Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2998 (3.7.1927)
- Date
- 1927-07-03
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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It. 2998 Men, Sokmtag Wirrer Morssryeirmrg 8. Iw« 1927 Gelte & Schwere Lage der Wischen Emigranten in Hanka«. Die GeseiWajt ras-Jca-Cm-igdirekt erhielt von ih-vem In- -rmalionsburvau in Eharbi^n eine Mitteilung Wer die age der jiMctjeit Emigranten in Hankau, der großen angtscStadt in Ghina, -dem Sitze der Kuomintang -Regierung, ie bestrgtt Wir haben soeben von jüdischen Eurignrnten in Han-kau ^richte rhalten, aus denen hervorgeht. daß -der größte Teil der Ausländer das Gebiet verlassen hat und daß im Zusammenhang tit dem allgemeinen chaotischen Zustand die Eingewanderten tbeits- und erwerbslos sind und gern all nach Shanghai, üenvsin oder Charbin kommen möchten. Die Schiffsverkehrsreise auf dem Jangtse sind ■ aber jetzt unerschwinglich. Die Ärschen Einwanderer, die ohne Mittel und ohne ausreichende -okumente sind, haben sehr viel zu leiden. Die Statuten der tdischen Gemeinde rn Charbin sind von den chinesischen Wrd-en genehmigt worden. 8oi«t'»rbrit in Beffarabie«. Der Geircralsekretär des Bureaus des Jolnt-JcL-Fomrdation ) BeMu, Herr Wronoviei, der gegenwärtig in Kischiesw weklt, teilte mit, daß Joint in Anbetracht der schwere,: atkage der 'Anstalten für jüdische soziale Mtsarge in Bessarabien Wkosfen hat, eine Summe von 12.000 Dollar zur Stützung efer Anstalten zur Verfügung zu stellen. In Anwesenheit des Herrn Aronovici wurde in diesen Tagen tte Beratung von Vertretern der 40 jüdischen Darlehenskassen sHarabieuS abgchatten. Das künftige Jahresbudget in der Höhe M SMTtOOS Lei wurde bestätigt. Generalversammlung der Pro-Palästina Bundes in Ungar». Der Pro-Palästina-Sgund ungarischer Jtck-en hielt kürzlich in Indapesi unter dem Vorsitze des Hoftates Karl Baracs seine jeneralversammLung ad. Auf Antrag des Vorsitzenden wurde kbervegrerrurgSral Alexander Fleißig einstimmig zum Prädenten des Palästtna-Aufbaufonds gewählt. Dc. A. Fried-- jann, der Rechtsbeistand der deutschen Gesandtschaft in Amster-- zm, begrüßte als Delegierter der Londoner Zerrtrale des Keren äjeffod die neue Gründung mit warmen Worten. Ir- M. Wrenvreis ln Spanien. Portugal nnd Marokko. Der - Oderrabbiner von Stockholnl, Dr. M. Eh reust ers, der bekannte hebräische .Gelehrte und Schrifteller, befindet sich seit Wochen auf einer Studienreise lrch Spanien, Portugal und Marokko und ist mit den itenden Kreisen der jüdischen Gemeinden sowie mit polischen und literarischen Persönlichkeiten in Verbindung ckoinmen. In Madrid wurde er u. a. vom Diktator ienerak Primo de Ribera in Audienz empfangen. Der «rrische Regierungschef unterhielt sich mit dem Besucher fer die Sephardim des Orients und betonte gegenüber »r. Ehrenpreis die vollständige religiöse Toleranz und e wohlwollende Gesinnung, die gegenwärtig in Spanien igenüber den Juden geübt werden. In Lissabon, wo Dr. Ehrenpreis am ersten ScherotHtage auf dringendes Bitten der Gemeindeleitung in ie schönen Shnagoge in spanischer Sprache predigte, urde er vom Präsidenten der Republik General Carnwna i längerer Privataudienz in besonders ehrender und ausilchnender Form' empfangen. General Carmona benutzte e Gelegenheit, um die Shrn-pathieu des portugiesischen olkes Kr die jüdischen Mitbürger attszudrücken. Es' gäbe i Portugal, sagte er u. a., keinerlei religiösen Gegensätze rd antisemitische Tendenzen wären undenkbar. Dr. Ehrenpreis interessierte sich eingehend fiir die egenevationsbestrebungen der portugiesischen Marranen sind mtttc durch persönliche Verbindung mit Marranenfami- :n diese schr interessante Bewegung, welche die AufMerktEit aller verdient, erfolgreich studieren. »S kn Men verloren wird. Wien, 3. Juli. Die Polizeikorrefponvenz veröffentlicht regelmäßig eine Iste jener Dinge, die in Wien auf dem Fundbureau abgegeben urden. Es gibt ganz merkwürdige Gegenstände, die die mte Verlierern So meldet die letzte Verlustliste: Gestruden uvderr: 61 goldene Armbänder, 58 Taschenrchren, 110 Augen, üser, 1 Autorad (Frage: Was machen die 3 anderen äder?), insgesamt 14 Bücher, 4 künstliche Gebisse, 76 Aktenappen. 176 Pfandscheine, 211 Regenschirme, 370 Geldtaschen ch noch eine Menge von Utensilien des täglichen Bedarfes. VS alles wartet auf dem Fundbureau der Polrzeidirektion tf dSe rechtmäßigen Eigentümer. Aber Port befinden sich noch p»g andere Fundgegenstände. Daß die Polizei als Treuinder gezwungen wird, 168 Hunde zu verpflegen, 1 Ziege mt dazugehörigem Ziegenbock, eine Menge Brieftauben, wmrienvögel, Papageien mrd Hühner, das ist noch begreifjh. Aber was macht die löbliche Polizei mit einem R e h-!tz? Gut, man kann dem Tier einreden, daß die Roßauer-- nde ein .Hochwald ist, aber was die Polizei mit einem ib-e, n de n Knrpfe n beginnt, ist durchaus dunkel. Hat > ihn: ein. eigenes Bassin gebaut oder ihm Aufenthalts, taubnis bedirrgt im Donaulanal gegobeit? Was ist mit dem benderr Karpserr geschehen mrd wie kann man einen Fisch »ch ganz lebendig auf der Kärntnerstraße verlieren? Im trigeu gibt die Fundliste auch noch über ganz andere Dinge ufschluß. Alles wird verloren mrd viel wird gesunden, nur U Objekt, das sonst inrmer in dieser Lifte an der Spitze tüd, fehlt diesmal: das Mieder. Früher, ja, da fand man lieber in allen Größen nnd Längen in öffentlichen Parkt$Qä«v am Strarlde der Donau, kurz au allen üstenürchen Plätzen. ES war ja immer durchaus rätselhaft, wieso man Mieder verlieren könne, nicht wahr? Mer jetzt wurde nicht ein einiges verloren. ES mühen sich gewiß in Wien sehr viele Leute um die Tugend, aber man hätte doch nicht geglaubt, daß sie so rasch Erfolg haben. Eine Erklärung liegt wohl darin, daß in Wien kein Mieder mehr getragen wird. Und das ist vielleicht für viele die erfreulichste Nachricht, die sich aus der Hfiziellen Polrzeikorrespondenz. ergibt. Traurige Nachricht für bkke Leute. Wenigstens für jene, die den Ehrgetz haben, als Gendarmen dem österreichischen Vaterland zu dienen. Denn das Bundesministerium für soziale Verwaltung hat eine neue Vorschrift über die körperliche Eignung für den Gendarmendienst erlassen. Darin heißt es v. a.r „...wöbet höhere Fettleibigkeit ebenso ein Ausschließungsgrund ist wie allgemeine Schwächlichkeit". Wettergesahr für Hochtouren! Rach dem Sturmi am Freitag abends Rieb gestern in den Vormittagsstunden die Temperatur in Men um zwölf Grad, hob sich aber dann allmählich und das anfängliche trübe Wetter heiterte sich auf. Die auswärtigen Meldungen berichten nur aus dem Westen von Regenwetter; Gewitter wurden nicht gemeldet. Me Voraussage für heute Sonntag lautet: Wahrscheinlich vormittags noch ziemlich heiter und warm. Für die Nordalpen droht voml Westen heu ein Wettersturz; Wettergefahr für Hochtouren! Zum Ableben Moritz Quastlers. Durch das bereits mitgeteilte Ableben des Generalsekretärs der jüdischen Partei in der Slowakei Moritz Qua stier hat die jüdisch-nationale Beivegung einen ihrer tätigsten VoEmpfer verloren. Der Verstorbene, der auch Prasidialmitglied des VolkSver'bandes der Juden für die Slowaker und Mitglied des zionistischen Zentralkomitees für die, tschechoslowakische Republik war, Hat gn allen Arbeiten zur Reorganisierung des'Judentums in der Sloivaker in jungjüdischen Dingen führend und einflußreich teikgenornmen. Die überaus große Wertschätzung, der sich der plötzlich Verblichene in den wettesten Kreisen seiner Wrrkungsstadt Bratislava und in der Slowakei erfreute, gab sich ber dem unter großer Beteiligung stattgefundenen Leichenbegängnis kund. Sämtliche Redner, der Präsident des Volksvevbandes für die Slowakei Direktor Knöpfelmacher, Dr. Leo Sipos, Tr. Julius Reis, Moses Weis und Prof. Ravinowih (Brünn), würdigten die großen Verdienste Quastlers um das Judentum. Neuer Fahrplan der Wiener elektrischen Stadtbahn. M Dienstag wird bei der Mener elektrischen Stadtbahn em neuer Fahrplan wirksam.. Die Linie G (Hilttel-- dors—Heiligenstadt über Gürtel) wird an allen Werktagen zwischen 6 Uhr mrd 8.30 Uhr si-iwie zwischen 16.30 Uhr und 19 Uhr betrieben werden. An Samstagen nachmittags wird diese Linie aber nur fallweise betrieben. Während des Betriebes der Linie G wird d"ie Linie 18 G nur bis zur Alserstraße geführt. Diese Züge sind daran erkenntlich, daß das Lichtsignal 18 G mit einem Querbalken versehen ist. Hofrat Dr. Josef Meder — Bürger der Stadt Wie«. Der Mener Gemernderat hat den Hofrat Dr. Josef Meder anläßlich seines 70. Geburtstages in Würdigung der großen Verdienste, die er sich um die graphische, Kunst Oesterreichs erworben hat, zum Bürger der Stadt Wien ernannt. Zur Fremdenlegion... . , j Am 26. Juni verließ der 18jährige, Elektrikerlchrling Friedrich Hgfer unter Mitnahme seines Fahrrades und eines grünen Rucksackes die elterliche Wohnung in Baden und ist seither abgängig. Da er nach einem an seine Eltern gerichteten Brief die Absicht hegt, sich zur Fremdenlegion .anwerben zu lassen, werden Personen, die über den Aufenthalt des Genannten Angaben zu inachen in der Lage sind, gebeten, sich an den nächsten Gendarnierieposten zu wenden. Ein 81jätzriger springt in die Donau. Gestern nachts hat sich 'von der Floridsdorfer Brücke ein alter, ärmlich gekleideter Mann in den Donaustrom gestürzt. Er konnte nur mehr als Leiche geborgen werden. Der Lebensmüde war der 81jährige Pfründner Josef Pla ß, der zuletzt im Versorgungsheim in Lainz gewohnt hatte. Das Motiv der Tat ist noch imbekannt. Grotzslugtag rn Mauer. Um der Bevölkerung Mens in großzügiger Weise die ungeheuren Fortschritte der Flugtechnik zu zeigen und die absolute Sicherheit des Flugzeuges vorzuführen, findet heute uM 3.30 nachmittags auf dem Fluggelände in Mauer bei Wien ein Großflugtag statt, an dem die be- SOEBEN ERSCHIENEN! Die Duden Wiens EINE STATISTISCHE STUDIE VON DR. LEO GOLDHAMMER DIE GEGENWÄRTIGE SITUATION DER JUDENGEMEINDE WIEN UND IHRE ZUKUNFT ERÖFFNET DIESE WERT¬ VOLLE BROSCHÜRE, DIE FÜR Jܬ DISCH - POLITISCHE KREISE VON GROSSER BEDEUTUNG IST PREIS SCHILLING 4*60 R.B.OWIT VERLAG, WIEN I., FLEISCHMARKT 1 ROTENTURMSTR. 22 kannten deutschen Kunstflicger Raab, Ripp und Grövedinkel teilnehmen und die in Men bisher nicht gesehene Kuustflüge vorMhrett. Mit Spannung wird auch der Borfiihrung des Fräuleins Elfriede Lorinh entgegenaesehen, die aus 1000 Meter Höhe aus einem Fmgzeng abspringt. Der Stafettenkampf zwischen Läufer, Radfahrer^ Motorrad und Flvgzeuä' ist ebenfalls ein in Oesterreich noch nicht gesehener Wettkavipf. Kasfenerndrvchsversuch im Leopoldsiädter Hinberspttal. Gestern nachts sind unbekannte Mter vom Kanal aus nach Durchbrechen der Kanavvand ip efcteS Fußbodens in die ebenerdig gelegene Kanzlei des LeoHoldstSdter Kinderspitals in der Oberen Aügartenstraße 26 eingedrungen und haben dort eine eiserne Kasft aufzusprengen versucht, was ihnen jedoch nicht gelang. Die Täter flüchteten unverrichteter Dinge auf gleichen: Weg und warfen einen Teil ihrer Einbruchsiverkzeuge im Kanal fort, wo sie später aufgefunden wurden. Die Erhebungen sind im Zuge. Durchführung des NngestcirtenversicherungSgefetzes. Die Durchsührunasoerordnung örrm AMstelltenMrsiche-' rungsgesetz enthält die Bestimmung, daß sich die Attmclde- Mickt nicht auf jene, ab 1. Juli 1927 nach dem Angestelltem Persicherungsgesetz der Versicherun^pflicht unttrsiegmden Personen erstreckt, die bereits auf Grunds der desttulmungen des Pensionsversicherungsgesetzes bei den bisherigen Ängestelltenkrankenkassen gegen KrankK^: »fm. Diese Bestimmung wird nun in Einzeifallen ^tMmchir weise so ausgelegt, daß eine Befragung der Angestellten über die Zugehörigkeit zur „Wahlkasse" tm Sinne de» 8 60 des AngesteNtenversicherungsgesetzes nicht iwtwenMg sei, wenn die Angestellten schon bisher bei der WahMfie „CoNegialttät" versichert sind. Diese Auslegung widerspricht dem klaren Wortlaut des Gesetzes, Mekurehr ist im Sinne des Gesetzes die Befragung der AngesteNten die unbedingte Voraussetzung für die Rechtskraft des mit der Wahlkasse abgeschlossenen Vertrages. Liegt die Zusttmmnng der Mehrheit ^.I^kestEeil diesem Berttag nicht vor, so ist er rechtlich unMtig. Sommerdwnst im Dorotheum. Auch in den Sommermonaten bleibt der Versteigorungsbetrieb in 'der Hauptanstalt rM vollen Umfangi aufrecht. Nur die Kunst-, Bücher- und BrrefmarkenauMonen werden in den nächsten Tagen bis pm September alljährliche Unterbrechung erfahren. Die letzte Kunstauktton findet vom 4. bis 6. und die letzte BriefmarkenanMon am 6. d. M. statt. Der Psandleihbetrieb, .das Spareinlagengeschäft und die Ausgabe von Heimsparkassen erfahren mährend der Sommermonate weder in der Hauptansmlt noch in den Zweiganstalten eine Einschränkung. Wahrend der Urlauvszeit kann das Publikum das Dorotheum und die bequem in allen Wiener Bezirken gelegenen Zn^iganstalten zur sicheren und viMgen Verwahrung von Prettosen, Urkunden und sonstigen Wertgegenständen gege-- Interessante Erftndungen. Herr Lazar Storch, Men, 8. Be»., JoseMädterstraße 36, ein bewährter Gesinnungsgenosse und lanmahnges Mitglied des Präsidiums der „Ziomsttschen Sekdwn für die westlichen Bezirke", ist als erfolgreicher Erfinder bekannt. Gegenwärtig arbeitet Herr Storch an der Losung des Probleins, einen Motor Kr Auto- und Motorradbetrieb herzuslellen, der auf rein mechanischen Antrreb, ohne Verwendung von Benzin oder sonstigem Brennstoff, arbeitet. Nebst vi^-n, bereits in der Praxis bewahrten, patentterten Verbeßrungen auf dem Gebiete der Erzeig gung von Reisekoffern und Lederwaren wurde Herrn 'Storch vor kurzem eine geniale Neuerung, betreffend Zeinen „Mpee-Schrankkoffer" patentamtlich geschützt. Dieser Hangekosfer ist nicht viel größer als eine Aktentasche und faßt trotzdem den vollen Bedarf, an Reisegarderobe für zwei Personen bis zu einer Bedarfszeit von drei bis Mer Wochen. Eine ungemein sinnreiche Vorrichtung iM Kosferrnnern ermöglicht das Hängen von Kleidern und Anzügen ber Ausschluß jeder Deforiniermrg und volle Raumausnützung. Der Koffer kann auch als Tornister verwendet und beliebig vergrößert oder verkleinert werden. Die langjährtge Fachtätiakeit und der hervorragende Ruf des Erfinders und Alleinerzeuaers bürgen für Prima Qualität, solide Bedienung und konkurrenzlos biMge Preise. Mr empfehlen jedermann, vor Antritt seiner Urlaubs- oder Erholungsreise die Besichtigung des reichhalttgen Fabrik^ Dar Völkerbund schickt Rockefeller 3 Franken zurück. Ein Geschichtchen, in dem der Völkerbund und der alte Rockefeller eine vergnügliche. Rolle spielen, erzählt öif- ,/Jndependance Belge": Vor einiger Zeit hatte die Rockefellev-Stiftung sich erboten, die Kosten für die vom Völkerbund beschlossene Herausgabe eines englischen Handbuches über die internattonaleir Orgaittsationen zu übernehmen, und hatte zu diesem Zweck einen Betrag von 4500 Goldfranken voracstreckt. Die Herausgabe des Buches kostete 4605 Goldfranken, aber der Völkerbund hatte urittlevweile twm der Bank, bei der das Geld deponiert worden war, acht Franken Zinsen echalten; die Reckinung schloß also mit einem AÄivum von 3 Goldfranken, das rechtmäßig der Rockefeller-Stistung gehörte. Der Völkerbund hatte, ehrlich, wie er nun eimnpl ist, nicht die Ansicht, die 3'Goldfranken für sich zu behalten, um sie etwa zu verkrreipen, und stellte nrit einem1 schmnngvolleir Dankbrief den: alten Rockefeller das Geld zur Verfügung. Der alte Rockefeller wieder wollte sich nicht lumpen lassen und erklärte in einem Antwortschreiben, daß es ihm wirklich und wahrhaftig auf die 3 Franken nicht ankomme, und daß sie in Genf bleiben könnten: 'Mit der Bureaukratie ist aber nie und nirgends zir spaßen, und so nnrvden nach einem längeren, halb ernsten, halb scherzhafte.:: Briefwechsel, bet dem si-ckierlich nichr als 3 Franken auf Porto draufgingen, die 3 Gotdftanken tatsächlich per Scheck zurürkgeschirtt. E Die schönsten Babe-Frottierstosfc zu billiglsten Preisen bei Kam: u. Fried, 6. Bez., Lücke Wie ne,ei le 40, im Hose. E Ueberttedlungsanzeige. Das öekauirte WeiVerh^mS ist von 2 Bez., Tabovstraße 48a. nach 2. 83«$., Talwrstratze 44, verlegt worden. Anläßlich der ErössnlUlg «de? rreuen Verkaufs-- lükales lverden erst-klässige Herren- und Kn«b«rckleider fertip un-d nach Maß zu besonders billigen Preisen abgegeben. E Post nach Polen befördern Sie am sicherstru und schnellßou als Luftpost. Ein Brief kostet SO Groschen. Die Luftpost kann brr «tfe» Postämtern und am Abflugtage bis 7.20 früh Beim HaWPosdr«* aufgegeben iverpen- PiAhrr 305.000 Briefe bMrhert.