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Wiener Morgenzeitung · 1927-06-26 · Heft 2991 (26.6.1927) · p. Seite 3

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2991 (26.6.1927)
Date
1927-06-26
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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\*rEM-E-L''V ^§7. MWL- W) Nr. 8991 Men, SvnMry Wr-ttev MorsertzVWltzs Al AkWE> »kk M WWkL Ser letzte Tag des Prozesses. Der große Schwurgerichtssaal am Vormittag Ist halb leer. Die Prozeßhyänen (vorwiegend werblichen Geschlechtes) kommen iricht mehr auf ihre Rechnung, denn der ,^ampf um die Schuld" der mit Hilfe aller Einzelheiten aus zwei verunglückten Ehen geführt wurde, ist vorüber und es gilbt keine Vergleiche mehr zu ziehen, keine Partei zu nehmen. In dieser ruhigen Atnwsphäre wird die letzte Zeugenaussage — eine schriftliche, die des Temesvarer -Arztes Dr. Salvator Bujak — abgegeben. Darin heißt es, die Che Grosaveseus sei nicht glücklich gewesen; Grosavescu habe, als er nach dem Tode seines Vaters nach Lugos fuhr, dem Arzte gegenüber sich bitter über seine Frau beklagt; er erzählte von fortwährenden Streitigkeiten -und sagte,'daß er sich scheiden lassen wolle. Er «zählte auch, daß einmal seine Frau mit einem Nasiermefler * auf ihn losgegangen ist, sie hätte ihn, wenn er ihr das Messer nicht entwunden hätte, sicherlich getötet. Glücklicherweise kam er mit einer geringfügigen Verletzung eines Fingers davon. Er traue sich jedoch nicht, sich scheiden zu lassen, da er fürchte, daß ihm dann seine Frau etwas antun würde. Mt der Verlesung dieser Aussage war das Zeugenverhör beendet und der Gerichtspsychiater Hofrat D r. H ö-v c/I erstattete das psychiatrische Gutachten über die Angeklagte. Er besprach zunächst die Ehe zwischen Tvajan und Nelly Grosavese-u -und sagte unter anderenrr Es haben sich in dieser Ehe zwei anormale Charaktere Gefunden, zivei ganz gegensätzliche Charccktere. Die Frau ist eine überaus energische, hervschsüchtige, außerordentlich seWstbemußte Person mit einem Wesen, das wir Psychiater maskulin nennen.- Sie ist wenig auf das Erotische erpicht, legt auf das Aeußere nicht allzu großes Gewicht, es fehlen ihr die gewissen Züge von Eitelkeit, die sonst allen Durchschnittsfrauen anhaften. Diesem nvaskulinen Wesen ist ein feminin veranlagter Mann gegenüber-gestanden. Es ist eine Eigenheit solcher maskuliner Frauen, daß sie feminin veranlagte Männer faszinieren, denn diese wollen sich unterwerfen, wollen beherrscht werden, fühlen sich in solchen Ehen wohl. Die Ehe zwischen derart veranlagten Personen wird aber zu einer Gefahr für -den Mann, wenn die beiden Charaktere auch noch in anderen Richtungen auseinandergehen, denn dann sind die schwersten Zusammenstöße nicht z-u vermeiden. Der verstorbene Grosavescu war ein etwas primitiver Mann, aus bäuerlichen Verhältnissen eurporgekommen. Ich habe in der geheimen Verhandlung auseinandergesetzt, -in welcher Richtung er anormal veranlagt -war. Er war ein sogenannter Masochist, ein Mensch, der sich gern unterwirft, bei dem Zn'ch-- tigungen ein Lustgefühl bewirken. In den in der geheimen Verhandlung verlesenen Briefen offenbart sich eine beispiellose Unterwerfung, wie ich selbst sie noch nie gesehen habe. Er verspricht da, daß er sich nie werde scheiden lasten, er bittet sie formell, ihn unter Kuratel zu setzen und ähnliches. Ein solcher masochistischer Mann ist der geborene Sklave. Hingegen -war die Frau von einem abnormen Aktivitätsdrang beherrscht, der sich ununterbrochen betätigen wollte, unö sie hat auch ViÄ geleistet, -was auch'oiÄ^zK^Mru'GMsten geschah. Auf der anderen Seite war sie infolge ihres Minderwertigkeitsgefühles von ungeheurer Eifersucht beherrscht. Sie wußte, daß sie kerne Frau mit starken äußeren Reizen, daß. sie ihren Konkurrentinnen unterlegen sei, und aus diesen MinderwertigkeitsgefShken heraus, wachte sie eifrig darüber, chre Position nicht zu verlieren. Wir sehen daher auch bei seiner künstlerischen Förderung, die sie ihm angedeihen ließ, eine mehr egoistische Komponente. Wenn in diesem Zusammenhang über ihrenEyanckter von Anbeginn etwas gesagt werden soll, so -muß man wohl feststellen, daß sie vom Vater her erblich belastet war. Seit je war Nelly Grosavescu eifersüchtig, aber aneinem Eifersuchtswahn leidet sie nicht. Es ist noch die Frage zu erörtern, ick sie sich zur Zeit des Schusses in einem Zustand der Sinnesvevwirrung, einer Bewußtseinstrübung, befunden hat. Die von ihr behauptete Erinnerungslosigkeit erstreckt stch nur auf das Ergreifen des Revolvers und auf den Schuß. Es ist nach nreiner Erfahrung von vornherein unglaubwürdig, daß fie sich gerade nur an dieser Ereignis nicht erinnern kann. Dazu kommt noch, daß ste sich schon lange vorher, gleichsam spielerisch, mit dem Gedanken getragen hat, ihn zu erschießen. Damit ist nicht gesagt, daß sich die Angeklagte nicht in einer großen inneren Erregung befunden hat, aber diese Erregung hat nicht jenen, Grad erreicht, wie wir ihn bei sogenannten p.a th-o-lo g-i-s ch-e-n Affekten scheu. Ich muß aber sagen, daß diese Frau von -Geburt ans, in ihrer ganzen Charakteranlage und durch die aufreibenden Verhältnisse der Ehe dazu disponiert war, daß ihre Reizbarkeit gesteigert wurde. Sie war also eine für eine solche Handlung in hohem Grade disponierte Frau. Mer wir können vom psychiatrischen Standpunkt nicht zugeben, daß sie sich im Augenblick der Tat in einem Zustand krankhafter «MnneSvevwirrung oder Sinnesverrückung befunden hat. Der zweite Psychiater Dozent D r. Groß schließt sich diesen Ausführungen an, fügt aber hinzu, als Kriterium eines krankhaften Zustandes müsse herangezogen werden, ob die Tat der Person fremd ist. Das ist aber nicht der Fall, denn aus wiederholten Aeußevungen ist erwiesen, daß sie sich wiederholt, wenn auch spielerisch, mit dem Gedanken der Tat befreundet haben mag. Die Tat ist also -nicht als persönlichkertsfromd, nicht als einem Krankheitsaffekt entsprungen, zu betrachten. Damit war das Beweisverfahren geschlosten. I Küchen, Vorzimmer | Kinder-«. Mädchenzimmer I- Spezialist MÖBELHAUS WEISS Vifl., Neubaugasse S1 ß& $ait 1087 € Für den Schlußakt des SensationSprozeffe-Z hackte sich das Interesse ttnd>er lebhaft gesteigert. Bor Beginn beä NachmtttegSverhaudl sammelte stch eine überaus große Menschenmenge vor dem Tore des LandesyerichicS an uttjjf versuchte stürmisch, Emlaß.zr»-.-eichalten.. QSMtam bald zu ev*- .regterv. schließlich-.geradezu wüsten ni»-devm Verlauf z-w^i dev Justi-z-so'l'dakt-vm, welche die Menge abAudvängen vvvsucht hatten, leicht v-evletz't wunden-. ES muhte ein starkes Wacheaufgebot hevanigezogen werden, das bald sämtliche Zugänge aÜsperrte und die angesammelte Menge zerstreute. Euige Minuten nach 3 Uhr «öffnete der Vorsitzende die Nachmittagsverhandlung uüd richtete eine strenge Mah- Nlu u g an das Publikum, das jetzt den Saal dicht füllte, sich jeder Kundgebung im Verkaufe der Verhandlung zu enthalten, da er sonst den Saal rücksichtslos räumen lasten ivürde. Hierauf ergriff der StaatSanwalttDr. Tnppy das Wort zu seinem Plädoyer. In einer zwevdreiviertel Stunden dauernden Rede trug er das Material für die Begründung der Schuld Nelly Grosaveseus' zusammen. Der Schlüssel zum Wesen der Angeklagten — führte der Staatsanwalt aus — ist, auf eine kurze Formel gebracht: Alles an dieser Frau ist trügerisch, nur ihr Machtwikck-c ist echt. Immer hat ste sich mit Rachegäxlnken getragen, wenn ihre Macht bedroht war. Und mehrmals hat sie die Drohung ansgestoßen: „Ich werde dich erschießen!" Eine Nelly Grosavescu aber sagt so etwas nicht leicht, sie ist eine Fvan von Intelligenz; sie weiß, was ste sagt. Nie durfte sich gegen diese Frau etwas auflehnen, gegen Widerstände ist sie immer mit Gewalt vorgegangen. Deshalb hat sie sich gegen den Ermordeten gewendet, der sich von ihr freimachen wollte." dies hat ihr. die Waffe in die Hand gerückt. Sie wehrte sich, da Trajan Grosavescu nach allen vorangegangenen Mühsalen seiner Ehe plötzlich den Drang zur Selbständigkeit empfand und allein nach Berlin reisen wollte: Da fürchtete Nelly Grosavescu die vollständige Loslösung.- Während der ganzen Verhandlung hat sie stets das denkbar Schlechteste über ihren Mann gesagt, nie sprach fie ein gutes Wort über ihn, denn Güte stt ihr ebenso fremd wie Liebe. Erotische Eifersucht, die man in dieser Tat sucht, liegt nicht vor, denn Nelly Grosavescu liebte nicht m der Weise, daß sie Eifersucht empfinden konnte. Nur verletztes Machtempfinden leitete ste, ihre maßlose Herrschsucht ist die Triebfeder ihres Wesens. Der. Tat war sie sich vollständig bewußt, sie hat ausdrücklich bei ihrer ersten Vernehmung auf der -Polizei erklärt: „Ich habe meinen Mann erschossen, weftst mich Qr( wäDt hat". Sie wußte also, was ste getan hat. Die Che der Frau- Nelly Grosavescu war nicht glücklich, aber sie war nicht schlechter als tausend andere Ehen und tausend andere Familien währen glücklich, wenn chre" Ehe so wäre, wie die des Ehepaares Grosaveseus: keine materiellen Entbehrungen, keine Krankheiten, Kinder, reiche gesellschaftliche Beziehungen. Was die Angeklagte erleiden mußte, war also nicht so arg, daß es fie besonders hevaushov. und Hr mildernde Umstände verschaffen könnte. Sie hat wohl mehrmals spielerisch von einem Selbstmord gesprochen, .Äber.eiae Nelly Grosavescu begeht nicht SeWstnwrd. Es-gibt, keine Mttdermrgssrüude für sie, denn - sie - hat v-o^vb-»pa.ch?t'L-r'w'e<K§L^don Mord>begangen. Sodann--erhielt der Vertreter der PribatLeteM-gten, Dr. Pr^eming-er, das Wort. Er appellierte kurz an die Geschworenen, dem Toten seine von der Angeklagten zu Boden getretene Ehre wiederzugeben. Materielle Ansprüche stelle er keine. Jas jüdische Pretzburg. Bon Ludwig Bajto. Heute findet die jüdische Gesellschastsrerse nach )reß«bu.rg statt, welche vom Landeskoinitee der österreich'.schcn Zionisten veranstaltet wird. Durch wundervolle Auen gleitet fachte das Schiff dahin. Weit und breit ist üueder ein rrüensckMchjes Wesen an -den Usemn, noch eine menschliche Behausung sichtibar. Das Auge lugt ungehemmt in die weite, »mr ab und zu durch den Flug eines Bogels oder durch das Rauschen und Rascheln der BaiumwipfÄ aus ihrer Ruhe aufgelschduchte Landschaft. Von der Feme winkt der Schlotzbevg mit der Ruine, schon grüßt vom sanften., gründenden Hang deiv alte Judcaftrredhof, wir 'landen irr Pretzbiwg. - UiraAe BoKiehlMgen knüpfen diese Stadt an. Wien. Vom PoWischear und Güfuhlsmähiigen gmiz abgesehen, wird man zunächst an allen Ecken und Enden'des Einflusses bau Wien auf die künftlorifche Gestaltung dieser Stadt gewahr. Es braucht nur an das Reitevbild des heiligen Martin, ein Moistevlvvök des großen Wiener Barockkünstlsrs Raphael Doimer und an eine'ganze Reihe von Bauwerken, der Wiener Schule erinnert zu am&m. Der Preßburigor hat sich deiw auch initmer als ein „halbster" Wltener gsftMt, der Ausflug in die nahe Großstadt gehörte immer M den Gepflogenheiten und KEturbodiivsnrssen des Peeßburgers. Denn ein festes Band schlang sich fett jeher um beide Städte. Gang besonders stark war aber seit jeher das Gefühl der ZusaMtneirgehüriglsit zirKschen den alten Judenjsiedlrmgen beider Städte, die in ihren Schicksalen ach! so viele gemeinsame traurige Züge anfweisen. Vortreibung und Verbannung schweben einem- Damoklesschwert gleich Wer ihnen, das gar zrr oft auf sie heriniedorsaust. Die für den Handel icheraus günstige 'g-eogvaphrs.^', Lage Pretzburgs am großen ^Arvme, wo sich die Karpathen zur Wene verflachen, übt eine große Anzi-ehMrgskrast auf die Juden, aus. Ihre blühende G>ometn>de wird aber immer wieder zerstört. Ost kommt es vor, daß die aus Wien Verjagten im>bLnachöarten Pretzburg eine neue Heimat suchen, dmm pochnr wieder die Pretzburger Bevtrieben-en an die Türen ihrer Wiener Brüder. Als 1626 ttngarn in der Ebene von Mohacs der türkischen Uebermacht erliegt, glaubt es die Scharte ambesten durch die Vertreibung der Juden mlswetzerr zu können. Und die avmien Pvetzburgsr Juden müssen zn allererst daran glauben. Aber schon zwei Jahre später schreiten die Wiener Juden, die sich selbst in einer bedrängten Lage Lefinderl, zugunsten ihrer noch unglüMcheren Pveßburger Brüder beim Kaiser ein, der ihnen daraufhin tatsächlich die Rückkehr nach der ungastlichen Stadt erlaubt. Aber nur wenige Jahre der Ruhe sind ihnen vergönnt, denn fünfzig Jahre später müssen sie wieder zum Wanderstabe greifen. Nach ihrer Rückkunft begillnt von neuem das grausame Spiel, lind so ist der Lebei^sweg nnsereK Voltes in. dieser Stadt.mit Dränen benetzt. Unter Antlvvnüung aller Mittel n'.iuß der Jude trachten, sein primitives Recht' das des Lebens, zu erhalten, wobei er den geldgierigen Vertretern der Obrigkeit oft seinen lctzteu Pfennig in den Rachen -werfen muß. Selbst die Kaiserin Mavia Theresia, die auf dem Preßburger ungarischen Landtag ovschoint, laßt sich den. Schutz durch klingende Münze 'bezcchlen. Die Juden nennen denn auch diese Steuer unter Anspielung auf die Herrschevrn: „Malta-Geld." Dann geht die Sonne der Freiheit auf, es dröhnt die Erde unter den Schritten dev Revolution des Jahres 1848. Auch die jüdischen Sbuderteen, die in Men die Hochschule besuchen, schwärmen für die Freiheit und dvoheir der tyrannischen Regierung. Aber die alten Preßburger Juden sind kaisertreu und —'wie es Steigmund Mayer in seiuenr Buche so kösttlich schildert -— glauben nicht daran, daß Oesterreich an 4ae -Gelaas" zugrunde gehen lver-de. Me Freiheit soll aber den Preßburger Juden übel bekommen. Die seit dem MWelalter stets judenfeindliche, die Stadt beherrschende deuffche Bürgerschaft, schließt die freiheiitltebenden Juden aus der Nationalgarde aus und fordert sie mvf, ins Ghetto zurückzutehren. Es kommt hiebei zu äugen Exzessen, wobei der Pöbel die Judensiadt plündert. Dasselbe Spiel wiederholt sich zwei und drei Jahre spater und in ganz verstärktem Maße 1882, zur Zeit des TisZa EszlavLr-MtualmordprogesscZ. Noch Ende der achtziger Jahre spukt die Bl-wkMge iin-dm Köpfen dsr- Pretzbtwger. * Die Preßburger Wdischs Gemeinde, die auf ein mehr cÄS -siebenhundertjähriges Alter zurückblickt, blieb niemals unberührt von den Strönmngen inr Judontunr, die Gemüter standen Niemals abseits. Selbst der falsche Messias Sabbatat Zewi, der soviel Unheil angesttftet hat, fand treue Anhänger in dieser Stadt. Unter ihnar ragte der Elsässer Rabbi Mordechjai Mochiach hervor, der hier 1-729 den Tod fand. Die Stärke dieser jüdischen Stadt lag aber fett jeher in ihrer Gelehrsamteit. Die gelehrten Rabbiner der Gemeinde genossen schon im 18. Jahvhmrdert großen Ruf: Mosche Charif und Meiv Barby waren anerkannte Größen. Gekrönt tvnrde diese Epoche durch die überragesrde Gestalt des grotzm Lehrers Rabbi Mosche Sofer (1762 bis 1889), der seit 1893 <m der Spitze des Preßburger Rabbinates livirkte. Der aus Frankfurt mn Rterin gebürtige Rabbi, nach sememl bedeutendsten Werke „Chatam Soser" genannt, war die letzte große telmudische Kortiphäe unter den tvesteuropäischerr Rabbinern. Er schließt eine wichtige Periode ab, die in dieser Richtung keine Fortsetzung hat. Rabbi Mosche Sofec lebte in der Stir-mi-- rmd Drang- Periode der AufÄärung und der rcligiüsar ötesövm «nd war bereit, für das geringste Gebot zn Feld«' zu ziehen. Gr faß init Firrcht der «neuen Zeit -ins Antlitz und behütete mit M%ktarn*?**

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