Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2991 (26.6.1927)
- Date
- 1927-06-26
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 Wien, Sonntag Wirrer Morgerrzettmrg ZS. Juni 1927 Lv. 2991 Amerika und seine Heloten. -X. Wien, 26. Juni. Die mneMmischen Flieger setzen ihre Rundreise^ fort. I» akkn Hauptstädten» d-ie sie ben'ihren, sind die amerikanischen Gesandten im Auftrag der Regierung zum Empfang anwesend. Dies gibt der Reife ein. besonderes Gepräge. Der Maße amerikanische Staat steht Hutter den zwei einfachen MBnnenr und-benützt ihre Fahrt zu einer intponiereuden Propagtmba. Es soll der Unterschied klar hecausgemcheiteL wek^ den, der Maschen den europäischen. Formen urü» Methoden und der amerikanischen Auffassung von der Einrichtung der Gesellschaft, ihren Wegen und Zielen besteht. MbgU dem raserrden Tempo amerikmüschen Lebens scheint es ja fast, als führte Europa cm still--beschauliches Dasein. Aber bebcitft nnm, daß alieS, was in Amerika geschieht, in der Wurzel auf die Initiative europäischer Kultur izurückgeht, dann erweist sich, daß der Unterschied nicht das IVesen ersaßt, sondern mtr inr Tempo liegt, in der AinoendurWsart, die Europa süwrzeit erreichen kömtte, wen.it es sich xNtschlöfft, seine politischen Methoden auf den amerikanischen Stand zu bringen, zumal auf den innenamerikanischen Stand. Die Einigung der europäischen Staaten auf Aufhebung aller Zollimerr, die Herstellung eines von Biskaya bis zunt Ural reichenden Wirtschaftsgebietes würde gewiß auch in Europa latente Impulse wid Energien tvecken, die das amerikanische kTencho sehr rasch hinter "sich ließen. Mer diese Einigung ist freilich ein utopischer Traum; es lohnt nicht, bei der Ausmalung der Folgen zu verweilen. Alle ^geistige, politische und technische Kultur, 'Europas ist dem Seperatismüs Aewidmet, der, von Amerika aus gesehen, den Charakter der Reservation erhält, in der Büffel und Indianer ihr sorgfältig geschlitztes Eigenleben fortführen und einander jeden Schaden tun, zu dem sie der Trieb veranlaßt. Amerika ist groß und frei. Ein riesiges, einheitliches Wirtschaftsgebiet, in dem'der Bürger in einer großen und freien Anschauung erzogen wird. Amerika hat keine eigene Kultur erzeugt. Sein Denken und Arbeiten "ist europäisch, aber durch Initiative und Tatkraft fast bis zur Unkenntlichverändert, so sehr, daß jede Erfindung europäischen Geistes drüben ihr besonderes amerikanisches Gepräge Erhält. Sie wird mugegossen und präsentiert sich dann als etwas^völlig Neues. Me Fehler europäischer politischer 'Systematik —'‘ fetritO leider gibt es eine solche, die die gleichen Erscheinungen im Frenidenrecht Englands wie in der Geisrnnungsunterdrückung auf dem Balkan zeitigt — tauchen in Amerika auf imd bekommen dort die tl. S. A.-Mcrrke. Die Verwüstung der politischen Moral, die in Europa zum Weltkrieg trieb und in ihm kulminierte, ist von Amerika ausgenommen worden. 'Wäre die Union dem Kriege ferngehlieben, so hätte sie den Frieden erzwingen und viktü-ren können und er wäre vielleicht noch Ärger ausgefallen als in Versailles. Aber Amerika wäre vom Gift des Natio- »mlismus Und Imperialismus verschont geblieben. Die Anteilnahme am 'Kriege hat dort Zehr arg gewirkt unb sie hat der großen und freien Erziehung der Bürger "Grenzen gefetzt. Es ist ein politischer ^kmerikanismus entstanden, größer, stärker und reicher als irgend ein europäischst' Nationalismus; alle Rücksichten auf die Geschichte und chen Werdegang des Staates wurden beiseite gelegt. Die amerikanisch. Freiheit hat sich hinter einem Etnwanderungsreglement verschanzt. Das verschärft das Unglück Europas, dessen inrmer wachsender Ueberschnß au 'Verzweifelten und Unzufriedenen nicht "Äfließen kann. Nie in einem Zöchenden 'Kessel wirbelt Reaktion und Revolution durcheinander, sinnlos und planlos; Faseismus rmd Kommunismus zeigen als Manometer den immer höher steigenden Druck. Hoheitsvoll, abgesperrt steht Amerika diesem Zustand gegenüber, iriaHnt die Streitenden liebevoll an die Segnungen der holden 'Eintracht und legt ihnen von Zeit zu 'Zeit die nicht .'eingelösten 'Kriegs- Wechsel vor. Im alten 'Sparta gab es einen 'Tag, an dem die Heloten ''sich öffentli chbetrinken durften, um dann der Jugend als abschreckendes Beispiel für die .MWniichkeit des Suffs vorgefuhrt zu werden. l Anrerika ist gewiß glücklicher als der alte 'Kontinent. Es hat von ihm Kraft und Kultur empfangen urid kann heute der Jugerch viel höhere und weitere Ziele setzen und tut dies auch in jedem Sinn, im technischen und im politischen. >Wer ist nicht gerade die Jugend, deren Spitzenleistung jetzt der ganzen Welt vor Äugen geführt wird, ein Beweis gegen Mnlsrikas Politik? Der SkanÄnavier'Lindbergh, der Schotte Chambertin und der Jude' Levine könnten .vielleicht, wmn ihre Eltern nicht vorsichtiger gewesen wären, heute nicht nach Amerika einwandern. Sie sind dev Jugend Mnevikas ekngegliedert worden, die in einem gest^igkrten Lebensmut vorwärts strebt. Sie will den Geist ihrer Heimnt bewähren und über die Erde tragen. 7Air sind ja dessen '.Zeugen gewesen und wir sehen es, wie diese Flieger das Sternenbanner tragen. Sie sind eine vor allem ans die Jugend wirkende Propaganda der amerikanischen Vitalität, und es wäre ein Glück für die Zahmst der europäischen Völker, wenn dieses Beispiel wirken würde. 'Aber wie dß. Dinge hier stehen, 'ist jeder SkeptiMnus berechtigt. Europa hat seine Jugend zUnr Haß und MM Revolver erzogen, Europa VekeMt sich zur Bodenständigkeit und zum Numerus clauses, Europa verkommt in seinen.Müden. Es vKck Amerika nicht gefährlich werden, das seine Flieger cheHchM, damit sie büe Heloten sehen und studieren können. kqchx Veneeln-rrivkkur'kMrgreich dek ebie Fürsorge und Kolonisation in PaMim. GrspkSÄ «it A«Ma MWer^ohen. £ Ein vvllcs Jahr hat Fvau.Änitta M ü l l e rt Cohen an der Sette ihres Gatte» Sam Cohen in Er« Israel gelebt und gewirkt. Sie ist jetzt zu vorübergehendem Aufenthalte nach Europa gekommen. Gleich nach ihrer Ankunft in Wien hatte einer unserer Mitarbeiter Gelegenheit, mit der durch ihre Wiener FLrsorgetiatigrait rn der Kriegszert und durch die im Nochkriege auf den ganzen notleidenden jüdischen Osten ausgedehnte Kinderrettungs aktton hochverdienten Frau zu sprechen, die bekanntlich auch z» den Dorkämpferinmn des Zionismus, des Gedankens der jüdischen Erneuerung und Errettung des Judentums durch den Ausbau von Erez Israel gchört. Die Aeußerungen Anitta Müller-Cohens sind nachstehend im wesentlichen wtedergeyeben: ^8or drei Jahren kam ich als zionistisch gesinnter Tourist nach Palästina und sah das Land mit jener Begeisterung, die jeden erfüllen muß, der das erstemal „Jerusalem" erlebt, das Tote Meer sieht, dem Chaluz auf palästinensischer Scholle begegnet. Da ist man ganz von dem Glück erfüllt, das historisch denkwürdige Judenland zu sehen, und von dem noch größeren Glück, daß ein neues Geschlecht die Scholle „im Schweiße des Angesichtes" erarbeitet. Jetzt aber kam ich als Mensch, der in Palästina bleiben imd schaffen will. Da steht man das Land anders an, als bloß ehrfurchtsvoll und gewinnt alsbald eine durchaus kritische Ei u st e l l u n g, studiert die Arbeitsweise der Menschen, die Methoden der Führer, welche den Aufbau dirigieren, den Lebensstandard, und will sich vor allem darüber klar werden, wie man das eigene Leben im Lande einzurichten hat, denn es ist die erste und wichtigste Maxime, die jeder nach Palästina kommende Jude sich streng ernprägen müßte: Jeder beeinflußt die Entwicklung des Landes durch feine persönliche Lebensweise. Ich kam nach Palästina in der Zeit der ärgsten Wirtschaftskrise und hatte in dieser schwersten Zeit als Fürsorgerin Gelegenheit, das Judentum von Erez Israel bewundernd kennen zu lernen. Ungefähr 50 Prozent der Bewohner von Tel Aiwiw waren fürsorgebedürftig, aber der Stolz des palästinensischen Juden empfindet auch in schwerster Not materielle Hilfe als demütigend. D'er in Europa geschulte Fürsorger muß sich absolut wou enmst-e l le-n. Es gibt in Tel Awiw, wo ich wirkte, keine Schnorrer, die Menschen kommen überhaupt nicht zu der Fürsorgestelle, man muh sie aussuchen, man muß ihnen förmlich zur Nachtzeit das Brot ins Haus schicken. Wenn man sichtlich Notleidende ausforscht, werden sie die eigene Notlage stets zu verschleiern -suchen und auf den bedürftigen Nachbarn Hinweisen. Die Fragebogen, die wir den Kindern gaben, waren in der Rubrik „Was betonnnst du zu essen?" — schreiben Sie doch dieses denkwürdige Detail in Ihre Zeitung! — fast immer unwahr ausgestellt und zwar zu U n gn n-st e-n dieserKinder. Hilfsbedürftige nehmen in diesem merkwürdigen Lande nur ungerne Geldunterstütznngen. Es hat mir in Erez Israel Herzweh verursacht, Gelder zu verteilen. Ein bezeichnendes Detail: Wenn man tröstet: „Es wird schon besser werden", erhält man die Anbwort: „Gott gebe, daß e8 Erez Israel besser geht". Unter dem Eindrücke der wirtschaftlichen Depression, die ich in Tel Awiw vorfand, wandte ich mich an Rektor Magnes, der volles Verständnis für die Situation zeigte und durch dessen Vermittlung der amerikanische Joint Geld für unser Hilfskomitee zur Verfügung stellte. Wir haben uns zunächst um die Kinder gMmmert (in unserer Kinderausspeisung wurden gegen 2000 Kinder versorgt), die Tätigkeit der Fürsorge dann auch auf andere Gebiete ausgedehnt und — was mir das wichtigste erscheint — eine Zentralstelle für soziale Fürsorge geschaffen, dev die Fürsorgeinstitute der G e m e i n d e i n T e l A w i w und alle anderen Füvsovgeeinrichtungon, die nach Verbänden gegliedert, angeschlossen sind. Bei diesem Werke des Znsammenfassen^ bestehender Einrichtungen und bei der Beratung des Arbeitsplanes habe ich ein herrliches Verständnis der jüdischen Menschen Palästinas gefunden, wie es wohl in keinem anderen Lande Wett zu finhen ist. Selbstverständlich fragt sich jeder, der nach Palästina kommt, um Bürger von Erez Israel zu werden: Welche« Weg wird diese- Land nehmen. Nach meinen gesammelten Erfahrungen glaube ich sogen zu müssen: Das zionistisch« Aufbauwerk erheischt eine grundlegende Aenderung des Systems. Palästina wird nicht ausgobaut als Wohnhaus für Auserwäihlte, es muß eine Heimat für das Volk werden. Als soziale Arbeiterin muß ich auf der Fovdevmrg nach der Masiemmfiedluug bestehen. Diese Forderung wurde bisher nicht evMt, weil die Zionistische Exekutive stch bisher nur um die landwirtschriftliche Siedlung gekümmert hat, ferner, weil bisher fast nur mit den bestehenden zionistischem Fvnd s das Larvd cmsMhaut wurde und «me Mafftnfiedlnng mit uschb lmtkich ist. Meines Erachtens wird^die notwendige Aenderung das Hauptaugenmerk auf teeftädtischeKolonisatiowri^«^ wobei ich sofort bemerke, daß ich es für falsch halte, wenn vielfach behauptet wird, daß bei der Städtekolonisatiou sich danotwendige zionistische Streben nach neuen jüdische»« Lebensformen nicht erfüllen laste. Das Schlagwort von „Galuth, welches man wach Erez Israel trägt", hatte ich für Unsinn. Wer nach Palästina kommt, hat schon durch diesen Entschluß das Galuth negiert. Es ist ferner endlich dringend geboten, daß man die Budgetierung nicht unter Rücksichtnahme auf die bestehende» Parteiungen, sondern durchaus nach dem Nützlichkeitsprinzip vornrmmt. Bei aller Wertschätzung für das landwirtschaftliche Pioniertum darf man heute nicht übersehen, daß jetzt schon in der Industrie doppelt soviel arbeitende Menschen beschäfti-gt sind, wie in der palästinensischen Landwirtschaft. Die Exokutrve m«Be mit allen Kräften die Industrialisierung fördern. Ich hm» jetzt Tel Awiw gewiß gut und zähle mich stolz zu den Bejahen: von Tel Awiw. Die Juden Palästinas sagen: „Ueber Paläst^wa soll nur Palästina selbst entscheiden." Di^en Grundsatz halte ich, für richtig. Es ist kein gesunder Zustand, daß bisher auf den Zionistenkongressen von >M e n s ch e », dbe nicht in Palästina leben oder Erez Jsr-a-^l bloß als Touristen kennen gelernt haben, füw zwei Jahre das Schicksal Palästinas schieden wird. Wir brauchen viel mehr Fachl-embo und viel weniger Politikerin unserer Leiturrg. Die Einstellung gegenüber dem Privatkapital muß geändert werden. Man muß endlich Schluß damit machen, jeden Privatkapitalisten, der in Palästina arbeiten will, als „Ausbeuter" zu brandmarken. Was die allgemeine Lage betrifft, möchte ich schließlich meine Meinung also zusammenfasfen: Wir stehen wieder am Scheidewege. Alle Fragen, dke bas zionistische Aufbauwerk, die zionistische Polttik und Menschevgewimnmg betreffen, sind neu zu stellen «nd neu zu beantworten." 8i« Bortrag der Frrm Anitta MMer-Eohev. lieber Etnladrrng des zimnstischerl Landeskomitees für Oesterreich hielt gesterir Fnnr!Anitta Müller-Eähen den erste« 3$2oA* lichen Dortrag nach ihrer Rückkehr aus Palästina idw dkchtgefüllten Saale des Hotels Continental^ Ihrem' fast KpoiMudigon, von großem BevanNvorwngsgefLhl getragenen, üb« ßEr kritischen und mit starker innerer AnteiLnahmo üorgebvachten Bericht über Palästina folgten die Zühör:r in aienrLHN^MMnnng. Die Aussiihrurrgen gipfelten in folgendem: Man hat bisher im Begerstermmgsrausch und in4t sch^oendung der Mittel Palästina gebaut. Jetzt muß man vüt unerhörter Nüchternheit und unerhörter Ockouonriv weiterbwren.^. Die Exekutive hat schwer gefehlt, lutem' sie sich war um dir Landwirtschaft kümmert und siür teio stä-d-täsche £*$*$** lang so g-ut wiie nichts getan hat. Mit geWaWtzömj Geldaufwand hat man bisher nicht mehr als 700 Familien üm Emek landwirtschaftlich angesiedelt. Wenn ma« dieses Tempo tesb" behält, kommt es nie -zu einer M a [ (cs;tt iedl'M.n.g. die @t«Uc de-r nationalen P h fl-an tharvP-i« nvrL-ß dia wirtschaftliche Selbsthilfe pr-eten. DSo Maxime: „Wer nach dem Enrvk geht, ist Zionist, tver nach M Awiw geht, ist kein Zionist" ist grundfalsch. Wu großer Irrtum war die Ue be r t rag-u ng de-S K'la sfettkantpftss nach Palästin a, wo wir als Nation eines noch unentwickelten Landes der englischen Politik unsere Forbosrugsn ab rin gen müssen und der arabischen Majorität gegenübecstehe«- Wir bauen Erez Israel, damit v-om da^s Licht an-Sgey-t und nicht V-o-n Mos-k-wu- Di« LeÄMng hat sich nur um die „Zertiftkatistrn" gekümmert und die Wn-, Wanderung des bürgerlichen Elementes systematisch bchiudsrp Der Man« im Smoking kaum ein wumd^wibchDiMi Arb e pt or sein, de-r Manu rn dew Ru äcrschka «Km uri srra blr-r. Man muß endlich ernsehen, daß Handel und Industrie in Palästina zu treiben keine Schande ist und daß noch kein Land mit Landwirtschaft yLkedr aufgebaut wartet Md man muß ernsehen, daß ein Jude, der noch j-üdisch Hst, für Palästina mehr bedeutet, als ein Jude, dev (M. hiaHrt, was jüdische Tradition ist. \ Die Bedingungen, unter denen der Pakt mit >MrrW»ll, die Jewffh Agency betreffend, Kustande kcun, sind teenrütigend. Aber daß die Erweiterung der Wenoy beschvosssn wurde, müssen wir begrüßen und unS darnach «mrkchteu. Namens der zionistischen Leitung begrüßte Herr Du Alfred Llö>WY, namens der jüdischen Jugend Herr KultuSvat Doktor K l a ber die Vortragende, welche dt« BWünhertn teS Mmsr jüdischen Zentrums ist. 8MWM der „Wiener MuxEestnnx"'- MonaMieU Wtei* tiwl Oesterreich. . , . V'S'— Taehechoslowakteche RepnfKflk. g— Jugoslawien.. . . « . «toor GV*>- rOteO . , , , •*»•»««•• ••'*'•*;*. *; «W f"" Deutschland.. . . . Qotdwmck 4r~ Frankreich, Belgien vh— ItaMen . ttmnüalen Bqlgarien - , ’nütii». Schwefe mm das Übrige Atriand ..... Pranken ÄH « , « » . Ftcs. SÄ- » , . , « . . ♦ . . » Uw 20^“ __ « ,,»,»»»,,,»»»»«». wi *Ww Bulgarien »00 *»