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Wiener Morgenzeitung · 1927-06-23 · Heft 2988 (23.6.1927) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
9 (1927)
Issue
Heft 2988 (23.6.1927)
Date
1927-06-23
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nr. 2906 MEen, DdnneMvy Wrener 63. Juni 1927 Selbe & ein Mieder getragen habe ober nicht. Wieder erhebt sich der Staatsanwalt und meint, bisse Frage sei doch ganz belanglos. Der Verteidiger aber erklärt, daß diese Frage einen der wichtigsten Punkte der Verteidigung bilde. Er will fcststellen. ob die Zeugin in den Hauben der Angeklagten eine Waffe gesehen habe oder nicht. Im Kleiid konnte Frau Grasatiescu die Waffe nicht haben, weil dieses keine Tasche besaß. Die Waffe könnte, wie die Zeugin selbst gemeint hat, aber im Mieder gewesen sein. Die Angeklagte habe aber am kritischen Tage kein Mieder gehabt, folglich könne sie auch nicht die Waffe dort gehabt haben. Das sei wichtig, denn damit falle jede Annahme fort, daß die Tat vorbedacht gewesten war. Es wird Sache des Staatsanwaltes sein, zu beweisen, ob und wo der Revolver vovbereitet gewesen war. Damit wird die Einvernahme der Zeugin abgebrochen und als nächster Zeuge der praktische Arzt Dr. Dtaximilian Wallisch einvernommen, der von Fräulein Grosavescu kurz nach der Tat zu ihrem Bruder geholt worden war. Er sagt aus, daß der Tod bei Grosavescu schon eingetreten war, als er sich Au ihm niederbi'lckte. Frau GrosaveScu sei auf einem Sessel gesessen und habe furchtbar gestöhnt. Beim Qeffnen der Türe meinte die Hausgehilfin, die gnädige Frau will sich... was er als Selbstmordgedanken angenommen habe. Sodann wivd der Kriminalbeamte Josef Springer, der Frau Grosavescu auf die Polizei brachte, cinvernommen. Nachdem er auf Wunsch der Verteidigung beeidet worden ivar, sagte er aus, daß er mit Frau Grosaveseu während ihres Transportes fast nichts gesprochen habe. Nur einmal habe sie so zwischen den Zähnen geflüstert: »Die Bestie ist schuld." Auch der nächste Zeuge., der Nayonsinspektor Robert Hornik, weiß nicht viel anzugeben, wie denn überhaupt die Beamten der Polizei, die sich mit der Angeklagten befaßt haben, nicht viel auszusagen wissen. Sie haben sich vergeblich bemüht, aus Frau Grosavescu die Gründe für ihre Tat herauszubekommen. Der nächste Zeuge ist der Primarius Dr. Theodor Winter nitz, der Frau Grosavescu seit dem Jahre 1917 kennt und behandelt. Cr schilderte die unglückliche Geburt, die durch die vorzeitige Lösung her Frühgeburt entstanden ist. Bei der Einvernahme dieses Zeugen weint die Angeklagte heftig. Der Zeuge scrg-t, daß Frau Grosavescu sich von der Fehlgeburt bald wieder erholt habe. Cr wurde dann gerufen, um zu entscheiden, ob sie nach Berlin fahren könne. Cr erlaubte die Fahrt, machte aber den Mann auftnerffam, daß die Frau großer Schonung bedürfe und machte dem Diann hiebei ein Kompliment, daß er wohl wissen werde, wie er sich der Frau gea^iüber a l s K ü n stler zu benehmen habe. Grosavescu habe dieses Kompliment mit den Worten zurückgegeben: «Ich bin ein ganz anderer, als ich scheine, ich bin kein Schauspieler." Ein Geschworener stellt daraufhin die Frage, ob zwischen dvn Mißhanbkmgen imd der Frühgeburt vielleicht ein Znsamnrenhkutg bestehen könne. Der Vorsitzende meint, diese Frage gehöre eher von einem Sachverständigen gestellt, tvahrend der Verteidiger meint, daß der Geschworene schon wissen werde, warum er die Frage stelle. Der Zeuge sagt dann zu dem Geschworenen, daß theoretisch ein solcher Zusammenhang allerdings uiöglich sei. Da der nächste Zeuge, Professor Dr. Winkler, der die beiden Ehegatten wiederholt behandelt hat, nicht erschienen ist, der Verteidiger aber aus seine Einvernahme großen Wert legt, wird dann die Zeugeneinvernahme unterbrochen und der Vorsitzende beschließt, einige Briese, die die Gatten untereinander gewechselt haben, vorzulesen. Zu diesem Zweck wird die Verhandlung für geheim erklärt und kurz darauf geschlossen. Abermals anttfemitische Studeutenkrawalle iu Lemberg. Lemberg, 20. Juni, (I. T. Ä.) Gestern nachmittags wiederholten sich die antisemitischen Studentenkrawalle in den Straßen, jüdische Passanten wurden mißhandelt, Fensterscheiben eingeschlagen. Man zählt einige Verwundete. Unwetterkatastrophen Wolvemürnch lnrd HaM über EisenftaL-t. Eisenstadt, 26. Juni. Heute nachmittags ging über die Stadt ein heftiger Wolkenbruch mit Gewi t t e r nieder. Gleich darauf fielen Haselnußgroße Hagelkörner, die auf den Feldern großen Schaden anrichteten. Der Umfang des Schadens ist noch unbekannt. srvdrdei» ln Stallen. M a i I a n d, 22. Juni. In T u r i n, A o st a und anderen Orten im Piemont wurde vorgestern und gestern ein leichtes Erdbeben veHrürt. Nach den bisherigen Meldungen ist nirgends ein größerer Schaden zu verzeichnen. * * E Post nach Polen LefÄdern Sw am sicherste» und schnellster: als Luftpost. Sin Brief kostet 6 0 Groschen. Die Lustpost kann bei allen Postämtern und am Abflugtage bis 7.20 früh beim Hauptpostamte anfgegeben tverden. Bisher 305.000 Briefe befördert. Das Wetter. Wien, 23. Juni. Die Wetterlage ist ziemlich günstig. Zwar sind südliche kühle Winde nach Mitteleuropa yereingebrochen und auch der etwas bewölkte Himmel verheißt nicht das schönste Wetter. Dennach kann die Vorhersage mit einem Anhalten des warmen Wetters ohne wesentliche Störungen gestellt werden. Hochschule für Welthandel. Bet der Rektorsivahl am 21. d. M. wurde für die nächste zweijährige Amtsperiode Professor Julius Ziegler, ordentlicher Professor für Betriebswissenschaft, zum Rektor gewühlt. Als Prorektor wird für diese Amtsdauer der bisherige Rektor Hofrnt Professor Dr. Josef Gruntzel fungieren. Eine neue Straßenbaynlmle in Ottakring. Die Bczirksvertretung Ottakring hat beschlossen, durch dte Sandleitengasse die Führung einer Straßenbahnlinie zu verlangen. Die neue Linie soll den Anschluß nach Ottakring an die Linien I, J2, 46 und 10 und nach Hernals an dre Linie 43 Herstellen. Mit dem Bau dürfte in der kürzesten Zeit begonnen werden. Städtische Stipendien für Mittel- und Hochschiiler. Dte Gemeinde Wien vergibt auch für das Studienjahr 1927/1928 ungefähr 220 Stipendien lwm je 300 Schilling jährlich für Schüler der Wiener Obermittelschulen, der Akademie für Musik und darstellende Kunst, der Wiener Lehrerbildungsanstalten, der Wiener Staatsgewerveschulen, des Wiener. Technologischen GewerDemuseums, der Wiener Handelsakademien mit Oeffentlichkettsrecht, der Kunstgewerbeschule des österreichischen Museums für Kunst und Industrie, der Bundeslehranstalt für Textilindustrie und der Graphischen Lehruno Versuchsanstalt. Außeroem werden für Hörer der Wiener Universität, der Wiener Technik der Wiener tierärztlichen Hochschule, der Hochschule für Welthandel, der Hochschule für Bodenkultur, der Fachhochschule für Musik und darstellende Kunst, der Akademie der bildenden Künste und der Akademischen Spezialschule für Medatlleurkunst insgesamt 300 von der Gemeinde Wien errichtete Stipendien von je 420 Schilling jährlich verliehen. Um diese Stipendien können sich alle unbemittelten öffentlichen Schüler und Schülerinnen und ordentlichen Hörer und Hörerinnen der genannten Lehranstalten bewerben. Die Gesuche müssen bis längstens 20. Juli beim Wiener Magistrat in der Abteilung 8 im Neuen Wiener Rathaus eingereicht werben. Technologisches Gewerbemnseum. Die Einschreibungen in die ersten Jahrgänge der höheren Abteilungen für Maschinenbetriebs-- und Elektrotechnik finden am 4. und 5. Juli, die Aufnahmeprüfungen am 6. und 7. Juli statt. Näheres ist aus den Anschlägen im Institut, 9. Bez., Währingerstraße 69, ersichtlich. Benn Baden ertrunken« Der zwölfjährige Schüler Robert Singer ist Vorgestern nachmittags gegen halb 5 Uhr im Strandbad Kuchelau plötzlich untergesunken. Badegäste konnten ihn nach längerer Bemühung bergen, doch blieben die Wiederbelebungsversuche der Rettungsgesellschaft erfolglos. Der Tod war schon eingetreten. Singer war Zögling des Institutes in Döbling, Probusgasse 7. — Der neunjährige Schüler Alfred M a n d l, 1. Bez., Rotenturmstmße 35 ivohnyast, ist vorgestern in der Alten Tonau aus einem Kahn ins Wasser gestürzt. Die Feuerwehr wurde berufen nnd konnte den Knaben nach viertelstündigem Bemühen aus eine Plätte bringen. Er war jedoch bereits leblos. Ein Kind des Beziersrrchters Hintacholzer aks Leiche alffgefunden« Aus Linz wird gemeldet: Am 19. d. M. mittags ist von der Gendarmerie Schärding der Leichnam eines fünf- bis sechsjährigen Mädchens nächst St. Florian am Inn aus dem Fluß geborgen worden« Das ertrunkene Kind dürste mit den: abgängigen Töchterchen Gertraud des Bezirksrichters Dr. Josef Hinter Holzer identisch fern, dessen Gattin und zwei Kinder seit einem Spaziergang, am. 3. Jum länO der Salzach bei Werfen Vermißt werden. Tödlicher Absturz zrveier Wiener Touristen. Dre Wiener Touristen Andreas Agtynoff und Josef Poller, die gestern mit zwei anderen Gefährten eine Partte auf die Rax unternahmen, stürzten gegen Mittag, als sie nicht angeseilt den Tuvner-Berasteiger-Weg auf dem Gamseck passierten, 80 Meter nach dem Einstieg ab und fanden hiebe: den Tod. Eine aus Raxen abgegangen-e Rettungsabteilung barg die Leichen, die in die Totenkamm^r nach Kapellen gebracht wurden. Eine Lokalbahn durch den Wrencrwald. In Mödling fand Montag eine vom Arbeitsausschuß der südlichen Wienerwaldbahn einberufene Bersammlung statt, der die Bürgermeister der interessierten Gemieinden beiwohnten und in der Vorsitzender Jakobsen mitteilte, daß von: Handelsministerium bereits' die VorbonzesM: für die 70 Kilometer lange Lokalbahn erw-irlkt wurde, die die Westvahn mit der Südbahn verbinden soll. Zur Bewältigung des Personenverkehrs sollen täglich 23 Doppelzüge Verkehren, an Feiertagen wird der Zugsvierkehr um ein Drittel verstärkt. Für den Güterverkehr sind 35 Güterzüge täglich vorgesehen. Der Iahrpreis ssür den Personenverkehr wird mir 8 Groschen pro Kilomerer berechnet. Sämtliche Anwesenden erklärten sich bereit, dem „Verein zur Förderung des Baues einer Lokalbahn im Wienerwald" beizutreten. Die Generalversam'mlung wird anfangs Juli in Kalksburg stattfinden. AuS der Schachwelt. Im Sechsmeisterturnier in Bad Homburg hat Bogoljubow m der achten Runde Reti, der bisher führte, geschlagen und so mit' ihm gleichen Stand erlangt. FernerLervann Orbach gegen Wales. Dre Partte Dr. Tartakower—Sämisch endete mit Remis. Stand nach der achten Runde: V.^olluboro. Ftett fe 5 Vs, Dr. Tartakower 41/2, Orbach, Sämtsch je 3Va, Aales iy2. Verband" der'tzebräischen BerufSlehrer.' ' ' In Anbetracht der schweren Lage der hebräischen Lehrer während der Ferien wendet sich der Lehrerverband an die Eltern mit der Aufforderung, den Lehrern ihrer Kinder das gesetzlich gebührende Honorar für die ganze Ferienzeit zu entrichten. E Gegen Mottengefahr schützt verläßlich ÄUkschitz A. G., SI., Magdeburgerstr. 71, Tel. 49-5-60. Belehnung eingelag. Obj. 0«XXXXXXXXXXXXXXXXXXXrOe»^QOOOcXXX2LX»QOcXXXX»k?rx»«X^X»XXXX»XXXXX?«XXXXX)<XXXXX» JÜDISCHES LEBEN Geburten und Sterblichkeiten im Fndentnm. In den letzten Jahrzeh,neu und noch heute tvird seitens jüdischer und nichtjüdischer Gelehrter die Ansicht vertreten, daß das Judentum der physischen Degeneration entgegengeht. Der bekannte jüdische Statistiker Dr. Jakob Le stschinsky versucht in einem „Probleme der Bevölkerungsbewegung unter den Juden" betitelten, im Internationalen Statistischen Verlag „Metron" zu Padua erschienenen Werke die Ansicht zu toiderlegen. An Hand eines reiche,: Materials über, Geburtei:, Sterblichkeit (Kinder- und Säugli^sstcrblichkeit) unter den Juden in den Länden: mit dichterer jüdischer Bevölkerung gibt Lestschinsky ei::e eingel/ende Analyse des Problems. Er weist nach, daß vor dem Weltkriege das osteuropäische Judentum einen natürlichen Zuwachs zu verzeichnen hatte, der nicht geringer war als die Bermehrungsquote des deutschen Volkes. In den achtziger, Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatte das europäisch«, Judentum einen jährlichen Zuwachs von 130.000 bis 140.000/ im Jahre 1900 sogar voi: 155.000 Seelen, zu verzeichnen. 1914 aber betrug der Zuwachs nur 115.000 Seelen. Die Berinindcrung der Zuwachsquote in der letzten Periode ist durch die Auswanderung nach llebersee, die ungeheure Massen des europäischen Judentums betraf, zu erklären. Das westeuropäische Judentum steht im Wachstum hinter dein osteuropäischen Judentum zurück. 'Auf je 1000 Seesen ist folgende Vermehrungsziffer zu verzeichnen: In den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts beim Ost-iuventum 17 bis 18, beim Westjudentum 12 bis 14; anfangs des 20. Jahrhunderts betrug die Vermehcnngszifser auf 1000 Seelen beim Ostzndeichum 17 bis 18, beim Westjudentum 6 bis 7; unmittelbar vor dem Weltkriege beim Ostjudentnm 12 bis 13, beim Westjudentum 2 bis 3. „In bloß 35 Jahren — von 1880 bis 1914 — hat sich die östliche Judenheit fast verdoppelt, wenn man die Oftiuden in Amerika hinzurechnet. Die günstige BedölkerungSbilanz der Ostiuden ist auf dem vorteilhaftesten Wege znstandvgekommen — durch ein« sehr niedrige Sterblichkeit und eine verhältnismäßig hohe Geburtenziffer." Besonders günstig tvar die Entwicklung bei Men: Teile des Qstzudentums, der nach Amerika ansgewandert war. Es scheint mir — sagt. Lestschinsky —, als ob das amerikanische östliche Judentum eine einzigartige Erscheinung in der Bevölkernngsbewegu,^, ist; bei einer schr hohen Geburtenziffer weist es eine auffallend geringe Sterblichkeit auf. Lestschinsky schließ, : „Biologisch hält daS Ostjudentum elmn Vergleich mit den gesündesten und frnchtbarsten Böllern in Europa aus und erscheint auch in der Hinsicht ,im Vorteil, daß es be: einem viel geringerm 'Aufwand von Kräften im Verhältnis zu anderen Völkern dasselbe Ergebnis erzielt, denn die Judenheit hat sich schon lange die Iveise Regel von der Oekonomie der Kräfte -zu eigen gemacht: nicht viel Sprößlinge erzeugen, .soichern möglichst .viele am L" '• v< e r J> alte n.";;;; gabotinsly in Bratislava. Aus Bratislava, 20. Juni, wird uns gemeldet: W. .- dimir Jabotinsky sprach, wie schon gemeldet, am 16. Jum hier in einer großen Versammlung, die in der .Offfeutlichkeit und in der nichtjüdischen Presse lebhaften Widerhall fand. Dep 17. und 18. Juni. waren internen Beratungen Vorbehalten, die die Gründung einer revisionistischen Ortsgruppe und Jugendbewegung in die Wege leiten sollten. Sonntag, den 19. Jüni, sprach Jabotinsky in einem (Jugendmeeting vor zahlreichen Jugendlichen. Er behandelte in diesem Vortrag-: die Vorbereitung der Jugend und forderte neben allen anderer: Faktoren der körperlichen und - seelischen Hachscharah auch die Vorbereitung auf den -Mut nnd auf die Wehrhaftigkeit. Dieser Standpunkt sei nicht wider den Geist, doru: es gebe keino größere Tat des Geistes als den Mut zu haben, dem Tode ins Angesicht zu sehen. Jugend sei das Schwnrsgrad an der Maschüw des Volkes, das den toten Punkt überwinden helfe, se: das Züriglein am Kompaß, das dem jüdischen Volke immer wieder den Weg werft. Am 19. Juni nachmittags fand die konstituierende Sitzung der revisionistischen Ortsgruppe Bratislava statt. Prof. Rabi^ nowiez hielt ein Organisationsreferat, Mavimir Jabotinsky sprach zur Problemstellung: „Wünschen wir Quantität oder Qualität in der Partei?" nnd über Fragen der wirtschaftlichen. konstruttivei: Arbeit in den Gruppen, die vorgesehen ist, über Ducetum im Zionismus u. a. In die provisorische Leitung wurden gewählt die Herren Müller und Diamant, in das Sekretariat Groß, Schütz. Löw-Beer. —-- Von Bratislava fuhr Jabotinsky nach Kvsiee, wo er heute spricht. Nach Vorträgen in Munkacz und llzhorod wird er sich nach Wien begeben. Die Agüdah sabotiert die jüdische Arbeit. Wie „Dawar^' berichte^ werden in der Jerusalemer Borstadt Schaarei Chejs«»d abermals Wohichausbanten vorgenpmmen. DieAgudah hat fiir diesen Zweck zinsensrei« Ta Achen gewährt, gleichzeitig aber beim Bau dieser Häuser anä4rücklich billige n v -■ h >sche Hilfsarbeiter vevwendet und auf dies« A' die jüdische Arbeit trotz der u-ngeheuren ArbeitNofis'' geschädigt. m

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