Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 9 (1927)
- Issue
- Heft 2989 (24.6.1927)
- Date
- 1927-06-24
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 6 Wiener Morgeirzettuug 24. Juni 1927 Nr. 2989 Men, Freitag Das Abkommen» Das MmwranVlkM behandelt Mich nach tragen mit dem Re Besprechungen abgeschlossen ivurden, -Ertet ^lmÄ n>esentlichen Schritt vvnoatts in der Richtung der Erweiterung der Jewish Agencn für Palästina ans den Hm Artikel 4 des Mandats vvrgezeichnetenLinierr; ein gleicher Fortschrttt wird wohl auch in anderen Ländern in krrrzer Zeit zu ve^eichnen sein. , . . l»eginnt nnt der Feststellung, daß es eine direkte Fortsetzung des Menwvandmns der Zionistischen Orgamsation ist, das der Mmrdatskonnnission in ihrer 9. Session Vorgelegen hat. Das Memorandum bringt die wichtigsten Ziffern betreffend die jüdische Arbeit in Palästina im Jahre 1926 mtt besonderer Betonung der Rolle, die der Organisation als Jewish Agency bei diesem Mfbamverk zuffef. ' i Eine genaue Berechnung der Palästma-Regierfsim bät ergaben, daß am 1. September 1926 ' > rirnd 158.000 Inden in Palästina Ko.Men, die 17.6 Prozent der 887.000 Seelen betreffenden Gefamtbevölkerung ausmachten. Bei der Volkszählung im (Oktober 1922 betrug die Zahl der Juden 83.794, ,d. s. 11.1' Prozent der damaligen Gesamtbevölkerung von 757.182 Seelen. Im Jahre 1926 wie im vorangegangenen Jahre war die Zunahme der jüdischen Bevölkerung hcncptsächlich auf den Ueberschuß der Mnwmrderung über die Auswanderung zurüchpführen, obwohl dieser Ueberschuß geringer war als 1924 und weit geringer als 1925. 1926 registrierte die Regierung 13.056 Juden als Einwanderer, 1925 waren es 33.801, 1924: 12.856, 1923 : 7420. Im Jahre 1926 zählte man .7340 jüdische Auswanderer. Die Netto-Jmmigration betrug demnach im Fahre 1926 5716 gegen 31.650 Im Jahre 1925, 10.898 i. I. 1924 und 3955 i. I. 923. Die gesamte jüdische Nettoeinw andemmg seit dem Kriege betraf demnach 72.000 Personen, die rückwandernden Vorkriegseinwohner nicht eingerechnet. > Fm Finanzjahr 1926 gab die Zionistische Organisation 64.961 englische Pfund an Unterstützung für neue EM Wanderer aus.' Dies war nötig, um sie iml Lande festen Fuß. fassen zu lassen. 15.200 englische Pfund tmitbtnt ausgegeben, um neue Einwanderer in die bereits 'begründeten Kolvtäett M bringen, wo sie als Landwirtschaftsarbeiter tätig Md. In den letzten fünf Monaten des Jahres 1926 zählte man ptefyv Auswanderer als Einwanderer. 5 Die Auswanderung fßeg iü MsSr Zseit zu einer ungewöhnlichen 'Hohe. MAs PhävpM^Dmd rm.engen Zusammenhang mit der herrschenden, l,' .!t ArVertslosigker^ . &8i WtvbÄ'1925 zählte man rund 10M Arbeitslose, November 1925 schon 3000, (April 1926 rund 5000 und im Juli 1Ä26 60(X). In den folgenden zwei Monaten sank diese Zähl auf etwa 4000, um dann wieder auzusteigen und gegen Ende des Jahres die Ziffer 6500 zu erreichen und eine wertere ansteigende Tendenz zu zeigen. Besonders scharf machte sich die Arbeitslosigkeit im Baufach Und in den Handelsbetrieben bemerkbar. Äwa die Hälfte der Arbeitslosen betraf allein das Baufach in Tel-jAwiw. Eye. so große Zahl Arbeitslose bedeutete MW ein schweres soziales Problem. Die Wekütive gewährte aktive Hilfe, gegen Ende des Iah-. res stellte auch die Regierung ihren Beistand in Aussicht. Von April 1926 bis Jahresende gab die Exekutive 13.671 iPfund für reine Arbeitslosenunterstützung, die nicht allein Arbeitern zugute kam, ferner 38.722 Pfund für produktive Erwerbslosenfürsorge, die den Arbeitern ein bis zwei Tage in der Woche Arbeitsgelegenheit gab und 9988 für andere Notstandsarbeiten aus. Bei der letzten Volkszählung in Palästina wurden ' 31.821 jüdische Arbeiter gezählt, von denen 23.447 in Städten wohnten. 1058 von ihnen '(4.4 Prozent) waren Msolventen einer Universität, 9715 '(40.4 Prozent) hatten Mittelschulen, 7217 (30 Prozent) .Elementarschulen, 5257. (21.8 Prozent) religiöse Schufen, 204 (1.1 Prozent) Vorb ereitungsfachschulen absolviert; 545 12.25 Prozent) hatten keine regelmäßige Schuldilbung dUvtz genossen. 20.000 von ihnen konnten hebräisch sprechen) lesen Und schreiben. Im Jahre 1926 war die landwirtschaftliche Kolonifatkon in stetem Fortschritt begriffen. Ach'. Kolonien könnten bereits .auf die Finanzierung seitms des Keren ßajessod verzichten, mehrere andere werden ihre finanzielle Selbständigkeit Zn diesem Jahre erlangen. 120 jüdische ilandwirtsHastliche .Siedlungen gibt es in Palästina, von denen 41 unter direkter Kontrolle der Zionistischen Organisation stehen und zartz .oder teilweise vom Keren Häjessvd finanziert /werden. Die Bevölkerung dieser letzteren Kolonien betrug 4628,, das m jhnen bebaute Gebiet betrifft 25.000 Acres, von denen?5 .Prozent dem Getreide- und Gemüsebau und 10 Prozent >er Obstzucht dienen. 1926 .erwarb der Jüdische Nationalfonds 23.000 Duron,, .die American Zion Commonwealth 20.000 Dunaw Landwirtschaftsbodeu. Die städtische Entwicklung KP Mrger schnell vorwärts. Im Juli 1926 'zählte! man m Lande 592 in jüdischen Händen befiMiche Fabriken, ».denen ein. Kapital von 1,840.227. Pfund investiert war md hie 5711 Personen beschäftigten. Im Juli'1925 waren % 547 Fabriken mit einem Kapital von ,md 5000 yeMskigtM. . der öfsentlüHsn Gesundheit, die Tätigkeit der Hadassah u,ck> der Kupath-Cholim, ^Arbeiterkrankenkaffe), .die etwa 40 Prozent des gesamten # sundheitswesens unter.ihrer Hand haben und mitten Hospitälern, auch den RegierNngshospitnleru, Dienst tun. Zum Schluß.lvird auf das jüdische Schulwesen hingetviesen und berichtet, daß die Zahl der 'von der Exekutive kontrollierten «Schulen von 169 im Schuljahr 1924-25 jaif 194 i. I. 1925-26 sich erhöht hat. Die Vermehrung der Zahl!der Lehrer betrug 88, die der -Schüler 2360. > Es fvrrd auch eine Uebersicht über die.vom Keren Hajeffod gnid Keren Kajemeth finanzierten Betriebe gegeben Und her Text des Jewish Agrncy-Mkonimens zwischen Weizmann .und Marschall von Jänner 1927. angeschlossen. - > : ' Grobe Beriehlungeu im Mener-ReuftSdter Gaswerke. Der Drreütor und mehrere Angestellte verhaftet. Aus W r.-N eustadt wird uns gemeldet: Die Sicheryettsvehörden. haben nach längeren Beobachtungen festgestellt, daß der Direktor Jäger des städtischen Gaswerkes sowie der in, Gaswerk angestellte Elektriker Ferdinand Blum, der Portier Rudolf Prager, dca PlatzmeisAr Franz Posch und der Agent Karl Schönwetter sich Makversattonen zuschulden komnven ließen, weshalb sie wegen Verbrechens des Diebstahles, des Betruges und der Veruntreuung verhaftet wurden. Festgestellt wurde, daß sich Jäger mit Schömvetter zu einer 50prozentigen Gewinstbeteiligung verbunden hatten, um durch betrügerische Kohlenlteserungen das Gaswerk zu schädigen. Das Gaswerk erlitt dadurch einen Schaden von 3500 Schilling. Jäger hat aber auch den im Gaswerk als Elektriker angestellten Blum durch Drohungen dazu gedrängt, an den Stromzählern des Gaswerkes verbrechettsche Manipulationen dorzunehmen, um statt des tatsächlichen Stromverbrauches des Gaswerkes nur einen Bruchteil zur Registrierung zu bringen.. Die EleMrizitätstzentmle dürste durch drese Stromhinterziehung einen Schaden von 20.000 Schilling erlitten haben. Bei seiner Einvernahme versuchte Jäger, auch Funktionäre der Gemeinde in die Sache hinetnzuzrehen, doch hat sich deren Unschuld bald herausgestellt. Wien, 24. Juni. Die Gattinnen der Ozeanftieger haben in das Programm ihres Wiener Amüsements einen Besuch im Schwurgerichtssaal des Grauen Hauses ausgenommen. Bei aller Bewunderung für. die Leistung der Herren Ehamberlin und Levine muß man doch feststellen: Die Damen Chambertin und Levine taten nicht gut daran, als sie „um 2 Uhr beim Schwurgerichtsprozeß gegen Frau Grosavescu erschienen und von einem Beamten in den Zuschauerraum geleitet wurden, wo sie Platz nahmen". Und noch schlechter taten jene daran, die sie dahin betteten, auch diese Wiener Sehenswürdigkeit sich nicht entgehen zu lassen, oder den Gatttnnen der gefeierten Gäste Oesterreichs nicht ernstlich widerrieten, als sie den Wunsch äußerten, daber sein zu wollen und durch Protektion „noch hinein zu kommen". Empfang durch den Bundespräsidenten,. Festvorstellung in der Staatsoper, Führung durch das schöne Wien, Fahrt nach Baden, alles erdenkliche Entgegenkommen, alle Ehrungen, Feierlichkeiten, freudigen Stunden, die Man den heldenhaften Fliegern und ihren besseren Ehehälften bereitete, sind Abtragung einer Dankesschuld. Ätzer der Abstecher ins Schrvurgericht ist eine arge Entgleisung. Es war nicht der Zweck der Uebung, daß die Leiden geschätzten Damen aus Amerika in Men ihr Sensatronsbedürfnis befriedigen, Zeugen zu sein, wie sich Frau Grosavescu, die ihren Gatten, den Opernsänger, erschoß, vor den Geschworenen verteidigt. Das Wetter. Die Stoßkraft der Westlust wurde Von den Meteorologen unterschätzt. Sie hat über Mitteleuropa vielfach Gewitter ausgelöst und anhaltenden kräftigen Regen verursacht. Die Vorhersage lautet: Vorwiegend trüb, zeitweise Niederschläge, Temperatur wenig verändert, Prognose unsicher. Schüsse m einem Kaffeehaus. Vorgestern nachts entstand im Cast „Alt-Guwptzndorf" zwischen mehreren Gästen ein Stteit. Plötzlich hötte man aus der Garderobe drei Schüffe fallen. Eine Kugel traf den Fleischhauergehilfen Leopold Kutschera im Gesicht und verletzte ihn schwer. Als Täter wurde der beschäftig gungslose Josef Grill ausgeforscht und verhaftet. Aus der Schachvett. , D^^_,ueunte (vorletzte) Runde des Sechsmleisterturniers in Bad Homburg brachte drei Remis (Reti gegen Tattakower, Bogoljubow gegen Otbach und Yates gegen Sämisch). So ist im. Stand der Teilnehmer (Bogoljubow, Reti je 6 Dr. Tartakower 5, Orbach, Sämifth je 4, Aales 2) keine Veränderung zu verzeichnen und die Entscheidung über ersten und zweiten Platz wird erst in der letzten Runde fallen, die Donnerstag nachmittags gespielt wird. Einsteins Perle. Aus Berlin wird uns gemeldet: Professor Dr. Albert Einstein $ das Opfer schwerer Diebstähle geworden, die in ferner Wohnung in dem Berliner' Vorort Schöneberg von einem Dienstmädchen verübt wurden. Professor Einste in hatte bas Dienstmädchen vor einem Vierteljahre engagiert. Durch '.hr offenes, treuherziges Wesen flößte sie dem Gelehrten und dessen Fxau volles Vertrauen ein. Erst in letzter Zeit begann Frau Einstein zu bemerken, daß verschiedene Wertsachen uw Schmuckgsgonstände verschwanden. Zunächst wurde das Fahlen eines großen Gelvbetrages sestaestM, dann zeigte sich, daß auch Schnmcksachen, MscheMcke üstv. abhanden gekommen waren. Der Verdacht lenckre sich nun M.eßlich doch gegen das Dienstmädchen. Das Mepaar kündigte rhr und sie schied am 10. d. auS dem Haushalt Professor Einsteins aus. Wie die Polizei "stgestMt hat, hat sie sofort nach dem Verlassen der Gi-nstem- “ WohMNg die Flucht ergristtzn. m HkHer un.d Hchlchr hat der angebliche Bräutigam des Dienstmädchens nvitgewiM. Das Paar wurde dieser Tage in Lindenscheide in Westfalen verhaftet. Ein großer TM der im Hause Einstein ge-stchlenen Sachen dürfte wieder herbei geschafft werden. Ferdinand TSnnieS akS Jubikar. Der Altmeister der Soziologie in Deutschland, Gcheinvrat Prof. Ferdinand Tönnies, Pkofeffor an der Universität Kiel, feiette sein goldenes Doktorjllbiläum und inurdc Gegenstand mannigfacher Ehrungen aus der fituucit Welt, namentlich aus den: Kreise der Soziologischen Gesellschaft, deren Präsident der greise Gelehrte seit Jahren tst. — Prof. Tönnies ist zltleht in Wien als Porsiitzender des Soziologenkongresses mit einen'' Borttag über DenOkratte hervorgetrelen. Unblutigs blutiges Ende. '^1 Wir lesen rn den „Leipziger Neuesten Nachrlchten": NM 8. April dieses Jahres verschied, wiic erinnerlich, plötzlich 'n Breslau der PropagandaMgent der Kubirol-Werike- „Doktor Unlblutig". Der Arzt hatte auf dem Totenschein als Todesursache Herzschlag angegeben aber diese Eintragung mit dr«: Fmgezeichen versehen. Die OibduAion der Leiche ergab jedoch' als Todesursache mit sicherer Wahrscheinlichkeit Herz sch la g.' Ueverraschendemeise, nach nunmehr zwei Monaten,^ hat d.e' Staatsanwaltschaft den plötzlichen Tod „Dr. Unblutigs" doch noch zum Anlaß einer Strafverfolgung genommen, unrd Mar gegen den Inhaber einer Wurstverkaufsbude im Zentrum Breslaus. „Dr. Unlblutig" erschien wenige Tage vor seinem plötzlichen Tode in arvgetrunkenem Zustande vor.der Bude, de« Kstigto die Frau des Inhabers, echievt davaMin von dem. Inhaber eine Ohrfeige und stürzte zu Boden. Es bestcht der Verdacht, daß dieser Sturz KompMatl-onen im Gefolge hatte, die schließlich znm Tode ft'chvten. Siebzehnte österreichische Klasfenlotterff. Bei der gestenr abgehaltenen Zieyuntz deS 2. TageS der 1. Klasse gewannen: 30.000 S. das Los Nr. 83.737;. 15.000 S. das Los Nr. 87.187; je 5000 S. die Lose Nr. 1&570, 68.316? 3000 S. das Los Nr. 11.066;. je 1000 S. die Lose Nr. 1431, 20.463, 36.072, 37.W7, 46.186, 88.118, Außerdenr wurden 1489 Gewinne zwischen 5CK) S. und 64 'S. ausgelost. Fabottnsky ttt Wien. , . ,4^ . Der Verband der Zionisten-RMsionfften in Oesterreich hat den Beschluß gefaßt, eine selbständige Liste für dre Delegiertenwahlen zum 16. Zionistenkongreß aufzustellen. Die Wühlarbeit wird durch einen Vortrag des Vorsitzenden der Union der Zionisten-Reviftonisten Vladllnir Jabotinskh eingeleitet. der über Einladung der Wiener Grilppe Dienstag, den 28. d. M., int Sophiensaal sprechen wird. Kartenvorberkauf bei deni Zion. Bureau,' 1. Bez., Kürlitiierstraße 28,; R. Löwit, 1. Bez., Rotenturmstraße; Buchhandlung Rat u. Präger, 2. Bez., Taborstraße, und Jüdischer Hochschulausschuß, 9. Bez,, Zimmermannplatz. Die erste Reifeprüfung deS' Jüdischen NeafghMnasiuMs. Ber der am 22. und 23. Juni unter Vorsitz des Hauptreferenten der Anstalt, Herrn Landesschullnfpektor Doktor Oskar Benda, abgehaltenen ersten Reifeprüfung des Jüdischen Realgymnasiums erhielten von 27 Kandidaten, die sich der Prüfungskommission stellten, zehn ein Zeugnis der Reise mtt Auszeichnung und dreizehn ein Zeugnis der Reise. Drei Kandidaten wnrder: auf zweieinhalb Mo- ' nate, einer auf ein Jahr revrobiert. ' Vom Wiener Jüdischen Mufenm^. In das Jüdische Mufeunt in Wien iwiröen jüngst durch . die Spende des Herrn Mos. Sank. Knöpfelmacher überaus wichtige Dokumente zur Geschichte Wiener jüdischer Familien eingeliefert. Es handelt sich um „Mohelvsichert Wiener Provenienz, d. h. Matrikeleintragungen von etiva 6000 in Wien geborenen Knaben aus der Zett zwischen 1814 bis 1880. Der Pater und Großvater des Spenders, die in Wien durch fast sieben Dezennien das MoMamt rüymllchst versahen, haben diese auch kalligraphisch hervorragenden Eintragungen geführt und so eine wichtige Grundlage zur Mener jüdischen Familienforschung geschaffen. Die intereffanten Viennensia werden schon in der . nächsten Zeit zusammen mit anderen Wiener Mohelbüchern aus dem früheren Besitz des Museums.ausgestellt werden. ' — Am 10. Juli d. I. wird das Jüdische Museum für die öffentliche freie Besichtigung vis zum 18. September d. I geschloffen werden. Die Karten für die am Sonntag, den 26. d. M.. stattfindende Gesellschaftsreise sind bereits ausverkauft. @3 haben daher wettere persönliche, wie auch itzlephonffche Anfragen und Anmeldungen Mnen Zweck. Endabrechnung der Schekallm» Die Exeklltive in London hat als letzten Technin für die Schekelavrechnung den 24. Juni festgesetzt. Es haben daher alle Sekttonen, Ottsgruppen, Sonderverbände und Einzelpersonen die übernommvtren Schekalim unbedingt bis zu diesem Tag im Zion. Bureau, 1. Bez., Kärntnevstraße 28, abzurechnen, die entfallenden Beträge einzuzahlen und die Schckelabschnitte zurüctzustellen. Schekallm, die nach diesem Tag abgerechnet werden, kommen für toe jMfat zum 15. Kongreß unter Ainen Umständen mehr in Frage. i Ein russisches Museum der Gehirnv. j Aus Moskau wivd gemeldet: Der 70Wr?ge hervorragende Petersburger Physiologe Pros. Wladimir Bes«- ■ tcr^W) Muchik ibcn Punt^on ök'ßitnc <rnüu§ welchem die Gehirne, nicht di« Leichname berühmter russischer Männer und Frauen anfbewahrt werden sollen. Die ' We.lt der Wissenschaften erleide schon durch den Tod dieser bedeutenden Persönlichkeiten einen schaveren Verlust, die Wiffew schalsten der Nachwelt aber noch einen größeren Verlust dadurch, daß die Leichname restlos verbrannt oder begraben würden. Beschterew schlägt daher vor. die Gehirne kn Glaskästen aujszuböwa.hren, wo dann jeder Wissenschaftler jenes Organ studieren ■ oder bewundern könne, welches die Ursache der menschUchen Größe dieser Männer war. u -voriimrr «oevor e-ce nr me vommerfvische «Yen, romplettleven Sie Ihre Garderobe. Die bekannten zwei Seidenhäuser S. Willheim, 1. Bez., Duchlauven 8, und 1. Bauernmarkt 3a, bieten Ihnen 'serrlich-schöne Seidenstofte in prim«. Qualität bei enormer Auswahl zu fabelhaft billigen PreLsen. Seidenfou'lard, hübsche Defflns, von S. V.W, Hanan Shantuna S. 4.90, Prima Rohierde S. 4.80, Japan Pongis, alle Farben, S. 2.90 Amevik. WaschseidenMarmains S. 3M), Kleider, Abpaka-Sodde, S. 4.60, ferner Crepe de Chine, Georgette, Mongol, Crepe Satin, in allen erdenklichen Farben, zu den allerbMgston ffrrgros-Preisen. Besuchen Sie uns und <Ae werden von unserer Leistung^Hlg>köit überzeugt sein.