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Wiener Morgenzeitung · 1927-07-01 · Heft 2996 (1.7.1927) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2996 (1.7.1927)
Date
1927-07-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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tim verschollene Stadt in Palästina wieder oufgefuttDett. Kn gtfener »orttm ttt Leiters »er »merirnnlschr« ««> gnrtungen Tn PnlWna. PwMr «raut Gegenwärtig weilt der Leiter der umfangreichen ameriiNttkffchen Ausgrabungen in Palästina, der Professor der ^Pmnsywania-Universität Dr. Grant, in Wien. In einem Dortrag in der „Society of Friends" machte er interessante Mitteilungen irber die Ergebnisse der amerikanischen Ausgrabungen im heiligen Lande. Diese Grabungen wurden hauptsächlich am Teil-en -Nasbeh, den Ruineuhügeln wou Nasbeh, etwa 13 Kilometer von Jerusalem entfernt, vor- 'genommen. Dort liegen die Ruinen einer seit etwa eineinhalb Jahrtausenden toten Stadt, deren Mauern ungefähr acht Ar Landes umfassen. Schon bei den ersten Grabungen stieß man lottf eine städtische Niederlassung. Aehn-lich der Tinktur des Don Schliemann ausgegrabenen alten Troja sind auch hier .Mehrere Schichten zu unterscheiden, die darauf Hinweisen, daß an der gleichen Stelle in Zeiten verschiedener iAultrstusen einige Städte übereinander angelegt worden sein Müssen. Die unterste Schicht wies auf die früheste Bronzezeit, also etwa 3000 Jahre vor der heute üblichen ^Zeitrechnung, die oberste der acht Schichten auf die Zeit der sRomerherrschast hin. Dieses Uebereinanderschichten und Aufeinanderbauen ist ffavaus zu erklären, daß die Ansiedler in den früheren Zeiten lallevhand Scherben, Hausrat, Reste, As^e aus ihren Häusern auf die Straße warfen, wodurch sich das Straßenniveau hob .und die Häuser sanken. Durch Krieg oder Elementarereignisse 'sowie durch Einsturz gingen schließlich die Häuser ein und wurden eingeebnet; auf der neuen Fläche wurde in einer! späteren Resiedlungsperlode ein neuer Bau errichtet. Das | wiederholte sich mehrmals. Die letzt aufgedeckte Stadt im! Ruinenfeld von Nasbeh dürfte die in der Bibel oft erwähnte i Festung Mizpah in Kanaan sein. Ihre untersten Schichten ' stammen aus der vorjüdischen Zeit. Ihr Grundplan . zeigt ein großes Rechteck, die Mauern bestehen aus rohen, ' großen Quadern und sind ein Zeugnis der hochstehenden Be-! fesirgungskunft der Kanaaniter. Die Mauern sind bis neun Meter hoch und acht Meter dick, es ist die stärkste ' Mauer des alten Palästina. Bemerkenswert ist, daß unter i dieser Mauer die Reste einer noch viel älteren Stadt gej funden wurden, die kleiner und gleichfalls befestigt war. : Durch diese Ausgrabungen wurde viel vom Kulturleben! Urpalästmas enthüllt. In der Nähe der Stadtmauer wurden j Getreidespeicher, Wasserzisternen, Oelbehälter ausgedeckt. In '.beri verschiedenen Schichten sind Reste von Geschäfts, laden, 'Brunnen und Kellern, aber auch von Gebrauchsgegenständen .des täglichen Lebens, Gesäßen aus Ton und Glas, ferner .Ornamente, Schmuckperlen aus Glas und Stein, Messer aus Stein und Bronze gefnnden worden. Unter andereur wurde j ein vollständiger Satz Gewichte eines Juwelenhäudlers ans Licht gebracht, ferner eine Apothekerein r i ch t u n g, unter der die Schalen und Näpfe zum . Mischen der Arzneien duE ihre schöne Form besonders bemerkenswert sind. Auch die ganze Einrichtung eines kanaanitischen Weinkellers, eine Weinpresse, Wein¬ Beriiner Kunstbries. Lei Summer Max LleSermamis. — KtteMsos „Min- Silm". — Aenterelend. Bon Kurt Miinzer. / .Ganz Berlür hätte ihn ' feiern müssen, diesen Tag; aber rcS war zuletzt doch mir ein kleiner Kreis, der ihn. beging: i Mrx Lieber mann ist achtzig Jahre geworden, und zu Ehren dieses Tages wurde in der Akademie, deren Präsident er ist, eine grosse Msstellung seines Gesamtwerkes eröffnet. > k 1: " Wenn nicht jeder Berliner, so kerrnt doch jeder Fremde sei« Haus. Es steht an Berlins schönstem Platz» dem Pariser, rmd ist direkt ans Brandenburger Tor gebaut. Sein Wahrzeichen: das erhöhte Oberlicht seines lMeliers, um 'das' ' einmal der Künstler erst .mtt^der iMlizetz hat kämpfen müssen, j Mm wollte ihm den Dachdurchbruch nicht zugestehen. '.j. > Nach zwei Seiten sehen seine Fenster.- Er kann, wenn fl« will, in den Tiergarten hüreinschauen, in die verrufenen lAileeri an der Siegessäule. Vielleicht zeigt Evok den Herren seiner R'eisepartien nachts' diese finsteren BaUrNgänge, so wie er ihnen in Pompes die Freudenhäuser zeigt und in Paris, oben in Belledille, dre'Zühälterbars und Kaschemmen. Mer auf der anderen Seite sieht Liebermcmn, der so gern ber- . linsch rvt?t, auf dxu vornehmsten Matz seines geliebten Stadt mit' Springbrunnen incd englischem Rasen Und herrlichen Vlnmerrrabatten. Dieser Platz ist ein Saal und 'der der ProiLnvazier in Venedig; das'schöne Tor schließt ihn ab ruü> v!on ihm a«s strömen idie „Lindes ins Herz Berlins hinein. Uns ihm steht das diskrete Walais Volt Friedländer-Fuld mrd die französische Gesandtschaft, die Seitenfassaiden einer Bank, eines Hotels begrenzen ihn. Das grosse Klubhaus, in dem eimnal der Kronprinz ein und ausl ging, ist jetzt geteilt vernietet. Und da steht auch der schlichte Berliner Bau des ehemals Arnimschen Palais, heute 'die Madenrie, in der eben die Msstellung des Jubilars hällgt urck leuchtet unid entzückt. Liebernrcmr hat nur tem paar Schritte quer über de« Matz zu gehen» üm sie zu erreichen; was aber nicht so tzcorz einfach ist. Denn es ist ein Verkehrsknotenpunkt. Wles, maS aus dem Westen iirs Zentrrmr inrd darüber hinaus muss, fährt jetzt durch!den Tiergarten! rtnd die Linden. rM^MWEpbusst rasseln durch.^ Tor mit der h^xvbottiche u. bgL, wurden zutage gesärdevt. Besondere» Wert habe» die Kunde cm Münze« und Scherben mit cckchebrarschen Schviftzeichsi. Bemerkenswert ist die Aufdeckung eines TompelS aus der frühjüdischen Ke-bt, in dem »och ^OrtSgötter" verehrt wmdem Die besten Stücke unter de» gefundenen Gegenständen sind im palästinensische-n LamDe Smarte um geblieben, die übrigen wurden Eigentum der amerikanischen Expedition, die sie auswärtigen Instituten Wwmste. Professor Grant begibt sich zur Fortsetzung der AuLsrabrmgen in kurzer Zeit wieder nach Palästina. Motorschiffahrt auf der Donau. Wohl die wenigsten Wiener werden es wissen» daß im Herzen der Stadt, an der Stadtseite des Donaukanals ein reges Schiffahrtsunternehmen tätig ist, um jenen, die es wollen, die Reize einer Schiffahrt kennenilernen zu lassen. Die österreichische Binnenschiffahrts A.-G. unterhält feit drei Jahren im Donauikanal von der Marienbrücke aus eine Motorschiffahrt, die kürzlich in einer Preffefcchrt der Oeffentlichkeit gezeigt tourde. Mit einem schmucken Motorboot ging es den Donaukanal aufwärts, vorbei an sich sonnenden Menschen und — leider — steinotvevfenden Jungen, bis zur Nußdovfer Schleuse, wo den Städtern das Geheimnis einer Durchschleusung gezeigt wurde. Im großen Donaustrom ging es dann abwärts, den crufblüh enden Wiener Hafen entlang, in dem Lastenschiffe aus Ungarn und Rumänien, aus der Tschechostolvaker und Bayern ihre Warensendungen ausspeien, bis zum Pratevspitz, wo in dem gemütlichen Restaurant des wienerssch-slowakischen Wirtes Nowotny ein angenehmer Aufenthalt geböten wurde, bei welcher Gelegenheit auch die Gesellschaft einen UebeMick über ihre ersprießliche Tätigkeit in den kurzen drei Jahren ihres Bestandes gab. Im letzten Jahr hat die Gesellschaft nicht weniger als 30.000 Gäste, teils in die Strandbäder nach Klosterneuburg, Kritzendovf oder Greifenstein, teils in die Lobau oder zu einer Donaurundfahrt befördert. Ein großes Programm hat sich die Gesellschaft für das kommende Jahr zurechtgelegt, wo ein Gleitbootverkehr in die Wachau und bis B u d a p e st und Belgrad eingeleitet werden soll. Nachher ging es wieder durch den Doncmkanal stromaufwärts, zurück bis zur Marienbrücke, in angenehmer, abwechslungsreicher und erfrischender Fcchrt. Rkchtsplitterndes Glas. .Um die bei Unfällen durch uniherfliegenve GlaSsplütör besonders stark gefährdeten Insassen .in Auto, Flugzeug, Eisenbahn und Ähnlichem zu schützen, arbeitete man schon seit längerer! Zeit an dem Problem des nichtsplitternden Glases. Dieses Problem löste in verhältnismässig einfacher Weise eine deutsche Firma, so daß diese Erfindung dazu berufen sein dürste, dev rapiden Zunahme des Aut» und FIugMgVerkehrs erhöhte Betriebssicherheit zu verleihen. .Vermittels einer dünnen Zelluloidschicht werden: Zwei Glasplatten unter hohem Druck zusammengepreßt iu der Art, daß das Zelluloid durch die überdeckenden Glasplatten auf allen Seiten geschützt ist, so daß die normal aus drei Schichten bestehende Glasscherbe sich kaum. ivon den bisher üblichen Scheiben unterscheidet. Die Durchsichtigkeit und Behandlung der Glaslichen Quadriga, u>as alles soeben unter Gerüsten neu und frisch hergerichtet wird. iAber wieviel 'Benzin auch auf diesem Platz verdampft: es ist Grün genügt ringsum, um ihn stets mit Dust und Wirze zu erfüllen Und da also wuchs auf, lebte, malte der große Mann, der uns das Licht geschenkt hakt! Er ist nun selbst doch schon ein wenig alt, grau, gebückt, müde. Seine Hand zittert njun, nachdem sie jahrzehntelang schöpferisch die Welt erneute, die Kreatur haltbaver nachbildete, als Fleisch und Mut vermögen. In seiner 'Ausstellung wandert man durch ein Leben. Es ist königlich, tveil es so ganz diente: der Kirnst. Wie viele sind sehend geworden an diesen Bildern! Und das Größte: diese Bilder, dieser Mann sind nicht wegzudenken aus der Entwicklung der Kunst. Liebernimm: es ist ein Nmne, von dem die deutsche Malerei lebt. Seine Stadt hat kürm noch eine Ehre an ihn zu vergeben. Welcher bedürfte er 'Noch! Die schönste erweist er selbst seinem Mlter, indem er, fteudiger mit jchstm Jahr, für die Jugend eintritt. Er ist es ja, der die Ausstellungen der Akademie zu eröffnen pflegt. Mit einer kleinen Rede.^ Frühere davon sind schon im Buch gesammelt. Er hat die hochheiligen Säle auch den Jüngsten geöffnet. Und )vie er da über Mmst und Kibtstler, über das' Ewige im Bildnerischen und Menschlichen zu reden Pflegt, das ist schön, rührend Und groß. Ganz Berlin braust an' seinen Fenstern vorbei. Mer weim er arbeitet, oben Unterm Dach, versinkt die Stadt, und seine Zwiesprache mit dem Ewigen beginnt, deren Resultate er mit Stift und Pinsel festhält. Berlin wird in diesem Sommer voll Lidbermmm sein. Sein Verleger Bruno Casfirer wird seine Pastelle zeigen Und bei Paul Cassivec.wird man die Handzeichnungen sehen. Er erlebt seinen Ruhm, seine Ausstrahlungen, er erlebte seine „Schule", dieser Mann ^weiß, wozu! er alt wird. GMck- Mger Mensch, der das (Sicht zum Stoff, 'Mittel und Zweck hatt * i lötdpl — Miau ist sich ferner Herrlichkeit neulich im! Kn« bewußt geworden. Nicht als Quelle für die BWer, sondwrr in diesen Mldern iselbst- Es.' ist M i t t e l ho l z e r s, des grossen Schweizer Fliegers, „Afrikasilm", in denr Landschaft lrnd Mensch in Beleuchtung uub Erleuchttrug dasteht, Ke unser tqüber Nordeu ^icht.kennt.. Erst chm^chayer Film, scheiibe «Bchk 'tm Wlwmfty tzr Mchb» um bcn bishertg« Mgen- . fchastrn VeS -Der Bvrtelc täseec LemEg hergesteWen Masfchetb« Legi darin, dass «das MaS nich stlDteri, -konvvnr daß die maftma durch tik «rKieSeods ZMMVMtz ßO. gehylle» ivesren «ck sich bei vv« 3Ü&SMO* *to :&e$h raue «ach der nrtgrgrrrge setzten Serbe verbiegen. > Der Barnvm^lug. Es sind jetzt genau 83 Jahve -her, da erregte ein Angebot des bekannten. Zivkusbesitzer P. T. Bamum in der Wett und besonders iu Amerika größtes Aussehen. 88 Jahre vor Lrndbev^hs Flug trat Barnmn mit einem ähnlich Mngenderr Vorschlag an die OessetEchkeit. Wochenlang beherrschte damals sein Name die Hauptspalten der großen Dagesblätter, und als er 187-4 von einer Europaveise zurückkehrte, konrtte er sich vor dem Ansturm neugieriger Reporter fast nicht retten. Sein Plan ivar, mit einem Freiballon in Amerika auszusteigen und die zu gewissen Jahreszeiten stets von West nach Ost wehenden Winde (auch Lmdbevgh und Charnberlin wurden von ihnen getrieben) zu benützen, um irgendwo an der ivrschon Küste oder auf dom europäischen Festland zu landen. Barnum reffte damals viel ün Lande herum, um alle Eventualitäten dieser Flugmöglichkeften zu erforschen, ruid als Prof. HodsmaN-Dublin die Irische See in einem Freiballon überquerte und diesen Flug als Kinderspiel hinstellte, gewannen Barrmms Plane greifbare -Gestalt. Der Flieger Wffe aus Philadelphia und sein Sohn waren ebenste bereit wie acht europäische Aeronauten, die mit den gleichen Vorschlägen an Barnum herantraten. Ein aus gelber Seide bestehender Ballon, der in sich, unabhängig vor: der äußeren Hülle, noch einen kleineren, cwer durchaus lusttüchtigen Ballon, barg, wurde zur Tat ausgewahll. Er konnte 268.000 Fuß Gas halten und vermochte 16.700 Pfund zu tragen. Der Kostenanschlag für den propagierten Ozeanftug betrug 30.000 Dollar. Außerdem bot Barnunr dom Wagehalsigen, der die Fahrt zu Ende führen wiirde, 20.000 Dollar als Loh»r. Soweit schien alles geordnet; da wurde es Mötzlich still rmd stiller im Blätterwald; die Hochgespannten Erwartungen fanden keine Erfüllung. Man hat nie wieder etwas von diesen Barnum-Flug erfahren, weiß auch nicht,.ob die Piloten im letzten Augenblick vor der toWühnen Uoberquerung zurückschreckten,. oder ob andere' Gründe die Idee so klanglos im Sande versacken ließeru Amerika« Ueberkanoaen. Wir lesen im „Manchester Guardian": Es ist ein Jammer, «daß die Kriegs- und Marinemmiistvriei der verschiedenen Lander so schweigsam find. Wären sie red seliger, so stünde es besser um die Friedensbewegung in der Welt. Denn es iü ihr Geschäft, Massen zu erzeugery di« mit de, gvößtmögilichen Schnelligkeit und Sicherheit aus die gvößtmög« iliche Entfernung ivten sollen. Der Weltkrieg war für sie am, ein Anfang, und sie sind pflichtgemäß sehr eifrig damit beschafi tigt, «den größtmöglichen Nutzen aus lder Menge unschätzbarei Ersah rügen zu ziehen, die ihnen der Krieg beschert hat. Hie unda gelingt es, einen Mick in ihre Werkstätten zu werfen, dei uns über ibic neuen ,Fortschritte" unterrichtet. Eine ameri'kanische technische Zeitschrift, der ,-Sc?enitiisi< vom ersten Erglänzen der Schweizer Dletslher bis Mm Untere tauchen des Dafelberges hinter Kapstadt. .Bilder, gesaimmelh gesehen von einem — v Glück! —- nicht fachlichen Kamera« mann, sondern von einem weltsvoherr, menschliebenden, nüttrv »rahen Dilettanten, einem reinen Genießer desl bewegten Lc» bens. Er entdeckt Micke ans Landschaft (dmst iBogel her)', ff denen Uns diese 'Landschaft tüberhaupt' erst' aufgeht. jAjuft rechter Gang — unser Swlz und Mienschenmerkmal. Wü sind wir Wurm Mer dem metallenen Vogel mit Hirn M Herz! Mittelholzer entdeckt uns' Negerftämme, deren Wuchs Dcmz, Familienleben schöner und erregender 'ist als tiöj SpiÄftlme der Welt. Und aftikanisches' Licht belichtet seist Matten! Das heißt: man wandelt in kriMlener KLücheft Mer Flieger kam aus' Wvrch hergeflogen utrd sprach vto< der Leinwand. Wir alle, die wahrhaft leMp^.ein.Mftheü denvr, unMtffWiger, .heMer Mjensth. ' * i%\ ■■. KLvmit, wenn G lölch^ sM, Vielleicht mit HimmelbettmdäMMerung und Schlafzinüstey ampeln? Das' „Resüxenztheater" geht rmentweft Mer M tiefer in den Sumpf und spieft „Der Storch ist ixütfi M was', mit Witz und 'Geist, hätte amüsieven kömM esschlää in diesem Schvank von lHarrs' Kottow mit WkndürWeu Hemdhöschen wid Metallbett den 'Zuschjanee. §He ALM SchMspielerrn des . Theaters zeigt imehr, als eüt Lflhefffches Gewissen verantworten dürste. > . ' i Man ist schon erschlagen und nttrtz doch Noch in bvf ,Mhoater in der KomnanLcmrtenstraße", wo «S „Borsichh Bombe!" heißt. Rudolf Presiber läßt sich auf den Zette setzen, sehr gross — Und hat doch n-ut die Giesangstext« ge> macht, Dexte, die-Wh, dass Großmama noch lebte! Und Viktor Holländer, unentwegt, hat sie in'feine Musi gesetzt. Ach, dass Lina, unsere Köchin, noch da wäre! Wr> sie ist 1909 sechzigjährig imt dem Tode abgegarqM. Ast sie spielte auf unserem teuren Bösendvrser mit einem Mt gee die damaligen Melvdien Bketock. Es sind dieMm M Weben. Besagte Bombe ist vkn Paket Kiniderwäsche, also ldrq sie reicht losgehüt. Aber wer ,wch bsk Berftiand war, M los', längst, ehe es hätte passieren kömrün. Wir WbLkmi )ind dumnr, kritiklos, naiv. Wer so dtmrnt, ff Mveüffr bei MNfentempels! so Ü-itiklos, vMiAtzss, )#t MchM! | naiv, o Birtor, Mann Lina»!

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