagg. 69, Waagner 6.80, Galiz. Karpathen 34.60, Eisenbahn Leih 33, Sencherit 15.60. Meuer Warenbörse. Die gestrige Börse wies guten Besuch auf. Von Kolonialwaren zeigte sich Interesse für Kaffee. Obzwar >die Brasilofferte bis I D. höher lauteten, wurden an den letzten Bör>emursen keine Veränderungen vorgenommen. Tende^ stetig. Gewürze hatten ruhigen Markt, Kümmel büßte 2 S. ein und notierte 170 S., alle übrigen Sorten blieben unverändert. Auch das Tee-, Kakaoprod n k te- und S üd f r ü ch te ge sch äft wies wenig Belebung aus und ( zeigte in den Preisen keine Veränderung. Für '.talien is che n G la cerei s wurde infolge lebhafter Nachfrage >der Preis auf 155 Lire (+ 5) ab Tavvis erhöht. Auch :n Zucker war das Geschäft lebhaft, was eine Befestigung der Preise ^bewirkte. Es notierten: Tschechoslowakische prompte. Kristalle 255 (-s- 5), AngUst-SePteMber-lL'.esemng 260 (4- 5), prompte Würfel 260 (+ 2.50), Termimvare 295 (+ 2.50) in Tschechenkronen ab Grenze Lun-denburg, unverzollt und unversteuert, österreichische Kristalle wurden bewertet mit S. 91.50 (-s- 2), Würfel mit S. 99.50 (-s- 1.50) ab Lager Wien. Tendenz fest. Oele und Fette. Gei ruhiger Tendenz und geringen Umsätzen wurden folgende Preise notiert: Glyzerin, chem. rein, 365 S. (— 5), Glyzerin, techn. roh, 260 S. (— 5), Leinöl 142 S. (— 2), Leinöl-Firnis 157 S. (— 2), Rüböl 190 S. (— 5). alle übrigen Sorten, ferner Talg und Schweinefette, blieben unverändert. Textilien erhöhten sich in allen Positionen um 1 bis 2 Punkte. Der Chemikalen-Markt wies unveränderte Notierungen auf, bis aus Harz, das zu erhöhten Preisen ausgeboten war. Es notierte: Harz, inländ. Marke F, 80 S. (4- *2), Harz, inländ. Mavke I, 62 'S. (-ft 2), Harz, französisches, Mauke MW, 60 S. (-ft 4). Leder und N o h - häute blieben :mverändert. Wrener Brehmärkte. Borsten Vieh markt. Auf-' tneb: 8778 Fleisch- und 5754 Fettschjweine. ES notierten: Fleischschweine 2—2.40, 'Fettschweine 1.95—2.20 pro Kilo Lebendgewicht. Bei lebhaftem Verkehr würden Flieischfchweiuc um 5 Groschen teurer, Fettschweine um 5 bis 10 Groschen biMger. — Pferde markt. Aufgetrkebcn wurden: Gebrauchspferde 88, Schlächterpferde 451, ans dem Schlachthaus 19 und aus der Kontumazabteilung 250. Es notierten: Kutschpferde 600—1200, leichte Zugpferde 300 —1200, schwere Zugpferde 600—1400 pro Stück. Schlächterpferde, Prima (Fohlen) 0.95—1.10, Sekunda 0.70—0.90, Bankvich 0.55-0XG, Wurstvich 0.30-0.50 pro Kilo Lebendgewicht. Marktverlauf lebhaft. Wiener Börse für landwirtschaftliche Produkte. Die Tendenz im Brotgetreide und Mais spricht sich fester aus. ES erfolgten in Weizen und Korn bessere Umsätze, wöbe: höhere Preise zugestanden wurden. Wisizen fand Aufnahme zu 1.84 Ke., ungarisches Korn zu 33.60 Schilling, ab Grenze, und hier stehender MaiS 1.19 Kc. ex Men, Hafer liegt flau bei mehr als genügendem Ausgebot. Budapester Getreideterminmarkt. Jnfolgo von Me'.nungskäufen haben sich d>:e Kurse tveiter erhöht. Die Notierungen lauten in Pengö: Oktoberweizen 29.96, Märzweizen 32.38, Oktoberrogaen 27.90, Märzroggen 27.96. Auswärtige Börsen. Berlin. Auch weitechin ist ein Zunehmcn des Interesses außenstehender Kreise zu beobachten Der Ordereingang bei den Danken hat sich weiter verstärkt. Das Geschäft trug einen ziemlich lebhaften Eharakter, jedoch konnten WIR bitten unsere Leser und Freunde, in Kurorten u. Sommerfrischen in allen Restaurants und Kaffeehäusern sowie in Lesehallen stets unser Blatt zu verlangen!