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Wiener Morgenzeitung · 1927-07-01 · Heft 2996 (1.7.1927) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2996 (1.7.1927)
Date
1927-07-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 29W Wien, Freitay Vieser Mvrge«-ett»«g i. Mi tm Sette 7 ung und wirtschaftlichen Tendenzen in zwei und drei nebeneinander, manchmal sogar gegeneinander arbeitende Regrerirngen und Nebenregierungen zerfallen selben. Venn imr Reformen auf diesem Gebiete verlangen, stehen wir tu der zionistischen OrMnisation nicht allern, wohl aber »verden wir unernst, wenn wir feststetten, daß alle diese Rchvrmen wohl zu einer augenblicklichen Besserung, aber nicht zur Lösung führen, wenn nicht die Haltung der p a lä st i n e n s i s ch e n Negierung grundlegend geändert wird. Gell den vier Jahren des Sir Herbert Samuel vergeht kein -Tag, an dem die Revisionisten nicht die zionistische Oeffent» iiichkert mifnitteln, daß keiner Kolonisation Erfolg beschießen sein kann, wemr das politische Regime am Oelberg sich auf Maßnahmen beschränkt, die vielleicht — ohne böse gemeint zu sein — der jüdischen Kolonisation häufig entgegenwirken, ohne sie jemals iplamnäßig zu fördern. Dies ist ein H-aupbvommvf, aus dem wir die Tätigkeit der Leitung ans politischem Gebiete bekämpfen. Nicht, daß sie keine Erfolge gehabt oder nichts getan chatte, mn gegen einzelne krasie Ungerechtigkeiten anzukämpsen. Die Leitung hat manches — nicht allzuviel — getan, sie hat manche — nicht allguviele — Einzellerfolge zu verzeichnen, aber den entscheidenden Zusammenhang, >daß eine gute Wirtschaft des Kokmisiators ohne ein külvnisationsförderndes Regime -der Mandaiarmacht undenkbar ist, diese politische Wahrheit hat die Lei- ' tung ignoriert, ja sogar ins Gegenteil verkehrt. Jahr für Jahr verzeichneien die offiziellen englischen Presie- 1 Agenturen die Aeußerung des verantwortlichsten Mannes der Zionistischen Organisation, daß die politische Lage in Palästina 'für die jüdisch« Kolonisation zufriedenstellend, ja so Mfrie-denstellend sei, daß sie vom jüdischen Standpunkte nichts zu wünschon übrig kaffe. Natürlich konnte und wird eine soilche Leitung, bre^lstch in politischer Hinsicht 'derart sestgÄegt hat, weder heute Re Wahlen mm XV. zionikteukonsreß. AM 2. AUgUst l. 3. Infolge Verfügung der Zionistischen Exekutive in London, wonach die Frist für die Abrechnung der Schekel b i s 8. Juli erstreckt wurde, hat die Hauptttmhlkommffston beschlossen: Die Wahlen, die ursprünglich für den 26. Juli vorgesehen waren, werden nunmehr für den 2. A n gu st (Dienstag) in der Zeit zwischen 6 und 9 Uhr abends festgesetzt. Die Verlautbarung der Wahllokale erfolgt später. Wahlvorschlägo sind zwischen 13. Juli (Mittwoch)' 9 llhr früh, bis inklusive 19. Juli (7 Uhr abends) im Sekretariate des Zionistischen Landeskomitees, 1. Bez., Kärntnerstvaffe 28, einznroicheu. Zur Einbrmgrmg eiires Wahl- Vorschlages sind 50 Unterschriften von wahlberechtigten Schekelzahlcrrr erforderlich. Die Wählerlisten liegen zur allgemeinen Einsichtnahme in der Zeit vom 12. Juli Vis zum 20. Juli im obigen Sekretariate auf. Innerhalb dieser Zeit sind Reklamationen zulässig, welche bei der Hauptwahlkommission, 1. Bez., Kärntnerstrasie 28, einzubringcn sind. Für die Hauptwahlkommissivn S a l o Schmer! er. An die zionisten Lesterreichr! Die Frist zur Schekelzahlung mit Schekelverrechnung ist bis zum 8. Juli erstreckt. Wollt Ihr eine unserer Organisation würdige Vertretung auf dem 16. Zionistenkcmgreß erreichen, so sorget in dieser letzten Spanne Zeit durch äußerste Anstrengung für Erhöhung der Schekelziffer! Da^ Zionistische Lcmdeskomitee für Oesterreich. Eine WahlgemellWasl nee zlonistWen Arbettergruvpeu. Zu der unter diesem Titel in der ersten Nunmrer der „Jüdischen Welt" erschienenen Mitteilung teilt uns die zionistische Arbeitspartei „Hitachduth" mit, daß die Nachricht von dem bereits erfolgten KongreßlnahMereinkommen der linken Gruppierungen, soweit sie die „Hitachduth" betrifft, >den Tatsachen nicht entspricht. das jüdische Realgymnasium ia Men. iAlus Anlaß der ersten Reifeprüfung, die ein ausgezeichnetes Ergebnis hatte, veranstaltete das Wiener Jüdische Realgymnasium eine Festversammlung, Wer deren eindrucksvollen Verlauf in der „Wiener Morgenzeitung" bereits berichtet lvurde. 'Aus diesem Anlaß möge mit allem Nachdruck darauf hmgewiesen »verden: Das jüdische Realgymnasium ist eine Mtivpost der zionistischen Arbeit in Oesterreich. Reben dem überragenden Verdienst unseres Oberrabbrners Dr. CHajes gebührt dem seinerzeitigen zionistischen Landeskomitee, unter dessen Älegide die Gründung erfolgte, Und den zionistischen Mandataren, die alle während der verflossenen acht Jahre n«d> besten Kräften siir die Sicherung >und Erhalllmg der Mstalt gewirkt und u. a. zu diesem Zwecke gegelt reichlichen Widerstand die Subventionierung der Anstalt durch die Knltnsgenieinde durchgesetzt haben, Dank und Mwrrmmlng. W ist daher klar, daß die zionistische Partei diesein Kinde ihr'er sorgenden Arbeit stete Aufmerksamkeit schenkt. In der kurzen Zeit seines 'Bestandes hat das Realgymnasium nMqMckß »roch mtiner an soirrer Struktur und an seinen noch morgen die im Interesse des Aufbaues der jüdischen Heimstätte unerläßliche Arbeit der friedlichen, loyalen Aufklärung der äffe Eichen Meinung Englands und der übrigen Kulturweit besorgen können, daß eine wohlwollende Förderung der jüdischen Wanderung und Kolonisation in Palästina ein Gebot politischer Klugheit ist und nicht zu befürchten steht, daß die Rechte der eingesessenen Bevölkerung dadurch verletzt werden könnten. Eine solche allgemeine Stimmung zu schaffen, ist wichtiger, als Eingelerfolgen nachzujagen; diese Arbeit scheint aber im höchsten Grade gefährdet, wenn nicht vereitelt, wenn die Leitung den Plan ausführt, die politische Prärogative der Jswish Agency an eine Körperschaft zu übergeben, deren eine Hälfte ihrer ganzen Einstellung nach in Palästina eine philanthropische Angelegenheit, nicht aber die Zukunft des jüdischen Volkes sieht. Daher müssen wir die Hauptaufgabe des 16. Zionisten« Kongresses in der Bildung einer neuen Leitung erblicken, deren Zusammensetzung und Programm die Gewähr für eine Gesundung des Zionismus bietet. Gegen.die Politik der Leidenschaftslosen Beharrlichkeit", wie Dr. Herrmann die Politik 'der Leibung kennzeichnet, gegen das kolonisatorische Ideal, eine Bevöllkerungszahl von 180.000 Juden in Palästina mit Hilfe eines auf zehn Jahre gesicherten Budgets zu konsolidieren, setzen wir die aktive politische Arbeit, um die Oeffnung Palästinas für die von dem Flammenschwert eines gewalttätigen Antisemitismus bedrängten Teile 'des jüdischen Volkes, für ein die jüdische Kolonisation begünstigendes politisches Regime in Palästina, für wirtschaftliche Reformen und Einführung von Methoden, die eine rentable und aussichtsreiche Seßhaftmachung jüdischer Menschen in Stadt und Land erwarten lassen. Bor der Loyalität vor Personen, deren historische Verbrachte wir immer anerkennen werden, steht uns die Loyalität vor der Bewegung — vor dem Volke. "Methoden vieles zu bessern, und dies geschieht auch vdm! Leiter dieser Mstalt, Herrn'Dr. Viktor Kall wer, mit vorbildlichem, hingebungsvollem Bemühen. Wenn nun Kritik einsetzt, um auf UntMkommenheiten hinzuweisenl, lo geschieht dies in allen ^Fällen nur >in dep besten Wsicht, jener 'Institution, auf die wir stolz find und sein können, .bas schnellste Tempo der Entwicklung zur Vollkommenheit zu geben. Diese Kritik als ,wervntwvrtungslios" zu bezeichnen, wie es in der Festversammlung, die wohl nicht.der richtige Ort hiefür war, geschah, heißt die Motive der geäußerten Kritiken verkennen. Diese Kritiken toerbteit auch bestimmt (nicht von der ihnen unterschobenen Absicht geliertet, aus dem Jüdischen Realgymnasium eine Parteischule zu machen. Die Gründung eines kulturellen Werkes, wie es hier besteht, ist aus der Ideologie des Zionismus heraus erfolgt und.dient öer Schaffung des neuen jüdischen Geistes, die der Zionismus als geistiges Endziel erstrebt. Dessen find sich die Wiener Zionisten vollkommen bewußt und müssen darum alle Motive mechanischparteimäßiger Art, die ihrer Gründung unterlegt »verden, zurückweisen, weil damit dewn wahrer Sinn verkleinert würde. jGerade die zionistische Ideologie, auf dev diese Schule baut, gibt uns die Hoffnung, daß dieses Kulturwerk der Wiener Zionisten sich zur vollsten BMe entwickeln wird. Kontiuentalbuud zlouiftischer Miidchenver» eknigllngeu. Tagung in Wien vom 1. bis 5. Fttli. Heute beginnt in Wien di« für fünf Tage angesetzte Jahrestagung 'des im Jahve 1686 tonst'.tuievten Kowdineirtalbundes jüdischer Mädchen, dessen Leitung sich Ort Breslau befindet. Das Programm der Tagung und der mit ihr verbundenen Bevanistallungen lautst: Fre itag, den 1. Jiv-li, abends: Besuch des TempeOS m -der Seitenstettengasse. — Gemeinsames Abendessen im separierten Saale -der ,,Einheit. Samstag, den 2. Juli, vormittags: Führungen ('Besichtigung des jüdischen Mussums üsiv.). — K'ö Uhr nachmittags: Begrüßung 'des Verbands zionistischer Jugendverbrndungen im Saale >der Lese- und Redehalle jüdischer Hochschüler. — 8 Uhr abends: Festakademie in den Kucht-- sp'.elen „Pan", 1. Bez., Riemevgasse (unter Mitwirkung des Hakooh-Quartetts, der Tänzerin Gertrud Krauß, der Gruppen „RahÄ"«BreÄau und ,Mirjam"-Wien). So nntag,.den 3. Juli, vormittags: Herz-l»Grabgang. — 8 Uhr nachmittags: Eröffnung der Tagung (Festsaal des Jüdischen Museums, 2. Bez., Malzgasse). Referate: Frau La ch mann (Breslau): „Soziale Probleme"; Berts Zaitichek (Brünn): „Vom Jugendbu-nd über Mädchen* Vereinigung zur Ehaluzah"; Henny R.appaport (W'.en): „Nationale und religiöse Formen im Judentum"; Lily GH aß (Proßnitz): „Das zionistische Mädchen." — HQ Uhr abends: Besuch der Herzl-Feier (Hotel Continental). Montag, den 4. Juli, vormittags und nachmittags: Fortsetzung der Tagung (Vorschläge, Ausragen, Tät^* keitSbevichte der einzelnen Bereinigungen, Ausarbeitung desneuen ArbeitSprogramms). —r 3 Uhr abends Verträge: Rabbiner Dr. Feuchtwang: „Die jüdische Frau im jüdischen Leven"\ Frau An'.tta MülleCohen: „Palästina-Referat" (Festkaal des Gewerbevereines, 1. Bez., Eschenbachgasse 1>1). Dienstag, den 5. Juki: Fortsetzung und Abschluß der Tagung. —' 8 Uhr abends: Mfcchrt per Dampfer durch d'.e Wachau, darrn über Gmunden, Ischl, Dachsteinhöhlen, St. Wolfgang bis Salzburg. Bon hier refft ein Dell nach der Schweiz, der andere Teil kehrt über Linz >rach Wien zurück. Mit HAfe von Gesinnungsgenossen war es überall möglich, billigste UnteMnfte und Verpflegung zu besorgen. Gilt Mrttichischer Pro.VMstina.Namttll. Bereits feit längerer Zeit find Benrühungen im' Gange, um nach dem Muster anderer Länder auch in Oesterreich die Bildung eines „Pro-Palästina-KomtteeS" durchzuMren. Drese Bechandkungen sind nunmehr soweit gediehen, daß bereits eine große Zahl von hervorragenden Vertretern aller politischen Parteien Oesterreichs sowie dtzr hiesigen wissenschaftlichen Kunst- und Litemturkreise sich zum Beitritt bereit erklärt haben. Die Konstituierung des österreichischen Pro-Palästina-Konritees ist daher Mr den B grnn des Herbstes zu gewärttgen. rer zionistyche gugeudverband. Von Ku-ItuAvorstcher Dr. Isidor KliaLckr. DaS junge Judentum hat seine Lebensform noch nkcht gesunden. ES hat, wie oft gesagt wurde, seinen „Typ" noch nicht auSgebillwt. Wir find oft so weit, daß um? sagen können, die alle Wett, die Wett der Väter, die „fremde" Welt ist zertrümmett und jetzt stehen wir vor dem Ehaos und können eS nicht meistern. Verständlich daher, wenn das junge Judentum nicht oft die Menschen gewinnen kann, die aus gesehestreuen Häusern stammtzrr und dott ein konsequenteres Beispiel und „mehr" Judentum sahen. Begreiflich auch, daß jene Menschen, wenn sie ideale Ziele irgendeiner Bewegung kennenlernen, sei es „Paneuropa", „SoziattSmus", „Friedensbewegung" und andere, sofort mit Feuereifer für diese Ideen arbeiten und schaffen wollen und darjPer meist ihr Judentum, daS sie ja oft nicht mal gekannt haben, vergessen oder absichtlich zu verbergen trachten, statt bewußt jüdisch für ihre an sich sicher erstrebenswerten Ausgaben und Ziele zu arbeiten. DaS junge Judentum ist stolz, eS will sich selbst den Weg bahnen, es will das Ererbte nicht! als sicheren Besitz hinnehmen. Jahre hindurch wurde immer nach dem „TYP" des jungen Juden gesucht und er wurde und kann auch nicht gefunden werden. ES wäre nichts unrichtiger als zu glauben, daß diese oder jene Form der Organisation imstande wäre, allen Jugendlichen zu entsprechen. Gatt tn den letzten Jahren der „Thakuz" aV das Ideal, so wissen rmr heule, daß mancher junger Mensch durch seine „Nnbedmgkhett" und „Jugendlichkeit". Schiffbruch erlitten hat und erleiden mutzte, weil er oft ttotz Warnung seiner Führer, Freunde und Ettern nach Palästina ging als „Ehalnz". Zur Pionierarbeit in Erez Israel gehört eben mehr aV die Pose eines „unvürgerlichen Landarbeiters". ES kann nicht oft genug wiederholt werden, daß nur körperlich voMommen gesunde Menschen, die bereit sind, die größten Entvehnmgen zu ertragen, aV Cyaluzim nach Erez Israel gehen dürfen. Alle anderen müssen noch als Wegbereiter und Kämpfer siir die Idee des Zionismus, der Revolutionierung des Judentums in den Galuthländern schaffen. Die Arbeit an sich, die Medergennnnung des geistigen ErbeS der Vorfahren und die Arbeit für Palästina ist ihre Avfgabe. Wenn nun heute verschiedene Organisationen der jüdischen Jugend bei uns in Oesterreich bestehen, sei. es daß die einen in Form der Pfadfinder und Wanderorganisationen die JungenS und Madels erfassen, die anderen in Kursen, Seminaren und Vorträgen die jungen Menschen für den Zionismus interessieren, so ist es eine Selbst- Verständlichkeit, die Zusammenfassung dieser Gruppen an- Mahnen. Verfehlt wäre eS, zu glauben, die Jugendgruppen Men bloß Anhängsel der Fraktionen oder BesirkSlekttonen. Die Jugend hat eine Reihe von ^Forderungen, Mfgaven und Ziele, die sie von den „Alten" scheidet, sie hat auch ei» Recht auf andere Forrnen; denken wir bloß an die Bünde, ihr Ge»neinschastSprinzip und ähnliches. Der neugeschaffene „Verband zionistischer Jugendgruppen" hat erfreulicherweise auch die Jugendgruppe des „MiSrachi" und der „Hitachduch" bereits aufgenomnrens dre Bünde, die heute noch nicht ihren Anschluß dollizogen haben, werden früher oder später die Notwendigkeit der Zusammenfassung erkennen. Die shstemattsche I-Erziehung der jüdischen Jugend kann durch die Arbeit einer großen Organisation viel leichter erreicht werden und auch die Propagandatättgkett der Einzelorganisation wird durch gemeinsame Arbeit und Aussprache verbessert werden. Der Zionismus bedeutet Revolution im Judentum. ES ist kein Zufall, daß die Menschen der „Assimilation" aller politischen SchaMerungen auch heute noch trotz Anerkennung zionistischer Leistung in Palästina mißtrauisch ali, unserer Arbeit in der Galuch zusohen untz, nrie sie nur könnep, hemmen. Sie haben erkannt, daß eine zionistische Jugend auf allen Gebieten jüdischen Lehens, sei es im ErzjehungSlvesen, in der Fürsorge, gewiß auch im poMschen Leven aufräumen wird mit „falsä-er" Tradition. Der Kamps der Jugend wird sich vor allemgegen die richten müssen, die den Ausbau der Kultusgemeinden zu BolkSgemeinden noch immer nicht zugeben wollen. Dis Kultusgemeinden, sie haben die Pflicht, der Jugend Lesehallen, Bibliotheken, VortragSsäle und, ich wage eS zu sagen sogar eigene Schulen zu schaffen und zu erhalten. Auch die körperliche Grtüchttgung durch »veitgehendste Förderung der jüdischen Turn- und Sportbewegung ist Sache der jüdischen Gemeinden. Der Gntjüdung-prozeß, der von allen Organisattonen, die nicht bewußt jüdisch arbeiten, gefördert wird, kann nur durch eine aufrechte, im Mischen Geist erzogene, oder besser gesagt, durch ein« sich selbst heraugebildete jüdische Jugend Menü« r—** WHgaiMBWBaHHBHHBIWWWHWBBIHWBlWHMHiMimm Von der Orgjanfsaiflon.

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