Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 3003 (8.7.1927)
- Date
- 1927-07-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wiener Morgenzeirurrg 3. Juli 1927 Nr. 300:- Wien, Frcur. geschah, di« keine nationale Schule hatten. (Siehe die Polen in Preußen vor dem Kriege.) Tie Hebraisicrung muß in» zwischen, soweit cs gebt, eben durch diese Organisationen wie durch Privatvereiuc, di« cxtta für diesen Zweck zu schaffen wären, weitergetrieben werden. Die Aufgabe aller Arbeiten, die zu den Funktionen der Regierung gehören, und die Beschränkung auf die Tätigkeit eines Kolonisationsunternehmens wird auch unsere Stel» lang 5ur Mandatsverwaltung in vernünftiger ">eise ändern. Solange wir selbst bestimmte Aufgaben erifltcn,. deren Durchführung Sache der Regierung ist, war psychologisch gang selbstverständlich, daß die Landesverwal» umg es unterließ, ihr Budget damit zu belasten, und sich statt dessen dankbar die Gelegenheit zu mrtze machte, sich davon zu befreien. Ganz treuherzig naiv kam diese Auffassung in der interessanten Polemik zwischen dem „Near Cast" und Lipsky zum Ausdruck, als das Blatt schrieb, in der Schulfrage müsse die Regierrmg damit rechnen, das; jüdische Schulen bereits eMierten, mib ihr Geld unter Abschätzung der Bedürfnisse des Landes als Ganzes verwenden. Das heißt klipp und klar: Da die Juden ihre Schulen selbst bezahlen, können wir die Ausgaben dafür sparen und uns auf die Erziehung der Araber beschränken. Dasselbe kann man ohne weiteres auf alles Nebrige, wie Sanitätsdienst und öffentliche Arbeiten, anwenden. Infolge unseres Bemühens, überall für unsere Bedürfnisse selbst zn sorgen, auch da, wo eS Sache des Staates ist, entsteht die verhängnisvolle Auffassung— oder ist sie schon entstanden? — die Regierung der Juden Palästinas ist die zionistische. Exekutive. Sie hat die Bedürfnisse der Juden zu erfüllen, und die Landesregierung hat es nur mit den Bedürfnissen der Araber zu tarn. Der Aufbau jüdischer Parallelinstitutiouen zu allen Zweigen der Staatsverwaltung, sogar zum Gerichtsivesen, entwickelt die gefährliche Anschauung, „Nationalheim" bedeute einfach, den Juden zu erlauben, sich in dieser Weise in gewissen Grenzen von der Landesadministration unabhängig zu machen, aber nicht, entsprechend ihrer wachsenden Zahl, auf die Lrndesvevwaltung Einfluß zu erlangen und sie sich dienstbar zu machen. So wird der Zustand herbeigeführt, daß die Regierung immer „arabisch" bleibt und die Inden auf ihre „autonomen" Institutionen verwiesen werden, eine Situation, wie wir sie in den Tiasporaländern, wo wir keine nationale Autonomie erstreben, aber nicht in Palästina, wo wir unseren Staat wiedererrichten wollen, wünschen können. Stellen wir daher die Erfüllung dieser Regierungsaufgaben, die nicht unsere Cache sind, ein, beschränken wir uns finanziell auf unsere kolonisatorischen Ausgaben und beweisen wir so praktisch, daß wir eine solche Autonomie nicht wollen und nicht tragen können, weil sie die Erreichung unseres Zieles unmöglich macht, so wird die Regierung nicht mehr mit dem „tatsächlichen Vorhandensein" jüdischer Schulen, Krankenhäuser usw. rechnen können. Wird sich der Jischuw, und zwar in Person jedes einzelnen jüdischen Einwohners, der irgendeine Staatsinstitution in Anspruch nehmen muß, an die Regierung wenden, statt an die nicht mehr vorhandenen Zionistischen Departements, so wird sie sich von dem „tatsächlichen Vorhandensein" der jüdischen Bedürfnisse überzeugen und nicht mehr versteckt andeuten können, es handele sich bloß um Tncks der Zionistischen Exekutive, die ihre Finanzen auf Regierungskosten sanieren will. Ez wird eine neue Atmosphäre entstehen, in der die Mandatsregierung allmählich ein Gefühl dafür 'bekommen muß, daß sie nicht eine ,/rrabffche", sondern mindestens in gleichem Matze eine „jüdische Regierung" sein muß. Die finanzielle Rückwirkung dieser Maßnahmen auf das Budget wäre das Freiwerden von etwa 230.000—240.000 Pfund (einschließlich der Mittel der künftigen Jndustriebank) für kolonisatorische Zwecke (wenn mau die Ausgaben des letzten Jahres zugrundelegt), die bei Verwendung in der hier geschilderten Art durchschnittlich einmal in zwei Jahren umgefetzt werden, also nach einem Jahre in die zionistischen Kassen zurücksließen würden. Wenn das Landwirischaftsbudget von seinen Verpflichtungen gegenüber den bestehenden Kolonien befreit sein wird, was nach seiner letztjährigen Höhe in zwei Jahren der Fall wäre, so könnte es ebenso für rentable Pslanzungskulturen verwendet und in ähnlicher Weise umgesetzt werden. Hier ent-steht allerdings eine Schwierigkeit durch das Verkaufsverbot des „Keren Kajemeth". Sie ist aber auf zweierlei Art überwindbar: 1. Das Statut des Keren Kajemeth wird so geändert, daß er Boden zu Eigentum veräußern darf, wenn der Fonds den Käufer verpflichtet, daß er den Boden) falls er ihn Weiterverkäufen will, zuerst dem Keren Kajemeth zum Einstandspreise plus seinen (des Käufers) Investitionen anbietet. Das nationale Interesse wäre dabei kaum viel weniger geschützt als durch die Erbpacht. 2. Keren Hasesiod und Keren Kajemeth verkaufen die Renten der Erbpächter an eine zu gründende Landesrenten bank, die den Gegenwert durch Ausgabe von Rentenbriefen wieder hereinbekommt. Beide Lösungen setzen natürlich voraus, daß der Keren Kajemeth in absehbarer Zeit in der Lage ist, irgendwelche nennenswerten Flächen, die sich für den Orangenbau eignen, zu erwerben. Wenn das nicht der Fall ist, dann müßte der Keren tzajessod oder ein von ihm eingeschaltetes Zwischeninstitut, etwa eine Sisdlungsgesellschaft, wobei dann überhaupt keine statutarischen Schwierigkeiten vorhanden wären, die Böden selbst kaufen. Dem 'icren Kajemeth blieb« darin die Erschließung der bereits in ''inem Besitze befindlichen Böden überlassen. Hält man sich an das tatsächliche Ausgabenbudgel des tzten Jahres, so würden in den so entstehenden umsetzbaren apitalssondS etwa folgende Summen aus folgenden bisherigen udgetposten fließen: AuS dem bisherigen Erziehungsbudget ngefähr 70.000 ägM. Pfund, aus dem bisherigen Arbeits- Budget ungefähr 75.000 ägypt. Pfund, aus dem bisherigen;u gründende Jndustriebank mit vermutlich 35.000 ägypt. Pfund,!,s dem bisherigen Hyg-ienobudget ungefähr 40.000 ägyptische Pfund, zusammen ungefähr 202.000 ägypt. Pfund, dazu die ans Anleihe und schon bercitgestellten Keren-Hajessod-Mitteln zu gründende Jndustriebank vermutlich 25.000 ägypt. Pfund, zusammen ungefähr 227.000 ägypt. Pfund, zuzüglich Landwirkschaftsbudget 210.000 ägypt. Pfund, zusammen ungefähr 437.000 ägypt. Pfund. Hierbei muß aber berücksichtigt werden, daß die Ausgabenseite des Budgets im letzten Jahre infolge der Auflvahme von Schulden in Höhe von 134.000 Pfund den anormalen Umfang von iirsgesamt 557.000 Pfund erreicht hatte. Wenn man die Normalhöhe unseres JahresetvtS mit 440.000 Pfund annimmt, müßten dann die 437.000 Pfund für das Umsatzkapital um 21 Prozent niedriger, also mit ungefähr 345.000 Pfund angesetzt werden. Tatsächlich dürfte der Betrag jedoch höher fein, da noch weitere Budgetposten eingespart werden können, z. B. die landwirtschaftliche Versuchsstation, die unter den heutigen Verhältnissen ein Luxus ist, besonders nach Einrichtung einer Versuchsstation durch die Regierung, und die im letzten Jahre 10.000 Pfund kostete. Auf diese Weise würde ein Kapitalfonds entstehen, der jährlich durch Uoberweisungen aus dem Budget wie auch durch Zinszahlungen wächst, an sich in kurzer Zeit eine stattliche Höhe erreichen und, wenn er seine Sicherheit und Rentabilität erwiesen hat, eine brauchbare Basis für die Heranziehung von Privatkapital in dem gleichen Maße bilden könnt«. Die Exekutive bekäme so in absehbarer Zeit wenigstens annähernd die Mittel in die Hand, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgabe braucht, und es wäre dann möglich, eine zum mindesten halbwegs ausreichende, kontinuierliche Einwanderung inS Land zu bringen. Btesvue dter l»rc*sM. Die palästinensische Presse der letzten Üeit ist von zwei Themen beherrscht, der Tagung der Mandatskommission des Völkerbundes und dem Ergebnis dxr Aktionskomiteesitzung und seiner Auswirkung auf dem 15. Kongreß. Zur ersten Frage nimmt im „Haarez" M. Glücksvn Stellung, dev daS Memorandum der zionistischen Exekutive an die Mandatskommission einer eingehenden kritischen Betrachtung unterzieht. Er bezeichnet es als „bureaukratisch blasses und blutleeres Gebilde", das zwar ein« Fülle von Einzelheit«: enthalte, aber keine leitende Idee habe, die den Zwecken der Aufgabe eines solchen Memorandums entspräche. Die Politik, die in diesem Memorandum zum Ausdruck kommt, sei eine Jllusionspvlitik, da dauernd verkündet werde, es sei alles in Ordnung und es herrsche Friede und Verständnis. Die Neigung Zu übertriebener „Loyalität" habe die zionistische Exekutive diesmal veranlagt, dem Völkerbund unvollständige Jnforrnatüonen zn geben und Worte der Anerkennung auszusprechen, wo Grund zu Beschwerden gewesen wäre. Die Leistungen der Regierung werden mit Nachdruck hervorgehoben, und so IBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBBflBBBBBBI wird der Eindruck erweckt, alS ob die Regierung in öffent lichen Arbeiten allein viele Tausende von Pfund ans ihrer Kasse investiert habe. In Palästina, wo man weiß, wie dürftig die Unterstützung der Regierung in der Arbeitslosenfrage ist, lösen solche LobeSworte nur Furcht aus, daß die Palästinaregierung sich darauf berufen werde, sie habe ihre Pflicht den Arbeitslose« gegenüber erfüllt. Der Verfasser wendet sich schließlich noch gegen die besondere Betonung der Bedeutung d^r Erweiterung der Jewish Agency und die Bezeichnung der beiden Fonds der zio,Mischen Organisation als Fonds der Jewish Agency, wie es im Memorandum geschah. Die letzte A. K.-Sitzung wird' von zwei Teilnehmern besprochen, und zwar von Twersky im „Hapoel-Hazair" und von Berl Locker im „Kuntres". Twersky sagt unter anderem: Die Enttäuschung, welche die Londoner Aktionskomiteesitzung allen gebracht hat, kann"» nicht weiter wundernehmen, denn dieses Aktionskomitee spiegelt getreulich den 14. Kongreß, den Kongreß der vierten Alijah, wieder. Nach vorübergehender Zurückhaltung infolge des Zusammenbruches der vierten Mjah haben dyren Führer diesmal wieder ihre Angriffe gegen die „Exekutive der Arbeiterschaft" gerichtet und hatten diesmal wichtige Bundesgenossen in dem sogenannten linken Zentrum, der sogenannten „deutschen Gruppe", welch« sich auf dem 14. Kongreß von den Elementen der vierten Mjah ferngehalten hatte. Auf der letzten Mtionskomiteesitzung hat sich wiederholt eine Konzentration aller Gruppen gegen die Arbeiterschaft gezeigt, waS vor allem für den kommenden Kongreß von Bedeutung sein wird. Dies kam in dem Beschluß zutage, die Zahlung der Arbeitslosenunterstützung unter allen Umständen am 1. Oktober zu beenden, sowie in der Wahl der Budgetkommission für Palästina, die aus „neutralen Männern", also nicht aus Arbeitern besteht. DaS äußere Kennzeichen der neue» Konstellation sei die tiefe Depression und der Mangel an Glauben gewesen. Noch schärfer charakterisiert die letzte Aktionskomitee sitzung Berl Locker, dev konstatiert, daß sie weder an außenpolitischen Fragen noch an der Erweiterung dev JÄvish Agency ein besonderes Interesse gezeigt habe. Die Anhänger der Erweiterung feien selbst sehr fern von dem unbedingten Glauben an einen realen Nutzen in abschbavey Zeit,, im Gegenteil, es sei klar geworden, daß die zionistische Organisation in nächster Zeit auf keine Hilfe von außen rechnen könne. Ueber die politischen Fragen habe die politische Kommission dem Plenum überhaupt nicht berichtet, und es seien kerne Beschlüsse zustande gekommen. Ein Weg zur Liquidierung der Krise sei nicht gefunden worden; die Anleihe: von 140.000 Pfund, die man aufbringen wolle, bedeute kerne Ueberwrndung der Krise. IBBBBBBBBBBBBBBBBBBflBBBBBBBBBBBBBBBBflBflr Von der Organisation Sie Wahlen zum XV. Zionifteulongreß. AM 2, AllgUst 1» S. Infolge Verfügung der Zionistischen Exekutive in London, wonach die Frist für die Abrechnung der Schekel bis 8. Juli, erstreckt wnrde, hat die Hauptwahlkommission beschlossen: Die Wahlen, die ursprünglich für den 26. Juli vorgesehen waren, werden nunmehr für den 2. A u g u ft '(Dienstag) in der Zeit zwischen 6 und 9 Uhr abends festgesetzt. Die Verlautbarung der Wahllokale erfolgt später. Wahrvorschläge sind zwischen 13. Juli '(Mittwoch), 9 .Uhr früh, bis inklusive 19. Juli (7 Uhr abends/ im Sekretariate des Zionistischen Landeskomitees, 1. Bez., Kämtnerstraße 28, eirrznreichen. Zur Einbringung eines Wahl- Vorschlages sind 50 Nnterfchrifteu von wahlberechtigtm Schekelzahlern erforderlich. Die Wählerlisten liegen zur allgemeinen Einsichtnahme in der Zeit vom 12. Juli bis zum 20. Juli im obigen Sekretariat auf. Innerhalb dieser ZeU sind Reklamationen zulässig, welche bei der Hauptwahlkommission, 1. Bez., Kümtnerstraße 28, einzubringeu sind. Für die Hauptwahlkommisston Salo Schmerler. Die Zionisten Bratislavas in Wie«. Am 3. Juli l. I. hatten das Zionistische Landeskomitee für Oesterreich sowie die Zionisterr Wiens die freudige Gelegenheit, den Gesinnungsgenossen aus Bratislava, die sich in der stattlichen Zahl von hundert Personen unter Führung ihres Obmannes Herrn Bl ei weiß eingefundeit hatten, für den ihnen in der Borivoche bereiteten Empfang den herzlichsten Dank abzustatten. Die Gäste wurden unl 9 Uhr früh von den Mitgliedern des Lan'oeslomitees, Dr. Goldhammer und Dr. Rothbl um, sowie dem Sekretär Paul Stein, den Präsibialmitgliedern der „Wizo" für Oesterreich, Frau Erna Pa tat, Berger und Weiner, einer Deputation des Mädchenvereines „Mirjam" und einer großen Zahl von Mitgliedern der Jugendgru.ppei> etaartet und zun; Herzl-Grabgang geleitet, ait dem sie unter Borantrazung eines eigenen Eniblems teilnahmen. Nachdem ihnen vom Gg. K. N. Markus das alte jüdische Wien gezeigt worden tvar, wurden sie von den Mzepräsiden'en der Kultusgemein.de, den Herren Dr. Lüwenh« rz ünb Dr. O.rnstein« derren sie ihre Aufwartung wachten, aufs wärmste begrüßt Und durch die Räume der Giemeinde geführt. Es ist selbstverständlich, daß unsere Bratislavaer Gesinnungsgenossen sich es nicht nehmen ließen, Herrn Oberrabbrner Prof. Dr. .Chajes einen Besuch abzustatten, bei dem sie in anregender Unterhaltung, an der sich der Rabbiner der sephardischen Gemeinde, Herr Dr. Ovadja beteiligte, durch längere Zeit verblieben. Nach dem gemeinsamen Mittagessen erfolgte eine Besichtigung des jüdischen Museums unter der sachkundigen Führung von Professor Dr. Bronner und Dr. Steiner und schließlich des polnischen Tempels, den Herr Oberkantor Fränkel hv reitwilligst, zeigte.!A!m Abend fanden sich alle Gäste vollzählig bei der Herzl-Feier ein; nach derselben verbrachten sie eine Stunde im Kreise der Delegierten des Kontinentalbundes zionistischer Mädchenvereine, um dann um 11 Uhr nachts in der angeregtesten Stimmung und voll des Lobes über das Gesehene die Heimreise anzütreten. Der Besuch wird sicherlich zur Stärkung der bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Zionisten beider Städte Veitragen. Zagtutg des Kontluentalbnndes zionistischer Mädchenvereine. Dl« Begrüßung durch di« Wiener Jugendorganisationen. Im Jahre 1926 wurde mit den: Sitz in Breslau der Kontinentalbund zionistischer Mädchenvereine begründet, welcher eS sich zum Ziele gesetzt hat, durch Errichtung und organisatorischen Ausbau von Mädchengruppen den Kreis der zionistischen Idee auf die jüngste Generation des jüdischen Frauentums zu erweitern. Diese Vereinigung hat in ihrem kurzen Bestände intensive organisatorische und kulturelle Arbeit geleistet und umfaßt eine große Zahl von Mädchenvereinen in Deutschland, in der Tschechoslowakei und in Oesterreich, deren Arbeit sie Richtung und Inhalt gibt. Die diesjährige Berbanidstagung des Bundes hat vom 1. bis 6. Juli d. I. in Wien stattgefunden. Ueber die Ergebnisse werden wir'noch eingehend berichten. Hier sei nur auf den vom „Verband zionistischer Jugendgruppen Oesterreichs" veranstalteten Vegrüßungsabend hingowiesen, der in richtiger organisatorischer Erkenntnis die Verbindung der beiden, im wesentlichen aus dasselbe Ziel steuernden Grillen anbahnte. Der Präsident des Iugendverbandes, Kulttisvorsteher Dr. Isidor KlabßH begrüßte die vollzählig erschienenen Delegierten tzch