Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2990 (25.6.1927)
- Date
- 1927-06-25
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Kr. 2900 Men, Samskag (Schluß des Gwsavescu-Berichtes.) Der Staatsanwalt beantragt sodann die Beilegung der Briefe und die Einleitung einer Voruntersuchung wegen falscher Zeugenaussage zu denr Mt. Frau Grosavescu meldet sich nun zu Wort und sagt, daß sie mit vollem Gewissen aussagen könne, daß die Erklärungen des Herrn Lauterstein über die Vorgänge am Tage der Tat eine bewußte Lüge sind. Der Vorsitzende sagt daraus, daß es ihm merkwürdig erscheine, daß die Angeklagte jede Zeugenaussage, die ihr als gegnerisch erscheine, einfach als Lüge bezeichnet. Die Angeklagte meint darauf, daß sie bestrebt ist, die Wahrheit zu sagen, und daß sie von allem Anfang an bestrebt gewesen war, die Wahrheit klarzustellen. Sie habe aber nie Gelegenheit gehabt, sich vor dem Untersuchungsrichter einmal ordentlich aussiprechen zu können. Immer wieder habe sie nur auf Fragenantworten dürfen, nie aber zusammenhängend Erklärungen abgeben können. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf einen Brief, den sie am 24. März an den Untersuchungsrichter gerichtet habe, indem sie ihn bittet, sie zu einer ausführlichen Aussprache vorsühren zu lassen. Dies sei nicht erfolgt und ebensowenig habe man ihr ihre Bitte erfüllt, ihr Blei und Papier zu geben, damit sie sich Auszeichnungen machen könne. Da der Verteidiger dieses Vorgehen des Untersuchungsrichters als merkwürdig bezeichnet, gerät er in einen kleinen Konflikt mit dem Staatsanwalt, der den Untersuchungsrichter als einen der tüchtigsten Richter in Schutz nimmt. Sodann wird noch einmal die Schwester des Erschossenen, Fräulein Olga Grosavescu, einvernommen, die der Vorsitzende daran erinnert, daß sie sich nicht zu Unwahrheiten.verleiten lassen solle. Der Zweck ihrer Einvernahme besteht darin, zu.erfahren, wie die Entnahme der Wäsche aus dem Kasten vor sich gegangen ist. Im Hintergrund dieser Frage steht das größte Rätsel des Prozesses, wie eigentlich die Masse, aus der der tödtliche Schuß abg.cseuert wurde, aus dem Wäschekasten, in dem sie bis dahin verwahrt war, in die Hand der Frau Grosavescu -gekommen ist. Frau Grosavescu ist bekanntlich bei den Koffern im Speisezimmer gesessen, während die Wäsche aus dem Kasten heraus und zu dem Diwan hingctragen wurde, von wo sie dann in die Koffer gepackt wurde. ,Wer die Wäsche aus dem Kasten genommen hat, ist bisher nicht genau fcistgestellt. Aus den neuerlichen Aussagen ergibt sich nun die Möglichkeit, daß die Hausgehilfin, die in diesem Zusammenhang nochmals befragt wird, zugibt, einen Wäsche stoß als ganzen aus dem Kasten genommen zu haben, hiobei vielleicht auch die Waffe mitgetragen hat. Sonst weiß Fräulein Grosavescu eigentlich nichts Neues auSzusagen. , Als nächste und letzte Zeugin wird sodann die Mutter des toten Sängers, Frau Ernestine Grosavescu, ausgerufen. Alle Augen richten sich aus die Tür, durch die eine in tiefe Trauer gekleidete ältere Frau eintritt. Laut aufschluchzend, ein Taschentuch vor dem Gesicht, betritt sie den Saal und wird von dem Diener und ihrem Rcchtsfreund vor die Barr« geleitet, wo sie aus einem Sessel Platz nimmt. Große Bewegung geht durch die Anwesenden, da das Schluchzen der Frau unauGörlich fortdauert. Der Vorsitzende spricht begütigend auf die Weinende ein und erklärt ihr, daß sie nicht aussagen müsse. Sie erklärt sich jedoch zur Aussage bereit und gibt, fortwährend weinend, ihre Generalien ab. Sie schildert sodann ihren Sohn als einen braven, guten und folgsamen len* schen, der nur Gutes in seinem Leben getan habe. Er sei wohl heftig, auch etwas jähzornig Mvesen, habe aber immer sofort 'wieder um Verzeihung gebeten. Von Zerwürfnissen in der Ehe habe sie nichts bemerkt. Es seien zwar hie und da kleine Meinnngsverschiedenheiten zwischen den Ehegatten vorgekommen, wie solche fast in jeder Ehe sich immer wieder ereignen. Einmal, in L u g o s, als die Kinder bei ihr zu Besuch weilten, habe sie allerdings ein zerrissenes Hemd gesehen; nachdem in der Nacht vorher es eine erregtere Auseinandersetzung zwischen den Eheleuten gegeben habe, habe sie ihren Sdhn gefragt, was eigentlich vorgefallen sei; er habe jedoch eine begütigende Auskunft gegeben, so daß sie der Sache nicht weiter nachging. Sie war wiederholt in Wien zu Besuch, auch bei der letzten Entbindung, hat jedoch nachher keine größere Reizbarkeit der Frau feststellen können. Nach 8 Uhr abends wurde die Zeugeneinvernahme abgeschlossen. Der Vorsitzende verkündete hieraus, daß noch einige Aussagen zur Verlesung kommen und hieraus das Gutachten der Sachverständigen abgegeben werde. Heute um y210 Uhr vormittags wird die Verhandlung fortgesetzt und aller Voraussicht nach in den dkbendstunden zu Ende gehen. 8 Borsicht! Bevor Sie in die Sommerfrische gehen, komplettieren Sie Ihre Garderobe. Die bekannten zwei Se^denhäufer S. Willheim, 1. Bez., Tuchlauben 8, urid 1. Bez., Bauern-. markt 2 a, bieten Ihnen herrlich-schöne Seidenstoffe in prima Qualität bei enormer Auswahl zu fabelhaft billigen Preisen. Seidenfou'lavd, hübsche Dessins, von S.. 5.9V, tzonan Shantung S. 4.90. Prima Rohseide S. 4.80, Japan Pongis, alle Farben, S. 3.90, Amevik. Waschseiden-Marokains S. 3.90, Kleider, Alpaka-Seide, S. 4.80, ferner Crepe de Chine, Georgette, Mongol, Crepe Satin, in allen erdenklichen Farben, zu den allerbilligsten Engros-lPreisen. Besuchen Sie uns und Sie werden von unserer Leistungssähigkebt überzeugt seim. Wt«,er IRatftengttama Las Radio der WIeaer iiaiverfiM Wie berichtet, hat anfangs dieses Mon«ats ein Betrug, der an einem Wiener Radiohändler in raffinierter Weise begangen worden ist, großes Aufsehen Hervorigerufen. In einem Radiogeschäst war am 2. d. M. ein Mann erschienen, der sich Dr. Walter K e ll i ng nannte und als „Assistent der Universität" einen Vierröhren-Radioapparat mit zwei Lautsprechern samt allem Zubehör bestellte. Am nächsten Tage erschien ein Ingenieur des Radiohauses mit den Apparaten in der Universität. Während die Apparate, in vier Pakete verpackt, beim Portier eingestellt würben, begaben sich der Ingenieur und der Käufer in das erste Stockwerk zu den Sälen der philosophischen Fakultät. Dort öffnete der angebliche Dr. Kelling eine Tür zu einem »Professoreuzimmer", in dem ein weißhaariger Gelehrter saß, machte die Dür wieder zu und sagte dem Ingenieur, er müsse sich gedulden, bis der Herr Professor ausgesprochen habe. Damit verschwand er und nahm den Apparat mit sich. Im Verlaufe der Erhebungen wurde sestgestellt, daß in einem Hause in der Kohlgasse ein Lautsprecher in den Abendstunden in Tätigkeit gesetzt wurde, der durch seine besondere Klangstärke allen Nachbarn im Haufe, ja sogar im Nebenhause aussiel. Der Radioapparat befand sich in der Wohnung des 27jährigen postanlosen Privatbeamten Alois Meßner, der schon wiederholt vorbestraft ist. Das Lichtbild Meßners aus dem Erkennungsamt der Polizeidirektion tvuvde dem Ingenieur gezeigt, und dieser erkannte in ihm den angeblichen Universitätsassistenten. Meßner wurde verhaftet. Beim Verhör erklärte er, daß er ein eifriger Radioamateur und direkt von einer förmlichen Leidenschaft erfaßt worden sei, einen großen Apparat zu besitzen. Er wurde dem Landesgericht eingeliefert. Men, 2b. Juni. Das Wciirr. Die Vorhersage lautet: Wechselnd wolkig mit lokaler Gkw'tterneignng, Temperaturzunahme, dann wieder gewitterige Störungen, und Abkühlung -bei Westwinden. Das raferrde Motorrad. An der Ecke der Ottakringerstraße und der Veronika gasse stieß gestern ein Motorradfahrer mit einem Milchwagen zusammen. Durch den Anprall wurden die 33jährige Hausgehilfin A-loisia Glaser und der 21-jähr-i.ge Kellner Joses Kellner vom Wagen geschleudert. Das Mädchen erlitt einen Bruch des Schädelgrundes, eine Gehirnquetschung, eine Zertrümmerung der dtase und Wunden an Stirne und an Auge sowie eine Lappemvunde am Knie. Infolge der Kopfverletzungen traten Lä h m un g se r s ch e i n u nge'n ein. Kellner kam mit leichteren Wunoen am rechten Ohr, an der Schläfe und am rechten Unterschenkel davon. Die Amtshandlung ist eingelcitet. Ermäßigung der Wiener Kraftwagenabgobe. Die Vorlage über die Ermäßigung der Kraftwage na bgabe. deren Einbringung bereits ange-kündig-t wurde, ist bereits ausgearbeilet; sie besagt, daß -die ersten sechs Steuerpferdestärken durchgehends um ein volles Drittel ermäßigt werden. Es werden also beispielsweise für einen Wagen von vier Steuer-Pferdestärken statt sechshundert nur vierhundert Schilling, für einen Wagen von sechs Steuevpferdcstärken statt neunhundert nur sechshundert Schilling und für einen Wagen von zwölf Steuer- Pferdestärken statt achdzehntzundert nur fünfzehnhundert Schilling jährlich Kraftwagenabgabe zu bezahlen sein. Die Ermäß'.- gnng wird im Gesetz bis 31. Dezember 1928 festgelegt werden. Der Stadtsenat als Landesregierung wird ermächtigt-, durch Verordnung diese Begünstigungen auch über diesen Termin hinaus auszudehnen. Die Gesetzesänderung wird in der nächsten Lan-dtagssitz-ung beraten werden und noch im Lause des Sommers in Kraft treten. Festoersammlung des Mener Jüdischen Realgymnasiums. Das Kuratorium und die Direktion des Wiener Jüdischen Realgymnasiums veranstalten Montag, den-27. Juni, an-läßl'.ch der stattgehabten ersten Reifeprüfung dieser Anstalt im Saale des Ingenieur- und Architektenvereines, 1. Bezirk, Eschenbachgasie 9,' enic Festversa mmlung. Beginn 8 Uhr. Kartenverkauf für die Bundesbahnen an den Stadtbahnkasten. Bei den Kassen der Wiener elektrischen Stadtbahn sind auch direkte Fahrkarten für den Nahverkehr nach allen Stationen >der Bundesbahnen bis Neulenylbach und Tulln erhältlich. Auch werden ermäßigte Blocks zu je zehn Stück für Fahrten nach, den an der Franz--Josefs-Bahn gelegenen Badeorten ausgegeben. Der Flugpostpaketverkehr mit der Tschechoslowakei. Montag, den 27. Juni d, I., wird der Flugpostpaketverkehr mit der ^Tschechoslowakei ausgenommen. Zugelassen sind gewöhnliche und dringende Pakete bis zum Höchstgewicht von 10 Kilogramm, die die Ausdehnung von 40: 60:60 Zentimeter nicht überschreiten. Flugzuschlag außer der gewöhnlichen Postgebühr vis 1 Kilogramm 3.50 Schilling, für jedes weitere halbe Kilogramm 1 Schilling. E Graue Loinenschnhe bei Del-Ka / wieder eingetrosfen. Vereine. Vorträge und Versammlungen. Verein zionistischer Hochjchüler „Theodor Herzl". Heute, 8 Uhr abends, 9. Bez, Glasergasse 4. Ph. Troper: Besprechung des Buches: F. Bernstein: Der Antisemitismus als Gruppenerscheinung (Fortsetzung). Der Verein „Theodor Herzl" gibt sein Bereinslckal für einige Tage in der Woche an zionistische Vereine ab. Zuschriften an die oben angeführte Adresse. — Bolksbibliothek Zion, 2. Bez., Glockengasse 30. Heute Samstag, 6 Uhr abends, dringende Ausschußfitzung. — Verband der zionistischsozialistischen Jugend. Heute, 547 Uhr abends, Referat Ruth Weiß: „Jüdische Kultur." Zionistisches Bureau. Kärntnerstraße 28. Jugendliche Gäste willkommen! Hebräische Fcrialkurse des „Jüdischen Zentrums". Während der Sommermonate ab Juli werden hebräische Ferialkurse unter der Leitung des Herrn Dr. N. Menage ach für Ansänger und Fortgeschritten« in drei Kursen abgehalten. Anmeldungen täglich von 5 b'.s 8 Uhr abends in der Kanzlei, 2. Bez., Untere Augartenstraße 35. Eine Aussprache über Kougrchsragen. Heute, 549 Uhr abends, findet :m Jüdisches Zentrum, 2. Bez., Untere Augartenst ratze 30, eine öffentliche Aussprache über di« Fragen des 15. Zionisten-Kongresses statt. Zur Teilnahme an der Aussprache sind eingelaaen: Das Zionistische Landeskomitee, die Hitachdnth. die Poale Zion, %x Hechaluz, der EhaluHkreiS des Hafchomer-Hazair, der Haschomer-Hazair, die MischHotziaMsche Aweiterjugsrch u. der BvThrHamischmar. 26. Juni 1« Geile 9 (Thermalffarfc-ftrandfrad Vöslau 2.w» ff A'L-s. o- 2 BS « 3 (* * ** 2 Cf* Größte and modernste ThermalMder Anläße Europas! Fassungsraum 15.000 Personen. Pensionen und Hotels von erstrangigen Instituten bis zu den billigsten. — Prospekte und Auskünfte bereitwilligst durch die Kurkommission Voslau. Bühne und Kunst. .Marke und Antlitz." Theater in der Josefstabt. Der Raifonneur dieser Groteske von Luigi Ehr arellß, der ihr auch sonst mit vortrefflichen Rmrdbemer-i knngen über die Frauen und die! Liebe unter die Arme greift, (sie hat's sehr nötig) sagt gelegentliche „Ein betrogener Ehegatte, der seiner Iran verzeiht, ist inicht immer lächerlich; einer, der sie umbringt, kann lächerlich fern.". . Maßlos lächerlich mühte sich der Held dieses Stückes machm, wenn die „«Groteske" Echt frühzeitig in ein rosenrotes Dutzemdlustspiel zerflöße. Der Graf hat die Gattin in flagranti ertappt (ihr Partner floh unerkannt),. „begnadet" sie zur Flucht ins Ausland 'unter Namensänderung und bramarbasiert mit Erfolg, er hätte die Schnöde in jener furchtbaren Nacht ertränkt. Sein. Herrensitz spiegelt sich nämlich in den blauen, tiefen. Fluten des Eomevsoes und da die Fran Gräfin verschwunden ist, wird die Selbstanzeige geglaubt. Die Geschworeneir sprechen den Rächer seiner Ehre frei, sein Ad-Vokat >— es ist just jenejr Herr, der ihm Hörner aufsetzte — hielt ein Plädoyer, das ihn berühmt macht, die Ovationen der Männer für den Grafen sind groß, die Liebesbezengnngen der 'Fraucin heiß und zahlreich Nach der Gerichtsverhandlung wird jeius Wasserleiche angeschivemmt, die zwar schon recht ivettvast ist. die man aber prompt als die schöne Frau Gräsin agnosziert. Diese hingegen war unter dem Schutze eines dichten Schleiers heimgekehrt, Zeugin des ganzen RummeD sgewesen, holt sich den Gatten zu neuer froher Ehegepreinschaft, wird sogar von den Freunden und Freundinnen des gräflichen Hauses, die zur Bestattung kamen, erkannt. Warism lieh Herr Chiarelli die Dame Nicht nach Hause kommen, damit sie den Herrn Gemahl qls Komödianten entlarve, der aus dem Ehebruch der Gattin den Gewinn zieht, der Held, des Tages $u. werden? Warum steht er nicht schließlich vor den Gasten seiner Villa als Jammerlappen da, der froh sein muH, daß die Zeugen seiner Niederlage schweigen und ihm zur Flucht verhelfen? Warum gewahrt ihm die Gans neue Lieüesfreudev und eine zweite Hochzeitsreise? Uns unbekannt. (Aber der Autor hat bestimmt seine Chance vertan. Dazu ist die Rolle der Ehegatttn dem klugen, herb-anmutigen, überlegenen Fräulein Bard anvertraut. Was für ergötzlichen Wirbel würde die ans den Brettern anricht en, hätte sie der Autor nicht angewiesen, mit dem Ge>- mochl neuerdings in'die Laube-zu gehen! Man hat auch so Freude an der Wiederbegegnung mit ihr. Herr De lins als Ehegatte spielt gutes kräftiges Theater, versagt nur dort, wo er über seiner Rolle zu stehen hat. Grootesk, daß sich Chiarelli an ihm ein Beispiel inehmen könnt«, ist der Darsteller des Ehebrechers und Wvokaten, Herr R a i n e r. Und den Raifonneur gibt Herr Waldau. So tvird die Puppe, die Witziges, Nachdenkliches, Feuilletonisches rechtzeitig in den Dialog zu streuen hat, ein Mensch mit der Glorie seines Schicksals. Der Autor konnte wiederholt für Beifall banken. O. A. Aus dm Lheatern. Burgtheater. Morgen, halb 8 Mr „Paulusunter den Juden". Äkademietheater. Morgen, halb 8 Uhr „Der gute König. - > Operntheater. Morgen „Turandot" mit Josef Kalenberg vom Opernhaus in Köln a. G. Deutsches Bolkstheater. Morgen und Diercstag „W a r b e ck". Montag „Z a z a" mit Leopolvine Konstantin. ■ Jüdisches Künstlerkabarett. Dienstag, den 26. d. M., gelangt im Jüdischen Künstlerkabarett, 2. Bezirk, Praterstraße 60, „Der Rsnvgai" wn A. M.eisels zur einmaligen Aufführung. Die Titelvolle spielt Bernhard Mittler. Theater in der Josefstaot. Morgen, ferner Dienstag bis einschließlich Donnerstag „Peripherie". Tn den übrigen Tagen der könrmeuden Woche „MaMrsward Ä-n t k-i tz".