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Wiener Morgenzeitung · 1927-07-01 · Heft 2996 (1.7.1927) · p. Seite 2

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2996 (1.7.1927)
Date
1927-07-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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Zette 2 ' SBien, Freitag Wiener Morgenzettmrg r. Juki 1927 Skr. SVS6 Las Große im Meinen. -V. Wien, 1. Juli. „DnS Große Ar das ist der Titel einer Ar Jahve 1905 erschienenen Schrift des russisch?» Mönchs Mus, in deren Anfang sich zürn erstenmal die Protokolle der „Weisen von befanden. Dieser Njlus hatte Bcirdfcti wVllell, daß in der: scheinbar geringfügigsten und harmlosesten Handlungen des JudenAmr imd des Irl" den eine folgerichtige, voraus bereitete Dal stecke, welch« den > auf die Weltherrschaft gerichteten gehtztMeÜ Plänett entspreche. RttuS hatte die Unterlagen für sein« Behauptungen einer litt Jahre 1865 in Paris erschienenen politischen Satire entnommen, in der ein gewisser Maurice Ivel ein Gespräch in der Hölle ztvischen Macchiavell und Montesquieu ausgezeichnet hatte, das dir bittersten Anklage:: gegen das Regime des brüten Napoleon enthielt. Dabei waren die von Macchiavell geäußerten Ansichten ganz im Stile seiner im Buch vom Fürsten und der Diskussion über die Geschichte von Titus Livnis niedergelegten Essenz der Politik und der Herrschaft über Massen und Menschen gehalten. Wir haben hier kürzlich gelegentlich des 400. Todestages des italienischen Weltklugen daranf hmgewresen, wie frisch und aktuell seine Sentenzen klingen und wie wenig sich die Methodik deS Herrschend geändert hat.. Sie ist aus Wortbruch, Treuwfigkeit und brutaler Feighett gegründet und sie stellt das Kleine, llnbeachbete in den Dienst des auf das Große gerichteten StrebeNs. Man wird cm diese Trias, an Nilus, Joel und Macchiavell erinnert, ivenn man die Wirkungen des Großen auf das Kleine zu prüfen unternimmt. Welche Gefühle und Empfindungen der Haß der sogenannteil Wirtsvölker in der Seele der jüdischen sogenannten Gäste auslöst, darüber gibt sich selten jemand offen und rückhaltlos Rechenschaft. Vielleicht liegt ein Ansatz zu solcher Untersuchung in der immer wieder auftretenden Anklage des revolutionären, outoritätsserndlichen Wesens des Judentums. Die Anklage ist unwahr, aber sie zeugt für eine gewisse nachdenkliche Angst, die den zu blutigem Zweck geschaffenen Popanz einer einheitlich geletteten, politisch und sozial aus ein einheitliches Ziel gerichteten jüdischen Gemeinschaft zum Schlüsse selbst für wahr hält und fürchtet. Wer das Judentum ist kein einheitlicher Organismus, nicht national, nicht religiös, nicht sozial, und es ist von einem solidarischen Bewußtsein seines abnormalen Zustandes und fernes Leidens so weit entfernt, daß es nicht zu einem einheitlichen Einvernehmen über die Wege aus dent Elend gelangen kann Das was alle Juden in der gleichen Weise bedroht, wird' von ihnen nicht in der gleichen Intensität etnpftmden, also auch nicht mit der gleichen harten Entschiedenheit abgewahrt. Das ist die Ursache, tveshcilb dann das' Große das Kleine trifft und schließlich das Kleine zum Großen wird, zu dem alle Kraft verzehrenden Unglück. Die jüdische Gemeinschaft hat nicht bloß gegen den Haß an sich zu kämpfen, sondern auch gegen die Ungunst der politischen Verhältnisse. Der Krieg hat Staaten zerrissen, in deren Zeben sich auch die jüdische Bevölkerung eingegliedert hatte. Die Schutzbestrmmungen dxs Friedensvertrages, die die 'Minoritäten mit der neuen Aera versöhnen sollten, sind Lu bezug auf die jüdische Minderheit vollständig versandet oder werden, wie dies so oft geschieht, in listiger Auslegung gegen sie angewendet. So ist in das jüdische Zeben eine Unzahl neuer Unsicherheitsmomente hineingetragen worden; die jüdische Wanderung ist zu ei,rem der furchtbarsten Probleme geworden, seitdem die gar so sozial denkenden. Regierungen den Schutz des Ärbeitsmarktes betreiben und die Vereinigten Staaten den Stacheldraht des Einwanderungsgesetzes gezogen haben. Diese Zustände haben nebst anderen schlimmen Konsequenzen auch noch das entsetzliche Hebel des Mädchenhandels gezeitigt. Die in London abgehaltene interstaatliche Mische Konferenz hat ein trauriges Bild des Verfalles gezeichnet, und sie hat rückhaltlos die politischen und sozialen Verhältnisse klargelegt, nicht ohne die Schuld des Völkerbundes zu vergessen, der auch diesem Problem gegenüber versagt. Die londoner Konferenz hat beschlossen, alle moralischen Kräfte auszurufen, um das Nebel <mszurotten. Aber dieses Beginnen übersteigt die gegebenen Möglichkeiten. Die jüdische Gemeinschaft, die in der Bewälttgung ihrer karitativen Aufgaben alle Lasten eines Staates zu tragen hat, kann nur lindem, aber nicht mehr. Die Ursachen dieser sozialen Krankheit liegen auf dem politischen Gebiet, und sie können nur politisch bekämpft werden.. Der Völkerbund muß aus seinen verschiedenen Expertisen schon zur Genüge darüber klar geworden sein, daß er die MinoritätenbestiMmungen auch dort zu kontrollieren hat, wo sie Juden betreffen. Er muß auch der jüdischen Oessentlichkett in ihrer Sorge um die Wandemden beispringen und schließlich auch daran denken, daß er durch dch Mandat übet das natttniale Heim in Palästina gegenüber dem Judentum eine große politische Verpflichtung auf sich genommen hat. Gr hat sie vernachlässigt, und dadurch ist die Arbeit in PaliMna ins Stocken gekommen. Das wirkt aus das ganze Judentum und seine sozial gefährdeten Schichten zurück und bewirkt es, daß aus den kleinen. Dingen ein Großes toird, eine Summe von Unrecht, Unglück und stttlicher Depravtemng, die unaufhörlich. jüdische Menschen verschlingt. Maggrs-Md Darmletöew werden durch eine ein-», lchhe Penecm-TrinKüur Motareld) bekämpft. MlM Andauernde Obstruktion in den Ausschüssen. me tufAIRe Qis Straftat «MSI. ' Gestern wurde wieder der Btrsilch st-emacht, die in der vorigen Woche ergebnislos abgebrochenen Beratungen des Zoll», deS Verfassnngs- und des Unterrichtsansschusfts weiwrzusülMn. Die Sozial demoklate» obstruieren aber, nrtc die ganze Zeit her, wieder durch eMose Retzen Mit Rücksicht daMkf wurden für di« lauscich« Woche also iMi-schußftKuivgen abgesagt ilnd ihr Wieberzusannnentritt erst für nächsten Dienstag mibcmuntt. Jnr Mrs schuß fttt soziale Verwaltung referierte W-- , geordneter El der sch über seinen Antrag auf Erhöhung der ^Altersrente für die über 60 Jahve alten Arbeiter auf das volle Ausmaß der mihero-ckerttlichen Notstandsunterjstützimg.. Eldersch gab die Erklärung ab, ein« Mahnung der sozialpolitischen Forderungen seiner Partei müßte von dieser damit beantwortet lverden, daß diese airch die politischen mid> wirtschaftlichen Vorlagen der Regierung ablehnt. Da der Minister für soziale Verwaltmrg Dr. Re sch sich außerstande erklärte, dem Antrag Eldersch zuzustimmen, wurde er abgelehnt. - Daraufhin legte Eldersch das Referat nieder. Da kein Sozialdenwkrat und kein Abgeordneter der Majorität das Referat übernehmen wollte, wird nunmehr der sozialdemokratische ZNgeordnete Richter als Ausschußobmann über die Ablehnung des Antrages seiues Parteigenossen Eldersch dem Nationalrat Bericht erstatten nrüssen. Ueber eilten zweiten sozialdemokratischclt Antrag aus iJnkraftsetztMg der Arbeiterversicherung schon im nächsten Jahre referierte 2kbg. Smitka, worauf die BerhaMung abgebrochen und die nächste Ausschußsitzung für Dienstag angesctzt wurde. ' * Seit dem Zusammentritt des neuen, Ncrtionalrates ist auch nicht eine einzige Gesetzesvorlage sertigdeststlt worden, von der in den Wähterversaiirmlungen soviel die Rebe war. In der Wahlbewerbung haberr die Kandidaten allev Parteien den Mund sehr voll genommen, so daß nmn mindestens hätte erwarten müssen, die neugewählten Volksboten tvürden sich mit unheimlichem iArbetts^fer auf alle Regierungsvorlagen stürmen. Aber nicht einmal das alte Sprichwort: „Neue Besen kehren gut" ist an dem am 24. April gewählten Nationalrat zu einein Wahrwort geworden. Die Parteiengegensätze haben sich nur innerhalb der zwei Gruppen der Einheitsliste völlig abgeschlifsen, während mit der dritten Majprttätspartei, den Landbürrdlern, schon Reibungen nrannigsacher Mt bestehen, die wohl hier in Wien weniger in Erscheinung treten, aber in den Parbeiblättern der Provinz ihrerr Widerhall sinden. ' . Noch schärfer ist der Gegensatz zwischen den Mehrheitsparteien und den Sozialdemokraten geworden. Der halbe Watzlersolg links und rechts hat beiderseits die Verbissenheit, mit der sich diese beiden Lager bekämpfen, noch gesteigert. Trumpf wird wider Trumpf gesetzt. Verkündeten die Sozialdemokraten, daß nun, da sie 71 Mandate zählen, denen Dr» Sespel nur eine zusammengeleimte Majorität von 94 Köpfen gegenüberstellen könne, und daß sohin mit bem bisherigen Kurs gebrochen werden müsse, so sucht Doktor 'Seipel der Opposition Tag für Tag zu beweisen, daß er noch immer in der eigenen Partei, in der Regierung und in Oesterreich überhaupt obenauf ist urrd daß er an dem Kurse ferner Regierung, der stark nach rechts und vielleicht noch stärker als das gegen links eingestellt ist, nichts ändern will. Wohl etwas zu ftüh haben sich die Sc%iaü>tm»traten der Erwartung hjngegebsn, daß Dr. Seipel mit dieser Politik längstvns im Herbst am Ende seims Lateins angelangt sein und daß dann ein System a la Ramek oder Schober ans Ruder kommen werde, das mit der Opposition wieder bessere Beziehungen unterhalten würde. Darum haben auch Dr. Bauer und die Seinen sofort nach der Konstituierung des neuen Hauses wieder alle Kanonen gegen das System Seipel aufsahren lassen. Die Feindseligkeiten sirtd eröffnet und keine der RcgwrungÄvortageft, zu deren Einbringung De. Seipel leUS durch Wahlversprechen, wie z. B. die Zolltarifnovelle, teils durch die Notwendigkeit, gewisse Materien. gesetzgeberisch zu regeln (Schulgesetze), zu verhalten war, konnte bisher das' Parlament passieren. Alle Ausschüsse sind obstruiert. Der Zollausschuß schleppt eine endlose Generaldebatte über die Zolltavisnovelle fort, dasselbe ist im Berfassim'gS* auSschuß der Fall, der das Dr. Dinghvfer für den Verzicht auf die Vizekanzlerschaft gegebene Versprechen Doktor Seipels einlösen und ihm ein selbständiges Justizministerium schaffen soll. Der Unterrichtsausschuß, dem die beiden Regierungsvorlagen Über die Reform der Mittel- und Mrgerschuke' zugewieseir nmrden, hat UnteraiksschüssL eingesetzt, die mit ihren Beratungen nicht weiterkomtnen. Die Obstruktion dauert nun schon ganze vier Wochen an. Ihre Beendigung ist erst abzuschen, lvenn die Regierung auf das sozialdemokratische Fordenmgspoogramm einzugehen MeNe machen wild. Dazu ist aber weder Dr. Seipel noch sein ettgeter Anhang geneigt. . In dieser Situation macht sich bereits eine gewisse Nervosität im Regiecutnigsliager bemerkbar, Dr. Seßpel hat erst unlängst in einer Rede kalmierend zu wirken versucht. Der Obmann der Wiener chvistlichsozialen Partei, Abg. Kunschak, der als Nichtregierungswitgsied nicht die Funktion eitles BeschlvichtiguNgshoftates hat, hat Ober doch nicht länger an sich halten können und ist am Montag in einer Versammlung nach einer Schilderung der parlamentarischen Miseren mit der Erklärung heyausgeplatzt, er sehe mit offenen Äugelt der Möglichkeit entgegen, daß wir heute übers Jahr wieder vor Neuwahlen , > des Nationalrates stehen können. Adg. Kunjchat hat gewiß nicht auh der Schule geschwätzt; er ist ein getreues Grammophon, das alles das unverzerrt und ttzu richtigen Augenblicke lvicdergibt, was sein Herr und Meist«: Dvßtor Seipel ihm cingetrichtert hat. Ä« Dcrchung mtt dm Neukoahlen dürste cbenfvfeht nach links wie gegen dt« beide,: anderen KoalitioNSparteicn, die GroßdentschtzN und die Landbündler, gerichtet sein. Sie sagt den Sozialdemokraten, daß sie bei einem neuen Mahlgang viel zu riskieren, aber nichts zu ghwinneu hatteu, sie bedeutet aber auch beit Gvoßdeutschm und Landbündlem, bei derStangx M blechen urrd mit ihren Forderungen Maß zu hatten. Vorläufig dauert die Obstruktion der ChrWichsoziabkN im Gemeinderat an, ist aber hier völlig umvirkfaur, weil die Geschäftsordnung dem Bürgermeister die Möglichkeit in die Hand gibt, mtt einer Art Notverordnungsparagraphcn den Gemeinderat überhaupt auHzuschatten. Diese Möglichleit besteht im Nationalrat nicht. Ewird also hier doch nichts anderes Übrig bleiben, Oleinen anderen Weg zu beschreiben, da doch die Nieder» kämpfung der Nationalratsobstruktton durch die ObstMlK tion im Gemeinderat nicht erfolgversprechend ist: es muH eben verhandelt werden. Parlamentarismus ohne parlamentarischen Kuhhandel gibt es nicht, das klingt zwar rechunappetitlich, doch ist die politische Packelei gerade meinem Parlament, dessen Opposition so stark ist wie im östsrrricPfchew, nlicht zu, umgehen. Las chrlftttchsagale Mubprllsld?llm 1« Ber« Handlungen ermSchtigt. Der Borftand der chriftlichfozialen Boratmgung trat gestern abends zu einer Sitzung zusammen. Bundeskanzler Dr. Seipel erstattete einen ausführlichen Bericht über die gegenwärtige parlamentarische Situation,' worauf die Ressortminister sotoie die Ausschußreferenten über die wichtigsten, das Parlament derzeit beschäftigenden Vorlagen und über den Stand der Beratungen in den Ausschüssen berichteten. Nach einer nuhrstündigen Aussprache ermächtigte der Vorstand die Mitglieder der in Betracht kommenden Ausschüsse, tm Sinne der gefaßten Beschlüsse die Beratungen sortzufetzen, bzw. das Präsidium, gegebenenfalls nach den vom Vorstände anfgeftellten Richtlinien Parte ts-— Verhandlungen Slnzuleiten. Sie Wische« FngeudorganisaNonen Lefterreichs. Wir veröffentlichen von nun av regelmäßig kurze Urfovmative Mitteilungen über die einzelnen Jugendorganisationen in Men und dem Übrigen Oesterreich, die dazu dienet: sollen, öle Öffentlichkeit Über Ziele, Methoden, Struktur und Äand ^ver einzelnen Organisationen zu untevrichtei:. Alke Jugendorganisationen sind anfgefordert, uns derlei informative, Daten r' der unten angeführten Art zu übenrtittölnr Zugenvverelü „ßrer Isral". Der Jngcndverein „Erez Israel" wurde tm JaMö 1ßl9 gegründet. Er erstrebt ,ln erster Linie, seine Mitglieder auf hebräisch-kulturellem Gebiete auSzjnbilden und sie mit' den geistigen Wetten des Judentums vertrant zu machen, ferner die Propagierung und Fürdenurg der zionistischen Idee. Zwecks Erreichung Vieser Zte le werden fett der Gründung ddet hebräische Kurse mit Zß bis 40 Detluehmern gefühtt; der größte Teil der Mitglieder verfügt Über ein beträchtliches Wissen. Die Kurse stehen unter Leitung des Lehrers I Herzberg. Seit Mei Jahren werden sie durch die Israelitische Kultusgemeinde Mim subventioniert. Weiters werden hebräische Scchoth vegebmästig abgchaltm. Zur AusbildlUlg auf jüdischem ItMd zionistischem Gebiete werden systematische Seininare, Diskussionsabonde, Botträge und literarische Abende abgehalten. Helmabende, zrvanglose Zusamincnkünfte, .Veranstaltung vor: Feiern anläßlich jüdischer Feieriuü> Festtage und Ausflüge dienen der Förderung des Gemeinsä-aftsgefühles. Auf dem Gebiete!der zwttiftischer: Fonds sowie des Verkaufes von Schekalim weist der Verein namhaft« Erfolge auf. Organisator:sch untersteht der Verein dem zianistjischön Landeskomitee für Oesterreich; er fühtt an dasselbe die vorgeschriebene Parteisteuer ab und entsendet Delogierte zu den Parteimftanzen. Der Verein ist im Vorstände der zioitisbischm: Äezicksfektion li durch zwei Delegierte vertreten, welche an allen Arbeiter: der Sektion regen Anteil nehmen. Der Verein zählt 80 Mitglieder und hat sotnsn Sitz im eigenen Heime im 2. Bezirk, Zirkusgasf« 33.! Das Präsidium des Vereines bestcht aus dem Herren Isidor Lebenfohn, Isaak Deich And Nuchim Rosenchal. zlonlstliae zilgendsku»pe Leovowltudt Sttftuwlle a Gründung: Februar l0L4, Ziel und Zweck: Förderung mnd Verbreitung der rein zionistischen Idee unter AusschaltMg jeglicher parteipolitischer Tendenzen unter der jüdischen Jugend. . , Die Erreichung dieses Zieles wird angestvebt durch: a) Regelmäßige Zusammenkünfte zur freien: Erörtsru»^ der allgmneiwzümtsttschen Probleme; d) .Berdvottung dev Mischen ktultuv; c) Förderung aller Bestrebunge::, welche auf Hebung deS Misch!» VolksbewußtseirnS gerichtet sind; d) Verbteitung düs EMuKÜckhp Gedankens; e) Förderung der körperlichen Entjwickluvg der Mtgliedek, m ftevudschLftlichött Bestehungen zueinander durch Mntellung derselben in kleinere Gtttppen (MmMh-; b Mchattuugj der Mitglieder zu den jeweils attUellen iArbesien M die In. shituttonen der zionistisch:: Organisatim: A K. L., K. H. Schkel usw.) Mit gl iedvra n-atz-lt 108 (hnnpettdtch. Fsthri»«^: Die Leitung der JnMchMpch vckd vmtz eiuen siebengliedeigru Ausschuß besorgt.^.

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