Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2990 (25.6.1927)
- Date
- 1927-06-25
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Gerte« Men, SainStag Wiener Morgenzeitung 26. Inn! 1927 Nr. 2990 zionistische Landesorganisativn desavouieren und um Entschuldigung bitten, das; sie den Mut gehabt t-at. gegen die >Marshntl-Gru.ppe einen K«urps zu führen für die Priorität Palästinas. Diesen Preis hat unsere Leitung bezahlen müssen für die Zustimmung der anderen Seite, eine Kommission zu schicken, die sie noch nicht verpflichtet, die Jennsh Agency zu bilden. Dr. Weizmann selbst erklärt jetzt ausdrücklich, Haß die zionistische Organisation noch tveitere zwei, drei Aahrg L'ne ganze Last des Aufbaus allein iverde ^tragen muffen, und cs fragt sich mm, welchen Preis wir erst Werder: zahlen müssen st'rr die Znstinmümg zur wirklichen und definitiven Bildung der Agency? 1 Innerhalb der Bervegung selbst hat die Agency-Politik ihre schädlich: Wirkling irr den letzter: ztvcc Jal)ren in noch erhöhtem Maße bewiesen. Alles, roas hinsichtlich dieser Wirkung voraus ge sagt wurde, tritt jetzt mit erschreckender Kraßheltiin Erscheinirng. Die Organisation ist erschüttert; sier-yat den Glauben ent die eigene Kraft verloren, das VertrctuÄn, daß sie die einzige Verkörperung des zionistischen Gedanken sei, des Willens Palästina äuszttbanen. In lveiten Kreisen bestehen bereits Zweifel, ob die Organisation überhaupt noch Existenzberechtigung habe. Sie ist überall gelähmt lmd demoralisiert durch den Geist der Kompromisse um jedeir Preis, den Geist der Anpassung an die gegnerischen Kräfte jm jüdischen Volksleben. Mstatt diese zu besiegen und sie Len ziomstischen Gedanken zu unteriverfen, schwächt rnan die zionistische Idee ab, damit sie nicht die reich tzionisiischen 'Kreise an der Mitarbeit stören solle. Anstatt Machtpositwnen inr jüdischen Volksleben zu erobern und alle Kräfte des Wolfes Irr den Mrfbau Palästinas auszunutzen, läßt man! Äese Posüionen in den Händen der Nichtziomstm, anerkennt IffjKC Uebermacht, besonders in Amerika in der Hoffnung — fast immer in der falsche:: Hoffnung — daß nun: sie damit i glw Mitarbeit und Mitverarrtworttmig heranziehen würde. •( Aus diese Weise verliert der Ziom'sMus immer mehr von j feiner i Stoßkraft, von seiner Kampffähigkeit und seinem, jKampftmllen. Er' loird zu einem kolonisatorischen Unterttehünn perwcmdelt. |i 1 Aus dem Gebiet der rein-kolonisatorischen Arbeit ist jmtert nicht viel erfolgreicher gewesen. In Palästina herrscht j Litte schwere isis. Die Exekutive hat sich "selbst verlöret >Sie hat schon nicht mehr die Sicherheit, Laß sie den richi- ^Bgen Weg in der MfbauarbeiL beschreitet. Sie schwankt! zwischen der Arbeiterschaft und dem Mittelstand, zwischen ftrDtischer und ländlicher Kolonisation Und hat nicht die Kraft, sich für irgendein bestimmtes System zu entscheiden. ljDas' Resultat ist, daß sie die Initiative verloren hat imfr sich irnmer nntreißen läßt, bald von der einen, bald' von der anderen Gruppe, ohne selbst führend ztt sein., s Versteht sich, daß daM die Krisis nur verschärft wird. .Exekutive beherrscht nicht mehr die Lage. Um so mehr!pM hie Situation hinsichtlich der politischen Vorbedingungen iim Lande inzwischen auch nicht tvesentlich besser geworden last. Für eine energische politische Arbeit ift einfach keine 'Zeit vorhanden. Die verantwortlichen Leiter der Politik find Mit allem möglichen beschäftigt, Nur Nicht mit der -politischen Arbeit. Es ivird nicht genügend Widerstand geleistet! gegen Ungünstige administrative Maßnahmen Und' Anord- 'iruugett in Palästina; die teilweise bessere Konjunktur, die; ins letzter Zeit entstarcden ist, wird nicht atusgenttA Das vergrößett in einem außerordentlichen Maße, die tolvnifatpriWn, Schwierigkeiten Und Verschärft noch die Krisis'. ( Mgmüvlr twch zU alle deUe di« "rein! fiMtzveM: 2W-. erfolge hinzu, dann wird das ganze Bild Abgerundet. M wirtschaftliche Arbeit sollte doch der Schwerpunkt sein, 'Um deretwillen wir, wie Dr. Weizrnann mehrfach Msagt hat, die Politik für eine Weile vergessen sollten; gerade dieser rein wirtschaftliche Kurs hat aber zU einer Krisis geführt, die zum großen Teil mitven:rsacht wurde durch die politische! : Passivität,,durch den Mangel an den notwendigen 'politischen Bedingungen. Ter rein wirtschaftliche Kurs hat bankrottiert. Mt diesen Resultaten kommt die 'SxekMve znM' Kongreß. . ' i * Und der Kongreß Und Ue'-MÄe'-MüLstiWe''Oefft'Mrchkeit und die zionistischen Massen-? Werden sie dst Eraft finden, diesem Zustand ein Ende zu mache::, 'werden >sie Len Wut häben, die wahren Ursachen der ' Krisis ^VUszn--. Lecken nnd-'sie beseitigen? Wladimir Wotivjkd, der Führer der Zioiristen-Nevvisionisten, der sich jetzt aus einer Reise durch die Tschechoslowakei befindet, hat in. seiner Rede in Brünn hauptsächlich Aber Kongretzfragen gesprochen. Er führte u. a. aus, in der Zionistischen Organisation sei die Krise gekommen und nun wünsche man vollständige Konzentration ans ihre Lösung, und nenne jeden, der dies allem ablehne, egoistisch und unpraktisch. Die Krise sei durch eine Immigration entstanden, die nichts als eine Inflation von Menschen gewesen sei, aber mit den üblichen Wohltätigkeitsmethoden sei das Verschulden nicht gutzumachen. Bor dem 16. Zionistenkangreß steht nicht die Heilung der Krise als wichtigste Frage, und wir wehren uns 'gegen eine solche Diversion, sondern vor ihm stehen die grundsätzlichen Probleme des Zionismus: Das Ziel, der Umsang, die Art der Kolonisation, die Vorbedingungen für die Arbeit und die Frage, welche Grrzppe an die Spitze der Bewegung zu stellen sei, diese Vorbedingungen zu schassen. In der Zeit der Katastrophe habe man vieles sagen dürfen, was am Tage großer .Hoffnungen nicht zu sagen war, und habe aus dem Pessiini. s ein System gemacht. Heute handle es sich vielen nicyr mehr um die Schaffung eines Judenstaates, sondern um die ^'erlnirklichung eines gedämpften Zionismus. Kolonisation im kleinen, die man Üe-t uns predige, habe mit dem Zionismus nichts zu tun. Der Zionismus besteht in der Schaffung der arithmetischen Majorität in Palästina, der politische und noch mehr der Kulturzionismus Achad Haams, den man gegen ihn aufftelle. Alle Erklärungen der Krise find, liest man sie aufmerksam, eine Propaganda gegen heu Zionismus und gegen das jüdische VoV. Man sagt, der Jude hätte kein Geld gegeben (es ist also der geizige Ghylock), der Jffchuw könne nicht kolonisieren, und bei all dvm vergißt man, daß es Menschen gibt, die zuhören. Wenn ein DM so ist, rare kann es dann fordern, sagen sie. Es ist aber nicht wahr, daß die Krise so zu werten ist. Wenn sie vieles bedeutet, eines bedeutet sie nicht: Daß das jüdische Volk bei dieser Prüfung durchgcsallen sei. Es hat wohl die 26,000.000 Pfund für Palästina nicht gegeben. Wer es hat von 1920 bis 1926 100.000 Menschn und mit ihnen (nach der Erklärung Weidmanns an Prittched) 10,000.000 Pfund ins Land gebracht. In Griechenland hat man mit 16,000.000 Pfund etwas Wunderbares geschaffen und 1,400.000 Menschen angesiedelt. Aus dieser Proportion ergebe sich, daß in Palästina etwas nicht richtig sei. In der Frage der Geldaufbringung unterscheDe man bei einem mittelständigen Juden vier Hauptgeldquellen, die des persönlichen Gebrauches, das Kapital für die Produktion, Ersparnisse und als letztes seine idealistischen AusMiben, Zedokoh, Charity. Von diesen vier GeldstrLmen sei es der Zionistischen Organisation bis jetzt nur gelungen, einen spärlichen Teil des letzten zu erfassen. Heute muffe man auch dazu sehen, die anderen Ströme in einen Zusammenhang zu bringen mit der palästinensischen Wirtschaft und für diese Tatsache, jveil sie eine der harten, kleinen und undankbaren Arbeit ist, 'habe die zionistische Oeffentlichkeit kern Verstehen. Es fehlten kleine nationale Kreditbanken in jedem Dorse, es fehlte ein ausreichender Kredit für Export und Import, Versicherungswesen und Geulath Haarez sei nicht genügend ausgebaut und ausgeschöpft. Wenn man diese Geldströme werde erschließen können, werde der Weg zu einer gesunden Wirtschaft gefunden sein. Man müsse auch neben der wirtschaftlichen Ausstattung des Einwanderers selbst für den Platz, den er im Lande einnimmt, die ökonomischen Voraussetzungen schassen. Wenn ein Immigrant irgend« : eines englischen Dominions 200 Dollar kostet, so erhält jj er selbst nur etlva 10 Prozent dieser Summe und iden.'Rest z verschlingt die Schaffung von Möglichkeiten, die er braucht, s um sich produktiv in die Wirtschaft einzustellen. Alle Systeme, Geld nach Palästina zu bringen, könnten nur unter der einen Voraussetzung produktiv wirken, wenn wir nicht gegSvunyen wären, den Boden An foeien Angebot zu kaufen, denn da Boden ein nicht prodnzielbares Gut sei, wachse sein Preis in gemnetrischer Progression, wenn die Nachftage in arithmetischer Reihe k zunehme. Für jüdischen Bcden seien bis jetzt viele Gelder j! in arabische Taschen geflossen, und der Araber werde nach ' und nach lernen, selbst Straßen und Schulen zu bauen, er t werde uns überflügeln und wir -würden die Majorität nicht \ erreichen. Wirtschaft wird rächt durch das Geld des einen \ oder des andern von uns geischaffen, sondern durch den d Oelberg und das Gouvernement House. Oder sic wird 3 dort zerstört. 90 Prozent der Frage der Maffenkolonisatiorr ist ein Staats-Problem und keines der kleinen, praktische» Arbeit. Der zionistische Enthusiasmus, die Propaganda d«< Ideale fei kleiner geworden in den letzten Jahren. Und auch die zionistische Leitung hat -nichts getan, hier z» ändern. Am deutlichsten drückt sich diese. Frage mit in de< Jewish Agency aus. Weizmamr hat wohl gesagt, daß sie ein PrMem der langsamen Entwicklung ist. Wer matt gibt doch Gold nur dort, wo Begeisterung ist, und sie sagen, daß sie keine haben. Diese Märschen, verständen auch die Gefahr, die damit verbunden se-i, daß ihnen die politischen Rechte zur Hälfte Zufällen sollen. Forderungen an die Regierung stelle man nur im Namen eines Vplksideals. Man muffe das demokratische Prinzip in unserer Be- -wetzuug wikder aufrichten, es bestehe nicht in der Vergleichung von Personen, in ihrer Abwiegung gegeneinander, in Sympathie oder Antipathie für sie. Sondern in ihren Programmen und Wegen. Von der OnKmlioHnn. Sie Wahlen zum xv. gimklstenlongreh. I» Oesterreich am 26. Juli. Die Wahlen wurden von der Hmkptwahtta-mmission für den 28. Juli l. I. zwffchen 6 bis 9 Uhr abends festgesetzt. Die Verlautbarung der Wahllokale folgt später. W ahflv o r s chlägo find zwischen dem 1. Juli, 9 Uhr vormittags, und dem 12. Juli, 7 Uhr abends, im Sekretariate des Ziomstischen Landeskomitees, 1. Mzirk, Kärntnerstratze 28, einzurerchen. Zm Anbringung eines Wahlvorschlages find 89 Unterfchrfften von wahlberechtigten ScheMzachlern erforderlich. Die Wählerlisten liegen zur allgemeinen Einficht« nähme in der Zeit vom v. bis 29. Juli auf. Innerhalb dieser Zeit find RettaMatronen zuläfirg, welche bei der HauptwahlkomnWion-einzubringen find. Mir die HlwptttWkkowmissto«: S-a-l-o Sch m-oobe'r. Me WMgemelllMst der rvMWev Ardeltergruvven. Die Gruppen, die sich um das Komitee d-o-s arbei-. tenden Palästina sammeln (Poale Zion, Hitachduth, Hechaluz, Hoschomer-hazan, ChaluAreis des Haschomer-chaza-.r, Brith Hamischmar, M>isch-s-oMak'stische Avbeiterjugen-d), haben sich zu einer Way-lgemeinschafi fn-r den 16. Zionisten-Kongreß zusammenMunden und beabsichtigen, in den nächsten Dag-en eine rege Ausiläru-ngStütigkeit über die Probleme des 16. Kongresses zu entfalten. Als Grundlage ihrer Kandidatur zum Kongreß dienen bie Forderungen der allgemeinen palästinensischen Arbeiterschaft. In Versammlungen und durch Flugblätter soll in der kommenden Zeit die Stelkmguahme -dieses Komitees zu diesen Problemen erörtert werden. (Adresse: Vereinigte Gruppen der Freunde des arbeite »den Palästina, Wien. 2. Bezirk, Czerningasse 7, 2. Stiege, Tür 16.) Der ProvlnKÄrgkertentag ln Graz. [ Mit einer gewissen Besorgnis hat das zionistische Landeskomitee.für Oesterreich der Grazer Provinztagnng vom 11. his 12. Juni 1927, entgegengesehen; war sie doch genötigt, .diesen von den Zionisten in der Provinz seit Jahren getvünschten ,Delegiertentag durch die unerwartet schnell ausgeschriebenen politischen Wahlen wiederholt zu verschieben, so daß die Mehrzahl der Provinz-Ortsgruppen gar nicht mehr an sein Zustmü-ekonntten recht glauben konnte'. Um! so erfreulicher list der glänzende Verlauf und die prakttsche Wirkung .dieser Tagung. Der außerordentlich grrte Besuch des.Meetings am Eröffnungstage, die gute Beschickung des Delegiertentages, die ausgezeichneten uUd gründlichen Referate der Herren Schüller (Linz), Schwarz (Graz), Dr. Sonnenwald (Graz), D-r. Tartakower (Men) mü> Dr. Gelber (Wien), das hohe Niveau der Debatte, an der u. a. die Herren Freud mann (Graz) undlGewing (Leoben), .Arm: Dora Schwarz (Salzburg), Frl. Elly Schwarz /Innsbruck), Rudolf W o c a s e k (Amstettm) teilnahmerr, die Beratung mit den Frauen vor: Graz, die gründliche Mussprache mit der dortigen Jugend so>vre endlich die SttMNung innerhalb der zionistischen Kreise und der Grazer jüdischen Bevölkenmg berichffgen dem Schffffse, daß der erste zionistische Provinz-Delegiertentag ein voller Erfolg -war. i >DLe MschGD?WG>MMMouett, Me ssich^M 'die Orgattisationssorm Md die Mittel Und Wege der Prvvinzavbeit beziehen, werden sicherlich däzu beitragen, türß die zionistrsche iArbeit in der Provrrtz Oesterreichs erneu Ruck nach Vorwärts erhält. Die Person des netten Präsidenten des Provinzverbcarües, ,Herr D-r. Rodert Sio n n e n w-a ld>, Mvgt zweifellos.dafür, dH gange und gründliche Arbeit geleistet werden wird. Nicht unerwähnt Lars der besondere herzliD Empfang JWetöen, den die Grazer Gesinnungsgenossen, sowie dte dortige Judenschaft Überhaupt den Delegierten aus den anderen Orten Und' den Mitgliedern des Lanhieskomitees, des .Parteirates urÄ der Präsidien der Fonds Und äderen Leitern bereitet haben. .Der Kontakt zwischen dev Wiener Z-tzttl-ral-ie und der Provinz ist herKestell t.Und ekn besonders' inniger geworden. Mfttfiellunflem «unraA Vereins« nadirftcBiien. Gekllschaftsreife der zkonisten Sefterreich» nach BrMlava. Am 26. Juni! 1027 mit Sepamtdätznpftr.' Progranlttt: 8 U'hr: Abfahrt mit Salondampfer „Johann Sttauß^ ab Men-Pratetkai (B-, Bö-, Iler-Wagen). 10.15 Uhr; Ankunft in Brattslada. Nach der Landung Begrüßungen. Führungen durch die Stadt, ins Ghetto, Shnägoge, Jeschiwah, Judenftiedyof, Zionistisches VeveinÄhekM. — Gemeinsames Mittageffen. — Gartenfest. 5.Ä0 Uyrr Mfahrt ab BrattslabU. 11 Uhr: Ankunft in Wlen-Pratevkai (Separatwagen der der SchffMation). Auf der Talfahrt fachgemäße Erklärungen der Donaustrecke (nauttsch bedeutsame Stellen), der Handels- und Industrieanlagen, Donalchäfen usw. — An Bord befindet sich eine Wechselstelle für tschechisches Geld, eine Buchausstellung, ein koscheres Büfett. — Eine jüdisch« Musikkapelle macht die Reffe mit, für abwechslungsreiches Programm auf der Hin- und Rückfahrt ist Sorge getragen. Photograph an Bord. Die jüdischen Zeitungen des In- und Auslandes entsenden ihre Vertreter zu dieser Veranstaltung. Alle weiteren Details bringt der Reiseführer, der allen Reiseteilnchmern am Dampfer zur Berfiigung gestellt wird. Es wird nochmals ausdrücklich darauf hingemesen, daß a l l e zur Verfügung sichenden Schiffskarten vergriffen sind; Anmeldungen sind vollkommen zwecklos. Die Teilnchmer werden daraus aufmerksam gemacht, daß die Abfahrt präsise 8 Uhr früh, .ohne War-L« zeit, erfolgt. Gang zum Grabe Herzlr. S-onntag, 3. Juli d. I., findet der Herzv-Grabgany statt, an dem auch eine Abordnung der Zionisten Von B r atrslava tejlnch,ncn wird. Der genaue Aufstellungspla« nnrd tu der nächsten Nummier der „Jüdischen Wett" verüffenttichL werden.