Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2995 (30.6.1927)
- Date
- 1927-06-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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6 Wi-en, DmmerSivg 00. mt WIR ■ bitten unsere Leser und Freunde, M in Kurorten und Sommerfrischen in allen Restaurants, IM Kaffeehäusern und Lesehallen D stets unser Blatt zu verlangen! Operette mit einem fahr bekannten'Librettisten in Unterhandlung getreten sei, um ein von diesem verfaßtes Buch zur Vertonung zu bringen, und er nun fürchten müsse, daß er durch die vom Beklagten geübte Kritik in den weiteren Verhandlungen gefährdet werden könne. Der Kläger bewertet den Streitgegenstand mit 8000 Schilling und beansprucht au-f Grund des Gesetzes über unlauteren Wettbewerb die Zuerkennung einer Entschädigung und den Widerruf der evtvähnten Aeußerungen in mehreren Blättern. Bei der 'ersten Tagfährt wurde dem Beklagten eine Frist zur Klagebeanttvortung gegeben. Gin RobbachfShrer als Raubmörder Aus Schwerin wird gemeldet: Das Schwurgericht fe <9 ü ft r o W verurteilte den 1901 in Kiel geborenen Werner D e ck wegen Raubmordes zum Tode und wegen Betruges und Urkundenfälschung zu einigen Nebenftrafen. Beck gehörte den Baltikum truppen an und kam nach ihrer Auflösung zur Roßbach-Organisation, in deren Führerschaft er zeitweilig in Berlin, hauptsächlich aber als Kolonnenführer in Mecklenburg, tätig war. In Mecklenburg befaßte er sich mit der Stellenvermittlung für Landarbeiter. Er hat den Schnitter Putlotvsky ermordet und die Leiche in einen: Tannenwald verscharrt. Sie wurde dann von Tieren ausgegraben und angefressen. Putlotvsky hatte 500 Mark bei sich. Ein Jmpfprozetz. Der Swdtamtsdrrettor a. D. Dominik Gans begehrte namens seines minderjährigen Sohnes von der Dheresiamschen Mademie die Bezahlung von 43.745 S. Di« von Dr. Theodor Bernhard vertretene Klage stützte sich auf folgenden Sachverhalt: Der junge Gons kam 1903 als IZjähr'ger Zahlzöglinq öt das Theresianum und wurde am 6. Mai 1904 in der Anstalt gegen Mattem geimpft. Ein paar Tage später stellte sich hohes Fieber ein, Lähmungserscheinungen der Beine und 'des Unterleibes traten auf, der Zögling mußte ins Sanatorium Fürth gebracht werden, und erstnacheinem halben Jahre besserte sich der Zustand, doch ist noch immer eine Maienschwäche zurückgeblieben. Der Beklagten-Anwalt Dr. Hans Haß wendete ein, in der Akademie sei ein sechsjähriger Jmpfturnus eingeführt. Mit demselben Impfstoff, der bei Gans verwebet wurde, wurde auch e'ne ganze Reihe anderer Zöglinge behandelt, ohne daß auch nur bei einem einzigen nennenswerte Folgen ausgetreten wären. Der als Zeuge vernommene Chefarzt des Theresianum, Regierungsrat Dr. Andreas Kämpf, berichtete, während seiner 30jährigen Praxis an der Anstalt habe sich nie ein Jmpfschaden ergeben. Der junge Gans müsse als Erstimpfling angesehen werden, da d'e im Jahre 1917 an ihm vorgenommene Impfung anscheinend ohne Reaktion blieb. Bei dem Alter des Gans habe Zeuge auf Grund seiner ärztlichen Erfahrungen eine.heftige Reaktion erwartet, die auch tatsächlich erntrat. Die Zustimmung der Eltern einzuholen, habe sich erübrigt, da die Impfung in der Anstalt obligcvtoruch ist. Die LyMche fei frisch gewesen, die Impfung selbst nach allen Regeln der «Wichen Kunst durchgesührt wovden. Jn der Begründung des schriftlich hevabgelanaten Urteils des Ziv'.llandesgerichtes, mit welchem die Klage kostenpflichtig ab ge wiesen wird, heißt es: Die Erkrankung des Knaben wird auf die starke B'.ru- lenz der verwendeten Lymphe zurückgeführt. Da -diese vön einer staatlichen Impfstelle bezogen wuvde, waren die Organe des Therestarm-ms umsoweniger verpflichtet, das Präparat M untersuc^n, als sich bei keinem der anderen geimpften Zöglinge eine Gesundheitsstörung eingestellt hatte. Die Nichtvarnahme der Impfung hätte sich als eine Vernachlässigung der obliegenden Pflichten der Anstaltsleitung dargestellt. Psychiatrisches Gutachten par diftance. Der Mrtschaftsbesitzer Johann Leser aus Neufeld brachte beim Wiener Ziv?llandesgerichte gegen seine Am Steinhof internierte Gatttn Magdalene eine Klage auf Ungültigkeit der mit ihr geschlossenen Ehe ein, weil sie offenbar schon, vor der Eheschließung geisteskrank gewesen sei. Dies gehe daraus hervor, daß sie wiederholt mit Selbstmord und bald nach der Eheschließung mit der Ermordung ihres Gatten gedroht habe, obwohl ein vernünftiger Grund weder für den Selbstmord noch für den Mord vorlag. Der Gerichtspsychiater Professor Dr. Bischof gab auf Grund der Krankengeschichte und der vochandenen Protokolle fein Gutachten dahin ab, -aß die Geisteskrankheit erst geraume Zeit nach der Eheschließung eingetreten sei. Auf Grund dieses Gutachtens wies bas Zivillandesgericht die Klage ab. Gegen dieses Urteil brachte der Klagsvertreter Doktor Hamoig Wenger die Berufung an das Oberlandesgericht «in» die fich dagegen wendete, daß 'der- Sachverständige sein Gutachten abgegeben habe, ohne sich der Mühe zu unterziehen, die Geisteskranke in der Anstalt Am Steinhos zu untersuchen. Ohne die Autorität des Professors Dr. Bischof antasten zu wollen, müsse doch gesagt werden, daß ein psychiatrisches Gutachten, das fich bloß aus die Lektüre von Protokollen stützt, den Anforderungen nicht entspricht, die man an ein solches Gutachtenstellen kann und soll. Die primitivste Voraussetzung für die Abgabe «mes Gutachtens Wer eine Geisteskrankheit sei die Untersuchung des Geisteskranken. Es können ja auch aus der Schädeloiloun-g Schlüffe gezogen werden, worauf in den Lehrbüchern für gerichtliche Meoizm hingew lesen wird. Der Berufungssenat (Vorsitzender Hokrat Dk. Richter) gab der Berufung keine Folg« und bestätigte das erstrichterliche Urteil. Ja der Begründung hob der Vorsitzende hervor, auf Grund der änßerstlchima der Geisteskranken kö»ne keineswegs ein Gutachten M»r de» Geisteszustand geschöpft werden, die Krankengeschichte Mde eine viel verläßlichere Grundlage -für «in SachveWMW»Mlachion. SBtette* Morgen-eitimg VOLKSWIRTSCHAFT Adriatische Bertehrruachrichteu. (Von unserem Triester H.-Korrespondenten.) Am 21. Septenrber l. I. findet in Triest die erste Ausfahrt des Riesenmotorschiffes „Saturnia" der Cosnlich - Linie (24.000 Brt.) mit dem Ziel Südamerika unter Berührung von Neapel und Marseille statt. Seit kurzem verkehrt eine neue Lloyd-Linie ab Triest für Waren nach der Levante, unter Berührung von Canea, Kandia, Alexandrien, Port Said, Jaffa, Haifa, und Beirut. Die Häfen Syriens und Palästinas werden überdies durch die wöchentliche Syrienlinie bedient. Ab Triest können jetzt Güter über SB a t u nt mittels Lloyddampfer via Kaukasus nach Persien, und zwar nach Astara, Pahlevi und Täbris, geleitet werden. Die italienischrussische Gesellschaft in Mailand, welche die Ausschließlichkeit dieses Transitverkehres erworben hat, erstellte direkte Durchraten ab Bord Triest nach den genannten Plätzen. Gegenüber der Bahnlinie über B n s h i r c, Mahomerah oder Bassorah bedeutet die neue Verbindung eine 50prozentige Lieferfrist und eine ZOProzentige Sposenersparnis. Nunniehr sind durch die Navigazione Libero Triestina regelmäßige direkte Verschiffungsgelegenheiten ab Triest nach Südafrika (bis einschließlich Walwis- Bay, Dakar, Las Palmas) und nach dem Kongo (bis einschließlich Matadi) geschaffen. Die Ostasienlinie des Lloyd wird künftighin bei jeder zweiten Ausfahrt direkten Anschluß in S i n g a p o r e an die Dampfer der Marittima Jtaliana finden, welche den Weitertransport nach Batavia, Samarang und Soerbaya besorgt. Bei den restlichen Abfahrten der Vievwöchentlichen Ostasienlinie werden auch Güter nach den Häfen Holländisch Indiens mit Dürchgangsfrachtbriefen und Umladung in Singapore auf Dampfer anderer Vevbandsgefellfchaften angenommen. Die Abfahrt der Alexandriner-Eillinie erfolgt ab 20. August ab Triest jeden Samstag, 1 Uhr früh. Für Bier in Fässern österreichischer, tschechoslowakischer, polnischer und reichsdeutscher Herkunft wurde ab Bord Triest bis Bord Alexandrien ein neuer Spezialsatz von sh 24.— per 1000 Kilogramm erstellt, wobei aber der Provenienznachlaß entfällt. Die neuen Zuckerfrachten ab Bord Triest bis Bord Massaua machen aus: sh 17/6 per 1000 Kilogramm bei Sackpackung und sh 20.— per 1000 Kilogramm bei Kistenpackung. Die Reederei Tripcovich hat mit 16. Juni den täglichen Expreßverkehr Triest—Venedig und zurück (Dauer der einfachen Fahrt ungefähr 3 Stunden) wieder ausgenommen. Auf Rate»- Eine §dnrdgcvung der Teilzahlungs-Händler Wiens. Im Hotel „Bayrischer Hof" hat kürzlich eine Massenversammlung der Teilzahlungshändler Wiens stattgefunden. Es sprachen die Herren Richard Jacobi, Hermann S ch a r fv e r g, Kammerrat Volk, Kammerrat Friedm a n n, Herr Hermann K a m m» Präsident des Nähmaschinen- und Fahrradhändlerverbandes, und Herr Doktor Gelbard. Im Sinne der Ausführungen der Referenten wurde sodann einmütig eine Resolution angenommen, welche gegen die geplanten Zollechöhungen protestiert und die Aufhebung des Preistreibereigesetzes verlangt. Schließlich heißt es in der Kundgebung: „Der Teilzahlungshandel ist gegenwärtig in Oesterreich eine Säule des Handels und der Wirtschaft überhaupt. Die Zahl der Konsumenten, die ge-nmngen werden, die wichtigsten Bedarfsartikel aus Teilzahlungen einzukausen, ist in stetem Wachs en begriffen. Es ist sowohl im Interesse des Handels, des Handwerkes und der Industrie als auch im Jnterresse der Konsumenten gelegen, den Teilzahlungshandel zu fördern, sein Risiko zu verringern, ihn in geordnete Bahnen zu lenken und die Bestrebungen der Fachorganisation nach einer nrodernen Ausgestaltung dieses wichtigen Handelszweiges zu unterstützen." fax SSgeinduftriellentag in Salzburg. Gegen dre Auft>evung der RundholsausfuhwtMde. Sa tLb u rg, 29. Juni. Gestern nachmittags fand in der Handelskammer eine Tagung aller österreichischen Sägewerksverbände mit der Tagesordnung „Die Krise der österreichischen Sägeindustrie" statt. Der Vorsitzende, Präsident des Zentralverbandes der Sägeindustriellen und Holzinteressenten Oesterreichs, Dr. M. Tayentha l (Wien), schilderte die Notlage der Sägeindustrie und besprach die Stellungnahme gegen die Aufhebung der RundholzauSsuhravgave. Eine Resolution in diesem Sinne wurde beschlossen. Ser iuteruatiouale -audelMmmerkougreb Stockholm, 28. Juni.- Der internationale HandellSkaMnttnkongreß setzte heute seine Beratungen in den Komnrissipnen fort. Die KommisfiouzurBekämPfu ugderHandelShemmntsse tagte unter dem Vorsitz von Norman H. Davis (Amerika). Ter frühere österreichische Gesandte in Berlin, Riedl, sprach über die Anführung von KolleMpdertMeu über die internationale Rechtsstellung der Ausländer. Er bezeichnet« das System mit Paßvisttnrzwang als das schlimmste Hemmnis für den Verkehr. In der Kommission für Landstraßentravsporte sprach der amerikanische Automobiltndustrielle Roy'D. Chapin aus Detroit. Die Kotumission für Exportkredite tagte unter dem Vorsitz des Bankdirektors William Westerman (Rotterdam) und behandelte die Frage, ob die Kredite »viderruf« bar sein sollen oder nicht sowie die Fmge betreffend de»' unividerrruflich bestätigten Kredit. Lira und Peseta. In Zürich ist gestern die Devjse .A ailand aus 29.32 (gegen 29.22^3 tags vorher) gestiegen. Rach den Abschivächungen, denen Madrid seit einigen Tagen ltnterlag, trat diese Devise eine Aufwärtsvewegung an und erholte sich auf 88.50 (gegen 88.06 tags vorher). Fluß- und Kanakschtffahrt. Der Vollzugsausschuß des neukonstituierten Vereines für Fluß- und Kanalschiffahrt hielt am 10. Mat 1927 unter dem Vorsitz des Professors der Technischen Hochschule, Hofrat Ing. R. Halter, seine erste Sitzung ab. Hofrat Ing. R. Hairer gab in dem Elaborat „Leitlinien für die Lösung der Donaufragen" eine i Arbeit, die geeignet ist, als Basis und Ausgangspunkt > für eine allgemeine Diskussion über die Tonaufragen zu dienen. Andere Herren des Vollzugsausschusses erklärten sich bereit, Referate über rechtliche und wirtschaftliche Fragen zu übernehmen ES wurde b.eschlossen, der Vortragstätigkeit eine erhöhte Aufmerksamkeit zuzuwenden. Zum Schriftführer wurde Herr Ing. Dr. O. Vas und Ministerialrat Ing. H. Baravalle zum Sekretär bestellt. Aenderung d«r Geldbill in England. Aus London tvird gemeldet: ES verlautet, daß die Regierung sich darauf beschränken werde, int nächsten Jahre dem Parlament Vorschläge zu unterbrreiterr, die auf gewisse Abänderungen der Parlamentsakte betreffend die Geldbil l abzielen. Starter Zollaufschlag auf PneumatkkS w England. Klus London, 28. Juni, wird telegraphiert: Das Unterhaus hat mit 236 gegen 119 Stimmen einen Einfuhrzoll von 33.33 Prozent des Wertes auf Pneumatiks für Automobile beschlossen, nachdem es vorher mit 233 gegen 130 Stimmen c»nen Abänderungsantrag, der die Motorräderpneumatiks van diesem Zoll ausnimmt, abgelehnt hatte. Verjährung polnischer Forderungen. Bekanntlich gilt für die kausmämiilschen Forderungen in Polen die dreijährige Vevjährungsfrist; inifolgedessen werden jene notleidend gewordenen Forderungen, di« im Jahre 1924 entstanden sind, in diesem Jahve verjähren, wenn nicht zwecks Unterbrechung der Verjährung nri-t der Klage vorgegangen wird. wird berichtet: Die im Mai nach dem Ausland exportierten Waren stellten einen Wert von 4,695.386 Zloty dar, während die Exportziffer im April die Höhe von 8,497.000 Zloty erreichte. Die Ausfuhr im Mai ist somit fast um £te, Sälfte (40 Prozent zurückgegairgen. Der Rückgang bezieht sich vorrviegend auf den Export nach Rumänien: dorthin rst der Export um fast 3 Millionen Zloty geringer als im April. Rumänien hatte noch vor dev beabsichtigten Echöbung der Einfuhrzölle große Mengen eingekaust, so daß der dortige Markt mit Lodzer Waren überschwemmt ist. Im Mai ging infolgedessen der Export Lodzer Waren nach Rumänien fast um die Hälfte zurück. Die Warenausfuhr nach Danzig äußerte sich in der Ziffer von 446.900 Zloty, nach Litauen 232.762 Zloty, England 188.540 Zloty, Türkei, Persien und Palästina 147.402 Zloty, Rußland 145.000 Zloty, Lettland und Finnland 107.6U5 Zloty. Deutschland 102.310 Zloty, wobei die Unterschiede gegen den Vormonat nicht bedeutend sind. Konkurs einer staatlichen Fabrik in Jugoflannen. Wie S. O. P. aus Belgrad berichtet, wurde über das Vermögen der Vapa-Papierfabrik über Verlangen «der svanzösisch-sürbsichen Bank in Belgrad., der die Fabrik 12)4 Millionen Dinar schuldet, der Konkurs eröffnet. Da die Vapa-Papierfabrik vor kurzem von der staatlichen MonopolVvevwaldung Übernommen wurde, ist jetzt eigentlich ein staatliches Unternehmen in Konkurs geraten. Revifion des neuen rumänischen Zolltarifs. Aus Bukarest wird gemeldet: Da der neue rumänische Zolltarif von der eheinaligen Reaierung Averescu in Kraft gesetzt wuvde, ohne daß vocher die Genehmigung des Parlaments eingeholt wurde, hat der rreue Finanz minister MchaA Popovw! . eine Kommission eingesetzt die fich mit der Revision des Zolltarifs befassen soll. Insbesondere sollen alle diojemyen Zölle erhöht werden, d.e auf italienischen.Wunsch hin und gegen die Interessen der rumänischen Industrie niedrig festgesetzt wurden. Außerdem sollen aber auch die Kvnsumzölle» die eine Jnd,»stri« nicht beschützen und nur die LebenShal-krngskosten verteuern, nach Möglichkeit gänzlich abgebaut werden. Berttner Börse. Im allgemeinen war die Tendenzi den ersten Kursen nicht so ganz fest, wie es vorbörsl ausgesehen hat, da noch vereinzelt Schwierigkeiten bei der Reportgeldveschaffung eine gewisse Unsichechelt hettwvrufen. Nach den ersten Umsätzen wurde die Haltung wieder altzvrnern schwächer. Bald machte sich sedoch, von der Festigkeit einiger Spezialwerte ausgehend, wieder eine feste« Welle bemerkbar, wobei die Mehrzahl der Papiere wieder auf tag AnfangSnweau gebracht wurde. Der Anlechewarkt P v»Wg bei anziehenden Kursen, wogegen ausländische P-ntn» eher zur Schwache neigen. Sehr zugespiht Hab« sich ti* Verhältnisse am Geldmarkt. Taggeld ist sehr ftork wit 7 bis 8 Prozent gesucht. Geld über Ulttmo bedang ** AS SH Prozent, doch sollen auch Sätze darüber bezaÄr wvrden sein. Monatsgeld bleibt nominell 8 bis 9 Prozent. Levisenkurfe. Zürichs 30. Juni. (Schlichku-rse.) Paris 2ÖMM (SOM London 25.231/« (L5L23/»), New Yovk mW (6L&m 72.16 (72.13), Italien 29.32 (29^2M), Spanien (W Holland 206.12)4 (208.06), Berlin l£ß.O0 (MfL Wm 73.05 (73.06), Stockholm 199.00 (189.20). Oslo mu# Kopenhagen 108.90 (138.90), Sofia 8.76 W>M (16JS7U), Warschau 66.— (68.—), Butape» 90M mm, Bejlgrad 9.13 (9.13H), Achen 7.0» (7tv)/tz«cha»^W4 L» Bukarest 3.10 (3.10H), Finnland 18.10 Vbgn^> t inien 220.26 (220.26), Japan 24&60 <M.—). BiMMM SH (SH).