Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2991 (26.6.1927)
- Date
- 1927-06-26
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Gekv-6 SNvr, Somrwy 28. Fmti WS7 Skr. SSNl Des tte«e Zcha-WM!-, Gomrea» u«L Luftbad „Hohe Warte". Heute wird die nunmehr fertiagesteltte städtische Badeanlage uas der Hohen Warte eröffnet. Die Genreinde hat du Grundflächen der ehemaligen Filmgesellschaft Dreamlcnrd abgekaust und dort das fetnerzeittge Anfnaymsatelirer zu einer Lchwinwchalle mngestattet. Das Badebecken ist 25 Meter lang und 14 Meter breit und für Schnttmstner und MbtschnNimner eingenchtet. Die grüßte Wasierriefe ist 3.60 Meter. Die Schnnmmhnlle hat große, auf Rollen verschiebbare Tore, die es ennöglichen, die eine Längsseite gegen dos Sonnen- und Luftbad zu vollständig zu öffnen. Bor der Schwimmhalle ist eine große Rasenfläche, dre für Zwecke eines Sonnen- und Luftbades mit Liegebrettern und Bänken reichlich ausgestattet wurde. Di« neue Badeanlage unrd ungefähr tausend Ümkleidegeleaenheiten besitzen. Dte Badepreist wurden in derselben HM. wie Wr da- Schtvnnln», Saunen- und Luftbad „Krapfemvaldl" und Ottakring" festgesetzt. Für die BenÜtzttung eine- Kleiderkästchens sind für drei Stunden 60 Groschen und für eine Kabine 1.40 Schilling zu zahlen. Kinderkarten kosten 10 Groschen. Amben am Sportplatz Hohe Warte Veranstaltungen statt, dann wird die neue Badeanlage bis zehn Uhr abends goMret sein. Besitzfcheiue über Einrichtmqen für drahtlose TelagraMe. Dte Poswerwaltung macht die gewesenen Radtoterlnechiner, welche Besitzscheine über Einrichtungen für drahtlose Telegraphie haben, darauf aufmerttam. daß alle Besitzscheine mit 30. Juni 1027 ihre Gültigkeit verlieren. Bei Fortdauer des Besitzes sind die Befttzschetne binnen 14 Tagen beim zuständigen Ävgabepostamt zu erneuern. Der Besitzschern bereclftiat nur zum Besitz und zur Verwahrung von Empfangseinrichtungen und deren wesentlichen Bestandteilen. ■■ Die Inhaber von Besitzfchetnen sind daher zum Betrieb einer , Rundspruchempfangsanlage, das heißt zur Teilnahme am Rundspruchverkehr nicht berechtigt. Zmoideryandlungen «erden van der Telegraphenbehörde mit Geldstrafen bis zu 600 Schilling oder Arrest bis M ernem Monat bestraft. Außerdem verfallen die Empfangsanlagen (Bestandteile) ' ohne Rücksicht darauf, wem sie gehören, zugunsten des Bundesschatzes. Der diesjährige Träger -es Aohnr-Pvetses. Mn 20. Mai fand an der Wiener israeAtisch-ttzeolvgischen Lehranstalt die diesjährige Zuerkennung de- Komtt-Preises sAr die ausgeschriebene Preisarbeit statt. Rach oer Eröffnungsrede dvs Rektors 'Hofrat Dr. Ä. Schwarz, in: welcher er aus die Bedeutmrg des amerikanischen Judentums für das europäische hinmies, wurde der PrerS für die Ausarbeitung veS Themas „Sammlung und Erforschung der auf die Shnaaogen bezüglichen Gesetze tn den christlichen Staaten" Herrn Doktor Josef Wahrhaftig aus Jaworow (Polen) znerkanut. Hierauf wurde das Thema der nächsten PreiOarvett bekanntgegeben, welches lautet; .«HlMda und Exegese ber Josephris FlaviuS". ÄnMl-tmg Mischer Gärtner- Ein kleiner Kreis von Menschen in Men trügt sich mit dem Gedanken, eine jüdische Gartenbau-Unternehmung zu Wrffeu, um die Ausbildung ftidtsther! Gärtner zu ermöglichen. .M wurden bereits zwei in Ahlem» der bekannten jüdischen , Bartenbauschule tat Deutschland, ausgebildete Gärtner gewonnen und ein geeignetes Grundstück im 13. Bezark ge- - pachtet. Es ist zunächst geplant, jüdischen Athmtslopn Gelegenheit Mt geben, unter der Aufficht der beiden Fachmänner die Gättnerei zu erlernen. Dieser gewiß empfehlenswerte soziale Plan be^rrf der Unterstützung der jüdischen Oeffentlichkeit in Men. Die Initiatoren bitten, ihnen Kapital von 26 Schilling ausivärts unverMNslich gegen Schuldschein, rückzahlbar am 1. Jänner 1930, dorzustrecken. AEnste etteitt Herr Rabbiner Beka Fischer. 13. Bez. BiraMgafst 56 (Tel. W-A-L3). Der legte TMMIN der Sch--kewMo«. Dos Mutstische Laudeskomiiee für Oesterreich Seilt mit, daß die Gchekelverrechttung bis Montag, den 27 Iutt, 13 Uhr Wittags erstreckt wurde. Das reüPhÄNverTtkchniS erscheint, wie wir erfahren, in der ersten Hälfte des «Monats Jutt dieses Jahres und wird den Abonnenten gegen Entrichtung der Zustellgebithr von 40 Groschen und gegen Rückgabe des vorjährigen Verzeichnisses zugem-tttelt werden. Bet der Abfassung des neuen Verzeichmpes wurde bereits auf den Ue oergang auf daS Millionenshstem Rücksicht genommen und acwissen Teilnehmernummern ein Buchstabe, utw zwar A oder D vorgesetzt. Diese Buchstaben ersetzen die v. Ziffer einer fechsstelttgen Nummer und sind daher beim Verlangen der vezWichm Nummer zu nennen- Wer rauft ein Mrwgerdcakmak? Im „Berliner Tageblatt" stand folgendes Inserat: Die Stadt Kartuzy (Pomorze—PoniereNeu) verkauft mit Genehmigung der Vorgesetzten Behörde , das hiesige alte deutsche Kmcherdeäkmal, das einen LandsturmMaun in voller Rüstung darfteM. Das Denkmal welches im Jahre 1899 Vorn Bildhauer Max Meißner,. Littedenaw-Berkn, anaefertlgt ist, ist aus Mtpferbrorr-e gegossen und wregt fchüt- MNgsweise 7 Zentner. Der Anschaffungspreis betrug im IahZe Mg reichlich 6000 GoldtnaÄ. Das Denkmal ist Mftich zu erwerben nur als Kunstwerk und nicht als . Hmvffe. Angebote sind Magistrat spätestens bis zum u richten an den hiesigen “ Juni d. I. TS destckt sowohl Schwüle der Hitz' wie der Liebe, . Mr werden von beiden bald schach und bald matt, mb* mir nicht Herma stets frische Antriebe. Ich hätt' bet der Hitze da» Dichte» schnell satt. Herma ist Saft von HBR6ö*MAte, Erfrischungsgetränk. En gros: Carl Huber, Wien, XVlft. — Telephon 29*4*64. E Die schönsten Bade-Hrottie rstosse zu villigsten Preisen bei Kvnn L Fried, VI., Linke Wienzeile 40, im Hofe. E Nach SokSautinopel gehen die nächsten Reilsen der ,Dttmar- Mt de« Uüstdamvfovn der Gesellschaft. Bon Genua durch -das Mittelmeer, über Neapel und Sizilien ins Aegäische Meer nach der Stadt am Goldenen Hom, der Eingangspforte m den Wunderländern Asiens. Die Rückkehr erfolgt nach Marseille, der interessantesten Hafenstadt Franikreichr. Gosamtdvmr der Reite, von Wien dis Wien, zwanzig Tage. Die'Preise Kr diese schönste Urlaubsfahrt sind außergewöhnlich billig, 650 Schilling beträgt 'der Grundpreis. Da die Mittelmeerfahvt der „Neptuma" abgesagt wurde^ wird Fritz Karpfen bei der evsten Reist am 10. Ktl: die Deilnchmer durch die Natur* und KlMstdenkmaler 'der italienischen unb kleinoWischen Mstenorte sichren. Auskünfte und Anmeldungen umgehend beL der ,MtN«ck^1„.KüWtuerttng '18, Telephon 66-0«. die Mauke des eleganten Herrn VN.. Kaiserstraß« 123 »t, Ateerstraße « SCHKA1 TTTTTTTTT JÜDISCHES JEDEN a £ i Mk «MM mm Mmmrcs. ' Aus Munkacs meldet I. T. A.: 62 hervorragende Gelehrte und Rabbiner aus Polen nick» Ungarn, unter ihnen die Rabbiner von Lemberg, Bvody, Tarnopol upv., sprachen gegen den Rabbi von MmckacS, Chaim Ckiestr Sch a p i r o, das Verbot aus, i-n rvligiösam Fragen zu entscheidou (Mur Horaah). Gleichzeitig gaben sie dev Mehchert der jüdischen Bevölkenrng die Erlaubnis, aus der Gemeinde, der Rabbi Schaptro Vorsicht, auMtreten und eine neu« Gemeinde Mt einem anderen Rabbiner an der Spitze za bilden. Rabbi Schapivo hat, wie erinnerlich, vor Ärngeu Mvn-rtün viel von sich sprechen gemacht, als er einen Barmspruch gegen den berühmten ,^gLlger Rebde" 'in.stjeattcher Zevemcnüv im der Synagoge sprach. I» Wimkaes werden im 'ZusamMLnhange mit dor Gnd« scheünmg dev Rabbiner irMte Pfe zwischen den beiden. Partvien,, erwarte^ Regelung der Lelchenfrage br Pole». Aus Warschau wird rms berichtet: Das Problem derLieferungjüdifcherLeicheufÜr anatomische Zwecke, das den Anttsemiten zum Borwand für Ausschreitungen an den Untvevsitäten dient, hat hauptsächlich deshalb so scharfe Formen angenommen, weil bisher keine gesetzlichen Verfügungen hiefür bestanden. Nunmehr hat das MrntstLrium des Innern einen Gesetzentwurf ausgearlbettet, durch welchen diese Frage endgültig erledigt werden soll. Das Gesetz enthalt Bestimmungen über die Bestattung von Leichen im allgemeinen und das Vorgehen bei Todesfällen in verschiedenen Spitälern. Nach dem neuen Gesetz werden in Spttalern die Leicheir von in Spttälern verstorbenen Heimlosen und solchen, die keine Familie Hintersassen, dem anatomischen Institut ausgeliefert werderu Um jedem Mißbrauch: vorzubeugen, bestimmt das Gesetz ausdrücklich, welche Personen als Verwandte des Verstorbenen angesehen werden und daher das Recht in Anspruch nehmen können, die Leiche zur Bestattung zu übernehmen. Me Regierung hofft auf diese Weise, die gan^e Angelegenheit des Leichenkonflikts aus der Welt zu schaffen. Es sei hierbei bemerkt, daß die jüdischen Organisationen auch bisher nur aus dem Grunde gegen dre Beistellung jüdischer Leichen Mellung genommen haben, weil diese Frage mangels jeder gesetzlichen Grundlage der WiMür der .in Bedacht konunenden «Stttlleu auZgeRefert war. Schwere wirtschaftliche Lage der Faden in Mand.! ÄürS RLtz-a wüd uns geschrieben-: Infolge der schweren wrrtschasilichea Lage der Juden in jEsiland ist auch das jMsche Schulwesen rm Lande in eine fast, unüberwindliche Krise geraten. vr. Lee K. Frankl Mer dm Men Laadwirt. . Dr. Lee L Frankel, Mitglied der Aewish-A^enieyj IkvmMifsio» mW Dizepväsident der Metropolitan Life Jusnvantt Company in Mwyork, führte bei dem Empfang, den Erckmel Kisch, der Leiter dev Zionistischen Exekutivv in MlLstiuo, ih« zu Ehren gegeben, hat, u. a, anSr > j Ich weile nun. schon 14 Tatze i« Palästina, und immq noch Mrmen die Eindrücke auf mich ein. Ich bin besonders hingerissen von der Tatsache, daß sich in Palästina der Tps des jüdischen LjLMd'w'i.Vt.S M ein hochwertiger Menschen! heranbÄdet. . j w» wt on (wiuo^h ui uw| den Verlauf der in Wilna dreier Lage abgeyalbenen Kam stvenz der jiddischen Presse in Polen wird uns in. Ergänzuni unserer ersten Meldung noch geschrieben: Die Konferenz dauerA drei Tage und war .von 40 Delegierten beschickt. HanptsLchliä waren me kleineren Provinzblüttvr vertreten, während größer Städte, wie Lemberg, Grovno, Lublin, gar keinen Vertreten entsandten und auch die Warschauer jiddisch Presst nur schwatt repräsentiert war. Es wurden sieben Referate gehalten, vo, denen dasjenige Salinan Re ist ns über dto stodtschs Press in der ganzen Welt und Nachman Meistls über das jiddisch Bun in der ganzm Welt die interessantesten waren. Reisin gÄ 300 Zeitunasorgane in jiddischr Sprach in dev tzanM Wel an. eine Ziffer, Via vom.Wilnaer wissenschaftlichen Institut stst gestellt wurde. In Polen^ erschien 17 jiddisch Tagesblättvri also bedeutend mehr als .in lAmertka.. Dafür aber stchvtt di Anstagen der Mischn Blätter in Men in gar keinem Dev haltnis zu den riesigen lAuflagen der jwdischn Tageszeitnngm in Amerika. — Schlimmer steht es mit dem jiddischen Back Nach Ansicht Meistls bestehe lvohl Nachfrage nach dem jiddiflchi Buch, doch schle es an fachmännischen Mthodett für den mo> dernen Buchvertrieb, weshalb der jiddische Büchrnm-ttt sich ft einem krittschen Zustande befinde. Die Konferenz beschloß Ä Bildung eines .Verbandes der jiddischen Presse in Polen, MM mehrere Resolutionen zum Schutze der jiddischen Presst an uni beschloß, den Kampf im Interesse der Ddtscheu Schure, Eprack und Kultur einheitlich Kt führen. , ‘ Vereine, »ortröge und Versammlungen. Verband der Ziottisten-glevtsioulsten Wiens. I a b o -t: n s ik i trifft Montag um 7 Uhr abends am OstbahiM ein. Der VerbaM der Zioniisten-Meviifionisten ladet ans diesenl Wege alle Frtzmüx ein, am Empfang wMnehmen. Treffpunkt: 147 Uhr, Ankunft. serte Ostbaynhof^ — Wiener Bech-Hamidrasch, 2. Bez.. Tempel. gasse 3. Heute Sonntag, ü—6 Uh haus: „Geschichte des Judentums Soziale Hllssgemeinschaft Anitta Müller. Aus Arckrtz tx* Rückkehr stmer Vorsttzenden, dev Frau Anitta Müller-Cohen. von ihrem fast einjährigen Aufenthalt in PaMttmt hält der Vorstand am Donnerstag, den 30. d. M^, um %1 Uhr abends ittt Festsaal des Jüdischen Zentrums, 2. Äez., Untere Augavtvw> straße 36, eine außerordeMiche Sitzung ad. TaaesordmMg: Begrüßung .der Frau Müller-Cohen durch Rabbiner Doktor Feuchtwan g. Tätigkeitsbericht, des Jüdischen Zentrums der Sozialen HilfSgemeinschaft. erstattet von Dr. Jftoor Klober. Jüdisches Realgymnasium in Men, S. Bez., Lastellazaasse Nr. 36. ÄuifnaHmspvüsung Mittwoch, den LS. Juni, 8 Uhr AnlnoHmsprülfungLtare 10 Schilling. Lebte Lprtreo, neu und atttlk, Vorhäoge, Decken Atelier für Spitzennttäbeeterung KQttsti Lpttrenluttusttte jutte David L, Seit6fgMee Mr. M 1IEQM. KORNMEHL OROS3FLE1SCHHAUEREI Zdttiriie: lx., BhiMi, BtrggiMi Vi, felepdea u. t, 1 e f et ft n t Hl r H e H an 61 a 11 e tt Abteilung für nttC-FUiach f AtÜMth^ «fts EhfVÖfaiBtft «rüvdimm der itt. ftt, gerbelnfli Wien ßX., Bergkftese 15 XVHi., Wälu'ingerBtr^e 97 4aM( KtiKtis- 40 Ein Teil der jüdischen Schulen ist von der Gefahr dev Schließung bedroh. ES wurde eine Abordnung nach Finnland entsendet, um bei den dortigen Juden die erforderlichen Fonds zur weiteren! Erhaltung der mit so großer Mühe und vielen Opftru KMmdeten jSdlWtt Lchranstalten zu erlangen. Bor dem Veth-rr« gestorben. l Wan meldet uns aus Ke smart: Wn trugrscher Fall trug sich im Beratungssaale des hiesigen Rabbiners Nathan Grünbnrg während einer Gerichtsverhandlung zu. Dis Parteien Josua Koerrhü-u s^r aus Kesmark und dessen Schwiegersohn Heinrich NarzLsomfeld aus Zizs-Bala standen tn eine« ErbschaftSangelegenheit vor einem Schiedsgericht unter dem Vorsitze des Rabbiner-. Während der Verhandlung küm es zwischen den streitenden Parteien zu heftigen Auseimmdersttzungen, irl deren VöklMtf KotMhÜüstr eine beleidigende Äeußevung Men- ÜKer seinem Schwiegersohn fallen ließ. Diest AeuHernng brachte NatYistnstld in solch hochgradig» Erregung, daß er von einem Hearz sch lLg getrchstn zusamnienbvach. Mau Mirführte Rarzisenstl^Ns'Mtal^-Üo!^ ievtangen, statt»- 6in Anfrnf der hebkAscheu Lehrer. ' Dar Wiener Verband der Hebrätschlehr^ w sucht unS um Veröffentlichung des mÄsiehendsn An f r«foL Der Inhalt spricht für sich und mir fttvttstkn rächt daran, 'baß die jüdischen Eltern dem ÄppeU der Erzieher ihrer Kinder, der wahrlich nicht auf Rosen gebetteten Pioniere der hebräischen Sprache, entsprechen werden. Jüdische Eltnril ' 1 Der hebräische Lehrer ist es, der Ihr Kind zirm Juden, tum erzieht, es mit der Schönheit der hebräischen Spoachq vertraut macht. Er hält den zersetzenden Einfluß d« SWaA vom jüdischen Kinde fern, er schafft di« Bvrmissttznugon döi nationalen und religiösen Lebens in der Diaspvra, und in seinen Händen liegt die Zukunft des gesamtst Judentums. Obzwar er mit größter Mufapstruilg und mit Idealismus seinen Beruf ausübt, gibt es doch viel« jüdisch« Eltern, dirbewußt oder unbewußt, ihn alljährlich Au Bvgrnn der Mtteir auf Gnade oder Ungrmve seinem Schicksal ÜVerlasstrr. Rach zehn Monaten schtovrer Arbeit wird der hrbvittschs Lchvsr w ein« unhaltbare materielle Lage versttzt, statt daß e-r die wohlverdiente, dringend nöttge Erholung genießvn Der hebräisch« Lehrerverband wsndet sich daher mr dst jüdischen Eltern mit der Bitte, dem hebräischen Lehrer sivsS» witllig sein Mcht einzuräume« 'Nttd thm durch Entvjtch, takmg des ihm gebührendem HvttorftchA.4«WsW>^