Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1927-07-08 · Heft 3003 (8.7.1927) · p. Seite 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 3003 (8.7.1927)
Date
1927-07-08
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2979076-2981905-2982091--30602-3018840
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Mt 8 Men, FteWs Wi««er Msrserrzettrms 8. In« 1837 Nr. 8008 üktt-methoden btt Opposition könnten vielleicht nach Jahren harter Arbeit erst Erfolg haben. Die Geschehnisse bet gegenlv-rtigen Zeit zu übettyr.ngen, wird nicht möglich sein, daher könnte eine Leitung der Opposition auch nur den Weg der Aufklärung unserer gegenwärtigen Exekutive gehen. Reformen find auf der gangen Linie unseres Werkes notwendig, und wir gka»rben> -aß die Exekutive auch dnse Arbeit inaugurieren wird. Mr sehen daher in der Schaffung der Jewish Agency einen oralen Erfolg. Hätte die Opposition nicht gegen, sondern für diese Gründung ihre Kumpfenergie entwickelt, wäre e:n günstigere- Abkommen als dar gegenwärtige schon vor Jahren möWch gewesen. Versuchen wir doch endlich, an die Wirklichkeit zu glauben. ffltr begrüße» daher die mit Erfolg der letzten Jahre durchgeführt« Arbeit unseres Präsidenten Prof. Welzmamr. Mr habe« zu dieser sicheren, zielbewutzten Politik das größte Der- Sie Wischen 8uge«-okga«lsatloiien Sesterreichs Durch ein technisches Versehen sind in der Nummer vom 1. Juli die informatorischen Mitteilungen über die einzelnen Jugendorganisationen Oesterreichs im Hanptteil der „Wiener Morgenzeitung" statt in der Beilage „Die jüdische Welt" erschienen. Mr setzen die Veröffentlichung dieser Mitteilungen, von der die Jugendorganisationen hoffentlich reichen Gebrauch machen werden, fort und bringen heute einen Bericht über den verband der Zionistisch-sozialistischen Jugend, Über dessen Kiele unsere Leser an anderer Stelle unterrichtet tötfbttt» Am 2. Juli fand eine überaus zahlreich besuchte Jugendversammlung statt, die der neügegrüudeie verband der Zionistisch-sozialistischen Jugend" veranstaltet hatte. DaS Referat hielt Direktor Dr. Kellner über das Thema: „Palästina und die Diaspora." In eindringlichen Worten wies er auf die große Gefahr hin, in der sich daS heutige Judentum befindet, und versuchte klarzülegen, wie notwendig es im gegebenen Augenblick sei, nicht nur von Palästina allein, sondern vor allem auch von der Diaspora selbst schöpferische Tätigkeit für die Wiedergeburt deS Judentums zu fordern. Denn nur, wenn es der Diaspora gelingt, alle ihre Kräfte für die Schaffung eines möglichst selbständigen jüdischen Lebens zu vereinigen, kann das Judentum erhalten werden und ein stetes Reservoir ausbauender Kräfte für Palästina sein. Im anderen Falle könnten wir es erleben, daß der Aufbau des jüdischen Landes angestrebt wird, während gleichzeitig das jüdische Volk selbst seiner vollständigen Auflösung entgegengeht. Redner schloß mit einem Ilppell an die Versammelten, mit allen Kräften für die Wiedererweckung und Erhaltung jüdischen Volkstums in' der Diaspora zu kämpfen. Anschließend an den Vortrag fand oine rege Diskussion statt, an der neben den Mitgliedern des Verbandes auch Jugendliche der verschiedensten Bünde teilnahmen. Jehuda Meilen vom „Verband der Zionistisch-sozialistischen Jugend" schloß die Versammlung, mit der Erklärung, daß eben diese Erwägungen der Anlaß zur Gründung des neuen Jngendverbandes waren und forderte die jüdischen jungen Menschen auf, sich in diesem Mnne zur gemeinsamen Arbeit zusammenzuschließen. Die jüdische Frau Weltorganisation zlonistischer Frauen lW.S.8 A Bon Sophie LSwercherz. Die Weltorganisation zionistischer Frauen, W.J.Z.O., hat mit den Vorbereitungen zu ihrer 4. Konferenz begonnen, die über Wege und Ziele unserer Frauenarbeit t» Palästina und im Galukh verraten und ein bindendes ArLcitsprogranim für die nächste Zeit schaffen soll. Die W. J.Z.O. wurde im Jahre 1920 von englischen Frauen gegründet, die sich bewußt waren, daß die Aufbauarbeit in Palästina lückenhaft ist, solange dem Frauenprovlem im Lande nicht mehr Verständnis entgegengebracht Spezielle Probleme der Frauenarbeit, die in der Renaissance des Judentums und des Judenlandes austreten, ergaben sich mit der stets wachsenden Zahl der Frauen in den Reihen der Mitarbeiter und Helfer an dem großen Aufbauwerk. So roar die Gründung der W.J.Z.O. die' Antwort auf Forderungen der neuen jüdischen Wirklichkeit. Seit dem Jahre 1920 hat nun auch die Tätigkeit dieser Organisation dem erstehenden Bilde Palästinas neue wesentliche Züge eingefügt. Unsere Anstalten für Mädchenerzichüng und Frauenbildung in Palästina sind im Aufblühen.: DaS Hostel.in Tel. Awiw, die landwirtfchaftliche Mädchenschule in Nayalal, das erste Institut dieser Art im Orient, die Fürsorgestel len für Mütter und Säuglinge, die durch die Arbeit der W. J.Z.O. entstanden sind, all diese Anstalten | legen Zeugnis ab von dem neuen Geist, der die jüdische Frau beseelt. Die W. I. Z.O. arbeitet im Lande neben AVer anderen Organisationen jüdischer Frauen und sie alle drei: W. J.Z.O., Hadassah und die Organisation palästinensischer Frauen, bedeuten ein wertvolles AMVmn in Erez Israel. Die Fürsorgestellen sind heute nicht nur Ratgeber für Müttex, sondern notwendige Helfer. Junge Mütter, die aus Europa kommen, und mit den Lebensvechältnissen des Landes nicht vertraut sind, finden in unseren Beratungsstellen ebenso verläßlichen Rat wie die Jemenitenfrauen, denen man erst die primitivsten Begriffe der Hygiene in Haushalt und Säuglingspflege verbringen muß. Ein Arzt und.Berufsschwestern verrichten die Klinikarbeit, die Mitglieder unserer palästinensischen Ortsgruppen beteiligen sich an den Besuchen in Wohnungen und führen die Mlchversorguug. die Kleider- und Wäscheverteilung durch. Das Bchreven Unserer Fürsorgestellen ist es,. daß eS keinem BäLh an seiner Milchratton, keiner Mutter an ausreichender Kost fehle. Unser zweites Institut in Palästina ist das Hostel in Tel Awiw, ES ist das Heim für einivandernde Mädchen, die von der W.J.Z.O. für die erste Zeit ihres Aufenthaltes im Lande ausgenommen werden, um mit dem Leben im Lande bekannt zu werden. Hier lernen ' sie einen geregelten, den Verhältnissen des Landes angepatzten Haushalt führen, lernen Kochen, Nähen und Flicken. Jdtt Gemüsegarten und Geflügelhof, in der Küche und int Heim' bereiten sich die jüdischen Mädchen für das Leben int neuen Lande vor. Die hauSrvirtschastliche Schule im Hostel bildet für die Mädchen eine Vorstufe zu unserer lqMmrtschaftlichen Schule in Nayalal. Ihr Hauptzweck ist die Heranbildung von tüchtig geschulten, in allen Fächern der Wirtschaft bewanderten Kräften. Ihre Aufgabe ist, durch haus- und landwirtschaftliche Erziehung die Arbeit der Frau in der Landwirtschaft zu erreichtem und sie pro duktil, er zu gestalten. Die Absolventinnen der landwirtschaftlichen Schule werden den Typus der palästinensischen Bäuerin, der Hausfrau auf kleinem Anwesen schaffen, die mit ihren eigenen Händen das Haus und die Küche. In Ochnung Wt, VaS Kleinvieh und ihr eigenes Gemüse besorgt, den Stall und den eigenen Bedarf an Milchprodukten selbst beschafft. Die W.J.Z.O. will mit dieser Anstalt eines der wichtigsten Bedürfnisse des Landes befriedigen. DaS Hauptgewicht legt die W.J. Z. O. auf die landwirtschaftliche Erziehung der Mädchen und treu ihrem Arbeitsprogramm hat die letzte Weltkonferenz im Jahre 1925 beschlossen, außer den bestehenden oben erwähnten eigenen Institutionen die .lanüwirt« schaftlichen Mädchengruppen, die sogenannten Mäd ch e«--: k w u z o t h, finanziell zu unterstützen. Die W. I. Z. O. ist auf dem rechten Wege, das Richtige zn schaffen. Sie erkannte rechtzeitig, daß die Kolonisation Palästinas. an der. Frau scheitern könnte, weil die .Frauen und Mädchen sich nicht zu Farmer-, Pflanzer-, Kleinstedkerfrauen eignen. Die Frauen für das Leben in Palästina vorzubereiten, ist da? konkrete Ziel der zionistischen Frauenorganisation.. Wenn wir unser wertvolles Werk in Palästina weiter fortsetzen und zu Ende führen, dann werden wir Frauen aus eigener Kraft wirklich etwas Bedeutendes in der Palästinaarbeit geleistet haben. Das Bestehende sowie daS,'was noch zu.schaffen ist, kann aber nur dann wirklich unseren Bestrebungen gerecht werden, wenn alle jüdischen Frauen- und Mädchenorganisationen der W. I. Z. O in'.ihrer Palästinaarbeit beistchen werden. In 30 Ländern des Galuth bestehen zurzeit aktive Gruppen der W. I. Z. O. mit einer Gesamtzahl von 35.000 Mitgliedern. Die W.. I. Z. O. hat sich das Ziel gesteckt, überall die zioinstischeu Mädchen und Frauen gesondert zu organisieren. Neben der Palästinaarbeit der W. I. Z. O. ist die Kulturarbeit unter Len Frauen der wichtigste Punkt unseres Arbeitsprogramms. Wir wollen, -Achad HaamS Lehre gemäß, in erster . Reihe den t„Geist des Judentums" in unsere Generation bringen und «ine. Erziehungsarbeit leisten, die nuferen Frauen und' Mädchen einen jüdischen Lebensinhalt schafft. Die Frauen und besonders die jüdischen Frauen sind, wie Geschichte und Gegenwart lehren^ besonders stark den Gefahren der Assimilation ausgesetzt, weil sie weniger geistige Waffen zur Verfügung haben, mit denen sie sich gegen die Assimilationsgefahr zur Wehr setzen können. Ihnen diese geistigen Waffen zu geben, mit denen sie nicht nur den Kampf gegen das Leben an sich, sondern den Kampf gegen sich selbst, gegen die Gefahr des Sich-.Verlierens siegreich führen, ist die Aufgabe der Kulturzentrale der M. I. Z. O. Als vor einigen Monaten unsere Zentralleitung in London daranging, eine Zentralstelle für die Kulturarbeit der W. I. Z. O. zu gründen, da fiel die Wahl auf Wien, und die Leitung wurde einer der besten Mitarbeit terinnen der Wiener Organisation, Frau Dr. Martha Hoffmann, übergeben. Wien ist nun zum Ausgangspunkt und Vorbild der Kulturarbeit 'der W. I. Z. O. geworden. Die österreichische Organisation der W. I. Z. O. hat die Postulats der Zentrale in erster Reihe ausgenommen und die kulturelle Tätigkeit bildete im verstossenen Arbeitsjahre eine Hauptaufgabe der Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs. , Kurse für hebräische Sprache, jüdische Geschichte und Geographie Palästinas wurden in den zehn Frauengruppen.der W. I. Z. O. in Wien veranstaltet. Borträge über aktuelle jüdische'Fragen wurden abgehalten, Erziehungsfragen berührt und Propagandaabende für die W. I. Z. O. veranstaltet. Einen speziellen „Vortragszyklus für die jüdische Frau" hat unsere Wiener Organisation durchgeführt, welcher einen großen Zuspruch, auch nichtzionistischer Kreise, aufzuweistn hat. Besondere Aufmerksamkeit wandte die Organisation zionistischer Frauen Oesterreichs der Gründung von hebräischen Kindergärten zu, 7ns Uidisdte Maus das füdisdke {Blatt m venen vorschulpflichtige Kinder Beschäftigung und den Anfang?- unterricht in hebräischer Sprache erhalten. Die hebräischen Kindergärten in Wien werden vorwiegeird durch die Bemühungen und Arbeit unserer Frauen gehalten. Bor alte» sich und nachher unsere Kinder auf der Grmrdlage deS jüdischen Kulturbewußtseins zu erziehen, ist der Zweck unserer Kultur- und Erziehungsarbeit. Durch die Berbrcikmg der zionistischen Idee unter den Frauen wird in ihnen der Will« zur Hilfe, SelbstaufopfkUgzg und Arbeit erivachen, die wir für unser Werk brauche. #-««■ Aufgaben und das Arbeitsfeld der D. I. Z. O. sind V«* schon umfangreich, und nur eine stete Verstärkung unserer Kräfte wird uns der Verwirklichung unseres Zieles näher bringen. Frauenarbeit in Palästina! Von Erna Patak. Die jüdische Kolonisation in Palästina ist ein Werk der Kultur, der Zivilisation und des Friedens. Moderne PvoduktronsMethoden, moderne Technik, moderne Bolksgesnndheitspflege finden Eingang in das alte Land. Jünglinge und Mädchen, die Blüte des Volkes, ein Sehnen im Blute: Arbeiter zu sein im Lande der Väter. Talmudschüler, Gymnasiasten, junge Kanflente und Handn.erd'r, Fabriksarbeiterinnen, Studentinnen aus Rußland, Hol and, Rumänien, Amerika und Südafrika eien herbei, um am lAufbau ihrer Men, e»vig neuen Heimat mitzuschasfen — so landen sie in Jaffa und drängen in das Land. Keine Mühe ist ihnen zu schwer, keine Gefahr ist isnen zu groß — Arbeit ist ihr Schrei, Land ist ihr Ruf! Sie werfen den Samen und schwingen die Sense, sie pflügen den steinigen Boden und pflanzen junge Bäumchen — sie legen die gefährlichsten Sümpfe trocken und verivandeln sie in fruchtbarstes Ackerland. Wir sehen die Mädchen bei der Arbeit auf den Gemüsefeldern, im Hühnerhof, in den S'.äl en und bei der Bienenzucht, sie sind treue Kamerad innen ihrer Gef «offen und schrecken auch vor der schwersten Arbeit nicht zurück — dem Terrassenbau und dem Straßenbau — sic alle sind Helden und halten ihr Werk für das Gebot ihrer jüdischen Pflicht. In der praktischen Arbeit für den wirtschaftlichen Aufbau und seinen Fortschritt spielen die Frauen eine wichtige Rolle. In der richtigen Erkenntnis dieser Tatsache haben die zionistischen Frauen sich zu einer Organisation vereinigt, um Tinge zu schaffen zum Nutzen des Landes und der Menschen. Die Weltorganisation Zionistischer Frauen, kurz Wizo genannt, deren Mitglieder in allen Ländern der Welt zerstreut leben, haben in ihrer Geeintheit Dinge von bleibendem Wert geschaffen, nimmermüde und rastlos arbeiten sie weiter, werben und bilden, sammeln und bauen, dienen und Helsen. Touristenuud Mätterstimmen werden laut und erzählen begeistert vom Hostel in Tel Awiw, einem Heim für junge Mädchen, die Unvorbereitet ins Land koimnen uud im Hostel waschen und kochen, nähen und flicken, das Haus pflegen, beit, Garten betreuen, Gemüse bauen, Hühner und Biene« züch'en lernen, Um vorbereitet zu sein für neues, nützliches Leben. Die Mutter- und Säuglinzsstationen von Tel Awiw Und Haifa, die einen Segen in ihrer Fürsorge und 'Aufklärungsarbeit bedeuten für Hunderte von Arauen und Kinder, werden gesucht und alle, die es nötig haben, finden hier Beratung, Belehrung und Betreuung; der A idrang dazu ist groß. Die haus- und landwirtschaftliche Schule in Naha'al, diese dritte und prächtigste Arbeit der Frauen — die erste Und mustergültigste Anstalt im nahen und fernen Osten, gegründet nach den Vorschlägen einer .wunderbare!: Frau, der gütigen und weisen, energischen und bescheidenen Ghana Maisel Schochat, gebaut nach den Plänen einer im Land« lebenden, jungen jüdischen lArchitektin — dies..ist der verheißungsvolle Anfang einer systematischen Erziehungsarbeit für Kolonistinnen und erfolgreiche Fortschritt in der Arbeit der Zionistischen FrauLnorganisatiion. Diese Werke bilden den .'An fang, einer, langen. Kette, die sich langnicht schließen wird, denn das Pflichtbewußtsein dieser Frauen ist groß, und sie wollen ihren Teil, an der friedlichen Ruhmestat mitgeholfen zu haben, am Ausbau ihres Landes und ihres Volkes! keäuktlon u. äämlnksttstion: Wien, I., Kärntnerstr. 28 Nr. 57 Wien, II. Jahrgang Rabatt-Sektion. Die zweite Abrechnung mit den Firmen ist int Gange. Fast alle der Rabatt-Sektion als Konsumenten angeschlossenen Mitglieder haben die ihnen gebührenden. Rabattanteile (60 Prozent des jeweiligen Rabattes) bezogen. Er war für manche beträchtlich. Wir ersuchen alle Mitglieder, von ihren Mitgliedsrechten stets Gebrauch zu machen. Sie nützen sich selbst und dem Keren Kajemeth. Diesem doppelt, materiell und moralisch, weil sie der Außenwelt beweisen, daß der Aufbau« des jüdischen Palästina ihnen Herzenssache ist und daß Juden fähig sind nationale Disziplin zu bewahren. Blau-weiße Zünder. Die blau-weißen Zünder erfreuen sich einer stets wachsenden Beliebtheit. Juden aller Schattierungen gebrauchen sie immer mehr, so daß sie eine steigende Einnahmsquelle für den Keren Kajemeth bedeuten. Sie sind erhältlich beim Keren Kajemeth, Wien, 1. Be-., Kärntnerstraße 28, bei den Keren Kajemeth-Kommissären mch in vielen Trafiken und Geschäften.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.