Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2993 (28.6.1927)
- Date
- 1927-06-28
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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)h. 2993 Ä'ien, Dienstag Wiener Morgenzeitung 29. JE 1927 SeAe 3 ganzen Vorteil bezeichnet er mit 300 Schilling. Auch ver« schiede ne andere Betrügereien hat er begangen, angeblich um eine Schuld von 300 Schilling decken zu können. Die Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen, doch wunde Morgenstern bereits dem Landesgericht eingeliefert. Ser Freispruch der Frau Grosavesru. Eine EttlSkung ves siaatsopernpersonals. ,2lt Betriebsrat der Staacsoper läßt durch eine Korrespondenz 'folgende Erklärung veröffentlichen: ,/2>ci das verzerrte "Bild, das Frau Grosavescn zur 'Rechtfertigung ihrer Tat von Trajan Grosavescn entivorfen hat, nunmehr durch ihren Freispruch gewissermaßen als öffentlich sanktioniert betrachtet tverden könnte, hält cs das gesamte Personal der Scaatsopcr für seine Pflicht, gegen den wehrlosen Toten öffentlich folgendes zu erklären: Wir, die Trajan Grosavescn durch Jahre aus persönlichem Umgang gekannt haben — gerade die Atmosphäre des Theaters läßt die Erregbarkeit der Charaktere in gesteigerter Form erkennen —Haben in ihm nrtma^ einen ungesitteten, lieblosen, brutalen Defekt Menschen lennen gelernt. Vielmehr lebt Grosavescn'in unserer Erinnerung als untadeliger, liebenswerter, treuherziger, naiv-harmloser Mensch und hochstrebcnswerter Künstler fort. Das Personal der Slaatsoper." . Fehlurteile von Geschworenengerichten. Feststellungen des österreichischen Nichtcrtages. Auf dem eben in Wien versammelten 2. österreichischen Richtertag sprach u. a. Prof. Dr. K a d e c k a über die Aufgaben eines modernen Jugendstrafrecht e 3. Er bekannte sich als Anhänger einer gründlichen Reform. Besonders lvichtig erscheint ihm, t n b t e Leu - m u ndsnote Jugendlicher keine S t r a f v o rmcrke aufzuiichmen. Aufgabe des Jugendstrafrechtes sei es, den Gedanken der Strafe hinter den der Fürsorge zurücktreten zu lassen. In dem jugendlichen Rechtsbrecher müsse das Gefühl der Verantwortlichkeit erweckt und an ihm gründlich wieder gut gemacht iverden, was andere an ihm gefehlt oder versäumt haben. Lairdesgerichtspräsident Dr. Schreiber (Wien) befaßte sich mit dem Thema „Laienrichter in der Justizpfleg e" und kam zu sehr interessanten Feststellungen, die im Hinblick auf den Mordprozeß Grosav e s c u erhöhte Beachtung verdienen. Der Vortragende konstatierte, daß die Geschworenen es vielfach als unerträglich empfinden, daß ihnen jeder Einfluß auf die Strafbemessung entzogen ist und daß sie ihren Wahrspruch ohne Rücksicht darailf crbgeüen sollen, welche Strafe einen Angeklagten, im Falle eines Schuldspruches treffen wird. Die Geschworenen interessiert aber nicht so sehr die juristische Konstruktion als die Strafe, die der Täter bekommen soll. Gerade darum sollen sich aber die Geschworenen nicht kümmern.. Daß ihnen dies beim besten Willen nicht gelingt, darf urrs nicht lvundern. Nach den ge¬ Die Arabesken-Mode. Von Wladimir Jabotinsky. 1. Colonel 2 a tu r c n c e hat vor kurzem endlich doch sein Buch „Revolt in the descrt" (der deutsche Titel könnte, so glaube ich, wohl nicht wörtlich, aber sinngemäß übersetzt am besten „Die Wüste im Aufruhr" lauten) herausgegeben. Das Buch hat eine romantische Biographie, ähnlich seinem Autor. Die erste Riederschrift war schon vor drei Jahren fertig und matt erwartete in England mit großem Interesse das Erscheinen des Buches, das Lawrences Kriegserlebnisse, über die soviel Legenden im Umlauf waren, wiedergeben sollte. Doch plötzlich war das Manuskript verschwunden — es heißt, daß es gestohlen wurde. Jetzt hat es Lawrence mit Hilfe von Bernard Shaw rekonstruiert. Ich möchte sehr gern Lawrences Buch besprechen, doch e r will es nicht. Ein Exemplar kostet 30 Pfund Sterling, die amerikanische Ausgabe (im ganzen 40 Exemplare) wird, so erzählt man, zu einigen tausend Dollar pro Stück verkauft; das ist ein Ppeis, den sich nur ein Mitglied der Jewish Agency leisten kann, nicht ein gewöhnlicher Sterblicher. So kann ich nur wiedergeben, was über das Buch in den Zeitungen steht, und das ist nicht viel. Die Pariser Rezensenten erzählen überdies etliche Abenteuer des Autors — u. ia., lvie er Allenby dazu brachte, ihm die Erlaubnis» und die Mittel für die antitürkische Propaganda unter den Arabern im Ra men eines großarabischen Ideals unter englischem Schutz zu geben, und wie Lawrence diese Aufgabe durchführte. Diese Episode ist schon lange aus arideren Quellen fcetaunt und ich persönlich finde nichts Besonderes an ihr; Allenby konnte man stets von allem überzeugen, was man wollte, mit dem einzigen Risiko, daß ihn zwei Tage später jemand anderer vom Gegenteil überzeugen werde; doch da Lawrence sofort nach der Unterredung mit Allenby abreiste und in Beduinenlleidung in der Wüste untertauchte, waren spätere Bemühungen vergeblich Die arabischen Scheichs von etwas zu überzeugen, war auch nicht schwer, besvrrders lueuu man 200.000 Pfund Argumente in der Tasche hatte. Die militärische Hilfe, welche diese Propaganda brachte, darf nicht überschätzt werden: ein französischer Sachverständiger hat feftgestellt, daß König Husseins Armee im ganzen aus 5000 Menschen bestand, darunter 1600 Generalen und anderen Offizin,>n. Die Menteuer Lawrences sind an und für sich , enns; interessant, doch im Vergleich zu jenen Epopöen, die der franmachten Erfahrungen kommt es vor, daß die Geschworenen von der Erwägung ausgehen, der Angeklagte habe eine Strafe in einem bestimmten Ausmaße verdient. Sie suchen dann die Fragen in einer solchen Art zu beantworten» daß die von ihnen beabsichtigte Strafe resultiert. Je mehr sich die an sie gerichteten Fragen ihrem Verständnisse entziehen, um so eher werden sie diesen Weg einschlagen. Fehlurteile sind natürlich dadurch unvermeidlich. 6in Erdbeben im Verborgenen. Am 23. Mai d. I. verzeichneten sämtlich: Seismographen der gesitteten Welt ein Erdbeben, dessen Ausschwingungen in Europa selbst diejenigen der letzten großen Katastrophe in Japan an Heftigkeit übortrafen. In einzelnen Beobachtungsstationen wurden die feinen Apparate sogar zerstört oder außer Funktion gesetzt, und Oxford meldete, daß dies das größte Erdbeben gewesen sei, das sein Observatorium jemals verzeichnet habe. Hute» i Berücksichtigung der Meldungen sämtlicher Stationen wurde! schließlich festgestellt, daß das Zentrum dieser gewaltigen Er- ' schiltterung irgendwo in Jnnerasien gelegen haben könnte. Es ■ sind dies Gegenden, aus denen seit der Flucht des größten! Teiles der christlichen Missionäre vor den kommunistisch-natto- > nalistischen Ausschreitungen der gegen die Fremden verhetzten i Bevölkerung nur ganz unverläßliche und spärliche Nachrichten in die Welt dringen. Nun ist die Post aus K a n s u, der innerchinesischen Provinz zwischen der äußeren Mongolei, und Tibet, irr der Userzone eingctroffen, und wie die englischen Blätter berichten, enthalten die verschiedenen Briefe fürchterliche Schilderungen von der Verheerung, die durch das tatsächlich stattgefundene Erdbeben verursacht wurden. In der Hauptstadt Lang tschau der Provinz. wurden neben anderer Verwüstung zwei Pagoden im Alter von zweitausend Jahren dem Erdboden gleichgemacht. Mr. Belcher von der chinesischen Jnlandmission zu Liangtschausu teilt weitere Einzelhciteit des Erdbebens mit. Es begann am 23. Mai um 4 Uhr früh mit einem leichten Stoß, dem um halb 6 Uhr ein zwei Minuten langes Beben folgte, durch das die halbe Stadt in Trümmer gelegt wurde. Die Stadtmauern und die sie überragenden Türme wurden bis aus eineil zu l Schutthaufen zusammengerüttclt. Alle Telegraphenlinien wurden uulgelegt. Zahlreiche chinesische Familien v'.'.'oren unter den cinstürzenden Gebäuden ihr Leben. Steinerne Sviegel. Einer. Expedition von Archäologen, die sich die Erforschung der‘ Geschichte der britischen Kolonien zur besonderen 'Aufgabe geinacht haben, glückte es kürzlich, in einem alten Indianerdorf nahe bei Hazelton in Britisch- Col u mb ien eilten der seltenen Steinspiegel auszutreiben, die iir früherer Zeit von einem in Skeena-Dal aitrsässigcn Jndianerstnmm benutzt wurden. Das seltene Stück besteht aus einer dünnen Scheibe schwarzen Steins, dessen , unteres Ende sich zu' einem Handgriff verengt, während die Oberfläche der Steinscheibe selbst hochpoliert ist. Ein uraltes Mitglied des Stammes der Hazeltonindianer zeigte den Archäologen, wie der Stein als SpiegH benutzt wurde. Zn diesem Ziveck wurde die Oberfläche a n- €M8NA-wllM MIT SltfBH FSWÄNRTeira’MS Kß&PTKaUHCSMSTTE& gefeuchtet; war dies geschehen, so spiegelte die Oberfläche das nrenschliche Gesicht so scharf und deutlich Wider, daß selbst feinste Härchen und die Färbender Mgen klar zu erkennen waren. Nach der Erklärung des Indianers wurden diese Steinspiegel von den Stammesangeihörigen benutzt, wenn sie für die Kriegstänze und die Stamnresfeste „Maske" machten. Durch die Einführung der Glasspiegel imtthcit die Steinspiegel überflüssig. Sie sind heute Seltenheiten geworden und haben einen hohen Preis. Berfichenmg gegen Ehebruch Die vielgerühmte Geschicklichkeit Pariser Schwankschreiber wird immerzu vom Pariser Leben unterstützt, das ihnen täglich seinen heiteren Stoff zuträgt. Ein solcher Schwank des Lebens beschäftigt augenblicklich die Pariser Gerichte. Er beginnt, was freilich mehr zeitgemäß als lustig ist, mit einem tödlichen Autounfall, dessen Opfer ein Pariser Kaufmann ist. Die gramgebeugte Witwe ordnet die Papiere des Verunglückten und findet in ihnen den Bewes, daiß er schon seit einiger Zeit in ihr unbekannt gewesenen intimen Beziehungen mit einer anderen Dame stand. Sie entdeckt, daß er viel mehr verdiente, als sic wußte, aber dieses Plus seinem ztveiten .illegitimen Haushalte widmete, und wie sie weiter sucht, findet sie eine Versichern,igspolizze zugunsten der bevorzugten Freundin. Es mag sein, daß bei diesen Entdeckungen die Tränen der Witwe langsam versiegten, um so mehr als sie keinerlei Versicherung für sich zu entdecken vermochte. Wenn es auch bisher keine Versicherung gegen Ehebruch gibt, so fand sie die Vorsicht, die Ehebrecherin und nur Diese versichern zu lassen, zu weitgehend, und sie versuchte, ein Urteil gegen die Versicherungsgesellschaft zu erzielen, wonach dies: ihr und nicht der Freundin die asseknrierte Summe wuszuzahleii hätte. Der Anwalt fand einen Paragraphen, Anwälte finden stets einen Paragraphen, wenn es gilt, einen Prozeß zu führen, und das ist der eine Prozeß. Ein zweiter aber geht gegen die Schuldigen an jenem Unglückssall des Autos; die Witwe beruf* sich darauf, daß ihr Gatte 60.000 Francs verdient hätte und wünscht, eine Rente in gleicher Höhe als Entschädigung zu empfangen. Aber die gegiierischcii Aiiwälte verweisen daraus, daß der Verunglückte feiner Frau gegenüber sein Einkommen yur mit 20.000 Francs angegeben und bloß diesen Betrag ihrem gemeinsamen Haushalt zugeführt hätte; der größere Rest war dem zweiten, illegitimen Haushalt bestimmt. , Folglich dürfe di: Witwe nur eine Rente von 20.000 Francs zugesprochen erhalten; ein Mehr wäre unmoralisch, sie würde dadurch aus dem Unglücksfall ihres Gatten einen ungerechtfertigten Verteil -ziehen, und das Auftauchen solcher moralischer Erwägungen in diesem Prozeß würde auch noch einem Courteline Ehre machen. Tatsächlich hat diese Beweisführung auch den Richtern eingcleuchtet; sie gewährten der Witwe nur die 20.000 Francs, von denen sie wußte, nicht den unbekannten Rest. Wer wie sie, in Tränen über all ihre Verluste — den Gatten, dessen Treue und den verlorenen Prozeß —, nach Hause kam, warzösische Flottenlommandant Paul JacqueS in seinem Buch „Kämpfe zur See" schildert, in dem er unparteiisch sowohl englische als auch deutsche Heldentaten beschreibt, sind sie ein Kinderspiel, und im Vergleich zu den Erlebnissen unseres Josef Trumpeldor bedeuten sie gar nichts. Wirklich interessant wäre cs, Lawrences eigene Meinung kennen zit fernen, denn er ist ein Mann, der denkt und Bildung hat — doch davon erzählen meine Rezensenten nichts; ich vermute, daß auch sie das kostbare Buch nur in Gegenwart seines Besitzers flüchtig auschauen, der aufpaßt, daß ihnen beim Umblättern nichts an den Fingern hängen bleibe. Das ist schade; denn Lawrence ist der geistige Führer einer ganzen Schule englischer Orientschwärmer und es wäre von Ruhen, seine Ideen aus erster Hand kennen zu lernen.. So aber weiß man nur, daß er und seine Glaubensgenossen dem Orient helfen wollen, für ewige Zeiten das zu bleiben, was er heute ist: Orient. , Malerisch, besinnlich, fern allem Modernen, mit mehr Kamelen als Eisenbahnen (außer denen natürlich, die für'England von strategischem Wert sind). Lawrence hat einmal einen Aufsatz über den Zionismus veröffentlicht; darin hatte er nichts gegen diese Bewegung einzuwenden, doch nur unter der Bedingung, baß die Juden den Orient nicht europäisieren und daß sie selbst sich den orientalischen Sitten in Denken, Lebensform und Kleidung anpassen. Neberhanpt will Lawrences Schule den Orient als eine Art Museum erhalten, darin man sich des Bildes der Menschheit zu Harun-al-Raschids Zellen erfreuen kann. Ein Rachhall dieses Standpunktes war in der bekannten Erklärung unseres Freundes, des Gouverneurs Storrs, zu hören, der beteuerte, solange er, Storrs, Gouverneur von Jerusalem sei, werde es in seiner heiligen Stadt keine Tramway geben. Natürlich hat Lawrences Schule für ihren Standpunkt auch eine eigene Ideologie konstruiert des Inhalts, der Orient habe eine besondere Kulturseele, die nicht nur ganz verschieden von der Zivilisation des Westens, aber auch an sich wertvoll und der Erhaltung und Konservierung rvürdig sei. Eben deshalb wäre es interessant, zu hören, wie Lawrence das beweist. Unter den gegebenen Umständen aber muß man sich mit anderen. Aposteln begnügen — und an beneu fehlt es, Gott sei Dank, nicht, weder bei uns noch bei den Nichtjuden. 3. Unter der: Russen, die in Paris» leben, gibt es jetzt eine starke intellektuelle Bewegung, die sie „Enrasianismirs" nennen, also — wie das Wort besagt — zur Hälfte Europa, zur Hälfte Asien; aus dieser Fisthy-fifthy-Mischurrg besteht, so sagen sie, die russische Seele. Andere erkläret: es anders: nicht Europa und nicht Asien, sondern eine besondere Menschengattung zwischen beiden. Ich habe eine Eurasianistenversammlung besucht. Sic haben einige interessante, wahrhaft gebildete Führer. Aus einem Abend läßt sich schwer das volle Verständnis einer solchen Bewegung gewinnen, um so mehr, als sie schon zwei verschiedene politische Richtungen in sich schließt. Eine ist der Ansicht, der richtigste politische Ausdruck der eurasianischen Seele sei die Autokratie, natürlich mit gewissen Korrektiven, die andere kündet, der richtigste Ausdruck sei das Sowjetsystem, natürlich auch mit gewissen Korrektiven. Während ich mir so die Korrektive anhörte, bekam ich Herr Eindruck, die korrigierte Autokratie sehe der englischen Monarchie von heute verblüffend ähnlich und das korrigierte Sowjetsystem der Schweiz. Beides ist Westen, ohne jede Hoffnung, sich jemals der Schönheit des Ostens nähern zu können. Doch das ist nur ein Detail, die Hauptsache aber ist, daß diese Russen in Paris auch daran glauben, „Orient" sei nicht bloß eine bestimmte Stufe der Kulturentwicklung, sondern eine selbständige Kategorie der Kultur — mit anderen Worten: die heutige kulturelle Entwicklung iAsiens und Afrikas führe nicht dazu, daß der Orient allmählich nach den modermen westlichen Methoden der Technik, Wissenschaft und Kunst zu leben lernen werde; vielmehr könne und werde er die letzten, höchsten Grenzen sozialer:, politischen, rvissenschaftlichen, künstlerischen Aufstieges erreichen und doch vom Wester: so verschieden sein und bleibe» wie heute. Dennso begründen es die Eurasianer — Orient und Okzident find nicht Kwei Exemplare der gelben Baumgattung, die sich unter verschiedenen klimatischen Verhältnissen entwickelt haben, weshalb der eine sich besser entwickelt hat als der andere, der ihm jetzt nachwachsen muß — nein, sie find vielmehr zwei verschiedene Banmgattunjgen oder noch mehr: der eine ist ein Baum, der andere ein Vogel. . . . Unter uns Zionisten gibt es auch Eurasianer. Ihr Hauptquartier ist heute natürlich — nicht Palästina, sondern Berlin und Prag. Der Inhalt ihrer Predigten ist der gleiche wie bei den Pariser Russen, nur auf die Juden angetvendet. Auch hier sind die zwei Richtungen feststellbar: einmal wird verkündet, die Jude«: seien das Fifthy-sifthh- Produkt aus Orrerit und Okzident und unsere Mission sei, den gegenseitigen Geistesimport und -export der beiden Welten z:l vermitteln; ein anderes Mal wird radikal prp- -vifiifiiiwfuiraTnT & ssutÄiiÄ